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Hotelcamp 2022: Die kreative Innovationsplattform für die Hotellerie

Wir lieben Barcamps – und dürfen dich heute endlich wieder zu einem einladen!

Offene Räume. Frische Ideen. Trends, Innovation und Einblicke in das operative Arbeiten in der Branche. Tiefe Diskussionen und ungezwungenes Plaudern. Im Meetingraum und an der Bar. Hast du auch Bock drauf? Wir auch!

Es gibt wohl keine andere Art des (beruflichen) Austauschs, der uns und unseren Werten bei Realizing Progress so entspricht wie das Barcamp. Kein anderes Format bietet die Möglichkeit, sich so ungezwungen auf hohem Niveau zu aktuellen Branchenthemen auszutauschen und gleichzeitig Zeit und Raum, spannende Menschen (wirklich) kennenzulernen und langfristige Kontakte zu knüpfen. (Falls du bislang an keinem Barcamp teilnehmen konntest – hier sind alle Infos zum Format).

Das Hotelcamp – ein echtes Highlight für Barcamp-Fans

Ein jährliches Highlight im Veranstaltungskalender ist das Hotelcamp, das wir dieses Jahr schon zum 14. Mal zusammen mit der HSMA organisieren dürfen. Das können wohl alle unterschreiben, die die besondere Atmosphäre mit 150 spannenden Teilnehmer*innen der Branche schon mal miterlebt haben. Warum das so ist? Na zum Beispiel weil, ….

  • Noch immer untypisch für die Hotelbranche, sind hier alle per Du und leger gekleidet,
  • Hierarchien spielen keine Rolle, sondern der Wunsch nach fachlichem Austausch,
  • jede*r kann selbst die Themen einbringen, die sie/ihn beschäftigen
  • und am Ende gehen alle nach zwei tollen Tagen mit unzähligen Ideen, Anregungen und neuen Kontakten nach Hause.

Sehen wir uns im November zum #hcamp22?

Das 14. Hotelcamp (#hcamp22) findet dieses Jahr vom 10. – 12. November 2022 im Parkhotel Heilbronn statt.

Bist im weitesten Sinne in der Hotelbranche tätig und möchtest dieses besondere Event miterleben? Ganz egal, ob Du direkt im Hotel arbeitest oder als Dientleister*in/Berater*in oder Zulieferer für die Hotellerie tätig bist, ob Du Inhaber*in, Führungskraft oder Auszubildende*r in Deinem Unternehmen bist: Wir würden uns freuen, Dich im November in Heilbronn zu treffen.

Hier kannst du dir dein Ticket sichern: Alle Infos und Anmeldung hier auf der Hotelcamp-Website

Unser Gastgeber: das Parkhotel Heilbronn

Nach Stationen in Bendorf, Kassel und Krefeld sind wir in diesem Jahr zum ersten Mal im Süden in der Republik zu Gast. Das Parkhotel im Herzen von Heilbronn bietet uns ein kreatives Umfeld mit großzügigen Tagungsmöglichkeiten, Schwäbischer Hausbrauerei und Bar auf 42 Metern Höhe. Perfekte Voraussetzungen, um sowohl produktiv als auch gesellig zu sein. Mit diesen beiden Dingen steht und fällt ja der Erfolg eines jeden Barcamps.

Alles zur Location

Parkhotel Heilbronn
Kreatives Umfeld: Das 14. Hotelcamp findet im Parkhotel Heilbronn statt.

Was steht inhaltlich auf dem Session-Plan?

Da könnten wir genauso gut dich fragen – was möchtest du denn vorstellen, diskutieren, erfahren? Denn wie immer beim Barcamp gilt: über die Themen und Sessions entscheiden die Teilnehmer*innen selbst vor Ort. Klar liegen manche Themen auf der Hand:

  • Wie geht es im Zuge der Corona-Situation weiter für die Branche?
  • Wie begegnet man dem neuerlichen Digitalisierungsschub?
  • Welche Anforderungen entstehen durch das Thema Nachhaltigkeit?
  • Welche spannenden Konzepte und Ideen gibt es auf dem Trendradar?

..Und vieles mehr. Gemeinsam geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und neue Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der Hotellerie zu erarbeiten.

Wir freuen uns auf Dich!

Klingt das spannend für Dich? Dann lass uns treffen – beim 14. Hotelcamp in Heilbronn. Du wirst dort nicht nur mich und meine Netzwerk-Kollegin Anna treffen sondern auch das Team der HSMA sowie viele spannende Menschen der Branche.

Hier geht es zur Anmeldung

Wir freuen uns auf dich!

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Hotelcamp 2021: Endlich wieder persönlicher Austausch auf Augenhöhe

In genau einem Monat ist es so weit:

Das mittlerweile 13. Hotelcamp (#hcamp21), DAS Barcamp für die Hotellerie von der HSMA und Realizing Progress, findet dieses Jahr vom 04. – 06. November 2021 in Krefeld statt – und zwar wie bereits 2019 im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Sichere dir jetzt einen der wenigen noch freien Plätze!

Aufgrund der Corona-Situation mussten wir das Hotelcamp 2020, das wir jedes Jahr gemeinsam mit der HSMA organisieren, digital durchführen. Das hat zwar sehr gut funktioniert und das Feedback der Teilnehmer*innen war auch entsprechend positiv, aber dennoch lebt dieses Veranstaltungsformat wie kein anderes von persönlichen Begegnungen und dem professionellen Austausch auf  Augenhöhe. Insbesondere angesichts der derzeitigen Herausforderungen, denen die Branche gegenübersteht, ist dies wichtiger denn je.

Krefeld? Waren wir da nicht doch schonmal?

In der Tat fand bereits das letzte „richtige“ Hotelcamp 2019 im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt. Wir fühlten uns sehr gut aufgehoben damals. Schöne Tagungsräume, tolle Abendveranstaltung und sehr kurze Wege. Gastgeber Walter Sosul versprach uns damals im Vorfeld: „Wir glauben daran, dass man für ein Barcamp viel Raum in Form eines großzügigen, inspirierenden und möglichst spontan flexiblen Lernumfeldes benötigt.“

Und da dies in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation umso mehr gilt, haben wir uns entschieden, wieder an den selben Ort zurückzukehren.

Das Hotelcamp findet wieder im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt..
Das Hotelcamp findet wieder im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt..

Wie sind die Corona Regeln?

Es gilt grundsätzlich für alle Teilnehmer*innen die 3G-Regel. Darüber hinaus haben wir die Anzahl der Teilnehmer*innen auf maximal 100 beschränkt. Die Location bietet sehr viel Raum und hat selbstverständlich selbst ein ausgeklügeltes Sicherheits- & Hygienekonzept, so dass wir guten Gewissens das Hotelcamp in diesem Rahmen durchführen können.

