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Sozial, digital, international: Tourismuszukunft am social media travel day #smtd16

Zeit, unsere Reportagen zu bereinigen, bevor Storify im Mai 2018 endgültig schließt … Einen Nachfolger für die Kuratierung von Tweets und Social Media Content haben wir bereits im Visier – mehr dazu demnächst!


social media travel day 2016: Kristine Honig & Günter Exel, Tourismuszukunft
Als Referenten beim social media travel day 2016 im Einsatz: Kristine Honig und Günter Exel. Fotos: Michèle Lichte, Lichtemomente

Er ist zur schönen Tradition geworden: der social media travel day in Frankfurt. In seiner bereits dritten Auflage hat sich der #smtd16 zum unverzichtbaren Event für Touristiker, touristische Dienstleister und Blogger gemausert.

Auch 2016 durften wir von Tourismuszukunft uns wieder ins starke Line-up der #smtd16 Referenten einreihen:

  • Kristine betrachtete Social Media von der privaten Seite: „Wie können Messenger im Tourismus genutzt werden?“
  • Ich erarbeitete mit „10 Fragen zur Digitalisierung in der Touristik“ eine Checkliste zur Zukunft des Reisevertriebs.

Social Media wird privat: Wie können Messenger im Tourismus genutzt werden? (Kristine Honig)

Immer mehr Kommunikation verlagert sich von der Öffentlichkeit ins Private. Über diverse Messenger-Dienste werden Informationen direkt zwischen den einzelnen Personen geteilt. Der Konsument ist also schon da. Sind Messenger auch ein Kanal für Unternehmen? Definitiv! Als unkomplizierte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme des Konsumenten mit dem Unternehmen wird die Relevanz von Messengern in naher Zukunft auf jeden Fall noch zunehmen. Herausforderung dabei: Die schnellen Antworten. Hier helfen automatisierte Messenger-Dienste, sogenannte Chatbots. Diese können viel übernehmen: Von Standardinformationen des aktuellen Wetters, über unterhaltsamen Smalltalk bis hin zur kompletten Flugbuchung.
Die gesamte Präsentation findet sich auch auf Slideshare.

Hier noch ein paar ergänzende Linktipps zur Programmierung von Chatbots:

Social Media wird privat: Einsatz von Messengern im Tourismus from Tourismuszukunft

 

10 Fragen zur Digitalisierung in der Touristik (Günter Exel)

Ich beschäftigte mich beim #smtd16 mit der Zukunft des Reisevertriebs. Wie wird sich die Digitalisierung in den kommenden zehn Jahren auf die Reisebranche auswirken? Wie wird sie den Reisevertrieb (von Grund auf) verändern? Anstatt Antworten darauf zu geben, formulierte ich zehn Fragen, die jeder Touristiker für sich selbst beantworten kann:

Günter Exel: 10 Fragen zur Digitalisierung im Reisevertrieb - Teil 1
Günter Exel: 10 Fragen zur Digitalisierung im Reisevertrieb - Teil 2Die komplette Checkliste mit „10 Fragen zur Digitalisierung in der Touristik“ findet sich in meiner Präsentation, die auch auf Slideshare über den Link www.j.mp/smtd16exel aufzurufen ist:

10 Fragen zur Digitalisierung in der Touristik from Tourismuszukunft

 

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Allgemein Team

Innovationsmeeting auf Malle, Mallorca oder in Spanien?

Kann man auf „Malle“ richtig arbeiten? Wir haben den Test gemacht und waren vergangene Woche für unser Innovationsmeeting (TZinno genannt) auf Mallorca.

Arbeiten auf Mallorca in der Außenwahrnehmung

Nahezu jeder aus unserem Team hat Nachrichten bekommen im Sinne von „Schönen Urlaub“. Interessanterweise war dies im vergangenen Jahr, bei unserem Aufenthalt in Andalusien, weniger der Fall. Alleine der Name „Mallorca“ weckt offensichtlich doch bei vielen direkt Assoziationen mit Urlaub sowie Ballermann. Wobei ich persönlich merkte, dass ich generell meist von Spanien und nicht von Mallorca sprach.

