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Coliving Hamburg – Realizing Progress wird unsere Marke und bleibt unser Anspruch

Fast alle mit vollständigem Impfschutz und mit großer Vorfreude auf ein reales Treffen aller jetzt 15 Netzwerkpartner*innen – so kamen wir Mitte Juli in Hamburg an. Nach den positiven Erfahrungen aus Berlin hatten wir uns wieder für ein Hotel in einer Großstadt und nicht für ein gemeinsames Ferienhaus entschieden. Und wir wussten, dass wir weitreichende Entscheidungen treffen würden.

Ein lebendiges Umfeld schafft neue Eindrücke

Doch zuerst zum Flair der Stadt – egal, wie gut viele von uns Hamburg schon kannten, die Lebendigkeit der Elbmetropole inspirierte uns alle. So machten sich viele von uns schon am zweiten Tag auf, die vielen Stadtviertel und unterschiedlichen Kieze zu erkunden. Unser Hotel war in der Hafencity, unweit der Elbphilharmonie, dem noch recht jungen Wahrzeichen Hamburgs. Und in diesem Stadtviertel konnten wir auch ganz direkt beobachten, wie Quartiersentwicklung funktioniert und welche Auswirkungen Stadtplanung auf das Verhalten und die Lebensqualität von Bevölkerung und Gästen haben kann.

Hamburg inspirierte uns auf vielfältige Weise.
Hamburg inspirierte uns auf vielfältige Weise.

Die neue Marke erblickt das Licht der Welt

Unser nach außen hin wichtigstes Thema war sicher unser Rebranding: Aus Tourismuszukunft wurde Realizing Progress. Für uns war das ein konsequenter und logischer Schritt aus der Entwicklung und der Diskussionen der letzten Monate und Jahre. Aus der Tatsache, dass Tourismus und Lebensraum immer weiter zusammenwachsen. Und aus unserem Anspruch, dass wir (nicht nur) die Tourismusbranche bei der dringend notwendigen Weiterentwicklung hin zu nachhaltigeren, resilienteren und zukunftsfähigen Strukturen und Geschäftsmodellen begleiten wollen. Realizing Progress eben – ab sofort nicht nur als Anspruch, sondern auch als sichtbare Marke. Wenn du weitere Hintergründe erfahren willst – Florian hat hier mehr dazu geschrieben.

Daneben gab es viele Themen, die nach außen nicht so sichtbar, für uns als menschenzentriertes Netzwerkunternehmen aber genauso wichtig waren. Von den ersten Grundsätzen für einen neuen Code of Conduct über einen internen Happyness Index bis zum Austausch über den Einsatz von Tools wie den Sinus-Milieus hatten wir die ganze Woche viele Themen, die wir in einem äußerst wertschätzenden und konstruktiven Umfeld diskutieren und erarbeiten konnten. Ein Interview zu den Grundsätzen unserer Existenz als Netzwerkunternehmen findest du übrigens hier.

Und nicht zuletzt – es tat uns einfach allen unglaublich gut, zu lachen, gemeinsam zu essen, zu trinken und die Stadt zu erkunden und die emotionale Nähe zu Menschen mit den gleichen Visionen und dem gleichen Wertegerüst zu spüren. Natürlich immer vor dem Hintergrund geltender Corona-Bestimmungen, dafür aber umso dankbarer für die Möglichkeit der Impfung und hoher Hygienestandards.

Konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit - die Essenz des Realizing-Progress-Teams.
Konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit – die Essenz des Realizing-Progress-Teams.

Lübeck zeigt uns gelungene Destinationsentwicklung

Viel zu schnell war die Woche um. Wir hatten unglaublich viele Ideen ausgetauscht, neue Eindrücke gesammelt und konnten in den sechs Tagen doch nur einen Bruchteil von dem wahrnehmen, was uns unser Umfeld und die Gedanken und Impulse unserer Netzwerkpartner*innen in dieser Zeit boten. Trotzdem verließen wir am letzten Morgen Hamburg Richtung Lübeck, um uns dort mit Christian Martin Lukas zu treffen, den wir bei der strategischen Neuausrichtung „seiner“ Lübeck und Travemünde Marketing GmbH begleiten durften. Von der konsequenten Orientierung an der Leitzielgruppe über die Ausgestaltung der Touristinfo bis zum unglaublichen Flair, das die Stadt bei einer Fahrt mit dem Elektroboot durch die wunderschönen Kanäle versprüht – wir waren beeindruckt und glücklich zu sehen, wie gut hier die Destinations- und Lebensraumentwicklung funktioniert. Unser Kollege Günter Exel hat unsere Eindrücke in einem kurzen Clip festgehalten.

Lübeck ist wirklich ein perfektes Beispiel für gelungene Destinationsentwicklung.
Lübeck ist wirklich ein perfektes Beispiel für gelungene Destinationsentwicklung.

Was wir mitgenommen haben

So eine intensive Woche hinterlässt bei uns allen Spuren – und genau das ist unser Ziel und unser Anspruch. Folgende Learnings haben wir dabei mitgenommen:

  • Mutig voran: Der Wechsel unserer Marke fühlt sich nach all den Planungen und Diskussionen einfach nur gut an. Es war konsequent und notwendig, diesen Schritt zu gehen. Wenn wir ihn nach außen erklären mussten, haben wir Zustimmung erfahren und wurden in unserer Entscheidung bestärkt.
  • Der Mensch steht im Mittelpunkt: Je größer und vielfältiger unser Netzwerk wird, desto mehr müssen wir uns um unsere interne Kommunikation und Zusammenarbeit kümmern. Damit wir bei zentralen Entscheidungen alle mitnehmen, damit wir weiterhin konstruktiv und produktiv arbeiten können und damit unser Netzwerk so lebenswert bleibt, wie es ist. Das schöne daran: Wir alle haben dazu die richtigen Werte und Einstellungen und jede Weiterentwicklung bei uns selbst ist es wert. Realizing Progress eben.
  • Strategisches, wertorientiertes Denken wirkt: Nicht nur beim lange vorbereiteten Launch unserer neuen Marke, sondern auch bei unserem Kunden Lübeck zeigt sich – unser Ringmodell und die Orientierung an den eigenen Werten und Bedürfnissen sowie eine konsequente Einbindung der Stakeholder schaffen außergewöhnliche Ergebnisse. Schön zu sehen, dass wir mit guten Tools und offenen, neugierigen Menschen solche Ergebnisse erreichen können!
  • Nach dem Coliving ist vor dem Coliving: So intensiv und ergebnisreich wir auch gearbeitet haben, wir sind alle mit mehr Fragen als Antworten nach Hause gefahren. Und das ist gut so! Die nächsten Monate werden wir uns weiter in kleineren Gruppen zu verschiedenen Colivings treffen und auch das nächste große Treffen im Sommer 2022 ist schon geplant (vielleicht dieses Mal wieder in einem Ferienhaus). In diesem Sinn: Lasst uns weiter an unserer eigenen Entwicklung und der attraktiver Lebensräume und erfolgreicher touristischer Akteure arbeiten.
Unser Lieblingsfotograf Greg Snell war auch wieder bei unserem Coliving dabei.
Unser Lieblingsfotograf Greg Snell war auch wieder bei unserem Coliving dabei. Hier findet ihr ein Behind-the-scenes-Video von ihm

 

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Rebranding: Tourismuszukunft wird Realizing Progress

Aus dem 2006 gegründeten Institut für eTourismus wurde ab 2013 ein internationales Netzwerk mit digitalem Mindset und Partner*innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Und nun wird aus Tourismuszukunft wieder etwas Neues: Realizing Progress.

