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Hotelcamp 2022: Die kreative Innovationsplattform für die Hotellerie

Wir lieben Barcamps – und dürfen dich heute endlich wieder zu einem einladen!

Offene Räume. Frische Ideen. Trends, Innovation und Einblicke in das operative Arbeiten in der Branche. Tiefe Diskussionen und ungezwungenes Plaudern. Im Meetingraum und an der Bar. Hast du auch Bock drauf? Wir auch!

Es gibt wohl keine andere Art des (beruflichen) Austauschs, der uns und unseren Werten bei Realizing Progress so entspricht wie das Barcamp. Kein anderes Format bietet die Möglichkeit, sich so ungezwungen auf hohem Niveau zu aktuellen Branchenthemen auszutauschen und gleichzeitig Zeit und Raum, spannende Menschen (wirklich) kennenzulernen und langfristige Kontakte zu knüpfen. (Falls du bislang an keinem Barcamp teilnehmen konntest – hier sind alle Infos zum Format).

Das Hotelcamp – ein echtes Highlight für Barcamp-Fans

Ein jährliches Highlight im Veranstaltungskalender ist das Hotelcamp, das wir dieses Jahr schon zum 14. Mal zusammen mit der HSMA organisieren dürfen. Das können wohl alle unterschreiben, die die besondere Atmosphäre mit 150 spannenden Teilnehmer*innen der Branche schon mal miterlebt haben. Warum das so ist? Na zum Beispiel weil, ….

  • Noch immer untypisch für die Hotelbranche, sind hier alle per Du und leger gekleidet,
  • Hierarchien spielen keine Rolle, sondern der Wunsch nach fachlichem Austausch,
  • jede*r kann selbst die Themen einbringen, die sie/ihn beschäftigen
  • und am Ende gehen alle nach zwei tollen Tagen mit unzähligen Ideen, Anregungen und neuen Kontakten nach Hause.

Sehen wir uns im November zum #hcamp22?

Das 14. Hotelcamp (#hcamp22) findet dieses Jahr vom 10. – 12. November 2022 im Parkhotel Heilbronn statt.

Bist im weitesten Sinne in der Hotelbranche tätig und möchtest dieses besondere Event miterleben? Ganz egal, ob Du direkt im Hotel arbeitest oder als Dientleister*in/Berater*in oder Zulieferer für die Hotellerie tätig bist, ob Du Inhaber*in, Führungskraft oder Auszubildende*r in Deinem Unternehmen bist: Wir würden uns freuen, Dich im November in Heilbronn zu treffen.

Hier kannst du dir dein Ticket sichern: Alle Infos und Anmeldung hier auf der Hotelcamp-Website

Unser Gastgeber: das Parkhotel Heilbronn

Nach Stationen in Bendorf, Kassel und Krefeld sind wir in diesem Jahr zum ersten Mal im Süden in der Republik zu Gast. Das Parkhotel im Herzen von Heilbronn bietet uns ein kreatives Umfeld mit großzügigen Tagungsmöglichkeiten, Schwäbischer Hausbrauerei und Bar auf 42 Metern Höhe. Perfekte Voraussetzungen, um sowohl produktiv als auch gesellig zu sein. Mit diesen beiden Dingen steht und fällt ja der Erfolg eines jeden Barcamps.

Alles zur Location

Parkhotel Heilbronn
Kreatives Umfeld: Das 14. Hotelcamp findet im Parkhotel Heilbronn statt.

Was steht inhaltlich auf dem Session-Plan?

Da könnten wir genauso gut dich fragen – was möchtest du denn vorstellen, diskutieren, erfahren? Denn wie immer beim Barcamp gilt: über die Themen und Sessions entscheiden die Teilnehmer*innen selbst vor Ort. Klar liegen manche Themen auf der Hand:

  • Wie geht es im Zuge der Corona-Situation weiter für die Branche?
  • Wie begegnet man dem neuerlichen Digitalisierungsschub?
  • Welche Anforderungen entstehen durch das Thema Nachhaltigkeit?
  • Welche spannenden Konzepte und Ideen gibt es auf dem Trendradar?

..Und vieles mehr. Gemeinsam geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und neue Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der Hotellerie zu erarbeiten.

Wir freuen uns auf Dich!

Klingt das spannend für Dich? Dann lass uns treffen – beim 14. Hotelcamp in Heilbronn. Du wirst dort nicht nur mich und meine Netzwerk-Kollegin Anna treffen sondern auch das Team der HSMA sowie viele spannende Menschen der Branche.

Hier geht es zur Anmeldung

Wir freuen uns auf dich!

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Hotelcamp 2021: Endlich wieder persönlicher Austausch auf Augenhöhe

In genau einem Monat ist es so weit:

Das mittlerweile 13. Hotelcamp (#hcamp21), DAS Barcamp für die Hotellerie von der HSMA und Realizing Progress, findet dieses Jahr vom 04. – 06. November 2021 in Krefeld statt – und zwar wie bereits 2019 im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Sichere dir jetzt einen der wenigen noch freien Plätze!

Aufgrund der Corona-Situation mussten wir das Hotelcamp 2020, das wir jedes Jahr gemeinsam mit der HSMA organisieren, digital durchführen. Das hat zwar sehr gut funktioniert und das Feedback der Teilnehmer*innen war auch entsprechend positiv, aber dennoch lebt dieses Veranstaltungsformat wie kein anderes von persönlichen Begegnungen und dem professionellen Austausch auf  Augenhöhe. Insbesondere angesichts der derzeitigen Herausforderungen, denen die Branche gegenübersteht, ist dies wichtiger denn je.

Krefeld? Waren wir da nicht doch schonmal?

In der Tat fand bereits das letzte „richtige“ Hotelcamp 2019 im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt. Wir fühlten uns sehr gut aufgehoben damals. Schöne Tagungsräume, tolle Abendveranstaltung und sehr kurze Wege. Gastgeber Walter Sosul versprach uns damals im Vorfeld: „Wir glauben daran, dass man für ein Barcamp viel Raum in Form eines großzügigen, inspirierenden und möglichst spontan flexiblen Lernumfeldes benötigt.“

Und da dies in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation umso mehr gilt, haben wir uns entschieden, wieder an den selben Ort zurückzukehren.

Das Hotelcamp findet wieder im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt..
Das Hotelcamp findet wieder im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld statt..

Wie sind die Corona Regeln?

Es gilt grundsätzlich für alle Teilnehmer*innen die 3G-Regel. Darüber hinaus haben wir die Anzahl der Teilnehmer*innen auf maximal 100 beschränkt. Die Location bietet sehr viel Raum und hat selbstverständlich selbst ein ausgeklügeltes Sicherheits- & Hygienekonzept, so dass wir guten Gewissens das Hotelcamp in diesem Rahmen durchführen können.

Was steht inhaltlich auf dem Session-Plan?

Wie immer beim Barcamp gilt: das entscheiden die Teilnehmer*innen selbst vor Ort. Manche Themen liegen natürlich aufgrund der Corona-Krise auf der Hand. Wie geht es jetzt weiter für die Branche? Wie begegnet man dem neuerlichen Digitalisierungsschub? Aber auch welche Anforderungen werden künftig an das Thema Nachhaltigkeit gestellt? Und vieles mehr. Gemeinsam geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und neue Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der Hotellerie zu erarbeiten.

Willst Du auch dabei sein?

