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Perspektive 2025: Zukunftstag am 4. Mai 2021

Unser letzter Zukunftstag fand am 4. Dezember 2020 statt. An diesem Tag veröffentlichten wir zusammen mit dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) das impulse4travel Manifest. Eine Vision für den Tourismus 2025 und damit für die Branche. Gegenwärtig sehen wir uns mit der dritten Welle der Corona-Pandemie konfrontiert. Der Blick in die Zukunft und damit auf notwendige strategische Anpassungen ist herausfordernd.

Vor diesem Hintergrund wollen wir einen weiteren Zukunftstag veranstalten und unser Ziel – der Tourismus als Zukunfts- und Lebensraumgestalter – nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen einen roten Faden, einen Weg den wir gemeinsam beschreiten können und ein gemeinsames Ziel.

Das impulse4travel Manifest: Die Vision für den Tourismus 2025

#Perspektive2025

Wir alle warten auf eine Perspektive. Auf einen gangbaren Weg in Richtung Öffnung und Wiederbelebung des Tourismus. Die aktuellen Entwicklungen machen es jedoch außerordentlich schwer, die zum Teil bereits vorhandenen Konzepte umzusetzen. Die gegenwärtig größte Aufgabe – die Bekämpfung und damit Eindämmung des Virus – lässt augenscheinlich wenig Spielraum für vorausschauende strategische Entscheidungen. Diese Situation und die damit verbundenen Anpassungen werden uns unmittelbar weiter beschäftigen.

Mittelbar und vor allem langfristig eröffnen sich jedoch andere Handlungsspielräume. Insofern bleibt das Ziel der impulse4travel Initiative – dem Tourismus eine Zukunftsperspektive geben – unverändert bestehen. Das Manifest beschreibt das „Wie“ sowie die zentralen Zukunftsthemen hierfür. Auf diese Zukunftsthemen wollen wir beim nächsten Zukunftstag gemeinsam mit ausgewählten Expert*innen noch tiefer eingehen.

Die Perspektive 2025 beginnt jetzt

Eine Zukunft für den Tourismus

In der zweiten Hälfte des Zukunftstages am 4. Dezember 2020 beschäftigen wir uns mit aktuellen Handlungsoptionen. Welche strategischen Weichen müssen jetzt gestellt werden, um in den weiteren Monaten sowie darüber hinaus handlungsfähig zu sein? In parallel stattfindenden Workshops, die sich konkreten Re-Start Möglichkeiten widmeten, sind wir in die einzelnen Segmente eingestiegen.

Diese Mal, am 4. Mai 2021, stellen wir euch konkrete Beispiele vor. Bespiele von Akteuren aus der Branche, die in den letzten Monaten Anpassungen vorgenommen und damit ihre Weichen auf Zukunft gestellt haben. Darüber hinaus sprechen wir über eine nationale Tourismusstrategie und schauen nach Österreich wo es diese seit 2019 schon gibt.

In einzelnen Gesprächsrunden werden wir relevante Zukunftsthemen wie resiliente Geschäftsmodelle, die Gestaltung von Lebensräumen sowie die Themen Führung und neue Arbeitswelten beleuchten.

Nicht warten, sondern loslaufen

Das Programm des Zukunftstags im Überblick

  • 09:00 – 09:30 Uhr: Begrüßung & Einführung in den Tag
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Ein Masterplan für den Tourismus – Der gemeinsame Weg für eine Branche
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Zukunftsweisende Tourismuspolitik in Deutschland

1. Runde Interaktiver Austausch:

  • 10:45 – 11:45 Uhr: Resiliente Geschäftsmodelle
  • 10:45 – 11:45 Uhr: Die Gestaltung von Lebensräumen

2. Runde Interaktiver Austausch:

  • 11:45 – 12:45 Uhr: Die Zukunftsmacher – Führung im Tourismus
  • 11:45 – 12:45 Uhr: Neue Arbeitswelten, neuer Tourismus

12:45 – 13:15 Uhr gehen wir in die Mittagspause

  • 13:15 – 14:30 Uhr: Beispiel Perspektiven 2025
    • Perspektive 2025: Digitale Modelldestination Ruhr Tourismus 
    • Perspektive2025: Reiseveranstalter Ehrlich
    • Perspektive2025: Destination Erzgebirge
    • Perspektive2025: Hotel Stern
    • Perspektive2025: Reisebüro Volker Schmidt 
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Perspektive2025 – Zukunftsimpuls

Ein Überblick über unser komplettes Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

Danke an unsere Partner und Teilnehmenden

Auch dieser Zukunftstag ist nur mit Unterstützung von verschiedenen Akteuren aus der Branche möglich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Übernahme von Vorträgen, die Teilnahme an Gesprächen, die Bewerbung der Veranstaltung oder auch das Teilen der Inhalte durch Live-Streams auf eigenen Facebook-Seiten.

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Ein erster Versuch: Die operative Übersetzung des impulse4travel-Manifest

Am 4. Dezember 2020 stellten wir gemeinsam mit dem VIR – Verband Internet Reisevertrieb e.V. im Rahmen unseres Zukunftstages das impulse4travel-Manifest vor (Das Manifest selbst findest du auf impulse4travel.de, einen Rückblick auf den Zukunftstag hier.). Generell wirkt das impulse4travel-Manifest für viele recht abstrakt, da es kompakt wesentliche Aspekte zusammenfasst. Beim Zukunftstag näherten wir uns daher aus der operativen Perspektive den großen thematischen Strängen des Manifests und versuchten diese in die eigene Praxis zu übersetzen. Die Ergebnisse möchten wir gerne mit Euch hier teilen.

Unser Vorgehen

Wir führten im Rahmen des Zukunftstages sechs Workshops zu folgenden Aspekten aus dem Manifest durch:

  • Lebensraum
  • Wertorientierte Marktausrichtung
  • Resonanztourismus
  • Nachhaltigkeit
  • New Work
  • Technologie

In jedem dieser Workshops versuchten wir gemeinsam die jeweils praktischen Implikationen zu benennen und zu diskutieren. Wir clusterten diese in folgende drei Bereiche:

  • Bereich Marketing & Kommunikation,
  • Bereich Angebots- und Produktentwicklung
  • Bereich Unternehmen intern –  Arbeitskultur und Organisation

Jede Gruppe von bis zu 80 Personen konzentrierte sich dabei auf jeweils ihren eigenen Aspekt. Der Zeitfaktor war mit insgesamt jeweils nur 45 Minuten sehr limitiert. Dennoch sind wir selbst sehr begeistert, wieviel die „wisdom of the crowd“, die „Weisheit der Masse“, hier zusammentragen konnte.