Mehrere Gründe und Gedanken führten zu dieser Umbenennung. Gerne möchten wir dich in diesem Blogbeitrag mitnehmen auf unseren Weg der Entscheidung.

Realizing Progress begleitet uns schon länger

„Realizing Progress“ war und ist schon immer unser Anspruch.

Uns treibt bereits seit unserer Gründung an, Veränderung zu erkennen und Fortschritt zu erzielen. Wir wollen etwas bewegen. Wir wollen den Wandel gestalten und Akteur*innen hierbei begleiten und unterstützen.

Es ist deshalb kein Zufall, dass wir Realizing Progress schon einige Zeit als Claim in unserem Logo und als Zusatz unserer Wortmarke und Unternehmensbezeichnung führen. Tourismuszukunft – Realizing Progress ist dir deshalb vielleicht schon einmal untergekommen, bewusst oder unbewusst. Nun also wird aus Tourismuszukunft – Realizing Progress nur noch Realizing Progress.

Hintergründe zur Entscheidung für Realizing Progress

Was treibt uns dazu an, den bisher eher nebenbei geführten Claim Realizing Progress nach oben zu heben und unsere gut etablierte Wortmarke Tourismuszukunft hierfür verschwinden zu lassen? Und warum gerade jetzt? Eine gute und eine wichtige Frage.

Es gibt tatsächlich mehrere Gründe für diese Entscheidung, die auf unterschiedlichen Ebenen spielen.

  1. Wir wollen auch in Zukunft noch verstärkt internationaler arbeiten. Tourismuszukunft war sehr oft ein Zungenbrecher für unsere englischsprachigen Partner und Kunden.
  2. Wir sind schon seit Jahren in vielen unserer Destinationsprozessen deutlich über den Kerntourismus hinaus unterwegs – weil es anders auch keinen Sinn ergibt. Tourismus als Querschnittsbranche kann – egal auf welcher Ebene – nicht losgelöst von anderen relevanten Gestaltungs- und Einflussfaktoren (auf die Lebens- und Erlebnisqualität von Einwohner*innen und Reisenden) gedacht und entwickelt werden.
  3. Spätestens seit Corona kommt diese Perspektive auch ganz zentral in der Touristik bei Reiseveranstaltern, Leistungsträgern und Mittlern an. Es hält ein Umdenken Einzug und es findet ein bewussterer Umgang mit den Effekten des Tourismus statt.

Dies sind Entwicklungen, die uns wichtig sind, denn man kann Tourismus nur sinnvoll als ein Zusammenspiel zwischen den Reisenden und der bereisten Region und den dort lebenden Menschen verstehen. Rückt man eine Seite zu sehr in den Mittelpunkt der Betrachtung, entstehen immer Probleme und Spannungen.

Auch unser 2020/2021 gemeinsam mit der Tourismusbranche erarbeitetes impulse4travel-Manifest legt hierauf einen Fokus. Unsere dort formulierte Vision für den Tourismus 2025 lautet:

Der Ansatz des Lebensraums weitet den touristischen Fokus aus: Weg von der reinen Gästeausrichtung, hin zu ganzheitlichen Überlegungen, in denen die Belange der Einheimischen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Aufgabe als Lebensraumgestalter ist es folglich, sich umfassend in regionale Prozesse und Entscheidungen einzubringen. Mögliche Einschränkungen für die Bevölkerung sollen so gering wie möglich gehalten und nachhaltig positive Einflüsse auf lokale Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft maximiert werden.

Das impulse4travel-Manifest beantwortet, welche Handlungsräume sich für die Akteur*innen im Tourismus ergeben und welche Position/Haltung hierfür notwendig ist. Auch wir sind Akteur*innen im Tourismus. Entsprechend stellten wir uns ebenso die Frage: Was bedeutet impulse4travel für uns? Sowie: Was ändert impulse4travel für uns? Die kurze Antwort auf diese Frage: Realizing Progress.

Und eben nicht nur als reine Namensänderung, sondern tatsächlich als klarer Richtungsweiser. Denn wir sehen unsere Aufgabe darin, als ganzheitlich denkende Visionär*innen & Impulsgeber*innen für lebenswerte Lebensräume an deiner Seite zu stehen.

Was genau bedeutet Realizing Progress nun für uns – und damit auch für dich?

Wir kehren „unserer Branche“, dem Tourismus, natürlich nicht den Rücken. Dennoch möchten wir mit der Anpassung unseres Namens und unserer Ausrichtung deutlich aufzeigen, dass es den Tourismus für sich alleine nicht geben kann – er ist kein abgeschlossenes Ökosystem.

Gemeinsam müssen wir alle über Branchen-, Abteilungs-, territoriale und gedankliche Grenzen hinweg integriert denken und handeln. Nur dann können die Potenziale des Lebensraumes sinnstiftend gestaltet werden und letztendlich alle davon profitieren. Dass es dafür entsprechende Strukturen braucht, erklärt sich von selbst. Auch dafür wollen wir unsere Entwicklung und unsere Marke „Realizing Progress“ als Impuls verstanden wissen.

Ansonsten bedeutet unser neuer Name aktuell eine Umstellung an unterschiedlichen Stellen. Einiges haben wir hier in unserer gemeinsamen Coworking-Woche in Hamburg bereits umgesetzt, anderes steht noch an, folgt aber zeitnah. Für dich die wichtigsten Punkte schon einmal im Überblick:

Was wollen wir als Realizing Progress mit dir tun?

Wir alle vom Team Realizing Progress freuen uns darauf, in Zukunft gemeinsam mit dir, lebenswerte Räume und Erlebnisse zu gestalten – gleichermaßen für Einwohner*innen wie für Tourist*innen.

Und wir freuen uns darauf, damit gemeinsam mit dir einen noch stärkeren Beitrag zu einer offeneren, bunteren und menschlicheren Welt leisten zu können! Du willst mehr wissen, warum wir das machen? Hier kannst Du das nachlesen.

 

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News & Infos Team

Lebensraum-Gestalter Christoph Aschenbrenner wird neuer Netzwerkpartner

Tourismuszukunft wächst weiter. Ab sofort ist Christoph Aschenbrenner neuer Netzwerkpartner. Der Experte für Standortmarketing, Lebensqualität und Strategie wird bei TZ die Brücke zu Regionalmanagement, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung schlagen.

Standortentwicklung und Tourismus zusammen denken

Christoph war die letzten 10 Jahre Geschäftsführer von oberpfalz.de. Dort ist er noch bis Mai dafür verantwortlich, die Oberpfalz als Lebensraum mit den Schwerpunkten Lebensqualität, Freizeit und Karriere zu vermarkten und zu entwickeln. Dabei gab es schon immer Schnittmengen zu verschiedensten Stakeholdergruppen: Wirtschaftsförderungen, Regionalmanager*innen, Tourismus-Expert*innen und nicht zuletzt die Menschen vor Ort. Als studierter Politikwissenschaftler und Kommunikationsmanager denkt Christoph systemisch und hat immer das große Ganze im Blick. Zum Beispiel in der integrierten Entwicklung von Lebensräumen für Tourist*innen und Bevölkerung. Seine Überzeugung: Jede Stadt und jeder Ort sollte danach streben, ein „happy place“ für Einwohner*innen und Gäste zu werden.

