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Verstärkung des Beraterteams – Johannes Böhm ist zurück bei Tourismuszukunft

Hier bin ich also wieder – zurück bei Tourismuszukunft und IDWS! Dabei dachte ich vor fünf Jahren noch, dass ich wohl überhaupt nicht im Tourismus landen werde. So kann man sich täuschen.

Johannes Böhm von Tourismuszukunft / IDWS

Aber fangen wir von vorne an. Von 2009 bis 2013 studierte ich Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus & Umwelt in Eichstätt. So richtig überzeugt davon, dass der Tourismus meine berufliche Heimat werden würde, war ich dabei anfangs dennoch nicht. Bis zu einem sechsmonatigen Praktikum eben bei Tourismuszukunft, von Januar bis Juli 2012, bei dem ich meine Begeisterung für die Branche entdeckte. Konsequenterweise blieb ich anschließend gleich als Referent im Unternehmen und führte Schulungen und Seminare zu etouristischen Themen durch. Die, bzw. der ein oder andere kennt mich mit Sicherheit noch aus dieser Zeit!

Zuletzt verschlug es mich rund ein Jahr lang in die Kreuzfahrtbranche. Als Assistent der Geschäftsleitung bei einer Generalvertretung für internationale Reedereien, konnte ich viele wertvolle Einblicke gewinnen. Doch jetzt freue ich mich ungemein, wieder zurück zu sein und die Tourismus Zukunft aktiv mitzugestalten! Da mein Interesse für andere Bereiche – als Geograph kann man einfach nicht anders, als ständig „über den Tellerrand hinaus zu schauen“ – aber immer noch präsent ist, freue ich mich auch riesig, im Rahmen des IDWS, Projekte in anderen spannenden Umfeldern anzugehen!

Für meine Rückkehr hatte ich mehrere Gründe. Ein zentraler Punkt dabei war der Aufbau des Unternehmens als Partner-Netzwerk und die damit verbundene Freiberuflichkeit. Ich gehe schon immer gerne meine eigenen Wege und freue mich auf die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. Ein weiterer riesiger Pluspunkt, der für Tourismuszukunft und IDWS sprach, waren und sind die tollen Persönlichkeiten, die ins Netzwerk eingebunden sind! An dieser Stelle schon einmal ein großes Dankeschön – es macht richtig Spaß, mit inspirierenden, motivierten und herzlichen Menschen, wie Euch, auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten!

Dass ich dabei noch bei weitem nicht so viel Erfahrung vorzuweisen habe, wie die meisten Partner, sehe ich natürlich als Herausforderung, aber auch als große Chance. Ich freue mich darauf, vielleicht doch noch ein paar frische, unverbrauchte Perspektiven und Ansätze in die Runde zu bringen. Ein kleiner Querdenker war ich schon immer!

Was macht mich sonst aus?

Ich bin bayerischer Kosmopolit mit Leidenschaft. Ich kenne meine Wurzeln und bin aus Überzeugung und von Herzen aufgeschlossen und tolerant. Ich habe immer noch den kindlichen Drang in mir alles selbst zu können und zu verstehen, daher bin ich auch leidenschaftlicher Heimwerker und Selbermacher. Natürlich reise ich gerne. Schön finde ich Städte- und Kulturreisen, Roadtrips -und ab und an ist Natur pur ein Muss! Letztes Jahr war ich beispielsweise eine Woche lang mit Kanu und Zelt in Schweden unterwegs, das kann ich nur empfehlen!

Auf fachlicher Ebene verbindet mich mit der Tourismuszukunft Familie die strategisch integrative Denkweise. Ich bin überzeugt, dass es schlichtweg keinen Sinn macht, Probleme, Projekte oder Strukturen aus dem Kontext gelöst zu betrachten. Ich schätze die wissenschaftlich, analytischen Methoden und Werkzeuge und noch mehr die anwendungsbezogene und lebensnahe Auswertung und Interpretation dieser.

