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Veranstaltungsempfehlung: Smart Country Convention

Ich bin ja generell der Meinung, dass man sich öfter mal aus seiner „Filterblase“ raus bewegen sollte. Ein Grund, warum ich Barcamps so mag. Ausnahmsweise möchte ich dir aber mal kein Barcamp empfehlen. Stattdessen die Smart Country Convention in Berlin, welche ich im Oktober besuchte. An sich richtet sich diese von der BITKOM organisierte Konferenz an öffentliche Verwaltungen. Aber ist der Tourismussektor nicht auch sehr verwaltungsmäßig geprägt? Oft an Kommunen angegliedert? Und beschäftigen die Kommunenthemen Mobilität, Smart Cities etc. nicht auch die Touristiker*innen? Eben! Deshalb hier mal ein kleiner Einblick, was dich auf der Smart Country Convention erwartet.

 

Die Smart Country Convention als Konferenz

Insgesamt vier Bühnen stehen den Referent*innen zur Verfügung.

An Referent*innen treten viele Unternehmen auf. Einerseits gab es hierdurch interessante Informationen zu konkreten Produkten, andererseits erinnerten die Präsentationen teilweise stark an Verkaufsshows. Sehr Hörenswertes und „ein Buzzword nach dem anderen“ wechselten sich recht regelmäßig ab.

Deutlich empfehlenswerter fand ich persönlich in diesem Rahmen deshalb die Präsentationen und Talks von Verwaltungsmitarbeiter*innen, die konkrete Best Practices vorstellten. Die Begeisterung und Leidenschaft, etwas zu bewegen, war förmlich spürbar. Ob Digitalisierung in Bad Nauheim, New Work in Karlsruhe und Heidelberg, Barrierefreiheit in Soest oder Open Data in Thüringen (ja, die ThüCAT hatte es mit Valentina Kerst auch hier in Berlin auf die Bühne geschafft!) – es wurde konkret. Und: Es wurde sowohl über positive Erfahrungen als auch über Herausforderungen gesprochen.

Generell sage ich oft, dass ich für Konferenzen nicht mehr gemacht bin, weil ich mich zu sehr an Barcamps gewöhnt habe (45-min-Sessions mit der Möglichkeit, immer den Raum zu wechseln, wann ich will). In diesem Kontext empfand ich die Smart Country Convention als sehr angenehm: Viele 15- oder 20-Minuten-Slots. Regelmäßiger Wechsel zwischen Impulsvorträgen (die wirklich kurz und knapp waren und gut als Impuls funktionierten) und Diskussionsrunden (die tatsächliche Diskussionsrunden mit unterschiedlichen Meinungen waren).

Größte Herausforderung hier: Aufgrund der Vielzahl der Angebote sich ein eigenes Programm zusammenzustellen.

Smart countries need smart people
Smart countries need smart people

Die Smart Country Convention als Messe

Mein Schwerpunkt auf der Smart Country Convention lag eindeutig auf dem Konferenz-Part. Dieser wird jedoch von einer Messe ergänzt. Auf dieser stehen Unternehmen, welche smarte Technologie anbieten, aber ebenso das Fraunhofer Institut, die Digitalisierungsministerien verschiedener Bundesländer, die Südwestfalen-Agentur… – ein bunter Reigen also.

Du kannst dich an den Ständen informieren, wie das mit den smarten Laternen geht, wie das mit der Online-Funktion des Personalausweises funktioniert, wie Daten bei der Besucherlenkung im Freizeitpark helfen. An einigen Ständen wurden – ergänzend zu den vier großen Bühnen – Talkrunden angeboten. Am Brandenburg-Stand ging es beispielsweise um Coworkings im ländlichen Raum (leider zu spät mitbekommen, hmpf). Auch dort lohnt sich also ein genaueres Hinschauen.

#sccon19: der intelligente Freizeitpark
#sccon19: der intelligente Freizeitpark

Die Messe eignet sich in jedem Fall dazu, mittels individueller Gespräche tiefer in ausgewählte Produkte oder Angebote einzusteigen bzw. Erfahrungen von anderen zu erhalten. Am besten vorher deshalb schon mal checken, wer so präsent ist und was dich interessiert.