Wertorientierung und Innovationsfähigkeit als Schlüssel für Weiterentwicklung

Werteorientierung ist für Christoph sehr wichtig. Das gilt für den vierfachen Vater sowohl intern für seinen Schwerpunkt Organisationsentwicklung als auch extern für die Positionierung und Weiterentwicklung von Regionen. Darum hat er sich, aufbauend auf seine langjährige Führungserfahrung, intensiv mit den Themen Leadership, Stakeholdermanagement und (Innovations-)Coaching beschäftigt. Und Konzepte wie New Work und Remote Leadership mehrere Jahre in der Praxis erprobt. Diese Erfahrungen will Christoph jetzt als Berater bei TZ einbringen: „Vom ersten Tag an gab es zwischen dem Team und mir einen extrem hohen Cultural Fit. Wir teilen die gleichen Werte, haben die gleiche Arbeitsweise und die gleichen Visionen für eine lebenswerte Gesellschaft. Ich freue mich wahnsinnig darauf, gemeinsam mit meinen neuen Kolleg*innen und  Projektpartner*innen neue Wege zu gehen und daran zu wachsen.“

Christoph wird sich die nächsten Wochen aktiv ins Tourismuszukunft-Netzwerk einarbeiten und steht Dir ab Juni 2021 bei uns für die Weiterentwicklung Deiner Organisation, Region oder Destination zur Verfügung.

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Reisevertrieb Veranstaltungen

Die Zukunftstage für den Reisevertrieb gehen in die zweite Runde

Bei der Premiere der „Zukunftstage für den Reisevertrieb“ nahmen letzte Woche über 1.500 Touristiker unser kostenloses Webinarangebot zur Corona-Krise wahr. Nach dem erfolgreichen Start werden die Webinare bereits am Donnerstag, dem 2. April, mit weiteren Beratungsschwerpunkten fortgeführt.

Wie kann der Reisevertrieb die Corona-Krise erfolgreich meistern? Wie lässt sich schon jetzt ein touristischer Neustart vorbereiten? Bei den von Tourismuszukunft initiierten „Zukunftstagen für den Reisevertrieb“ bündelte ein Dutzend Reisebüro- und Tourismus-Coaches am 26. und 27. März seine Kräfte. Mit 1536 Einzelteilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie über 8900 einzelnen Webinar-Anmeldungen übertraf das kostenlose Beratungsprogramm alle Erwartungen.

„Krise meistern“ – Das Programm am 2. April

Aufgrund des überwältigenden Echos organisierte das Team rund um die drei Reisebüro-Coaches Michael Faber, Margit Heuser und René Morawetz spontan eine Fortsetzung des digitalen Beratungsprogrammes. Am Donnerstag, dem 2. April, stehen Webinare unter dem Tagesmotto „Krise meistern“ am Programm.

Margit Heuser und René Morawetz beginnen um 9 Uhr mit dem Appell „Servicegebühren in der Krise? Jetzt erst recht!“. Ein „Reisebüro-Tool zur Finanzplanung“ präsentiert Adrian Brehm (Travel Agency Accounting) ab 10:30 Uhr; seine Vorlage für einen Liquiditätsplan ist auf www.buymeacoffee.com/l/liquiplan entweder gegen eine Spende von 2 Kaffees oder auch kostenfrei mit dem Gutscheincode „liqui“ herunterzuladen.

Einen „Krisenleitfaden & Sofortmaßnahmen für erfolgreiches Krisenmanagement“ stellt Jochen Balduf (OneWorld Consulting) ab 12 Uhr in seinem Webinar vor. Ab 14 Uhr verraten Günter Exel und Michael Faber von Tourismuszukunft in ihrem Webinar über „Virtuelles Reisen“, wie der Reisevertrieb die Reiselust der Kunden während der Krise hochhalten kann.

Anmeldung zu den Zukunftstagen

Die Registrierung zu den „Zukunftstagen für den Reisevertrieb“ ist erneut über die Seite www.tourismuszukunft.de/zukunftstage möglich. Ab Donnerstag um 9 Uhr werden die Webinare auf derselben Seite live übertragen.

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Change Management Gesellschaftliche Trends Marke Team

Unsere Zukunftsgedanken beim Coliving in der Schweiz

Inspirierende Umgebung als Bühne für unsere Zukunftsgedanken

Atemberaubende Aussichten, eindrückliche Bergwelt, unberührte Natur, glitzernde Seen – Beschreibungen, die aus einer Werbekampagne stammen könnten. Die Summe dieser Beschreibung gibt es tatsächlich, im Berner Oberland. Hier verbringt unser Netzwerkkollege Pascal Gebert seine Freizeit beim Wandern, Gleitschirmfliegen oder Skitouren. Ich selbst, Andrea Schneider, habe in Interlaken meine Homebase und genieße das Landleben als Ausgleich zu den Inspirationstagen im urbanen Umfeld. So lag es auf der Hand, unsere Kolleg*innen aus Deutschland, Österreich und Südtirol in unsere Lieblingsregion einzuladen. Das ehemalige Bauernhaus und heutige B&B Finel oberhalb Leissigen war die ideale Location, um uns in Ruhe über unsere Zukunft Gedanken zu machen.

Colivings und Coworkings als Ergänzung zu unserem bürolosen Sein

Ein Büro haben wir längst nicht mehr, die 13 Netzwerkpartner*innen wohnen verteilt über die DACH-Länder, dazu kommt Roland Trebo, unser Kollege aus Südtirol. Wir sehen uns mindestens einmal wöchentlich zum Meeting. Dieses findet nicht physisch statt, sondern über Skype. Dazu sind wir in regem Austausch in unseren internen Kanälen Slack und WhatsApp. In letzterem gibt’s sogar einen «Flausch»-Kanal für Momente, wo wir emotionale Erlebnisse teilen oder uns eine virtuelle Umarmung holen können.

Wir sehen uns durchaus auch offline. Zum Beispiel durch unsere prozessorientierte Beratungstätigkeit, bei der wir oftmals zu zweit oder zu dritt bei Kunden sind. Dazu veranstalten wir regelmässig Coworkings und Colivings. Coworkings sind bei uns durch Projekte oder persönliche Impulse getrieben. Es sind Treffen von einzelnen Netzwerkkolleg*innen. Dann gibt es unsere Colivings. Sie finden mindestens ein- bis zweimal jährlich statt. Es sind Treffen mit möglichst allen Netzwerkpartner*innen, um uns über strategische Netzwerk-Themen zu unterhalten und Tourismuszukunft weiterzuentwickeln. Und eben so ein Coliving fand die vergangenen Tage im Berner Oberland statt.

Eingebettet in Natur mit Blick auf den Thunersee haben wir Herausforderungen benannt, Probleme diskutiert, dutzende von Post-Its «verdesignserviced», geträumt, gelacht, geweint, gestritten, uns versöhnt, gewandert, im See gebadet, gegrillt, gegessen und getrunken und bis in die frühen Morgenstunden beim Werwölfeln zugebracht, dem Lieblingsspiel des Tourismuszukunft-Netzwerkes.

 

Zusammenarbeit in einer New-Work-Organisation: Persönlich ist und bleibt wichtig!

