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Austelefoniert, Alexa im Hotel, Storytelling, eLearning, Direktbuchung – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Telefonieren ist out

Empfohlen von Florian

Die Bundesnetzagentur hat neue Zahlen zur Mobilfunknutzung veröffentlicht. 2016 war ein Wendepunkt – die Nutzung des Mobiltelefons als Telefon geht zurück – die Datennutzung  steigt dafür signifikant an. Nach der SMS ist nun auch die zweite Kernfunktion betroffen – der Wandel der Kommunikation schreitet voran.

Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland
Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland (Quelle: statista_com)

Alexa, Siri oder Google Assistent im Hotelzimmer

Empfohlen von Martin

Digitale Assistenten, allen voran Amazons Alexa, verändern unsere Art der Kommunikation tiefgreifend. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor der Hotellerie nicht Halt. Hotelzimmer wurden schon immer auch als Showroom für technische Neuheiten genutzt.

Das Hotel Wynn Las Vegas hatte als erstes Hotel angekündigt, alle seine Zimmer mit Amazon Echo auszustatten. Somit ist Alexa dort nun immer im Hotelzimmer präsent und ermöglicht es Gästen, beispielsweise Licht, Heizung, Wecker etc. per Sprache zu steuern. Sie kann Fragen beantworten, Bestellungen aufnehmen usw.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=27&v=7QM7izjVqug

Aber Alexa wird nicht lange allein bleiben. Auch Google Home und Siri werden versuchen, Einzug in die Hotelzimmer der Welt  zu halten. Marriott testet wohl gerade Alexa und Siri, um zu entscheiden, wer von beiden die Bedürfnisse der Gäste besser bedienen kann. Das Ergebnis wird spannend zu sehen sein.

Wer mehr über das Thema digitale Assistenten erfahren möchte, sollte sich unseren Trendtrack hierzu auf dem HSMA Festival nicht entgehen lassen

Gegen Bleiwüsten im Web

Empfohlen von Kristine

Anfang dieser Woche war ich in Berlin zur Digitalkonferenz re:publica. Wer mal wieder ein bisschen „Futter“ und Inspiration benötigt, dem sei der YouTube-Kanal der re:publica empfohlen, der gerade emsig mit den Mitschnitten der verschiedenen Vorträge, Sessions und Diskussionsrunden gefüllt wird.

In Berlin gab es auch eine Session von Bleiwüsten. Was diese Website macht? Das kann sie am besten selbst erklären:

Bist du ein digitaler Geschichtenerzähler? Dann bist du hier richtig. Auf dieser Webseite erfährst du, wie du deine Geschichten interaktiv, multimedial und visuell erzählst.
Nonlineares Storytelling, Social Media, mobile Reporting, Grafiken und interaktive Karten, Datenjournalismus: Jeden Freitag stellen wir ein Programm für Journalisten vor.

Jede Woche ein neues Tool, eine neue Idee. Schaut man sich die letzten vorgestellten Tools an, wird schnell klar, dass diese nicht nur für Journalisten relevant, sondern auch überaus spannend für den Tourismussektor und andere Themenfelder sind:

  • ZingChart: Infografiken erstellen
  • Twain: Trends in sozialen Netzwerken entdecken
  • Tripline: interaktive Karten erstellen
  • Eko: non-lineare Video-Geschichten

Klick dich mal rein und durch. Aber ich warne dich: Bring Zeit mit.

eLearning für Millenials

Empfohlen von Bastian

Meine Empfehlung der Woche kommt von Pulselearning: in ihrem Blogartikel erklären sie die Herausforderung bei der Gestaltung digitaler Weiterbildungsmaßnahmen für Millenials, also genau für die Generation, die jetzt langsam in den Arbeitsmarkt drückt.

eLearning für Millenials

Neben einigen „Klassikern“ wie Real-World-Benefit und Empowerment sind im Blogartikel von Christopher Pappas auch spannende Ansätze zu Flexibilität und Online-Mentoring zu lesen. Für mich persönlich und für alle, die sich mit dem Thema digitale Weiterbildung befassen, eine sehr schöne Zusammenfassung.

The History of Direct Booking

Empfohlen von Roland

53% der Hotels bieten auf der eigenen Website günstigere Preise an als auf externen Buchungskanälen. Dies und andere interessante Zahlen zu Direktbuchungen inklusive der wichtigsten Meilensteine zum Thema findet Ihr in der schönen Infografik „The History of Direct Booking„.

Zudem kann ich euch noch das Interview von letzter Woche von Elon Musk ans Herz legen. Sehr inspirierend und zum Teil auch verblüffend, wie nahe wir an bestimmten Sachen schon dran sind.

Auch wichtig in diesem Zusammenhang, dass Deutschland bzw. der Bundesrat in diesen Tagen grünes Licht für selbstfahrende Autos gegeben hat. Insbesondere wurde die Haftungsfrage geklärt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Trends 2017: Das Tourismuszukunft-Team gibt einen Ausblick

Ein Neujahrsempfang besteht normalerweise aus Sekt. Unser digitaler Neujahrsempfang bestand aus 10 Themen, welche das Team von Tourismuszukunft am 17.01.2017 live und in Farbe präsentierte.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung.

Auf Slideshare findet ihr alle gezeigten Präsentationen:

Digitaler Neujahrsempfang 2017 from Realizing Progress

Da diese Folien aber teilweise ohne den gesprochenen Text nicht sooo viel aussagen, gibt es ebenso einen Überblick über die Inhalte, nebst jeweils einem Link zum entsprechenden Screencast.

