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Wie wird ChatGPT den Tourismus verändern?

[PROMPT]

Schreibe die Einleitung zu einem Blogartikel über das Thema, wie ChatGPT und der Einsatz künstlicher Intelligenz den Tourismus verändern werden. Kündige einzelne Beiträge des Realizing Progress Teams an und weise auf den nächsten ZukunftsIMPULS am 16. Februar hin.

 

[INTRO]

(Autor: ChatGPT)

 

„Der Tourismus ist eine sich ständig wandelnde Branche, die immer wieder neuen Herausforderungen ausgesetzt ist. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz und speziell von ChatGPT ist eine der neuesten Entwicklungen, die den Tourismus auf den Kopf stellen wird. In diesem Blogartikel wird sich das Realizing Progress Team mit den Chancen und Herausforderungen beschäftigen, die sich aus dem Einsatz von ChatGPT in der Tourismusbranche ergeben.

Wenn Ihr noch mehr über das Thema erfahren möchtet, dann seid Ihr am 16. Februar von 11-13 Uhr bei unserem nächsten ZukunftsIMPULS zum Thema „ChatGPT und Künstliche Intelligenz im Tourismus“ herzlich willkommen. Die Referenten Günter Exel, Roland Trebo und Alex Mirschel werden Euch einen tieferen Einblick in die Thematik geben und Euch inspirieren, wie KI-Technologien im Tourismus genutzt werden können. Den Link zur Anmeldung findet ihr hier. Wir freuen uns auf Euch!“

 

Die Themen im Überblick:

Datenaktualität & Zuverlässigkeit | Künstliche Intelligenz und Textqualität | Social Media | Open Data & AI | Touristik | Coding | Suchmaschinenoptimierung

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Datenaktualität & Zuverlässigkeit

(Alex Mirschel)

 

ChatGPT zeigt in der gegenwärtigen Umsetzung bereits das riesige Potenzial der dahinter steckenden (künstlichen) Intelligenz, zugleich werden aber auch die Wissenslücken schnell deutlich. Mitunter sind die Ergebnisse nicht nur ungenau, sondern völlig falsch. So lieferte mir das System u.a. eine sehr ausführliche Beschreibung über die Geschichte eine Fähre zwischen zwei Frankfurter Stadtteilen, zwischen denen gar kein Gewässer liegt – geschweige denn eine Fährverbindung besteht. Auch über Sportereignisse aus der jüngsten Vergangenheit erfand das System einfach eigene Wahrheiten mit frei erfundenen Spielverläufen und Ergebnissen.

Das wäre weitgehend unproblematisch, wenn ChatGPT offen sagen würde, dass dem System erforderliche Daten fehlen und daher nun eine Geschichte frei erfunden wird. Diese Info erhält man jedoch meist erst auf erneute Nachfrage, ob die gelieferte Antwort denn tatsächlich der Wahrheit entspricht. Solange diese Schwachstellen nicht gänzlich aus dem Weg geräumt sind, schadet ein manueller Faktencheck jedenfalls nie. Die mangelnde Datenaktualität ist dabei etwas, was hinlänglich bekannt ist. Alle Daten der aktuellen Beta-Phase und Preview-Version beruhen auf dem Wissensstand von 2021.

Insofern wird sich der Datenbestand, soviel steht bereits jetzt fest, schon bald drastisch erhöhen und fortan exponentiell anwachsen. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass das System schon jetzt fortwährend dazu lernt und falsche Antworten durch diesen Lernprozess bei zukünftigen Abfragen korrigiert ausspielt bzw. auf die Nichtverfügbarkeit der Daten hinweist.

Quellenangaben sucht man derweil vergeblich, was laut Programmierer*innen auch in der Natur der Sache liegt, aber eben doch seine Tücken mit sich bringt. Gerade bei Nischen mit nur geringen Datenmengen sowie bei stark polarisierenden Themen erscheint es mir sinnvoll, KI-generierte Antworten auch auf ihre Richtigkeit überprüfen zu können. Das ist jedoch mangels Angaben nicht möglich oder das System fabuliert eigene Quellen selbst zusammen. Diagnose: akute Datenhalluzination. Mal schauen, wann es die ersten Fachärzte für unsere Künstlichen Intelligenzen gibt.

Ohne jeden Zweifel ist ChatGPT eine Wucht, die alles mitbringt, um ganze Branchen zu disrumpieren. Und doch sollten wir nicht vergessen, dass wir bei ChatGPTvon einer kostenfreien Forschungsvorschau reden, die eben noch nicht in Perfektion ausgereift ist.

 

Chancen:

  • Künstliche Intelligenz als wertvolles Instrument zur Informationsbeschaffung
  • Zeitersparnis bei einfachen Aufgaben und Abfragen
  • Automatisierte Übersetzung und Aufbereitung über Sprachbarrieren hinweg
  • Ermöglichung einer personalisierten Interaktion und Benutzererfahrung

 

Herausforderungen:

  • Mangelnde Datenaktualität und Zuverlässigkeit der Antworten
  • Fehlen von Quellenangaben und Überprüfbarkeit der Antworten
  • Fähigkeit des Systems, falsche Informationen zu generieren und zu verbreiten
  • Schwierigkeit, spezifische und komplexe Abfragen zu beantworten
  • Mögliche Datenschutz- und Datensicherheitsprobleme bei der Verarbeitung von vertraulichen oder sensiblen Daten
  • Mangelnde Verankerung von ethischen Überlegungen in der KI beinhaltet die Gefahr von unangemessenen oder diskriminierenden Antworten

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Künstliche Intelligenz und Textqualität

(Günter Exel)

 

Sag mal, ChatGPT: Wie hältst du es mit der Kreativität beim Texten? Wochenlang testete ich deine Funktionen für einen längeren journalistischen Beitrag (Radreisen für Senior*innen im Frühjahr). Jonglierte mit deinen Prompts. Bat dich, mir Inhaltskonzepte zu erstellen. Ließ mir von dir Ergebnisse meiner Recherchegespräche zu Infokästen zusammenfassen. Und nicht nur du kamst zum Einsatz, ChatGPT: Auch mit deinem etwas eloquenteren Schwager jasper.ai experimentierte ich, ließ mir nach präzisen Angaben Textvorschläge erstellen oder bereits AI-generierte Texte von ihm überarbeiten.

Aber letztlich lief das Schreiben des Artikels doch genauso ab, wie ich es schon vor 30 Jahren machte: Händisches Sortieren der Gesprächsnotizen, Erstellen eines Storybogens, Wechsel zwischen Kernaussagen und Zitaten der Gesprächspartner*innen, dazu ein Intro in völlig anderer, spontan entstandener Stillage. Auch bei den Infokästen ließ ich mir nicht helfen – für das persönliche Ordnen und Bewerten der Informationen warst du mir zu geschwätzig und allgemein.

Heißt das also, dass du zu nichts zu gebrauchen bist, ChatGPT? Wenn ich meine persönlichen Ansprüche an einen journalistischen Text als Maß nehme: ja. Beim Umformulieren dieser letzten beiden Absätze scheitern ChatGPT wie jasper.ai glorreich, weil sie weder Ironie noch situative Stilmittel souverän beherrschen. Aber Texte werden überall in unserem Alltag benötigt und konsumiert. E-Mails. Marketingtexte. Reiseangebote. Strategiepapiere. Kochrezepte. Blogartikel. Social-Media-Ads. Instagram Postings. Dialogkonzepte. Code-Schnipsel.