Ganz unwissenschaftlich formuliert bin ich fasziniert vom Hand-in-Hand gehen von technologischen und sozioökonomischen Entwicklungen. Ich denke, ich bin da in einer spannenden Zeit geboren. Ich würde mich selbst durchaus als Digital Native bezeichnen und trotzdem kann ich mich noch gut an eine Zeit erinnern, in der sehr Vieles, sehr viel anders war. Als beispielsweise bei einer hitzigen Diskussion zum Brockhaus gegriffen wurde, anstatt zum Smartphone, um die Streitfrage zu klären, oder als es für wichtige Themen Telefonketten gab, da noch kaum jemand Email nutzte. Es erstaunt mich immer wieder, wie viel sich in so kurzer Zeit so tiefgreifend verändert hat und lässt mich voller Vorfreude auf die kommenden Jahre mit all ihren Entwicklungen vorausblicken!

Ich freue mich in der nächsten Zeit viele neue Kontakte zu knüpfen; unseren Kunden und Partnern bei den Herausforderungen in einer sich ständig verändernden Welt zur Seite zu stehen und sie kompetent und verlässlich zu beraten! Bitte kommentiert einfach diesen Artikel, oder kontaktiert mich direkt, wenn Ihr Fragen habt, oder mich besser kennenlernen möchtet.

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Kommunikation Live-Kommunikation Technik/ Web & Tech

Echtzeit-Storytelling reloaded: Flipboard jetzt auch im Web!

Großes Update bei ?Flipboard?: Die wohl populärste Nachrichten-App für Smartphones und Tablets (iOS wie Android) ist ab sofort auch auf www.flipboard.com präsent. Mehr darüber im Video:

 

Schon bisher war Flipboard eine der smartesten Lösungen zur Visualisierung von Social Media-Content in Form von Bildern und Berichten. Durch das Einbinden von Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn schätze ich es seit Jahren als optisch ansprechenden Newsreader: Einfach mit dem eigenen Account oder Suchanfragen verknüpfen – fertig!

Das Web-Erlebnis von Flipboard sieht hingegen völlig anders aus: Hier steht News-Content weniger im Mittelpunkt. Vielmehr besticht Flipboard durch seine Aufbereitung von Bildern und Multimedia-Content. Scrollen statt Flippen: Auch das Erlebnis ist anders, wie man anhand meines ?#?TravelLive? Streams sieht:

Flipboard @TravelLiveCC #KorsikaLive 1Flipboard @TravelLiveCC #KorsikaLive 2

 

Mit Flipboard im Web gewinnt Echtzeit-Storytelling nun eine komplett neue Dimension:

  • Flipboard ist eine optisch höchst attraktive Alternative zu Social Media Walls. Die Visualisierung erfolgt in Echtzeit: Social Media-Inhalte werden beim Öffnen der Seite ausgelesen (– aber danach nicht automatisch aktualisiert).
  • Auf Flipboard lässt sich sowohl ein Hashtag wie auch ein Twitter- oder Instagram-Account  tracken und optisch attraktiv darstellen.
  • Videos und Vines können direkt in der Website angesehen werden.
  • Darstellung und Handling sind auch für das Smartphone  optimiert.
  • Zusätzlich lassen sich mit Flipboard Magazine anlegen, kuratieren und teilen. Ich habe dies mit zwei Reportagen getestet – meiner #BurgundLive Eselwanderung und der #TravelLive-Reportage von der Ferienmesse Wien.

