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Destinationen Marketing & Vertrieb

Relaunch der austria.info – ein Interview mit Daniel Steiner

Die  Website der Österreich Werbung (ÖW) – austria.info – wurde konzeptionell, inhaltlich und grafisch überarbeitet – und orientiert sich dabei nun absolut an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Die neue Website wurde im September gelauncht und wir haben den dahinter stehenden Service Design Prozess von der Definition der Personas über deren Customer Journeys und der Konzeption der neuen Website begleitet.

SteinerDaniel_FotoDaniel Steiner, Teamleiter Strategie Digitale Medien von der ÖW, hat uns für den Blog nun ein kleines Interview zur neuen Website gegeben.  Viel Spaß!

Service Design in Relaunch-Projekten: das Interview

Der Relaunch der austria.info ist Geschichte; was ist aus Deiner Sicht die große Veränderung zum vorherigen Auftritt?

Mit dem Relaunch haben wir erstmals eine fullresponsive Website. Bisher hatten wir neben der Desktop Website auch eine eigene Mobile Website. Mit der zunehmenden Nutzung von verschiedenen mobilen Endgeräten war das nicht mehr zeitgemäß.

Im Designprozess haben wir uns an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe orientiert. Auf dem Weg zum Traumurlaub wünschen sich unsere User viel Inspiration und eine klare Struktur. Der potentielle Urlauber will ganz genau wissen, was ihn am Urlaubsort erwartet. Viele großflächige Bilder und Videos sorgen jetzt dafür, dass der User so richtig Lust auf Urlaub in Österreich bekommt. Die Navigation wurde komplett überarbeitet und klarer strukturiert. Der User findet mehrere Einstiegspunkte in die Themen und wird bei der Suche nach interessanten Inhalten besser geleitet.

Wie geht es weiter? Was kommt noch? Auf was dürfen sich Österreich Urlauber freuen?

Wir arbeiten an weiteren Modulen für die Website, die noch mehr Interaktion mit uns und unseren Inhalten ermöglichen werden. So wird es zum Beispiel bald einen Live Chat geben, über den die User direkt Kontakt zu unseren Urlaubsexperten aufnehmen können.

Darüber hinaus wird es im nächsten Jahr auch ein Online Magazin geben. Hier wollen wir Platz schaffen für Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen. Der User soll wirklich eintauchen in unsere Geschichten und überrascht werden.

Was haben Euch die von uns angewendeten Service Design Methoden (Personas, Customer Journey) für den Prozess gebracht?

Die Definition von Personas und deren Customer Journeys hat uns sehr dabei geholfen uns intensiv mit unseren Zielgruppen auseinander zu setzen. Bei Diskussionen zu unserer Zielgruppe hatten wir nun endlich alle das Bild derselben Person(a) vor Augen. Entscheidungen konnten so viel zielgerichteter mit der Frage „Würde das Stefan Kaiser oder Nicole Grünwald gefallen?“ (Anmerkung: 2 unserer Personas) getroffen werden. Die Customer Journeys haben uns schließlich potentielle Touchpoints aufgezeigt, an die wir zuvor gar nicht gedacht hätten. Daraus wiederum konnten wir Ableitungen für Design und Struktur der Website ziehen.

Beide Methoden waren eine wertvolle Grundlage für den Konzept- und Designprozess. Mit ihrer Hilfe konnten wir die Bedürfnisse unserer Zielgruppe ganz genau im Auge behalten, anstatt uns in Diskussionen zu verstricken, die eher geprägt sind von persönlichen Vorlieben und Befindlichkeiten als von klarer Userorientiertheit.

Fehlerkultur ist ein zentrales Thema im Service Design – aus Fehlern lernen und es konsequent in Form von Iteration verbessern. Was sind Eure größten Learnings? Was würdet ihr beim nächsten Prozess anders machen?

Die Definition von Personas und User Journey waren die Ausgangslage für unsere Usability Testings. Begleitend zum Designprozess führten wir Labortests mit Vertretern unserer Personas und Online Tests durch. Im Nachhinein betrachtet hätten wir für diese Testings mehr Zeit einplanen können bzw. mehr darauf achten können, nur mit echtem Content zu arbeiten. In den Tests haben wir nämlich festgestellt, dass Platzhalter und Dummy-Texte die User unnötig verwirren. Auch ein reines Wireframe Testing stellte sich mitunter als schwierig dar, die Tests, welche mit ausgearbeiteten Design-Klickdummies durchgeführt wurden, lieferten signifikantere Ergebnisse.

