Vergangene Woche waren Günter und ich bei der ersten Austrian Blogger Conference, der ABCstar, in Linz. Organisiert wurde diese von Gerhard Liebenberger (reist individuell durch die Welt und bloggt darüber auf Andersreisen und Schienenreisen) sowie Robert Bichler und Eva Gaderer (betreiben DeeperTravel, eine Plattform für Freiwilligenarbeit im Ausland, Volunteers und tieferes Reisen). Die Konferenz bot Unternehmen und Bloggern unterschiedlichster Bereiche Möglichkeiten zum Austausch.
RateBoard ist eine Software-Lösung für Hotels und Destinationen, welche Daten wie Buchungshistorien, Konkurrenzpreise, anstehende Events, Wetterentwicklungen und Online-Bewertungen verarbeitet, um Preisempfehlungen auf Basis von Big Data zu geben. Das Tool, das sich selbst als Software zum Nachfrage Management bezeichnet wird u.a. von Innsbruck Tourismus verwendet. Ein Grund für uns das Tool genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir haben hierfür den Co-Founder Matthias Trenkwalder interviewt – das Ergebnis findet ihr untenstehend.
Das Interview
Was macht RateBoard? Welchen Service erhalten Hotels und Destinationen?
Wir von RateBoard, sind ein aus einem Projekt der Universität Innsbruck entstandenes, innovatives Unternehmen und DER Big Data Partner im Ferientourismus. Unser System verarbeitet eine Vielzahl von Informationen, um gewinnbringende Preisempfehlungen zu geben und somit optimal auf die mittlerweile dynamische Nachfrage zu reagieren. Unser Revenue Management System stützt sich auf eine Vielzahl von internen, sowie externen Datenquellen und ist für Hoteliers ab Tag 1 nützlich. Destinationen profitieren durch die Benchmarking und Forecasting Tools; somit können Sie die reale Preisdynamik auf dem Markt nachvollziehen und sich hinsichtlich Preis- bzw. Nachfrage mit anderen Destinationen matchen.
Was unterscheidet das Produkt von anderen RateShopper-Lösungen wie z.B. HQplus?
Rateboard ist keine RateShopping Lösung. Die Preise der Konkurrenzhotels sind natürlich wichtig, aber nicht genug um Revenue Management zu betreiben. Hierzu muss man eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen u.a. individuelle Buchungslage bzw. historische Daten, Events und Saisonalitäten, Wetterprognosen und auch Reputation.
Buchungsprognosen
Wie unterscheidet sich das Destinationsprodukt vom Hotelprodukt?
Beim Destinationsprodukt geht es uns darum, Preisdynamiken und Marktnachfrage in verschiedenen Perioden nachzuvollziehen und Destinationen miteinander zu vergleichen. Dies gibt Aufschlüsse über zukünftige Strategien auf Makroebene und setzt dem leidigen Thema „gute Auslastung, schlechte Preisdurchsetzung“ ein Ende.
Das Hotelprodukt ist ein innovatives Revenue Management System, das sich an das individuelle Hotel anpasst und wie erwähnt eine Vielzahl an Daten verarbeitet um genaue Nachfrageprognosen und optimale Preisempfehlungen zu erstellen.
Vergleich der Auslastung
Wie setzt Innsbruck Tourismus das Tool ein? Welchen Mehrwert liefert es für die Destination?
Innsbruck nutzt das Tool aus den oben genannten Gründen, mit welchen Destinationen Innsbruck sich benchmarkt bleibt aber geheim 🙂
Konkurrenzpreise
Wohin geht es in Zukunft? auf welche Entwicklungen dürfen wir das dem Haus Rateboard gespannt sein?
Wir sind auf starkem Wachstumskurs und erweitern unsere Software konstant. Schritt für Schritt geben wir nicht nur Preisempfehlungen, sondern gehen eine Stufe weiter und möchten auch Empfehlungen bez. Aufenthaltsrestriktionen und Vertriebskanaloptimierung anbieten.
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