Wenn ihr nun denkt, dass unser Netzwerk von Enthusiasten aufgrund seiner New-Work-Organisation keine klassischen Herausforderungen der Zusammenarbeit zu lösen hat, dann ist dem weit gefehlt. Gerade weil bei uns oftmals der persönliche Kontakt nicht möglich ist, werden Uneinigkeiten, die es natürlich auch bei uns gibt, nicht oder nur beschränkt ausgetragen oder notwendige Entscheidungen manchmal ungern getroffen, aufgeschoben oder verlieren sich im Konsens. Und wer kennt es nicht – durch die schriftliche, kurzgehaltene Kommunikation entstehen leicht auch Fehlinterpretationen und Missverständnisse.

Darum sind unsere Colivings essenziell zum Überleben des Netzwerks. Dieses bewusste Miteinander unter einem Dach schafft Nähe, Verständnis und vor allem viel Raum. Raum, der Distanz zum Alltag schafft und querdenken lässt. Und Basis ist fürs Miteinander, welches Inspiration, Ideen und Innovation entstehen lässt für Kunden- aber auch eigenen Projekte. Denn Spuren zu hinterlassen, dafür brennen wir, und das macht uns glücklich.

Worüber wir diskutiert & was wir beschlossen haben

Ihr wollt mehr darüber wissen, worüber genau wir denn jetzt in der Schweiz so gesprochen haben? Und vor allem, welche Entscheidungen wir getroffen haben? Hier ein Einblick in unsere Entscheidungen für euch:

Hallo persönlicher Austausch!

Wir haben uns der Digitalisierung verschrieben, und genau darum wollen wir den persönlichen Austausch verstärken. Weil er uns allen gut tut und wir ihn als Katalysator für unser ganzes Tun sehen. So wollen wir zukünftig öfter als bisher, mindestens viermal jährlich zu zweit oder dritt zu einem persönlichen Treffen zusammenkommen – bei einem Netzwerkpartner oder einer Netzwerkpartnerin zuhause oder irgendwo unterwegs. Dabei ist es uns wichtig, dass das Zeitfenster länger als nur eine lange Kaffeepause ist. Um uns auszutauschen, was uns bewegt und umtreibt, um Höhenflüge aber auch Niederlagen zu besprechen und Wünsche, Hoffnungen und Visionen zu teilen. Und weil 1 plus 1 mehr als 2 ergibt, sind wir überzeugt, dass daraus spannende Ideen entstehen werden.

Hallo Struktur!

Genau, auch New Work und Netzwerk-Organisationen brauchen Struktur, da sind wir uns nach dem Schweizer Coliving einig. Struktur, durch die wir Zeit gewinnen und Raum schaffen für Dinge, Themen und Anliegen, für die wir brennen. Der grösste Hebel dazu sind organisatorische Anpassungen – welche nichts vom Geist des Netzwerks wegnehmen werden, sondern uns vielmehr befähigen, uns mehr und intensiver mit zukunftsträchtigen Themen zu beschäftigen. Dazu kommt, dass wir interne Projekte nur noch vorantreiben, wenn sich ein*e Netzwerkpartner*in tatsächlich «den Hut hierfür aufsetzt». Das bedeutet auch: Wir werden zukünftig auch Projekte beerdigen, ganz bewusst und feierlich. Denn erst Loslassen schafft Möglichkeiten für Neues. Und weil wir wissen, dass wir nur das gut tun, was wir gerne tun und wir unsere Zeit gerne für Kunden- und interne Projekte freihalten wollen, werden wir uns überlegen, wie wir Unterstützung im Back-Office-Bereich schaffen können.

Hallo Innovation!

Nicht, dass wir bis heute nicht innovativ waren, aber wir wollen mehr davon. Querdenken, Impulse in- und ausserhalb des Tourismus holen und damit die Innovation unser Begleiter werden lassen. Dafür haben wir nicht nur Hashtags geschaffen, über welche wir die Innovationsgefässe auf unseren internen Sozialen Medien füttern, sondern die Innovation hat einen fixen Platz in unseren Sitzungen. Um strategische Innovationsansätze auch zum Leben zu erwecken und auf die Strasse zu bringen, schaffen wir zudem Veranstaltungsformate, zu welchen auch Innovation-Labs und Hackathons gehören.

Hallo Nachhaltigkeit!

Wir möchten besser werden und unseren Beitrag leisten gegen die Klimakrise. Und wir wollen dies nicht nur als Individuen in unserem persönlichen Umfeld tun, sondern zukünftig auch mit und bei Tourismuszukunft. Wir wissen dabei, dass wir auf dem Weg auch immer wieder scheitern werden, was uns aber nicht abhält, Schritte einzuleiten. Es geht uns dabei auch um die Integration in Kundenprojekten. Zum Beispiel werden wir uns eingehender mit der Frage beschäftigen, wie gewisse Zielgruppen mit Nachhaltigkeit umgehen oder wie Produkte zukünftig aussehen müssen. Wir hinterfragen unser Reiseverhalten und werden alles daransetzen, Flüge zu vermeiden und mit dem Zug zu reisen – sei dies zu Kundenterminen oder für unsere Coworkings und Colivings. Von Tourismuszukunft initiierte Veranstaltungen werden zukünftig inhaltlich wie auch ressourcenseitig nachhaltig gestaltet sein. Bezogen auf unser Tourismuscamp wird der Erreichbarkeit eine zentralere Rolle zukommen wie auch die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit der Leistungsträger vor Ort, als Beispiel das Vermeiden von Einwegflaschen. Und wichtig: Diese Massnahmen werden dem Tun dienen, und nicht der Kommunikation. 

Hallo Tourismuszukunft-Produkte und Ventures!

Richtig, wir tragen uns mit dem Gedanken, unsere Haltung und Wirken mit eigenen Produkten und Erlebnissen Ausdruck zu geben. Wie dies konkret aussehen wird, verraten wir hier noch nicht. Ihr seid aber bestimmt die ersten, welche Spruchreifes erfahren werden.

Spannend, nicht? Jedenfalls sind wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen aus vier Tagen gemeinsamem Klarziehen unserer Gedanken und Ideen.

Wie sieht es denn aus mit euren Wünschen an Tourismuszukunft?

Habt ihr Erwartungen an unser Netzwerk? In welcher Richtung möchtet ihr uns zukünftig stärker wahrnehmen? Habt ihr gar Visionen zu Tourismuszukunft-Produkten oder -Erlebnissen? Schreibt uns! Wir freuen uns, eure Ideen auf den verschiedenen Kanälen zu lesen.

Auf bald, Andrea

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Internes Barcamp: Auch mit wenig Leuten ein Erfolg?

Oft berichten wir hier auf diesem Blog von verschiedenen Barcamps, zum Beispiel vom Tourismuscamp oder vom Niedersachsencamp. Bei diesen sind meist hundert bis hundertfünfzig Teilnehmer anwesend. Doch Barcamp geht auch anders. Nämlich in klein. So haben wir bei unserem letzten Coliving auf Sizilien das Barcamp-Format auf interner Ebene umgesetzt.

Bei früheren Colivings sah das eher so aus: Wir erarbeiteten die meisten Inhalte in der großen, kompletten Runde. Kleingruppen kamen zustande, wenn bestimmte Leute spezifische Themen gemeinsam erarbeiten wollten – organisierten sich dabei aber jeweils eigenständig. Das heißt: sie suchten sich die passenden Teilnehmer für ihr Thema und einen passenden Zeitpunkt.