Klingt das spannend für Dich? Dann lass uns treffen – beim Hotelcamp in Krefeld. Es gibt noch einige wenige Teilnehmerplätze:

Hier geht es zur Anmeldung …

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Destinationen Hotel Produktentwicklung Touristische Trends

Workation – was es ist und Potenziale des Trends (Teil 2 Workation Serie)

Mit Laptop auf dem Schoß in der Strandbar arbeiten – ist das Workation? Möglicherweise. Muss aber nicht. Denn die Verbindung von Leben, Arbeiten und Urlaub ist vielfältig und ein Trend, der sowohl Tourismus und Arbeitswelt auf einem neuen Level berührt.

  • In Teil 1 unserer Serie hatte Pascal einen Rückblick gegeben in unsere Workation “Camp & Work”, die im August 2021 in Interlaken stattfand.
  • Heute schaue ich mit dir nochmal allgemeiner auf den Trend und zeige dir die Potenziale auf für Regionen, Hotels, Reiseveranstalter*innen und Leistungsträger*innen inklusive Beispiele.
  • Zuletzt gibt es noch Tipps, worauf es ankommt, damit man den Trend für sich nutzen kann.

Was ist “Workation”?

“Workation” meint im Kern die Verbindung von Urlaub und Arbeit. Früher war das noch eine Utopie für digitale Nomaden, die am Strand von Bali ihr Online-Business hochziehen. Doch seit Corona ist Workation eine echte Option für die Schreibtischgesellschaft. Egal ob Selbständige oder Festangestellte.

Der Hintergrund unter anderem: Arbeitgeber müssen neue Anreize bieten, um Talente anzulocken und zu halten. Obstkörbe und Fitnessabos reichen nicht mehr. Die coolen Büros mit schicker Einrichtung verlieren seit Corona auch zunehmend die Attraktivität.
Die Zusicherung auf Homeoffice oder sogar mal ein oder zwei Wochen im Jahr auf einer Hütte in den Bergen arbeiten zu können klingen da schon besser – weshalb immer mehr Arbeitgeber mit mehr Flexibilität locken. In der Touristik verkündete jüngst die TUI, dass das Team auch am Strand arbeiten können solle.

Workation stellt eine neue Form des MICE-Tourismus dar. Es geht dabei nicht primär darum, dass ganze Teams eine Woche miteinander verreisen. Treiber des Trends sind aktuell eher Individualreisende bzw. selbstorganisierte Kleingruppen.

Potenziale für den Tourismus

Im Impulse4Travel-Manifest haben wir es bereits aufgenommen: Workation wird in den kommenden Jahrzehnten zu einer relevanten Reiseform. Denn sie bringt nicht nur mehr Lebensgefühl für Angestellte mit sich, sondern auch große Potenziale für Regionen und Leistungsträger*innen.

Diese vier Aspekte sind dabei aus unserer Sicht hervorzuheben:

1. Nebensaison nutzen

Die Betten sind im Sommer voll, im Herbst aber leer? Perfekt! Für Workationists kann genau diese Zeit attraktiv sein. Zu viel Trubel ist eh nicht gut, wenn man sich auch mal konzentrieren möchte.

2. Neue Zielgruppen erschließen

Wer die Destination schon im Herbst beim Arbeiten erlebt hat, möchte vielleicht im Sommer mit der ganzen Familie für den Urlaub wieder kommen. Wichtig: wer schon vor Ort ist, sollte einen Anreiz erhalten, wieder zu kommen – Stichwort Kommunikation und Kund*innenbindung.

3. Kontrapunkt zu Fast Tourism schaffen

Bei einer Workation bleiben Gäste länger und werden “zu Einheimischen auf Zeit”. Egal ob durch den morgendlichen Gang zum Bäcker, den täglichen Spaziergang im Park oder das abendliche Auspowern in der Kletterhalle. Workationists tauchen tiefer ein und gehen dadurch letztendlich wertschätzender mit dem Raum um, in dem sie sich aufhalten.

4. Neue Angebote und Begegnungsräume im Lebensraum

Was Workationists für ihren Arbeitsaufenthalt brauchen, kann auch Einheimische ansprechen. Vielleicht wird ein kleiner Coworking-Space im Hotel angeboten, den lokale Unternehmer*innen ebenfalls für sich entdecken. Oder ein wöchentlicher Stammtisch, bei dem Reisende und Locals sich für kreativen Austausch treffen.

Beispiele für Workation-Angebote

Diese Potenziale werden vielfach erkannt. Entsprechend wird der Trend wird an vielen Stellen schon konkret umgesetzt – wenn auch ganz unterschiedlich. Nachfolgend stellen wir dir einige Beispiele vor.

(Co-)Workation in der Destination

Südtirol hat für das Thema Workation direkt eine eigene Themenseite online gestellt, wo man neben Unterkünften und Erlebnissen in der Region auch die drängendsten Informationen der Workationists findet. “Ist mein Führerschein gültig” wird ebenso angesprochen wie das Thema Kinderbetreuung.

Und dann gibt es Coworking-Angebote mit Urlaubsgefühl wie den “Office Caravan”, die ein Baustein in Workation sein können. Der mobile, außergewöhnliche Coworking-Space steht diesen Sommer z.B. im Zürcher Oberland im Grünen und bietet einen Arbeits- und Erlebnisraum.

“Wir bieten damit eine perfekte Mischung aus Arbeit, Naturerlebnis und Networking.” verrät uns Mirjam Wüthrich von Zürioberland Tourismus, die den Caravan gerne selbst fürs Arbeiten und Netzwerken nutzt. “Hier ist der Office Caravan ein alternatives Angebot zum Pendeln in die Stadt. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Zürcher Oberländer*innen und indem sie den ganzen Tag hier verbringen, erhalten sie einen neuen Bezug zu ihrer Region. Das Coworking kann hier also zu einer stärkeren Identifikation mit dem Zürcher Oberland und zur Bildung von Identität beitragen.”

Ein besonderer Coworking Ort – der Office Caravan im Zürioberland (©Zürioberland Tourismus)

Selbstorganisierte Workation

Vermutlich die Variante, die man insbesondere bei “digitalen Nomaden” im Kopf hat beim Stichwort “Workation”. Dabei buchen Reisende sich selbst eine Unterkunft und bleiben längere Zeit vor Ort. Airbnb hat dafür schon vor längerer Zeit eine entsprechende Kategorie für “Langzeitaufenthalte” eingeführt.
Auch die großen Coworking-Anbieter nutzen das für sich. WeWork bietet z.B. mit dem “on demand” Programm eine Option, dass man tage- oder stundenweise einen Arbeitsplatz mieten kann. Denn wer die Spaces in Frankfurt aus der täglichen Arbeit kennt, fühlt sich vielleicht auch in New York oder Amsterdam wohl.

Übrigens: Unsere „Camp & Work“ Workation Mitte August 2021 fällt ebenso in diese Kategorie. Als erfahrene remote Worker wissen wir recht genau was wir brauchen und konnten entsprechend schnell die benötigten Bausteine für unsere perfekte Woche zusammensuchen.

Workation im Hotel

Beispiele, die du vielleicht schon entdeckt hast sind die Workation-Pakete von Robinson Club oder von Aldiana. Hier entfaltet der Clubaspekt der Hotelangebote ganz neue Wirkung. Workationists finden alles an einem Ort – vom Arbeitsplatz, Kinderbetreuung bis zu Ausflügen und Spa-Treatments.

Wer lieber etwas offener schauen mag findet dafür z.B. bei CoWorkationAlps auf einem Portal direkt eine ganze Auswahl geeigneter Unterkünfte im Alpenraum – inklusive perfekter Erlebnisse für die Pause. Dahinter steckt übrigens ein Verein, der die Vision hat, das Potenzial neuer Arbeitswelten mit dem Freizeitwert und dem Flair der Alpen zu verbinden. Ein ganzheitlicher NewWork-Ansatz also.