 

Die Smart Country Convention zur Weiterbildung

Konferenz. Messe. Doch damit nicht genug. Darüber hinaus wird auch noch ein umfangreiches Workshop- und Weiterbildungsprogramm angeboten. Zu ersteren kann man einfach so gehen (allerdings sind auch hier die Räume schnell überfüllt!), zu letzteren muss man sich vorab anmelden. Was ich bei einem Blick in den ein oder anderen Raum sowie via Twitter gesehen habe: hier geht es tatsächlich um das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen und Ideen. Natürlich sehr auf Fragestellungen der Kommunen zugeschnitten.

Auf jeden Fall also für dich ebenso sinnvoll, hier mal etwas tiefer in das Programm einzutauchen.

 

 

Ich habe mir die Smart Country Convention auf jeden Fall schon mal für nächstes Jahr im Kalender geblockt (27.-29.10.2020). Und ich werde mir dann sicherlich vorab etwas mehr Zeit nehmen, um etwas tiefer in das ganze Programm einzusteigen. Vielleicht ist diese Veranstaltung auch für dich interessant? Dann am besten jetzt schon mal in deine Jahresplanung aufnehmen. Tickets gibt es übrigens gratis.

 

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Personas und Customer Journey im MICE-Segment (#mexcon18)

Vergangene Woche war ich in Wiesbaden auf der MEXCON, der Meeting Experts Conference. Wie versprochen hier noch ein Blogbeitrag, aufbauend auf und ergänzend zu meinem Vortrag zum Thema Personas und Customer Journey.

 

Personas und deren Customer Journey im B2C-Bereich – das ist recht einfach. Derjenige, der das Produkt kaufen soll (der Gast) ist derjenige, der auch angesprochen wird. Der Gast kauft das Produkt – also die Reise – für sich selbst. Fertig. Okay, gegebenenfalls reist noch jemand mit anderen Ansprüchen mit. Und ja, manchmal ist der Buchende nicht der tatsächliche Entscheider. Dennoch bleibt alles recht übersichtlich. Im B2B-Bereich ist das Ganze deutlich komplexer. Hier buchen Personen innerhalb eines Unternehmens Veranstaltungen, die dann wiederum von komplett anderen Personen besucht werden.

 

B2B-Zielgruppen bei der Eventplanung

1. Der Tagungs-/Event-/Kongressbesucher

Zum einen ist da derjenige, der auf eine bestimmte Tagung oder zu einem Kongress kommt – der Besucher. Auf diesen und dessen Bedürfnisse sollte die gesamte entsprechende Veranstaltung ausgerichtet sein. Ein Ärztekongress hat dabei definitiv andere Anforderungen als ein Gamer-Event, eine Volksmusik-Veranstaltung andere als ein Heavy-Metal-Festival.

Wie soll deine Tagung aussehen? Mit Tisch und Laptop?
Wie soll deine Tagung aussehen? Mit Tisch und Laptop?

Es gilt also Personas für diese Besucher zu entwickeln: Wie kommen diese überhaupt auf die Veranstaltung? Wie und wo informieren sie sich weiter über diese? Wie und wo buchen sie? Was erwarten sie vor Ort? Basierend auf all diesen Fragen gilt es, dein Produkt auszurichten.

Für Tagungs- und Event-Locations ergeben sich hierdurch alleine für die vor-Ort-Phase Fragen zu u.a.

  • Anreise (z.B. Veranstaltungs-Zugticket? Shuttleservice? Parkplätze?)
  • Programmgestaltung (z.B. enggetaktetes Programm oder viele Pausen? Wie früh kann begonnen werden?)
  • Raumgestaltung (z.B. Theaterbestuhlung oder eher locker? Stühle mit Tischen oder einfach nur Hocker und Sitzkissen? Moderationswände und Flipcharts oder Legosteine und Bastelmaterialien?)
  • Catering (durchgängig? Running Dinner? Fleisch oder besser vegetarisch/vegan?

https://www.instagram.com/p/BkSRffbhGqa/?taken-by=kristinehonigmarketing

 

2. Der Tagungs-/Event-/Kongress-Ausrichter

Der Gast, welcher die Veranstaltung besucht, ist das eine. Doch erst einmal muss diese Veranstaltung von irgendwem organisiert werden. Auch hier tickt das Unternehmen, welche die Volksmusik-Veranstaltung organisiert sicherlich anders als das Unternehmen mit den diversen Heavy-Metal-Konzerten im Angebot.