Neuer Netzwerkpartner Pascal Gebert

Zum Start unseres Neujahrsempfangs 2017 stellte sich unser neuer Netzwerkpartner aus der Schweiz vor, Pascal Gebert. Mehr über ihn erfahrt ihr in seinem Blogartikel. Herzlichen willkommen, Pascal (mit Betonung auf der ersten Silbe, wie wir alle bereits gelernt haben)!
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Pascal Gebert, der Schweizer im Team von Tourismuszukunft stellt sich vor
Pascal Gebert, der Schweizer im Team von Tourismuszukunft, stellt sich vor

Künstliche Intelligenz

Ein übergreifendes Thema, das Einfluss auf alle Lebensbereiche hat: Künstliche Intelligenz. Wer mit Siri oder Google Now kommuniziert, nutzt diese bereits. Oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Welchen Einfluss künstliche Intelligenz zukünftig auf den Tourismussektor haben wird, zeigt Johannes Böhm auf.
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Johannes Böhm von Tourismuszukunft über Künstliche Intelligenz
Johannes Böhm von Tourismuszukunft über Künstliche Intelligenz

Die Website im Wandel

Die Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz beeinflusst ganz klar unser Suchverhalten im Web. Statt zu tippen, wird gesprochen. Die Suchmaschinen, allen voran Google, entwickeln sich rasend schnell weiter. Welchen Einfluss hat dies auf die eigene Website und ihre Ausrichtung? Roland Trebo gibt Antworten.
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Die Rolle der DMO – #Change4Destination

Die technischen Entwicklungen beeinflussen natürlich nicht nur die Rolle der eigenen Unternehmenswebsite. Diese sowie die generellen gesellschaftlichen Entwicklungen sorgen ebenso für einen Wandel, was die Rolle der DMOs anbetrifft. Im Rahmen eines Think Tanks wurden unter dem Schlagwort #Change4Destination 13 Thesen hierzu definiert. Catharina Fischer gibt Einblicke in die digitale DNA erfolgreicher Standorte.
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Produktqualität mit digitalen Tools messen

Für einen Erfolg unabdingbar: ein gutes Produkt. Um dessen Qualität steigern zu können sind diverse digitale Tools möglich, um die aktuelle Produktqualität zu messen bzw. konkrete Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Benjamin Gottstein liefert ein paar Beispiele hierzu.
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Storytelling – aber richtig

Von den Kanälen zu den Inhalten. Was wollen wir eigentlich in den verschiedenen Kanälen erzählen? Kristine Honig plädiert dafür, sich des Themas Storytelling noch einmal anzunehmen – auch wenn viele dies aktuell unter Bullshit Bingo ablegen würden.
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Mobiles Storytelling

Vom Storytelling geht es weiter zum mobilen Storytelling. Natürlich präsentiert von Mr. Twitter, Günter Exel. Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet mobiles Storytelling? Und dabei geht es definitiv nicht nur um Twitter!
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Günter Exel und Luther - beim mobilen Storytelling eine logische Kombination
Günter Exel und Luther – beim mobilen Storytelling eine logische Kombination

Facebook Content & Werbung

Facebook, der Riese unter den Social Networks. Und ebenso ständig im Wandel und in Weiterentwicklung begriffen. Michael Faber zeigt, wie Facebook Content funktioniert. Dass hier mehr möglich ist, als nur der übliche Standard-Post. Und dass auch dass Anzeigensegment von Facebook einige Möglichkeiten bietet.
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eLearning mit Virtual Reality

So viele Veränderungen – wer soll da noch den Überblick behalten? Und wie kann dafür gesorgt werden, dass die verschiedenen Mitarbeiter im Tourismussektor auf dem aktuellen Stand sind? Bastian Hiller erläutert hierfür die Vorteile von Virtual Reality eLearning. Weist jedoch ebenso auf die Grenzen dieses Formates hin.
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Haltungssache – Digitale Führungskultur

Um die Mitarbeiter auf die kommenden technischen Entwicklungen vorzubereiten, braucht es eine entsprechende digitale Führungskultur. Die Daten in der Präsentation von Florian Bauhuber zeigen, dass es hieran noch deutlich mangelt.
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Übrigens: Wer ordentlich mitgezählt hat, kommt bisher nur auf zehn statt elf Tourismuszukunft-Netzwerkpartner. Catherina Langhoff ist bei uns eher hinter den Kulissen statt vor der Kamera tätig. Aber wie es oft gilt:  Ohne sie würde vieles nicht so laufen, wie es läuft. Sie hält uns anderen quasi den Rücken frei.

 

Bei Fragen zu den einzelnen Themen könnt ihr euch gerne direkt an die jeweiligen Kontaktpersonen wenden. Ob per Mail, via die diversen Social-Media-Kanäle oder gerne auch mit einer Terminanfrage für die ITB – wir freuen uns auf euch! Und wir freuen uns schon darauf, all die zahlreichen Entwicklungen gemeinsam mit euch zu gestalten!

