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Digitalexperte Alexander Mirschel wird Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft

„Du bist ja völlig verrückt … stell dir mal vor, das geht schief!?“

Solche und ähnliche Nachrichten bekam ich quasi im Minutentakt zu hören. Damals, anno 2013. Ich hatte den Entschluss gefasst, mein bisheriges Berufsleben komplett hinter mir zu lassen und den sicheren Hafen des öffentlichen Dienstes für immer zu verlassen. Beamtenstatus, gut bezahlte Position im gehobenen Dienst, ein Lehrauftrag als seinerzeit jüngster Dozent in Hessen – auf eigenen Wunsch erklärte ich alledem meinen Abschied.

Schon am nächsten Tag saß ich im Zug nach Frankreich, von wo aus meine fast elfmonatige Weltreise zunächst in die Karibik und später quer über die Kontinente folgen sollte. Der Ruf nach Veränderung, nach dem Wiederfinden der eigenen Träume und dem Neuerfinden meiner selbst war größer als jede Angst. Tja, stell dir mal vor, das geht schief. Zu meinem eigenen Erstaunen kamen diese Zweifel nur von außen, nie aus meiner eigenen Gefühlswelt.

Rückblickend betrachtet möchte ich ohnehin keine dieser Entscheidungen missen. Denn sie bescherten mir nicht nur unzählige Momente und Eindrücke, die ich zu Lebzeiten nicht mehr vergessen werde. Sie öffneten mir auch die Augen für meine eigenen Fähigkeiten, meinen weiteren Lebensweg und meine Ziele. Heute blicke ich auf sieben Jahre Selbstständigkeit zurück und freue mich, als neuer Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft das nächste Kapitel in meiner durchaus ungewöhnlichen Biographie aufzuklappen.

Alexander Mirschel

Digitalisierung ist keine Gefahr, sondern Chance

In den letzten Jahren habe ich die fortschreitende Digitalisierung im Tourismus aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben dürfen. Ich habe eigene Onlineprojekte erfolgreich am Markt etabliert und meinen persönlichen Reiseblog niedblog.de zwischenzeitlich sogar zu einem der einflussreichsten Luxus-Reisemedien in Deutschland entwickeln können. Ich habe Startups von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Launch begleitet und dabei mitgewirkt, wie sich teils stark angestaubte Traditionsunternehmen völlig neu erfinden konnten.

Ich habe Reisebüros geschult und ihnen die richtigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um das Internet und Digitalthemen nicht mehr als Gefahr wahrzunehmen, sondern als Chance. Und nicht zuletzt habe ich als Gern- und Vielreisender auch aus der ganz persönlichen Gastperspektive erleben dürfen, wie unterschiedlich Leistungsträger und Destinationen überfällige Prozesse angehen und umsetzen. Dazu gehört natürlich Mut, Neugierde und die Bereitschaft, alte Mauern einzureißen, um neue Wege zu gehen.

„Stell dir mal vor, das geht schief“ ist für wichtige Zukunftsentscheidungen nie ein guter Ansatz. Es geht nicht darum, auf jeden erdenklichen Trend aufzuspringen. Niemand soll seine eigene Identität aufgeben und Dinge tun, vor denen er Angst hat. Vielmehr geht es darum, Veränderungen so zu gestalten, dass man sich in seinem zukünftigen „Ich“ mit neuem Tatendrang wohlfühlt und wiederfindet. Und dieses Zukunfts-Ich am Markt erfolgreich bestehen kann. Das gilt für jeden von uns selbst, aber auch für Unternehmen, Produkte, Marken und Destinationen.

Alexander Mirschel auf Safari in Afrika

Gemeinsam die Zukunft realisieren

Heute betreue ich vor allem Projekte, bei denen es um passende Content-Strategien, digitale Kommunikationslösungen und moderne Vermarktung geht. Von Bloggen und Social Media über Videoproduktionen bis hin zu neuen Ansätzen in der Kundenakquise und dem Vertrieb. Ich freue mich darauf, meine Expertise fortan im Netzwerk von Tourismuszukunft einzubringen und den Wandel aktiv mitzugestalten. Dabei begeistern mich der Innovationsgeist des tollen Teams und die gelebte New Work Philosophie gleichermaßen, denn trotz der räumlichen Trennung stehen alle Netzwerkpartner im täglichen Austausch und nutzen selbst die zahllosen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Gleichwohl darf das physische Miteinander nicht zu kurz kommen, weshalb neben den vielen Projekten auch die mindestens zweimal jährlich stattfindenen Co-Livings zum festen Bestandteil von Tourismuszukunft zählen. Für mich persönlich gehört das eigene Home Office in meiner Heimatstadt Frankfurt, gemischt mit ortsunabhängigem Arbeiten, ohnehin seit Jahren zur Realität.