Die Ergebnisse der impulse4travel-Workshops im Überblick

Dich interessieren all diese Ergebnisse? In Mural sind all die Ideen als Post-its – jeweils ohne irgendeine Wertung, aber für jeden Aspekt gebündelt – zusammengestellt. Lieber ein PDF zum Download? Haben wir natürlich auch: PDF Operative Ableitungen impulse4travel.

Auffällig an den Ergebnissen ist – wenn auch an sich nicht weiter überraschend – dass es thematische Überscheidungen in den einzelnen Aspekten gibt bzw. diese sich untereinander auch bedingen.  So gibt es einige Überschneidungen zwischen den Ideen/Ansätzen in den Workshops Lebensraum, wertorientierter Marktausrichtung sowie Resonanztourismus. Gleichzeitig durchzieht die Nachhaltigkeit praktisch alle Aspekte und es zeigt sich, dass es die Technologie zur Umsetzung vieler Ideen benötigt. Das Thema New Work taucht zudem fast in allen Workshops im Ring „Intern: Arbeitskultur und Organisation“ auf.

Ein Post-it, welches in unterschiedlicher Formulierung in beinahe allen Workshops auftauchte: Klarheit schaffen. Was bedeutet Nachhaltigkeit? Was verstehen wir unter New Work? Was unter Resonanztourismus? An sich sind all diese Begriffe klar definiert, im Alltag werden diese jedoch unterschiedlich interpretiert und verstanden. Eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis sind notwendig, wenn wir alle gemeinsam etwas bewegen wollen.

Die Übersetzung für deine operative Arbeit

All die vielen Post-its sind dir aktuell zu viel und zu unübersichtlich? Du fragst dich, was all diese Post-its denn jetzt mit den Aspekten des impulse4travel-Manifests zu tun haben? Wir haben nachfolgend den einzelnen 8 Aspekten jeweils konkrete Umsetzungsideen und Fragestellungen aus den Workshops zugeordnet, welche das Ganze klarer machen. Die nachfolgende Auswahl ist natürlich nicht abschließend, sondern soll dir eher als Inspiration dienen. Was bedeutet impulse4travel für dich persönlich und für dein Unternehmen?

1. Tourismus als Zukunfts- und Lebensraumgestalter

  • Verantwortung übernehmen.
  • Lebensraum sollte als Ökosystem bzw. Kollaborationsraum betrachtet werden, mit verschiedenen Akteuren, mit Wechselwirkungen und Energiekreisläufen (Geld und Kommunikation).
  • Wirtschaftsförderung und Tourismus ist ein Aufgabenbereich, keine Trennung mehr. Unsere Arbeit muss im Einklang mit Wirtschaftsunternehmen, Einheimischen und Gästen (Übernachtung und Tagesausflügler) abgestimmt sein und passen.
  • Sensibilisierung der Reisenden für den Aufenthalt im sozialen Raum.
  • Ressort-Denken von Touristikern unterbinden.
  • Gemeinsame Vision über Organisationsgrenzen hinweg (und in den Organisationen sowieso).

2. Nachhaltigkeit & Wertschätzung als Chancen für zukunftsfähiges Handeln

  • Andere Erfolgsmessung (langfristig, fokussiert auf Kooperation statt Konkurrenz).
  • Diversifikation der Angebote, Mut zur Nische, sorgt für Abbau von Hotspots als Brennpunkte von Konflikten.
  • Nachhaltigkeit immer mitdenken und auch leben.
  • Natur muss eine Stimme bekommen (z.B. durch Netzwerk aus Naturschützern).
  • Ein nachhaltiges Angebot sollte etwas beitragen – nicht nur nicht schädlich sein.
  • Verantwortung nicht nur dem Kunden übertragen, sondern abnehmen – „Lieber Gast – wir haben uns um alles gekümmert!“
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstützen – Gäste müssen mehr über Nachhaltigkeit wissen, um tolle nachhaltige Angebote schätzen zu können.
  • Nudging ist ein tolles tool ohne erhobenen Zeigefinger.

3. Eine konsequente Wertorientierung als Basis für die Marktausrichtung

  • Gemeinsame Werte / Wertvorstellungen als Grundlage
  • Werte etablieren, um Wertschöpfung steigern zu können.
  • Erstellung eines gemeinsamen Wertekodex.
  • Fremdbild und Selbstbild muss auf „einen Nenner“ gebracht werden.
  • Unternehmenswerte / -philosophie / Unternehmensvision im Einklang mit Handeln (intern sowie extern).
  • Weg vom Preis hin zu Wert(en).
  • Produkte müssen ihren Wert (Qualität) ausdrücken, auch im Preis.
  • Wertvolle erlebnisorientierte Produkte schaffen und einen angemessenen fairen Preis dafür finden.

4. Echte Offenheit & Vernetzung in allen Beziehungen

  • Partizipation ist essenziell wichtig – Akteure müssen lokal eingebunden werden aus allen Lebensbereichen (–> lokale Parlamente?).
  • Vernetzung mit/Nähe zu regionalen Leistungsträgern zur gemeinsamen Produktentwicklung.
  • Schnittstellen in Organisationen aktiv fördern oder Teilbereiche zusammenlegen
  • Synergien des Tourismus mit anderen Branchen suchen und fördern: in welcher Hinsicht unterstützen/fördern wir uns schon gegenseitig? Wie können wir noch mehr voneinander profitieren? (regionale Ebene)
  • Kooperation mit Einheimischen organisieren.
  • Umfassende moderne Mobilität (ÖPNV, Carsharing, evtl. auch privat zwischen Tourist:innnen und Bevölkerung).
  • Datenhoheiten auflösen.
  • Zusammenarbeit in offenen Systemen klären: WG-Prinzip oder Eigentumsprinzip.
  • Doppellösungen vermeiden – besser Synergien nutzen.
  • Weg vom ICH, hin zum WIR.

5. Ethische Gestaltung der soziotechnischen Entwicklung

  • Ethik festlegen.
  • Nur weil es geht, ist es nicht gut.
  • Mehrwert für Kunde / Gast im Auge behalten.
  • Vermitteln und Verständnis schaffen für Hintergründe.
  • Grundhaltung aus dem Manifest muss sich in technischen Lösungen widerspiegeln.
  • So viel Technik wie nötig, aber auch so viel wie möglich ohne lösen.