Wenn du entsprechende Events zu dir holen möchtest, solltest du also wissen, wie die Bedürfnisse dieser Ausrichter sind. Das Gute hierbei: Das Ausrichter-Unternehmen und die Besucher gehen wertemäßig meist in eine gleiche Richtung. Wenn Red Bull eine Veranstaltung ausrichtet, werden andere Personen angesprochen, als wenn Klosterfrau Melissengeist eine Veranstaltung ausrichtet.

Als Tagungs- und Eventlocation stellen sich hier Fragen wie u.a. diese für dich:

  • Location/Umgebung: Hippe, abwechslungsreiche oder eher ruhige, konzentrierte Umgebung?
  • Anreise: Welche Verkehrsmittel sind relevant? Kann ein Shuttle zum weiter entfernt liegenden Bahnhof organisiert werden?
  • Welches Image hat die Location? Passt das zusammen?

Du siehst bereits: Die Fragen überschneiden sich zum Teil mit den obigen der Besucher. Was nur natürlich ist. Denn: Möchtest du das organisierende Unternehmen auf deine Seite ziehen (also in deine Location), so muss diese Location und dein Veranstaltungskonzept perfekt zu deren Besuchern passen.

 

3. Der tatsächliche Tagungs-/Event-/Kongress-Bucher

Der obige Ausrichter ist das Unternehmen. Problematisch: Du hast es nicht mit Unternehmen, sondern mit Personen zu tun. Und diese könnten teilweise noch einmal anders ticken, als das Unternehmen. Die Frage, wer der wirkliche Entscheider ist (tatsächlich die Person, mit der du sprichst oder doch deren Chef?) ist ebenso eine wesentliche Frage für dich sowie außerdem, wie du genau diese Person überzeugen kann.

Die Location (siehe oben) passt in jedem Fall und du weißt auch, wie du die Besucher vor Ort glücklich machen kannst. Wie machst du jedoch den Buchenden glücklich, denjenigen, der letztlich sagt hop oder top?

  • Mit Zahlen, Daten, Fakten? Ein Diagramm und eine Excel-Liste nach der anderen? Oder besser mit drei vergleichbaren Best-Practice-Beispielen?
  • Mit Kosten-Leistungs-Übersichten oder mit Reputation?
  • Mit extrem kreativen, innovativen Ideen („So etwas gab es noch nie!“) oder eher mit jahrelanger Erfahrung?

 

9 Punkte, die du bei der Erarbeitung deiner Personas im B2B-Bereich beachten solltest

Das Thema Personas geht im B2B-Bereich also deutlich breiter als im B2C-Sektor und ist letztlich eine Mischung aus Gast, Ausrichter und Bucher.

Was bedeutet dies für die Erarbeitung von Personas und deren Customer Journey? Du musst in jedem Fall in mehreren Kategorien denken. Zielgruppen wie „Unternehmen und Verbände“ genügen generell nicht, da unterschiedliche Unternehmen und unterschiedliche Verbände komplett andere Erwartungen haben. Im B2B-Geschäft wird viel in Unternehmen gedacht – dennoch sind es auch hier Personen, die einerseits diese Unternehmen bilden sowie für diese entscheiden. Denke deshalb besser in Personen als in Unternehmen!

Wie soll deine Tagung aussehen? Outdoor, leger, anders?
Wie soll deine Tagung aussehen? Outdoor, leger, anders?

Das heißt konkret (und ja, das gilt letztlich zu großen Teilen auch für den B2C-Bereich):