Dieses Mal nun also ein echtes Barcamp.

Internes Barcamp bei uns: Gestaltung

Wir waren nur in kleiner Runde bei unserem Coliving: Zehn Tourismuszukunftler sowie die drei Externen, Fabian, Alex und Hendrik. Also 13 Personen insgesamt.

Auf die Vorstellungsrunde und jeweils drei Hashtags verzichteten wir. Diese hatten wir bereits in einer anderen Form und einem anderen Rahmen abgehalten.

Die Sessionplanung jedoch lief wie bei den großen Barcamps: Themen wurden von den einzelnen Teilnehmern vorgestellt und das prinzipielle Interesse hieran in der Runde abgefragt. Danach verteilten wir die Sessions auf die Räume, sodass möglichst wenig ähnlich gelagerte Themen nebeneinander standen. An Räumen gab es bei uns nur zwei. Bei 13 Personen völlig ausreichend. Unsere Sessions beschränkten wir auf 45 Minuten inkl. des entsprechenden Raumwechsels.

Tourismuszukunft: Session beim internen Barcamp
Tourismuszukunft: Session beim internen Barcamp

Unsere Themen waren – typisch für ein Barcamp – sehr vielfältig und unterschiedlich:

  • Erfahrungsaustausch:
    • Welche Tipps und Tricks haben wir für Vorträge und Workshops? Was funktioniert gut?
    • New Work: Welche Herausforderungen haben wir als einzelne Personen damit und welche Lösungsansätze gibt es?
  • Vermittlung von Know-how:
    • Facebook Ads – Deep Dive
    • Youtube – organische Optimierung
    • Instastory – how to?
    • Snapseed – Tipps & Tricks
    • Open Data – endlich verstehen
    • Sales Graph – Die Revolution der Vermarktung
  • Tourismuszukunft-Organisation:
    • Wie wollen wir zukünftig mit unseren TZinnos, unseren sogenannten Innovationsmeetings umgehen? Und ja, da wird sich nicht nur der Name, sondern auch die Umsetzung ändern.
    • Wir arbeiten an unterschiedlichen Orten – wie sorgen wir nicht nur für den fachlichen sondern ebenso für den emotionalen Austausch untereinander?
    • Wie können wir unser Ringmodell optimieren?
    • Wie wollen wir zukünftig mit dem Schweizer Markt umgehen?
  • Projekte:

Du siehst: Alles ganz wie bei einem normalen Barcamp. Darüberhinaus zeigte sich für mich hier noch einmal das Phänomen, welches ich schon oft auf kleinen regionalen Tourismusbarcamps beobachten konnte: Nahezu alle Themen sind für nahezu alle Teilnehmer interessant. Eben weil der regionale und der thematische Kontext prinzipiell der gleiche ist. Sind dann noch (nahezu) alle Teilnehmer aus dem gleichen Unternehmen, werden die Themen noch spezifischer und individuell relevanter.

 

Unsere Erfahrungen und Tipps für dein internes Barcamp

Wir waren teilweise selbst extrem positiv von unserem kleinen Mini-Barcamp überrascht. Dass das tatsächlich so gut funktionieren würde, war vorher nicht jedem klar. Hier noch ein paar Erkenntnisse aus unserer Erfahrung heraus sowie entsprechende Tipps für dich.

  • Kleine Sessions sind meist die effektivsten. Schon alleine aus diesem Grund funktioniert ein Barcamp auch in kleiner Runde sehr gut. Kleinere Runden sind meist diskussionsfreudiger, tatsächlich jeder kommt zu Wort. Bei uns waren drei bis 13 Leuten in jeder Session – perfekt übersichtlich.
  • Kleinrunden vermeiden „Lagerkoller“. Bei früheren Tourismuszukunft-Treffen saßen wir oft stundenlang in großer gemeinsamer Runde zusammen. Für einige bei uns im Team anstrengend und ab einem bestimmten zeitlichen Umfang auch stressig. Die Unterteilung in kleinere Runden entspannt dies sehr stark, Raumwechsel sorgen für Bewegung.
  • Kleinrunden sorgen für Interesse der Teilnehmer. Wenn alle immer bei allem dabeisitzen, ist es logisch, dass jeder mal bei einem Thema dabei ist, das ihn oder sie nicht wirklich interessiert. Durch das Barcamp-Format waren nur Interessierte bei jeder Session dabei.
  • Zeitliche Beschränkung schafft Fokussierung. Diskutierten wir uns bei früheren Treffen oft heiß, so führte die zeitliche Beschränkung auf maximal 45 Minuten dieses Mal zu einer deutlichen Fokussierung und einer stringenten Orientierung darauf, das entsprechende Thema innerhalb der Session anzuschließen und nachfolgende To do’s für dieses zu vereinbaren.
  • Halbe Tage sind fein. Große Barcamps gehen meist über einen ganzen oder anderthalb Tage. Unser Barcamp verteilten wir quasi auf drei halbe Tage. Perfekt so. Durch die intensiven Diskussionen und die enge Taktung brachten die halben Tage bereits extrem viel Input hervor. Danach andere Dinge tun (individuelles Arbeiten, Arbeiten in der großen Runde oder auch ein Ausflug) sorgte für Entspannung und dazu, dass sich die erarbeiteten Dinge setzen konnten.
Tourismuszukunft: Roadmap unserer geplanten Colivings. Ganz offline.
Tourismuszukunft: Roadmap unserer geplanten Colivings. Ganz offline.
  • Dokumentationen sind sinnvoll. Bei großen Barcamps geht es zu einem sehr großen Anteil um das miteinander-vernetzen. Gerade bei kleinen, internen Barcamps geht es jedoch stark um Problemlösungen sowie Austausch, von dem alle im Team profitieren können. Und klar, einige Sessions (z.B. How to?) benötigen auch keine Dokumentation. Andere dokumentierten wir erst einmal durch das Notieren von Stichpunkten, durch das Kleben von Klebezetteln, das Aufhängen eines Jahres-Zeitstrahls. Das Hantieren mit Stift und Papier sorgt dabei ergänzend dafür, die Session-Teilnehmer zu aktivieren.

 

Was bei uns funktioniert, funktioniert auch in anderen Unternehmen. Ich habe hierzu auf meinem persönlichen Blog, KristineHonig.de bereits vor einiger Zeit einen Beitrag über den Mehrwert interner Barcamps veröffentlich. Schau gerne mal rein, wenn dich das Thema interessiert. Oder melde dich einfach bei mir, wenn du Fragen hast.

 

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Willst Du zu uns? New Work jetzt leben.

Im letzten Jahr hat sich bei uns sehr viel getan. Pascal und Martin sind ein wichtiger Teil unseres TZ-Teams geworden. Aber auch privat hat sich bei einigen Netzwerkpartnern einiges getan. Viele von uns haben Kinder bekommen und wir haben uns (auch dadurch) wieder transformiert. Veränderung ist Teil unserer DNA. Auch deshalb haben wir uns im letzten Jahr eine Verschnaufpause in Bezug auf neue Netzwerkpartner gegeben. Wir wollen sinnvoll wachsen – das Netzwerk muss die Veränderungen auch positiv verkraften und in neue Energie verwandeln können: das braucht Zeit. Unsere Vision von Tourismuszukunft steht immer im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir wissen warum wir Tourismuszukunft machen. Nun stellt sich nur die Frage – mit wem wir (die) Tourismuszukunft noch besser machen?