6. Das Leben neuer Arbeits- & Reiseformen

  • Produkte so individuell wie möglich gestalten.
  • Hotel: vom reinen Schlafzimmer zum Kreativen Arbeitsraum.
  • Entwicklung auch außerhalb der Hotels mit angepassten Angeboten für New Work.
  • Coworking Angebote im ländlichen Raum schaffen und diese mit den Strukturen vor Ort vernetzen.
  • Verschmelzung gemeinschaftliches Wohnen, leben & Arbeiten mit Coworkation: fließende Grenzen zwischen Locals und Touristen.
  • Neue Produkte entwickeln – vorhandene prüfen und nachschärfen.
  • Kundenbedürfnisse bei den Veranstaltern kennen, sprich Kunden wünschen Longstay mit Wohnungen/Häuser aber kein Veranstalter bietet es an.
  • Bottom-Up-Prinzip bei Produktentwicklung.
  • Produktgestaltung nur in Abstimmung mit den Einheimischen und betroffenen Akteuren (Naturschutz, Gemeinden, Unternehmen, etc.).
  • Erlebnisfaktor in die Arbeitswelt bringen (Begegnungen, Kultur, Austausch).
  • Vernetzung von Arbeitsort mit „privaten Orten/Beschäftigung“ zeitlich und örtlich.
  • Arbeitszeit komplett offen gestalten für den Arbeitnehmer – Selbstbestimmung fördern.
  • Teamarbeit; keine Hierarchien, neue Arbeitsmethoden.

7. Mitarbeiter*innen als tragende Säule des Wandels

  • Ausbildung sowohl inhaltlich als auch technisch endlich anpassen – weg von frontal und der reinen BWL hin zu ganzheitlichem Denken.
  • Nachhaltiges Denken in Universitäten unterrichten.
  • Ganzheitliches und integriertes betriebliches Weiterbildungsmanagement.
  • Lernen/Weiterbildung als Teil der Arbeit.
  • Kompetenzentwicklung (Kommunikation, Führung, Kollaboration).
  • Sinnhaftigkeit in der Beschäftigung finden/vermitteln.
  • Menschlichkeit am Arbeitsplatz – Akzeptanz und Weiterentwicklung individueller Qualitäten.
  • keine Top Down Strategie, muss von innen gelebt werden.
  • Trau Dich! aus Angst wird Mut.
  • Die Führungskultur muss sich anpassen / wandeln.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle, mit weniger Kontrolle und mehr Vertrauen.
  • Mitarbeiter aktiv einbinden – Vorschläge, Motivation.

8. Der Tourismus als politischer Gestalter und Berater

  • Politik aufklären und einbinden.
  • Politik fungiert als Schnittstelle zwischen Bevölkerung & Tourismus.
  • wieder intensiver mit Verbänden zusammenarbeiten – eventuell auch Gewerkschaften, um mehr Gewicht auf poitischer Ebene zu erreichen, z.b. faire Bezahlung etc.
  • Politische Entscheider dafür sensibilisieren, dass auch der Tourismus die Standortattraktivität für Einheimische mitgestaltet.
  • Politische Kommunikation nicht scheuen – bzw. eigene Aktivitäten in Abstimmung mit politischer Kommunikation bringen.
  • Kontakt zu politischen Institutionen im Zielgebiet herstellen.
  • Politisch völlig falsche Ziele mit Subventionierung von LH, TUI, etc. aufzeigen

Für alle Ergebnisse hier noch mal die entsprechenden Links: Mural bzw. direkt zum Download das PDF Operative Ableitungen impulse4travel.

Und? Wie geht es dir hiermit? Welche Punkte fallen dir spontan ergänzend ein? Welche Maßnahmen möchtest du in deinem Unternehmen umsetzen? Gib uns gerne dein Feedback in den Kommentaren!

Weitere Informationen zum impulse4travel-Manifest erhältst Du hier im Blog oder über unseren Newsletter. Anmeldung hier.

 

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Zusammenfassung: Zukunftstag #impulse4travel und Re-Start Strategien für den Tourismus

Letzten Freitag war es soweit und wir konnten gemeinsam mit dem Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) das impulse4travel Manifest vorstellen. Einen ganzen Vormittag widmeten wir uns der Zukunft der Tourismusbranche und versuchten in interaktiven Workshops erste operative Ableitungen zu den einzelnen Aspekten des Manifests zu machen. Wir freuen uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen während und nach dem Zukunftstag und fassen für Euch in diesem Beitrag die wichtigsten Programmpunkte noch einmal zusammen.

Das Manifest zur Zukunft der Tourismusbranche.

Präsentation der Vorergebnisse zum Impulse4Travel Think Tank

Der Tag startete mit einer Präsentation der Vorergebnisse mit Michael Buller (Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR)) und Michael Faber (Tourismuszukunft Realizing Progress). In insgesamt 13 Online-Diskussionsrunden befragten wir im Vorlauf zum impulse4travel Think Tank über 300 Expert*innen aus den Segmenten Reisebüros, Reiseveranstalter, OTAs, Destinationen, Tech, Start-ups und der Hotellerie zur aktuellen Situation und den damit verbundenen Veränderungen sowie Chancen und Risiken. In Summe erhielten wir über 6000 Einzel-Antworten, die direkt in die Erarbeitung der Handlungsoptionen beim abschließenden impulse4travel Think Tank einflossen.

Die Live-Präsentation der Vorergebnisse findest Du HIER. Ab Minute 9:34.

Das inhaltliche Fundament für das impulse4travel Manifest: Die Vorergebnisse

Keynote zum Impulse4Travel Manifest

Kirsten Feld-Türkis (KEYLENS Management Consultants), Christoph Führer (Leitner Reisen GmbH) und Florian Bauhuber (Tourismuszukunft Realizing Progress) präsentierten zusammen unseren Weg zum Manifest sowie das Manifest mit seinen 8 Kernaspekten. Im Nachgang zu den oben erwähnten Vorgesprächen führten wir vom 29. bis 31. Oktober 2020 den impulse4travel Think Tank durch. Bei diesem tauschten sich 30 Expert*innen digital über den Status des Tourismus im Jahr 2025 aus. Mit Hilfe wiederkehrender WorldCafé-Runden wurden politisch-rechtliche, wirtschaftliche, ökologische, soziokulturelle und technologische Aspekte beleuchtet. Das Ergebnis dieser Gespräche ist das impulse4travel Manifest.