Das Tourismuszukunft-Team beim Ausflug (Foto: Greg Snell)
Das Tourismuszukunft-Team beim Ausflug (Foto: Greg Snell)

Natürlich liegt das auch an uns, daran, wie wir kommunizieren. So nutzen wir unsere Innovationsmeetings unter anderem auch dazu, unseren Pool an Teamfotos zu vervollständigen. In diesem Rahmen waren wir beispielsweise für Sonnenauf- und -untergang zusammen mit dem Fotografen Greg Snell an der Küste Mallorcas unterwegs. Logisch, dass wir hiervon auch auf unseren privaten Kanälen Fotos teilen. Während des gemeinsamen Arbeitens hingegen wird engagiert diskutiert und die Handys werden nicht in die Hand genommen. Und wer uns kennt, weiß, wie viel an gegenseitigem Interesse und Wertschätzung in diesem letzten kleinen Nebensatz steckt. Wir vergessen in diesen Situationen, Fotos von uns zu machen.

Entspannte Diskussionen im Tourismuszukunft-Team (Foto: Greg Snell)
Entspannte Diskussionen im Tourismuszukunft-Team (Foto: Greg Snell)

Außerdem gilt natürlich: ein Sonnenbild teilt sich auf Instagram und Co viel schneller und einfacher als ein Das-Tourismuszukunft-Team-sitzt-am-Tisch-und-diskutiert-Bild.

Arbeiten auf Mallorca in unserer Wahrnehmung

Wir hatten für uns eine Finca in der Nähe von Palma de Mallorca gebucht. Einfache Anreise und dennoch – durch die Lage mitten in einem Mandelbaumfeld – komplett eigenständig. Die angenehmen Temperaturen von ca. 25°C sorgten dafür, dass wir den ganzen Tag draußen waren. Die verschiedenen Außenbereiche der Finca hingegen sorgten dafür, dass wir ohne große Mühen einen Platzwechsel durchführen konnten, wenn unsere rauchenden Köpfe mal einen anderen Blick benötigten.

Johannes Böhm beim individuellen Arbeiten (Foto: Greg Snell)
Johannes Böhm beim individuellen Arbeiten (Foto: Greg Snell)

Einen Großteil der Zeit diskutierten wir gemeinsam über unsere generelle Ausrichtung,  unser Ringmodell, unsere Website oder spezifische Projekte. Doch auch individuelles Arbeiten planten wir fest in unsere Agenda ein. Gefühlt in jeder Ecke saß dann jemand mit einem Laptop vor sich oder auf den Knien, lief telefonierend in der Gegend herum oder tauschte sich bilateral mit einem Kollegen zu einem bestimmten Projekt aus.

Arbeiten in Kleingruppen: Catherina Langhoff & Günter Exel (Foto: Greg Snell)
Arbeiten in Kleingruppen: Catherina Langhoff & Günter Exel (Foto: Greg Snell)

Und ja, wir schauten uns auch die Insel an. Bereits das Fotoshooting mit Greg bot einige Chancen, die Insel zumindest ein bisschen kennenzulernen. Aber eben nur ein bisschen. Dennoch wurde ein Nachmittag, der an sich für Ausflüge geplant war, kurzfristig im gemeinsamen Konsens umgeplant: zum Arbeiten. Also austauschen und diskutieren statt Inselerkundung.

Mallorca ohne Arbeiten

Und klar wir saßen nicht alle Tage 24 Stunden zusammen und arbeiteten. Wir gingen gemeinsam einkaufen. Wir kochten zusammen oder gingen zusammen essen. Wir spielten Basketball. Wir tanzten. Wir unterhielten uns über Privates. Am Abreisetag schauten sich einige noch einen Teil der Insel an.