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Website-Wandel, Digitalisierung, Screencasts für eLearning, 4. industrielle Revolution – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – auch am zweiten Advent – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Wandel der Website

Empfohlen von Florian

Google AMP, Facebook Instant Articles und Schema.org – nur drei Beispiele für die fortschreitende Dekonstruktion von Websites. Auch dazu wurde ich von der AHGZ ausführlich interviewt – viel Spaß beim Artikel. Nur ein Zitat aus diesem Artikel:

„Nicht mehr Tausende von Euro in Webdesign investieren, um eine möglichst individuelle Website zu haben. Denn diese Dienste interessieren sich tatsächlich nur für Content (Inhalte). Das bedeutet, dass sich Unternehmen Gedanken machen müssen, welche Story sie erzählen wollen. […] Eine konsequente Markenstrategie ist dafür unerlässlich.“

Falls Ihr nicht darauf zugreifen könnt – einfach kurze Nachricht an mich.

Sinn und Wahn der Digitalisierung

Empfohlen von Günter

Ein zweiter analoger Beitrag – auf echtem Papier, hier der Beweis! – zu einem genuin digitalen Thema: Von der ÖGZ wurde ich eingeladen, eine Widerrede zu Thomas Askan Vierichs kontrovers diskutiertem Essay „Wahn und Sinn der Digitalisierung“ zu verfassen.

„Wer bei der Digitalisierung nicht mitmacht, ist verloren“, sagen die einen. „Die Digitalisierung macht uns alle krank“, sagen die anderen. „Digitalisierung ist ganz einfach“, sage ich – wenn bei Service, Erlebnis, Kommunikation, Distribution und Weiterbildung konsequent digital gedacht wird.

„Sinn und Wahn der Digitalisierung“ – hier mein ÖGZ-Gastbeitrag zum Nachlesen.

ÖGZ Gastartikel Digitalisierung Günter Exel
Hier der Beweis: Wir können auch analog! Screenshot: ÖGZ

Die vierte industrielle Revolution

Empfohlen von Catharina

Ja schon wieder ein Artikel zur Digitalisierung – so könnte man meinen. Schließlich umkreisen einen ja täglich neue Meldungen zum treibenden Thema des 21. Jahrhunderts. Doch dieser Artikel bzw. die beschriebene Studie hat es in sich.

43 Prozent der Firmen fürchten Ende ihres Geschäftsmodells in 3 bis 5 Jahren.

Vier von zehn Business-Entscheider in Deutschland wissen nicht, wie ihre Branche auf Sicht von gerade einmal drei Jahren aussehen wird (42 Prozent).

Zwei Drittel der hiesigen Unternehmen sehen sich selbst inzwischen nicht mehr in der Lage, wichtige Kundenanforderungen zu erfüllen, nur noch 33 Prozent der deutschen Unternehmen glauben, sie schafften dies.

Ganz oft hört man als Antwort auf solche Studien Aussagen wie diese: „Ach, man darf sich bloß nicht verrückt machen lassen. Nicht alles kann man digitalisieren.“ Natürlich nicht und darum geht es auch gar nicht. Es geht auch gar nicht darum alles über den Haufen zu werfen. Und ja, auch in 5 Jahren werden Leute noch Bücher lesen.

Es geht um das Erkennen entscheidender Veränderungen für das eigene Unternehmen. Das hat im ersten Schritt nichts mit dem Einführen neuer Technologien zu tun und damit mit dem „Digitalisieren“. Die ‚Digitalisierung‘ selbst ist keine Software as a Service (SaaS), also ein neues Program was man mal eben einführt, um bestimmte Prozesse zu vereinfachen, zu aggregieren oder zu verschlanken.

Sie ist eine gesellschaftliche Veränderung und getrieben wir diese einzig und allein vom Markt und damit durch den Kunden. Das bekommen die Unternehmen immer mehr zu spüren.

Komplexe Abläufe mit Screencasts erklären

Empfohlen von Bastian

In diversen Schulungen durfte ich Know-How vermitteln und Leistungsträger von der Relevanz digitaler Entwicklungen überzeugen. Leider rückt bei allgemeinen Schulungen viel zu oft das How-To in den Hintergrund.

Für mein Thema eLearning habe ich dementsprechend versucht, komplexe Abläufe in ganz konkrete Schritte zu unterteilen und als Screencasts abzubilden. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

[youtube width=“600″ height=“338″]https://www.youtube.com/watch?v=hsMMQSvq6U8&list=PLfOiZXf_TpDgShyQYTLSut3WFuYu5VKzd[/youtube]

Mit meiner Leseempfehlung heute könnt ihr diese Art von Anleitungen selbst schnell und einfach produzieren und einen Anbieter finden, der optimal zu euch passt.

Eingebunden in ein Schulungssystem könnt ihr so wiederkehrende Fragen zum How-To ein für alle Mal beantworten.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Digital & Innovation Day, live, Reisevertrieb, Tesla, Websites – Immer wieder TZonntags

Vergangene Woche ist unser „Immer wieder TZonntags“ ausgefallen. Der Grund: Unser gesamtes Team war zum gemeinsamen Innovationsmeeting in Spanien. Weitere Infos hierzu folgen noch.

Doch erst einmal gibt es unsere heutigen Linktipps. Wieder einmal mit einer bunten Mischung: Das Ende des Reisevertriebs und des Fernsehens, Herausforderungen für die digitale Führungskultur und Websites sowie ein Blick in die Zukunft des autonomen Fahrens.