Wen wir suchen?

Wir suchen Menschen mit der richtigen (digitalen) Haltung. Wir haben klar definierte Werte (Neugier, Kreativität, Leichtigkeit, Offenheit, Flexibilität und Vertrauen), die auch unsere zukünftigten Netzwerkpartner in sich tragen und leben sollen. Um das zu gewährleisten, haben wir einen Weg entwickelt, mit dem wir sicherstellen, dass Du zu uns passt. Persönliche Gespräche mit mehreren Netzwerkpartnern, Persönlichkeitstests und der Besuch der Lebenswirklichkeit unserer Bewerber sind für uns wichtige Bausteine, um ein Gefühl für die Werte und Einstellungen zu bekommen.

Wir suchen Menschen mit Drang zur Veränderung, mit hoher Initiative und mit Themen die uns bereichern. Wir suchen Menschen, die Lust daran haben Menschen, Organisationen und den Tourismus nachhaltig zu verändern. Wir suchen Menschen, die selbstständig arbeiten können & wollen sowie Freude an ihrer Arbeit haben. Wir suchen positive, kommunikative, offene und digitale Menschen, die mit uns gemeinsam die Zukunft gestalten wollen.

Wir leben NewWork – und suchen immer nach neuen Herausforderungen (Foto: GregSnell)

Wie digital musst Du sein? Digitales Arbeiten und Leben ist zentral für uns. Das heißt, wir erwarten, dass Du die digitale Arbeitswelt und digitale Kommunikationskanäle lebst. Du musst aber kein Geek sein: Deine Arbeitsschwerpunkte können auch nicht digital sein; wir haben bereits jetzt Kollegen im Team (z.B. Johannes, unser Markenexperte), die in ihrer operativen Arbeit nur indirekten Bezug zur Digitalisierung haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens transformiert und verändert – wahrscheinlich auch in Deinem Thema, oder?

Wir leben New Work.

Das heißt, Du arbeitest wann Du willst, wo Du willst und letztendlich auch was Du willst! Niemand wird Dir sagen, dass Du ein Projekt annehmen musst; Du entscheidest über Deine Arbeitszeit und Deinen Arbeitsinhalt. In der Realität bestimmen die Kundenprojekte sehr oft die Arbeitsintensität – aber auch hier gilt; Du entscheidest, welche Projekte Du machen willst und welche nicht. Wir unterstützen uns gegenseitig in der Akquise und Realisierung von Projekten – nicht nur für unsere Kunden sind wir dadurch ein echtes Team!

Wir haben kein Büro, wir arbeiten als virtuelles Netzwerkunternehmen. Wir treffen uns aber regelmäßig: zum Tourismuscamp und zu drei Innovationsmeetings (TZinnos). Bei unseren TZinnos leben und arbeiten wir zusammen und verbringen so sehr intensive Zeiten – gefühlt braucht man immer Urlaub nach einem TZinno. Neben den TZinnos treffen sich unsere Kollegen auch zu CoWorkings in unterschiedlichen Städten. Wir leben und arbeiten dort, wo wir uns wohlfühlen.

Entscheidungen für das Netzwerk werden bei uns im Kollektiv und Dialog getroffen. In letzter Zeit bilden sich zu Spezialthemen oft Arbeitsgruppen, die eine Entscheidung vorbereiten  – jeder kann sich an diesen Arbeitsgruppen beteiligen und sich so einbringen, wenn er es bei dem jeweiligen Thema als relevant empfindet. Hierarchien gibt es bei uns nicht – Kompetenzen und Erfahrungen werden hingegen sehr wertgeschätzt.

Lust mit uns die Welt zu verändern?

Du willst Teil des Teams werden? Sprich uns an! (Foto: GregSnell)

Hört sich das alles gut für Dich an? Spricht Dich diese Form zu Arbeiten an? Hast Du Lust bekommen, mit uns die Tourismuszukunft und vielleicht darüber hinaus zu gestalten? Wir freuen uns auf eine Nachricht von Dir – egal über welchen Kanal. Sprich uns an und hole Dir Infos persönlich von uns. Wenn Du in den Prozess einsteigen willst, dann nimm mit mir, Florian, Kontakt auf.

 

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Team

Tourismuszukunft goes Portugal – #TZInnoAlgarve

Fragen wie „Macht ihr da nur Urlaub oder tut ihr auch was?“ oder „Könnt ihr da trotz der Ablenkung schon auch konzentriert arbeiten?“ haben wir in letzter Zeit wieder öfter zu hören bekommen. Richtig, wir waren wieder bei einem unserer TZInnos mit dem Team unterwegs. Diesmal an der Algarve in Portugal. Und um die Fragen zu beantworten: Die Sonne und die tolle Umgebung tun uns gut, machen uns produktiver, motivierter und sorgen so für gute Stimmung und ein optimales Ergebnis!

Tourismuszukunft Innovationsmeeting Algarve 2017

In kleinerem Rahmen machen wir unsere TZinnos (TZ Innovationsmeetings) ja schon länger. Vor zwei Jahren sind wir dann zum ersten Mal für eine ganze Woche gemeinsam weggefahren, um mehr Zeit für uns und unsere Ideen zu haben. Coliving statt nur Coworking. Dieses „Experiment“ stellte sich für uns als sehr erfolgreich heraus. Für vieles von dem, was uns heute ausmacht, haben wir damals vor zwei Jahren den Grundstein gelegt.

Im vergangenen Jahr gab es dann eine Neuauflage, so dass wir dieses Jahr schon zur dritten Auflage gestartet sind. Bei so viel Konstanz ist klar, dass es auch bestimmte Veränderungen gibt. Denn, wenn uns eines besonders auszeichnet, dann ist es stetiger Wandel, Veränderung und die Lust auf Neues – das liegt uns einfach im Blut. So brachen wir dieses Jahr zum ersten Mal nicht vollzählig gen Süden auf. Kinderglück oder persönliche Umstände machten es für einige Teammitglieder unmöglich, in Portugal dabei zu sein, so dass wir diesmal unser angemietetes Haus nur zu acht bezogen.

Da kam es uns entgegen, dass wir schon länger geplant hatten, diesmal für einen Teil der Zeit auch Externe mit einzuladen, so dass wir uns nicht so einsam fühlten. 😉 Wozu das gemeinsame Leben, Arbeiten, Ideen Spinnen, Kochen und Feiern diesmal geführt hat und was wir dabei gelernt haben? Lasst euch überraschen!

 

Kleiner bedeutet anders – Umgang mit Daheimgebliebenen 

In den ersten Tagen, noch in der überschaubaren 8er Besetzung, besprachen wir jede Menge operativer Dinge innerhalb unseres Teams und führten größere und kleinere Diskussionen, bei denen es hauptsächlich um Organisatorisches und konkrete Projekte ging. Auffällig war, wie viel effizienter und pragmatischer wir in der ungewohnt kleinen Runde waren – die ersten Tage waren so produktiv wie nie!

Kreatives Arbeiten beim TZInno 2017

Eine echte Herausforderung war die Einbindung der zu Hause gebliebenen Teammitglieder und diese auf dem Laufenden zu halten. Dabei waren wir ja vor Ort schon gut beschäftigt; inhaltlich und auch damit, eine neue Rollenverteilung zu finden. Dadurch, dass ein Drittel unseres Teams fehlte, ergab sich eine ganz neue Dynamik. Das funktionierte allerdings erstaunlich gut! Die Moderatorenrolle wechselte einfach und ohne irgendwelche komplizierten Absprachen zwischen vielen von uns. Jeder einzelne übernahm Verantwortung für das Gelingen unseres Teammeetings. Gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen waren hier sicherlich der Schlüssel zum Erfolg.

