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Eintauchen in unser Ringmodell: die äußeren Kreise

Wie angekündigt nehmen wir uns aktuell in diversen Blogbeiträgen unser Tourismuszukunft-Ringmodell etwas genauer vor.

Ringmodell von Tourismuszukunft – Realizing Progress, 2020

Vor kurzem ging es um die inneren Ringe, Kern und Stakeholder. Heute schauen wir uns die äußeren Ringe, Auftritt und Ansprache, etwas genauer an, bevor wir in einem später folgenden Blogbeitrag näher auf das mittig platzierte Produkterlebnis eingehen.

Äußere Ringe des Ringmodell von Tourismuszukunft – Realizing Progress, 2020

Die äußeren Ringe, Auftritt und Ansprache, sind vorrangig nach den Anforderungen und Wünschen der Kund*innen und Partner gestaltet. Sie beantworten also quasi die Frage: „Wie soll ich nach außen auftreten?“

Der Auftritt

Mit dem Ring Auftritt werden die Grundlagen für die konkrete Kommunikation nach außen gelegt. So finden sich im Auftritt die folgenden Aspekte wieder:

  • Zielgruppen: Wer ist eigentlich mein Wunsch-Gast? Auf wen zielen alle meine Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, aber ebenso mein konkretes Produkt ab? Wen möchte ich besonders zufrieden stellen?
    Unser liebstes Zielgruppenmodell sind dabei die Sinus-Milieus: wertebasiert und ein echtes Abbild der Gesellschaft formend, sind sie zugleich untersetzt mit umfangreichen Marktforschungsdaten, welche letztlich die konkrete Umsetzung vereinfachen.
  • Themen: Ganz eng mit der eigenen Zielgruppe verbunden sind jene Themen, die von der Kommunikation in den Fokus gestellt werden.
  • Corporate Design: Kommunikation besteht aus Schriften, Bildern, Farben, Logos … Ein ausformuliertes Corporate Design legt die grundsätzliche Ausrichtung all dieser Teilbereiche fest, natürlich passend zur entsprechenden Zielgruppe und den definierten Themen.
  • Vertriebsstruktur: Welche Vertriebskanäle stehen im Fokus – der Direktvertrieb über das eigene Unternehmen oder externe Plattformen? Welche Provision bin ich zu zahlen bereit?
  • Preisgestaltung: So, wie Zielgruppen und Themen miteinander verbunden sind, sind auch Vertriebsstruktur und Preisgestaltung miteinander verbunden. Sie bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. In die Preisgestaltung fließen Aspekte wie Upselling, Rabatte, Nudging sowie die grundsätzliche Frage ein: Wieviel ist mein Produkt wert? Oder, konkreter: Wieviel ist mein Produkt meiner gewünschten Zielgruppe wert?

Wie bei allen anderen Ringen hängen auch hier alle Aspekte stark voneinander ab: Die Zielgruppe beeinflusst z.B. die Preisgestaltung – und beide zusammen wiederum das Corporate Design.

Was an dieser Stelle nicht vergessen werden darf: Abhängigkeiten und Einflussnahmen bestehen nicht nur zwischen Aspekten innerhalb der jeweiligen Ringe, sondern genauso zwischen den Ringen selbst. So sollte die ausgewählte Zielgruppe auch zum eigenen Kern passen – zu den eigenen Werten und den Natürlichen Voraussetzungen. Gleichermaßen sind auch Vertriebsstruktur und Preisgestaltung in Zusammenhang mit den eigenen Werten zu sehen – genauso wie sie in Verbindung mit den eigenen Stakeholdern stehen sollten.

Veränderst du einen Aspekt, so ändern sich oft automatisch auch andere Aspekte bzw. müssen entsprechend angepasst werden.

Die Ansprache

So wie in unserer 2020-Version des Ringmodells die Stakeholder visuell näher an den Kern herangerutscht sind, so kommen sich im aktuellen Ringmodell auch Auftritt und Ansprache näher. Dies ist eine logische Konsequenz: Der Auftritt ist die Grundlage für die Ansprache – er liefert den Rahmen für letztere.

Seminarreihe Digitales Marketing

Bei der Ansprache steht die Kommunikation mit deinen (potenziellen) Kund*innen im Mittelpunkt. Dabei sind folgende Aspekte und Fragestellungen relevant:

  • Geschichte & Funktion: Um zu wissen, was du erzählen willst und warum, solltest du dir Gedanken über die Bedürfnisse deiner Zielgruppen machen. Welche Produkterlebnisse bevorzugen diese, welche Geschichten kannst du ihnen dazu erzählen (Stichwort: Storytelling)? Und: Welche Ziele hat deine Kommunikation?
  • Urheber & Format: Um zu wissen, wie und vom wem du deine Geschichte erzählen willst, solltest du die Mediennutzung deiner Zielgruppen kennen. Welche Formate bevorzugen diese? Welchen Protagonisten bringen sie besonderes Vertrauen entgegen? Kannst du deine Wunschgäste über Partner oder Influencer erreichen? Mit welchen Formaten kannst du deine Geschichte begeisternd verpacken? Wie kannst du visuelle Inhalte, Fotos und Videos selbst erstellen?
  • Touchpoint: Um zu wissen, wo du deine Geschichte erzählen willst, solltest du dir Gedanken über die Kanäle machen, auf denen du deine Zielgruppen erreichen kannst.

Bei der Frage, was genau du erzählen sollst und kannst, helfen dir die Leitgeschichte und die Werte aus dem Markenkern. In diesen sind die wesentlichen Elemente versammelt, die dich und deine Marke ausmachen. Von der Leitgeschichte ausgehend, kannst du Stories für deine Kommunikation ableiten.

Jetzt bist du wieder dran:

  • Hast du deinen Markenauftritt definiert?
  • Hast du eine Strategie für deinen Content entwickelt, die deine Werte, Zielgruppen und Themen berücksichtigt?
  • Weißt du, was du warum wie und von wem wo erzählen solltest?

 

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Storytelling im Tourismus kann soviel mehr sein…

Bereits beim Neujahrsempfang von Tourismuszukunft im Januar 2017 habe ich zum Thema Storytelling im Tourismus gesagt: „Nur, weil ein Schäfer mit Rauschebart etwas erzählt, ist es noch lange kein Storytelling.“

Wenn ich mich allerdings so umschaue in der touristischen Welt, ist davon noch nicht viel angekommen. Da wird noch immer oft das Etikett Storytelling irgendwo draufgepackt, was es nicht ist.

 

Storytelling im Tourismus als Makulatur

Es wurden im Tourismussektor in den letzten Jahren beispielsweise eine ganze Menge Blogs aufgesetzt. Ich mag Blogs. Das oft genannte Ziel, mit Hilfe der Blogs Storytelling zu betreiben, wird jedoch zu einem großen Teil nicht wirklich verfolgt.

Die Realität ist stattdessen, dass auf den Blogs letztlich meist doch nur die allgemeinen Marketing-Texte landen. Zwar mit ein paar mehr Adjektiven versehen sowie ein bisschen mehr Zwitschern hier und Plätschern da. Aber das ist es dann oft auch schon.

Aber Storytelling ist eben deutlich mehr als nur ein paar Adjektive. Diese sind letztlich nur Makulatur.

Storytelling (Tourismuszukunft)

 

Was nötig ist: Das große Ganze als Basis für Storytelling

Ich habe letztens mit einem Kunden einen Storytelling-Workshop durchgeführt. Nach einem Einstieg, was Storytelling eigentlich ist, entwickelten die einzelnen Teilnehmer kurze Geschichten zu ihrem eigenen Produkt. Es waren wirklich schöne Geschichten dabei. Als wir uns allerdings noch einmal gemeinsam anschauten, was denn relevante Inhalte und Aussagen über ihr Produkt und für ihre Zielgruppen sind, wurde schnell deutlich: Da fehlte noch einiges. Die Geschichten waren zu allgemeingültig. Die Grundideen waren bereits gut, doch das Schärfen und Fokussieren fehlte, die Konzentration darauf, was tatsächlich das eigene Produkt ausmacht.