Für all diese genannten Fälle bieten AI-Tools Lösungen. Diese variieren sowohl von der Textqualität (hier gibt es Punkte für jasper.ai und andere Tools wie copy.ai) wie auch von der Interaktion (das große Plus bei ChatGPT ist das intelligente Adaptieren von Prompts im Chatverlauf). Aber in der kommerziellen Textproduktion im Tourismus wird Künstliche Intelligenz eine bedeutende Rolle einnehmen: Ich denke hier besonders an das Aufbereiten touristischer Angebot für Web, Buchung und Social Media …

 

Chancen:

  • Eine automatisierte Textproduktion kann die Erstellung von Marketingtexten oder Reiseangeboten signifikant beschleunigen
  • KI-Modelle können auf individuelle Bedürfnisse und Präferenzen von Zielgruppen eingehen und dadurch zielgruppengerechte Texte erstellen
  • Eine konsistente Textqualität kann durch präzise Anfragen (Prompts) mit Vorgaben und Beispieltexten erreicht werden
  • Die Ausgabe von Texten ist in verschiedenen Sprachen möglich

 

Herausforderungen:

  • Keine echte Kreativität: ChatGPT kann nur Texte erstellen, die auf Vorlagen und Schablonen basieren
  • KI-Texte wirken besonders bei wiederholtem Einsatz eintönig
  • Eine manuelle Überarbeitung der Texte ist in den meisten Fällen notwendig

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Social Media

(Günter Exel)

 

„ChatGPT kann dazu beitragen, hochwertige Social Media-Texte zu erstellen, indem es die Verwendung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning nutzt. Dies ist insbesondere im Tourismus und Destinationsmarketing von Vorteil, da es Unternehmen ermöglicht, personalisierte und relevante Inhalte für ihre Zielgruppe zu erstellen und so die Reichweite und Interaktionen auf sozialen Medien zu erhöhen.“

Wenn wir ChatGPT nach seinen Perspektiven im Bereich Social Media befragen, bleiben die meisten Antworten zunächst vage. Doch auch hier gilt (wie im vorigen Abschnitt): Je präziser die Vorgaben, desto besser werden die Ergebnisse. Und so finden sich online bereits zahlreiche Vorlagen für ChatGPT Prompts rund um Social Media-Arbeitsabläufe – von Ideen für Instagram Stories und Twitter-Threads über Video-Ideen und YouTube-Skripten bis hin zu Facebook-Werbetexten und kompletten Strategien für Influencer-Kampagnen.

Zeitsparend wird es dort, wo Standard-Inhalte kommuniziert werden sollen – von Angeboten bis hin zu Veranstaltungen. Ebenfalls beeindruckend ist das Anpassen eines einzigen Inhaltes an typische Tonalitäten der verschiedenen Plattformen – ob per Facebook-Posting, Instagram-Text oder Tweet, ob per Ihr oder Sie. Noch spannender wird es dort, wo Content an die Tonalität und die Textvorlieben einer bestimmten Zielgruppe angepasst werden soll. Einmal die entsprechenden Vorgaben und Eigenschaften der Zielgruppe definiert, lernt die KI tatsächlich, Texte zu modifizieren. Immer mit einer Einschränkung: Auch hier sollte der Mensch mit seiner Einschätzung letzte Instanz bleiben.

Neben der Content-Erzeugung werden Chatbots schon sehr bald auch die Prozesse der Informationsaufbereitung und des Kundendialogs revolutionieren – ein weites Feld, in dem die grundsätzlich offenen Technologien noch viele praktische Anwendungen ermöglichen werden.

 

Chancen:

  • Relevante Inhalte, die in der Tonalität auf bestimmte Zielgruppen angepasst werden können
  • Effiziente und schnelle Texterstellung besonders bei Standard-Inhalten
  • Personalisierte Kundenkommunikation über Messenger
  • Zeitersparnis bei Standard-Inhalten
  • Multi-Plattform-Support mit der Adaption von Texten für verschiedene Plattformen

 

Herausforderungen:

  • Abhängigkeit der optimalen Ergebnisse von präzisen Vorgaben und laufender Korrektur der Prompts
  • Verantwortung bleibt beim Menschen für die letzte Instanz
  • Möglicher Verlust menschlicher Kreativität und Persönlichkeit in den erstellten Inhalten

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Open Data & AI

(Florian Bauhuber)

 

ChatGPT (Sprachmodell GPT-3,5) ist aktuell auf strukturierte Daten angewiesen, um zukünftig zuverlässige Ergebnisse zu erzielen. Die Open Data-Bestrebungen von öffentlichen Akteur*innen in Regionen, Städten, DMOs und Co. tragen also am Ende als Trainingsdaten dazu bei, bessere Ergebnisse für zukünftige AI-Anwendungen auf Basis von ChatGPT oder anderen Lösungen zu schaffen.

Daten müssen per se nicht offen sein, um in Anwendungen dank des GPT-Sprachmodells in Wert gesetzt zu werden. Das heißt, ChatGPT bzw. GPT-3 via OpenAI-API kann auch zeitnah schon helfen, vermeintlich „schlechte“ KI-Anwendungen in „bessere“ natürliche Lösungen zu verwandeln – egal ob diese AI-Anwendungen auf proprietären oder offenen Daten basieren.

Ob ChatBots, Mailautomatisierungen, semantische Suchen, Sprachassistenten oder andere KI-Anwendungen – Technologien wie ChatGPT werden nachhaltig die Qualität des Dialogs in unseren eigenen digitalen Anwendungen verbessern und dadurch die Digitalisierung vorantreiben.

 

Chancen:

  • Offene und vor allem strukturierte Daten tragen dazu bei, Sprachmodelle mit besseren Trainingsdaten zu versorgen
  • Bessere eigene KI-Anwendungen für unsere Kommunikation mit Gästen, Kunden & Partnern
  • KI-basierte Kommunikation wird in Zukunft auch von unseren Anwendungen „state of the art“ möglich sein.
  • Eine große Chance für Start-ups, Anwendungen zu schaffen

 

Herausforderungen:

  • Wie lange wird die Strukturierung der Daten überhaupt noch nötig sein, um Daten nutzbar zu machen? GPT-5, GPT-6?
  • Die Abhängigkeit von Anbietern wie OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT, wächst, da KI-Anwendungen ohne intelligente AIs keinen Sinn mehr machen. Das Unternehmen wird nicht umsonst aktuell mit 29 Milliarden Dollar bewertet.

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Chancen in der Touristik

(Alex Mirschel)

 

ChatGPT kann bereits kurzfristig zu einer wichtigen Ergänzung insbesondere im touristischen Kundenservice werden. Destinationen und Hotels können ihren Gästen z.B. jederzeit ohne Limitierungen durch Öffnungszeiten personalisierte und individualisierte Empfehlungen zur Freizeitgestaltung geben: von der perfekten Wanderroute über die besten veganen Restaurants bis hin zum spontanen Halbtagestrip für Kulturinteressierte. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Mit entsprechender Anbindung an eigene Daten(banken) wären sogar Vakanzprüfungen und Buchbarkeiten kein Problem, sodass ChatGPT als virtueller Concierge oder gar als digitale Reiseberatung in völlig neue Sphären aufbrechen könnte.

Künstliche Intelligenz in der Kundenberatung ist natürlich in der Touristik nichts Neues – schon seit einigen Jahren versuchen sich Startups auch an entsprechenden Services zum Beispiel für Reisebüros und Reiseveranstalter. Doch bei aller Euphorie blieb dabei eines vor allem oft auf der Strecke – die Intelligenz. Die Systeme wirkten nicht smart, waren unausgereift oder brachten schlichtweg nicht den bahnbrechenden Mehrwert. All das wird sich nun schlagartig ändern können.

Der Personalbedarf für wiederkehrende Frage-und-Antwort-Prozesse in der gesamten Kundenberatung und Gästebetreuung kann durch intelligente Systeme drastisch reduziert werden. Diese frei werdenden menschlichen Ressourcen könnten dann, wesentlich zielführender, für anspruchsvollere Aufgaben genutzt werden, um das Gäste- und Kundenerlebnis auf ungeahnte Höhen zu bringen.

Schöne neue Welt? Das gilt es nun zu beweisen. Und zwar durch vertrauenswerte, ethisch verantwortungsvolle Weiterentwicklungen und Implementierungen in einer Branche, in der echte Emotionen und der Faktor Mensch eigentlich als unerlässlich gelten.