Die Technik war diesmal Fluch und Segen zugleich. Ermöglichte Sie uns, die Daheimgebliebenen in unseren Tagesablauf mit einzubinden, so spürten wir doch, wie stark sich die Atmosphäre vor Ort dadurch verändert. Jemanden in eine lebhafte Diskussion mit acht Personen einzubinden, der weder Mimik noch Gestik umfänglich wahrnehmen kann, strengt an. Wenn wir alle zu Hause vor unseren Rechnern sitzen, ist das kein Faktor, da alle die gleichen Voraussetzungen haben. Wir werden hier für die Zukunft technisch aufrüsten – und sind gespannt, wie nah wir hier an eine „natürliche“ Diskussion herankommen können. Welche Erfahrungen habt ihr in ähnlichen Situationen gemacht?

 

Größer bedeutet anders – Umgang mit Gästen

Wir hatten dazu eingeladen, mit uns nach Lagos zu kommen. Von den Interessierten kamen letztlich Dirk Weidemann, Freddy Schütz und Christoph Aschenbrenner mit. Wie reibungslos und schnell die drei sich integrierten war für uns alle eine positive Überraschung! An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön von unserer Seite, ihr wart eine echte Bereicherung und es war einfach toll, euch dabei zu haben!

Gemeinsam mit den dreien machten wir uns Gedanken zur Zukunft des Tourismus. Ihre Destinations-, Routenportal-, Reiseveranstalter- sowie Standortmarketingsicht ergänzte unsere Expertise perfekt. Und auch in den Gesprächen links und rechts hiervon zeigte sich, wie gut es passte. Für uns auch ein Beweis mehr, dass die Werte der Menschen passen müssen, um miteinander klar zu kommen und gut zusammenzuarbeiten und zu leben. Bei einer offenen und neugierigen Herangehensweise ergeben sich interessante Themen dann wie von selbst.

Aber – lassen wir die drei doch einfach selbst zu Wort kommen, wie sie die paar Tage mit uns empfunden haben.

Was Christoph vom Oberpfalz Marketing e.V. sagt:

Christoph Aschenbrenner
Foto: Clemens Mayer

Ich musste erstmal schlucken, als ich als Tourismus-Laie die Zusage von TZ für die Co-Living-Woche im Postfach hatte. Das Argument meiner Bewerbung war, dass mein Fachgebiet, das Standortmarketing für Fachkräfte, sich prima mit touristischer Destinationsentwicklung ergänzen würde. Nun musste ich den Beweis dafür antreten. Die Schnittmenge unserer Aufgaben, Themen und Herausforderungen war dann aber sogar größer als gedacht. Es war superspannend, mit einem so strategisch und digital denkenden Team zu arbeiten. Da das auch für die zwischenmenschliche Eben gilt, kann ich nur sagen: Vielen Dank, Tourismuszukunft, die Woche mit euch war wirklich der Hammer!

Was Freddy  von Saga-Team Reisen meint:

Freddy Schuetz

Vom 14. – 17. November durfte ich, zusammen mit 2 weiteren externen Tourismuskollegen, ein paar Tage beim TZinno von Tourismuszukunft verbringen. Gemeinsam arbeiten, diskutieren, Jo Brown erleben, kochen, kreativ sein – richtiges Co-Living eben.
Was nehme ich mit? Vor allem die Erkenntnis, wie gut ein kreativer Workflow entstehen kann, sobald man das Alltagsgeschäft einmal abstreift. Und dass man mit ein paar Bierflaschen, Karteikarten und Schnüren wunderbar Ideen und Zusammenhänge visualisieren kann. Der Austausch mit komplett unterschiedlichen Charakteren, die trotzdem ein gemeinsames Ziel teilen, war unglaublich spannend und facettenreich.
Diese Art des Innovationsmeetings – weg von Besprechungsräumen und Flipcharts, hin zu einer kreativen Umgebung und zum gemeinsamen Co-Living – setzt tolle Ideen frei und Prozesse in Gang. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit Tourismuszukunft und vor allem auf die Umsetzung eines eigenen Innovationsmeetings für Saga-Team Reisen.

Dirk von Outdooractive konnte sich noch weniger kurz fassen:

Dirk Weidemann beim Innovationsmeeting Tourismuszukunft

Das Netzwerk hatte frühzeitig aufgerufen, sich um einen Gastplatz beim diesjährigen TZInno zu bewerben. Das hörte sich einerseits interessant und neue Wege beschreitend für TZ an, andererseits bot es mir als Mitarbeiter von Outdooractive die Gelegenheit, die lange bestehenden Kanäle zu Florian Bauhuber, Kristine Honig und den anderen Team-Mitglieder aufzufrischen, zu vertiefen bzw. neu aufzubauen. Und dieses erst Recht vor dem Hintergrund nun bei einem Technologie-Unternehmen und nicht mehr wie früher bei einer Destination zu arbeiten. Ich denke, dass hat es für beide Seiten umso interessanter gemacht.
Nach kurzer Rücksprache mit dem HQ im Allgäu bewarb ich mich rasch, um dabei sein zu können. Das Warten wurde auf die Folter gespannt und umso größer war meine Freude, als es dann letztlich klappte und ich an die Algarve reisen konnte. Und das Warten hat sich gelohnt: Die Location und das Wetter in Lagos boten allen traumhafte Voraussetzungen zum Leben und Arbeiten im Team. Und das Team hat alle Externen sehr offen und freundlich empfangen und aufgenommen. Es wurde nicht gefremdelt, keiner der drei Gäste fühlte sich vernachlässigt, unsere Ideen und die Mitarbeit waren gefragt und wurden wertgeschätzt. Dafür gilt allen Gastgebern meine Dankbarkeit.
Mein Dank gilt an die komplette Runde, aber auch sehr konkret an die Möglichkeit, eine Drohne selbst steuern zu dürfen bzw. die wichtigsten Dinge bei der Video-Erstellung praxisnah präsentiert zu bekommen. Ein wesentlicher Aspekt bei unserer gemeinsamen Arbeit war der Austausch zur Thematik „Zukunft des Tourismus“, der zuerst im gesamten Team und dann in zwei Arbeitsgruppen am Donnerstag bearbeitet wurde. Die zahlreichen Inputs wurden zu sieben finalen Thesen verdichtet, so dass sie einen Überblick über die künftige Ausrichtung des Tourismus nach unserer Auffassung geben. Die zu Grunde liegenden Einzelstatements werden in einer eigenen Software zur Erläuterung diesen Thesen hinzugefügt. Ich finde, eine sehr gelungene Darstellung der Ideen, die von der Thematik „Open Data“ bis „Gesellschaftlichen Wandelungen“ alles aufgreift, was die Touristiker in den nächsten Jahren beschäftigen wird.
Und wenn ihr mich wieder fragen würdet, kann ich nur sagen: Ich wäre sehr gern wieder an Bord im Jahr 2018! Für mich war der Austausch mit allen eine menschliche und berufliche Bereichung!