Was steht inhaltlich auf dem Session-Plan?

Wie immer beim Barcamp gilt: das entscheiden die Teilnehmer*innen selbst vor Ort. Manche Themen liegen natürlich aufgrund der Corona-Krise auf der Hand. Wie geht es jetzt weiter für die Branche? Wie begegnet man dem neuerlichen Digitalisierungsschub? Aber auch welche Anforderungen werden künftig an das Thema Nachhaltigkeit gestellt? Und vieles mehr. Gemeinsam geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und neue Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der Hotellerie zu erarbeiten.

Willst Du auch dabei sein?

Klingt das spannend für Dich? Dann lass uns treffen – beim Hotelcamp in Krefeld. Es gibt noch einige wenige Teilnehmerplätze:

Hier geht es zur Anmeldung …

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4 Fragen an den Gastgeber des Hotelcamps & mögliche Themen

Das 11. Hotelcamp (#hcamp19), das Barcamp für die Hotellerie, findet dieses Jahr vom 24.-26. Oktober in Krefeld statt – und zwar im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Seit dem 10. Hotelcamp sind wir auf Wanderschaft mit unserem Barcamp, das wir seit Beginn gemeinsam mit der HSMA Deutschland organisieren. Das heißt, dass wir in diesem Jahr wieder eine neue Location mit unserem Barcamp bespielen dürfen. Da wir neugierig sind, wie es vor Ort sein wird, haben wir unserem Gastgeber Walter Sosul vier Fragen gestellt – er stellt sich dabei auch selbst vor.

Walter Sosul – Gastgeber des Hotelcamps 2019

Barcamps sind per Du, stell Dich doch kurz den Teilnehmer*innen des Hotelcamps vor.

Seit gut 35 Jahren bin ich Gastgeber mit Leidenschaft und liebe immer noch, was ich tue. Täglich freue ich mich mit meinem Team auf die Herausforderungen, die die Gäste uns bringen. Seit über 25 Jahren ist meine Wirkungsstätte das MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Lernt mich live und in Farbe kennen, gerne beantworte ich die ein oder andere Frage von Euch. Ich freue mich, euer Gastgeber sein zu dürfen beim Hotelcamp 2019!

Das Hotelcamp im MERCURE Tagungs- & Landhotel Krefeld: warum ist das der perfekte Ort für ein Barcamp?

Wir glauben daran, dass man für ein Barcamp viel Raum in Form eines großzügigen, inspirierenden und möglichst spontan flexiblen Lernumfeldes benötigt. Diesen Raum bieten wir hier in Form des schönsten aller Räume – die Natur – welche man durch den Austritt in aller unserer Tagungsräume schnell erreichen kann.

Zudem bietet unser Haus viele kleine Nischen, die zum Rückzug und zur Kommunikation einladen und wo man sich frei und kreativ entfalten kann. Was zum Kreativprozess benötigt wird, ist immer in ausreichender Menge vorhanden. Hier findet Ihr keine festen Essenszeiten, denn wir unterwerfen uns dem Prozess und nicht andersherum.

Auf was können sich die Teilnehmer*innen besonders freuen?

Unser Haus liegt citynah im Grünem, eingebettet im Golfplatz mit 13 Hektar Parkareal. Freut euch auf ein Kaleidoskop der Gastlichkeit, denn oft sind es die Kleinigkeiten am Rande, die inspirieren und zum Schmunzeln einladen. Freut Euch auf regionale, saisonale und bodenständige Küche, auf unsere Mercure Weinlese Mundschenk, die die ein oder andere Überraschung für Euch bereithalten wird.

Das Hotelcamp mitten im Grünen!

Was erhofft ihr Euch vom Hotelcamp in Eurem Haus?

Wir erhoffen uns, allen Teilnehmern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und ein tolles Feedback auf Plattformen wie Google, Instagram, Facebook zu bekommen. Denn dieses Feedback kann auch andere Kunden begeistern, die uns wiederum buchen. Zudem freuen auch wir uns auf einen kommunikativen Austausch mit allen Teilnehmern.

Welche Themen und Herausforderungen bewegen Euch gerade besonders?

Uns erregt und erschreckt ist, dass die Verbände und Zusammenschlüsse, welche es in der Hotellerie gibt, es nicht schaffen, sich an einen Tisch zu setzen. Ziel muss es sein, das Bild der Hotellerie zu erneuern bzw. zu verändern, um es wieder attraktiv für junge Menschen zu machen. Zudem rückt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus unserer Gäste und verändert unseren Blick von der Anreise über den Aufenthalt bis zur Abreise. Und auch der extreme Hotel- und Immobilienboom in immer satteren Märkten ist eine Herausforderung für uns.

 

Herzlichen Dank für das Interview – wir freuen uns schon sehr mit den Teilnehmer*innen nicht nur Eure Herausforderungen und Themen zu diskutieren. Ein Barcamp hat immer das Ohr am Puls der Zeit und bis Oktober wird sich noch viel tun. Folgende Fragestellungen werden aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Thema beim Hotelcamp sein:

  • Wie gehen wir mit dem neuen Urteil zur Ratenparität bei Booking um?
  • Was bedeutet Google Travel für die Hotellerie?
  • Was macht die Hotellerie gegen den Klimawandel?
  • Mobile Payment und Facebooks Libra – was kommt auf die Branche zu?

 

Diese Themen interessieren Euch? Ihr habt eigene Themen? Dann lasst uns treffen – beim Hotelcamp in Krefeld: hier geht es zur Anmeldung.

 

 

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eLearning Immer wieder TZonntags Kommunikation Marketing & Vertrieb Publikationen Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Digital Leadership, Babelfisch wird Wirklichkeit, Mobile Screencasts, Zaubertrank Digitalisierung, Eierlegende-Wollmich-Marketer, Lasset uns denken – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit sechs Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digital Leadership: von anderen Branchen lernen.

Empfohlen von Florian

Die Digitale Transformation schreitet voran – der Schrei nach Digitalen Leadern wird immer lauter. Ich beschäftige mich ja bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema.  Ein spannender Artikel im Upload Magazin inkl. 10 Interviews mit Digital Leadern zeigt nun, was Digitale Leader ausmacht. Lesenswert, da vieles davon 1:1 auf touristische Unternehmen übertragen werden kann.

Digital Leader müssen die richtige Haltung einnehmen! (Foto: GregSnell)

Nutzt Screencasts am Smartphone!

Empfohlen von Günter

Ab Montag beginnt für mich eine herbstliche Workshop- und Livereportagetournee, die mich unter anderem nach Ostfriesland, Mannheim, Karlsruhe, München, Erfurt und mehrmals nach Frankfurt führt. Speziell im Bereich „Mobile Storytelling“ werde ich etliche Keynotes und Workshops halten – und hier viele praktische Anwendungsbeispiele bringen.