 

Chancen:

  • Always on: 24/7 Verfügbarkeit (von individuellen Empfehlungen und Infos) für Gäste und Kund*innen
  • Personalisierte Beratung: ChatGPT kann durch Anbindung an eigene Datenbanken personalisierte Empfehlungen geben und auf konkrete Vorgänge und Reisen Bezug nehmen
  • Mögliche Kosteneinsparungen durch Reduzierung des Personalbedarfs bei wiederkehrenden Standardaufgaben
  • Steigerung des Gasterlebnisses durch freigewordene menschliche Ressourcen für anspruchsvollere Aufgaben und persönlichere Betreuung
  • Schnelle Problemlösungen: Bei Flugstreichungen, Überbuchungen, Unwettern und anderen Vorkommnissen kann die KI unmittelbar reagieren und Alternativen anbieten sowie diese ggf. auch direkt einbuchen

 

Herausforderungen:

  • Beibehaltung des „menschlichen Faktors“: Balance finden zwischen nützlichem KI-Einsatz und der Notwendigkeit menschlicher Interaktion als Dienstleister*innen und Gastgeber*innen
  • Der Tourismus darf nicht als maschinengesteuert wahrgenommen werden, sondern muss das emotionale Narrativ der „Traumverwirklichung“ durch Expert*innen stärken
  • Die Abfindung von KI-Lösungen wird die Missstände der oft über Jahrzehnte vermurksten IT-Infrastruktur vieler Unternehmen noch drastischer aufzeigen
  • Datenschutz und Datensicherheit: Es braucht strenge Regeln, um sensible Kundendaten sicher zu verwalten und unbefugte Zugriffe zu vermeiden
  • Mut statt Ängste schüren: Überwindung des Vorbehalts gegenüber KI-Systemen in der Reisebranche, Chancen aufzeigen nach innen und außen

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

Coding mit GPT

(Roland Trebo)

 

ChatGPT-3 und allgemein die Künstliche Intelligenz bieten in Bezug auf die Programmierung eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wir nutzen bereits einige davon und sparen uns damit eine erhebliche Menge an Zeit und Ressourcen.

Eine Möglichkeit ist die Automatisierung der Code-Generierung. Mit GPT-3 können wir Code auf der Grundlage von Textbeschreibungen von Programmieraufgaben generieren. Dies verkürzt die Entwicklungszeit und reduziert Fehler. Es gibt hier auch andere KIs, die dies in einer guten Qualität liefern können.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Unterstützung bei der Dokumentation von Code. Hierbei übergeben wir einfach den Code und die oft lästige Aufgabe des Kommentierens und Dokumentierens erledigt sich wie von Geisterhand. Dies spart viel Zeit und sorgt bei den Programmierer*innen für gute Laune.

Die KI kann auch auf Programmierfragen antworten und bei der Fehlersuche und Fehlerbehebung helfen, Code umschreiben und die Programmierung effizienter machen. Insgesamt gibt es bereits in dieser frühen Phase viele Einsatzmöglichkeiten, die von Minute 1 an Zeit sparen und Programmierer*innen stark unterstützen können.

Was meint ChatGPT zu diesen Überlegungen?

 

Chancen:

  • Der Einsatz von ChatGPT-3 und KI kann die Programmierung schneller und kosteneffizienter machen
  • Erleichterung bei der Dokumentation des Codes durch die Automatisierung des Kommentierens und Dokumentierens
  • Unterstützung bei der Fehlersuche und Fehlerbehebung durch Antworten auf Programmierfragen
  • Effizienzsteigerung durch Code-Umstellung und Optimierung
  • Zeitersparnis und Unterstützung für Programmierer*innen

 

Herausforderungen:

  • Überwachung der Qualität des generierten Codes
  • Überwindung von Vorurteilen und Skepsis gegenüber KI unter den Programmierer*innen

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

ChatGPT & SEO

(Roland Trebo)

 

Die Anwendung von GPT-3 im Bereich SEO hat das Potenzial, die Erstellung von Texten und Meta-Tags für Websites zu einem Großteil zu übernehmen. Es kann auch dazu verwendet werden, um Schlüsselwörter zu recherchieren und Inhalte zu optimieren. Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass es Entwickler*innen und SEO-Spezialist*innen Zeit und Ressourcen spart, indem es ihnen ermöglicht, große Mengen an Inhalten schnell und effizient zu erstellen.

Es ist jedoch zu erwarten, dass in Zukunft eine zunehmende Anzahl an KI-generierten Texten zu sehen sein werden. Dies kann dazu führen, dass der Spam-Anteil im Internet zunimmt und es vermehrt Webseiten geben wird, die von KI erstellt wurden. Es bleibt abzuwarten, wie Suchmaschinen wie Google mit dieser Entwicklung umgehen werden und ob sie gezwungen sein werden, ihre Bewertungskriterien anzupassen.

Suchmaschinenoptimierer*innen werden sich also auf die Nutzung von KI einstellen müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die KI nicht sofort vollständig automatisch arbeiten wird und dass Profis weiterhin eine wichtige Rolle bei der Optimierung von Inhalten spielen werden. Sie werden einfach unterstützt, um ihre Arbeit in kürzerer Zeit und mit besseren Ergebnissen zu erledigen. Letzteres gilt in den meisten Anwendungsbereichen von KI: Sie unterstützt und macht vieles einfacher.

Was meint ChatGPT zu diesen Überlegungen?

 

Chancen:

  • Zeit- und Kosteneinsparung durch die automatisierte Text- und Meta-Tag-Erstellung
  • Möglichkeit, große Mengen an Inhalten schnell und effizient zu generieren
  • Unterstützung bei der Recherche von Schlüsselwörtern und Inhaltsoptimierung
  • Steigerung der Effizienz und Qualität durch die Arbeit von SEO-Profis
  • Möglichkeit, sich von manuellen und zeitaufwendigen Prozessen zu befreien

 

Herausforderungen:

  • Zunahme von KI-generiertem Spam im Internet
  • Zu erwartende Anpassung der Bewertungskriterien von Suchmaschinen wie Google
  • Notwendige Einstellung der Suchmaschinenoptimierer*innen auf die Nutzung von KI
  • Bedarf an Überwachung und Prüfung der von ChatGPT generierten Inhalte
  • Dauerhafte Bedeutung der menschlichen Expertise für eine effektive Optimierung von Inhalten

 

 

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Illustration: DALL·E 2 – OpenAI

 

[PROMPT]

Schreibe ein kurzes Outro zu diesem Blogartikel mit dem Vermerk, dass wir den Leser*innen (Ansprache: du/dir) gerne weiterhelfen, wenn sie ihre Nutzung von ChatCPT evaluieren wollen. Erwähne nochmals kurz den ZukunftsIMPULS am 16. Februar.

 

[OUTRO]

(Autor: ChatGPT)

 

„Abschließend lässt sich sagen, dass ChatGPT und der Einsatz künstlicher Intelligenz in Social Media viele neue Möglichkeiten und Effizienzsteigerungen bringen können. Wir hoffen, dass wir dir einen Einblick in die Vorteile und Herausforderungen dieser Technologie geben konnten. Solltest du weitere Fragen oder Bedenken haben, stehen wir – Günter, Alex, Roland und Florian – dir gerne zur Verfügung. Unser Team von Realizing Progress kann dir dabei helfen, deine Nutzung von ChatGPT zu evaluieren und zu optimieren.

Verpasse nicht die Chance, mehr über dieses spannende Thema zu erfahren! Melde dich jetzt zu unserem ZukunftsIMPULS am 16. Februar an, bei dem Günter, Roland und Alex über ChatGPT und die künstliche Intelligenz im Tourismus sprechen werden!“

 

Anmerkung: Alle Illustrationen zu diesem Artikel wurden mit DALL·E 2, dem AI-Bildgenerator von OpenAI, erstellt.

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Social Media Veranstaltungen

Welche Social-Media-Plattformen sind oder werden wichtig?

Wie das häufig so ist bei Barcamps, kam mir am Freitagabend des Tourismuscamps beim Get2Gether die Idee zu meiner Session. In Anlehnung an die ersten Tourismuscamps in Eichstätt, wo wir häufig mal die Bedeutung verschiedener Sozialer Netzwerke diskutierten, stellte ich in meiner Session beim Tourismuscamp 2020 in Treuchtlingen die Frage: Welche Social-Media-Plattformen aktuell wichtig sind, welche wir im Auge behalten sollten und welche wir links liegen lassen könnten.

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Destinationen Hotel Intermediäre Social Media

5 Social-Media-Thesen, die Touristiker beschäftigen

Mitte Juli durfte ich bei der Veranstaltung hi Tech von CFMmedia den Workshop „The Power of Social Media“ moderieren. In drei Workshops haben wir 5 Social-Media-Thesen erarbeitet, die Touristiker*innen gerade beschäftigen.

1) Strategische Social-Media-Kommunikation ist erfolgreich

  • Social Media hilft, um Marken zu inszenieren und Produktbedürfnisse zu schaffen.
  • Erfolgreiche Unternehmen planen ihren Social Media Content deshalb strategisch, statt einfach nur nebenbei zu posten.
  • Mehr Fokus auf Content-Qualität statt Content-Quantität, mehr Fokus auf Inhalte statt Zahlen.