Die Live-Präsentation des Manifests findest Du HIER. Ab Minute 39:16.

Die impulse4travel Vision für den Tourismus 2025.

Panel-Diskussion zum Impluse4Travel Manifest

Im Anschluss an die beiden Präsentationsrunden diskutierten Michael Buller, (Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), Nadja Dahlmann, (Empire Riverside Hotel), Edgar Kreilkamp (Leuphana Universität), Andreas Koch (blueContec) und Stefan Egenter (Allgäu GmbH) zusammen mit Catharina Fischer (Tourismuszukunft Realizing Progress) einige der 8 Aspekte des Manifestes sowie deren operative Bedeutung und Umsetzung.

Die Panel-Diskussion zum impulse4travel Manifest ab Minute 1:18.32.

 

Workshops zu zentralen Themenkomplexen des Manifests

Welche praktischen Implikationen haben die zentralen Themenkomplexe des Manifests für das Produkt, die Kommunikation und die interne Perspektive? Diese Frage haben wir versucht in sechs Workshops ansatzweise zu beantworten. In 45minütigen Workshop-Runden widmeten wir uns den Themen ‚Neue Arbeitswelt‘, ‚Nachhaltigkeit‘, ‚Von der Destination zum Lebensraum‘, ‚Resonanztourismus‘, ‚Wertorientierte Marktausrichtung‘ und ‚Technologie‘. Gemeinsam arbeiteten wir mit hunderten Teilnehmer*innen in Mural und konnten so erste Ergebnisse zusammenfassen. Diese werden wir Euch zeitnah zur Verfügung stellen.

 

Die impulse4travel Workshops – gemeinsames Arbeiten in Mural.

Im Anschluss an die Workshop-Runden gab es einen kurzen Einblick in erste Ergebnisse aus den Workshops sowie einen Ausblick zur impulse4travel Initiative. Gerne könnt Ihr Euch HIER nochmal reinschalten. Ab Minute 02:06.47.

Re-Start Strategien für den Tourismus

Nach der Mittagspause öffneten wir mit einer Panel-Diskussion zum Status-Quo der Tourismusbranche. Es diskutierten Petra Hedorfer (Deutsche Zentrale für Tourismus), Michael Buller (Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR), Thomas Bösl (RT-Reisen), Detlef Schroer (Schauinsland Reisen), Carmen Dücker (BWH Hotel Group Central Europe) und Florian Bauhuber (Tourismuszukunft Realizing Progress). Moderiert bei Christian Leetz (TN Deutschland).

Im Anschluss stellten Kristine Honig und Andrea Schneider (Tourismuszukunft Realizing Progress) verschiedene Re-Start Strategien und damit derzeitige Handlungsoptionen vor. In einzelnen Foren am Nachmittag wurden diese Optionen in den verschiedenen Segmenten weiter beleuchtet. Zum Thema Re-Start Strategien wird es einen gesonderten Blogbeitrag geben.

 

Fazit und Ausblick

Wie bereits während des Zukunftstages erwähnt, war es für alle Beteiligten ein besonderer Tag. Das Erarbeiten des Manifestes began vor über drei Monaten mit den Vorgesprächen und daran anschließenden Abstimmungs- und Austauschsrunden. Diese mündeten im impulse4travel Think Tank und schließlich in dem nun vorliegenden Manifest. Dieses Manifest und die darin enthaltende Vision mit all ihren Aspekten stellt für alle Mitwirkenden ein Fundament dar – ein Fundament für die Zukunft unserer Branche. Auf dieses Fundament wollen wir gemeinsam aufbauen und damit Veränderungen – so klein sie auch sein mögen – initiieren und vorantreiben. Wenn Du Teil dieser Veränderungen sein möchtest, dann melde Dich gerne für unseren impulse4travel Newsletter an. Über diesen informieren wir Dich zu den aktuellen Entwicklungen, weiteren Initiativen sowie Partizipationsmöglichkeiten.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten des Think Tanks.

 

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Impulse für die Tourismusbranche: Zukunftstag am 4. Dezember

Wir gehen in eine nächste Runde und veranstalten am 4. Dezember einen Zukunftstag für die Tourismusbranche. Dieses Mal haben wir etwas ganz Besonders mitgebracht und daher unterteilt sich dieser Zukunftstag auch in zwei thematische Stränge. Unten dazu mehr. Davon losgelöst wollen wir natürlich in dieser erneut sehr schwierigen Phase Hilfe leisten, eine Plattform zum Austausch bieten sowie Perspektiven für den Tourismus aufzeigen.

Wo geht die Reise für unsere Branche hin? Derzeit eine der wohl schwierigsten Fragen überhaupt. Foto: Greg Snell

Der Impulse4Travel Think Tank

Der Impulse4Travel Think Tank ist eine Branchen-Initiative die wir gemeinsam mit dem VIR (Verband Internet Reisevertrieb) ins Leben gerufen haben. Vom 29. – 31. Oktober haben wir uns digital mit über 30 Expert*innen an drei Tagen zur Zukunft des Tourismus 2025 ausgetauscht und an einer gemeinsamen Vision sowie zentralen Themenkomplexen für den Tourismus gearbeitet. Das Resultat ist das Impulse4Travel Manifest. Wir wollen Euch dieses Manifest vorstellen und es anschließend mit Teilnehmern des Think Tanks näher diskutieren. Darüber hinaus geben wir Einblicke in die zentralen Ergebnisse unserer Vorgespräche zum Think Tank. Mit über 300 Akteuren aus der Tourismusbranche haben wir und der VIR im Vorlauf gesprochen und deren aktuelle Herausforderungen sowie Risiken und Chancen diskutiert. Unsere zentrale Frage war: Wie wird sich der Tourismus verändern? Die Ergebnisse sind außerordentlich spannend und waren das thematische Fundament für unseren Think Tank.

Die aktuellen Herausforderungen der einzelnen Branchensegmente lieferten uns die Grundlage zur Erarbeitung des Impulse4Travel Manifests. Foto: Greg Snell

Re-Start für den Tourismus 2021

In der zweiten Hälften des Zukunftstages beschäftigen wir uns mit derzeitigen Handlungsoptionen. Welche strategischen Weichen müssen jetzt gestellt werden, um in den weiteren Monaten sowie darüber hinaus handlungsfähig zu sein? Diese Frage wird uns durch den Nachmittag begleiten. Eröffnen werden wir diesen mit einer Panel-Diskussion zur aktuellen Lage und gehen dann über in mögliche Strategien des Handelns. Abschließen werden wir diesen Zukunftstag mit parallel stattfindenden Workshops, die sich konkreten Re-Start Möglichkeiten in den einzelnen Segmenten unserer Branche widmen.