Workation-Trend nutzen: Was es braucht

Auf dem Weg nach vorne: Verbindung von Arbeit und Urlaub.

Ich bin mir sicher: Workation ist ein Trend, der erst in den Kinderschuhen steckt und eine Menge Potenzial für Hotels, Destinationen und Leistungsträger*innen bietet.

Die ersten Ansätze und Angebote sprechen noch nicht die breite Masse an sondern adressieren eher eine digitale Elite. Spannend wird es in den kommenden Jahren durch die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt sowie die Schaffung neuer Anreize für Talente in großen Unternehmen. So wie es heute Portale für Business-Reisen gibt, wird es zukünftig Portale für Workations geben.

Um den Workation-Trend zu nutzen braucht es individuelle Ansätze. Bei der Kreierung von Angeboten wird es maßgeblich auf zwei Aspekte ankommen:

Workation-Trend nutzen #1: Bedürfnisse der Workationists verstehen und umsetzen

Die Customer Journey bei Workations ist anders als bei klassischen Urlaubs- oder Geschäftsreisen. Man möchte die Destination wie ein Urlaubsreisender genießen und dennoch die Sicherheit haben, seine Arbeit erledigen zu können.

Beide Aspekte fließen gleichermaßen in die Planung ein. Gibt es beim Hotel einen Coworking-Space? Hat das Ausflugslokal WLAN und ruhige Ecken für einen Call? Welche Erlebnisse gibt es, bei denen ich mich vor Ort vernetzen kann?

Also:

  •  verstehen, was genau gebraucht wird,
  • dann geeignete Angebote kreieren (z.B. Hotelpauschalen inkl. Day Pass beim lokalen Coworking-Anbieter),
  • und zuletzt passende Kommunikation dazu herstellen (Wie kann ich hier arbeiten UND entspannen, worauf gilt es zu achten?).

Workation-Trend nutzen #2: Den Lebensraum mit einbeziehen

Workations sind eine integrierte Reiseart. Sie entfalten ihren Wert vor allem auch durch das tiefe eintauchen in der Destination und die Begegnung mit den Menschen. Wer entsprechende Angebote gestalten möchte, sollte den ganzen Lebensraum einbeziehen.

Gute Workation-Angebote können nämlich ganzheitlich Nutzen stiften. Zum einen schaffen sie wirtschaftliches Potenzial für Betriebe vor Ort – auch über den Tourismus hinaus. Zum anderen entstehen bei der Schaffung passender Angebote vor Ort neue Begegnungsräume.

Wer Angebote gestaltet, muss also vernetzt vor Ort arbeiten. Sei es, indem man Coworking-Spaces mit Einzelhandel und Erlebnisanbietern zusammenbringt. Oder Hotels, lokale Tech-Startups und Kulturräume zum Erfahrungsaustausch einlädt. Damit wird lokales Wertschöpfungspotenzial aktiviert – sowohl ökonomisch als auch sozial.

Zusammengefasst

“Die Dekonstruktion eindimensionaler Räume (Hotel zur Übernachtung, Büro zur Arbeit etc.) hat bereits vor der Krise eingesetzt.” So fassten es die Gestalter*innen des Impulse4Travel-Manifests zusammen.

Workation zeigt: Diese Dekonstruktion ist eine riesige Chance. Für neue, ganzheitlich wertige Angebote in einer neuen Arbeitswelt.

Bist du dabei?

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Hotel Marketing & Vertrieb Termine Veranstaltungen

4 Fragen an den Gastgeber des Hotelcamps & mögliche Themen

Das 11. Hotelcamp (#hcamp19), das Barcamp für die Hotellerie, findet dieses Jahr vom 24.-26. Oktober in Krefeld statt – und zwar im MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Seit dem 10. Hotelcamp sind wir auf Wanderschaft mit unserem Barcamp, das wir seit Beginn gemeinsam mit der HSMA Deutschland organisieren. Das heißt, dass wir in diesem Jahr wieder eine neue Location mit unserem Barcamp bespielen dürfen. Da wir neugierig sind, wie es vor Ort sein wird, haben wir unserem Gastgeber Walter Sosul vier Fragen gestellt – er stellt sich dabei auch selbst vor.

Walter Sosul – Gastgeber des Hotelcamps 2019

Barcamps sind per Du, stell Dich doch kurz den Teilnehmer*innen des Hotelcamps vor.

Seit gut 35 Jahren bin ich Gastgeber mit Leidenschaft und liebe immer noch, was ich tue. Täglich freue ich mich mit meinem Team auf die Herausforderungen, die die Gäste uns bringen. Seit über 25 Jahren ist meine Wirkungsstätte das MERCURE Tagungs- und Landhotel Krefeld. Lernt mich live und in Farbe kennen, gerne beantworte ich die ein oder andere Frage von Euch. Ich freue mich, euer Gastgeber sein zu dürfen beim Hotelcamp 2019!

Das Hotelcamp im MERCURE Tagungs- & Landhotel Krefeld: warum ist das der perfekte Ort für ein Barcamp?

Wir glauben daran, dass man für ein Barcamp viel Raum in Form eines großzügigen, inspirierenden und möglichst spontan flexiblen Lernumfeldes benötigt. Diesen Raum bieten wir hier in Form des schönsten aller Räume – die Natur – welche man durch den Austritt in aller unserer Tagungsräume schnell erreichen kann.

Zudem bietet unser Haus viele kleine Nischen, die zum Rückzug und zur Kommunikation einladen und wo man sich frei und kreativ entfalten kann. Was zum Kreativprozess benötigt wird, ist immer in ausreichender Menge vorhanden. Hier findet Ihr keine festen Essenszeiten, denn wir unterwerfen uns dem Prozess und nicht andersherum.

Auf was können sich die Teilnehmer*innen besonders freuen?

Unser Haus liegt citynah im Grünem, eingebettet im Golfplatz mit 13 Hektar Parkareal. Freut euch auf ein Kaleidoskop der Gastlichkeit, denn oft sind es die Kleinigkeiten am Rande, die inspirieren und zum Schmunzeln einladen. Freut Euch auf regionale, saisonale und bodenständige Küche, auf unsere Mercure Weinlese Mundschenk, die die ein oder andere Überraschung für Euch bereithalten wird.

Das Hotelcamp mitten im Grünen!

Was erhofft ihr Euch vom Hotelcamp in Eurem Haus?

Wir erhoffen uns, allen Teilnehmern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und ein tolles Feedback auf Plattformen wie Google, Instagram, Facebook zu bekommen. Denn dieses Feedback kann auch andere Kunden begeistern, die uns wiederum buchen. Zudem freuen auch wir uns auf einen kommunikativen Austausch mit allen Teilnehmern.

Welche Themen und Herausforderungen bewegen Euch gerade besonders?

Uns erregt und erschreckt ist, dass die Verbände und Zusammenschlüsse, welche es in der Hotellerie gibt, es nicht schaffen, sich an einen Tisch zu setzen. Ziel muss es sein, das Bild der Hotellerie zu erneuern bzw. zu verändern, um es wieder attraktiv für junge Menschen zu machen. Zudem rückt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus unserer Gäste und verändert unseren Blick von der Anreise über den Aufenthalt bis zur Abreise. Und auch der extreme Hotel- und Immobilienboom in immer satteren Märkten ist eine Herausforderung für uns.