2) Zielgruppenspezifische Diversifizierung der Social-Media-Kanäle

  • Social Media Marketing wird zielgruppenspezifischer: Unterschiedliche Zielgruppen werden auf unterschiedlichen Kanälen erreicht.
    • Für alle: WhatsApp
    • Für die Jungen: Instagram wächst stark, erreicht jedoch – wie Snapchat – vor allem junge Zielgruppen. Die Jungen werden generell immer wieder neue Plattformen ausprobieren, nutzen und viral bei Mitschüler*innen dafür werben (aktuell bspw. TikTok, Twitch)
    • Für Ältere: Facebook bleibt als Kanal für die ältere Zielgruppe interessant.
    • Business: LinkedIn bietet im (internationalen) Businessumfeld interessante Reichweiten.
  • Content statt Social: Der Content auf Youtube hat zwar die größte Reichweite in DACH, die Plattform ist aber wenig sozial im Sinne von Vernetzung und Austausch.

3) Messenger Marketing erreicht alle Zielgruppen

  • Die Handynummer für Messenger Dienste bekommt eine stärkere Bedeutung als zentrale und direkte Kontaktmöglichkeit.
  • WhatsApp ist vor allem für den Kundenservice relevant. Hierzu eignet sich für KMUs die WhatsApp Business App gut. Des weiteren hoffen Touristiker*innen auf eine zentrale Newsletter-Lösung von WhatsApp, welche bestehende Anbieterlösungen ablöst. Der Vorteil hierbei: Broadcastlisten können alternativ manuell gepflegt werden.
  • Tipp: Cleveres Double Opt-In ist über Links möglich.
  • Zu beachten: WhatsApp verliert durch werbliche Inhalte an Privatsphäre und Attraktivität für die Nutzer*innen.

4) Werbung rechtfertigt Social-Media-Aufwand

  • Aufwand in die Gestaltung von Kommunikation auf anderen Kanälen (Print, Anzeigen) zu investieren, ist selbstverständlich. Für soziale Medien gilt dies nicht.
  • Die organische Reichweite genügt oft nicht und rechtfertigt die Contentarbeit somit nicht. Zielgruppen werden schwieriger zu Fans, Interaktionen sinken.
  • Deshalb: Bezahlte Werbung. Diese rechtfertigt die Contentarbeit, denn über bezahlte Werbung wird die Zielgruppe erreicht, ohne dass diese Fans oder Abonnenten werden bzw. sein müssen.

5) Wieder mehr auf Social in Social Media fokussieren

  • Soziale Netzwerke dienen grundsätzlich dem Netzwerken und dem Austausch von Menschen.
  • Gewerbe und Werbetreibende verstehen Social Media jedoch oft nur als reichweitenstarkes Posten.
  • Ein Umdenken ist notwendig: Mehr Interaktion, mehr Offenheit.

 

Welche Themen beschäftigen Euch gerade?

Happy day ✌🏻

Michael

 

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Kommunikation Marketing & Vertrieb Social Media Touristische Trends

Von Suche bis Social: So präsentiert ihr euer Restaurant im Web

Wie können Restaurants im Jahr 2018 im Web mehr Sichtbarkeit erreichen? Wie bringen sie ihre Gäste dazu, sie weiterzuempfehlen? Welche Rolle spielen dabei soziale Netzwerke, Bewertungsplattformen, aber auch offene Daten? All diese Fragen durfte ich am 22. Februar beim 1. Congreso Internacional de Turismo Gastronomómico in Pamplona beantworten. Der Titel meiner Präsentation zur #GastronomyTourismConf: „Social Savours: The Digital Face of Food Tourism“. Einige Kernaussagen des Vortrags, aber auch die komplette Präsentation auf Slideshare (Direktlink: www.j.mp/pamplona18) möchte ich euch in diesem Beitrag vorstellen.

 

Wo wollen wir heute essen …

Essensentscheidungen werden heute anders getroffen als noch vor wenigen Jahren – und sie werden zunehmend von sozialen Medien geprägt. Digitale Plattformen laufen gedruckten Gastroführern den Rang ab; Bewertungen auf TripAdvisor, Facebook und Google beeinflussen die Wahl genauso wie Blogbeiträge oder persönliche Empfehlungen. Auch Special-Interest-Plattformen befeuern die Nachfrage nach gastronomischen Nischen. Vor allem aber: Entscheidungen werden spontan getroffen – vor Ort, übers Smartphone, über Apps und die lokale Suche.

Für euch als Gastronomen bedeutet das:

  • Seid präsent: Seid im Web vielfältig sichtbar und leicht auffindbar!
  • Seid sozial: Bringt eure Gäste dazu, über euch und mit euch zu sprechen!
  • Seid aufregend: Gestaltet Erlebnisse, die von euren Gästen geteilt werden!
  • Seid persönlich: Begeistert eure Gäste durch Authentizität!

Was könnt ihr also tun? Anbei ein paar Ideen und Anregungen …

 

Tourismuszukunft Mallorca

Seid präsent – und im Web sichtbar!

Reisende sind mobil – und lassen sich von anderen Reisenden inspirieren. Das bedeutet, dass ihr auf jenen Plattformen sichtbar sein solltet, auf denen Reisende ihre Tipps und Bewertungen posten. Das beginnt bereits bei Google: Schon die Ergebnisse der Websuche enthalten soziale Elemente – von den Google-Bewertungen bis hin zu den beliebtesten Besuchszeiten (die übrigens auf den Bewegungsdaten von Android Smartphones basieren – habt ihr das gewusst?).

Daten sind sozialund ihr könnt viel dazu beitragen, diese zu beeinflussen! Ein wichtiger Baustein: die Registrierung und Pflege eurer Profile auf Google My Business sowie auf Bewertungsplattformen und Apps wie TripAdvisor oder Yelp. Ihr seid mit eurem Restaurant nicht auf Facebook? Irrtum – über Facebook Places kann euer Restaurant selbst dann gefunden und bewertet werden, wenn ihr selbst keine Facebook-Seite für euer Restaurant eingerichtet habt!

Seid präsent – und zwar auch für Alexa, Siri & Co! Experten prognostizieren, dass 2020 bereits 50 Prozent aller Suchanfragen per Sprachsuche erfolgen werden. Woher bekommen Sprachassistenten (genauso wie Google) eure Informationen zu Öffnungszeiten, Reservierungen, aktuellen Menü-Highlights und und und? Genau: Über die Metadaten eurer Webseite! Welche Daten ihr dort hinterlegen könnt, findet ihr übrigens auf schema.org/Restaurant.

 

Tourismuszukunft Leipzig

Seid sozial – und sprecht mit euren Gästen!

Soziale Netzwerke sind keine Einbahnstraßen. Es ist zwar wichtig, dass ihr auf Facebook, Instagram, Twitter & Co zeigt, was eure Gäste von euch erwarten können. Genauso wichtig ist aber, dass ihr dort zum Gespräch mit vergangenen wie zukünftigen Gästen bereit seid. Viel zu oft bleiben Fanbeiträge und Fragen auf euren Facebook Seiten unbeantwortet. Auf TripAdvisor & Co verhallen viele Bewertungen und Kritiken unbeachtet – werden aber von anderen Reisenden sehr wohl gelesen.

Was könnt ihr also tun? Zuallererst: Habt regelmäßig ein Auge darauf, was eure Gäste über euch auf TripAdvisor, Facebook, Google & Co. sagen! Bedankt euch für nette Worte! Erklärt, warum auch einmal etwas schief gehen kann. Habt keine Angst vor Kritik – und antwortet schnell, respektvoll und ehrlich! Kommt mit euren Gästen ins Gespräch – und lernt von ihnen!

 

Tourismuszukunft Kochkurs

Seid aufregend – und gestaltet Erlebnisse!

Mit außergewöhnlichen Erlebnissen bleibt euer Restaurant im Gedächtnis und im Gespräch. Euer Restaurant ist eine Bühne! Macht eure Gäste zu Akteurenund gebt ihnen etwas, worüber sie sprechen können! Food Touren oder Kochkurse sind auch als Aktivitäten auf TripAdvisor, Google Trips & Co. höchst gefragt.

Wie könnt ihr eure Gäste dazu bringen, über ihre Erlebnisse auf Social-Media- und Special-Interest-Plattformen zu sprechen? Zunächst einmal: Kommuniziert eure Profile auf Facebook, Instagram & Co! Ermuntert eure Gäste zum Posten von Fotos und Videos – und teilt diese wiederum auf euren eigenen Profilen! Kommuniziert eindeutige Hashtags zu eurem Lokal und sammelt die Postings eurer Gäste auf eurer eigenen Social Wall!