Eine Neuerung von iOS 11 wird mir dabei helfen, diese wesentlich attraktiver zu gestalten: Durch die neue Screencast-Funktion kann ich Arbeitsabläufe in Smartphone-Apps aufzeichnen und als Videos in meine Präsentationen einbinden. Wie dies funktioniert, seht ihr am Beispiel dieses Screencasts bei der Erstellung eines Cinemagraphs mit der iOS-App MaskArt:

Darum mein Appell: Nutzt Screencasts am Smartphone! Sie ermöglichen eine schnelle, leicht verständliche Visualisierung, die für die Vermittlung (auch von eLearning-)Inhalten ein Segen ist!

 

Ist Digitalisierung so etwas wie ein Zaubertrank?

Empfohlen von Catharina

Heute möchte ich Euch einfach eine Leseempfehlung geben. Ok, eigentlich sind es zwei. Der erste Artikel trägt den Titel Aus der alten Welt und beschäftigt sich mit dem Verständnis für die Digitalisierung auf Vorstandsebene in Deutschland. Ein Ergebnis der in diesem Zusammenhang durchgeführten Studie bleibt hängen:

92% der Vorstände haben keine Erfahrung mit Digitalisierung, die sich im Lebenslauf niederschlägt.

Was braucht es für die digitale Zukunft? Technologie sicher, doch das ist nicht alles. Foto: Greg Snell

Der zweite Artikel hat einen ebenfalls interessanten Titel: Kapieren die Deutschen die Digitalisierung nicht?  Christian Rätsch, CEO von Saatchi und Saatchi, äußert sich eher besorgt, was den digitalen Zustand von Deutschland angeht. 

„Wir reden in Deutschland zu viel über das, was nicht geht, und viel zu wenig darüber, was geht. Und es reden ehrlich gesagt eben oft auch die Falschen.“

Es geht in beiden Artikeln nicht um Schwarzmalerei, auch wenn man das vielleicht so interpretieren könnte. Vielmehr beleuchten die beiden Artikel wichtige Punkte, die oftmals in der Diskussion um neue Technologien und Breitbandausbau, untergehen. Digitalisierung ist eben nicht nur die neue schlaue Software oder das schnelle Internet, sondern zuallererst einmal das tiefe Verständnis für unternehmensübergreifende Veränderungsprozesse, die damit einhergehen.

Der eierlegende-Wollmich-Marketer

Empfohlen von Pascal

Außergewöhnliche CMOs haben verstanden, dass in digitalen Zeiten der Kunde nicht nur König ist, sondern Kaiser. Die Customer Journey wird in zunehmendem Maße das entscheidende Element für Kundenbindung und Verkaufserfolg.

 

Digitalisierung, Influencer, Machine Learning, BigData, SmallData, Programmatic, ChatBots, MultiChannel, Artificial Intelligence oder Virtual Reality. Bei so viel Buzz kann man heute leicht die Orientierung verlieren

Die Aufgaben des CMO haben sich im Zuge des digitalen Wandels verändert. Welche Skills innovative Marketing Verantwortliche heute mitbringen zeigt der Beitrag „Was ein CMO heute können muss“. Für Schnellleser folgend einige der erwähnten Fähigkeiten und Eigenschaften aus dem Artikel:

  • Leadership-Funktion
  • echter Teamplayer
  • Kreativitäts- und Innovationstreiber
  • Bleib neugierig und triff schnell Entscheidungen
  • Ausprobieren, anwenden, Fehler machen
  • Geht raus aus Eurer Komfortzone und lernt Neues

Der Babelfisch wird Wirklichkeit

Empfohlen von Ben

Mein Highlight der Woche ist die Ankündigung der neuen Google Airpods. Die unauffälligen Ears-On Kopfhörer sind in der Lage, über 40 Sprachen in Echtzeit zu übersetzen und so eine Kommunikation vollkommen unabhängig von den jeweiligen Sprachkenntnissen zu ermöglichen.

Auch wenn das System aktuell nur mit dem Pixel 2 Smartphone funktioniert, so ist die technische Entwicklung ein absoluter Gamechanger für die komplette Branche.

Lasset uns denken!

Empfohlen von Bastian

Design Thinking und seine Methoden werden oftmals als Garantie für kreative neue Ideen, für Fortschritt, für Erfolg betrachtet. Jede Company, die etwas auf sich hält, bietet Kreativ-Kicker-Kaffeeschlürf-Ecken, Fistbumps mit dem Chef, lässige Workshopmethoden mit fancy Namen.

Grafik: Joni Majer, Quelle: Brandeins.de

Design Thinking und  die damit einhergehenden vermeintlichen Pflichten sind schon lange mehr als eine bloße Methodik zur Ideenfindung. Design Thinking wird zum Kult, dem jeder Unternehmer und alle die es werden wollen, nachlaufen. Kult reicht fast nicht. Okkultismus trifft es eher!

In der September-Ausgabe der Brandeins leitet Daniel Hornuff auf wunderbar treffende wie amüsante Weise die Religion Design Thinking her, spricht von Offenbarung, Erlösung und heiligen Schriften.

Und davon, dass man auch als Atheist sehr glücklich werden kann.

Für alle Leader, alle Service Designer, alle Zeremonienmeister. Und für mich der beste Read seit Langem!

Den Artikel gibt es hier, leider ist es jedoch kostenpflichtig. Sollte er irgendwann freigeschalten werden, kann ich euch gerne informieren.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Immer wieder TZonntags Social Media Termine

Digitale Führungskultur, ABCstar, Endspurt Ideenwettbewerb, Was Blogger bewegt, Lebenszeit in Social Media – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – unser aktueller Wochenrückblick. Heute mit Linktipps und Leseempfehlungen von Florian, Günter, Bastian, Kristine und Catharina. Wir wünschen Euch einen tollen Sonntag und auch schon einmal einen guten Wochenstart.

Digitale Führungskultur – ein Interview

Empfohlen von Florian

Um Unternehmen erfolgreich im digitalen Zeitalter zu führen, braucht es sogenannte Digital Leader mit einer gelebten digitalen Führungskultur. Gefragt seien Chefs, die Offenheit vorleben, ihren Mitarbeitern viel Freiraum lassen, auf starke Hierarchien verzichten und Fehler zulassen. Was macht Digital Leader aus und wie findet man sie? Diese Fragen beantwortet mein Link der Woche, der zu einem Interview mit mir in der Tophotel-Zeitschrift führt.

 

Geschäftsmodelle für Blogger – mein Workshop auf der ABCstar

Empfohlen von Günter

Diesem Samstag leitete ich bei der Austrian Blogger Conference, der ABCstar, einen Workshop mit dem schönen Titel „Wo woar mei Leistung“.

