Vor wenigen Monaten gestartet, und schon auf Erfolgskurs: Google Plus ist dabei sich zu etablieren und hatte im Oktober, wenige Wochen nachdem die Anmeldung für die breite Masse freigeschaltet wurde (!) in Deutschland nach Daten der BITKOM schon genau so viele Nutzer wie Twitter, das in Deutschland nie die Masse erreichen konnte. Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte es Twitter schon überholt (anders ausgedrückt: getötet) haben, und auch Xings Reichweite dürfte bald übertroffen werden.
Google arbeitet sehr daran, noch mehr Nutzer für sich zu gewinnen, zum einen über die schwarze Verknüpfungsleiste für die, die schon ein Google-Konto haben, zum anderen werden zu Weihnachten die ersten Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android 4.0 auf den Markt kommen, die den Nutzer bei Erstaktivierung anbieten, sich einen Google-Plus-Account anzulegen. Da die meisten neu verkauften Handys mit Android kommen ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mittelfristig wird Google auch die neu eingeführten Unternehmensseiten(das Pendant zu Facebooks Unternehmens-Fanseiten) immer sichtbarer machen, so dass langfristig Google Plus zur ernst zu nehmenden Konkurrenz für Facebook werden wird. Wer sagt, ein weiteres Soziales Netzwerk sei es 2011 zu spät, dem sei gesagt, dass es 2008 eigentlich auch für einen weiteren Internet-Browser zu spät war – und dann kam Google Chrome, heute mit immerhin 10% in Deutschland drittstärkster Browser.
Was denkt ihr, wird Google Plus Facebook langfristig verdrängen? Oder, wenn nicht, vielleicht durch eine besser verdienende Nutzerschicht, besser funktionierendes Targeting, Integration in die Google-Welt und höhere Conversion-Rate wichtiger für touristische, aber auch andere Leistungsträger? Oder heißt es einfach beides bedienen? ist trial and error strategisch?
Am 29. Februar 2012 veranstalten wir zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Travel Industry Club und Accenture das Social MediaSymposium, bei dem das Thema „Social Media: The next evolution“ aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachtet und diskutiert wird. Die Vorbereitungen laufen gerade auf Hochtouren bei uns im Büro und in der Geschäftsstelle des TIC in Frankfurt.
Für die Keynote konnten wir Julius van de Laar mit folgendem Thema gewinnen: „Durch leidenschaftliche Botschaften Massen mobilisieren: Best Practice Cases aus Politik und Wahlkampf – Welche Aspekte lassen sich transportieren?“ Er engagierte sich in den USA zwei Jahre lang als hauptamtlicher Wahlkämpfer und Youth-Vote Director im Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama. Ich bin gespannt inwieweit der Tourismus und die Touristik von einer erfolgreichen Wahlkampfkampagne lernen können!
Im weiteren Verlauf des eintägigen Symposiums soll das Thema Social Media zunächst anhand von Vorträgen aus wissenschaftlicher und theoretischer Sicht betrachtet werden. Denn längst ist Social Media kein reines Thema im Marketing mehr. Social Media hat mittlerweile eine tiefe gesellschaftliche Bedeutung, die alle Bereiche unseres Lebens tangiert. Es wird diskutiert, wie der aktuelle Wandel in der Onlinekommunikation unsere Konsumenten prägt und deren Wertesysteme und Entscheidungsverhalten beeinflusst. Anerkannte Experten werden demonstrieren, wie Social Media auch soziologische und neurologische Aspekte aufgreift.Besonders diese Verankerung in wissenschaftlichen Kontexten anerkannter Forschungsdisziplinen, eine entsprechende Fundierung, fehlt dem Thema Social Media im Tourismus oftmals.
Nachmittags präsentieren verschiedene Unternehmen aus Touristik und Wirtschaft interessante Erfolgsgeschichten. Allen ist gemeinsam, dass sie das Thema Social Media bereits frühzeitig aufgegriffen haben und somit haltbare Erfahrungen vorweisen können. Bei einer abschließenden Expertenrunde soll diskutiert werden, wie es für Unternehmen aktuell möglich ist, auf den Wandel im Bereich Online zielführend zu reagieren.
Veranstaltungsort ist der Campus Kronberg. Im aktuellen Flyer könnt Ihr detailliertere Informationen zum Symposium nachlesen und Euch bei Interesse gleich anmelden.