Storytelling schwebt nicht irgendwo im luftleeren Raum. In unserem Ringmodell gibt es den Punkt „Storytelling“ nicht. Bewusst. Denn dies ist „nur“ die Form der Umsetzung. Storytelling versteckt sich quasi in dem Ring „Ansprache“ unter was, warum, wer und wie.

Bevor diese W-Fragen beantwortet werden können, sind die vorherigen Hausaufgaben zu machen: den Markenkern zu definieren, die Themen und Zielgruppen glatt zu ziehen. Storytelling bewegt sich in diesem Rahmen. Der beispielhafte Schäfer mit Rauschebart passt vielleicht zu deiner Marke, deinen Themen und deiner Zielgruppe. Vielleicht aber auch nicht. Was in jedem Fall Fakt ist: Die Story, die du erzählst, muss zu deiner Marke, deinen Themen und deiner Zielgruppe passen. Schließlich möchtest du etwas mit ihr bewegen. Das gilt ebenso für die Form deiner Story.

Und die Inhalte? Im Markenkern gibt es unter anderem den Punkt „Leitgeschichte“. Diese transportiert die eigenen Werte, läuft in die Richtung der eigenen Vision. Basierend auf dieser Leitgeschichte können alle weiteren Storys – egal, ob im Blog, auf Facebook oder wo auch immer – abgeleitet werden. Was will ich eigentlich über mich erzählen? Bin ich eine Region, die ihren Gästen Sicherheit bietet? Dann sollten sich alle Geschichten und deren Elemente hieran orientieren. Bin ich eine Region, welche die Gäste aus ihrer Komfortzone herausholt, sie vor neue Herausforderungen stellt? Auch das ist wunderbar. Sollte sich dann jedoch ebenso entsprechend in den jeweiligen Geschichten widerspiegeln.

Die Leitgeschichte als Basis bedeutet damit vor allem: Konzentration. Auswählen. Geschichten auch nicht zu kommunizieren, wenn sie nicht zum eigenen Fundament passen. Die Leitgeschichte als Basis heißt jedoch ebenso: Eigentlich hast du ganz viele Story-Elemente und Ideen bereits vorliegen. Du musst nur zugreifen.

Kurz: Für gutes Storytelling muss also die richtige strategische Grundlage geschaffen sein. Sonst bleibt jede Geschichte unterm Strich nur eine aus dem Zusammenhang heraus gerissene, zum eigenen Unternehmen oder der eigenen Region nur mit Glück passende Geschichte.

Storytelling

Was auch nötig ist: Eine tatsächliche Geschichte

In dem oben bereits erwähnten Storytelling-Workshop zeigten die spontan entwickelten Geschichten bereits klare Storytelling-Elemente. Kein Wunder, den möglichen Aufbau von Geschichten hatten wir uns vorher angeschaut. Doch auch in der konkreten Ausgestaltung musste noch geschärft werden: Wer ist der Protagonist der Geschichte, also wer soll diese tatsächlich erzählen? Und warum genau dieser? Wo spielt die Geschichte? Welche Bühne unterstreicht unsere gewünschte Aussage am besten?

Der Rahmen steht mit Werten, Themen, Zielgruppen. Die Leitgeschichte steht. Alles wunderbar. Doch: Selbst wenn der Rahmen klar ist, genügt das noch nicht. Storytelling ist eben nicht nur das Erzählen einer Geschichte. Storytelling bedeutet, eine Geschichte auf einer anderen Ebene zu erzählen.

Eben nicht nur „Wir wandern jetzt hier mal den Weg so lang und schauen, was da passiert“ oder „Wir laufen hier jetzt mal so durch die Stadt und schauen, wie diese aussieht.“ oder eben „Wir unterhalten uns mal ein bisschen mit diesem knuffigen Schäfer mit Rauschebart“. Was fehlt ist eine echte Geschichte: Mit Herausforderungen, Konflikten und Lösungen. Mit einer Bühne und einem Protagonisten. Und: mit einem klaren Ziel.

Ein echtes Erlebnis, eine Geschichte, die dein Wesen widerspiegelt, die mich anspricht und von dir begeistert, die in meinem Kopf hängenbleibt – eine solche Geschichte kannst du als Touristiker (gerne auch in Kooperation mit anderen Akteuren wie beispielsweise Bloggern) mir perfekt liefern. Und dabei ist es letztlich egal, ob in einem textlichen Blogbeitrag, über InstaStories oder via eine Fotostrecke auf Facebook.

In dem Workshop war bereits im Hinterkopf: Wir brauchen Storys für ca. zweieinhalbminütige Videos. Als die Storys und das Setting für die Videos standen, wurde im Nachgang geschaut: Auf welche Art und Weise könnten die gleichen Inhalte noch präsentiert werden? Was muss ein Foto abbilden, um die gleiche Idee zu transportieren? In welche Textformate kann die Geschichte gepackt werden? Ein Interview, eine Art Tagebucheintrag oder auch die Briefform waren denkbar. Die Storys können gut über Infografiken transportiert werden. Die zweieinhalbminütigen Videos ebenso auf Snackcontent-Format reduziert. Du siehst: Es geht nicht wirklich um das Format. Es geht darum, in welchem Format deine Geschichte funktioniert.

 

Storytelling im Tourismus – so geht’s

Genug davon, was fehlt. Hier ein paar Tipps für dich, um für dein Produkt oder deine Region Storytelling einzusetzen:

  1. Definiere deinen Markenkern und deine Vision. In diese Richtung sollen alle deine Aktivitäten zielen.
  2. Welche Elemente, abgeleitet von deinem Markenkern und deiner Vision sollten sich in jeder deiner Geschichten wiederfinden? Das Authentische? Das Familiäre? Das Abenteuerliche? Das Überraschende? Und zwar gilt dies ganz unabhängig von Zielgruppen und Themen. Erstell dir eine Liste mit hierzu passenden Wörtern, welche genau dies ausdrücken. Synonymwörterbücher helfen dabei. Und du wirst merken, wie bereits über die verschiedenen Worte konkrete Bilder im Kopf entstehen. Du bist mehr der visuelle Typ? Dann leg dir direkt ein Moodboard mit passenden Bildern an, welche gleichzeitig deine Fantasie anregen. Mindmaps können ebenso dabei helfen, verschiedene Schwerpunkte herauszuarbeiten.
  3. Definiere deine Zielgruppen und Themen. Fürs Storytelling wichtig: Wem vertrauen deine Zielgruppen? Mit wem identifizieren sie sich? Welche Probleme oder Herausforderungen hat diese Zielgruppe bei einem bestimmten Thema, das dein Produkt löst? Welche der Produkteigenschaften stehen somit im Mittelpunkt? Es kann gut sein, dass du für eine Zielgruppe die eine bestimmte Eigenschaft ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückst, für eine andere Zielgruppe eine komplett andere. Über die übergreifenden Werte und Storyelemente, die unabhängig von Zielgruppen und Themen relevant sind, bilden all deine Geschichten dennoch eine Einheit.
  4. Aus all diesen einzelnen Elementen entstehen letztlich deine Geschichten. Dafür gibt es verschiedene Formate (u.a. die klassische Heldenreise) und Elemente (wie eben Protagonist, die Bühne, integrierte Erzählelemente).
  5. Hast du eine passende Grundidee für eine Geschichte entwickelt, spiel diese einmal für alle möglichen anderen Formate durch. Du wirst überrascht sein, wie gut das geht. Und dann fokussiere und schärfe erneut: Welches Format passt tatsächlich zu deiner gesamten Ausrichtung, zu deinem Markenkern, der gewählten Zielgruppe? Willst du unterhalten, informieren oder inspirieren mit deiner Geschichte? Dann wähle die jeweils hierfür passenden Formate aus.