 

Tourismuszukunft Kochkurs

Seid persönlich – eure Gäste werden eure Begeisterung teilen!

Unterschätzt die Bedeutung der privaten Kommunikation nicht! Viele Bilder und Erlebnisse werden mit Familie und Freunden über WhatsApp, Facebook Messenger & Co geteilt – und erzeugen bei diesen den Wunsch: „Das will ich auch erleben …“ Doch dafür kommt es nicht nur auf das Erlebnis an, sondern auch darauf, dass ihr eure Gäste als Gastgeber begeistern könnt.

Hier kommt eure Persönlichkeit ins Spiel: Sorgt dafür, dass euer Restaurant eure Persönlichkeit widerspiegelt! Tut, was ihr gerne tut – und das mit Leidenschaft! Authentische Begeisterung wird von euren Gästen gespürt – und geteilt. Seid ganz ihr selbst …

 

Tourismuszukunft – Bewertungsplattformen

Viele offene Baustellen in Digitalien

Ihr habt also eine Fülle an Möglichkeiten, im Social Web und auf Suchmaschinen auf euch aufmerksam zu machen. Und dennoch tun dies noch immer nicht alle Gastronomen. Digitale Baustellen gibt es zuhauf – wie ich auch bei der #GastronomyTourismConf anhand etlicher Beispiele aus Pamplona zeigte:

Keine mobile Website. Überhaupt keine Website. Falsche Verlinkungen auf TripAdvisor. Keine Metadaten auf der Website. Kein Eintrag auf Google My Business. Schlechtes Fotomaterial auf Bewertungsplattformen. Facebook Places, die nicht vom Eigentümer reklamiert werden. Kein Monitoring von Benutzerbeiträgen oder Bewertungen. Kein Feedback auf Fragen oder Kritik. Keine Dialog, kein Austausch, keine Kundenbindung …

Lasst euch einfach von meiner Präsentation aus Pamplona inspirieren – oder, noch besser: Fragt mich, welche Chancen ihr in Social & Search für euch nutzen könnt!

 

Social Savours – The Digital Face of Foodtourism

Zum Abschluss nun auch meine Präsentation zum 1. Congreso Internacional de Turismo Gastronomómico in Pamplona/Spanien, 22. Februar 2018.

[slideshare id=88354663&doc=exelgastronomytourism-180220054140&w=625&h=465]

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Immer wieder TZonntags Social Media Technologie Trends Touristische Trends

Trinet statt Internet, Open Tourism Hackdays, Social-Media-Seminar, Digitale Assistenten – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digitale Assistenten & Suchmaschinen

Empfohlen von Florian

Ein spannender Artikel gabs diese Woche von Karl Kratz zum Thema Spachsuche und digitale Assistenten. Ein Zitat möchte ich nicht vorenthalten:

Für einen Online-Marketing-Verantwortlichen kann dieses Zeitalter der Sprachsuche ein echter Alptraum sein: Auf der einen Seite sind so gut wie überhaupt keine Daten verfügbar – die Analyse- und Webtracking-Lösungen schweigen sich weitgehend aus.

Auf der anderen Seite entgleitet Anbietern immer mehr die Kontrolle, welche Informationen Gatekeeper ausgeben, ohne je einen einzigen Besucher auf das Ziel-Asset des Betreibers zu schicken.

Mich beschäftigt das Thema Digitale Assistenten für den Tourismus auch schon länger. Wir stehen an einem Wendepunkt des Digitalen Zeitalters – seid Ihr vorbereitet?

Facebook

Das Internet ist tot – lang lebe das Trinet!

Empfohlen von Günter

Die oberflächliche Meldung: Facebook feiert ein „phänomenales“ 3. Quartal 2017 mit 79% Gewinnzuwachs. Die echte Story dahinter: Facebook, Google & Amazon haben seit 2014 den Internet-Traffic dramatisch verändert. Facebook als „social superpower“, Google als „AI first company“ und Amazon als „e-commerce company“.

Wie wirkt sich die zunehmende Dominanz der drei Tech-Giganten GOOG, FB und AMZN auf das gesamte Internet aus? „The web began dying in 2014“ behauptet André Staltz in seinem Beitrag über die Rolle der „Gatekeeper“, über deren geringes Interesse an Diversität und einem „open web“, über „Trinet“, „walled gardens“ und das Sterben des Web, wie wir es kennen … Absolute Leseempfehlung!


Open Tourism Hackdays – Tourist Office 3.0

Empfohlen von Pascal

Letztes Wochenende habe ich an meinem ersten Hackathon teilgenommen – den Open Tourism Hackdays in Arosa. Rund 35 Programmierer & Designer sowie 15 Ideengeber haben in 36 Stunden für das Tourist Office 3.0 digitale Lösungen in sieben Projektteams erarbeitet.

Beeindruckend wie innerhalb dieser kurzem Zeit echte Innovationen & kreative Ideen geschaffen wurden! Die grösste Herausforderung lag an der Qualität und Quantität der Daten. Meine Erkenntnis und Empfehlung an DMO’s: Öffnet Eure Datensilos – und stellt diese also OpenData Lizenz zur Verfügung.

Welche Daten braucht es für ein DMO Dashboard?

Unser Team entwickelte übrigens ein Destination Forecast Dashboard. Durch dieses Dashboard können Destinationen und touristische Leistungsträger die Auslastung mit einer Genauigkeit von 84%  in den kommenden sieben Tagen vorausplanen. Dies dank historischen Auslastungs- und Wetterdaten.

Seminar: Rundumschlag Online/Social Media im Tourismus

Empfohlen von Kristine

Gemeinsam mit SCM, der School for Communication and Management in Berlin gebe ich vom 7.-9. Dezember 2017 ein Intensiv-Seminar zum Thema Online-Kommunikation und Social Media im Tourismus.

https://www.instagram.com/p/BNwAJRfDxdO/?taken-by=kristinehonigmarketing

In einem zweieinhalbtägigen Rundumschlag

  • schauen wir uns verschiedene Kanäle an,
  • betrachten die strategische Einordnung von Online-Kommunikation und Social Media in den Unternehmenskontext,
  • reden über Content und Storytelling,
  • über Interaktion,
  • über SEO,
  • über Monitoring.

Vor allem aber wird es in diesen zweieinhalb Tagen – das haben die Erfahrungen der letzten Seminare wunderbar gezeigt – ganz viel Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern des Kurses geben.

Interessiert? Dann gibt es hier alle Informationen zum Kurs.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Kategorien
Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation News & Infos Social Media Technologie Trends

Facebook Newsfeed, Social Media Prisma, social media travel day, Google MyBusiness Posts – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Sturm und Regen beherrschen dieses Wochenende. Stürmisch geht’s auch in der digitalen Welt zu – mehr dazu in unserem Wochenrückblick „Immer wieder TZonntags“:

  • Ein Sturm der Empörung begleitet Facebooks Test, Postings von Seiten aus dem Newsfeed zu verbannen (Beitrag von Catharina)
  • Vom Winde verweht werden Jahr für Jahr viele social media Tools, wie das aktuelle Social Media Prisma 2017 zeigt (Kristine)
  • Eine frische Brise an Inspirationen lieferte der social media travel day in Frankfurt (Günter)
  • Ein Ende der Flaute erhofft sich Google durch die neue Möglichkeit, Updates in Google MyBusiness zu posten (Florian)

Ich wünsche euch eine anregende Lektüre! Euer Günter

 

Google MyBusiness Posts

Empfohlen von Florian

Ein neuer Versuch von Google, aktuellen Content zu erhalten: Google ermöglicht es jetzt ausgewählten MyBusiness-Profile Updates zu posten, z.B. für Angebote, Tageskarten oder aktuelle Events bei Restaurants. Eine Anleitung, wie das funktioniert, gibt es hier.

Googles aktuelle Funktion zeigt, wie Google immer mehr Content in den Walled Garden zieht. Für was muss der User dann noch die eigene Website z.B. des Restaurants besuchen? Die Rolle dieser wird sich kontinuierlich weiter ändern.

 

Der social media travel day 2017 – Session für Session

Empfohlen von Günter

„Step by step“ lautete das Motto, mit dem Joachim Schmidt in seinem #smtd17 Eröffnungsvortrag den Einsatz von Social Media-Content empfahl. Schritt für Schritt möchte ich euch eben diese Veranstaltung nahebringen – den bereits  4. social media travel day in Frankfurt.