Und ja, auch das gehörte zu unserem Aufenthalt auf Mallorca dazu: An einen Abend fuhren wir tatsächlich zusammen zum Ballermann. Wer im Tourismus arbeitet, sollte diesen doch zumindest einmal gesehen haben. Es war uns wichtig, diesen Abend zusammen zu verbringen. Auch wenn die Meinungen zum Ballermann intern unterschiedlich sind. Die Neugier trieb uns alle dahin. Die Heimfahrt jedoch traten wir gestaffelt an. 🙂

Was haben wir mitgenommen von den Tagen?

Ganz viele neue Eindrücke von den Kollegen. Erneut ein starkes Gefühl von Verbundenheit. Viele Ideen für die gemeinsame Zukunft. Konkret haben wir an folgenden Punkten gearbeitet:

  • Neuausrichtung und -gestaltung unserer Website
  • Strategischer Kommunikationsansatz für Tourismuszukunft
  • Zeitmanagement-Tipps und Ansätze für einen entschleunigten Arbeitsalltag
  • Weitere Schritte zum Ausbau des TZ-Netzwerkes
  • Neue Projektideen (seid gespannt)
  • Ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl
  • Wärme für die kalten Tage (#smile)

Was wir außerdem mit nach Hause genommen haben: Das Wissen, dass Mallorca definitiv sowohl Malle als auch Spanien sein kann. Es kommt einfach darauf an, was man selbst daraus macht.

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Allgemein Team

Innovationsmeeting Tourismuszukunft #TZspain

Wir arbeiten als Netzwerkunternehmen. Das heißt, wir sind 10 Leute über den deutschsprachigen Raum verteilt. Unsere Haupt-Kommunikation verläuft über diverse Online-Kanäle. Doch natürlich sind auch persönliche Treffen überaus wichtig.

Team Tourismuszukunft
Team Tourismuszukunft: Michael, Catharina, Roland, Günter, Catherina, Florian, Kristine, Ben, Johannes, Bastian

 

Drei- bis viermal im Jahr treffen wir uns deshalb alle gemeinsam zu unseren sogenannten TZinnos, unseren Innovationsmeetings. Anfangs für maximal drei Tage. Diese reichten jedoch nie so ganz aus. Im letzten Jahr verlängerten wir deshalb ein solches Treffen und nahmen uns zum ersten Mal eine ganze Woche Zeit füreinander, in Spanien.

Team Tourismuszukunft
Team Tourismuszukunft: ganz entspannt

Dieses Jahr verschlägt es uns ab morgen, Freitag, bis nächsten Mittwoch nach Mallorca.

Warum tun wir das?

Rauskommen

Eine andere Umgebung macht den Kopf freier, und uns kreativer. Es ist definitiv etwas anderes, unter freiem Himmel mit Blick ins Grüne zu sitzen und Ideen zu wälzen als in einem grauen Seminarraum. Auf Mallorca gibt es aktuell angenehme 20-25°C. Wir werden uns also sehr viel draußen aufhalten. Eine gute Basis für einen Blick in die Zukunft.

Mehr Zeit

Durch die gesamte Woche haben wir viel mehr Zeit füreinander. Sowohl für Besprechungen in der gesamten Zehner-Runde als auch für bilaterale oder kleinere Gruppengespräche. Ein persönliches Gespräch, vielleicht ja noch bei einem gemeinsamen Glas Wein, ist einfach etwas anderes als ein Telefonat.
Es gibt eine gemeinsam erstellte Agenda von Punkten, die vor Ort besprochen werden wollen. Darüber hinaus jedoch auch Luft für Themen, die sich erst vor Ort ergeben oder einfach mehr Zeit benötigen als anfangs angedacht.