Welche strategischen Weichen sollten jetzt gestellt werden, damit man den Re-Start meistert? Foto: Greg Snell

Das Programm des Zukunftstags im Überblick

  • 09:00 – 09:15 Uhr: Begrüßung & Einführung in den Tag
  • 9:15 – 9:45 Uhr: Präsentation der Vorergebnisse zum Impulse4Travel Think Tank
  • 9:45 – 10:15 Uhr: Keynote zum Impulse4Travel Manifest
  • 10:30 – 11:15 Uhr: Panel-Diskussion zum Impluse4Travel Manifest
  • 11:30 – 13:00 Uhr: Workshops
          • Workshop Neue Arbeitswelt
          • Workshop Nachhaltigkeit
          • Workshop von der Destination zum Lebensraum
          • Workshop Resonanztourismus
          • Workshop Wertorientierte Marktausrichtung
          • Workshop Technologie
  • 13:00 – 13:15 Uhr: Zusammenfassung der Workshops & weitere Schritte

13:15 – 14:00 Uhr gehen wir in die Mittagspause

  • 14:00 – 14:45 Uhr: Panel-Diskussion Status-Quo Tourismus
  • 15:00 – 15:45 Uhr: Re-Start Strategien für den Tourismus
  • 16:00 – 17:00 Uhr: Workshops
          • Workshop Re-Start Strategien für Destinationen
          • Workshop Re-Start Strategien für Hotels und Leistungsträger
          • Workshop Re-Start Strategien für die Touristik

Ein Überblick über unser komplettes Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

Danke an unsere Partner und Teilnehmer des Think Tanks

Auch dieser Zukunftstag ist nur mit Unterstützung von Partnern sowie verschiedenen Akteuren und Verbänden aus der Branche möglich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Mitarbeit am Impulse4Travel Think Tank und Manifest, Übernahmen von Moderation und Vorträgen, die Teilnahme an Diskussionen, die Bewerbung der Veranstaltung oder auch das Teilen der Inhalte durch Live-Streams auf eigenen Facebook-Seiten. Im Speziellen sind hier dieses Mal zu nennen: der VIR (Verband Internet Reisevertrieb), TN-Deutschland, die Teilnehmer des Impulse4Travel Think Tank sowie der Vorgespräche

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Kommunikation Veranstaltungen Webinare

Virtuelle-Events – Digitale B2B-Kommunikation in Krisenzeiten

Mit der Absage der ITB im März 2020 war für uns unmittelbar klar, dass wir unser breites Wissen in der Durchführung von digitalen Events nutzen wollten, um der Tourismusbranche in einer nie dagewesenen Situation nicht nur neue Impulse zu geben, sondern vor allem konkrete Hilfestellungen.

Digital denken und arbeiten

Aufgrund unseres offenen Ansatz Workshops und Schulungen immer flexibel vor Ort oder online mit entsprechender Videokonferenz-Software und kollaborativen Tools durchzuführen, war die Umsetzung für uns schnell und kurzfristig möglich.

Bisher haben wir über 150 Online-Sessions im Rahmen unserer Zukunftstage durchgeführt mit 35.000 Teilnehmenden aus der gesamten Tourismusbranche. Unterstützt haben uns dabei über 60 Branchen-Expert*innen. 

In den letzten Monaten haben uns zu den Zukunftstagen oder besser gesagt zur Umsetzung der Zukunftstage etliche Fragen erreicht und daher wollen wir hier auf einige eingehen sowie auf unsere Seite zum Thema ‚Virtuelle Events‘ hinweisen. Auf dieser findet Ihr alles, an was man vor, während und nach einem digitalen Event denken sollte.

Digitale Formate in der B2B-Kommunikation sind nicht alleine, doch zu einem großen Teil die Zukunft. Foto: Greg Snell

Interaktion ist (fast) alles – speziell im digitalen Raum

Vor allem im Kontext digitaler Onlineformate ist die Digitalisierung für uns nie reiner Selbstzweck. Heutige Videokonferenz-Software bieten mehrheitlich ein sehr gutes Erlebnis und haben mitunter vielfältige Funktionen. Doch all diese verlieren an Wert, wenn man sie nicht richtig in Wert setzt. 

So geht und ging es bei den Zukunftstagen natürlich einerseits um die Wissensvermittlung, das Impulsgeben sowie konkrete Unterstützungshilfen. Andererseits geht es aber vor allem um den persönlichen Austausch – das Netzwerken – um wieder Motivation zu erhalten, Ideen zu generieren, praktische Hilfe zu bekommen sowie die so wichtigen persönlichen Kontakte zu pflegen. B2B bedeutet zwar Business to Business, doch erfolgreiche Formate leben von der Interaktion – vom persönlichen Netzwerken – und das auch im digitalen Raum. 

Die Zukunftstage sind daher schwerpunktmäßig Webinare in Form von Live-Sessions – man kann währenddessen immer noch teilnehmen und nach kurzer Registrierung direkt in den Webinar-Raum kommen – aber auch offene Online-Diskussionsrunden und Online-Stammtische für den eher direkten Austausch. Vor dem Hintergrund dieser verschiedenen Formate haben wir uns auch sehr schnell für Zoom entschieden. Zoom bietet Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing und ist in mit seinem einfachen User-Interface sowie den direkten Schnittstellen zum Live-Streaming auf Facebook und YouTube aus unserer Sicht unschlagbar. 

 

Interaktion macht den Unterschied. Wirklich dabei sein – von wo auch immer. Foto: Greg Snell

Kundenorientierung oder die Frage nach dem Warum?  