Das Thema Zeit ist insgesamt ein sehr wichtiges bei der Projektplanung eines so großen Relaunches. Anfangs hatten wir den Aufwand der Vorarbeiten und Konzepterstellung etwas unterschätzt und mussten nachjustieren. Eine Durchlaufzeit von ca. 1 ½ Jahren angefangen von den ersten Analysen des bestehenden Website Contents über die Konzepterstellung bis zur technischen Umsetzung sollte man auf jeden Fall einplanen.

 

Vielen Dank für das Interview, Daniel! Und natürlich auch für das Vertrauen, Euch bei diesen Prozess begleiten zu dürfen – es hat uns richtig Spaß gemacht.

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Hotel Veranstaltungen

29 Themen die Hoteliers bewegen

Rückblick auf das Hotelcamp 2015

Letzten Donnerstag bis Samstag fand in Bendorf das 7. Hotelcamp statt, zudem wir gemeinsam mit der HSMA eingeladen haben.Hotelcamp 2015

110 Teilnehmer – 31 Sessions – 29 Themen – 4 Räume

Die 110 Hotelcamper (Hoteliers, Destinationen, Vermittlungsportale, Technikanbieter und weitere Dienstleister) haben sich in 31 Sessions zu aktuellen Themen ausgetauscht, aktuelle Problemstellungen diskutiert und neue Ansätze erarbeitet. Florian, Benjamin und Michael haben dabei über die Themen WhatsApp, Website Relaunch, Livebewertungen in Hotels und eLearning im Tourismus gesprochen.

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Social Media Webinare

Einsatz von Whats App für Unternehmen + Webinar am 04. März 2016

Heute möchten wir gerne einige Inhalte unseres Webinars “Whats App im Tourismus: So nutzt Du Whats als Tourismusunternehmen”  mit Euch teilen.

Der nächste Termin findet übrigens am 4. März 2016 von 13:00 bis 14:30 statt. Anmelden könnt Ihr Euch hier

Whats App ist größter Messaging-Dienst und das häufigste genutzte Social Network

Mit fast 1 Miliarde monatlich aktiven Nutzern ist WhatsApp der meistgenutzte Messaging-Dienst weltweit. Auch die aktuellen Analysen der Nutzungshäufigkeit lässt keinen Zweifel an der Relevanz des Dienstes.

Angesichts der hohen Marktdurchdringung stellt sich daher die Frage, wie man den reichweitenstarken Kanal Whats App auch als Unternehmen nutzen kann.

Erste Erfahrungen mit dem Messaging-Dienst zeigen erfolgsversprechende Kennzahlen (bspw. hohe Klickraten) auf.

Schwerpunkt auf private Kommunikation

User nutzen Whats App natürlich hauptsächlich zur privaten Kommunikation, aber auch die berufliche Nutzung ist durch die Kommunikation mit Kollegen weit verbreitet.
Dies konnten wir auch in einer Befragung der Weinar-Teilnehmer feststellen. Die detaillierten Ergebnisse der kleinen Studie werden wir in Kürze in einem eigenen Blogpost veröffentlichen.

Nutzungsmöglichkeiten für Unternehmen

Bereits Anfang Oktober berichtete ich über 8 Möglichkeiten Whats App im Tourismus zu nutzen (Expertenartikel in der FVW | Beitrag im VIR-Newsletter onTime).  Gerne fasse ich die Möglichkeiten hier noch mal wie folgt zusammen:

  • Gruppenchat zur internen Kommunikation
  • Kundenservice
  • Telefonie über Whats App als kostenfreie Alternative, über der der Kunde Sie weltweit kontaktieren kann
  • Newsletter-Versand über Whats App bzw. Broadcast-Funktion
  • Sharing-Button für ihre Inhalte

Dabei sind sicherlich die zwei interessantesten Bereiche der Kundenservice und der Newsletter-Versand.

Kundenservice über Whats App

Whats App wird von den Usern als neues Kommunikationsmedium genutzt. Warum sollte man als Unternehmen dem Kunden nicht auch diesen Kanal zum Kundenservice anbieten. Mittelfristig müssen wir uns darauf einstellen, da der Kunde diesen Kanal nachfragt.

Der Kunde kann uns also bei Fragen über Whats App kontaktieren. Dafür benötigen wir einen eigenen Whats App Account und Manpower, die die Anfragen kurzfristig beantworten kann.

Praxisbeispiele gibt es hier schon zu Hau: Das Sheraton Airport Hotel war das erste Hotel, das Whats App zum Kundenservice eingesetzt hat.