Teambuidling

Wir teilen uns eine gemeinsame Finca. Dort sorgen wir gemeinsam für den Einkauf, das Kochen, das folgende Küche-Saubermachen. Wir lernen uns hier gegenseitig noch einmal auf einer ganz anderen Ebene kennen. Und das Einkaufen, Kochen und sogar das Putzen funktionieren sogar überraschend gut. Natürlich werden wir uns ebenso ein bisschen von Mallorca anschauen. Aber auch das verlangt Abstimmung und die Berücksichtigung verschiedener Interessen. Die Bedürfnisse und Wünsche der andern kennenlernen und sich aufeinander einstellen – ein weiterer wichtiger Punkt für das Meeting.

Wir werden die Zeit auf Mallorca also sehr stark zum Arbeiten nutzen. Und zur Festigung unseres Netzwerkes.

Team Tourismuszukunft
Team Tourismuszukunft: Los geht’s!
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Bewegte Bilder in bewegten Zeiten – Der Video Summit in Leipzig

Immer ein etwas eigenartiges Gefühl. Nach Monaten des Planens, Organisierens und des Abstimmen, ist es dann plötzlich vorbei. Zweieinhalb aufregende Tage voll mit Information, einzigartigen Geschichten und großartigen Talenten.

Der Video Summit in Leipzig war sicher eines meiner größten Projekte in 2016, wenn nicht DAS Projekt. Das Team von Leipzig Tourismus und Marketing hat Großartiges geleistet. Herzlichen Dank dafür.

Was bleibt? Vieles.

Derzeit sind wir noch am Auswerten, Zusammenfassen und Reflektieren. Natürlich gibt es schon eine vollständige Live-Reportage von meinem lieben Kollegen Günter Exel.

Diese findet Ihr hier: Vorbericht | Tag 1 | Tag 2

Ein paar Highlights:

Darüber hinaus, selbstverständlich, Bewegtbild.

Hier die Präsentation von der großartigen Rachel Ryle:

 

Eine weitere Session, WHAT DO YOU NEED (TECHNIQUES) IN ORDER TO CREATE EXCEPTIONAL VIDEO CONTENT? von Caspar Diederik und Mike Corey gibt es auch als Facebook – Livestream.

As I know that many of you are very keen to hear the talk of Caspar Daniël Diederik and Mike Corey I do a live stream of the session. #TheVideoSummit

Posted by Catharina Fischer on Wednesday, 5 October 2016

Zudem geht mir ein Wort nicht aus dem Kopf. Trust – Vertrauen.

Das Wo wurde in verschiedenen Zusammenhängen erwähnt.

Sei es in Bezug auf die Zusammenarbeit mit einem Videoblogger, im Aufbau einer Story die Emotionen weckt oder auch im Loslassen bei der Kommunikation durch Influencer. Vertrauen scheint der Anfang von allem zu sein.

Warum? Weil darauf basierend, und da hat sich im Grunde genommen nicht viel geändert, letztendlich (Kauf)Entscheidungen getroffen werden. Insofern hat nur Einfluss wer auch Vertrauen – der Community – hat. Emotionen weckt nur der, der seiner Story, so persönlich sie auch ist, vertraut. Bewegen, im Sinne einer Beteiligung der Zuschauer, tut nur der, der zuhört und offen ist.

Hier gibt es aus meiner Sicht noch viel Entwicklungspotenzial im derzeitigen TourismusmarketingVideo bzw. bewegte Bilder sind in diesem Zusammenhang, speziell aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, das Content-Format der Zukunft und auf diese freue ich mich ganz besonders.

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Allgemein Destinationen eLearning Marketing & Vertrieb Social Media Technologie Trends Webinare

eLearning Starterkit – Digitale Weiterbildung leicht gemacht

Wie die Zeit vergeht… Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass wir angefangen haben, über unser eLearning-Tool “Teejit” (“teach it”) zu sprechen.  Was damals noch ein sehr einfacher Versuch war, Weiterbildung neu zu denken, ist mittlerweile zu einem echten Produkt geworden, vor allem aber zu meiner persönlichen Leidenschaft!