 

Herzlichen Dank für das Interview – wir freuen uns schon sehr mit den Teilnehmer*innen nicht nur Eure Herausforderungen und Themen zu diskutieren. Ein Barcamp hat immer das Ohr am Puls der Zeit und bis Oktober wird sich noch viel tun. Folgende Fragestellungen werden aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Thema beim Hotelcamp sein:

  • Wie gehen wir mit dem neuen Urteil zur Ratenparität bei Booking um?
  • Was bedeutet Google Travel für die Hotellerie?
  • Was macht die Hotellerie gegen den Klimawandel?
  • Mobile Payment und Facebooks Libra – was kommt auf die Branche zu?

 

Diese Themen interessieren Euch? Ihr habt eigene Themen? Dann lasst uns treffen – beim Hotelcamp in Krefeld: hier geht es zur Anmeldung.

 

 

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Hotel Immer wieder TZonntags Social Media Veranstaltungen

Das digitalisierte Hotel, Coworking, Overtourism, Digital im Kloster – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team, passend zum 1.Advent!

Der Aufstand der Bereisten – nur eine Frage der Zeit! Foto: GregSnell

Overtourism: Der Aufstand der Bereisten

Empfohlen von Florian

Overtourism wird wohl das Schlagwort im Tourismus im Jahr 2018. Viele Städte sind jetzt schon an einer Kapazitätsgrenze (wie z.B. Venedig, Barcelona). Zusendes kommen auch Destinationen im DACH-Raum an die Kapazitätsgrenze (z.B. Bamberg, Füssen, PragserWildsee). Skift hat einen wunderbaren Artikel zu Gegenstrategien veröffentlicht.

Im Rahmen eines SmartData-Projekts beschäftige ich mich auch mit einer intensiveren Besucherlenkung mit Hilfe digitaler Technologien – ich denke, dass man diesen Aspekt ebenso als mögliche Gegenstrategie nennen muss. Dank Sensoren und intelligenter Verknüpfung  von Datenquellen ist ein aktive Besucherlenkung auch heute schon möglich. Barcelona ist hierfür ein positives Beispiel, dem viele Destinationen folgen werden, wetten?

 

 

Das Hotel digital denken – Inspirationen aus erster Hand

Empfohlen von Günter

In Krems fand diese Woche das 2. Branchensymposium der Niederösterreich Werbung mit dem Motto „Digitalisierung im Tourismus“ statt. Ich war ganz entspannt ohne Livereportage vor Ort, twitterte aber unter dem Hashtag #noewdigital ein paar Highlights der Veranstaltung, die auch als Twitter Moment nachzulesen sind. Überdies wurde das Symposium via Facebook Live übertragen.

Die Entdeckung des Symposiums waren für mich Isabella Dschulnigg-Geissler und Christian Geissler vom Saalbacher Hof in Saalbach. Wie dieses passionierte Hotelierspaar digital denkt und kommuniziert, ist ganz großes Kino (ab Minute 53 des Livestreams)!

Einige ihrer Strategien habe ich in meinem Twitter Bericht dokumentiert; zusätzlich haben Isabella Dschulnigg-Geissler und Christian Geissler auf www.saalbacherhof.at/knowhow auch noch eine eigene Website zum Branchensymposium aufgesetzt. Dort können auch ihre #noedigital Präsentation sowie Links zu den von ihnen verwendeten Tools heruntergeladen werden. Eine absolute Leseempfehlung für alle Hoteliers!

Isabella Dschulnigg-Geissler und Christian Geissler vom Saalbacher Hof beim NO Werbung Branchensymposium „Digitalisierung im Tourismus“
Isabella Dschulnigg-Geissler und Christian Geissler vom Saalbacher Hof beim Symposium „Digitalisierung im Tourismus“ der Niederösterreich Werbung

 

 

 

Coworking in Deutschland

Empfohlen von Kristine

Wir arbeiten verteilt im ganzen deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig treffen wir uns in der kompletten Gruppe und in kleinerer Anzahl zum gemeinsamen Arbeiten und Rumspinnen oder auch einfach zum gemeinsamen Quatschen und Kochen. Coworking & Coliving sind für uns deshalb immer wieder interessante Themenfelder.

In diesem Rahmen ganz spannend: Vom 9. bis 11. März 2018 (ja, leider zur ITB-Zeit) findet in Bremen die COWORK statt, die Jahreskonferenz der deutschsprachigen Coworking-Szene.

https://www.instagram.com/p/BcHUJtXAUFf/

Im Vorhinein postet Tobias Kremkau aka @Isarmatrose auf 100coworkingspaces.tumblr.com (und ja, auch auf Twitter und Instagram…) 100 Tage lang täglich ein Foto aus einem Coworking-Space in Deutschland. Ich bin sicher, dabei wird in jedem Fall die Vielfalt von Coworking deutlich.

 

 

 

Beten, Arbeiten, Posten

Empfohlen von Bastian

Auch vor den Klostermauern, einer der vermeintlich letzten Bastionen der analogen Welt, macht die Digitalisierung nicht Halt. In einem Blogartikel hat die Haufe Akademie genau dieses Thema aufgegriffen und schöne Worte zu Haltung und Ausgleich gefunden.

Tourismuszukunft Marke Handbuch

 

Auch ganz interessant, wie unsere ach so modernen Trends in Hinblick auf Arbeitszeiten und Flexibilität in Klostern umgesetzt werden können.

Kurz und knapp: Schöne Geschichte…

 

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Hotel Kommunikation Social Media Team Touristische Trends

HSMA Festival – der Rückblick!

Von Sonntag auf Montag fand das erste HSMA-Festival im Europa-Park in Rust statt. Zwei Tage mit geballtem Fachwissen für Hotelnerds aus den Bereichen Sales & Marketing inklusive  großartigem Rahmenprogramm zwischen Achterbahn und extravaganter Abendshow.

Getreu dem Motto: work hard, play hard!

Birchmeier Bauhuber beim HSMA Festival

Tourismuszukunft mittendrin

Klar, dass wir uns da nicht zweimal bitten lassen… Florian und ich machten uns auf den Weg nach Rust und waren gleich doppelt im hochkarätig besetzten Programm vertreten.

Einmal, im von Tourismuszukunft präsentierten und von Florian moderierten Trend Track, bei dem die Zukunftsthemen Chatbots und Digitale Assistenten im Zusammenhang mit der Hotellerie durchleuchtet wurden. Und ein weiteres Mal in der Social Media Session auf der Main Stage, wo ich über den Nutzen von Social Media Marketing für die Hotellerie referierte.

Chatbots und Digitale Assistenten – Was bringt die Zukunft?

Wie es unser Name ja schon sagt, schauen wir gerne was die Zukunft bringt.  Und so stand unser Trend Track ganz unter dem Motto „Künstliche Intelligenz“. Zunächst stellte Karina Repke von Hotelkit sinnvolle Einsatzbereiche für Chatbots in Hotels vor. Anschließend präsentierte Florian, wie Alexa und co Einzug in die Hotelwelt halten und welche Entwicklungen bevorstehen. Passenderweise hatte er „seine“ Alexa auch für eine Live-Demo dabei. Wird Alexa in Zukunft Hotels für uns buchen? Oder wird sie im Hotelzimmer schon auf uns warten und uns als digitaler Concierge zur Seite stehen? Gut möglich. Die Entwicklung wird spannend.

Voice Assistenz – Alexa, Siri & Co. im Hotel from Tourismuszukunft

Social Media Marketing – Lohnt sich das?

Zugegeben, Social Media Marketing ist kein brandneues Thema. Dennoch tut sich die Hotellerie immernoch schwer damit, die Potenziale zu erkennen und die Maßnahmen richtig umzusetzen. Es ist durchaus eine Social Media Müdigkeit in der Branche zu beobachten.

Grund genug für mich, einmal der Frage nachzugehen, was Social Media für Hotels leisten kann und ob sich die Investition lohnt.