Die Kommunikation kann dabei über ein Smartphone, die Whats App Web-Oberfläche oder eine entsprechende Software mit offizieller Schnittstelle organisiert werden. Für Letzteres und den Newsletter-Versand bieten Dienstleister mittlerweile Lösungen an. Mehr zu den Dienstleistern erfahrt ihr in unserem Webinar am 3. November 2015, in unserem Whats App eBook und in unserem Dienstleister-Vergleich. 

Newsletter über Whats App

Wo viele User sind, da ist wohl auch ein interessanter Werbekanal.
Getreu diesem Motto nutzen bereits einige Unternehmen auch Whats App zum Newsletter-Versand.

So nutzen vor allem Medien (z.B.  der Express) Push-Benachrichtigungen zur Verbreitung der TOP-Meldungen.

Weitere Beispiele und wie Tourismusunternehmen Whats App bereits nutzen, welche rechtlichen Einschränkungen es gibt erfahrt ihr in unserem nächsten Webinar am 4. März 2016.

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eLearning Social Media

Kostenfreies eLearning: Social Media in Tourism

Wir sind sehr stolz Euch heute das aktuelle eLearning-Projekt der ITB Berlin vorstellen zu dürfen, das wir inhaltlich gestalten haben.

Massive Open Online Course (MOOC): Social Media in Tourism

Im Auftrag der ITB Berlin und als Content-Partner diesen tollen Projektes haben Basti, Johannes, Kristine und ich den sogenannten MOOC (Massive Open Online Course) mit Leben gefüllt. Der englischsprachige Online-Kurs richtet sich an alle touristischen Akteure weltweit.

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“Social Media in Tourism” in: 8 Module & 36 Lerneinheiten

In 8 Modulen (hier eine Übersicht) haben wir die wesentlichen Themen von Social Media im Tourismus aufbereitet. Peter Hense hat mit seiner Kanzlei Spirit Legal dabei das rechtliche Modul zu Social Media gestaltet.

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Allgemein Intermediäre Reisevertrieb Veranstaltungen

14 Themen die junge Touristiker interessieren | Zukunft der Touristik

Zusammenfassung des Touristikcamp Young Future 2015

Am letzten Samstag haben wir gemeinsam mit dem ÖRV und der FHWien der WKW das Touristikcamp “Young Future” in Wien veranstaltet. Der ÖRV wollte mit dieser Veranstaltung die jungen Touristiker (bis 35 Jahre) zur Zukunft des Tourismus zu Wort kommen lassen und beauftragte uns mit der Durchführung dieses Barcamps.

Da ein Barcamp eine themenoffene Veranstaltung ist, legten die Teilnehmer erst beim Veranstaltungsbeginn das inhaltliche Programm gemeinsam fest.

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Allgemein Kommunikation Social Media Technik/ Web & Tech

Blogs und Suchmaschinen

Wer sich die Mühe macht, einen Blog zu führen oder Blogartikel zu schreiben, der möchte natürlich auch in den Suchmaschinen damit aufscheinen und somit Besucher erhalten. Damit dies gelingt, braucht es neben einem korrekten Setup des Blogs noch ein paar Kleinigkeiten. Hier dazu ein kurzer Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Eins vorweg: Blogs sind die Lieblinge der Suchmaschinen. Damit ist schon mal eine erste Basis gegeben. Blogsysteme wie der Platzhirsch WordPress bringen schon viele Möglichkeiten der Optimierung von Haus aus mit sich, und lassen sich dann noch mit einigen nützlichen Plugins weiter verbessern. Die wichtigsten Argumente, die Blogs zu guten Platzierungen verhelfen sind vor allem der aktuelle Content und die Regelmäßigkeit, mit welcher die Einträge normalerweise erstellt werden.

Inhalte, die Strategie:

Einige gute Strategie für Blogs ist es, sich bei den Begriffen und Themen auf den Long Tail zu fokusieren. Long Tail Keywords sind jene Begriffe, die relativ spezifisch sind und in der Nische liegen. Diese Nische ist meist sehr sehr klein, aber die Weiten des Internets machen sie oft wieder interessant. Long Tail Keywords werden seltener gesucht, dementsprechend kleiner ist aber auch die Konkurrenz in den Suchergebnissen. Gute Platzierungen sind folglich zu diesen Themen relativ einfach zu erreichenden. Die Anzahl der Artikel vervollständigen im Lauf der Zeit das Hauptthema und bringen daher auch für dieses zunehmende Sichtbarkeit.