In unendlichen Gesprächen und Abstimmungen mit Interessenten, Nutzern, meinen Kollegen und weiteren Branchenexperten ist die Idee immer weiter gewachsen, hat sich gelegentlich überworfen, neu definiert, wieder überworfen und ist nun langsam an einem Punkt, der quasi als “marktreif” zu bezeichnen ist. Hierfür erst einmal ein dickes Danke an alle Beteiligten!

teejit

Ehrlich gesagt, hätte ich niemals erwartet, dass das so eine große und (im Hintergrund) komplexe Sache wird, das Thema eLearning im Tourismus so zu denken, dass es funktioniert, und zwar als Tool wie als Produkt.

Letztendlich steht und fällt ein eLearning Projekt in einer Destination mit zwei Punkten:

  • Die Teilnehmer: Um sicherzustellen, dass die Teilnehmer die Maßnahme auch annehmen, muss die Software im Frontend so einfach gehalten sein, dass die klassischen Einstiegshürden minimal bleiben. Außerdem sollte Content so aufbereitet sein, dass er attraktiv und verständlich ist und auch konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Um ein “Strohfeuer” zu vermeiden müssen die Teilnehmer der Plattform regelmäßig über neue Inhalte in der Plattform informiert werden (die dann natürlich auch kommen müssen). Hilfreich ist außerdem ein konkretes Konzept zur Incentivierung.
  • Die DMO: Die Ansprüche öffentlich finanzierter Projekte in den DMOs sind meist sehr komplex, wobei die effiziente Nutzung von Ressourcen eine zentrale Rolle spielt. Dabei ist essenziell, dass neben den finanziellen Rahmenbedingungen auch die notwendige Manpower vorhanden ist, um das Projekt fortlaufend mit Leben zu füllen.

Anforderungen:

Bedenkt man bei den oben stehenden Punkten die personelle und finanzielle Situation in den meisten DMOs, wird schnell klar, dass ein Produkt zum eLearning in Destinationen kein reines Software-Tool sein darf, sondern eine Komplettlösung zur Weiterbildung touristischer Akteure in Destinationen sein muss! Dementsprechend gestalten sich auch die zentralen Anforderungen:

  • Klare Definition der Zielgruppe und der zu transportierenden Inhalte sowie Herleitung des benötigten Funktionsumfangs
  • Setup der Schulungsumgebung inklusive Anpassung an das eigene CI mit minimalem Aufwand
  • Aufbereitung und Integration bestehender Inhalte oder schnelle und kostengünstige Neuproduktion von Inhalten
  • Fortlaufende Versorgung mit Mikro-Lerninhalten und Distributionsmöglichkeit zur Innenkommunikation

Die Lösung:

Das Resultat der ganzen Arbeit und der Erkenntnisse ist aus meiner Sicht eine Schulungsumgebung nach dem Framework-Prinzip mit Content-Versorgung:

  • Technik:

Über verschiedene Hierarchieebenen hinweg können Akteure produzierte Inhalte mit anderen angeschlossenen Versionen teilen (und so Ressourcen bei der Produktion sparen) wobei jede Version ein komplett eigenständiges Look & Feel haben kann (nicht vernetzte Versionen können bis Ende des Jahres Inhalte auch auf einem Marktplatz handeln). Das Ganze basiert auf dem K.I.S.S.-Prinzip (Keep it smart and simple) sowohl für Administratoren wie Endnutzer.

teejit2

  • Inhalte:

Um einen schnellen Projektstart sicherzustellen, können Basisinhalte zugebucht werden oder individuelle Inhalte auf Wunsch neu produziert werden. Um die fortlaufende Versorgung mit Mikro-Content zu gewährleisten, haben wir eine ganze Menge Content vorproduziert, den wir den DMOs regelmäßig auf Abo-Basis zukommen lassen können. Für die thematische Vielfalt arbeiten wir bei der Contentproduktion mit diversen Branchentexperten zusammen.