Fazit: Es lohnt sich, wenn man die richtigen Ziele verfolgt, die richtige Zielgruppe bei guter Reichweite und passenden Inhalten erreicht und die richtigen KPIs überwacht werden.

Social Media Marketing von Tourismuszukunft

AirBnB Community, Haifischbecken Online Vertrieb, MICE Echtzeitbuchungen, Content Marketing, Influencer, uvm.

Die Themenpalette des Festivals war so bunt, wie das Festival selbst. Highlight für mich war zweifelsohne die Session mit AirBnB-Deutschland-Chef Alexander Schwarz. Getreu dem Motto „Wir reden mit und nicht über AirBnB“ kamen natürlich auch die alten Streitthemen auf den Tisch, vielmehr entwickelte sich die Diskussion aber auch in die Richtung, wo die Synergie-Möglichkeiten liegen und was die Hotellerie von AirBnB lernen kann.

Uwe Frers sezierte einmal mehr gekonnt und unterhaltsam die Welt des Online Vertriebs, indem er die Entwicklung der großen Player in den letzten Jahren analysierte und aufzeigte, dass die Luft für den Direktvertrieb immer dünner wird. Sein Appell: „Nicht jammern, sondern rechnen und die Plattformen erfolgreich für die eigenen Ziele nutzen.“

Leider vor ausgedünnter Kulisse - Andre Alpar
Leider vor ausgedünnter Kulisse – Andre Alpar

Sehr spannend war auch der Vortrag von SEO-Experte André Alpar, der über Content Marketing und dabei vor allem über  „Informational Content“ sprach. Seine Aufforderung an die Hotellerie: „Helft Euren Gästen! Ihr wisst doch am besten, welche Fragen sie haben. Also schreibt die Antworten auf Eure Website!“

Ich kann hier natürlich nur einen kleinen Auszug all der vielen spannenden Vorträge und Diskussionen wiedergeben. Es waren zwei tolle Tage voller Input und toller Begegnungen im einzigartigen Ambiente des Europa-Parks.

Danke HSMA, wir kommen gerne wieder!

Das letzte Wort hier soll HSMA Vorstand Georg Ziegler haben. Sein Aufruf nach dem HSMA Festival: „Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!“

#HSMA Vorstandsmitglied Georg Ziegler (Director Content bei HolidayCheck) ruft auf: Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!

Posted by Hotelier TV on Montag, 22. Mai 2017

 

Wie hat es Euch gefallen? Was setzt Ihr jetzt um? Wie können wir Euch helfen?

Liebe Grüße, Martin

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eLearning Hotel Immer wieder TZonntags Technik/ Web & Tech Technologie Trends Touristische Trends

Austelefoniert, Alexa im Hotel, Storytelling, eLearning, Direktbuchung – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Telefonieren ist out

Empfohlen von Florian

Die Bundesnetzagentur hat neue Zahlen zur Mobilfunknutzung veröffentlicht. 2016 war ein Wendepunkt – die Nutzung des Mobiltelefons als Telefon geht zurück – die Datennutzung  steigt dafür signifikant an. Nach der SMS ist nun auch die zweite Kernfunktion betroffen – der Wandel der Kommunikation schreitet voran.

Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland
Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland (Quelle: statista_com)

Alexa, Siri oder Google Assistent im Hotelzimmer

Empfohlen von Martin

Digitale Assistenten, allen voran Amazons Alexa, verändern unsere Art der Kommunikation tiefgreifend. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor der Hotellerie nicht Halt. Hotelzimmer wurden schon immer auch als Showroom für technische Neuheiten genutzt.

Das Hotel Wynn Las Vegas hatte als erstes Hotel angekündigt, alle seine Zimmer mit Amazon Echo auszustatten. Somit ist Alexa dort nun immer im Hotelzimmer präsent und ermöglicht es Gästen, beispielsweise Licht, Heizung, Wecker etc. per Sprache zu steuern. Sie kann Fragen beantworten, Bestellungen aufnehmen usw.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=27&v=7QM7izjVqug

Aber Alexa wird nicht lange allein bleiben. Auch Google Home und Siri werden versuchen, Einzug in die Hotelzimmer der Welt  zu halten. Marriott testet wohl gerade Alexa und Siri, um zu entscheiden, wer von beiden die Bedürfnisse der Gäste besser bedienen kann. Das Ergebnis wird spannend zu sehen sein.

Wer mehr über das Thema digitale Assistenten erfahren möchte, sollte sich unseren Trendtrack hierzu auf dem HSMA Festival nicht entgehen lassen

Gegen Bleiwüsten im Web

Empfohlen von Kristine

Anfang dieser Woche war ich in Berlin zur Digitalkonferenz re:publica. Wer mal wieder ein bisschen „Futter“ und Inspiration benötigt, dem sei der YouTube-Kanal der re:publica empfohlen, der gerade emsig mit den Mitschnitten der verschiedenen Vorträge, Sessions und Diskussionsrunden gefüllt wird.

In Berlin gab es auch eine Session von Bleiwüsten. Was diese Website macht? Das kann sie am besten selbst erklären:

Bist du ein digitaler Geschichtenerzähler? Dann bist du hier richtig. Auf dieser Webseite erfährst du, wie du deine Geschichten interaktiv, multimedial und visuell erzählst.
Nonlineares Storytelling, Social Media, mobile Reporting, Grafiken und interaktive Karten, Datenjournalismus: Jeden Freitag stellen wir ein Programm für Journalisten vor.

Jede Woche ein neues Tool, eine neue Idee. Schaut man sich die letzten vorgestellten Tools an, wird schnell klar, dass diese nicht nur für Journalisten relevant, sondern auch überaus spannend für den Tourismussektor und andere Themenfelder sind:

  • ZingChart: Infografiken erstellen
  • Twain: Trends in sozialen Netzwerken entdecken
  • Tripline: interaktive Karten erstellen
  • Eko: non-lineare Video-Geschichten

Klick dich mal rein und durch. Aber ich warne dich: Bring Zeit mit.

eLearning für Millenials

Empfohlen von Bastian

Meine Empfehlung der Woche kommt von Pulselearning: in ihrem Blogartikel erklären sie die Herausforderung bei der Gestaltung digitaler Weiterbildungsmaßnahmen für Millenials, also genau für die Generation, die jetzt langsam in den Arbeitsmarkt drückt.

eLearning für Millenials

Neben einigen „Klassikern“ wie Real-World-Benefit und Empowerment sind im Blogartikel von Christopher Pappas auch spannende Ansätze zu Flexibilität und Online-Mentoring zu lesen. Für mich persönlich und für alle, die sich mit dem Thema digitale Weiterbildung befassen, eine sehr schöne Zusammenfassung.

The History of Direct Booking

Empfohlen von Roland

53% der Hotels bieten auf der eigenen Website günstigere Preise an als auf externen Buchungskanälen. Dies und andere interessante Zahlen zu Direktbuchungen inklusive der wichtigsten Meilensteine zum Thema findet Ihr in der schönen Infografik „The History of Direct Booking„.

Zudem kann ich euch noch das Interview von letzter Woche von Elon Musk ans Herz legen. Sehr inspirierend und zum Teil auch verblüffend, wie nahe wir an bestimmten Sachen schon dran sind.