  1. Bevor du generell über Zielgruppe redest, musst du erst einmal schauen, wer du selbst bist, wofür dein Unternehmen steht. Unser Tourismuszukunft-Ringmodell kann dir dabei helfen.
  2. Gestalte unterschiedliche Personas für die Besucher deiner Tagungen / Kongresse / Veranstaltungen und für die Organisatoren von diesen.
  3. Beachte dabei dass auch diese – selbst wenn es hier ganz stark um einen beruflichen Kontext geht – zeitgleich auch Menschen mit einem Privatleben sind.
  4. Für die Persona: Denk in Klischees! Reduziere. Denk dir Geschichten zu deinen Personas aus. Mach diese hierdurch konkret und lebendig!
  5. Integriere unterschiedliche Abteilungen deines Unternehmens und externe Partner, die mit dieser Persona zu tun haben in die Entwicklung von dieser. Hierdurch erhältst du unterschiedliche Blickwinkel auf diese.
  6. Validiere deine Ergebnisse. Stimmt das tatsächlich so, wie du es dir vorstellst?
  7. Bei der Customer Journey gilt es ein bisschen verrückt zu denken: Wie kannst du an jedem einzelnen Kontaktmoment dafür sorgen, dass die Persona dich wahrnimmt, sich für dich interessiert oder bei dir buchen will? Ideen streichen kannst du später immer noch. Und: Über die verrücktesten Gedanken entstehen meist am Ende die besten Ideen, mit denen du dich von deinen Mitbewerbern abhebst.
  8. Außerdem wichtig bei der Customer Journey: Brems dich aus, mach langsam! Überspring nicht mehrere Kontaktpunkte. Je kleinteiliger du hier vorgehst, desto weniger überspringst du auch bestimmte Bedürfnisse der Persona – die letztlich zur Buchung oder zum Besuch bei dir sorgen.
  9. Lass all die erarbeiteten Informationen nicht in der Schublade verschwinden. Häng die Personas als Poster im Büro auf. Erstelle Checklisten basierend auf den Customer Journeys, die tatsächlich vor jeder Veranstaltung gecheckt werden. Ergänze diese laufend.

 

An dieser Stelle noch ein Dank an das German Convention Bureau, das die MEXCON top organisierte, ein großartiges Programm auf die Beine gestellt hat und dazu für eine hervorragende Online-Begleitung dieser Veranstaltung sorgte.

 

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Destinationen Kommunikation Social Media Termine Veranstaltungen

#ABCstar – die erste Austrian Blogger Conference

Vergangene Woche waren Günter und ich bei der ersten Austrian Blogger Conference, der ABCstar, in Linz. Organisiert wurde diese von Gerhard Liebenberger (reist individuell durch die Welt und bloggt darüber auf  Andersreisen und Schienenreisen) sowie Robert Bichler und Eva Gaderer (betreiben DeeperTravel, eine Plattform für Freiwilligenarbeit im Ausland, Volunteers und tieferes Reisen). Die Konferenz bot Unternehmen und Bloggern unterschiedlichster Bereiche Möglichkeiten zum Austausch.

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Technologie Trends Touristische Trends Veranstaltungen

Auto, Brille, Fon und Drohne – in einer Woche geht es los! #aktf15

Das Wichtigste zuerst – die Anmeldung zu der AkTf-Jahrestagung in Eichstätt & Neuburg ist noch offen und wir freuen uns über weitere Teilnehmer! Ihr solltet ja alle wegen Brückentag Zeit haben…oder Euch die Zeit nehmen können.
Auto, Brille, Fon und Drohne

Ziel der Tagung ist es, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit neuen technischen Errungenschaften sowie insbesondere mit den damit verbundenen Innovationen der Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre im Tourismus zu beschäftigen. Hierfür konnten wir tolle Referenten z.B. von der Deutschen Bahn, Audi oder der Österreich Werbung gewinnen.

Wie verändern Googlebrille, selbstfahrende Autos, iPhone, Foto- und Video-Drohne das Reisen auf allen Maßstabsebenen? Welche Folgen ergeben sich daraus für die Reisenden, Destinationen und Unternehmen?

Diese Fragen wollen wir uns durch Vorträge & Diskussionen nähern. Folgende ausgewählte Themen verpasst Ihr, wenn Ihr nicht mit dabei seid:

Mobilität 4.0: Die Deutsche Bahn gestaltet das Mobilitätserlebnis von morgen.

Tourismus-Marketing in Zeiten digitalisierter Lebensumfelder: Einblicke, Ausblicke, Gegentrends

Reisen im Jahr 2050 – Trends und Veränderungen in der Customer Journey

Digitale Technologie im Tourismus: Gefahren und Potenziale.

– Zukunft erleben: Audi piloted driving

– Auto, Brille, Fon & Drohne – alles nur ein Hype? 

Na, neugierig geworden?! Hier geht es zur Veranstaltungsseite!