Viel Spaß beim Lesen und noch einen schönen Sonntag,
Kristine

Digitale Führungskultur, Ende des Reisevertriebs, Die Welt ist live, Tesla gibt Gas

Digital and Innovation Day

Empfohlen von Florian

Am 8. Dezember findet der vom GCB veranstaltete Digital and Innovation Day statt. Ich darf in diesem Rahmen die Keynote halten zum Thema „Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung!“ Ein Thema, welches mich spätestens seit unserem Transformationsprozess bei Tourismuszukunft intensiv beschäftigt. Auch das weitere Programm ist eine Empfehlung wert.

Sehen wir uns?

Das Ende des Reisevertriebs, den wir kennen?

Empfohlen von Günter

Mittwoch früh: Beim Tourismuszukunft-Innovationsmeeting auf Mallorca mache ich mir mit Michael Gedanken zu meiner bevorstehenden Präsentation beim social media travel day. Die „10 Fragen zur Digitalisierung in der Touristik“, die wir diskutieren, sollen am 27. Oktober den Abschluss des #smtd16 in Frankfurt bilden.

Mittwoch Abend: Nach meiner Landung in Wien stoße ich im Newsletter von tip-online.at auf eine soeben von Amadeus präsentierte Studie zur Zukunft des Reisevertriebs: „Travel Distribution: The End Of The World As We Know It?“ Ich bin überrascht: Die Resultate der in der Studie berücksichtigten Fachliteratur, Interviews, Datenanalysen sowie zweier Branchenumfragen mit über 1800 Quellen decken sich in weiten Zügen mit unseren Überlegungen. So falsch liegen wir jedenfalls nicht mit unserer Einschätzung …

„Der Reisevertrieb wird sich in bisher nicht gekanntem Maß verändern“, lautet das Fazit der London School of Economics zum bevorstehenden Umbruch. Wie sich Touristik-Unternehmen auf diese Entwicklung einstellen können? Das werden wir beim #smtd16 besprechen!

London School of Economics: Travel Distribution: The End Of The World As We Know It?
Linktipps:

Fernsehen war gestern – Die Welt ist live

Empfohlen von Catharina

Als ich mir letzte Woche die dritte Runde zwischen Donald Trump und Hillary Clinton sowie einen Tag später eine erneute Rede von Michelle Obama live auf Facebook angesehen habe, wurde mir die Tragweite dieser Kommunikationsform erneut bewusst.

Hillary Clinton and Donald J. Trump’s third debate live
Hillary Clinton and Donald J. Trump’s third debate live

Mit einem Smartphone ausgestattet ist quasi jedes Event, jede Rede und jedes Interview nur einen Klick entfernt. Ich bin dabei, ich kann kommentieren und sehen, was andere zum Gesagten schreiben. Mit einer neuen Funktion sind Livestreams zukünftig auch planbar und können im Voraus angekündigt werden.

Wer braucht da noch das Fernsehen? Wirklich ‚live‘ und im Geschehen ist man heute in sozialen Medien wie Facebook.

Website: konkret, verständlich, persönlich

Empfohlen von Kristine

Beim Agenturcamp letzte Woche in München gab es eine Session zu den 5 Fuckups bei der Agenturauswahl. Einer der Punkte: die Website:

Website: Buzzwords, keine Information, keine Cases, kein Team
Eines der 5 #Fuckups bei der Agenturauswahl

Wir sind aktuell dran, unsere eigene Website zu überarbeiten. Und genau die oben genannten Punkte – Information, Cases, Team – spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Doch ganz unabhängig von der Website der Agenturen: Auch wenn Websites aufgrund aggregierter und zentral ausgespielter Daten eine immer geringere Rolle spielen werden, sind es genau die obigen Punkte, die wesentlich bleiben: Inhalte konkret, verständlich und persönlich aufbereiten.

Tesla gibt Gas

Empfohlen von Roland

Die Revolution im Mobilitätsbereich ist wieder um eine wichtige Ankündigung reicher. Tesla bzw Elon Musk hat am Mittwoch verkündet, dass ab sofort alle Autos mit der notwendigen Hardware für autonomes Fahren auf Level 5 ausgestattet werden, auch wenn die Software noch nicht soweit ist diese zu nutzen.

Level 5: Die völlige Autonomie des Fahrzeugs. Das Fahrzeug benötigt nicht zwingend ein Lenkrad, das Fahrzeug kann sich fahrerlos bewegen.

Zudem wird im „Kleingedruckten“ darauf verwiesen, dass autonom fahrende Teslas gerne auch die Familie und Freunde herumfahren würden. Das Tesla Network positioniert sich damit als Konkurrenz zu Uber und Co. Es wird somit immer klarer, dass die echte Revolution nicht in der Elektromobilität, sondern in den autonomen Fahrzeugen liegt.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

  • 25.10.2016: Fachbeirat Online-Portale (Michael)
  • 26.10.2016: Camp Coburg.Rennsteig, Coburg (Kristine Moderation)
  • 26.10.2016: IRS 18-Anwendertag (Vortrag & Workshop Florian)
  • 26.-30.10.2016: DRV Jahrestagung Berlin (Michael)
  • 27.-29.10.2016: Hotelcamp (Florian Moderation)
  • 27.10.2016: social media travel day, Frankfurt (Vorträge Günter& Kristine)
  • 02.-04.11.2016: Deutscher Tourismustag, Dortmund (Florian)
  • 08.11.2016: E-Commerce-Day 2016 – IHK Koblenz (Vortrag Kristine)
  • 09.-11.11.2016: DGT Jahrestagung, Worms (Michael)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 16.11.2016: Nürnberger Land Tourismustag, Lauf a.d. Pegnitz (Kristine Vortrag & Workshop)
  • 16.11.2016: Touristikertreffen in Ostfriesland, Leer (Vortrag Florian)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote / Günter, Livereportage)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Vortrag Bastian)
  • 02.12.2016: Bayerischer Tourismustag (Florian)
  • 08.12.2016: Digital and Innovation Day, Darmstadt (Keynote & Moderation Open Space, Florian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: Tourismuscamp in Ostfriesland – ausgebucht, nur noch Sponsorenplätze! (TZ Team)
  • 10.2.2017: Future Mobility Days, Nürnberg (Florian)

IWTZ Teaser

 

 

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Allgemein Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Google AMP, Facebook „M“ und das Ende der Websites!