Auch wichtig in diesem Zusammenhang, dass Deutschland bzw. der Bundesrat in diesen Tagen grünes Licht für selbstfahrende Autos gegeben hat. Insbesondere wurde die Haftungsfrage geklärt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Destinationen Hotel Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation Marketing & Vertrieb Social Media Technologie Trends Veranstaltungen

Hotel der Zukunft, Mensch und Maschine, Mobiles Storytelling, Digitale Customer Journey, Content Curation, WhatsApp Transformation – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Studie: Hotel der Zukunft

Empfohlen von Martin

Tomorrow, hotels will need to be about people

Eine erfrischend andere Studie über die Zukunft von Hotels wurde von Doblin Deloitte Consulting veröffentlicht. Es geht einmal nicht um Roboter und Beacons, sondern um das Hotel, als einen inspirierenden und sozialen Ort, an dem gelebt, gearbeitet und sozial interagiert, anstatt bloß übernachtet wird.

Im folgenden Video sind die Ergebnisse schön zusammengefasst. Die Zusammenfassung der Studie kann hier gelesen werden.

[youtube width=“560″ height=“315″]https://youtu.be/V_L65rWzeNM[/youtube]

Mensch und Technik verschmelzen

Empfohlen von Florian

Ein toller Artikel bei Wired beschäftigt sich mit einer der Zukunftsfragen – dem Verhältnis von Mensch und Technik. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Der Mensch wird zum Gott, nicht im Tod, sondern im Leben. Die Upgrade-Möglichkeiten scheinen grenzenlos: Biotechnik erlaubt es, unser eigenes Wesen zu verändern.

 

Angst oder Vorfreude? Meine Antwort lautet definitiv Vorfreude. Und Deine/Ihre?

Mobiles Storytelling beim Congreso de Turismo Rural de Navarra

Empfohlen von Günter

Am Freitag waren Catharina und ich beim Congreso Internacional de Turismo Rural in Pamplona als Referenten im Einsatz.  Mein Thema: „Smart Experiences: How Real Time Content Changes our Communication“.

Vier Jahre nach meiner ersten Keynote beim #CongresoTRN sprach ich wieder über Echtzeit-Content – und über den enormen Wandel, den Livestreaming, neue Story-Formate und Videotechniken mit sich brachten. Mit Kurzvideos, Vertical Video, Cinemagraphs und der Ankündigung von Facebook Stories wird 2017 zum Jahr des mobilen Videos – diese Aussage unterstrich ich mit zahlreichen Video-Beispielen, von denen ich einige noch am Vortag in Pamplona produziert und in die Präsentation eingebaut hatte. Die Aufzeichnung der Präsentation samt der Videos ist (mit spanischer Übersetzung) ab Minute 31:00 des Konferenzvideos zu finden, die komplette Präsentation ist auch auf Slideshare hochgeladen.

[youtube width=“560″ height=“315″]https://www.youtube.com/watch?v=W4wBXyu1pvY#t=31m0s[/youtube]

Vor und nach dem Kongress war ich auf #PamplonaLive Foto- und Videotour unterwegs und experimentierte auch mit etlichen Videoformaten. Die Resultate? Die gibt’s hier als Twitter Moment zu begutachten!

Digitale Customer Journey beim Congreso de Turismo Rural de Navarra

Empfohlen von Catharina

Neben Günter sprach auch ich beim Congreso Internacional de Turismo Rural in Pamplona. Mein Thema: „How to engage with your customer in the digital age – Design your digital customer experience“ 

In der Vorbereitung zu meiner Präsentation fiel mir sofort folgender Satz von Steve Jobs ein: „You’ve got to start with the customer experience and work backwards to the technology.“ Übertragen auf die Tourismusbranche und damit die Teilnehmer des Kongresses heißt das: Nicht der Kanal, das Endgerät oder die Applikation ist zuallererst zu diskutieren, sondern was der Kunde braucht und wann. 

Bildschirmfoto 2017-02-24 um 13.38.46

Bei der unendlichen Anzahl von digitalen Interaktionspunkten (Touchpoints) wird nur der erfolgreich sein, der sich diese Frage konsequent stellt und dann priorisiert anstatt, wie ich leider oft beobachte, auf sämtliche digitalen Touchpoints aufzuspringen.  – Ich kann nur sagen: Your goal should not be to be everywhere but to be best at critical touch points. Das gilt speziell für mittelständische und kleinere Akteure im Tourismus.

Und ein kritischer Interaktionspunkt ist für den ländlichen Tourismus definitiv vor Ort am Standort. Den Gast dann zu überzeugen, mit einem ausgezeichneten – durchaus auch digitalen – Produkt, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Aufzeichnung der Präsentation gibt es hier (ab Minute 2:51:52 und in spanischer Übersetzung :))
[youtube width=“560″ height=“315″]https://www.youtube.com/watch?v=W4wBXyu1pvY[/youtube]

Content Curation: Fremdinhalte sinnvoll nutzen

Empfohlen von Kristine

Ihr wisst nicht, was ihr auf euren verschiedenen Social-Media-Kanälen veröffentlichen sollt? Schaut doch einfach mal, was andere so machen und nutzt deren Inhalte. Content Curation heißt das Zauberwort: Bestehende Inhalte anderer für eigene Kanäle nutzbar machen und nutzen. Nicht neu, aber gern im Alltag immer wieder vergessen. Einige hilfreiche Tipps bietet hierzu PR-Gateway in diesem aktuellen Beitrag.

WhatsApp Transformation

Empfohlen von Michael

WhatsApp ist mit über 36 Millionen monatlich aktiven Nutzern unangefochten das größte Social Network in Deutschland. Nun entwickelt Facebook die App weiter und geht mit der Erweiterung der Status-Funktion einen großen Schritt in Richtung eigener Timeline. Ähnlich wie bei Facebook sind nun die aktuellen Status-Updates der WhatsApp Nutzer zu sehen, die allerdings nach 24 Stunden nicht mehr zu sehen sind. Damit kupfert WhatsApp die Funktion Stories von Snapchat und Facebook-Schwester Instagram ab. Übrigens testet Facebook auch an einer solchen Facebook Stories Funktion.

Meiner Meinung nach legt WhatsApp hier den Grundstein für eine höhere Nutzeraktivität und die kommerzielle Nutzung des Dienstes. Durch die Einführung des Newsstreams (derzeit nur 24 Stunden) gibt es Platz für Statusmitteilungen,  die private aber auch geschäftliche Botschaften enthalten können. Gutes Beispiel für die Weiterentwicklung sind die asiatische Chatdienster WeChat und LINE, bei denen bereits kommerzielle Kommunikation und Dienstleistungen integriert sind.

Der nächste konsequente Schritt sind also Ausweitung der Timeline, offizielle Business Profile auf WhatsApp und Platzierung von Werbeplätzen in der Timeline, die über den Facebook Werbeanzeigenmanager ausgesteuert werden.

Mehr zu den aktuellen Möglichkeiten mit WhatsApp & Co gibt es in meinem Webinar „Messenger Marketing“ am 23. Mai . Über die Werbemöglichkeiten mit dem Facebook Werbeanzeigenmanager erzähle ich am 16. Mai mehr beim Webinar „Facebook Werbung“.