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Destinationen Dienstleister Hotel Marketing & Vertrieb Reiseveranstalter

Das wichtigste Wort beim #SMTD14: Strategie

Am vergangenen Donnerstag war Tourismuszukunft gleich dreifach beim ersten Social Media Travel Day in Frankfurt/Main anwesend: Günter präsentierte Twitter, das Schweizer Taschenmesser im Social Web und Max nahm sich gemeinsam mit mir das Thema Kundendialog 2.0 vor.

Social Media Travel Day: Team Tourismuszukunft
Unscharfes Selfie vom Team Tourismuszukunft: Kristine, Günter, Max

 

Ansonsten gab es Vorträge über Social Media generell, Youtube, Blogger Relations, die Photowalks von Thomas Cook sowie Monitoring bei der Tourismus-Zentrale Nürnberg.

Was in nahezu jedem Vortrag erwähnt wurde:

Nicht einfach machen.
Erst die Strategie!

 

Und dieses „Erst die Strategie!“ gilt für jeden Kanal, den ihr betreut und für jede Aktion, die ihr plant. Deshalb ist das Wort Strategie für mich auch das wichtigste Wort des gesamten Social Media Travel Day gewesen.

 

Warum die strategische Basis so wichtig ist

  • Ohne eine Strategie können keine passenden und konkreten Ziele für eure Aktion definiert werden.
  • Ohne Zielsetzungen erhält eure Aktion keine klare Ausrichtung.
  • Und ohne klare Ausrichtung weiß der Kunde nicht, was ihr von ihm wollt und was er machen soll (schließlich wisst ihr es selbst noch nicht einmal). Eure Aktion verpufft somit.

 

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eben nicht. Deshalb müsst ihr euch entscheiden:  für – um einfach mal bei diesem Bild zu bleiben – Eier, Wolle ODER Milch. Nur etwas machen, um es zu machen (oder weil andere es machen…), ist kein Ziel und hat keinen Zweck. Stattdessen sollten alle eure Kanäle und Aktionen auf eure übergeordnete Strategie und die hieran gekoppelten Ziele einspielen.

Das gilt beim Anlegen eines eigenen Blogs ebenso wie beim Einrichten eines eigenen Youtube-Kanals. Das gilt bei der Durchführung einer Aktion mit Bloggern ebenso wie bei der Durchführung einer Gewinnspielaktion. Und das gilt für die große Jahreskampagne ebenso wie für die kleine Weihnachtsaktion. Das gilt einfach überall.

Eine klare Unternehmensstrategie sowie valide Daten sind als Basis für eure Entscheidungen notwendig. Hieraus resultiert eine klare Ausrichtung auf all euren Plattformen und letztlich eine starke Marke.

Social Media Travel Day
Bühne frei beim Social Media Travel Day

 

Unser Beitrag zum Kundendialog 2.0 beim Social Media Travel Day

Die Präsentation von Max und mir zum Thema Kundendialog 2.0 gibt es hier nachzulesen:

Kundendialog 2.0 – Präsentation beim Social Media Travel Day #SMTD14 from Tourismuszukunft – Institut für eTourismus

 

Ganz wichtig beim Kundendialog: Der Kunde mit seinen Erwartungen und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt! Und das heißt:

  • Unternehmen müssen entsprechend persönlich und empathisch auf den Kunden eingehen.
  • Was zukünftig eine immer größere Rolle im Kundendialog spielt: die Machtverschiebung. Der Kunde entscheidet, auf welchem Kanal er das Unternehmen kontaktiert bzw. wo er über das Unternehmen „redet“.
  • Zum anderen müssen sich Unternehmen aufgrund der deutlichen Zunahme in der Nutzung mobiler Endgeräte mit dem Thema Echtzeit-Kommunikation im Kundendialog auseinandersetzen.
  • Als Herausforderung für Unternehmen steht somit, den Kundendialog ganzheitlich in die eigene Social-Media-Strategie zu integrieren.
  • Und dabei dürfen sie nicht vergessen, nach außen einheitlich im Sinne von „one face to the consumer“ präsent zu sein.

 

Günters Storify-Rückblick vom Social Media Travel Day

Günter hat – ganz der Livereporter – direkt eine Storify-Zusammenfassung des Social Media Travel Day in Frankfurt erstellt. Diese enthält Tweets zu allen Vorträgen, inklusive seines eigenen über Twitter, das Schweizer Taschenmesser in der Kommunikation:

 

Danke!