 

Klar ist dabei auch: Nein, das ist nicht ganz einfach. Und nein, das schüttelt sich auch nicht einfach so aus dem Handgelenk. Aber ist die Grundlinie erst einmal verinnerlicht, wird es definitiv einfacher. Falls du meinst, das klingt jetzt alles sehr theoretisch: Ein wichtiger Teil unserer Markenstory bei Tourismuszukunft ist unsere Zusammenarbeit als Netzwerkunternehmen. In unserem Instagram-Account wirst du einige Fotos finden, welche genau dies erzählen. Dafür müssen wir auch nicht erst Ewigkeiten nachdenken, denn letztlich leben wir diese Arbeitsweise ja tagtäglich. Die passenden Inhalte erstellen sich dann quasi fast von selbst. Was dir auch noch einmal zeigt: Wenn der Markenkern und die Richtung deines Unternehmens deutlich ist, dann funktioniert auch die Kommunikation.

Du willst noch andere Beispiele? Dann schau doch mal bei Dein NRW vorbei. Und bei Südtirols Was uns bewegt.

 

Und übrigens: Du musst nicht aus allem Storytelling machen. Die Ankündigung deiner nächsten Veranstaltung funktioniert auch gut ohne einen solchen Rahmen.

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Dienstleister Immer wieder TZonntags Marketing & Vertrieb Social Media Technologie Trends Veranstaltungen

Facebook Stories, Digitalkernkompetenz, Regionale Barcamps, Datenbasierte Personas – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

 

Digitalkompetenz ist Kernkompetenz

Empfohlen von Florian

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie sehen Dreiviertel der Befragten digitale Kompetenz als genauso wichtig wie fachliche und soziale Kompetenz! Nur viele Arbeitnehmer fühlen sich schlecht vorbereitet. Wir sehen es genauso – es wird viel Digitalkompetenz eingefordert, aber wenn es um Freiheiten und tatsächliche Weiterbildungsmöglichkeiten geht, dann stoßen Mitarbeiter in touristischen Unternehmen oft an Grenzen.

Uns ist wichtig, dass die Branche zusehends digitaler wird. Deshalb haben wir eine Akademie für digitalen Tourismus ins Leben gerufen und bieten viele eLearning-Lösungen für Destinationen und Leistungsträger. Wir helfen gern – sprecht uns einfach an!

 

Facebook Stories für Unternehmen sind da!

Empfohlen von Günter

Es ist soweit: Facebook hat einen lange erwarteten Schritt gesetzt und den Rollout von Facebook Stories für Unternehmen gestartet. Die ersten Unternehmens-Stories sind online – und performen trotz Unkenrufen gar nicht so übel (wie wir zumindest an der Reichweite der TZ Stories erkennen).

Um gleich eines vorwegzunehmen: Stories sollten nicht als Werbefläche verstanden werden. Für den Erfolg wird das Konzept entscheidend sein – dass Stories unterhaltsam, nützlich, authentisch sind. Ich bin schon gespannt, welche Formate des Storytellings uns in den kommenden Wochen erwarten!

Facebook Stories für Unternehmen

 

Barcamp-Anmeldungen geöffnet

Empfohlen von Kristine

Als aktuelle Linktipps gibt es von mir heute zwei gerade geöffnete Anmeldungen zu regionalen touristischen Barcamps:

  • Am 5.2.18 findet in Krefeld die 4. Auflage des TourismusCamp Niederrhein (#tcniederrhein) statt, organisiert von der IHK Krefeld. Unternehmen aus der Region treten hier miteinander sowie mit touristischen Organisationen und Bloggern in Kontakt.
  • Am 19./20.4.18 findet in Boppard die 5. Auflage des Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz (#bctn18) statt, organisiert von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Hier treffen sich touristische Akteure der Regional- und Lokalebene mit Gastgebern der Region und Bloggern.

Barcamp Tourismuscamp Niederrhein

Ein Barcamp ist ein offenes Veranstaltungsformat, welches von Input und Austausch lebt. Auch deshalb sind die beiden genannten Barcamps ebenso offen für Teilnehmer außerhalb ihrer eigenen Region. In Boppard kann ich aufgrund anderer Termine leider diesmal nicht dabei sein, aber in Krefeld bin ich auf jeden Fall. Sehen wir uns?

Ich bin ja bekennender Barcamp-Fan. Falls dir dieses offene Veranstaltungs-Format erst einmal nichts sagt oder du Interesse an einem eigenen Barcamp hast, schau mal hier rein.

 

Datenbasierte Personas

Empfohlen von Bastian

Diese Woche bin ich zufällig einmal wieder über einen alten Bekannten gestoßen: Fanpage Karma.

An sich erst einmal nichts Besonderes. Besonders allerdings ist der neue Dienst, den die Kollegen da entwickelt haben: Der Dienst Elon errechnet aus unterschiedlichsten Facebook-Daten automatisch Zielgruppen, Interessen, Konkurrenzseiten etc pp. Ich war davon ziemlich angetan, auch wenn dies ja eigentlich nur der nächste logische Schritt ist.

 

Für mich aber auf jeden Fall einen Blick wert und sicher eine super Ergänzung für das eine oder andere Projekt.

Einen Blick in den Beispielreport über die Seite allfacebook.com findet ihr hier.

 

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Allgemein Immer wieder TZonntags Intermediäre Kommunikation News & Infos Technologie Trends Webinare

Alexa überall, Seid neugierig, Webinare Oktober, Livestreaming – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Alexa überall – jetzt auch im Auto!

Empfohlen von Florian

Nach einer turbulenten Woche für Amazon Echo kann man sagen, dass sich Alexa auf dem Weg befindet ein ständiger Begleiter in unserem Alltag zu werden. Amazon stellte in der vergangene Woche nicht nur zahlreiche neue Endgeräte auf Echo-Basis vor, sondern auch andere Akeure veröffentlichten ihr Commitment zur Echo Plattform.

Nachdem Microsoft bereits vor Wochen eine enge Zusammenarbeit von Cortana und Echo bestätigte, war es letzte Woche der nächste große Weltkonzern namens BMW, der verlautbaren ließ, dass ab 2018 alle BMW und Mini Modelle mit der Alexa ausgestattet werden. Amazons konsequente Umsetzung des Plattformgedankens ist diese Entwicklung zu verdanken.

Foto: Greg Snell

Wir werden in Zukunft noch mehr Anwendungsmöglichkeiten auch im touristischen Kontext sehen. Warum? Weil Alexa den Zugang zu Informationen durch ein sehr einfaches Conversational Interface ermöglicht! Und viele touristische Use Cases benötigen genau dieses Interface ohne Barrieren.

 

Leute, seid neugieriger!

Empfohlen von Günter

So viele spannende News und Diskussionen gab es diese Woche, dass ich mich kaum für ein Thema entscheiden kann, um es ausführlicher zu behandeln … Also habe ich ausnahmsweise gleich mehrere IWTZ-Linktipps:

  • Twitter plant, das 140-Zeichen-Limit für Tweets auf 280 Zeichen zu erhöhen.
  • Mit „The Germany Travel Show“ bringt  die DZT Storytelling via Instagram Stories gekonnt und amüsant rüber.
  • Spannende Details gibt es zu der bei den Österreichischen Tourismustagen präsentierten digitalen Weltkarte von Easybooking, die Österreich-Buchungen in Echtzeit zeigt.
  • Großer Relaunch für Googles Fotobearbeitungs-App Snapseed, mit dem Bereich der Looks – voreingestellte Filter, die im Unterschied zu Instagram & Co. kein Farbtupfer-Chi-Chi bringen, sondern als Lösungen für fotografische Standard(problem)fälle konzipiert sind.

Und zuletzt: Leute, seid neugieriger! Neugier ist einer der zentralen Werte in der Markenidentität von Tourismuszukunft – und für Forscher gar die wichtigste aller Eigenschaften in der „postnormalen“, digitalen Ära. Und doch scheint sich gerade die deutsche Mentalität mit der „Neugier“ schwer zu tun. Warum das so ist, erläutert Martin Weigert in dieser erleuchtenden t3n Kolumne.

Leute - seid neugierig!
Leute – seid neugierig!

 

Webinare Influencer Marketing, Instagram, aktuelle Trends

Empfohlen von Catharina

Foto: Greg Snell

Im Oktober halte ich gleich drei Webinare in Kooperation mit der School of Communication and Management (SCM) ab.