Und wenn ich auf der Suche nach neuer Inspiration und völliger Entspannung bin, dann findet man mich möglicherweise einige Tausend Kilometer weiter südlich in irgendeiner Savanne, Steppe oder Wüste in Afrika. Denn nirgendwo sonst auf der Welt kann ich so gut abschalten und zu mir selbst finden wie auf einer Safari mit wilden Elefanten, Löwen und Giraffen. Dort, im gefühlten Nirgendwo der Zivilisation und fernab von Trubel und Digitalisierung, kommen mir häufig die besten Impulse und Ideen.

Lust auf Zukunft bekommen? Lass mich gerne wissen, welche Herausforderung wir gemeinsam angehen können. Ich freue mich auf deine Nachricht.

 

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Reisen mit & nach Corona – Hackathon am 3. und 4. Juli

Das Reisen mit und nach Corona ist ein anderes und wird weitere Veränderungen mit sich bringen. Schon jetzt sehen sich die verschiedenen Akteure im Tourismus mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Wir wollen auf diese Fragen nicht nur Antworten finden, sondern nachhaltige Lösungen für diese entwickeln.

Aus diesem Grund veranstalten wir am 3. und 4. Juli 2020 einen Hackathon unter dem Motto #wirvsmassentourismus und rufen Dich dazu auf, deine ganz konkrete eigene Herausforderung bis zum 24. Juni 2020 einzureichen. Wir wollen die Zukunft des (Massen-)Tourismus gestalten. Denn: ein Tourismus wie wir ihn bisher kannten, wird es so nicht mehr geben bzw. geben können. Lasst ihn uns neu denken!

Workshops Michael Faber
Gemeinsam praktische Lösungen für das Reisen mit und nach Corona finden. Foto: Greg Snell

Was machen wir bei diesem Hackathon am 03./04.07.?

Wir schauen uns verschiedene aktuelle Herausforderungen an und wollen für diese in unterschiedlichen Arbeitsgruppen praktische – sehr gerne auch technische – Lösungen finden. Welche Herausforderungen sind das? Das wollen wir von Euch wissen. Teilt uns Eure konkreten Problemstellungen in Bezug auf ein Reisen mit Corona mit. Diese können vielfältiger Art sein.

So zum Beispiel:

  • Notwendige Reduzierung von Gästeanzahlen an den Hotspots in meiner Destination
  • Besucherlenkung von Gästen zu eher weniger besuchten Locations in meiner Destination
  • Möglichkeiten zum Austausch von Personal zwischen verschiedenen Unternehmen
  • Digitale Produktentwicklung für Kulturanbieter
Johannes Böhm - Grübler
Was sind Eure Herausforderungen? Foto: Greg Snell

Wo und wie kann ich meine Problemstellung bis 24.06. einreichen?

Über dieses Formular.

Erzählt uns, was Ihr gerade zu lösen versucht bzw. lösen wollt. Wir schauen uns Eure Einreichungen an und treffen aus diesen nach Aktualität und Relevanz eine Auswahl. Die ausgewählten Problemstellungen kommen auf die Agenda des Hackathons und werden online kommuniziert, sodass sich Interessierte für die einzelnen Workstreams anmelden können. Am 3. und 4. Juli arbeiten wir dann gemeinsam und digital an den gestellten Herausforderungen. Die Deadline für die Einreichungen ist der 24. Juni 2020.

Wichtig: Wir haben ein paar Rahmenbedingungen aufgestellt, damit die Lösungsfindung auch zum Erfolg wird. Diese findest Du auf unserer Hackathon-Landingpage

Seminar Online-Marketing für Gastgeber
Reicht Eure Problemstellungen ein und sagt uns, wofür es eine Lösung braucht. Foto: Greg Snell

Für wen ist der Hackathon spannend?

Im Prinzip für alle, die an innovativen und nachhaltigen Lösungen für das Reisen mit und nach Corona arbeiten möchten. Du kannst Vertreter*in einer touristischen Region oder Attraktion sein, Programmierer*in, technischer Dienstleister, Berater*in, Azubi, generelle Interessierte*r…  Um so vielfältiger die Arbeitsgruppen, umso so innovativer die Lösungen. Du solltest Zeit und viel Motivation mitbringen und natürlich Freude am gemeinsamen Arbeiten und am Austausch in Gruppen haben.