Ansonsten: schaut mal bei socialmediatravelday.de und deren Social-Media-Accounts vorbei. Vielleicht gibt es ja ein #SMTD15, bei dem wir uns treffen! Danke von unserer Seite an Maike Ovens und Joachim Schmidt für die gesamte Organisation und Durchführung des ersten Social Media Travel Day!

 

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Destinationen MaFo/ Marktentwicklung News & Infos

Ein Nachbericht zum Destinationcamp 2013 in Hamburg :)

Professionelle Organisation leitete durch das Wochenende…

Vergangenes Wochenende habe ich das Destinationcamp in Hamburg (#dchh13) besucht und mich mit Gleichgesinnten zwei Tage lang zu diversen Themen ausgetauscht. Am Freitag stand nach einer Keynote ein Abendessen und Gettogether auf dem Programm. Dank toller Organisation und gutem Essen konnte man es sich dabei gut gehen lassen und die Teilnehmer bereits vorab kennen lernen. Die Keynote war inhaltlich nicht top, aber der Gedanke von Benjamin, Stefan und Co. jemand Fachfremden hinzuziehen brach das Raster der klassischen Tourismusveranstaltungen auf. Am Impulse4Travel (einem Innovationsworkshop von Tourismuszukunft und der TUI) haben wir damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht – wobei ich mir sogar noch mehr „diversity“ wünschen würde zukünftig.

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News & Infos Technologie Trends Touristische Trends Veranstaltungen

mTourismuscamp 2012 – die etwas andere Mobile-Konferenz

Zum Ende des Jahres – kurz vor dem prophezeiten Weltuntergang im Maya-Kalender 😉 – hat die Tourismuszukunft Akademie für eTourismus zusammen mit TUI Deutschland Mobile Services und der Unterstützung von weiteren Sponsoren ein Barcamp für das Thema Mobile im Tourismus organisiert. Wie sich mobile Endgeräte auf den Tourismus und den Reisenden selbst und somit letztendlich auf alle Aktivitäten eines touristischen Akteurs auswirken stand am 12.12.2012 im Visier der Teilnehmer und es wurde an der ein oder anderen Stelle heftig diskutiert.

Viele Barcamp-Neulinge als auch erfahrene Wiederholungstäter trafen sich hierfür im Modul 57 in Hannover, um einerseits Informationen und Erfahrungen weiterzugeben und andererseits sich von weiteren Ideen im mobilen Bereich inspirieren zu lassen. Begonnen hat das Camp auch dieses Jahr wieder im Herzen Hannovers  im Hugo’s.

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Hotel Marketing & Vertrieb News & Infos Termine Veranstaltungen

Hotelcamp 2012 – Ein Rückblick

Unter dem Motto „Wissen teilen um es zu vermehren“ fand am vergangenen Wochenende das mittlerweile vierte Hotelcamp im Friends Hotel in Bendorf statt. Organisiert wurde es erneut von der HSMA (Hospitality Sales & Marketing Association) und Tourismuszukunft – Akademie für eTourismus.
Das Hotelcamp - Logo

Das Publikum war wieder bunt durchgemischt  von „Barcamp-Neulingen” bis zu den „alte Hasen“, was zur Stimmung, Input und Informationsaustausch wesentlich beigetragen hat. Es waren Teilnehmer von Hotels und Hotelketten, Bewertungsplattformen, Beratungsunternehmen sowie Agenturen dabei. Für das Hotelcamp 2013 wünschen wir uns jedoch, mehr Hotelvertreter begrüßen zu können. Das Feedback der Teilnehmer ist fantastisch; also auf liebe Hoteliers: probiert mal was Neues aus und meldet Euch per E-Mail für das Hotelcamp 2013 bei Bora Emek (emek (at) hsma.de) an!

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Destinationen Hotel MaFo/ Marktentwicklung News & Infos Publikationen Technik/ Web & Tech Technologie Trends Termine Touristische Trends Veranstaltungen

Digitaler Konsum und die steigende Relevanz von Kundenorientierung – Service Design als Innovationsmotor im Tourismus

Kundenorientierung von A bis Z mit Hilfe von Service Design – Leider von vielen Akteuren im Tourismus noch nicht erkannt!