Es besteht immer noch die Möglichkeit sich anzumelden. Ich freue mich auf Euch! 

Live. Warum eigentlich?

Empfohlen von Kristine

Wir haben bei uns im Team einige, bei denen die Live-Kommunikation schon länger in die alltägliche Kommunikations-Arbeit integriert ist (hallo Günter!, hallo Michael!). Doch auch für unser gesamtes Team, für Tourismuszukunft, werden wir zukünftig stärker mit Live-Formaten arbeiten.

Foto: Greg Snell

Hier gibt es fünf Gründe, warum sich Livestreaming zur Unternehmenskommunikation lohnt, unabhängig davon ob konkret via Facebook, Instagram oder andere. Und, welche Einsatzmöglichkeiten siehst du für dich und dein Unternehmen?

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Allgemein eLearning Immer wieder TZonntags Live-Kommunikation Social Media

Mobile Video auf Linkedin, Open Education, Storytelling, Social Media als News-Plattform, Virtuell durch das Alte Cöln – Immer wieder TZonntags

Tourismuszukunft - Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Bargeldlos in Schweden – ein Live-Bericht

Empfohlen von Martin

Man hat ja schon viel darüber gelesen, dass Schweden auf dem besten Weg dazu ist, das erste bargeldfreie Land der Welt zu werden. In den letzten Tagen habe ich das am eigenen Leib erfahren.

Gesehen an einer Bar in Göteborg

Ich bin jetzt seit vier Tagen in Schweden und habe noch keine einzige Münze und keinen Schein gesehen. Auf die anfängliche Frage (bei Kleinstbeträgen), ob ich mit Karte zahlen kann, erntete ich nur unverständliche Blicke und ein „Natürlich“ als Antwort. Der geringste Betrag, den ich mit Karte bezahlt hab, lag unter einem Euro (Flasche Wasser im Dorfladen). Viele Geschäfte, Bars und Restaurants nehmen überhaupt kein Bargeld mehr an und wir haben uns sagen lassen, dass selbst die Kirche mittlerweile die Kollekte elektronisch einsammelt. Entsprechend dramatisch nimmt das im Umlauf befindliche Bargeld ab.

Für mich als Reisenden ist das natürlich sehr angenehm und auch für die Geschäfte macht es die Abläufe der Bezahlung deutlich einfacher (bei höheren Kosten natürlich).

Was meint Ihr? Hängt Ihr noch an Eurem Bargeld oder seid Ihr bereit für eine bargeldlose Zukunft?

 

Mobile Video jetzt auch auf LinkedIn

Empfohlen von Günter

Mehr Interaktionen, mehr Klicks: Besonders im letzten halben Jahr hat sich LinkedIn (für mich persönlich) immer stärker als Content-Plattform bewährt.
Nun gibt es – gerade rechtzeitig zu meinem #TheVideoSummit Workshop in Leipzig – eine weitere wichtige Neuerung: Mobile Video ist jetzt (endlich) auch auf LinkedIn verfügbar!


Live-Impressionen, Interviews, Konferenzberichte, Einblicke hinter den Kulissen: Mit mobil erstellten Videos öffnen sich hier für die B2B-Kommunikation völlig neue Möglichkeiten!

 

Social Media als News-Plattform

Empfohlen von Catharina

Die Oxford University und hier das Reuters Institute for the Study of Journalism hat ihren ‚6th annual Digital News Report‚ veröffentlicht.

http://www.socialmediatoday.com/social-business/key-results-2017-digital-news-report

Hier sind die spannenden Ergebnisse:

  • Facebook ist und bleibt die wichtigste soziale Plattform – speziell für Nachrichtenmagazine
  • Algorithmen erreichen mehr Leser als manuell kuratierter Content
  • Immer mehr Menschen sind bereit etwas für News zu zahlen – speziell jüngere User
  • News Apps sind omnipräsent – die Nutzung ist in fast allen Ländern um 20-30 % gestiegen
http://www.socialmediatoday.com/social-business/key-results-2017-digital-news-report

 

 

Storytelling kompakt

Empfohlen von Kristine

Mein Linktipp ist zwar nicht von letzter Woche, wurde mir allerdings diese Woche erneut in meine Twitter-Timeline gespült. Und: Er ist gut, wenn du dich für Storytelling interessiert.

Storytelling funktioniert online und offline
Storytelling funktioniert online und offline

Im dem Beitrag auf munich-digital.com wird das Thema Storytelling übersichtlich und verständlich präsentiert, inklusive konkreter Beispiele. Und: es geht um den tatsächlichen Mehrwert von Storytelling:

Es geht im Storytelling nicht zwangsläufig darum, um jeden Preis eine tiefgründige, spannende oder berührende Geschichte zu kreieren. Storytelling muss zum Kontext, Produkt und/ oder Marke/ Unternehmen passen.

Im Tourismussektor herrscht oft die Auffassung, Storytelling geht ganz schnell: einfach den Schäfer etwas erzählen lassen und fertig. Der obige Beitrag macht demgegenüber schön deutlich, dass es eben gerade nicht so einfach ist, sondern schon etwas mehr Gehirnschmalz in diesen Bereich hineinfließen sollte.

 

 

Virtuelle Reise durch das Alte Köln getestet

Empfohlen von Michael

Am Freitag habe ich bei TimerideVR eine virtuelle Reise durch das Alte Cöln getestet. Im Büro konnte man in einem Modell einer alten Straßenbahn Platz nehmen und konnte via Oculus Rift eine 360°-Rundfahrt entlang des Rheinufers beobachten. Es war bisher nur ein kurzer Ausschnitt, aber das virtuelle Erlebnis war dank physischem Straßenbahnmodell vorstellbar.

Ab Herbst soll am Alter Markt ein stationärer Laden eröffnen, indem Besucher für EUR 12,50 eine virtuelle Rundfahrt von ca. 15 Minuten erleben können. Zudem sollen in dem Laden weitere Filme gezeigt und Fotos ausgestellt werden. Bis  dahin gibt es noch viel zu tun: In den gezeichneten Film werden gerade noch reale Menschen reingearbeitet, die vorher aufgenommen wurden.

Regelmässige Updates auch auf der Facebook Seite von TimeRideVR. 

Open Source Learning

Empfohlen von Bastian

In meinem Chatbot Blogartikel diese Woche habe ich die Relevanz von offenen Schnittstellen und Informationen für die Steigerung touristischer Qualität hergeleitet.  Im darauf folgenden Austausch mit einigen Kollegen und interessierten Partnern wurd relativ schnell deutlich, dass genau dieser Weg der richtige, allerdings auch der komplexeste ist.

Diese Woche möchte ich euch darauf aufbauend den TED-Talk von Richard Baraniuk empfehlen, der mit seinem Open Source Weiterbildungs-System auf genau diese Weise die Welt verändern will:

Toller Typ, toller Vortrag, tolles Thema!

 

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation News & Infos Social Media Touristische Trends

Tourismuscamp Voting, Storymodus, Google muss sich neu erfinden, Analytics datenschutzkonform nutzen – Immer wieder TZonntags

Tourismuszukunft - Immer wieder TZonntags

 

Nach dem gestrigen Pokalfinale liegt der ein oder andere vielleicht noch in den Federn, der Rest von euch ist hoffentlich schon auf dem Weg an die Seen und Eisdielen in der Republik.

Für alle, die dafür noch Lesestoff brauchen, gibt es heute wieder unsere Lesetipps zum Sonntag.

Viel Spaß beim Lesen!

Letzte Chance – Tourismuscamp

Empfohlen von Florian

Das Voting für das Tourismuscamp ist in den letzten Zügen – ihr könnt immer noch mitbestimmen, wo das Camp 2018 stattfinden wird. Es gibt schon einen Favouriten – mit mehr als 1.000 Stimmen Vorsprung liegt das Berchtesgadener Land in Führung – aber es kann noch vieles geschehen! Es liegt an Euch – bis zum 31.5. um 22 Uhr könnt Ihr Eure Stimme noch abgeben.

 

Storymodus – und sonst gar nix?