Wer gerne zukünftig über WhatsApp über unsere Blogbeiträge informiert werden möchte, kann sich unter dem folgenden Link zu unserem WhatsApp-Newsletter anmelden:

© by WhatsBroadcast

 

ITB-Tipps

Im Rahmen der ITB Berlin werden wir zahlreiche Events besuchen bzw. selbst Vorträge halten – unsere Tipps findet Ihr hier:

  • 08.03.2017: 10:30-10:50 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Reiseveranstalter, Halle 6.1, eTravelStage, Michael
  • 08.03.2017: 10:50-11:10 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Destinationen, Halle 6.1, eTravelStage, Basti
  • 08.03.2017: 11:10-11:30 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends in der Hotellerie, Halle 6.1, eTravelStage, Roland
  • 08.03.2017: 12:00-12:30 Uhr – Vortrag: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung, Halle 7.1c, Florian
  • 08.03.2017: 13:00 – 14:00 Uhr – Panel ‚How to reach and address Millennials?‘, eTravel Stage, Halle 6.1, Catharina
  • 08.03.2017: 14:00-14:30 Uhr – Vortrag: Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype?, Lab, Kristine
  • 08.03.2017: 15:15-16:15 Uhr – Digitalisierung der Tourismusbranche: Showcase, Karrierekick, neue Berufsbilder, Bühne Halle 11.1, Michael
  • 09.03.2017: 15:30-16:00 Uhr – Vortrag: Digitale Weiterbildung im Tourismus, Lab, Bastian zusammen mit Ina von TourComm
  • 08.-10.03.2017: Livereportage #ifeelsLOVEnia auf @SloveniaInfo, Günter

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

 

Kategorien
Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation News & Infos Social Media Technologie Trends Touristische Trends

Hotel-Erpressung, Facebook Chatbots, Vertical Video, Drohnen, Customer Journey – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – unser aktueller Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Hotel-Bitcoin-Erpressung

Empfohlen von Florian

Im Rahmen des Tourismuscamp schockte uns die Nachricht einer Erpressung eines Hotels in Österreich. Sogar die New York Times berichtete. Hacker erlangten die Kontrolle über das Schließsystem der Hotelzimmer und ermöglichten es nicht mehr in die Zimmer zu gelangen. Nun gibt es mehr Details. Hotelgäste strandeten in der Lobby – der Hotelier sah sich gezwungen die Bitcoins in Höhe von 1500 Euro Lösegeld zu bezahlen.

„The house was totally booked with 180 guests, we had no other choice. Neither police nor insurance help you in this case.“

Die Digitalisierung bringt natürlich auch Schattenseiten mit sich und öffnet Kriminalitätsräume. Hier heißt es wachsam sein und Vorkehrungen treffen – ein Thema sicher für das HotelcampAlps im Mai in Saalbach-Hinterglemm.

 

Vertical Video – nicht für Dummies!

Empfohlen von Günter

Auch diese Woche greift meine Leseempfehlung ein Thema aus der #tcamp17 Session über Mobiles Storytelling auf. Sind Videos vom Smartphone einfach nur technisch mangelhafte Notlösungen? Und: Ist Filmen im Hochformat ein No-Go?

„You’re not shooting that right, dummy!“ Im Jahr 2012 mochte man vielleicht noch über VVS – das Vertical Video Syndrome – lästern.  Doch vertikale Videos sind 2017 Mainstream – weil Videos in der Mehrzahl nicht mehr auf horizontalen Desktop-Bildschirmen, sondern auf Smartphones konsumiert werden.

94% der Zeit halten wir unser Smartphone vertikal. – Foto: formmeetsfunction.com/portfolio/vervid
94% der Zeit halten wir unser Smartphone vertikal. – Foto: formmeetsfunction.com/portfolio/vervid

Auch Social Media-Publisher sollten sich auf die geänderte Videorezeption einstellen, postuliert SocialMediaToday in dem sehr erhellenden Beitrag „5 Reasons Why Your Business Needs to Start Making Vertical Video for Social Media“. Lesen, nachdenken, experimentieren!

 

Sinnvolle Beispiele für Facebook Chatbots

Empfohlen von Catharina

Chatbots (Programme, mit denen man sich in natürlicher Sprache unterhalten kann – mehr dazu auch in diesem interessanten Artikel) sind ja im Marketing noch ein relativ neues Thema und wie so oft bei neuen Themen hört man folgende Sätze: „Facebook Chatbots mögen ja für Kayak (das Beispiel findet sich auch in dem Artikel unten) ein Thema sein, doch unsere Kunden benötigen den persönlichen Kontakt.“ Daher: „Keiner möchte mit einem Computerprogramm ‚sprechen‘.“

Das eine schließt das andere nicht aus. Wie eigentlich immer ist zu beleuchten, wie und wann ein Einsatz Sinn macht und wie Chatbots einen persönlichen Kontakt ergänzen können – oder letztlich aufzeigen, wann ein persönlicher Kontakt noch notwendig ist. Im Artikel von SocialMediaToday wird sehr schön aufgezeigt, warum der Einsatz von Chatbots für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist. Für Kayak ist eine Möglichkeit, auch nach der Buchung einfach und schnell mit dem Gast in Kontakt zu bleiben.

 

Die durchgängige Customer Journey

Empfohlen von Kristine

Beim Tourismuscamp Niederrhein am vergangenen Montag in Mönchengladbach gab es eine Session zum Thema „Grenzüberschreitender Tourismus“. Eine der Aussagen in dieser:

Ein wichtiger Punkt bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit ist eine sprachlich durchgängige Customer Journey.

Wobei das durchgängig nicht nur für die Sprache gilt. Sondern generell. Die Customer Journey des Kunden wird immer vielfältiger. Er hat immer mehr Möglichkeiten, sich links und rechts umzuschauen. Er kann immer mehr Kanäle nutzen und immer mehr unterschiedliche Absender, um sich über ein Produkt zu informieren bzw. generell erst einmal auf dieses Produkt aufmerksam gemacht zu werden. Umso wichtiger, hier überall die gleiche Grundaussage zum eigenen Unternehmen/ Produkt zu transportieren. Oft wird dabei nur an die eigenen Kommunikationskanäle gedacht. Doch das geht wesentlich breiter.

Die Basis ist eine klare Definition der eigenen Werte, Themen und Zielgruppen. Und weiter geht es zur entsprechenden Ausgestaltung des Produktes. Wenn euer Produkt die eigene Ausrichtung nicht widerspiegelt, wie sollen dann die verschiedenen Absender (andere Unternehmen, aber auch die Kunden selbst) das Produkt in eurem Sinne kommunizieren? Leider wird dies oft vergessen und nur über die eigenen Kommunikationskanäle nachgedacht. Das Produkt selbst sollte jedoch vor der Kommunikation „in Ordnung gebracht“ werden.

 

Next Level Mobile Drohnen & Neue Drohnen-Regeln

Empfohlen von Michael

Vor 2,5 Jahren hat mich das Drohnenfieber gepackt und mit meiner DJI Phantom Vision 2+ konnte ich bereits einige Freizeitaufnahmen tätigen. Die sperrige Größe der Drohne und des Zubehörs macht einen spontanen und sinnvollen Einsatz eigentlich unmöglich. Deswegen werde ich diese Drohne nun verkaufen und auf eine neue umrüsten.

Den Durchbruch bringt meines Erachtens nun DJI mit seiner mobilen Drohne DJI Mavic, die in einer reisefähigen Größe in eine kleine Männerhandtasche passt und innerhalb von Sekunden für Outdoor- und Indooraufnahmen einsatzbereit ist. Seht selbst:

Sicherlich eine tolle Möglichkeit, Luftaufnahmen auch auf Reisen zu machen, aber wie sieht der Himmel am Strand in 5 Jahren aus? Sind dann dauerhaft Videodrohnen von Urlaubern in der Luft? Welche Regulierungen braucht es?