Zu aller erst sollte festgehalten werden, dass Service Design nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart ist. Solche Prozesse finden schon seit längerem in anderen Wirtschaftsbereichen – mit sehr wenigen Ausnahmen in der Tourismusbranche – großen Anklang bei der kundenorientierten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

Aber wo genau kann Service Design in touristischen Prozessen zukünftig Anwendung finden?

  • Durch den Strukturwandel in unserer Gesellschaft und dem Wunsch bzw. der Notwendigkeit nach einer bewussten Gestaltung und Kommunikation von Dienstleistungen bietet sich Service Design ganz klar dafür an, um touristische Dienstleistungen zukunftsfähig zu machen.
  • Service Design kann in den verschiedensten Bereichen als eine integrative Lösung bzw. ganzheitliche Sichtweise für den Tourismus angesehen werden – Als ein Bewegen und Arbeiten in einem Netzwerk  aus  Gäste- bzw. Kundensicht und Zusammenarbeit verschiedenster Akteure, die an einer Entwicklung von touristischen Produkten und Serviceketten beteiligt sind.
  • Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass der Erfolg zukünftiger Produkte und Services im Tourismus sehr stark von der Bereitschaft abhängt, mehr aus Kundensicht zu denken und mehr externe Akteure (Partner, Leistungsträger, Gäste etc.) in den Entwicklungs- und Optimierungsprozess einzubeziehen. Miteinander lernen, verbessern und kreieren durch Service Design Methoden kann hierbei der Schlüssel sein. Unser Artikel Die Macht des Szenarios beschreibt diese Vorgehensweise sehr schön!
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Termine Veranstaltungen

Fussball EM schauen und arbeiten: Die Online Innovationstage in Berlin

Wie jedes Jahr sind die VIR Online Innovationstage in Berlin ein besonderes Ereignis, bei dem wir von Anfang an dabei waren und Ideen sowie Input in die Veranstaltung eingebracht haben. Dieses Jahr stellt sich diese Veranstaltung vom 13.-14 Juni drei besondere Herausforderungen:

1. Das Deuschland-Spiel gegen Niederlande steht am Abend des ersten Veranstaltungstage an

2. Der Ablauf der Veranstaltung wurde umgestellt

3. Das Thema rund um die Kundenbindung im Internet

Für alle Fussballfans wurde quasi neu ins Programm das Spiel aufgenommen, welches ein ganz besonderer Highlight wärend der Veranstaltung wird. 🙂 Unabhängig davon wurde das Programm in diesem Jahr umgestellt. Die letzten Jahre bildete das Sprungbrett das Ende der Veranstaltung, mit dem organisatorischen Nachteil, dass zwar jeder die Start-ups und die Bewerber kannte, aber anschließend sofort nach Hause gefahren ist.

In diesem Jahr wurde somit dieser Teil an den Anfang der Veranstaltung (13. Juni) gestellt, um anschließend genug Zeit zum Netzwerken und Kennenlernen zu haben. Aus diesem Grund freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Veranstaltung, vielleicht können wir durch diese Umstellung etwas mehr über die Start-up schreiben.

Am zweiten Tag findet dann die Konferenz mit den Vorträgen von vielen spannenden Redner statt. Neu wurde im Programm wurde der sogenannte Experience Circle aufgenommen, welcher sich durch mehrere kürzere Vorträge auszeichnet und welcher  eine größere Nähe zwischen Referenten und Teilnehmer zu praxisorientierte Themen bieten soll.

Wir von Tourismuszukunft werden ebenfalls einen Vortrag  beitragen und uns im Experience Circle zwischen Deutsche Telekom, Raysono und myTaxi einreihen.

Michael, Melanie und ich freuen uns, euch in Berlin auf der Veranstaltung zu treffen und über anstehende Trends in der Branche zu reden.

Für den schnellen Überblick hier noch die Bewerber für das Sprungbrett:

Kategorie „Established“
Amadeus Germany GmbH
China Tours Hamburg
GetYourGuide AG
HRS – HOTEL RESERVATION SERVICE Robert Ragge GmbH
Traffics Softwaresysteme für den Tourismus GmbH
TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH

Kategorie „Start-Up“
Guiders GmbH
JustBook
Myhotelshop GmbH
Snowbon
travel-friends.com :: Urlaub bei Auswanderern

Die Veranstaltung gehört somit zum Pflichtprogramm für alle Online Fans, egal ob sie Fussball mögen oder auch nicht 🙂

LG

Jens