Beispiel für regelmäßigen Mikro-Content. Die ganze Infografik gibt es hier.

 

Das eLearning Starterkit

Aus allen beschriebenen Elementen haben wir nun ein Paket entwickelt, welches es DMOs ermöglicht, bei geringem Ressourceneinsatz sofort mit digitaler Weiterbildung für Betriebe zu starten, wobei alle Elemente komplett zugeliefert werden können.

Die Zusammenfassung des Pakets findet ihr hier:

starterkit

 

Was ich euch hier vorstelle sind das Resultat meiner Arbeit und meiner Gedanken. Es ist klar, dass es beliebig viele andere Ansätze gibt, welche ebenfalls ans Ziel führen! Ich lade euch diesbzeüglich gerne zu Rückfragen und Diskussionen ein, denn ich glaube nur durch Offenheit und Vertrauen können wir da gemeinsam einen echten Mehrwert für den Tourismus in Deutschland schaffen, ganz egal mit welcher Lösung.

Ich freue mich auf euer Feedback und eine gute Diskussion zum Thema!

 

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Twitter Moments: Echtzeit-Storytelling in einer neuen Dimension

Twitter Moments als Storytelling-Tool

#TwitterMoments for everyone! Seit Freitag vergangener Woche ist Twitters Storytelling-Tool „Moments“ auf meinem Account @guenterexel freigeschaltet. Wie Twitter kurz zuvor bekannt gab, hat der Rollout für das vor einem Jahr gestartete, bisher nur für Werbungtreibende und Influencer verfügbare Tool jetzt weltweit begonnen.

Was kann Twitter Moments? Wie legt ihr damit multimediale Stories an? Wie werden diese in der Twitter App oder auf Webseiten, mobil oder am Desktop dargestellt? Und: Was bedeutet Twitter Moments fürs Echtzeit-Storytelling?

Antworten auf diese Fragen und einen kompakten Moments-Kurzguide findet ihr in diesem Beitrag,

Wie werden Moments erstellt?

Was kann Moments? Kurz gesagt: Über Moments könnt ihr Tweets zu multimedialen Stories verknüpfen.  Angelegt werden diese Stories über das eigene Profil (Tab „Moments“ oder Link nach dem Muster www.twitter.com/USERNAME/moments).

Beim Klick auf „Neuen Moment erstellen“ öffnet sich ein Editor, über den ihr Titel, Beschreibung und Titelbild erstellen könnt:

Twitter Moments Editor

 

Tweets könnt ihr aus verschiedenen Quellen hinzufügen:

  • Tweets aus den eigenen Favoriten („Gefällt mir“)
  • Tweets eines bestimmten Accounts
  • Tweets aus der Twitter-Suche (wobei die Resultate nicht ganz zu durchblicken sind)
  • Tweets über den Link

Twitter Moments Editor 2

Im Editor könnt ihr die gesamte Story sehr flott komponieren, indem ihr Einzeltweets hinzufügt, verschiebt oder auch wieder löscht.

Wichtig ist, dass ihr mit Twitter Moments auch für das Smartphone mitdenkt. Welche Tweets, welche Bildausschnitte funktionieren auch im Hochformat? Extra für diesen Zweck könnt im Editor auch Bildausschnitte zuschneiden:

Twitter Moments Editor - Zuschneiden des Bildformates

Wie werden Twitter Moments dargestellt?

Twitter Moments werden sehr unterschiedlich dargestellt – je nach Gerät (Desktop vs. Smartphone) und Plattform (Twitter App oder Browser). Einen Vergleich könnt ihr anhand meiner ersten Story anstellen, die ich zum #TheVideoSummit Leipzig erstellt habe (www.twitter.com/i/moments/781737393779081216):

 

Twitter Moments - Darstellung in der Twitter App

In der Twitter App: Storytelling vom Feinsten
In der Twitter App bieten Moments das beste Multimedia-Erlebnis – in Form einer Story, die man durch Wischen nach links durchblättern kann. Interaktionen wie Likes oder Retweets sind leicht möglich. Besonders attraktiv: Twitter Videos und Vines werden automatisch abgespielt!