Am Montag durfte ich beim HSMA eMarketingDay 2016 in München dabei sein und einen Vortrag im Trend Track gestalten. Mein Thema dabei waren die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Webseiten.

Das Thema wie die Websites in Zukunft aussehen und welche Bedeutung sie haben werden, beschäftigt mich schon seit längerem. Immer wieder wenn man mit einem Kunden den Relaunch einer Webseite angeht, stellen sich die selben Fragen: was ist heute aktuell, was muss ich machen, um für die nächsten Jahre gewappnet zu sein, wohin geht die Reise.

Bild Andreas Schebesta
Roland Trebo beim eMarketing Tag – Bild: Andreas Schebesta

2015 hat es einige Entwicklungen gegeben, die großen Einfluss darauf haben werden, wie die Zukunft von Websites aussieht und wie sich unser Zugang und unser Konsum von Informationen entwickeln wird. Google AMP und Facebook M sind zwei Stellvertreter ihrer Zunft, und sie stehen für zwei Trends, die sich diesbezüglich abzeichnen. Aber schauen wir uns zuerst mal an, was hinter Google AMP und Facebook M steht.

Google AMP

AMP ist Googles Lösung um das mobile Surfen schneller zu machen. Googles Lösung insofern, da auch Facebook und Apple schon Projekte haben, die in die selbe Richtung gehen. Was macht AMP? AMP holt sich bestimmte Informationen von der Website und zeigt diese in standardisierter und auf Geschwindigkeit optimierter Form an.

Ladezeiten haben Einfluss auf Ranking und Klickpreis!

Die Folge: die Ladezeiten reduzieren sich von oft über 8 Sekunden (Google gibt das als durchschnittliche Ladezeit einer mobilen Seite an) auf praktisch 0. Dies ist insofern wichtig, da der User normalerweise nicht gewillt ist mehr als 4 Sekunden auf das Landen einer Seite zu warten. Geschwindigkeit ist ja seit jeher ein großes Anliegen und seit einiger Zeit auch Ranking-Kriterium für Google. Und auch bei Google Adwords spielt die Geschwindigkeit eine Rolle und hat im Endeffekt auch eine Auswirkung auf den Preis, den man pro Klick zahlen muss.

Seit Dienstag, dem 23. Februar hat Google jetzt AMP in die eigenen Suchergebnissen integriert. Bei einigen Seiten wird nun auf mobilen Geräte ein grüner Blitz angezeigt. Dieser signalisiert, dass es von der Seite eine für mobile Geräte und auf Geschwindigkeit optimierte AMP Version gibt, welche dann bei einem Klick auch geladen wird.

Das Schöne am AMP ist, dass Google es als Open Source Projekt frei zugänglich gemacht hat und das ist normalerweise kein großer Aufwand für eine Webseite ist, ihre Inhalte für AMP anzubieten. Es reicht hier meist ein Plugin aus, das installiert werden muss. Automattic, die Macher von WordPress, haben sogar angekündigt, AMP für alle Blogs auf WordPress.com standardmäßig freizuschalten. AMP ist vorerst nur für News gemacht, aber der Weg scheint klar gezeichnet.

Diese Entwicklung ist an sich ja eine gute Sache, aber man muss sich bewusst sein, dass sich AMP die Informationen von der Webseite holt, den Nutzer nicht mehr hin schickt. Und auch die Art wie die Informationen dargestellt werden, liegt nur mehr zum Teil in unserer Hand.

Facebook „M“

Facebook „M“ ist in den Facebook Messenger integriert und geht im Vergleich zu Siri & Co. noch einen Schritt weiter. Neben Antworten auf spezifische Fragen erledigt er auch Bestellungen und Buchungen. Man kann Facebook „M“ also bitten, mir ein Taxi zu holen oder mir eine Pizza zu bestellen. Genauso gibt der Assistent auch Auskunft zu interessanten Orten und Lokalen in der Nähe, basierend auf den Besuchen oder Likes anderer Facebook User.

Mischung aus künstlicher und menschlicher Intelligenz!

Ein weiterer Unterschied zu Siri und Co.: das Ganze geschieht hier als Mischung von künstlicher Intelligenz (AI) und menschlicher Intelligenz. In der Tat sitzen hier auch echte Menschen bei Facebook, die einen bei den kleinen Problemen des Alltags unterstützen. Es soll nicht wahrnehmbar sein, ob ich die Hilfe jetzt vom Algorithmus oder von einem Menschen bekomme. Sicher ist, dass das Ziel von Facebook hier sein wird, den automatischen Part so gut zu machen, dass der Mensch hier immer weniger eingreifen muss. Facebook „M“ befindet sich aktuell noch in der Testphase.