Empfohlen von Günter

Starke Woche fürs mobile Storytelling: Snapchat stellt „Custom Stories“ vor, mit denen verschiedene User eine gemeinsame Story erstellen können. Erzrivale Instagram ermöglicht das Setzen von Links in Instagram Stories und kündigt zwei neue Story-Typen an: „location Stories“ und „hashtag Stories“.

[youtube width=“600″ height=“338″]https://youtu.be/ohN8cv7nUmA[/youtube]

Hat Sven Wiesner (Havas beebop) also recht, wenn er als W&V Gastautor fordert: „Vergesst Redaktionspläne“? Zeitgemäß sei, so Wiesner, nur „ultra authentische Echtzeitkommunikation“, mit der Influencer „wie verrückt konsumierte“ Echtzeit-Häppchen produzieren und für „gigantische“ Aufrufzahlen und Engagementraten sorgen.

Selbst ein Echtzeit-Apologet, bin ich versucht zu sagen: Komm mal runter, min Jung … Nicht jede Marke hat das Zeug zum „digitalen Popstar“ in sich. Nicht jede Marke wird gleich einen „Chief of Storytelling (COS)“ brauchen. Und auch Redaktionspläne spielen immer noch eine Rolle – (bei meinen Echtzeit-Einsätzen als Mikro-Influencer liefern sie Drehbuch und Storyline zugleich).

Schade – denn Wiesners „ultra authentischer“ Überschwang verstellt den Blick auf die prinzipiell richtige und wichtige Aussage seines Beitrages: dass es im Kern darauf ankommt, die Werte einer Marke so authentisch, lebendig und glaubwürdig wie möglich zu vermitteln. Je nach Marke und Anlass bietet der „Storymodus“ eine höchst persönliche Ergänzung der Kommunikation, indem er Raum für kreative Echtzeit-Postings ohne Freigabeprozesse bietet.

 

Google muss sich neu erfinden

Empfohlen von Catharina

Auf dem Jakobsweg ist mir durch Zufall ein Manager Magazin in die Hände gefallen. In einer der Unterkünfte lag es auf einem verlassenen Frühstückstisch. Gut so, denn neben vielen interessanten Artikeln ist mir einer besonders ins Auge gefallen: SCHNELLER ALS SEIN SCHATTEN“ – GOOGLE CEO Sundar Pichai baut den Valley-Giganten zum Künstliche-Intelligenz-Konzern um – und disruptet so das eigene Geschäftsmodell.

Sicher ist diese News nicht wirklich neu, jedoch ist es interessant zu lesen, wie weit die künstliche Intelligenz den Konzern sowie die verschiedenen Alphabet-Firmen schon durchdringt. „Wir sind vor allem anderen ein Künstlich-Intelligenz-Unternehmen“, so Pichai.

Warum ist das Google auf einmal? Weil sie verstanden haben, dass sie in absehbarer Zeit mit ihrem Kerngeschäft kein Geld mehr verdienen werden. Sprachbasierte Computerassistenten, wie z.B. Amazons Alexa (Zugang für Google tabu & somit baut Google auch seine eigene Hardware), machen den Bildschirm und damit den Werbeplatz perspektivisch überflüssig und das nicht nur für Google, sondern auch für Eure Unternehmen und Organisationen.

 

Analytics datenschutzkonform nutzen

Empfohlen von Bastian

Der Einsatz von Webcontrolling-Tools, wie beispielsweise Google Analytics, ist ein Deutschland ja für viele eine heikle Angelegenheit. Die Rechtslage -beziehungsweise viel mehr die Interpretation dieser- unterschiedet sich hier gefühlt in jedem meiner Projekte.

Das Thema ist allerdings nicht nur für die DMOs von Relevanz, sondern sorgt vor allem auch für Unsicherheit auf Seiten der Betriebe.

Schon am 11. Mai hat t3n einen Ratgeber veröffentlicht, wie der Einsatz von Google Analytics in Deutschland datenschutzkonform auszusehen hat.

Google Analytics. Ingvar Bjork / Shutterstock.com
Google Analytics. Ingvar Bjork / Shutterstock.com

Ob das alles so tatsächlich stimmt, wie es hier dargestellt wird, kann ich nur sehr bedingt beurteilen. Ich finde jedoch das Thema durchaus relevant, auf allen Ebenen einmal klar zu ziehen und zu kommunizieren!

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Destinationen Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation Marke News & Infos Social Media Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Facebook macht Fernsehen, Digital überholt TV, Sprachassistenten im Tourismus, Storytelling-Formate, Facebook Stories, Facebook City Guides, Maschinen entscheiden über Menschen, Foursquare lebt, Barcamps – Immer wieder TZonntags – 02.04.2017

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Foursquare lebt – nur anders als gedacht!

Empfohlen von Florian

Foursquare – was war das nochmal! Achja, der Grund warum es die Places-Funktion in Facebook gibt. Viele haben die Plattform abgeschrieben – aber es ist doch ein Einhorn! Nur nicht aus Endkunden-Perspektive – das erfolgreiche Geschäftsmodell ist nicht Werbung für Endkunden sondern die Nutzung der globalen Datenbasis an Geodaten. Ein toller Artikel auf Entrepreneur.com beschreibt den Wandel des Unternehmens – echt lesenswert.

Storytelling: Es muss nicht immer die Heldenreise sein (Foto: Pixabay)
Storytelling: Es muss nicht immer die Heldenreise sein (Foto: Pixabay)

Storytelling: 10 Alternativen zur Heldenreise

Empfohlen von Günter

Welche Geschichten kann ich rund um meine Marke erzählen? Zu diesem Kernproblem im Content-Marketing taucht oft das Thema Storytelling auf – und damit in Verbindung die sogenannte „Heldenreise“. Allerdings ist das 12teilige Erzählformat der Heldenreise vom Aufbau her recht komplex und nicht auf jede Situation leicht umsetzbar.

Es geht auch anders: Basierend auf dem Beitrag „11 Storytelling Formulas to Supercharge Your Social Media Marketing“ von Alfred Lua (Buffer) hat onlinemarketing.de 10 Alternativen zur Heldenreise in diesem höchst inspirierenden Beitrag zusammengestellt – beide Artikel lege ich euch als absolute Leseempfehlung ans Herz!

Auch in den äußeren Ringen des Tourismuszukunft Ringmodells spielen diese Erzählformate eine zentrale Rolle – und zwar im Kreis des „WAS“ (der Geschichte). Seht euch die von Buffer mit vielen Beispielen unterlegten Storyformate an – ihr werdet sicherlich Inspirationen für eure eigene Content-Strategie finden!

Facebook macht Fernsehen

Empfohlen von Catharina

Fast in jedem meiner Workshops spreche ich darüber. Daher ist es schön, es im Kontext der CeBIT auch mal aus anderem Munde zu hören. Facebook wird eine eigene TV-App launchen. In Kooperation mit Apple TV, Amazon Fire TV und Samsung Smart-TV werden die Netzwerkinhalte um zusätzlichen Video-Content angereichert.

Was heißt das? Genau das: Der weitere Wandel von der Social-Media-Plattform zum ganzheitlichen Medien- und Entertainment-Unternehmen.

JETZT ist die Zeit sich Gedanken zu machen mit welchen Video-Inhalten man zukünftig auf Facebook auftaucht. Schon letztes Jahr gab es interne Stimmen die das angekündigt haben: „Facebook wird in rund 5 Jahren hauptsächlich nur noch Bewegtbild sein.“

Wozu dient das? Die Leute weiter im Netzwerk zu halten und den Content mit entsprechender Werbung versehen zu können.

Mehr dazu auch in meinem Webinar: „Video ist das neue Fernsehen“ http://bit.ly/2nFPulf am 28. September.

Wachablösung in der Werbung: Digital überholt TV

Empfohlen von Martin

2017 wird das erste Jahr in der Geschichte sein, in dem die Unternehmen weltweit mehr Geld für Online-Werbung als für TV-Werbung ausgeben. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Zenith Media.