Wofür sind Unternehmen bereit, einen Blogger zu bezahlen? Ist es Reichweite? Content-Qualität? Expertise? In Arbeitsgruppen tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zu verschiedenen Geschäftsmodellen aus: Wie gelingt es, ein Unternehmen vom Wert eines Blogger-Einsatzes zu überzeugen? Aber auch: Wie kann ein Blogger Werthaltiges für den Auftraggeber schaffen?

Was die BloggerInnen in meinem Workshop erarbeiteten, werde ich im Nachklang der #ABCstar in einem eigenen Beitrag im Tourismusblog publizieren!

 

So viel Lebenszeit verbringen wir in Social Media

Empfohlen von Catharina

Teenager verbringen täglich bis zu 9 Stunden in Social Media und insgesamt verbringen wir 30% unserer Online-Zeit mit liken, kommentieren und teilen in sozialen Netzwerken. 60% dieser Interaktionen finden mobil statt, daher über ein mobiles Endgerät.

YouTube ist die Nummer eins wenn es um die Verweildauer geht: über 40 Minuten am Tag schauen Online-Nutzer Videos. Das entspricht 1 Jahr und 10 Monaten der Lebenszeit. Auf Facebook sind es im Durchschnitt 35 Minuten am Tag und Snapchat und Instagram folgen mit 25 Minuten sowie 15 Minuten. Schlusslicht ist Twitter mit 1 Minute.

Was sagen uns diese Zahlen? Auch nach mehr als 13 Jahren (Gründung  von Facebook 2004) steigt die Nutzung sozialer Netzwerke, nicht überraschend, kontinuierlich weiter an. Deutlich ist die Dominanz der auf Bilder bzw. auf Bewegtbild fokussierten Netzwerke. Speziell letzteres Content-Format ist in den nächsten Jahren ausschlaggebend für erfolgreiches Social Media Marketing.

Quelle: http://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic
Quelle: http://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic

Was Blogger bewegt

Empfohlen von Kristine

Bei der ABCstar in Linz standen neben dem Workshop von Günter (siehe oben) weitere Themen auf dem Programm. Der Rückblick von  Barbara fasst weitere Themen dieser Blogger-Konferenz kurz zusammen. Vor allem zeigt sie jedoch, was Blogger aktuell bewegt:

  • Enthusiasmus, Verantwortung und Mut
  • Die eigene Zielgruppe kennen und die hierzu passenden Kanäle bespielen
  • Content in seinen verschiedenen Formen
  • Rechtliches

Kennt ihr, oder? Vielleicht deshalb auch nicht verkehrt, doch mal ein paar Blogbeiträge zu lesen…

 

Endspurt im Ideenwettbewerb

Empfohlen von Bastian

Noch eine Woche habt ihr Zeit, euch bei unserem Ideen-Wettbewerb E-Voli zu bewerben! Egal, ob ihr ein neues Tourismus-Projekt auf die Straße bringen oder Entwicklungen in einer ganz anderen Branche mitgestalten wollt, wir unterstützen euch mit unserem Know-How, unseren Erfahrungen, unseren Kontakten etc.

In welchem Stadium sich eure Idee befindet, ist dabei vollkommen sekundär, zeigt uns, dass ihr für eure Idee brennt!
Wie ihr euch bewerben könnt, erfahrt ihr hier!

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Interview André Kretzschmar: „Es braucht sehr spezialisierte Fachkra?fte.“

Nach Tobias Woitendorf konnten wir André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund, zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlichen Tourismusmarketings befragen. 

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Herr Kretzschmar sieht die DMO als Visions-Entwickler, Werte-Schu?tzer und Marken-Fu?hrer mit dem Bewusstsein, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, um diese Rolle zu schärfen. Für ihn steht momentan der Aufbau einer zukunftsgerichteten Arbeitsorganisation im Mittelpunkt aller Überlegungen.

 

Tourismuszukunft: Was war Ihr erster Gedanke nach Durchsicht der 13 Thesen?

André Kretzschmar: Beim Lesen des Titels dachte ich: „Ach bitte nicht noch mehr Thesen zur U?berflu?ssigkeit von Tourismusorganisationen in dieser scho?nen neuen digitalen Welt.“ Bei der Auseinandersetzung mit dem Inhalt war aber schnell zu erkennen, dass es bei diesen Thesen glu?cklicherweise nicht darum geht, nur den Spiegel vorzuhalten und Defizite aufzuzeigen. Man spu?rt vielmehr die Intention Antworten auf neue An- und Herausforderungen zu geben.

Tourismuszukunft: Welche angesprochenen Punkte innerhalb der Thesen sind fu?r Sie im Hinblick auf eine zukunftweisende Entwicklung die relevantesten?

André Kretzschmar: Es sind die Punkte 1, 6, 9, 11 und 7/8. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Denn diese Punkte beantworten in meinen Augen die Frage nach der essentiellen Aufgabe der DMO recht pra?zise. Reduziert man diese Punkte auf ihre Kernaussage, erha?lt man folgende Funktionsbeschreibung: Die DMO ist Visions-Entwickler, Werte-Schu?tzer und Marken-Fu?hrer, die mit einer digitalen Dateninfrastruktur authentische – also mehr auf Identita?t als Image basierende – Qualita?tsprodukte distribuiert. Als Kernaufgabe ku?nftigen (und eigentlich bereits jetzigen) Destinations- oder auch Standortmarketings ist das fu?r mich absolut plausibel.

Natu?rlich ko?nnen und werden sich, aus horizontaler oder vertikaler Distribution ergebende, Aufgaben daran angliedern. Dies und das WIE wird in den anderen Thesen gut umrissen.

Tourismuszukunft: Was ist nach Ihrer Meinung entscheidend, damit ein zukunftsgerichteter Wandel u?berhaupt stattfinden kann?

André Kretzschmar: Tourismusorganisationen sind – wenngleich mit unterschiedlicher regionaler Auspra?gung – recht stark vertriebsorientiert ausgerichtet. Oft basieren Finanzierungsstrategien zu einem hohen Grad auf, von der Organisation selbst erwirtschafteten, Eigenmitteln. Dies schafft Abha?ngigkeiten, la?uft Gefahr zum Selbstzweck zu werden und fu?hrt durch die rasante Digitalisierung des touristischen Marktplatzes dazu, dass Konkurrenzsituationen entstehen, denen diese Organisationen nicht gewachsen sind. Die aus den Thesen abgeleitete Kernaufgabe aus Frage 2 la?sst sich mit einem solchen Finanzierungshintergrund schlichtweg nicht erfu?llen.

Und selbst wenn Touristiker dieses Problem la?ngst ausgemacht haben, wird das nicht automatisch auch von den Akteuren wahrgenommen, die politische Verantwortung fu?r o?ffentlich finanziertes Tourismusmarketing tragen. Es ist also neben der eigentlichen Aufgabenstellung Standortmarketing viel Aufkla?rungsarbeit zu leisten, um Tourismusmarketing mit dieser „neuen“ Ta?tigkeitsbeschreibung als freiwillige kommunale Leistung zukunftsfa?hig auszurichten und zu finanzieren.