Der Kundennutzen steht bei uns immer vor jeder noch so schicken digitalen Lösung. Warum sollte jemand an deinem Event teilnehmen? Was ist der jeweilige Mehrwert oder wie man so schön sagt der USP (Unique Selling Proposition) – also das Alleinstellungsmerkmal

Die Zukunftstage haben z.B. eine große Lücke – nicht nur bei unseren Kunden –  geschlossen. Die sich sehr schnell verändernden Rahmenbedingungen stellten viele Akteure vor große Herausforderungen.
Vielfältige Fragen beunruhigten sämtliche Akteure: 

  • Wie soll weiter zusammen gearbeitet werden?
  • Wie tauschen wir uns weiterhin regelmäßig aus?
  • Wie geht es den anderen und wie ist die aktuelle Situation abseits der Medienlandschaft?
  • Was muss ich jetzt tun und wo bekomme ich Hilfe?
  • Wie ist die Gesamtentwicklung – nicht nur in meinem Segment?  

Auf all diese Fragen sowie weitere lieferten (und liefern weiterhin) die Zukunftstage Antworten und bedienten damit die Nachfrage nach Information, Wissen, Ideen & Ansätzen sowie konkreter Hilfestellung. 

Die jeweiligen Online-Formate wurden dabei auf die einzelnen Branchensegmente zugeschnitten und den aktuellen Bedürfnissen regelmäßig angepasst. Zudem schafften wir durch unser großes Expertennetzwerk eine immer wieder überzeugende Qualität in den Aussagen, den Diskussionsrunden sowie der Hilfestellung selbst. 

Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Neue Ideen generieren? Foto: Greg Snell

Dein nächstes Online-Event

Du denkst, planst oder bis schon dabei ein Online-Event durchzuführen? Dann hoffen wir, dass wir Dir hier ein paar Einblicke geben konnten. Wenn Du noch mehr Input benötigst, dann empfehlen wir Dir hier nachzusehen.

Du möchtest ein Online-Event durchführen?
Gerne coachen wir Dich für dein erstes digitales Event als Veranstalter. Oder brauchst Du eine Person welche Dich bei der Technik unterstützt? Auf Wunsch können wir auch dein Event komplett organisieren oder stehen Dir als erfahrene Referenten zu aktuellen Themen zur Verfügung.
Interessiert? Dann kontaktiere uns einfach direkt.

Worauf wartest Du? Kontaktiere uns gerne zu deinem Online-Event.
Worauf wartest Du? Kontaktiere uns gerne zu deinem Online-Event. Foto: Greg Snell
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Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit am 16. Juni

Nach unseren Zukunftstagen am 4. Juni (Reisevertrieb) und am 5. Juni („New normal’“ für Destinationen) veranstalten wir diesen Monat einen eigenen Zukunftstag zum dem Nachhaltigkeit im Tourismus.

Warum ein eigener Zukunftstag zu diesem Thema?

Wir glauben, dass jetzt ein idealer Zeitpunkt ist, um sich diesem Thema noch intensiver zu widmen und die verschiedenen Facetten eines nachhaltigen Handels im Tourismus aufzuzeigen. Mit der Coronakrise hat das Thema aus unserer Sicht noch mehr an Bedeutung gewonnen, da sich grundsätzliche Rahmenbedingungen in fast allen Segmenten des Tourismus verändern und sich dahingehend ein Teil der Nachfrage langfristig anpassen wird (muss). Die Krise bietet somit eine einmalige Chance, das eigene Handeln und Denken zu hinterfragen und die neuen Anforderungen an ein sicheres, bewussteres und damit auch anderes Reisen in erfolgreiche Konzepte zu gießen.

Rechtzeitig hinschauen, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Foto:Greg Snell

Worum geht es beim Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit?

Mit dem ersten Zukunftstag zum Thema Nachhaltigkeit wollen wir einerseits einen Überblick über aktuelle Projekte im Tourismus geben und damit konkrete Einblicke gewähren, wie das Thema in Destinationen sowie bei Reiseveranstaltern umgesetzt wird. Ergänzt wird dieser praktische Teil durch zwei Workshops, die das Thema zum einen unter den aktuellen Covid-19-Anforderungen betrachten sowie zum anderen auf der strategischen Ebene. Letzterer im Hinblick auf eine veränderte Vision, Leitbild sowie Werte und daraus ableitenden Konsequenzen für das eigene Unternehmen und die Marke.

Bei den Zukunftstagen schauen wir natürlich immer in die Zukunft. Foto: Greg Snell

Andererseits geht es uns aber auch um einen ganzheitlichen Blick bzw. Ausblick und in diesem Zusammenhang diskutieren wir mit namhaften Expert*innen über generelle Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Reisen mit Corona sowie auch danach.

Alle detaillierten Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung für die verschiedenen Formate findest du hier.

Den Vormittag beginnen wir wie immer mit einem übergreifenden Panel zum Thema:

  • 9:00 Uhr – 9:45 Uhr Kick-off Panel: Ist bzw. wird Nachhaltigkeit ‘the new normal’ in Zeiten von Corona?
  • 10:15 Uhr – 11:00 Uhr Corona und Nachhaltigkeit – Wie Reiseveranstalter mit dem Thema umgehen
  • 11:30 Uhr – 12:15 Uhr Praxisbeispiel aus Destination – Schleswig-Holstein

Nach der Mittagspause (12:15 – 13:00 Uhr) wird es immer praktischer und zum Abschluss wollen wir wieder einen Blick in die Zukunft wagen.

  • 13:00 Uhr – 13:45 Uhr Praxisbeispiel aus Destination – Kreta
  • 14:00 Uhr – 15:30 Uhr 1. Workshop: Aus den notwendigen Covid-19-Maßnahmen Chancen generieren
  • 14:00 Uhr – 15:30 Uhr 2. Workshop: Strategische Auswirkungen eines nachhaltigen Handels entlang des Tourismuszukunft-Ringmodells
  • 15:45 Uhr – 17:00 Uhr Expertengespräch: Post-Corona – Eine nachhaltigere Welt? 

Ein Überblick über unser komplettes Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

Gerade wenn der Weg noch nicht ganz klar ist, gilt es ihn zu zeichnen. Foto: Greg Snell

Danke an unsere Partner und Unterstützer

Auch dieser Zukunftstag wäre ohne die Unterstützung unserer Partner sowie den verschiedenen Akteuren aus der Branche nicht möglich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Übernahmen von Moderation, die Teilnahme an Diskussionen, die Bewerbung der Veranstaltung oder auch das Teilen der Inhalte durch Live-Streams auf eigenen Facebook-Seiten. Im Speziellen sind hier dieses Mal zu nennen: blueContec, Weitsicht – Büro für zukunftsfähige Wirtschaft und die Leuphana Universität Lüneburg.