„Natürlich“ konnte ich beim social media travel day das Twittern nicht lassen. Zusätzlich zur gesamten Livereportage (Kurzlink: www.j.mp/smtd17live) habe ich auch Kurzlinks angelegt, über die ihr jede einzelne #smtd17 Session zum Nachlesen findet:

  • Content Marketing und Social Media Schritt für Schritt (Joachim Schmidt): www.j.mp/smtd17content
  • Social Media als Sales-Instrument am Beispiel des Hotel Bristol in Wien (Alexandra Jud, Svend Evertz): www.j.mp/smtd17sales
  • Fireside Talk: Influencer Marketing und die Digitalisierung der Reiseindustrie (Oliver Brügmann, Thomas Kakareko, Tom Noeding): www.j.mp/smtd17influencer
  • Das Filmstudio in der Hosentasche: Apps, Tipps und Tricks für Smartphone-Videos (Günter Exel): www.j.mp/smtd17mobilevideo
  • Snack-Content – Ein kleiner Praxisworkshop (Franz-Josef Baldus): www.j.mp/smtd17snackcontent
  • Die Reise von Messenger Services und Chatbots (Daniel Palm, Matthias Mehner): www.j.mp/smtd17messenger
  • How to reach a younger audience: The Germany Travel Show auf Instagram und Snapchat (Jan Schmirmund): www.j.mp/smtd17dzt
  • Süchtig nach Social Media – Brandbuilding in all seinen Facetten (Maren Fischer): www.j.mp/smtd17brand

Die Präsentation zu meiner Session beim #smtd17 – rund ums Thema Mobile Video – ist übrigens auf Slideshare zu finden: www.j.mp/smtd17exel

Das Filmstudio in der Hosentasche: Apps, Tipps und Tricks für Smartphone-Videos (Günter Exel) from Realizing Progress

 

Facebook testet Newsfeed-Umbau

Empfohlen von Catharina

Für Aufregung diese Woche sorgte mal wieder Facebook. In verschiedenen Marketing-Blogs sowie auch auf Spiegel Online erschien die News, dass Facebook aktuell in sechs Ländern mit einem neuen Feed – „Explore“ genannt – experimentiert.

Quelle: Facebook

Soweit so gut. Das Besondere an diesem Test ist, was die Auswirkungen auf den regulären Newsfeed sein könnten. Facebook testet, wie es bei den Usern ankommt, wenn in ihrem regulären Newsfeed nur noch Posts der Freunde oder von Gruppen sowie bezahlte Posts von Unternehmen erscheinen. Inhalte von Unternehmensseiten tauchen damit nur noch auf, wenn sie bezahlt werden – unbezahlte Posts landen im neuen „Explore“ Feed.

Das würde eine weitere Beschneidung der organischen Reichweite bedeuten und insofern ist die Aufregung natürlich verständlich. Im Moment ist aber erstmal Luftholen angesagt, da Facebook laut offiziellem Statement keinen globalen Rollout plant. Nichtsdestotrotz  lässt dieser Test erahnen, wo es perspektivisch hingehen könnte. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Diskussionen, wie der Newsfeed für Facebook-Nutzer optimiert werden kann. Insofern ist man gut beraten, anderen Kanälen weiterhin volle bzw. mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Social Media im Überblick: das Social-Media-Prisma für den deutschsprachigen Markt

Empfohlen von Kristine

Social Media ist umfangreich. Sehr. Dass hierzu mehr als Facebook gehört, ist mittlerweile allen klar. Bewertungsplattformen, Blogsysteme, Work-Collaboration-Plattformen, Messenger, Monitoring-Tools… – die Vielfalt ist groß. Ethority wagt jährlich den Versuch, mit dem Social Media Prisma eine Struktur in die vielen Anwendungen zu bringen. Interessant hier: die aktuell herausgebrachte deutschsprachige Version:

Social Media Prisma 2017
Social Media Prisma 2017

Einige interessante weiterführende Fragen und Ergänzungen hierzu findest du auf dem Blog von Lars Hahn.

Was die obige Abbildung ganz klar deutlich macht: Auch im Tourismussektor bewegt sich der Kunde nicht nur auf deiner Website und auf deinen Kanälen. Er hat hunderte weiterer Möglichkeiten, weiterer Plattformen. Und auf diesen Plattformen auch noch unzählige weitere Anbieter neben deiner Präsentation. Dieses Wissen und Bewusstsein muss in deine Kommunikationsstrategie einfließen. Und in deine Content Strategie. Tut es das bereits?

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Allgemein eLearning Immer wieder TZonntags Live-Kommunikation Social Media

Mobile Video auf Linkedin, Open Education, Storytelling, Social Media als News-Plattform, Virtuell durch das Alte Cöln – Immer wieder TZonntags

Tourismuszukunft - Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Bargeldlos in Schweden – ein Live-Bericht

Empfohlen von Martin

Man hat ja schon viel darüber gelesen, dass Schweden auf dem besten Weg dazu ist, das erste bargeldfreie Land der Welt zu werden. In den letzten Tagen habe ich das am eigenen Leib erfahren.

Gesehen an einer Bar in Göteborg

Ich bin jetzt seit vier Tagen in Schweden und habe noch keine einzige Münze und keinen Schein gesehen. Auf die anfängliche Frage (bei Kleinstbeträgen), ob ich mit Karte zahlen kann, erntete ich nur unverständliche Blicke und ein „Natürlich“ als Antwort. Der geringste Betrag, den ich mit Karte bezahlt hab, lag unter einem Euro (Flasche Wasser im Dorfladen). Viele Geschäfte, Bars und Restaurants nehmen überhaupt kein Bargeld mehr an und wir haben uns sagen lassen, dass selbst die Kirche mittlerweile die Kollekte elektronisch einsammelt. Entsprechend dramatisch nimmt das im Umlauf befindliche Bargeld ab.

Für mich als Reisenden ist das natürlich sehr angenehm und auch für die Geschäfte macht es die Abläufe der Bezahlung deutlich einfacher (bei höheren Kosten natürlich).

Was meint Ihr? Hängt Ihr noch an Eurem Bargeld oder seid Ihr bereit für eine bargeldlose Zukunft?

 

Mobile Video jetzt auch auf LinkedIn

Empfohlen von Günter

Mehr Interaktionen, mehr Klicks: Besonders im letzten halben Jahr hat sich LinkedIn (für mich persönlich) immer stärker als Content-Plattform bewährt.
Nun gibt es – gerade rechtzeitig zu meinem #TheVideoSummit Workshop in Leipzig – eine weitere wichtige Neuerung: Mobile Video ist jetzt (endlich) auch auf LinkedIn verfügbar!


Live-Impressionen, Interviews, Konferenzberichte, Einblicke hinter den Kulissen: Mit mobil erstellten Videos öffnen sich hier für die B2B-Kommunikation völlig neue Möglichkeiten!

 

Social Media als News-Plattform

Empfohlen von Catharina

Die Oxford University und hier das Reuters Institute for the Study of Journalism hat ihren ‚6th annual Digital News Report‚ veröffentlicht.

http://www.socialmediatoday.com/social-business/key-results-2017-digital-news-report

Hier sind die spannenden Ergebnisse:

  • Facebook ist und bleibt die wichtigste soziale Plattform – speziell für Nachrichtenmagazine
  • Algorithmen erreichen mehr Leser als manuell kuratierter Content
  • Immer mehr Menschen sind bereit etwas für News zu zahlen – speziell jüngere User
  • News Apps sind omnipräsent – die Nutzung ist in fast allen Ländern um 20-30 % gestiegen
http://www.socialmediatoday.com/social-business/key-results-2017-digital-news-report

 

 

Storytelling kompakt

Empfohlen von Kristine

Mein Linktipp ist zwar nicht von letzter Woche, wurde mir allerdings diese Woche erneut in meine Twitter-Timeline gespült. Und: Er ist gut, wenn du dich für Storytelling interessiert.

Storytelling funktioniert online und offline
Storytelling funktioniert online und offline

Im dem Beitrag auf munich-digital.com wird das Thema Storytelling übersichtlich und verständlich präsentiert, inklusive konkreter Beispiele. Und: es geht um den tatsächlichen Mehrwert von Storytelling:

Es geht im Storytelling nicht zwangsläufig darum, um jeden Preis eine tiefgründige, spannende oder berührende Geschichte zu kreieren. Storytelling muss zum Kontext, Produkt und/ oder Marke/ Unternehmen passen.