Das größte Wachstum innerhalb der digitalen Werbung entfällt dabei auf Social Media Advertising mit einem unglaublichen Wachstum um sage und schreibe 51%.  In Deutschland sollen 2017 schon mehr als die Hälfte aller Ausgaben auf mobile Werbeformate entfallen.

Diese und weitere Interessante Statistiken hat onlinemarketing.de in einem lesenswerten Artikel zusammengetragen.

Die Richtung ist klar… Gehen wir es an!

Facebook testet City Guides

Empfohlen von Pascal

Facebook testet mit City Guides an einer neuen Funktion welche für Reisende hochspannend ist. Angezeigt werden Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Veranstaltungen welche von Euren Freunden schon besucht wurden oder bei Einheimischen besonders beliebt sind. Sollte die Funktion definitiv ausgerollt werden, dürfte es eine ernsthafte Alternative zu Google Trips werden.

Warum sich Barcamps lohnen

Empfohlen von Kristine

Beim Barcamp Ruhr am vergangenen Wochenende hielt Berthold Barth eine Session zum Thema Finanzierung von Barcamps. Ich war selbst nicht bei dem Barcamp dabei, bin aber auf Twitter bei diesem Tweet hängengeblieben: Warum Barcamps jede Sponsorenunterstützung wert sind.

Experten, Reichweite, Image Ehrlichkeit…. – für  mich sind die verschiedenen hier genannten Gründe nicht nur Argumente für die Unterstützung durch Sponsoren. Stattdessen ganz klar auch dafür, ein eigenes Barcamp z organisieren.

A propos Barcamps: Unsere Ausschreibung für das Tourismuscamp 2018 habt ihr schon gesehen, oder? Bis 10.4. könnt ihr eure Bewerbungen noch einreichen!

Wenn Maschinen über Menschen entscheiden

Empfohlen von Johannes

Es gibt aktuell kaum  Bereiche, in denen sich spannendere Entwicklungen abspielen, als in der künstlichen Intelligenz. Oft falsch verstanden, gehypt und unterschätzt zugleich. Sascha Lobo hat sich in seiner Kolumne bei Spiegel Online nun an einer Einordnung versucht. Echt lesenswert!

Facebook Stories & Live-Reportage #SilverMuse

Empfohlen von Michael

Am Mittwoch wurde Facebook Stories ausgerollt. Mit dem neuen Beitragsformat, das lediglich in der mobilen APP für 24 Stunden angezeigt wird, eifert Facebook nun Snapchat nach.

Welche Beiträge kann ich mit Facebook Stories veröffentlichen

Facebook Stories Beiträge bestehen aus Fotos oder Videos, die mit Filtern, Texten und Zeichnungen ergänzt werden können. Derzeit sind keine reinen Textbeiträge (nur Text im Bild) oder Links teilbar. Die Beiträge sind auf das mobile Hochformat ausgerichtet. 

Die Beiträge können öffentlich, mit bestimmen Freundeslisten oder Personen geteilt werden. 

Facebook Stories sind nur über die mobile App und für Personenseiten verfügbar. Veröffentlichte Beiträge sind nur 24 Stunden sichtbar.

Welche Möglichkeiten zur Interaktion gibt es?

Nach Ansicht der jeweiligen Story kann der Nutzer diese kommentieren. Der Autor wird über den Kommentar benachrichtigt und ein privater Story-Dialog wird eröffnet. 

Was bringt es? 

Bei geteilten Beiträgen kann sich der Autor eine Statistik anzeigen lassen. Hier sieht er wie viele Personen und welche Personen einzelne Stories angeschaut haben.

Unsere ersten Tests zeigten interessante Reichweiten, was aber stark auf die jeweiligen Personenaccounts und deren Reichweite ankommt.

Wir werden dazu weiter testen und berichten.

Welche Kanäle für Stories gibt es noch?

Das Storyformat wurde durch den Messenger/Microblogging-Dienst Snapchat etabliert. Facebook kopierte das Format zunächst als Instagram Stories, dann als WhatsApp Status und Messenger Day in Facebook Messenger.

Live-Reportage #SilverMuse

Am heutigen Sonntag brechen Günter und ich nach Mailand zur Shakedown Cruise des neusten Silversea Kreuzfahrtschiffes Silver Muse auf.

Wir werden als eine der ersten 200 Gäste an Bord noch vor der Taufe vom Bordleben und hinter den Kulissen berichten. Folgt unseren Updates via Facebook Stories und Facebook Postings auf unseren persönlichen Facebook Profilen (mifaber / guenterexel), auf Twitter (@travelliveCC) und WhatsApp (+491715734007).

Sprachassistenten im Tourismus

Empfohlen von Bastian

Pünktlich zum Wochenende gewähren uns Julia und Stefan von neusta etourism einen ersten Einblick in ihr neues eBook zum Thema Sprachassistenten im Tourismus.

Sprachassistenten im Tourismus
E-Book Künstliche Intelligenz II

Sie geben einen schönen Überblick über die Hintergründe der Entwicklung, den Kampf um die Vorherrschaft der Systeme sowie die Implikationen für den Tourismus.

Für mich ist neben dem Inhalt vor allem die Darstellung sehr gelungen, absolute Empfehlung – nicht nur, weil Florian aus unserem Team auch einen Teil dazu beigetragen hat.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Kategorien
Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation Marketing & Vertrieb Social Media Technologie Trends

Facebook Messenger Day, Video-Produktion, Google Maps, State of the German Internet, Augmented Reality, Was Kunden wollen: Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Nach der ITB ist Ferienzeit angesagt: Dem Vernehmen nach sind etliche aus dem Tourismuszukunft-Team derzeit zwischen Neuseeland, Nepal und anderen exotischen Destinationen auf der Suche nach digitalen wie analogen Inspirationen …

Doch auch wir Daheimgebliebenen haben wieder genügend Lesestoff für eine neue Ausgabe von „Immer wieder TZonntags“ – also: Viel Spaß mit unserem aktuellen Wochenrückblick!

One more thing … Ich schüttle immer noch den Kopf über den Launch von „Messenger Day“. Konnte Facebook da nicht mit dem „real thing“ – Facebook Stories – warten?  Ist ein weiterer Snapchat Stories-Klon nicht im Facebook Newsfeed besser aufgehoben als im Messenger? Aber vielleicht kann Michael hier erklären, was Facebook sich davon erwartet … Euer Günter

 

Messenger Day – „Stories“ im Facebook Messenger

Empfohlen von Michael

Wer die letzten Tage auf den Launch von Facebook Stories in der Facebook-App gewartet hat, wurde im Facebook Messenger mit der neuen „Messenger Day“ Funktion überrascht.  In der Messenger App kann man nun Beiträge veröffentlichen, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Nach Instagram Stories und WhatsApp Status ist Messenger Day nun der dritte Snapchat-Klon von Facebook. In einigen Profilen wurde zudem schon die vierte Variante „Facebook Stories“ freigeschaltet.

Facebook integriert damit also präsent ablaufende Beiträge in seine Produkte. Die Kombination von mehreren „Stories“ hintereinander ergibt technisch eine schöne Art, Geschichten zu erzählen.

Wie geht es weiter mit den vier Facebook Stories? Meine Einschätzung: „WhatsApp Status“ und der kommende Launch von „Facebook Stories“ in der Facebook App werden sich als Beitragsformate mit interessanter Reichweite integrieren.

Alle Infos zu Messenger Day sind im Blogpost von Facebook nachzulesen; eine schöne Zusammenfassung gibt es hier.

 

State of the German Internet

Empfohlen von Martin

Wie steht es um die deutsche Internetwirtschaft? Wie schlagen sich die deutschen Unternehmen im Vergleich zu den großen US-Konzernen?  Welche Unternehmen haben das Potential erfolgreich durchzustarten? Diese Fragen haben sich die Online Marketing Rockstars in Ihrer Studie „State of the German Internet“ gestellt. Gründer Philipp Westermeyer hat dazu beim OMR Festival 2017 einen sehenswerten Vortrag gehalten:

[youtube width=“600px“ height=“338px“]https://www.youtube.com/watch?v=5avn2v6nvTI[/youtube]

 

Google Maps – Die neue Destinations-App?