 

Einige Einschränkungen gibt es trotzdem:

  • Wirklich attraktiv ist das Echtzeit-Tracking mit Flipboard bei vielen Bildern und Videos. Text-Postings und Links werden nicht chronologisch gruppiert, sondern in Abstimmung mit den Formaten. Ein durchgehendes Storytelling ist also nicht möglich.
  • Im Gegensatz zu Videos und Vines werden Podcasts extern verlinkt.
  • Bei der Kuratierung gibt es Schwächen. Zwar kann man einem Flipboard Magazin neue Beiträge mit zwei Klicks  hinzufügen; dies ist allerdings auf Dauer mühsam; zudem ist eine chronologische Sortierung nicht möglich. Auch auf die Darstellung hat man keinen Einfluss: Die Inhalte werden bei jeder Aktualisierung neu angeordnet und gruppiert.
  • Ärgerlich ist, dass seit dem Update das Einbetten von Flipboard Magazinen als iFrame nicht mehr funktioniert. Bisher war dies über einen simplen iFrame bzw. mit raffinierteren Lösungen über die automatische Anpassung der Darstellung an die Seitenbreite möglich. Ich gehe davon aus, dass Flipboard hier an einer voll responsiven Darstellung arbeitet, die eine optimierte Ansicht auch unter den bisher empfohlenen 800px Breite ermöglicht. Deshalb nehme ich an, dass wir zu diesem Thema schon bald ein Update erwarten können.

 

Was kann Flipboard wirklich? Wenn Ihr das wissen wollt, dann seht euch doch das Magazin an, die ich rund um den Suchbegriff #itbberlin erstellt habe:

 

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Termine

Tourismuszukunft@ITBBerlin15

Heute in zwei Wochen startet die ITB Berlin 2015. Wir sind natürlich auch wieder mit dabei. Zu unseren Aktivitäten wollen wir Euch eine Übersicht geben.

Tourismuszukunft auf der ITB 2014 (Foto: Andre Lehnte www.touristik-foto.de)
Tourismuszukunft auf der ITB 2014 (Foto: Andre Lehnte www.touristik-foto.de)

In diesem Jahr dürfen wir zum zweiten Mal Fachbesucher durch die Welt der Travel Technology begleiten. Nach jeweils einem Kurzvortrag starten wir mit einer zweisprachigen Tour durch die Technologie-Hallen.
Weiterhin sind wir mit verschiedenen Vorträgen u.a. in der eTravelWorld und beim ITB Kongress vertreten.

Sicherlich sehen wir uns auf der Messe, bei einer der Abendveranstaltungen oder wir verabreden uns noch zu einem gemeinsamen TERMIN?

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Destinationen MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb Technik/ Web & Tech Touristische Trends Veranstaltungen

#ENTER2015 Review: Digital KPIs in Tourism

Against the backdrop of budget cutbacks, Destination Management Organizations feel the need to increase efficiency for all their web and social media activities. The measurement of results, however, depends strongly on the relevance of the key performance indicators (KPI) chosen. These may vary strongly – from measuring the success of an online campaign to setting up benchmarks for various players within an organization.

KPIs in Tourism were a big talking point, too, at this year’s ENTER conference which took place in Lugano/Switzerland from February 4th to 6th. Which are the most suitable methods and appropriate tools to measure the success of web and social media campaigns? On behalf of Tourismuszukunft, I had the privilege to moderate the workshop „Digital KPIs in Tourism“ dealing with this question.

ENTER 2015 Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling & Wolfgang Töchterle – Session "Digital KPIs in Tourism"
Talking KPIs at ENTER 2015 in Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling and Wolfgang Töchterle

 

„Digital KPIs in Tourism“ – our session at ENTER 2015

I am extremely happy that a panel of distinctive speakers with a lot of experience in this field joined me at the KPI Workshop. In their presentations, they shared some practical insights into their methods and solutions on how to measure the results of web and social media campaigns:

  • Catharina Fischer/German National Tourist Board: „What is a successful campaign? Useful KPIs for Social Media and Blogger campaigns“
  • Wolfgang Töchterle/Südtirol Marketing: „How to measure the success of a large scale, storytelling-based communication concept – illustrated by the example of wasunsbewegt.com (storiedavivere.it)”
  • Anne Köchling/Fachhochschule Westküste: „KPI benchmarking – insights from comparison. The example of an online-based business intelligence solution“

This Tourismusblog article – in English language, just for once! – is not only a review of their presentations: It will also provide some answers to questions I prepared for the session.