Im Tourismussektor herrscht oft die Auffassung, Storytelling geht ganz schnell: einfach den Schäfer etwas erzählen lassen und fertig. Der obige Beitrag macht demgegenüber schön deutlich, dass es eben gerade nicht so einfach ist, sondern schon etwas mehr Gehirnschmalz in diesen Bereich hineinfließen sollte.

 

 

Virtuelle Reise durch das Alte Köln getestet

Empfohlen von Michael

Am Freitag habe ich bei TimerideVR eine virtuelle Reise durch das Alte Cöln getestet. Im Büro konnte man in einem Modell einer alten Straßenbahn Platz nehmen und konnte via Oculus Rift eine 360°-Rundfahrt entlang des Rheinufers beobachten. Es war bisher nur ein kurzer Ausschnitt, aber das virtuelle Erlebnis war dank physischem Straßenbahnmodell vorstellbar.

Ab Herbst soll am Alter Markt ein stationärer Laden eröffnen, indem Besucher für EUR 12,50 eine virtuelle Rundfahrt von ca. 15 Minuten erleben können. Zudem sollen in dem Laden weitere Filme gezeigt und Fotos ausgestellt werden. Bis  dahin gibt es noch viel zu tun: In den gezeichneten Film werden gerade noch reale Menschen reingearbeitet, die vorher aufgenommen wurden.

Regelmässige Updates auch auf der Facebook Seite von TimeRideVR. 

Open Source Learning

Empfohlen von Bastian

In meinem Chatbot Blogartikel diese Woche habe ich die Relevanz von offenen Schnittstellen und Informationen für die Steigerung touristischer Qualität hergeleitet.  Im darauf folgenden Austausch mit einigen Kollegen und interessierten Partnern wurd relativ schnell deutlich, dass genau dieser Weg der richtige, allerdings auch der komplexeste ist.

Diese Woche möchte ich euch darauf aufbauend den TED-Talk von Richard Baraniuk empfehlen, der mit seinem Open Source Weiterbildungs-System auf genau diese Weise die Welt verändern will:

Toller Typ, toller Vortrag, tolles Thema!

 

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Hotel Kommunikation Social Media Team Touristische Trends

HSMA Festival – der Rückblick!

Von Sonntag auf Montag fand das erste HSMA-Festival im Europa-Park in Rust statt. Zwei Tage mit geballtem Fachwissen für Hotelnerds aus den Bereichen Sales & Marketing inklusive  großartigem Rahmenprogramm zwischen Achterbahn und extravaganter Abendshow.

Getreu dem Motto: work hard, play hard!

Birchmeier Bauhuber beim HSMA Festival

Tourismuszukunft mittendrin

Klar, dass wir uns da nicht zweimal bitten lassen… Florian und ich machten uns auf den Weg nach Rust und waren gleich doppelt im hochkarätig besetzten Programm vertreten.

Einmal, im von Tourismuszukunft präsentierten und von Florian moderierten Trend Track, bei dem die Zukunftsthemen Chatbots und Digitale Assistenten im Zusammenhang mit der Hotellerie durchleuchtet wurden. Und ein weiteres Mal in der Social Media Session auf der Main Stage, wo ich über den Nutzen von Social Media Marketing für die Hotellerie referierte.

Chatbots und Digitale Assistenten – Was bringt die Zukunft?

Wie es unser Name ja schon sagt, schauen wir gerne was die Zukunft bringt.  Und so stand unser Trend Track ganz unter dem Motto „Künstliche Intelligenz“. Zunächst stellte Karina Repke von Hotelkit sinnvolle Einsatzbereiche für Chatbots in Hotels vor. Anschließend präsentierte Florian, wie Alexa und co Einzug in die Hotelwelt halten und welche Entwicklungen bevorstehen. Passenderweise hatte er „seine“ Alexa auch für eine Live-Demo dabei. Wird Alexa in Zukunft Hotels für uns buchen? Oder wird sie im Hotelzimmer schon auf uns warten und uns als digitaler Concierge zur Seite stehen? Gut möglich. Die Entwicklung wird spannend.

Voice Assistenz – Alexa, Siri & Co. im Hotel from Tourismuszukunft

Social Media Marketing – Lohnt sich das?

Zugegeben, Social Media Marketing ist kein brandneues Thema. Dennoch tut sich die Hotellerie immernoch schwer damit, die Potenziale zu erkennen und die Maßnahmen richtig umzusetzen. Es ist durchaus eine Social Media Müdigkeit in der Branche zu beobachten.

Grund genug für mich, einmal der Frage nachzugehen, was Social Media für Hotels leisten kann und ob sich die Investition lohnt.

Fazit: Es lohnt sich, wenn man die richtigen Ziele verfolgt, die richtige Zielgruppe bei guter Reichweite und passenden Inhalten erreicht und die richtigen KPIs überwacht werden.

Social Media Marketing von Tourismuszukunft

AirBnB Community, Haifischbecken Online Vertrieb, MICE Echtzeitbuchungen, Content Marketing, Influencer, uvm.

Die Themenpalette des Festivals war so bunt, wie das Festival selbst. Highlight für mich war zweifelsohne die Session mit AirBnB-Deutschland-Chef Alexander Schwarz. Getreu dem Motto „Wir reden mit und nicht über AirBnB“ kamen natürlich auch die alten Streitthemen auf den Tisch, vielmehr entwickelte sich die Diskussion aber auch in die Richtung, wo die Synergie-Möglichkeiten liegen und was die Hotellerie von AirBnB lernen kann.

Uwe Frers sezierte einmal mehr gekonnt und unterhaltsam die Welt des Online Vertriebs, indem er die Entwicklung der großen Player in den letzten Jahren analysierte und aufzeigte, dass die Luft für den Direktvertrieb immer dünner wird. Sein Appell: „Nicht jammern, sondern rechnen und die Plattformen erfolgreich für die eigenen Ziele nutzen.“

Leider vor ausgedünnter Kulisse - Andre Alpar
Leider vor ausgedünnter Kulisse – Andre Alpar

Sehr spannend war auch der Vortrag von SEO-Experte André Alpar, der über Content Marketing und dabei vor allem über  „Informational Content“ sprach. Seine Aufforderung an die Hotellerie: „Helft Euren Gästen! Ihr wisst doch am besten, welche Fragen sie haben. Also schreibt die Antworten auf Eure Website!“

Ich kann hier natürlich nur einen kleinen Auszug all der vielen spannenden Vorträge und Diskussionen wiedergeben. Es waren zwei tolle Tage voller Input und toller Begegnungen im einzigartigen Ambiente des Europa-Parks.

Danke HSMA, wir kommen gerne wieder!

Das letzte Wort hier soll HSMA Vorstand Georg Ziegler haben. Sein Aufruf nach dem HSMA Festival: „Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!“

#HSMA Vorstandsmitglied Georg Ziegler (Director Content bei HolidayCheck) ruft auf: Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!

Posted by Hotelier TV on Montag, 22. Mai 2017

 

Wie hat es Euch gefallen? Was setzt Ihr jetzt um? Wie können wir Euch helfen?

Liebe Grüße, Martin

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Immer wieder TZonntags Social Media Termine

Digitale Führungskultur, ABCstar, Endspurt Ideenwettbewerb, Was Blogger bewegt, Lebenszeit in Social Media – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – unser aktueller Wochenrückblick. Heute mit Linktipps und Leseempfehlungen von Florian, Günter, Bastian, Kristine und Catharina. Wir wünschen Euch einen tollen Sonntag und auch schon einmal einen guten Wochenstart.

Digitale Führungskultur – ein Interview

Empfohlen von Florian

Um Unternehmen erfolgreich im digitalen Zeitalter zu führen, braucht es sogenannte Digital Leader mit einer gelebten digitalen Führungskultur. Gefragt seien Chefs, die Offenheit vorleben, ihren Mitarbeitern viel Freiraum lassen, auf starke Hierarchien verzichten und Fehler zulassen. Was macht Digital Leader aus und wie findet man sie? Diese Fragen beantwortet mein Link der Woche, der zu einem Interview mit mir in der Tophotel-Zeitschrift führt.

 

Geschäftsmodelle für Blogger – mein Workshop auf der ABCstar

Empfohlen von Günter

Diesem Samstag leitete ich bei der Austrian Blogger Conference, der ABCstar, einen Workshop mit dem schönen Titel „Wo woar mei Leistung“.