Empfohlen von  Pascal

Mit der neuen Listenfunktion in Google Maps werden mit Freunden und Gästen Lieblingsplätze, Orte, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants geteilt. Nach Destinations, Trips und den Local Guides ein weiterer Schritt, dass Google vor sowie während der Reise zu einer der zentralen Informationsquellen für Reisende wird.

[youtube width=“600px“ height=“338px“]https://www.youtube.com/watch?v=g8jTeS_Ey4A[/youtube]

Was bedeutet dies für Destinationen, Restaurants, Hotels oder Freizeitanbieter?

  • Pflegt und verifiziert Eure Google My Business Einträge. Wieso? Diese werden öfters angeschaut als auf eurer Website oder in eurer App.
  • Ergänzt, bewertet oder korrigiert Einträge als Google Local Guide in Eurer Region.
  • Baut eigene Google Maps Listen auf und stellt diese öffentlich via Social Media oder Website zur Verfügung. Hier ein Beispiel von mir.

 

Video mal drei

Empfohlen von Günter

Diese Woche im Fokus meiner #IWTZ Linktipps: Video-Content und Video-Produktion. Anbei drei aktuelle Beiträge zum praktischen Einsatz von Social Media-Video und Live-Content:

  • Einen Überblick zu den wichtigsten Video-Plattformen liefert OnlineMarketing.de mit dem „Ultimativen Social Media Video Guide“. Darin enthalten sind Charakteristika und alle verfügbaren Metriken für Facebook Video, Facebook Live, Instagram Video, Instagram Stories, Instagram Live, YouTube, Snapchat Stories, Twitter Video und Periscope.
  • Live-Video wird ein immer wichtigerer Bestandteil des Content-Marketings. Welche Plattformen gibt es? Wie können sie eingesetzt werden? Das verrät dieser gute Überblick von CMSWire.
  • Teil 3 meines Video-Schwerpunkts: ZIELBAR hat Tipps parat, wie Unternehmen der Einstieg mit Videos gelingt.

 

Kennen Sie Ihre Kunden?

Empfohlen von Catharina

„Die Deutschen kennen ihre Kunden nicht“ – das ist die Headline eines Artikels in der Wirtschaftswoche. In diesem wird Bezug genommen auf eine Umfrage unter 294 Entscheidern aus Großkonzernen in den USA und Deutschland. Als Ergebnis kam u. a. heraus, dass 63 Prozent der Befragten sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, was ihre Kunden wollen. Sicher ist diese Umfrage nur ein kleiner Ausschnitt aus einem großen Gesamtbild, doch überraschend ist das Ergebnis (leider) nicht.

In einem meiner letzten Webinare zum Thema „Digitale Trends und ihre Relevanz für den Tourismus“ habe ich, bevor ich irgendeinen Trend besprochen habe, folgenden Satz platziert: Die Digitalisierung ist nicht getrieben von neuen Technologien oder globalen Akteuren wie Google und Facebook, sie ist getrieben durch den Kunden.

Digitale Trends oder auch neue Social Media Plattformen/ Funktionen kommen, bleiben oder gehen auch, wie z.B. Vine. Wichtig ist, was der Kunde meint, brauchen zu müssen – und damit langfristig in seinen Alltag und so auch in seine regelmäßige Kommunikation integriert. Was wollen Ihre Kunden?

 

Augmented Reality

Empfohlen von Kristine

Als Nachgang zu meinem ITB-Vortrag rund um Virtual und Augmented Reality heute ein Artikel zum selben Thema. In meinem Vortrag habe ich bereits angesprochen, dass sich hier bei der Technologie noch einiges tun muss. Der aktuelle  Beitrag  „Warum Augmented Reality doch noch das nächste große Ding werden kann“ bei t3n zeigt schön, was Snapchat mit seinen Spectacles richtig gemacht hat – im Vergleich zu Google Glass & Co.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Dienstleister Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation Reiseveranstalter Social Media Touristische Trends Veranstaltungen

Automatische Untertitel, Ausflug in den Traumjob, Digital Leadership, Das Ende der Menschheit, Barcamp-Rückblicke, Mobiles Storytelling – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digital Leadership – was braucht es?

Empfohlen von Florian

„Wir springen gerade vom Zeitalter klarer, einfacher Managementideologien mitten hinein in das Zeitalter des Verständnisses von Organisationen als organisch, lebendige Gebilde.“ Dieses Zitat sagt alles; wer mehr darüber wissen will, dem sei folgender Artikel zur Digitalen Leadership bei Linkedin Pulse empfohlen.

Warum? Weil er die Fähigkeiten und Kompetenzen visualisiert, die heute Führungskräfte benötigen – toll!

Mobiles Storytelling in der Praxis

Empfohlen von Günter

Mobiles Storytelling war mein Thema beim Digitalen Neujahrsempfang am Dienstag. Dabei erwähnte ich auch einige neue Tools und Techniken, die ich am Wochenende zuvor auf der Ferienmesse Wien bei Live-Einsätzen für die DZT und Tai Pan Touristik austesten konnte.

Besonders Video gewinnt mit neuen Formaten (Instagram Stories, Twitter Moments), neuen Techniken (Cinemagraphs) und  immer besserer Hardware (erstmals hatte ich das iPhone 7 im Einsatz) auch am Smartphone zunehmend an Bedeutung. Hier einige Beispiele, wie Stories über mobile Videos erzählt werden können:

  • Jeden DZT-Messetag bereite ich als Twitter Moment auf (s. Beispiel unten). Diese kuratierten Geschichten können als Kachel-Wall eingebettet werden; direkt in der Twitter App sind sie als Blättergeschichten zu erleben: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4
  • Regelmäßige Facebook Live Interviews (Beispiel) bildeten einen guten Tageseinstieg; entscheidend für die Qualität war der Einsatz von  Stativ und Mikro.
  • Mit Instagram Stories (Beispiel)  lieferte ich schnelle, spontane Eindrücke direkt vom Messestand.
  • Kurzvideos, aus Bildern und Video-Sequenzen mobil geschnitten? Mit der App Splice (iOS) kein Problem, wie dieses Beispiel zeigt.
  • Nicht zuletzt setzte ich erstmals Cinemagraph Videos ein (z.B. hier und hier) – App Tipp: Neben der Profi-App Cinemagraph Pro funktioniert das kostenlose MaskArt klaglos!

Automatische Untertitel bei Facebook Videos

Empfohlen von Catharina

Immer noch sehe ich  auf Facebook zahlreiche Videos ohne Untertitel. Mehrheitlich werden Videos, um genau zu sein 95% der Videos, aber ohne Ton abgespielt.

Umso wichtiger ist es, dass jedes Video Untertitel hat. Diese könnt Ihr jetzt automatisch auf Facebook erstellen. Wie? Das seht Ihr in diesem Artikel.

Rückblicke/Zusammenfassungen für Barcamps & Co

Empfohlen von Kristine

Bei Barcamps ist das Thema akut: Wie können die Inhalte der verschiedenen Sessions sinnvoll im Nachhinein gebündelt werden? Wie können die Ergebnisse interessierten Nicht-Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden? Doch auch bei „normalen“ Konferenzen stellt sich diese Frage.

Ich habe mal die verschiedenen Möglichkeiten (ohne den Anspruch der Vollständigkeit) in diesem Artikel zusammengestellt – jeweils inklusive einiger Beispiele.

Das Ende der Menschheit

Empfohlen von Johannes

Ein paar sehr intelligente Menschen, wie beispielsweise Stephen Hawking oder Elon Musk, sind der Meinung, Künstliche Intelligenz könnte das Beste sein, das der Menschheit je passiert ist – aber eben auch ihr Untergang. Wie nah wir der Superintelligenz tatsächlich schon sind, darüber gibt ein Artikel bei t3n.de Aufschluss.