 

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The new normal: Zukunftstage am 4. & 5. Juni

Wir gehen in die dritte Runde. Nach unserem 2. Zukunftstag für Destinationen am 4. Mai 2020 – eine Zusammenfassung findest Du hier – findet am 5. Juni unser 3. Zukunftstag für Destinationen statt. Dieser folgt quasi im Anschluss an den  7.Zukunftstag für den Reisevertrieb am 4. Juni, bei dem es dieses Mal ausschließlich um den Auslandstourismus, d.h. um Destinationen in den Zielgebieten geht.

Beide ergänzen sich hervorragend, da wir bei beiden Zukunftstagen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen den Auslandtourismus, sowohl im Outgoing als auch im Incoming, in den Fokus rücken. Letztlich haben die Entwicklungen in den Märkten auf beide Segmente großen Einfluss.

Ausblicke aufs Meer können wir wieder genießen (Foto: Greg Snell)

 

Was erwartet Euch beim Zukunftstag für den Reisevertrieb am 4. Juni?

Bei diesem Zukunftstag werfen wir einen Blick in zahlreiche Auslandsmärkte, um zu erfahren wie die derzeitige Situation dort ist.

Fragen wie:

  • Welche Reisebeschränkungen und Reiseeinschränkungen gibt es noch?
  • Wie sind die Pläne für die Öffnung für den Tourismus?
  • Wann läuft die Vermarktung wieder an?
  • Wie wird sich Tourismus in den Ländern verändern?

stehen im Mittelpunkt der verschiedenen Diskussionen und Webinare. Hier kommt der Kurz-Überblick.

Der Vormittag gestaltet sich folgendermaßen:

  • 9:00 Uhr – 10:00 Uhr Status-Update zur Krise : Aktuelle Fragen und Hilfen
  • 10:30 Uhr – 12:00 Uhr Auslandstourismus in Zeiten von Corona: Konzepte für den Neustart

Am Nachmittag schalten wir live in die Welt:

  • 12:30 Uhr – 14:00 Uhr Praxisbeispiel Portugal: feel good, feel safe, feel Portugal
  • 15:00 Uhr – 16:00 Uhr Reisen mit Corona: Urlaub in Europa
  • 16:30  Uhr – 17:30 Uhr Reisen mit Corona: Urlaub in der ganzen Welt
  • ab 20:00 Uhr Online-Stammtisch: Für Reisebüros ungezwungenes Netzwerken mit Kollegen*innen 

Ein Überblick über das komplette Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

 

Was erwartet Euch beim 3. Zukunftstag für Destinationen am 5. Juni?

Beim 3. Zukunftstag für Destinationen diskutieren wir über die derzeitige Umsetzung der Auflagen und Beschränkungen in deutschsprachigen Destinationen und geben anhand von zahlreichen Beispielen Einblicke, wie das ’new normal‘ gelingen kann. Darüber hinaus unterhalten wir uns zum Incoming mit verschiedenen Experten in relevanten Auslandsmärkten und werfen zum Abschluss ein Blick in die Zukunft.

Alle detaillierten Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung für die verschiedenen Formate findest du hier.

Der Vormittag unseres 3. Zukunftstages startet wieder mit einer Kick-Off Diskussion:

  • 9:00 Uhr – 9:45 Uhr Kick-off Diskussion: The ’new normal‘ – Reisen in Zeiten von Corona
  • 10:15 Uhr – 11:00 Uhr Praxisbeispiele aus den Destinationen: Wie werden die Lockerungen unter den gegebenen Auflagen/Beschränkungen umgesetzt? 
  • 11:30 Uhr – 12:45 Uhr Flash-Talks: Digitale Ansätze und Lösungen für corona-konformes Reisen

Nach der Mittagspause (12:45- 13:30 Uhr) schalten wir in einige Auslandsmärkte und sprechen zum Abschluss über Werte, Haltung und natürlich die Zukunft.

  • 13:30 Uhr – 14:45 Uhr Quo Vadis Incoming: Insights aus den Auslandsmärkten
  • 15:15 Uhr – 16:00 Uhr Expertengespräch mit Johannes Gutmann von Sonnentor: Resiliente Post-Corona Gesellschaft – Auf was kommt es an? 

Ein Überblick über unser komplettes Programm (Detail-Infos & Anmeldung –> HIER!). Die Veranstaltungen laufen alle über die Videokonferenz-Software Zoom.

Innovation & Vision Tourismuszukunft
Distanzerfahrungen dank Corona-Zeiten (Foto: Greg Snell)

Wir sagen wie immer danke an unsere Partner und Unterstützer

Die Zukunftstage sind nur mit Unterstützung unserer Partner sowie den verschiedenen Akteuren und Verbänden aus der Branche möglich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Übernahmen von Moderation, die Teilnahme an Diskussionen, die Bewerbung der Veranstaltung oder auch das Teilen der Inhalte durch Live-Streams auf eigenen Facebook-Seiten. Im Speziellen sind hier dieses Mal zu nennen: VIR Verband Internet ReisevertriebÖsterreich Werbung und die Deutsche Zentrale für Tourismus.

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Intermediäre Reiseveranstalter Reisevertrieb Touristische Trends Veranstaltungen Webinare

Leinen los für den Zukunftstag zur „Zukunft der Kreuzfahrt“ am 28. Mai

Der bereits siebte „Zukunftstag für den Reisevertrieb“ am 28. Mai steht ganz im Zeichen des touristischen und digitalen Neustarts. Namhafte Experten aus der Kreuzfahrtbranche diskutieren über die Zukunft der Kreuzfahrt. Das Tourismuszukunft-Team stellt wiederum neue Ansätze zur digitalen Verkaufsförderung vor.

Seit ihrer Premiere am 26. März haben sich die „Zukunftstage für den Reisevertrieb“ als Plattform für Corona-Krisenmanagement, touristische Diskussionsrunden und Online-Beratung etabliert. Am Donnerstag, dem 28. Mai, erlebt die kostenlose Webinar-Serie für Reisebüros und Reiseveranstalter bereits ihre siebte Auflage – diesmal mit einem Fokus auf Kreuzfahrten und digitale Verkaufsförderung.