 

Was unser drittes großes Teammeeting in Portugal uns wieder einmal gezeigt hat: Die Zukunft, nicht nur im Tourismus, wird einem ziemlichen Wandel unterworfen sein. Wir bei Tourismuszukunft mögen Veränderung und freuen uns deshalb darauf. Lasst es uns gemeinsam anpacken und die Zukunft gestalten!

 

PS: Habt ihr Lust, auch mal ein paar Tage mit Leuten aus unserem Team wegzufahren und euch auszutauschen oder wollt ihr mit eurem Team raus aus der gewohnten Umgebung, um einen wirklichen Schritt weiter zu kommen? Dann meldet euch bei uns!

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Allgemein Dienstleister Immer wieder TZonntags Social Media

Restaurants in der AirBnB-App, 5000mal @Tourismusblog, virtuelle TI, Wahlkampf auf Facebook – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

5000mal @Tourismusblog

Empfohlen von Günter

5000 Tweets in 9 Jahren: @Tourismusblog, der Twitter-Account von Tourismuszukunft, feierte diese Woche Jubiläum!

5000 Tweets – das mag nicht viel klingen: Kristine kommt auf ihrem persönlichen Account @KristineHonig auf 25.900, ich selbst mit @guenterexel auf 31.100. Doch was wir auf unserem Tourismuszukunft-Sammelaccount posten (bzw. retweeten), ist immer eine Einladung zur näheren Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema.

Also: Sollte es da draußen noch irgend jemand geben, der @Tourismusblog nicht folgt … You know what to do!

 

Wahlkampf auf Facebook

Empfohlen von Catharina

Sicher habt Ihr es auch schon gesehenen. Auf Facebook tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder eine Meldung in meinem Feed auf (siehe unten). Diese bot mir an, mir die einzelnen Positionen der Parteien – zu den unterschiedlichsten Themen – in kurzen Statements anzuschauen.

Informationen zu den Parteien auf Facebook

Unabhängig von den direkten Posts der Parteien über ihre eigenen Seiten, konnte man so – ähnlich wie beim Wahl-O-Mat– sich relativ schnell einen Überblick verschaffen. Was mir dabei zu denken gab, ist die Kürze der Aussagen und damit die Oberflächlichkeit mit der hier informiert wird. Sicher ‚mundgerecht‘ für unsere Aufmerksamkeitsspanne von gerade einmal 8 Sekunden – doch ist das wirklich ausreichend?

Was darf man bei dem Thema Digitalisierung erwarten?

Vielleicht als letzte Entscheidungshilfe – mal vorausgesetzt das man sich die Wahlprogramme wirklich angesehen hat – und damit eine Art Erinnerung. Doch mit dem Wissen, dass immer mehr Menschen Informationen ausschließlich über Kanäle wie Facebook beziehen, ganz schön beängstigend. (Die Aussagen zur Digitalisierung sind es auch. Es gibt bei keiner Partei wirkliche Konzepte zu diesem Thema.)

Restaurants mit der Airbnb App reservieren

Empfohlen von Pascal

Dass Airbnb zur umfassenden Reiseplattform werden möchte, ist seit der Lancierung von Airbnb Trips bekannt:

The ability to book reservations at a curated selection of restaurants is part of our ongoing commitment to focus on the entire trip, not just homes, and follows the launch of Experiences last year.

Durch die Partnerschaft mit Resy können nun 650 Restaurants in der USA direkt innerhalb der App gebucht werden. Wann und ob diese Funktion nach Europa kommt ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Die virtuelle Tourist-Info

Empfohlen von Kristine

Ich bin gerade auf dem Rückweg vom Niedersachsencamp in Wolfenbüttel (mehr Infos dazu gibt es nächste Woche hier bei uns im Blog). Eine Session dort beschäftigte sich mit der Zukunft der Tourist-Info. Im Prinzip ging es um die Frage: Braucht es das noch oder kann das weg?

Eine spannende Diskussion, die sich hieraus entwickelte und wo vor allem die Frage nach der Aufgabe einer Tourist-Info im Mittelpunkt stand. Im Rahmen der Session wurde auf den neu entwickelten „Digital Showroom“ in Thüringen verwiesen:

Von der interaktiven Thüringen-Karte bis hin zu audiogestützten VR-Brillen werde der Showroom alle technologi­schen Möglichkeiten nutzen, um Thüringen interaktiv erfahrbar und erlebbar zu machen, so Tiefensee.

Eine Tourist-Information also, welche – neben persönlicher Beratung und Print-Informationsmaterial – diverse digitale Möglichkeiten nutzt, um den Gast zu inspirieren und informieren. Ab Dezember dieses Jahres kannst du einen längeren Umsteigestopp im Thüringer Bahnhof also perfekt in Thüringens neuem „digitalem Schaufenster“ verbringen.

Mehr Infos hierzu gibt es auf dem Tourismusnetzwerk Thüringen oder in diesem Video auf YouTube:

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Allgemein News & Infos

Update zum Ideenaufruf E-VOLI

Es wird Zeit für ein Update. Ihr fragt Euch vielleicht was aus unserem Ideenaufruf E-VOLI geworden ist. Eine ganze Menge – doch fangen wir von vorne an.

Was bisher geschah

Zum Tourismuscamp im Januar hatten wir aufgerufen,  dass Ihr uns Eure Ideen, fertigen Konzepte oder Innovationen einreichen könnt. Das in Form eines Videos. Darauf hin wollten wir das E-VOLI-Projekt küren, welches uns am meisten inspiriert, motiviert und somit überzeugt, unser Fachwissen und Netzwerk ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung zu stellen.

11 Bewerbungen sind bei uns bis April eingegangen. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein großes DANKESCHÖN! Aus diesen 11 Bewerbungen haben uns drei mit ihrem Video und der damit verbundenen Idee neugierig gemacht und das führte dazu, dass wir uns alle in persönlichen Hangouts noch näher kennenlernen konnten und unsere Fragen loswerden durften. Nach diesen Hangouts sind wir in eine weitere interne Bewertungsrunde gegangen.

Innerhalb dieser Bewertungsrunde hat sich herausgestellt, dass uns keiner der drei ‚Finalisten’ so inspirieren und motivieren konnte, dass wir ihn ein Jahr lang kostenlos beraten. Warum? Weil es nicht nur um die Idee selbst geht, sondern um die eigene intrinsische Motivation etwas zu schaffen bzw. vielleicht auch verändern zu wollen – und das mit uns und unserer Hilfe. Das haben wir so bei keinem direkt spüren können und uns daher entschlossen, eine neue Bewerbungsrunde zu eröffnen.

 

[youtube]https://youtu.be/k2Sp7c3P95I[/youtube]

Was suchen wir genau?

Vielleicht müssen wir das noch etwas konkreter machen oder besser umschreiben.

„Wir suchen kreative sowie innovative Ideen. Das steht außer Frage. Noch mehr suchen wir aber Menschen, die uns zeigen wie sie ihre Idee fliegen lassen wollen, wo wir Ihnen helfen können und damit auch was sie von uns erwarten. Wir geben alles für Euch, daher zeigt uns was Ihr wollt! „

Bewerbt Euch bis zum Tourismuscamp 2018. Das findet vom 26.-28.01. in Berchtesgaden statt. Es wäre toll, wenn wir den ein oder anderen da vielleicht auch treffen könnten. Mehr Informationen findet Ihr hier: http://www.e-voli.de/wie-kann-ich-mich-bewerben/

Lasst uns digitale Ideen zum fliegen bringen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!