Lasst Euch dieses einmalige Symposium mit vielen spannenden Vorträgen und Diskussionen nicht entgehen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr dabei seid!
Eine Webseite, die es auf inspirierende Weise versteht ihre Kunden persönlich anzusprechen und den Wünschen des Kundens entsprechende Informationen oder Produkte bereitstellt, ist eine innovative und zukunftsweisende Webseite – wie wir finden. 😉
Um zu zeigen, was in diesem Bereich alles möglich ist, haben wir einige Destinationen, die schon eine Personalisierung ihrer Webseite vorgenommen haben, etwas genauer unter die Lupe genommen:
Im Rahmen der aktuellen Marketing- und Kommunikationsstrategie von Nordrhein-Westfalen wurde vergangene Woche die neue Webpräsenz des Bundeslandes online gestellt. Diese Seite funktioniert ganz nach dem Prinzip der Personalisierung – weg vom typischen Unternehmerdenken hin zur Optimierung der Seite aus Sicht des Kunden.
Anhand einer neuen und innovativen Funktion namensUrlaubsberater zeigt Nordrhein-Westfalen, dass der Besucher ihrer Webseite nicht immer nur das lesen muss, was man ihm vorgibt. Er kann selbst entscheiden, welche Inhalte und Angebote für ihn von Interesse sind und daher angezeigt werden sollen.
Das System funktioniert so, dass der Besucher der Webseite mittels Klicksystem aus einer Auswahl verschiedener Motive entscheiden kann, welche ihm am besten gefallen bzw. welche Situationen auf ihn am meisten zutreffen. Somit werden seine bevorzugten Urlaubsthemen und gewissermaßen Werte ermittelt und abgestimmt darauf Informationen und Angebote aufgelistet, die zu seinen Interessen passen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gast länger auf der Seite verweilt, sich gezielter informiert und im besten Fall auf ihn zugeschnittene Angebote in Anspruch nimmt, wird dabei erheblich größer.
Mithilfe dieses neuartigen Systems wird die Neugierde des Besuchers geweckt und seine Lust sich zu informieren gesteigert, da er selbst die Initiative ergreifen und entscheiden kann, welche Inhalte er angezeigt haben möchte und welche nicht.
Spannend ist eine in Zukunft geplante Verbindung zu Social Media Kanälen, zum Beispiel durch Facebook Connect. Die Schnittstelle zu Facebook ermittelt die Interessen des Gastes, indem unter anderem angegebene Interessen oder Likes erfasst werden, kann diesen Interessen spezielle Werte zuordnen und somit den Interessen entsprechenden, zugeschnittene Angebote präsentieren. Dies wird beim Blog des Salzkammerguts bereits zum Teil praktiziert.
Auch die Webseite wanderfly verfolgt ein ähnliches, allerdings besser ausgereiftes Konzept. Hier erkennt das System nach ein paar Klicks, welcher Urlaub zu den Interessen und dem Budget des Kunden passt. Dabei stehen allerdings nicht einzelne Urlaubsziele im Vordergrund, sondern die angegebenen Interessen des Besuchers sowie sein Reisebudget. Ob er dann zum Skifahren nach Österreich oder Russland fährt, spielt im Grunde kaum eine Rolle.
Hier besteht auch schon die Möglichkeit die Seite via Facebook zu personalisieren, um den Interessen entsprechende Angebote und Inhalte aufzuzeigen.
Die neue Webseite des Salzburger Land, an dessen Konzeption wir mitwirken durften, funktioniert ähnlich. Was sofort auffällt, ist eine Suchmaske, ähnlich wie bei einer klassischen Suchmaschine, sowie die prominent plazierte Aufforderung „Inspirier Mich!“. Gibt der Gast seine Interessen, wie z.B. Mountainbiken in die Suchmaske ein und klickt anschließend auf den „Inspirier mich!“- Button, so werden dem Besucher der Seite entsprechende Themen, Produkte und Angebote angezeigt, die zu seiner Auswahl passen. Alle anderen irrelevanten Informationen erscheinen erst gar nicht. Weiß der Gast nicht genau, was ihn interessiert, kann er auch per Klicksystem ein Ort, eine Jahreszeit oder ein Urlaubsthema auswählen (z.B. Winter und Wellness) und automatisch werden weitere Urlaubsaktivitäten vorgeschlagen (z.B Therme).