Tourismuszukunft: Welche Ableitungen aus den 13 Thesen ergeben sich unmittelbar fu?r Ihre Organisation?

André Kretzschmar: Als o?rtliche Tourismuszentrale sind wir neben der Vermarktung der Destination natu?rlich intensiv mit der Ga?stebetreuung bescha?ftigt. Tatsa?chlich nimmt diese Ta?tigkeit den gro?ßten Raum ein. Umso wichtiger ist es, uns im Bereich des Destinationsmarketing effektiv aufzustellen.

Wir stellen die Frage: Welche Aufgaben kann, muss, oder sollte ich im Unternehmen selbst wahrnehmen und welche erbringe ich unter Zuhilfenahme von Partnern wie zum Beispiel u?bergeordneten Tourismusorganisationen oder Agenturen und Freiberuflern. Denn um den Herausforderungen der Digitalisierung auf Augenho?he begegnen zu ko?nnen braucht es sehr spezialisierte Fachkra?fte. Profis, die nicht nur zum Zeitpunkt Ihrer Einstellung auf der Ho?he der Zeit sind, sondern es auch bleiben.

Das stellt große Anforderungen nicht nur an die Mitarbeiter, sondern auch und vor allem an das Unternehmen. Es gibt Aufgaben die zwingend vor Ort erledigt werden mu?ssen – bei denen lokales Wissen und Handeln den entscheidenden Vorsprung ausmacht – und es gibt Aufgaben, bei denen es u?berhaupt keine Rolle spielt wo sie erledigt werden. Vor diesem Hintergrund steht fu?r uns aktuell also die Frage nach der Arbeitsorganisation (und natu?rlich der Finanzierung dieser Aufgaben) im Mittelpunkt aller U?berlegungen.

Tourismuszukunft: Wie sieht nach Ihrer Meinung die Standortvermarktung 2020 aus?

André Kretzschmar: Nun, 2020 ist in ziemlich genau 3 Jahren. Mir fehlt der Glaube an eine vollsta?ndig vera?nderte Situation des o?ffentlich finanzierten Tourismusmarketings in so kurzer Zeit. Doch es wird mehr Orte und Regionen geben, die sich mit zukunftssicherer Finanzierung und effektiven Netzwerken an die sich vera?ndernden Rahmenbedingungen angepasst haben. Je erfolgreicher diese Orte und Regionen in der Vermarktung ihres touristischen Produktes bis dahin sind, desto schneller werden andere diese Strukturen und Aufgaben fu?r die eigene Organisation u?bernehmen.

Zur Person:

André Kretzschmar leitet seit 2010 die Tourismuszentrale Stralsund. Vorherige Stationen waren die Usedom Tourismus GmbH sowie der Tourismusverband Vorpommern. 

André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund
André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund
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Immer wieder TZonntags: Echtzeit-Übersetzer, Google Spaces, Uber verzichtet auf Fahrer, Alles neu bei Instagram, Facebook Nutzer-Verhalten, MOOCs in Tourism, Twitter+

Sonne, Sommer, Sieger – was für ein Wochenende. Tolles Wetter kündigt den Sommer an – viele genießen schon ihren ersten Sommerurlaub. Unsere Enthusiasten können aber auch bei diesem Wetter nicht von ihren Themen lassen und haben ihre wichtigsten Links der Woche für Euch zusammengestellt.

Zuvor möchte ich aber noch über einen Sieger reden – uns zwar über unser neues Keyvisual. Mit 40 Stimmen in unserem Voting bei Facebook wurde es unser Jump-Bild vom Shooting in Bruneck. Herzlichen Dank für diese gute Wahl!

Jump Team

Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Günter · Tipp von Catharina · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Kristine · Tipp von Roland

Neu bei Immer wieder TZonntags: Unsere Veranstaltungs-Tipps. Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst. Direkt zu unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

Empfohlen von Florian

Reisen ohne Sprachprobleme

Träumt Ihr nicht auch davon? Egal, wohin ihr reist, könnt ihr jeden und alle verstehen. Ein Traum? Nein, die App Babelfisch der Firma Waverly Labs löst das Problem mit kleinen Ohrstöpseln – das Video zeigt schön die Funktionalität:

Die Crowdfunding-Kampagne soll hierzu zeitnah starten – man kann aber jetzt sich schon ein Paar Ohrstöpsel reservieren.

Empfohlen von Günter

Google Spaces: So what?

Google Assistent, Google Home, Allo, Duo, Android n, Daydream, Android Wear 2.0 … Mit einer Fülle von Ankündigungen haute Google diese Woche bei seiner Entwicklerkonferenz I/O kräftig auf die Pauke.

Und so nebenbei wurde mit Spaces auch noch ein neuer Messenger gelauncht, der im Web (spaces.google.com) wie auch per Android und iOS App recht clean funktioniert. Einen guten Überblick über die Funktionen bietet t3n hier.

Natürlich haben wir Spaces gleich getestet – und sind noch ein wenig ratlos, was sich damit wirklich anfangen lässt … Zu „basic“ als Messenger. Noch zu wenig durchdacht als Coworking Tool. Viele Funktionen fehlen, um wirklich als Alternative zu WhatsApp oder Facebook Gruppen durchzugehen. Als wahrer Mehrwert von Spaces werden sich aber wohl zwei Features erweisen:

  • Spaces organisiert Chats in Threads, zu dem je nach Thema unterschiedliche Teilnehmer eingeladen werden können, und
  • Spaces verfügt über eine Suchfunktion, die Text- wie Bildtreffer übersichtlich darstellt. Mögliche Anwendungsbereiche: in der Kollaboration oder auch als persönliches Pinterest Board.

Was ist eure Meinung zu Google Spaces? Wir freuen uns auf Eure Einschätzung in den Kommentaren!

Google Spaces App

Empfohlen von Catharina

Alles neu bei Instagram

Viele von Euch werden es sicher schon gelesen haben bzw. durch den eigenen Instagram Account gesehen haben: Instagram hat einen neuen Look. Der beschränkt sich nicht nur auf das Icon selbst, sondern auch auf das User Interface. Alles wirkt etwas aufgeräumter und die Benutzeroberfläche ist mehr oder weniger farblos. Dadurch sollen die Bilder mehr zur Geltung kommen sowie der Fokus mehr auf die Bildaussage gelegt werden können.

Doch das ist noch nicht alles.