In Deutschland gibt es dazu einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts (18. Januar 2017), der noch vom Bundesrat beschlossen werden muss. Die Fakten:

  • Drohnen über 250g müssen gekennzeichnet werden (Name & Anschrift des Eigentümers)
  • Für Drohnen über 2kg ist ab dem 1.10.2017 ein Drohnen-Führerschein nötig. Die Steuerer müssen mindestens 16 Jahre alt sein (die neue Mavic wiegt inkl. Akku 743g)
  • Für Drohnen ab 5kg ist eine Erlaubnis der jeweiligen Landesluftfahrt-Behöre nötig. Bis 5kg braucht es für gewerblichen und privaten Einsatz keine Erlaubnis mehr.
Die neue Drohnen-Verordnung 2017 soll in 2017 in Kraft treten
Die neue Drohnen-Verordnung 2017 soll in 2017 in Kraft treten, Quelle: BMVI.de

 

Alle Infos dazu sind auch noch mal in der obigen Infografik und im Infoflyers des BMVI zusammengefasst. Generell sind nach wie vor folgende Punkte zu beachten:

  • Maximale Flughöhe 100 Meter
  • Drohne muss in Sichtweite geflogen werden
  • Drohnen müssen bemannten Luftfahrzeugen ausweichen 🙂
  • Keine Behinderung oder Gefährdung durch den Betrieb der Drohnen
  • Kein Flug über sensiblen Bereichen: Rettungseinsätze, Menschenansammlungen, Hauptsverkehrswege, Umgebung von Flugplätzen
  • Flug über Wohngrundstücke, wenn die Drohne mehr als 250g wiegt oder in der Lage ist Aufzeichnung (Ton, Bild, Video) zu machen. D.h. es brauch zwingend eine Erlaubnis des Grundstückseigentümers.

Also vorher Fragen und mit Verstand fliegen, ferner die lokalen Regeln beachten.

Die Sicht auf den Tourismus beobachten wir weiter und mobile Drohnen geben auch neues Einsatzpotential für Tourismusdestinationen und Betriebe. Freu mich auf spannende Projekte!

 

ITB-Tipps

Im Rahmen der ITB Berlin werden wir zahlreiche Events besuchen bzw. selbst Vorträge halten – unsere Tipps findet Ihr hier:

  • 08.03.2017: 10:30-10:50 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Reiseveranstalter, Halle 6.1, eTravelStage, Michael
  • 08.03.2017: 10:50-11:10 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Destinationen, Halle 6.1, eTravelStage, Basti
  • 08.03.2017: 11:10-11:30 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends in der Hotellerie, Halle 6.1, eTravelStage, Roland
  • 08.03.2017: 12:00-12:30 Uhr – Vortrag: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung, Halle 7.1c, Florian
  • 08.03.2017: 13:00 – 14:00 Uhr – Panel ‚How to reach and address Millennials?‘, eTravel Stage, Halle 6.1, Catharina
  • 08.03.2017: 14:00-14:30 Uhr – Vortrag: Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype?, Lab, Kristine
  • 08.03.2017: 15:15-16:15 Uhr – Digitalisierung der Tourismusbranche: Showcase, Karrierekick, neue Berufsbilder, Bühne Halle 11.1, Michael
  • 08.-10.03.2017: Livereportage #ifeelsLOVEnia auf @SloveniaInfo, Günter

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Kategorien
Destinationen eLearning Hotel Immer wieder TZonntags Kommunikation Social Media Technik/ Web & Tech Technologie Trends Touristische Trends

Trendmagazin Digitalisierung, Ratenparitäts-Aus, #Change4Destination-Interviews, FutureHotel, Google Squared auf Deutsch, Snapchat Spectacles – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – auch an diesem November-Sonntag – aktueller Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Aus für Ratenparität in Österreich

Empfohlen von Florian

Am 9.11 war es endlich soweit. Auch in Österreich ist die Preisparität Geschichte – das UWG und Preisauszeichnungsgesetz ging einstimmig durch den Nationalrat. Nun ist auch in Österreich der Weg frei für alle Formen des Direktvertriebs. Wir wünschen allen Akteuren die richtige Händchen und viel Spaß beim Ausprobiern der neuen Freiheiten.

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

Empfohlen von Günter

Spannendes aus der DMO-Perspektive: Tourismus NRW startet ein digitales Trendmagazin, in dem zweimal jährlich ein bestimmter gesellschaftlicher Megatrend mit seinen Auswirkungen auf den Tourismus vorgestellt wird.

Die erste Ausgabe widmet Tourismus NRW ganz dem Thema der Digitalisierung im Tourismus. Ideen, Szenarios, Best Practice-Beispiele und Thesen – meine absolute Lese-Empfehlung!

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

 

Interviews zu #Change4Destination

Empfohlen von Catharina

Ich freue mich sehr, dass Tobias Woitendorf als erster in unserer Interviewreihe zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings Stellung nimmt. Wir brauchen eine offene und facettenreiche Diskussion zu diesem Thema.

 

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst
Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

FutureHotel

Empfohlen von Kristine

Vergangene Woche hielt ich beim E-Commerce-Day der IHK Koblenz einen Vortrag zum Thema „Augmented Reality für Einzelhandel und HoGa“ . Schön ist bei solchen Veranstaltungen ja immer, wenn der eigene Vortrag wunderbar an die Keynote des Tages anschließt. Und das passte hier perfekt! Vanessa Borkmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation verwies in ihrer Keynote zur Zukunft des Tourismus natürlich unter anderem ebenso auf das Thema Augmented Reality.

Sehr spannend jedoch ebenso ihre Einblicke in die aktuellen Forschungen zum Hotel der Zukunft. Mein Linktipp diese Woche ist deshalb FutureHotel.de. Dort findet ihr alle Informationen zur Forschung zu diesem Thema und darüberhinaus konkrete Ergebnisse und umsetzungsfähige Konzepte und Lösungen. Viel Spaß beim inspirieren lassen und von der Zukunft träumen, die jetzt schon möglich ist!

Die Snapchat Brille ist da! Snapchat Spectacles

Empfohlen von Johannes

Seit ein paar Tagen gibt es in den USA die Snapchat Brille „Spectacles“ zu kaufen.  Nicht nur, dass die Sonnenbrille ein cooles, gehyptes Gadget ist – nein, sie zeigt auch, in welche Richtung sich unsere (digitale) Kommunikation weiterentwickeln wird.

Snapchat Spectacles
spectacles.com

Es wird immer einfacher werden, unsere Eindrücke in jedem Moment mit anderen zu teilen. Die Usability wird immer intuitiver werden und der umständliche Umweg über das Smartphone wohl irgendwann ganz wegfallen. Ich bin gespannt, was in diese Richtung in den nächsten Jahren alles entsteht! Einen kurzen, schönen Artikel zur Snapchat Sonnenbrille findet ihr bei mobilegeeks.de.

Google Squared auf Deutsch verfügbar

Empfohlen von Bastian

Mein Highlight der Woche kommt aus dem Hause Google: Endlich ist die Google-Online-Akademie Squared auch auf Deutsch verfügbar. Interessierte können hier an Kursen rund um das Thema Digitalisierung teilnehmen, wobei der ganze Kursablauf sich über mehrere Wochen zieht.

Hier stellt Google die Plattform vor:

Die Inhalte sind sicher „für Fortgeschrittene“, in diesem Segment können sie allerdings bestimmt hilfreich sein. Einziges Manko: Der Preis.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

  • 16.11.2016: Nürnberger Land Tourismustag, Lauf a.d. Pegnitz (Kristine Vortrag & Workshop)
  • 16.11.2016: Touristikertreffen in Ostfriesland, Leer (Vortrag Florian)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote / Günter, Livereportage)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Vortrag Bastian)
  • 02.12.2016: Bayerischer Tourismustag (Johannes, Florian)
  • 08.12.2016: Digital and Innovation Day, Darmstadt (Keynote & Moderation Open Space, Florian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: Tourismuscamp in Ostfriesland – komplett ausgebucht! (TZ Team)
  • 30.01.2017: Jahrestreffen Tourismus in Nordhessen (Vortrag Florian)
  • 10.2.2017: Future Mobility Days, Nürnberg (Florian)