Das Setup, die Technik

Geschwindigkeit ist ein wichtiger Ranking Faktor bei Webseiten. Während 20 % der Besucher nach 2 Sekunden Warten die Seite schon wieder verlassen, sind dies nach 10 Sekunden bereits 40 %. Hier sollte man besonders bei Systemen wie WordPress mit Caching arbeiten und generell auf die Größe der enthaltenen Bilder achten.

Sehr wichtig ist hier auch ein Layout, welches ansprechend ist, schnell lädt und für mobile Zugriffe optimiert ist. Letzteres ist besonders wichtig, wenn man die eigenen Beiträge in den verschiedenen Social Media Kanälen teilt, da diese erfahrungsgemäß sehr viele mobile Zugriffe liefern.

Wichtig hier sind auch noch sprechende Url’s und eine Sitemap, die den Suchmaschinen bei der Indizierung hilft. Auch ein RSS Feed ist oft hilfreich und meistens für Blogsysteme Standard.

Plugins, die kleinen Helfer

Wenn ich hier von WordPress als am weitesten verbreiteter Standard für ein Blogsystem ausgehe, gibt es einige Plugins, die bei der Optimierung der Seite helfen können. Hervorheben möchte ich hier WordPress SEO von Yoast oder All in One SEO Pack, welche gratis sind und alles bieten, um die wesentlichen Informationen zu den Artikeln übersichtlich einzugeben.

Der Inhalt

Der Inhalt des Artikels ist natürlich der wichtigste Punkt für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen. Im Detail: Neben der Wahl des Themas und der Auswahl der relevanten Suchbegriffe sind Überschriften und Unterüberschriften sehr wichtig, um dem Artikel die richtige Struktur zu geben. Titel zeigen Besuchern und Suchmaschinen auf den ersten Blick, worum es geht und erhalten deshalb auch dementsprechende Wichtigkeit bei Google & Co.

Wichtig ist auch die interne Verlinkung der Artikel untereinander und das Versehen der Bilder mit Alternativtext und Titel.

Abschließend noch einige Empfehlungen:

  • Schreiben Sie die Beiträge für die Besucher der Seite, für das Zielpublikum, nicht für Suchmaschinen. Man merkt sehr schnell, ob ein Text für interessierte Menschen oder für Suchmaschinen geschrieben ist. Wer bedacht ist, dass die richtigen Keys in der richtigen Menge in der richtigen Position und womöglich noch ohne störende Bindewörter und noch störendere Zusammenhänge auf der Seite vorkommen, produziert selten etwas Lesenswertes.
    Wichtig sind vor allem die Geschichten, die Inhalte, den Leser zu begeistern, involvieren und im besten Fall zum Feedback, Teilen oder zu einer Verlinkung zu bewegen. Langfristige und nachhaltige Strategien sind wie so oft auf Dauer der bessere Weg.
  • Erlauben Sie Kommentare. Diese sind ein gutes Instrument um Interaktion zu erlauben und somit auch weiteren Content zu produzieren.
  • Es ist essentiell, das Zielpublikum genau zu kennen bzw zu definieren und die Artikel dann auch für dieses zu schreiben. Das Zielpublikum bestimmt die Sprache, die Themen und die Art der weiteren Social Media Kanäle, über welche der Artikel noch verbreitet wird.
  • Ideen für Themen und Keywords findet man z.B. in Google Analytics oder auch beim Google Keyword Planner. Besonders Google Analytics gibt sehr wertvolle Informationen darüber, was Besuchern gefällt und wonach sie suchen.
  • Und bitte nicht vergessen, den Blog für die Suchmaschinen freizugeben. Dies wird, so banal es auch klingt, besonders in der Anfangsphase oft vergessen.
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Webinare

Kostenfreies Webinar: Whats APP im Tourismus

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So nutzt Du Whats APP als Unternehmen

Kostenfreies Webinar | Social Media | Jetzt teilnehmen

Mit 900 Millionen monatlich aktiven Nutzern ist WhatsApp der meistgenutzte Messaging-Dienst weltweit.

Angesichts der hohen Marktdurchdringung stellt sich daher die Frage, wie man den reichweitenstarken Kanal Whats App auch als Tourismusunternehmen nutzen kann.

Das kostenfreie Webinar „Whats APP im Tourismus“ informiert Sie über die Nutzungsmöglichkeiten für Tourismusunternehmen und zeigt dabei Praxisbeispiele aus dem Tourismus und anderen Branchen.

Termin:

16. Oktober 13:00-14:30 Uhr