Neben neuem Look gibt es auch einige sehr spannende Entwicklungen speziell für Unternehmen.  Einerseits testet Instagram derzeit Business Profile. Das ist das Pendant zur Facebook Brand Page, nur eben auf Instagram. Die Business Profile unterscheiden sich im Wesentlichen durch einen Contact-Button. Über den Contact-Button kann der User direkt mit dem Unternehmen interagieren. Ist der User vor Ort, zum Beispiel in der Nähe eines Geschäftes, wird ihm die direkte Route dorthin angezeigt. Möchte er unabhängig davon in Kontakt treten, dann kann er das direkt per Email tun.

Quelle: http://techcrunch.com/ Die Abbildung ist nicht aktuell. Nach dem gegenwärtigen Redesign, wird die Benutzeroberfläche anders aussehen.
Quelle: http://techcrunch.com/
Die Abbildung ist nicht aktuell. Nach dem gegenwärtigen Redesign, wird die Benutzeroberfläche anders aussehen.

Mit den Business Profilen kommen auch neue Analyse-Tools, denn bisher gibt es ja keine Auswertungsmöglichkeiten über die Plattform. Ein großer Nachteil und ständiger Kritikpunkt vieler Unternehmen.

Mit den neuen Auswertungsmöglichkeiten geht Instagram nun aber in die richtige Richtung und bietet endlich Aussagen zum Alter und Geschlecht der Follower, zu deren Ort sowie zu welcher Zeit sie die Plattform nutzen. Darüber hinaus wie viele Ansichten (Impressions) pro Post generiert wurden und wie viele neue Follower man per Stunde, am Tag sowie in der Woche dazu gewonnen hat. 

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Quelle: http://techcrunch.com/ Die Abbildung ist nicht aktuell. Nach dem gegenwärtigen Redesign, wird die Benutzeroberfläche anders aussehen.

Wollt Ihr mehr zu Instagram erfahren? Dann meldet Euch zu unserem nächsten Webinar am 29. Juli an.

Empfohlen von Ben

Facebook-Studie zum Nutzer-Verhalten

Wie ändert sich das Nutzer-Verhalten der Facebook-User im Sommer? Diese Frage beantwortet eine von Facebook durchgeführte Studie. So steigt beispielsweise die mobile Nutzung um ein viertel an, sobald es wärmer wird. Auch die Video-Nutzung geht um über 40 % nach oben.

Interessant für den Tourismus sind auch zwei der wichtigsten fünf Themen im Sommer nach „Running“: „Beach“ und auf Platz vier „Parks und Wälder“. Weitere Informationen und die detaillierte Infografik von Facebook gibt es in meinem Link der Woche.

Empfohlen von Bastian

Massive Open Online Courses (eLearning) im Tourismus – ein Interview

Etwas verspätet bin ich über ein spannendes Interview gestolpert, das die Kollegen von der International Federation for IT and Travel&Tourism bereitgestellt haben. Diskutiert haben Jamie Murphy (Australian School of Management), J. Bruce Tracey (Cornell University), und Tadayuki Hara (University of Central Florida).

Der Tenor ist wenig überraschend: MOOCs und eLearning werden den Tourismus revolutionieren! Ganz egal, ob es nun darum geht, dem Betrieb Know How über den Online-Vertrieb an die Hand zu geben, den Kollegen in der Tourist-Info zu zeigen, wie man Gäste optimal anspricht oder ob man die Mitarbeiter in den Reisebüros über seine Destination informieren will, die Möglichkeiten sind durch die richtige Wahl von Format und Aufbereitung quasi unendlich groß!

Was denkt ihr? Habt ihr schon Erfahrungen mit MOOCs? Habt ihr eventuell das ITB-MOOC besucht? Lasst uns gerne teilhaben und mitdiskutieren!

Empfohlen von Kristine

Twitter bietet zukünftig mehr Platz

Nur Platz für 140 Zeichen bietet der Kurznachrichtendienst Twitter für eure Posts. Da kam der ein oder andere schon mal in Bedrängnis, um alle relevanten Informationen in diese 140 Zeichen reinpacken zu können. Dazu noch ein Link – schwuppdiwupp gingen von den 140 Zeichen noch mal 23 Zeichen weg.

Jetzt hat Twitter ein Einsehen mit euch: Integrierte Fotos und Links sollen zukünftig nicht mehr bei den 140 Zeichen eingerechnet werden. Na, das hilft doch schon mal ein bisschen, oder? Auch wenn sich kurzfassen und aufs Wesentliche reduzieren noch immer das Markenzeichen von Twitter bleibt.

Kleiner Tipp: Wenn ihr bei integrierten Fotos andere Accounts erwähnt („Wer ist in diesem Foto?“), zählen diese Accountnennungen auch jetzt schon nicht in die Zeichenbegrenzung mit ein.

Empfohlen von Roland

Uber fährt alleine

Uber startet Tests mit selbstfahrenden Taxis in Pittsburgh. Der Autopilot im Ford Fusion soll laut Medienberichten noch eher unausgereift sein und deshalb natürlich auch einen Driver / Tester im Auto haben, um das Ganze zu überwachen. Aber bei dem Potential, welches Uber in das Projekt und damit in die eigene Zukunft legen kann, wird die Entwicklung aber hier sehr schnell voran gehen.

uber-car
Foto: Uber

Schon im März hat Uber aufhorchen lassen, als die Meldung umging, man habe 100.000 Mercedes S Klasse bestellt, die über Autopiloten verfügen. Dies zeigt ganz klar, wohin die Reise bei Uber geht.

Schätzungen gehen mittlerweile von 10 Mio selbstfahrenden Autos bereits im Jahr 2020 aus. Und wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet, ist das sehr realistisch.  Uber hat damit das Potential, unsere gesamte Mobilität definitiv zu verändern.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

P.S.: NEU!!!  Wir sind bei Snapchat – unser Account Tourismusblog freut sich auf Euch! 🙂

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Destinationen Hotel Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Big Data im touristischen Vertrieb – das Beispiel Rateboard

RateBoard ist eine Software-Lösung für Hotels und Destinationen, welche Daten wie Buchungshistorien, Konkurrenzpreise, anstehende Events, Wetterentwicklungen und Online-Bewertungen verarbeitet, um Preisempfehlungen auf Basis von Big Data zu geben. Das Tool, das sich selbst als Software zum Nachfrage Management bezeichnet wird u.a. von Innsbruck Tourismus verwendet. Ein Grund für uns das Tool genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir haben hierfür den Co-Founder  Matthias Trenkwalder interviewt – das Ergebnis findet ihr untenstehend.

Das Interview

 

Was macht RateBoard? Welchen Service erhalten Hotels und Destinationen?