Diese neue Herangehensweise bezeichnet Reinhard Lanner, Verantwortlicher für Digitale Medien und Online Marketing bei der SalzburgerLand Tourismus GmbH, selbst als „…mutig“ und erklärte uns in einem kurzen Statement, wo der Kern der neuen Webseite liegt: “Das neue Portal Salzburgerland.com konzentriert sich auf Inspiration, weniger auf Information! Information ist im Netz genug vorhanden. Inspiration ist die Aufgabe der DMO! Um dem Gast möglichst schnell zu inspirieren und ihm in wenigen Schritten die gewünschten Informationen bereitstellen zu können, setzt das neue Portal auf drei wichtige Pfeiler: 1. Großzügige emotionale Bildsprache2. Eine Inspiration-Bar, um die Interessen des Gastes abzufragen und 3. Eine schnelle Verlinkung zu den Leistungsträgern, sei es eine Bergbahn oder eine Unterkunft, um dem Gast eine schnelle Buchung der Leistung zu ermöglichen.“
Da immer mehr Unternehmen die Wichtigkeit einer persönlichen Basis im Internet erkennen, wird es in Zukunft sicherlich noch viele weitere spannende Möglichkeiten geben eine Webseite persönlicher zu gestalten um die Usability für den Gast zu vereinfachen.
Auf meiner heutigen Newsfeed-Konsumreise durch das Internet 🙂 , sind mir ein paar spannende News begegnet, die ich gerne mit Ihnen / Euch teilen würde…
Eine Gruppe britischer Foscher hat ein Netz aus automatisierten Bots geschaffen, die in Facebook (sehr) erfolgreich Freunde sammeln und über Freund-zu-Freund-Beziehungen bzw. die Standard-Schnittstellen von Facebook Daten gesammelt hat.Während im ersten Durchgang maximal 30% der FB Nutzer die Freundesanfragen der Bots (die psychologisch geschickt angelegt waren was Profilbilder etc. anging) annahm, änderte sich dieser Wert, als die Bots dann die Freunde derjenigen anfragten, die bereits akzeptiert hatten – waren sie doch plötzlich in einem sozialen Filter integriert… Das Datenauslesen war dann natürlich ein leichtes Spiel.
Über die verschiedenen Google Entwicklungen haben wir in unserem Blog schon mehrfach berichtet, auch dass Google inzwischen den Hotelfinder in Deutschland freigeschaltet hat, wurde schon mehrfach erwähnt. In diesem Kontext haben wir ein paar Fragen an Holger Lausen gestellt, CTO der Firma seekda GmbH, welche nach eigenen Angaben eines der ersten europäischen CRS System feür Hotels sind, die eine direkte Anbindung an Google haben.
Woher bezieht Google für den Deutschen / Österreichischen Markt seine Preise für den Hotelfinder?
Ausgewählte OTA und CRS-Anbieter, darunter die seekda GmbH, können über eine speziell dafür entwickelte API von Google Preise austauschen. Google legt dabei sehr viel Wert auf korrekte Preisinformationen.
Was muss ein Hotel tun bzw. wo muss ein Hotel präsent sein, um seine Preise auf Google zu veröffentlichen?
Google Travel Ads lassen sich beispielsweise sehr einfach aus dem Channel Manager von seekda bespielen. Die Indizierung des Betriebs läuft automatisch im Hintergrund über seine Adressdaten. Sobald die Indizierung erfolgt ist, kann einfach bei seekda ein Budget festgelegt werden. Damit ist der Betrieb präsent und bei einem Klick wird eine spezielle Landing Page aufgerufen, in die der Dynamic Shop (unsere Booking Engine) integriert ist.
Welche Rolle spielt seekda, um die Preise auf Google zu bekommen, bzw. welchen Dienst erbringt seekda in diesem Kontext?
Wir errechnen aus allen bei uns hinterlegten Raten das jeweils günstigste Angebot und übertragen diesen Preis neben anderen Informationen in Echtzeit zu Google. Wir stellen auch automatisch die erforderliche Landing Page her, über die der Gast dann zur Direktbuchung im Dynamic Shop weitergeleitet wird. Auf der Administrationsseite bieten wir Werkzeuge für eine automatische Budgetkontrolle unter Berücksichtigung des Buchungsvolumens und übernehmen die Verrechnung der Ad-Kosten.