Den genauen Ablauf des Hackathons sowie die Teilnahmemöglichkeiten geben wir zeitnah mit den ausgewählten Problemstellungen bekannt.

Unser Hackathon ist offen für jeden, der sich aktiv beteiligen möchte. Foto: Greg Snell

 

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Destinationen Gesellschaftliche Trends Reiseveranstalter Veranstaltungen Webinare

Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit am 16. Juni

Nach unseren Zukunftstagen am 4. Juni (Reisevertrieb) und am 5. Juni („New normal’“ für Destinationen) veranstalten wir diesen Monat einen eigenen Zukunftstag zum dem Nachhaltigkeit im Tourismus.

Warum ein eigener Zukunftstag zu diesem Thema?

Wir glauben, dass jetzt ein idealer Zeitpunkt ist, um sich diesem Thema noch intensiver zu widmen und die verschiedenen Facetten eines nachhaltigen Handels im Tourismus aufzuzeigen. Mit der Coronakrise hat das Thema aus unserer Sicht noch mehr an Bedeutung gewonnen, da sich grundsätzliche Rahmenbedingungen in fast allen Segmenten des Tourismus verändern und sich dahingehend ein Teil der Nachfrage langfristig anpassen wird (muss). Die Krise bietet somit eine einmalige Chance, das eigene Handeln und Denken zu hinterfragen und die neuen Anforderungen an ein sicheres, bewussteres und damit auch anderes Reisen in erfolgreiche Konzepte zu gießen.

Rechtzeitig hinschauen, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Foto:Greg Snell

Worum geht es beim Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit?

Mit dem ersten Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit wollen wir einerseits einen Überblick über aktuelle Projekte im Tourismus geben und damit konkrete Einblicke gewähren, wie das Thema in Destinationen sowie bei Reiseveranstaltern umgesetzt wird. Ergänzt wird dieser praktische Teil durch zwei Workshops, die das Thema zum einen unter den aktuellen Covid-19-Anforderungen betrachten sowie zum anderen auf der strategischen Ebene. Letzterer im Hinblick auf eine veränderte Vision, Leitbild sowie Werte und daraus ableitenden Konsequenzen für das eigene Unternehmen und die Marke.

Bei den Zukunftstagen schauen wir natürlich immer in die Zukunft. Foto: Greg Snell

Andererseits geht es uns aber auch um einen ganzheitlichen Blick bzw. Ausblick und in diesem Zusammenhang diskutieren wir mit namhaften Expert*innen über generelle Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Reisen mit Corona sowie auch danach.

Alle detaillierten Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung für die verschiedenen Formate findest du hier.

Den Vormittag beginnen wir wie immer mit einem übergreifenden Panel zum Thema:

  • 9:00 Uhr – 9:45 Uhr Kick-off Panel: Ist bzw. wird Nachhaltigkeit ‘the new normal’ in Zeiten von Corona?
  • 10:15 Uhr – 11:00 Uhr Corona und Nachhaltigkeit – Wie Reiseveranstalter mit dem Thema umgehen
  • 11:30 Uhr – 12:15 Uhr Praxisbeispiel aus Destination – Schleswig-Holstein

Nach der Mittagspause (12:15 – 13:00 Uhr) wird es immer praktischer und zum Abschluss wollen wir wieder einen Blick in die Zukunft wagen.

  • 13:00 Uhr – 13:45 Uhr Praxisbeispiel aus Destination – Kreta
  • 14:00 Uhr – 15:30 Uhr 1. Workshop: Aus den notwendigen Covid-19-Maßnahmen Chancen generieren
  • 14:00 Uhr – 15:30 Uhr 2. Workshop: Strategische Auswirkungen eines nachhaltigen Handels entlang des Tourismuszukunft-Ringmodells
  • 15:45 Uhr – 17:00 Uhr Expertengespräch: Post-Corona – Eine nachhaltigere Welt? 

Ein Überblick über unser komplettes Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

Gerade wenn der Weg noch nicht ganz klar ist, gilt es ihn zu zeichnen. Foto: Greg Snell

Danke an unsere Partner und Unterstützer

Auch dieser Zukunftstag wäre ohne die Unterstützung unserer Partner sowie den verschiedenen Akteuren aus der Branche nicht möglich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Übernahmen von Moderation, die Teilnahme an Diskussionen, die Bewerbung der Veranstaltung oder auch das Teilen der Inhalte durch Live-Streams auf eigenen Facebook-Seiten. Im Speziellen sind hier dieses Mal zu nennen: blueContec, Weitsicht – Büro für zukunftsfähige Wirtschaft und die Leuphana Universität Lüneburg.