Assistenten, AMP und die Zukunft der Websites!

In welche Richtung sich Websites entwickeln hängt stark davon ab, wie wir in Zukunft nach Informationen suchen. Und wie wir die Information konsumieren. AMP und die virtuellen Assistenten werden darf starken Einfluss haben.

Zu diesem Thema gibt es einige Entwicklungen zu beachten:

  • Fragen statt Suchen. Und Antworten statt Suchergebnisse.
    Allen voran die Assistenten, aber auch Google selber, bringen uns immer mehr dazu, mit unseren Geräten zu sprechen. Und wenn wir reden stellen wir Fragen und geben keine Suchbegriffe ein. Und wir möchten auf unsere Fragen Antworten haben, keine Suchergebnisse. Eine Studie von Juli 2015 zeigt, dass Google für fast ein Drittel der Fragen schon eine Antwort parat hat.
    vw
  • Absichten statt Suchbegriffe
    Dies ist eine Entwicklung, die seit einiger Zeit schon im Gang ist und auch auf die Suchmaschinenoptimierung Auswirkungen zeigt. Neben der eigentlichen Frage oder den Suchbegriffen werden von den Suchmaschinen noch andere Parameter berücksichtigt, um die Absicht des Suchenden festzustellen und ihm die bestmögliche Antwort zu liefern. Diese anderen Parameter können GPS Daten, Zusammenhang zur vorhergehenden Frage oder bestimmte Muster sein. Die Auswertung von Absichten macht den Suchbegriff im Extremfall zum Detail und erlaubt es sogar, Antworten bzw. Hinweise zu geben, ohne dass eine Frage gestellt wurde. Ein Beispiel dafür ist das Smartphone, das sich meldet wenn ich mich morgens um 7.30 Uhr ins Auto setze und mir ungefragt sagt, wie lange ich noch ins Büro brauche.
  • Data driven Search statt Web Search
    Es geht immer mehr um Informationen und die Interpretation und Zusammenführung von Informationen, nicht mehr um Websites. Und wieder darum, am Ende eine Antwort zu liefern und keine Liste von Suchergebnissen. Hierbei spielt die künstliche Intelligenz eine große Rolle.

Der rote Faden, der sich durch diese Entwicklungen zieht ist klar.

Die Website steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern ist nur mehr einer der Kanäle, mit welchen ich den User erreiche. Was immer mehr im Mittelpunkt steht ist die Information selber.

Und meine Website?

Websites werden (zumindest auf absehbare Zeit) natürlich weiter bestehen, aber Aussehen, Sinn und Bedeutung werden sich in den nächsten Jahren stark ändern. Entwickelt sich die Website zur Datenbank, die über verschiedene Kanäle Informationen an Suchmaschinen und Assistenten liefert? Wird die Website nur mehr die Oberfläche eines integrierten Systems sein, welches an sich und als Kern andere Aufgaben hat? Verkümmert die Website zur reinen Visitenkarte, zum Prospekt oder Katalog?

Die Antwort wird von den Entwicklungen der nächsten Jahre abhängen, und da kommt noch einiges auf uns zu.

Was kann man jetzt tun?

Die wichtige Frage hier ist aber, wie man sich heute schon wappnen kann um für die Veränderungen gerüstet zu sein. Neben der üblichen Empfehlung das Thema Website und die Entwicklungen rund um dieses Thema als strategischen Teil des Auftretens immer mit Priorität im Auge zu behalten und mit der Zeit zu gehen, kann ich hier noch auf diese Punkte verweisen:

  • Die eigene Marke stärken!
    Eine Starke Marke ist gegen Änderungen bestens gerüstet, weil die Werte im Mittelpunkt stehen. Weil der Marke eigentlich egal ist, über welchen Kanal sie kommuniziert wird.
  • Stark auf visuelle Inhalte bauen!
    Fotos und Videos sind die besten Werkzeuge um Botschaften zu transportieren. Zudem kann ich hier die Marke unzertrennbar an den Content binden.
  • Stellen Sie sich folgende Fragen:
    • sind unsere Daten schon optimal für Google & Co zugänglich?
      Thema SEO und strukturierte Daten
    • sind unsere Daten über alle möglichen Medien und Kanäle zugänglich und erreichbar?
      Thema responsive, aber nicht gedacht als Website, die mobiltauglich ist, sondern wirklich in der vollen Bedeutung jedem Gerät und jedem Kanal in optimaler Darstellung ausgeliefert werden zu können.
    • warum sollte Google unsere Website als Datenquelle wählen?
      Welche Informationen bekommt Google bei uns besser und genauer, aktueller als anderswo?
    • AMP im Auge behalten
      Das Thema ist schon suchmaschinenrelevant und wird eines der großen Themen für 2016 sein.

Am Ende noch der Hinweis auf meine Präsentation vom HSMA #emd16.

Google AMP, Facebook M & Co., das Ende der Websites? from Tourismuszukunft

Es bleibt also spannend. Und es bleibt alles anders!

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Destinationen Marketing & Vertrieb

Relaunch der austria.info – ein Interview mit Daniel Steiner

Die  Website der Österreich Werbung (ÖW) – austria.info – wurde konzeptionell, inhaltlich und grafisch überarbeitet – und orientiert sich dabei nun absolut an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Die neue Website wurde im September gelauncht und wir haben den dahinter stehenden Service Design Prozess von der Definition der Personas über deren Customer Journeys und der Konzeption der neuen Website begleitet.