Clean Up Robot

Es liegt auf jeden Fall noch ein Stückchen Weg vor uns bis zur Singularität. Trotzdem ein hochspannendes Thema, wie ich finde. Und es ist höchste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn wenn es soweit ist, könnte es zu spät sein… 🙂

Ausflug in den Traumjob

Empfohlen von Bastian

Nachdem ich euch bei unserem Neujahrsempfang auf den aktuellen Stand in Sachen eLearning bringen durfte, will ich euch diese Woche einmal etwas ganz anderes vorstellen: Descape, ein Reiseanbieter für Ausflüge in andere Berufswelten.

Ausflug in den Traumjob
Ausflug in den Traumjob

Wer also schon immer einmal einen Tag oder eine Woche lang Schreiner, Ranger oder Fotograf sein wollte, kann das nun tun. Auch wenn es auf den ersten Blick paradox erscheint, für seine Arbeit zu bezahlen, kann ich das Modell und die Beweggründe durchaus sehr gut nachvollziehen: Gerade wer viel am PC sitzt und Einsen und Nullen umsortiert, hat vermutlich öfter einmal das Bedürfnis, etwas ganz anderes zu machen. So ist das zumindest bei mir.

Ich finde das Projekt super und werde sicher das ein oder andere einmal ausprobieren!

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Allgemein Kommunikation Marke Marketing & Vertrieb Social Media

Content strategisch entwickeln: Die äußeren Kreise des Tourismuszukunft Ringmodells

Immer wieder betonen wir, wie wichtig es ist, sich in der Content-Strategie von einer von Kanal und Plattformen getriebenen Denkweise zu verabschieden. Zu verschieden sind die Anforderungen im Einzelfall; zu viele Faktoren spielen bei der Konzeption einer strategischen und nachhaltig erfolgreichen  Kommunikation mit hinein.

Zentrale Grundlage unserer Strategieprozesse ist das Tourismuszukunft Ringmodell, das wir in sämtlichen Beratungsprojekten einsetzen. Es dient uns als Leitfaden für alle Marketing- und Kommunikations-Maßnahmen – beginnend vom Markenkern über die interne Kommunikation und Produktgestaltung bis hin zum Produkterlebnis, dem Auftritt und letztlich der gesamten Kommunikation nach außen.

Ringmodell reloaded – von der Markenentwicklung zum Kommunikationswerkzeug

Als Werkzeug zur Markenentwicklung, basierend auf Werten, Themen und Zielgruppen, hat Johannes Böhm  das Ringmodell Anfang des Jahres bereits in einem Blogbeitrag vorgestellt. In den letzten Monaten haben wir das Ringmodell nun konsequent in Richtung eines Kommunikationstools erweitert.

In unseren Innovationsmeetings, Hangouts und Telefonkonferenzen haben wir im Team den äußersten Kreis der Kommunikation – sprich: die Ansprache – systematisch durchdacht und grundsätzlich neu aufgesetzt. Heraus kam ein ebenso logischer wie inspirierender strategischer Ansatz: das Ringmodell Reloaded.

In etlichen Kunden-Projekten und Kommunikations-Workshops testeten wir den neuen Ansatz bereits auf seine Praxis-Tauglichkeit – und waren vom begeisterten Feedback selbst überwältigt: Das Ringmodell wird als Riesen-Gewinn in der Kommunikation nach außen wahrgenommen. „In zwei Tagen hast du es geschafft, ein neues Mindset zu etablieren, das Denken umzudrehen!“ „Das Ringmodell leitet bei konkreten Fragestellungen, es hilft bei Entscheidungen!“

Fünf Fragen – fünf Elemente der Ansprache

Die Elemente der Ansprache im Tourismuszukunft Ringmodell: Geschichte (Was?) – Funktion (Warum?) – Urheber (Wer?) – Format (Wie?) – Touchpoint (Wo?)
Die Elemente der Ansprache im Tourismuszukunft Ringmodell: Geschichte (Was?) – Funktion (Warum?) – Urheber (Wer?) – Format (Wie?) – Touchpoint (Wo?)

Warum ist das Ringmodell ebenso einfach wie hilfreich? Weil es die fünf wichtigsten Fragen in der Content-Produktion stellt, beantwortet und zueinander in Relation setzt. Den äußeren Bereich der Ansprache haben wir in drei Ebenen gegliedert, denen wir fünf Fragen zugeordnet haben:

  • Was? Die Geschichte
  • Warum? Die Funktion
  • Wer? Der Urheber
  • Wie? Das Format
  • Wo? Der Touchpoint

Und wie verhilft das Ringmodell zu besseren, multimedialen und kanalunabhängigen Geschichten? Stark vereinfacht gesagt: Wir planen Content nicht von „außen“, indem wir uns überlegen, welche Inhalte auf Facebook, Twitter & Co. „funktionieren“. Mit dem Ringmodell erarbeiten wir Content strategisch, beginnend bei den Werten und Leitgeschichten einer Marke – und plötzlich eröffnet sich ein ganzes Universum an Geschichten, an die man niemals gedacht hätte.

Tourismuszukunft Ringmodell – Außenring 1: Was? Die Geschichte

Ringmodell – Außenring 1: Was? Die Geschichte
Basierend auf den Werten einer Marke erarbeiten wir die Leitgeschichte in verschiedensten Ausformungen. Strategische Schwerpunktthemen spielen ebenso eine Rolle wie die Protagonisten der Story, deren Heldengeschichten wir formulieren. Storytelling also – erzählt aus der Perspektive des Kunden (Gastes) oder der des Anbieters.

Tourismuszukunft Ringmodell – Außenring 2: Warum? Die Funktion

Ringmodell – Außenring 2: Warum? Die Funktion
Inspirieren, Informieren, Orientieren oder Unterhalten: Die Leitgeschichte kann mit unterschiedlichen Intentionen erzählt werden. Diese Funktionen bedeuten bereits eine wichtige Weichenstellung für die Auswahl von Formaten und Touchpoints.

Tourismuszukunft Ringmodell – Außenring 3: Wer? Der Urheber

Ringmodell – Außenring 3: Wer? Der Urheber
Wer erzählt die Geschichte? Das Unternehmen? Seine Kunden oder Partner? Oder können Multiplikatoren und Celebrities gewonnen werden? Damit nicht genug: Auch die Gewichtung zwischen Owned, Paid, Earned und Shared Media ist im 3. Außenring zu treffen.

Tourismuszukunft Ringmodell – Außenring 4: Wie? Das Format

Ringmodell – Außenring 4: Wie? Das Format
Fotografie oder Video? Text oder Grafik? Einwegkommunikation oder Dialog? Bevor die Entscheidung für einzelne Touchpoints getroffen wird, sollte die strategische Gewichtung einzelner Formate geklärt werden.

Tourismuszukunft Ringmodell – Außenring 5: Wo? Der Touchpoint

Ringmodell – Außenring 5: Wo? Der Touchpoint
Jetzt, wo Urheber und Formate – die Rahmenbedingungen der Content-Produktion – festgelegt sind, ist die Entscheidung für die optimalen Touchpoints keine Sache des subjektiven Gefühls mehr. Online oder offline? Auf der eigenen Website oder auf Social Media-Plattformen? Omnichannel, lautet die Anforderung des Kunden – je nach Zeit, Personal und Budget können wir nun entscheiden, wo wir unseren Content strategisch so distribuieren, dass er die beste Wirkung entfaltet.

Content von „innen“ nach „außen“ denken

„Wir haben Social Media bisher immer von der falschen Seite aus gedacht …“ Dieses Feedback aus einem meiner Workshops zeigt sehr schön, wie das Tourismuszukunft Ringmodell die Richtung des Denkens ändern kann.

Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt ist, dass diese Denkweise unabhängig von Plattformen und Kanälen ist – und damit bei jeglicher technologischen Entwicklung beständig bleibt. Egal ob online oder offline, Print oder Digital – unser Content-Ansatz funktioniert universal. Und genau das bildet das Ringmodell nun auch ab.

… und plötzlich wird vieles klarer

„Plötzlich ist alles so einfach, so logisch …“ Die wichtigste Voraussetzung nachhaltiger Kommunikation ist die eigene Markenidentität und die Kenntnis der eigenen Zielgruppen. Mit der letzten Version haben wir zum ersten Mal auch im Ringmodell den Bogen von den Werten bis zum Content geschlossen.