Wie einzigartig ist seekda mit diesem Angebot, was ist der Vorteil von seekda in diesem Kontext?
seekda gehört zu den ersten CRS-Partnern in Europa, die es ermöglichen, Preise direkt an Google zu senden. Durch die nahtlose Integration in unsere Booking Engine lassen sich sehr individuelle Angebote wie etwa Pauschalen bewerben, die über das übliche standardisierte Angebotsspektrum von Buchungskanälen hinausgehen. Zusammen mit dem Channel Management erhält der Hotelier hier die Möglichkeit, sich einen einmaligen Mix an Vertriebskanälen für seinen Bedarf zusammenzustellen.
Welche Kosten fallen für den Hotelier an, wenn eine Buchung über Google erfolgt?
Wir verrechnen dafür das Cost-per-Click-Modell von Google mit einem geringen Prozentsatz des angefragten Buchungsvolumens.
Gibt es bereits Erfahrungswerte über die Bedeutung der Google Travel Ads? Wie werden diese vom Reisenden angenommen?
Für fundierte Aussagen ist es zu früh. Wenn die hoteleigene Buchungslösung und Homepage professionell und transparent ist, ist das Potential für den einzelnen Hotelier aber sehr groß.
Hat Google das Potential, die bestehenden Hotelportale vom Markt zu verdrängen?
Der Hotelfinder kann nur eine Teilfunktion der existierenden Portale ersetzen und nutzt für die eigentliche Buchung ja die am Markt etablierten Partner. Wir als Channel Manager sind überzeugt, dass es auch langfristig auf einen gewogenen Mix aus verschiedenen Vertriebskanälen ankommt. Der Hotelfinder wird hier sicherlich eine wichtige Rolle spielen.
Haben Sie noch einen Tipp für die Hoteliers auf Lager, um Google Hotelfinder richtig zu nutzen?
Für den erfolgreichen Verkauf über den Google Hotelfinder gelten im Prinzip ähnliche Regeln wie bei anderen Buchungsplattformen: Das A und O sind natürlich ausreichend Verfügbarkeiten, denn ohne diese wird ein Hotel gar nicht erst gelistet. Je weniger Restriktionen – wie etwa Mindestaufenthalte – für diese Verfügbarkeiten gelten, desto besser. Außerdem sollten Zimmer und Pauschalen immer mit Fotos illustriert werden, damit sich der potentielle Gast ein Bild machen kann. Und natürlich schadet es nicht, alle Textbausteine von einer zweiten Person kontrollieren zu lassen; am besten im Rahmen einer Testbuchung.
40% unserer Kaufentscheidungen werden durch die Meinungen von Freunden beeinflusst. 60% dieser Meinungen beziehen wir aus sozialen Medien. Dort stammen 80% der Meinungen von nur 5% unsere Kontakte.
Diese Aussage ist zu 100% erfunden. Ich möchte mit ihr jedoch eins ausdrücken: Viele unsere Kaufentscheidungen werden – bewusst oder unbewusst – von der Meinung sehr weniger Menschen beeinflusst.
Leistungsträger möchten mit Marketing vor allem zwei Dinge bezwecken: 1. Dass ihr Produkt bekannt wird; 2. Dass ihr Produkt beliebt wird. Oft verpufft Werbebudget jedoch. Selbst wenn ich im Fernsehen täglich Werbung für eine bestimmte Joghurt-Sorte sehe, werde ich die kaufen, die mir von einem Freund empfohlen wird. Dafür gibt es einen Grund: Vertrauen.
Das Cluetrain-Manifest beschreibt die Vertrauensbeziehung Käufer – Verkäufer wie folgt: „wir sind keine zielgruppen oder endnutzer oder konsumenten. wir sind menschen – und unser einfluss entzieht sich eurem zugriff. kommt damit klar.“
Das Cluetrain-Manifest behauptet, Gatekeeper gäbe es nicht mehr. Doch diese gibt es immernoch, und das in ähnlicher Form. Früher ließ man seine Meinung von kompetenten, relevanten und vertrauenswürdigen Medien beeinflussen. Wer einen neuen PC kaufte, hörte eher auf den Rat der ‘ct als auf den der Bild. Heute geht der Trend dorthin, sich Informationen im Internet zu beschaffen, wo unzählige Menschen unzählbar viele Meinungen abgeben. Auch dort gibt es Meinungsmacher, nur: wie findet man die, die ihre Meinung sagen, und wie beurteilt man, wessen Meinung relevant ist?