SteinerDaniel_FotoDaniel Steiner, Teamleiter Strategie Digitale Medien von der ÖW, hat uns für den Blog nun ein kleines Interview zur neuen Website gegeben.  Viel Spaß!

Service Design in Relaunch-Projekten: das Interview

Der Relaunch der austria.info ist Geschichte; was ist aus Deiner Sicht die große Veränderung zum vorherigen Auftritt?

Mit dem Relaunch haben wir erstmals eine fullresponsive Website. Bisher hatten wir neben der Desktop Website auch eine eigene Mobile Website. Mit der zunehmenden Nutzung von verschiedenen mobilen Endgeräten war das nicht mehr zeitgemäß.

Im Designprozess haben wir uns an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe orientiert. Auf dem Weg zum Traumurlaub wünschen sich unsere User viel Inspiration und eine klare Struktur. Der potentielle Urlauber will ganz genau wissen, was ihn am Urlaubsort erwartet. Viele großflächige Bilder und Videos sorgen jetzt dafür, dass der User so richtig Lust auf Urlaub in Österreich bekommt. Die Navigation wurde komplett überarbeitet und klarer strukturiert. Der User findet mehrere Einstiegspunkte in die Themen und wird bei der Suche nach interessanten Inhalten besser geleitet.

Wie geht es weiter? Was kommt noch? Auf was dürfen sich Österreich Urlauber freuen?

Wir arbeiten an weiteren Modulen für die Website, die noch mehr Interaktion mit uns und unseren Inhalten ermöglichen werden. So wird es zum Beispiel bald einen Live Chat geben, über den die User direkt Kontakt zu unseren Urlaubsexperten aufnehmen können.

Darüber hinaus wird es im nächsten Jahr auch ein Online Magazin geben. Hier wollen wir Platz schaffen für Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen. Der User soll wirklich eintauchen in unsere Geschichten und überrascht werden.

Was haben Euch die von uns angewendeten Service Design Methoden (Personas, Customer Journey) für den Prozess gebracht?

Die Definition von Personas und deren Customer Journeys hat uns sehr dabei geholfen uns intensiv mit unseren Zielgruppen auseinander zu setzen. Bei Diskussionen zu unserer Zielgruppe hatten wir nun endlich alle das Bild derselben Person(a) vor Augen. Entscheidungen konnten so viel zielgerichteter mit der Frage „Würde das Stefan Kaiser oder Nicole Grünwald gefallen?“ (Anmerkung: 2 unserer Personas) getroffen werden. Die Customer Journeys haben uns schließlich potentielle Touchpoints aufgezeigt, an die wir zuvor gar nicht gedacht hätten. Daraus wiederum konnten wir Ableitungen für Design und Struktur der Website ziehen.

Beide Methoden waren eine wertvolle Grundlage für den Konzept- und Designprozess. Mit ihrer Hilfe konnten wir die Bedürfnisse unserer Zielgruppe ganz genau im Auge behalten, anstatt uns in Diskussionen zu verstricken, die eher geprägt sind von persönlichen Vorlieben und Befindlichkeiten als von klarer Userorientiertheit.

Fehlerkultur ist ein zentrales Thema im Service Design – aus Fehlern lernen und es konsequent in Form von Iteration verbessern. Was sind Eure größten Learnings? Was würdet ihr beim nächsten Prozess anders machen?

Die Definition von Personas und User Journey waren die Ausgangslage für unsere Usability Testings. Begleitend zum Designprozess führten wir Labortests mit Vertretern unserer Personas und Online Tests durch. Im Nachhinein betrachtet hätten wir für diese Testings mehr Zeit einplanen können bzw. mehr darauf achten können, nur mit echtem Content zu arbeiten. In den Tests haben wir nämlich festgestellt, dass Platzhalter und Dummy-Texte die User unnötig verwirren. Auch ein reines Wireframe Testing stellte sich mitunter als schwierig dar, die Tests, welche mit ausgearbeiteten Design-Klickdummies durchgeführt wurden, lieferten signifikantere Ergebnisse.

Das Thema Zeit ist insgesamt ein sehr wichtiges bei der Projektplanung eines so großen Relaunches. Anfangs hatten wir den Aufwand der Vorarbeiten und Konzepterstellung etwas unterschätzt und mussten nachjustieren. Eine Durchlaufzeit von ca. 1 ½ Jahren angefangen von den ersten Analysen des bestehenden Website Contents über die Konzepterstellung bis zur technischen Umsetzung sollte man auf jeden Fall einplanen.

 

Vielen Dank für das Interview, Daniel! Und natürlich auch für das Vertrauen, Euch bei diesen Prozess begleiten zu dürfen – es hat uns richtig Spaß gemacht.

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Social Media Bus Report 2013: Studie zur Onlinenutzung von Busreiseunternehmen

Nachdem wir uns im Frühsommer mit den Social Media Aktivitäten deutscher Airports beschäftigt haben, haben wir im Anschluss die Websites und Social Media Kanäle von Busunternehmen analysiert.

Wir glauben, dass durch die Liberalisierung des Fernbusverkehrs auch im klassischen Busreisetourismus zu Veränderungen mit digitalen Medien kommen muss. Anbieter wie MeinFernbus, FlixBus oder City2City sind online größtenteils schon gut aufgestellt, da sie die junge, onlineaffine Zielgruppe sonst schwer erreichen würden. Websites und Social Media Kanäle gehören demnach zum Marketingmix dazu und werden gepflegt und weiterentwickelt. Wir haben uns dann die Frage gestellt, wie sieht das bei klassischen Busreiseveranstaltern aus?