Wofür sind Unternehmen bereit, einen Blogger zu bezahlen? Ist es Reichweite? Content-Qualität? Expertise? In Arbeitsgruppen tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zu verschiedenen Geschäftsmodellen aus: Wie gelingt es, ein Unternehmen vom Wert eines Blogger-Einsatzes zu überzeugen? Aber auch: Wie kann ein Blogger Werthaltiges für den Auftraggeber schaffen?

Was die BloggerInnen in meinem Workshop erarbeiteten, werde ich im Nachklang der #ABCstar in einem eigenen Beitrag im Tourismusblog publizieren!

 

So viel Lebenszeit verbringen wir in Social Media

Empfohlen von Catharina

Teenager verbringen täglich bis zu 9 Stunden in Social Media und insgesamt verbringen wir 30% unserer Online-Zeit mit liken, kommentieren und teilen in sozialen Netzwerken. 60% dieser Interaktionen finden mobil statt, daher über ein mobiles Endgerät.

YouTube ist die Nummer eins wenn es um die Verweildauer geht: über 40 Minuten am Tag schauen Online-Nutzer Videos. Das entspricht 1 Jahr und 10 Monaten der Lebenszeit. Auf Facebook sind es im Durchschnitt 35 Minuten am Tag und Snapchat und Instagram folgen mit 25 Minuten sowie 15 Minuten. Schlusslicht ist Twitter mit 1 Minute.

Was sagen uns diese Zahlen? Auch nach mehr als 13 Jahren (Gründung  von Facebook 2004) steigt die Nutzung sozialer Netzwerke, nicht überraschend, kontinuierlich weiter an. Deutlich ist die Dominanz der auf Bilder bzw. auf Bewegtbild fokussierten Netzwerke. Speziell letzteres Content-Format ist in den nächsten Jahren ausschlaggebend für erfolgreiches Social Media Marketing.

Quelle: http://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic
Quelle: http://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic

Was Blogger bewegt

Empfohlen von Kristine

Bei der ABCstar in Linz standen neben dem Workshop von Günter (siehe oben) weitere Themen auf dem Programm. Der Rückblick von  Barbara fasst weitere Themen dieser Blogger-Konferenz kurz zusammen. Vor allem zeigt sie jedoch, was Blogger aktuell bewegt:

  • Enthusiasmus, Verantwortung und Mut
  • Die eigene Zielgruppe kennen und die hierzu passenden Kanäle bespielen
  • Content in seinen verschiedenen Formen
  • Rechtliches

Kennt ihr, oder? Vielleicht deshalb auch nicht verkehrt, doch mal ein paar Blogbeiträge zu lesen…

 

Endspurt im Ideenwettbewerb

Empfohlen von Bastian

Noch eine Woche habt ihr Zeit, euch bei unserem Ideen-Wettbewerb E-Voli zu bewerben! Egal, ob ihr ein neues Tourismus-Projekt auf die Straße bringen oder Entwicklungen in einer ganz anderen Branche mitgestalten wollt, wir unterstützen euch mit unserem Know-How, unseren Erfahrungen, unseren Kontakten etc.

In welchem Stadium sich eure Idee befindet, ist dabei vollkommen sekundär, zeigt uns, dass ihr für eure Idee brennt!
Wie ihr euch bewerben könnt, erfahrt ihr hier!

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Dienstleister Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation Reiseveranstalter Social Media Touristische Trends Veranstaltungen

Automatische Untertitel, Ausflug in den Traumjob, Digital Leadership, Das Ende der Menschheit, Barcamp-Rückblicke, Mobiles Storytelling – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digital Leadership – was braucht es?

Empfohlen von Florian

„Wir springen gerade vom Zeitalter klarer, einfacher Managementideologien mitten hinein in das Zeitalter des Verständnisses von Organisationen als organisch, lebendige Gebilde.“ Dieses Zitat sagt alles; wer mehr darüber wissen will, dem sei folgender Artikel zur Digitalen Leadership bei Linkedin Pulse empfohlen.

Warum? Weil er die Fähigkeiten und Kompetenzen visualisiert, die heute Führungskräfte benötigen – toll!

Mobiles Storytelling in der Praxis

Empfohlen von Günter

Mobiles Storytelling war mein Thema beim Digitalen Neujahrsempfang am Dienstag. Dabei erwähnte ich auch einige neue Tools und Techniken, die ich am Wochenende zuvor auf der Ferienmesse Wien bei Live-Einsätzen für die DZT und Tai Pan Touristik austesten konnte.

Besonders Video gewinnt mit neuen Formaten (Instagram Stories, Twitter Moments), neuen Techniken (Cinemagraphs) und  immer besserer Hardware (erstmals hatte ich das iPhone 7 im Einsatz) auch am Smartphone zunehmend an Bedeutung. Hier einige Beispiele, wie Stories über mobile Videos erzählt werden können:

  • Jeden DZT-Messetag bereite ich als Twitter Moment auf (s. Beispiel unten). Diese kuratierten Geschichten können als Kachel-Wall eingebettet werden; direkt in der Twitter App sind sie als Blättergeschichten zu erleben: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4
  • Regelmäßige Facebook Live Interviews (Beispiel) bildeten einen guten Tageseinstieg; entscheidend für die Qualität war der Einsatz von  Stativ und Mikro.
  • Mit Instagram Stories (Beispiel)  lieferte ich schnelle, spontane Eindrücke direkt vom Messestand.
  • Kurzvideos, aus Bildern und Video-Sequenzen mobil geschnitten? Mit der App Splice (iOS) kein Problem, wie dieses Beispiel zeigt.
  • Nicht zuletzt setzte ich erstmals Cinemagraph Videos ein (z.B. hier und hier) – App Tipp: Neben der Profi-App Cinemagraph Pro funktioniert das kostenlose MaskArt klaglos!

Automatische Untertitel bei Facebook Videos

Empfohlen von Catharina

Immer noch sehe ich  auf Facebook zahlreiche Videos ohne Untertitel. Mehrheitlich werden Videos, um genau zu sein 95% der Videos, aber ohne Ton abgespielt.

Umso wichtiger ist es, dass jedes Video Untertitel hat. Diese könnt Ihr jetzt automatisch auf Facebook erstellen. Wie? Das seht Ihr in diesem Artikel.

Rückblicke/Zusammenfassungen für Barcamps & Co

Empfohlen von Kristine

Bei Barcamps ist das Thema akut: Wie können die Inhalte der verschiedenen Sessions sinnvoll im Nachhinein gebündelt werden? Wie können die Ergebnisse interessierten Nicht-Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden? Doch auch bei „normalen“ Konferenzen stellt sich diese Frage.

Ich habe mal die verschiedenen Möglichkeiten (ohne den Anspruch der Vollständigkeit) in diesem Artikel zusammengestellt – jeweils inklusive einiger Beispiele.

Das Ende der Menschheit

Empfohlen von Johannes

Ein paar sehr intelligente Menschen, wie beispielsweise Stephen Hawking oder Elon Musk, sind der Meinung, Künstliche Intelligenz könnte das Beste sein, das der Menschheit je passiert ist – aber eben auch ihr Untergang. Wie nah wir der Superintelligenz tatsächlich schon sind, darüber gibt ein Artikel bei t3n.de Aufschluss.

Clean Up Robot

Es liegt auf jeden Fall noch ein Stückchen Weg vor uns bis zur Singularität. Trotzdem ein hochspannendes Thema, wie ich finde. Und es ist höchste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn wenn es soweit ist, könnte es zu spät sein… 🙂

Ausflug in den Traumjob

Empfohlen von Bastian

Nachdem ich euch bei unserem Neujahrsempfang auf den aktuellen Stand in Sachen eLearning bringen durfte, will ich euch diese Woche einmal etwas ganz anderes vorstellen: Descape, ein Reiseanbieter für Ausflüge in andere Berufswelten.

Ausflug in den Traumjob
Ausflug in den Traumjob

Wer also schon immer einmal einen Tag oder eine Woche lang Schreiner, Ranger oder Fotograf sein wollte, kann das nun tun. Auch wenn es auf den ersten Blick paradox erscheint, für seine Arbeit zu bezahlen, kann ich das Modell und die Beweggründe durchaus sehr gut nachvollziehen: Gerade wer viel am PC sitzt und Einsen und Nullen umsortiert, hat vermutlich öfter einmal das Bedürfnis, etwas ganz anderes zu machen. So ist das zumindest bei mir.

Ich finde das Projekt super und werde sicher das ein oder andere einmal ausprobieren!

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.