Wir von RateBoard, sind ein aus einem Projekt der Universität Innsbruck entstandenes, innovatives Unternehmen und DER Big Data Partner im Ferientourismus. Unser System verarbeitet eine Vielzahl von Informationen, um gewinnbringende Preisempfehlungen zu geben und somit optimal auf die mittlerweile dynamische Nachfrage zu reagieren. Unser Revenue Management System stützt sich auf eine Vielzahl von internen, sowie externen Datenquellen und ist für Hoteliers ab Tag 1 nützlich.
Destinationen profitieren durch die Benchmarking und Forecasting Tools; somit können Sie die reale Preisdynamik auf dem Markt nachvollziehen und sich hinsichtlich Preis- bzw. Nachfrage mit anderen Destinationen matchen.

Übersicht

Was unterscheidet das Produkt von anderen RateShopper-Lösungen wie z.B. HQplus?

Rateboard ist keine RateShopping Lösung. Die Preise der Konkurrenzhotels sind natürlich wichtig, aber nicht genug um Revenue Management zu betreiben. Hierzu muss man eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen u.a. individuelle Buchungslage bzw. historische Daten, Events und Saisonalitäten, Wetterprognosen und auch Reputation.

Buchungsprognosen
Buchungsprognosen

Wie unterscheidet sich das Destinationsprodukt vom Hotelprodukt?

Beim Destinationsprodukt geht es uns darum, Preisdynamiken und Marktnachfrage in verschiedenen Perioden nachzuvollziehen und Destinationen  miteinander zu vergleichen. Dies gibt Aufschlüsse über zukünftige Strategien auf Makroebene und setzt dem leidigen Thema „gute Auslastung, schlechte Preisdurchsetzung“ ein Ende.
Das Hotelprodukt ist ein innovatives Revenue Management System, das sich an das individuelle Hotel anpasst und wie erwähnt eine Vielzahl an Daten verarbeitet um genaue Nachfrageprognosen und optimale Preisempfehlungen zu erstellen.

Jahresvergleich
Vergleich der Auslastung

Wie setzt Innsbruck Tourismus das Tool ein? Welchen Mehrwert liefert es für die Destination?

Innsbruck nutzt das Tool aus den oben genannten Gründen, mit welchen Destinationen Innsbruck sich benchmarkt bleibt aber geheim 🙂

Konkurrenzpreise
Konkurrenzpreise

Wohin geht es in Zukunft? auf welche Entwicklungen dürfen wir das dem Haus Rateboard gespannt sein?

Wir sind auf starkem Wachstumskurs und erweitern unsere Software konstant. Schritt für Schritt geben wir nicht nur Preisempfehlungen, sondern gehen eine Stufe weiter und möchten auch Empfehlungen bez. Aufenthaltsrestriktionen und Vertriebskanaloptimierung anbieten.

 

Vielen Dank Matthias für das Interview!

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Allgemein Immer wieder TZonntags Kommunikation Marke Reiseveranstalter Social Media Veranstaltungen

Immer wieder TZonntags: We are digital, E-Day:16, Instagram zur Kampagnenunterstützung, Zukunft der Marke, ReiseBloggerCamp, Start-up Wettbewerb,

Tzonntags-160221Heute ist der International Mother Language Day (IMLD) und da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, Euch unsere Lesetipps der Woche zu präsentieren. Selbstverständlich in unserer Muttersprache. 🙂

Einen schönen Sonntag für Euch! Herzlichst Catharina

Unsere Lesetipps:
I am digital Interview (Florian) ·  Zukunft der Marke (Johannes) E-Day:16 (Günter) · VIR Sprungbrett (Michael)· Instagram im Tourismus (Catharina) · 1. ReiseBloggerCamp (Kristine)

Unsere Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst, findest du unter unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

Empfohlen von Florian

I am digital-Interview: Arbeiten ohne Büro

I am digital, ein Blog der sich mit digitalen Arbeitsformen beschäftigt, hat mich zu unserer Arbeitsform als Netzwerkunternehmen interviewt. Was es heißt, ohne Büro zu arbeiten, entlokalisiert zu sein und trotzdem erfolgreich kollaborativ an Projekten zu arbeiten steht im Mittelpunkt des Artikels – viel Spaß beim Lesen.

Empfohlen von Johannes

Zukunft der Marke

Unter dem Titel Die Marke ist tot – Es lebe die Marke habe ich diese Woche im Blog unser weiterentwickeltes Tourismuszukunft Ringmodell vorgestellt und dabei auch 5 Thesen zur Zukunft der Marke aufgestellt. Ich freue mich auf Eure Meinungen dazu!

Das neue Ringmodell von Tourismuszukunft

Empfohlen von Günter

Sehen wir uns beim #eday16?

Nach zwei Jahren der Terminkollision von ITB Berlin und E-Day in Wien kann ich beim ?E-Day:16? endlich wieder dabei sein – als Livereporter und Twitter-Moderator aus dem Hauptsaal der Wirtschaftskammer.

„Sicherheit“ lautet das Thema von Österreichs größtem E-Business-Event am 3. März. Noch nicht angemeldet? Hier gibt’s alle Infos:

[youtube width=“600″ height=“369″]https://youtu.be/RRf1lrhQavA[/youtube]

Empfohlen von Michael

Start-up Wettbewerb VIR Sprungbrett

Am 22./23. Juni 2016 findet im Rahmen der VIR-Online-Innovationstage wieder der Start-up Wettbewerb „VIR Sprungbrett“ statt. Hier werden die 3 besten Tourismus-Start-ups mit Preisen im Wert von über EUR 33.000,– prämiert.

Die Bewerbung ist bis zum 30. April 2016 hier möglich: http://v-i-r.de/sprungbrett/

Auch in diesem Jahr wählen wir als Teil der Vorab-Jury & Final-Jury die Gewinner mit aus. Ausserdem spendieren wir dem 2. und 3. Gewinner jeweils ein Coaching zum Thema Strategie, Online-Vermarktung, Social Media oder Reisevertrieb.

Los gehts! 

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Die Sieger des VIR Sprungbretts 2015: Beach Inspector

Empfohlen von Catharina

Instagram zur Kampagnenunterstützung

Neckermann Reisen startet seine neue Kampagne „Urlaub mit Herz“. Gewinnen kann man 25 Jahre lang Urlaub mit Neckermann und das für jeweils 3.000 Euro pro Jahr.  Nicht schlecht und sicher sehr reizvoll, doch an dieser Stelle, aus meiner Sicht, eher Nebensache. 

Quelle: Neckermann Reisen Pressestelle
Quelle: Neckermann Reisen Pressestelle

Viel interessanter ist die Nutzung von Instagram sowie die Unterstützung von sehr erfolgreichen Instagramern, z.B. @thomas_k, sowie auch Neuentdeckungen, wie @lenipaperboats, bei der Kommunikation und zur Content-Generierung für die Kampagne. Neckermann hat hier sehr gezielt ausgesucht, um sicherzustellen das die Botschaft #urlaubmitherz auch hochwertig transportiert wird. 