Die einfachste Methode ist wohl diese: Messen, wie aktiv diese Menschen sind, sei es über Check-Ins, Statusmeldungen via Facebook oder Bewertungen in Qype. Und wie viel Beachtung diese Menschen und ihre Beiträge finden, in etwa durch Kommentare, Likes, und Klicks auf ihre Links.
Beeinflusst man die Meinung der wenigen, die Einfluss haben, beeinflusst man damit indirekt auch die Meinung der vielen, die sie beachten. Ein kleines Beispiel aus meinem persönlichen Alltag: Wenn ich unterwegs bin um Kunden zu schulen, gehe ich abends gern noch etwas essen. Meist habe ich noch kein Stammlokal, und so schaue ich meist online, wo ich essen gehe. Die wenigsten Restaurants können mehr als ein Dutzend Bewertungen auf den bekannten Bewertungsplattformen – Google Places, Qype, Foursquare – vorweisen, dennoch sind es diese wenigen Bewertungen, die das Bild der Menschen bestimmen.
Es ist also wichtig, vor allem diejenigen zu erreichen, deren Meinung gehört wird und Gewicht hat.
Tools dafür gibt es schon: So zeigt Facebook die Statusmeldungen, die für den jeweiligen Nutzer am interessantesten sein könnten unter „Hauptmeldungen“ an; Seiteninhabern sehen, wie gut Statusmeldungen bei den Fans ankommen. Auch hat Google mit dem Kauf des Startups „SocialGrapple“ weitere Expertise erworben, um die Interessen der Nutzer besser einschätzen zu können.
Ein für jeden zu nutzendes Tool ist Klout. Klout dient ebendazu, den Einfluss von bestimmten Menschen im Internet abzuschätzen und zu klassifizieren. Diese Menschen kann man dann als Multiplikator nutzen, die auf das eigene Produkt aufmerksam machen, zum Beispiel ein Auto. Im gezeigten Beispiel wurden 217 Influencer zu einer Testfahrt eingeladen und erzeugten 51 Millionen Impressions.
Die Airline Virgin America verknüpfte den Klout-Score mit Geodaten und Flugbuchungen und schenkte den ersten 120 „Influencern“, die bei ihr einen Flug von oder nach Toronto buchten den Rückflug – inklusive gratis WLAN. Das „Palms“, ein Hotel in Las Vegas checkt den Score der Gäste, und gewährt denen mit besonders hohem Score besondere Annehmlichkeiten.
Unser Blog wird von Klout (hoffentlich korrekt 😉 ) als einflussreich zum Thema „Social Media“ eingeschätzt, warum er aber auch als relevant im Bezug auf das „Massachusetts Institute Of Technology“ gilt, das können wir uns nicht erklären.
Dieses Tool ist frei zugänglich, die Frage ist, wie kann es für Leistungsträger nutzbar gemacht werden? Nun, die Anzahl der Menschen, die Dienste wie Foursquare oder Google Places nutzt, um an Orten einzuchecken steigt, und sie wird mit dem Erfolg von Smartphones mit Internetflats weiter steigen. Über ihre Check-Ins können Leistungsträger Gästen ihre Internet-Identität zuordnen und diese mit Tools wie Klout messen. Besonders einflussreiche Gäste können so identifiziert werden. Eine elegante Lösung dafür wurde mit der VenueMachine erdacht, das allerdings nur für Foursquare funktioniert: Der Venue-Besitzer kann dort einstellen, dass er eine SMS bekommt, wenn jemand eincheckt, der einen bestimmten Klout-Score überschreitet.
Wenn gewünscht, lassen sich so auch die erkennen, die besonders oft zum Thema Gastronomie oder Hotellerie schreiben und gelesen werden. Umgekehrt lassen sich auf diese Art und Weise auch Fachleute zu bestimmten Themengebieten finden. Mit Sicherheit werden in Zukunft in Monitoringtools, und später in Kassen- und Reservierungssysteme die Möglichkeit integriert den Einfluss bestimmter Social Media Nutzer abzuschätzen. Es mag ethisch fragwürdig sein, einen Gast besser zu behandeln, nur weil er wichtig ist, getan wird es aber – ob bewusst oder unbewusst – jedoch schon. Oder was meint Ihr?
Gerade eben stellt Oberstaufen Tourismus mit dem Gastgebermagazin 2012 den neuen Urlaubskatalog vor und mit ihm einige Innovationen, die wohl mit Schlagwörtern wie CrossMedia, Augmented Media oder Enhanced Content umschrieben werden können.
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