 

Twitter Moments Webansicht

Im Twitter Stream: Scrollen!
Direkt auf Twitter stellen sich Moments als normaler Feed dar – mit allen Interaktionsmöglichkeiten von twitter.com.

 

twitter-moments-web

Auf der Website: Bilderkacheln
Per Embed-Funktion können Twitter Moments auch in jeder beliebigen Website einbettet werden. Am Desktop oder mobil werden sie als Sammlung quadratischer Kacheln angeordnet, wobei nur eine bestimmte Anzahl an Tweets dargestellt wird. Die Interaktionsmöglichkeiten sind beschränkter – über das Herz rechts oben können aber einzelne Tweets geliked werden. In der Praxis könnt ihr diese Ansicht gleich weiter unten ansehen!

 

Was bedeutet Twitter Moments fürs Storytelling?

Einige spannende Erkenntnisse lassen sich aus diesem ersten Praxiseinsatz von Twitter Moments bereits ziehen:

Echtzeit-Storytelling. Mit Moments macht Twitter in der Dokumentation von Echtzeit-Content wieder Terrain gut, das zuletzt von Snapchat Stories und Instagram Stories besetzt wurde. Moments ist die lang erwartete attraktive Aufbereitung von bereits vorhandenem Twitter-Content fürs Smartphone.

Qualität – hui statt pfui! Twitter Moments vereint die Stärken von Instagram/Snapchat Stories (schnelles Konsumieren von Multimedia) mit hochwertigem Content. Geschichten werden durch „Swipen“ konsumiert – aber: Es gibt keine wackeligen Mobilvideos mehr, keine pixeligen Bilder. Ein echter Qualitätssprung!

Mobile first. Die Story-Sammlung ist am Desktop und am Smartphone, aber noch besser direkt als Moments-Slideshow in der Twitter App anzusehen. Weil: Snack Content. Weil: Schnelles Lesen per Wischen nach links. Weil: Videos mit Autoplay.

Horizontal vs. Vertikales Video. Das „klassische“ Video-Querformat kann auf Moments konsumiert werden, indem das Smartphone gedreht wird. Ist also möglich – aber nicht optimal. Vertical video rulez … (Hi Snapchat! Hi Instagram Stories!)
Achtung: Auf einer Website eingebettet, werden Videos wiederum quadratisch ausgespielt!

Plattformspezifischer Content. Videos mit Autoplay sind nur dann zu sehen, wenn sie direkt als Twitter Video oder Vine gepostet werden. Das Posten von YouTube-Videos führt hingegen als Link aus der App hinaus. Ein Bewegtbild-Trend wird also bestätigt: Video verlangt immer mehr plattform-spezifische Aufbereitung!

Interaktion leicht gemacht. Mit Moments können ältere Tweets leicht in ein attraktives Format gebracht werden, das auch langfristig noch zum Liken und Retweeten einlädt.

Lange Haltbarkeit. Vergänglicher Content? Im Gegensatz zu Snapchat und Instagram Stories wird Twitter mit Moments zur Content-Plattform, auf der visuelle Inhalte auch langfristig erhalten bleiben, verlinkt und auf anderen Websites eingebaut werden können. Eine perfekte Ergänzung zur bereits etablierten Kuratierung mit Storify!

… und so sehen Twitter Moments in der Praxis aus!

Damit zur versprochenen #TheVideoSummit Story – seht sie euch am Desktop oder mobil als Sammlung quadratischer Kacheln  an – oder blättert sie über den folgenden Link direkt in der Twitter App durch: twitter.com/i/moments/781737393779081216

Was ist eure Meinung?

Ist Twitter mit Moments attraktiver für euch geworden? Ich freue mich auf euer Feedback! Euer Günter.