Ein gutes Beispiel, wie man Instagram selbst sowie professionelle und einflussreiche Instagramer für seine Kampagne nutzen kann.

Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem Webinar„Instagram für Tourismusunternehmen“ am 25. Februar um 13:00 Uhr. 

Empfohlen von Kristine

1. ReiseBloggerCamp

Am 2./3. April findet in Berlin das 1. ReiseBloggerCamp statt. Fast überrascht es, dass es bisher tatsächlich noch kein BarCamp der Reiseblogger gab, ist diese Szene doch an sich sehr an einem Austausch untereinander interessiert.

Was mich allerdings noch mehr verwundert: Dass beim ReiseBloggerCamp nur Reiseblogger als Teilnehmer zugelassen sind. Die Stärke eines BarCamps liegt aus meiner Sicht gerade in dem Austausch über verschiedene Hierarchie- und Strukturebenen hinweg. Es geht für mich darum, die Sichtweisen und vor allem auch Rahmenbedingungen des anderen kennenzulernen und damit dessen Vorgehen besser verstehen zu gehen. Austausch und Vernetzung eben. Wunderbar deshalb, wenn eine Destination wie Rheinland-Pfalz ihr Wissen und Knowhow beim HotelCamp einbringt. Oder wenn beim morgen anstehenden TourismusCamp Niederrhein der IHK Mittlerer Niederrhein auch die Niederländer mit geladen sind.

Beim ReiseBloggerCamp können die Touristiker ihre eigenen Fragen und Bedürfnisse nicht direkt vor Ort einbringen. Schade. Aber vielleicht können sie ja zumindest unter dem Hashtag #RBCamp16 mitdiskutieren. 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

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Destinationen Marketing & Vertrieb

Relaunch der austria.info – ein Interview mit Daniel Steiner

Die  Website der Österreich Werbung (ÖW) – austria.info – wurde konzeptionell, inhaltlich und grafisch überarbeitet – und orientiert sich dabei nun absolut an den Bedürfnissen der Zielgruppe. Die neue Website wurde im September gelauncht und wir haben den dahinter stehenden Service Design Prozess von der Definition der Personas über deren Customer Journeys und der Konzeption der neuen Website begleitet.

SteinerDaniel_FotoDaniel Steiner, Teamleiter Strategie Digitale Medien von der ÖW, hat uns für den Blog nun ein kleines Interview zur neuen Website gegeben.  Viel Spaß!

Service Design in Relaunch-Projekten: das Interview

Der Relaunch der austria.info ist Geschichte; was ist aus Deiner Sicht die große Veränderung zum vorherigen Auftritt?

Mit dem Relaunch haben wir erstmals eine fullresponsive Website. Bisher hatten wir neben der Desktop Website auch eine eigene Mobile Website. Mit der zunehmenden Nutzung von verschiedenen mobilen Endgeräten war das nicht mehr zeitgemäß.

Im Designprozess haben wir uns an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe orientiert. Auf dem Weg zum Traumurlaub wünschen sich unsere User viel Inspiration und eine klare Struktur. Der potentielle Urlauber will ganz genau wissen, was ihn am Urlaubsort erwartet. Viele großflächige Bilder und Videos sorgen jetzt dafür, dass der User so richtig Lust auf Urlaub in Österreich bekommt. Die Navigation wurde komplett überarbeitet und klarer strukturiert. Der User findet mehrere Einstiegspunkte in die Themen und wird bei der Suche nach interessanten Inhalten besser geleitet.

Wie geht es weiter? Was kommt noch? Auf was dürfen sich Österreich Urlauber freuen?

Wir arbeiten an weiteren Modulen für die Website, die noch mehr Interaktion mit uns und unseren Inhalten ermöglichen werden. So wird es zum Beispiel bald einen Live Chat geben, über den die User direkt Kontakt zu unseren Urlaubsexperten aufnehmen können.

Darüber hinaus wird es im nächsten Jahr auch ein Online Magazin geben. Hier wollen wir Platz schaffen für Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen. Der User soll wirklich eintauchen in unsere Geschichten und überrascht werden.

Was haben Euch die von uns angewendeten Service Design Methoden (Personas, Customer Journey) für den Prozess gebracht?

Die Definition von Personas und deren Customer Journeys hat uns sehr dabei geholfen uns intensiv mit unseren Zielgruppen auseinander zu setzen. Bei Diskussionen zu unserer Zielgruppe hatten wir nun endlich alle das Bild derselben Person(a) vor Augen. Entscheidungen konnten so viel zielgerichteter mit der Frage „Würde das Stefan Kaiser oder Nicole Grünwald gefallen?“ (Anmerkung: 2 unserer Personas) getroffen werden. Die Customer Journeys haben uns schließlich potentielle Touchpoints aufgezeigt, an die wir zuvor gar nicht gedacht hätten. Daraus wiederum konnten wir Ableitungen für Design und Struktur der Website ziehen.

Beide Methoden waren eine wertvolle Grundlage für den Konzept- und Designprozess. Mit ihrer Hilfe konnten wir die Bedürfnisse unserer Zielgruppe ganz genau im Auge behalten, anstatt uns in Diskussionen zu verstricken, die eher geprägt sind von persönlichen Vorlieben und Befindlichkeiten als von klarer Userorientiertheit.

Fehlerkultur ist ein zentrales Thema im Service Design – aus Fehlern lernen und es konsequent in Form von Iteration verbessern. Was sind Eure größten Learnings? Was würdet ihr beim nächsten Prozess anders machen?

Die Definition von Personas und User Journey waren die Ausgangslage für unsere Usability Testings. Begleitend zum Designprozess führten wir Labortests mit Vertretern unserer Personas und Online Tests durch. Im Nachhinein betrachtet hätten wir für diese Testings mehr Zeit einplanen können bzw. mehr darauf achten können, nur mit echtem Content zu arbeiten. In den Tests haben wir nämlich festgestellt, dass Platzhalter und Dummy-Texte die User unnötig verwirren. Auch ein reines Wireframe Testing stellte sich mitunter als schwierig dar, die Tests, welche mit ausgearbeiteten Design-Klickdummies durchgeführt wurden, lieferten signifikantere Ergebnisse.

Das Thema Zeit ist insgesamt ein sehr wichtiges bei der Projektplanung eines so großen Relaunches. Anfangs hatten wir den Aufwand der Vorarbeiten und Konzepterstellung etwas unterschätzt und mussten nachjustieren. Eine Durchlaufzeit von ca. 1 ½ Jahren angefangen von den ersten Analysen des bestehenden Website Contents über die Konzepterstellung bis zur technischen Umsetzung sollte man auf jeden Fall einplanen.

 

Vielen Dank für das Interview, Daniel! Und natürlich auch für das Vertrauen, Euch bei diesen Prozess begleiten zu dürfen – es hat uns richtig Spaß gemacht.