Für die Studie „Social Media Bus Report 2013“ haben wir dann insgesamt 48 Busreiseunternehmen aus der Mitgliederliste der gbk-Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. ausgewählt.

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Die Website Analyse für eine gute Website-Performance!

Etwas Benutzerfreundlichkeit, eine Prise Suchmaschinenerfolg, ein Quäntchen Wertevermittlung und vor allem Qualität der Inhalte! Das sind die Zutaten für eine gute Website.

Jetzt werden Webmaster wahrscheinlich sagen, dass das nichts Neues ist. Aber warum halten sich dann die wenigsten Unternehmen an diese einfache Regel?

Das A und O – eine gute Website-Performance:

Erst neulich habe ich wieder feststellen müssen, dass noch viel zu wenig Unternehmen, genauer gesagt zwei Drittel, über Ihre Website-Performance Bescheid wissen. (Bericht von INTERNET WORLD BUSINESS). Wenn man bedenkt, dass 59% der User eine Website, die nicht reagiert, nach maximal sechs Sekunden verlassen, sollten Unternehmen verstärkt darauf achten.

Und es geht noch weiter 34% von 500 befragten Unternehmen bestätigen, dass sie nicht überprüfen, wie schnell ihre Seite auf mobilen Endgeräten geladen wird.

Für mich bestätigt sich, dass noch viel zu wenige Unternehmen eine gut funktionierende und benutzerfreundliche Internetpräsenz betreiben. Ziel einer guten Website ist es doch, den Besucher emotional anzusprechen und seine Informationsbedürfnisse vollständig zu befriedigen – und zwar auf allen verwendeten Endgeräten und in seinem gesamten Informations- und Entscheidungsprozess. Eine Website muss darüber hinaus genügend Highlights und Möglichkeiten zur Interaktion bieten, um die Verweildauer der Besucher zu erhöhen und diese bestenfalls direkt zu einer Buchung oder einer Kontaktaufnahme zu überzeugen.

Aber woher weiß ich überhaupt wie schnell meine Website auf Kundentransaktionen bzw. Datenbankabfragen reagiert? Wie gut ist mein Content wirklich? Ab welchem Zeitpunkt springt der User ab und wohin? Was ist mit den Social Signals und woran hakts überhaupt?

Website Analyse:

Wir können Euch Abhilfe verschaffen! Die Website-Analyse bildet eine wichtige Grundlage für alle weiteren Maßnahmen im Rahmen der SEO-Optimierung. Wir analysieren und bewerten die gesamte Unternehmens-Website, um mögliche Stärken und Schwächen in den Bereichen Usability, Suchmaschinenerfolg, Werteorientierung und Qualität aufzudecken – mit der Tourismuszukunft Website Analyse.

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Hotel

Mavida Balance Hotel und Spa: Begrüßung und Hotelführung per Video

Wie man auf eine etwas andere Art Nutzer auf der Website begrüßen kann zeigt das Mavida Balance Hotel und Spa in Zell am See.  Wenn ich die Website des Hotels betrete, werde ich, wenn gewünscht, von der Gastgeberin persönlich begrüßt und durch das Hotel geführt. Ilona Hagleitner erscheint per Video auf der Website und lädt mich, den interessierten Besucher ein, von Ihr persönlich durch das Haus begleitet zu werden. So erklärt mir Frau Hagleitner die verschiedenen Bereiche des Hauses. Dabei zeigt sie mir etwa die Zimmer, die Bar, den Wellnessbereich usw. jeweils in einer eignen Sequenz. Für mich wird es somit möglich mir schnell und einfach ein Bild von dem Haus zu machen.

Mavida Hotel und Spa

Ich finde die Idee recht interessant den Nutzer auf diese Weise abzuholen. Ich bin mir sicher, dass man den Gast mit dem Video innerhalb weniger Sekunden für das Haus zu interessieren und ihn auf so auf der Website halten kann.

Momentan wird jeder Nutzer mit der gleichen Begrüßungsformel von Frau Hagleitner willkommen geheißen. Spannend wäre es, wenn es hier möglich wäre die Ansprache persönlicher zu gestalten und den Nutzer beispielsweise via Facebook Connect beim Namen zu nennen. Das wäre sicherlich eine Menge Arbeit für unsere Gastgeberin, innovativ wäre es auf jeden Fall. Was denkt ihr?

Viele Grüße,

Tim

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Intermediäre News & Infos

Wiedergeburt eines Dinos – das neue Bahnportal ist online

Fast zeitgleich mit dem Relaunch der TUI Reisen Webseite ist auch das neue Portal der deutschen Bahn online gegangen, realisiert von der Agentur Namics. Im Vergleich zum alten Bahnportal ist das neue inhaltlich sehr abgespeckt worden und die wichtigsten Inhalte sind sehr schnell zugänglich. In Bezug auf den Innovationsgrad ist die neue Bahnwebseite aber, mal abgesehen von verbesserten Schnittstellen und Buchungsprozessen, ein Dinosaurier geworden: Der Innovationsgrad der neuen Seite bewegt sich leider in einem geringen Rahmen. Und aus Abmahnungs-Abneigung: Dieser Artikel ist meine persönliche Meinung!