Den Neustart für die Kreuzfahrt gestalten

Den Webinartag eröffnen um 9:30 Uhr zwei Gesprächsrunden über „Die Zukunft des Kreuzfahrtvertriebs“ und den Neustart für die Kreuzfahrt, die Tourismuszukunft gemeinsam mit der Kreuzfahrt Initiative e.V (KI) organisiert. Christine Fäth-Schubert (Kreuzfahrten.de), Detlev Schäferjohann (e-hoi), Bettina Zwickler (Passage Kontor), Gaby Schlichenmaier (Jordan.Reisen und Meer) und Sandra Postulart (JMS Reisen) diskutieren aktuelle Herausforderungen, die Grundpfeiler einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Reedereien und Reisebüros sowie faire und verlässliche Vertriebskonditionen.

Welche Auswirkungen die Corona-Krise auf das Kreuzfahrt-Produkt haben wird, erörtern ab 11 Uhr Tina Kirfel (KI), Dominik Kaven (1A Vista Reisen), Udo Lutz (TUI Cruises), Dr. Jörg Rudolph (Costa Kreuzfahrten) und Florian Bauhuber (Tourismuszukunft). Moderiert werden beide Runden von Tina Kirfel (KI), Georg Kern (fvw) und Michael Faber (Tourismuszukunft).

Tourismuszukunft startet Digitalisierungspaket für Reisebüros

Der Zukunftstage-Nachmittag steht ganz im Zeichen des digitalen Neustarts. Zum Auftakt liefert Michael Faber ab 12:30 Uhr einen Überblick über aktuelle Möglichkeiten zur Online-Vermarktung im Reisevertrieb; ab 14:30 Uhr stellt das Tourismuszukunft-Team Grundzüge des neuen Digitalisierungspakets für Reisebüros vor.

„Im Zuge der Corona-Krise wird die Online-Sichtbarkeit eines Reisebüros immer wichtiger“, erläutert Faber die gestiegene Relevanz digitaler Themen. „Mit unserem Digitalisierungspaket begleiten wir Reisebüros auf diesem Weg. Ziel der aufeinander abgestimmten Beratungsschritte ist es, individuelle Strategien zur Online-Vermarktung, für Social Media und Content zu erarbeiten.“

Digitale Verkaufsförderung in der Praxis

Wie verändert sich das B2B-Marketing in Zeiten von Corona? Wie erreicht man den Reisevertrieb und die Expedienten heute am besten? Welche Verkaufsförderung ist zeitgemäß und kommt an? Diese Fragen erörtern die Zukunftstage für den Reisevertrieb mit zwei weiteren Webinaren. Neue Ansätze zur digitalen Verkaufsförderung für Fremdenverkehrsämter, Destinationen, Hotels, Reiseveranstalter und Leistungsträger werden anhand vieler Praxisbeispiele ab 16 Uhr präsentiert.

Ab 17:30 Uhr stellt Tourismuszukunft gemeinsam mit Partnern wie Michaela Hempel (Fremdenverkehrsamt Malta) und Christoph Schankweiler (Schankweiler Reisen) Beispiele digitaler Erlebnisse von Malta bis zum Jakobsweg vor und gibt Tipps zur Gestaltung von digitalen Kundenabenden. Den Abschluss des 7. Zukunftstages für den Reisevertrieb bildet der bereits zur Tradition gewordene Online-Stammtisch ab 20 Uhr.

Anmeldung zu den Zukunftstagen

Für das Webinarprogramm der „Zukunftstage für den Reisevertrieb“ könnt ihr euch auf www.tourismuszukunft.de/zukunftstage-reisevertrieb-28mai anmelden; auf derselben Seite findet ihr auch die Links zu den Liveübertragungen auf Zoom.

Die Teilnahme an den Zukunftstagen ist kostenlos; die Veranstaltung sowie weitere Angebote für Reisebüros werden über Kaffeespenden auf  buymeacoffee.com/zukunftstage finanziert.

 

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Change Management Hotel Termine Veranstaltungen

1. Zukunftstag für die Hotellerie

Nach den Zukunftstagen für den Reisevertrieb und Destinationen findet am Dienstag, 19. Mai 2020, der 1. Zukunftstag für die Hotellerie statt. Zentrale Fragestellung hierbei: Wie kann der Hotellerie der Neustart in der Krise gelingen?

Wir veranstalten diesen 1.  Zukunftstag für die Hotellerie gemeinsam mit der HSMA, mit der wir bereits seit 2009 das Hotelcamp organisieren. Statt Barcamp gibt es diesmal Live Webinare und spannende Diskussionen von erfahrenen Hotel-Expert*innen, rund um die Themen Marketing, Vertrieb und Kommunikation.

Nachfolgend ein Überblick über unser Programm. Anmelden kannst du dich für alle Veranstaltungen hier.

 

Programm des 1. Zukunftstags der Hotellerie

Restart – Was kommt da auf die Hotellerie zu?

  • 9.00 – 9.45 Uhr: Kick-off-Diskussion: Wie gelingt der Restart für die Hotellerie?
    Hier geht es um Fragen wie: Was kommt jetzt auf die Branche zu? Wie muss ich mich in Sachen Marketing & Vertrieb vorbereiten? Moderation: Martin Birchmeier. Hier anmelden…
  • 10.15 – 11.00 Uhr: Webinar: Wie kommt die MICE-Branche durch die Krise? Zwei mögliche Szenarien. Im Rahmen einer Studie entwickelte Szenarien werden vorgestellt, welche sich den Veränderungen auf dem deutschen Meeting- & Eventmarkt widmen. Referent: Matthias Schultze (German Convention Bureau e.V.). Hier anmelden…
Restart – Was kommt da auf die Hotellerie zu? (Foto: Greg Snell)

Die Beziehung zwischen Hotel und Gast

  • 11.30 – 12.15 Uhr: Webinar: Social Media für den Neustart. Wie kann Social Media Hotels in der aktuellen Situation helfen, die Krise zu überstehen und den nationalen Tourismus wieder anzukurbeln? Referentin: Laura Kensbock (outta space media & hotel big mama). Hier anmelden…
  • 13.00 – 14.00 Uhr: Webinar & Diskussion: Gästekommunikation entlang der Customer Journey: Maßnahmen für einen erfolgreichen Restart. Es geht um die Bedeutung der Kommunikation mit dem Gast: Was muss sich hier ändern? Wo und wie müssen die Gäste abgeholt werden? Referent: u.a. Sebastian Purps-Pardigol. Hier anmelden…
  • 14.30 – 15.00 Uhr Webinar & Diskussion: Der CRM-Mehrwert für Hotels. Die Session zu der globalen CRM-Studie von h2c beleuchtet den aktuellen Stand der Beziehung zwischen Hotel und Hotelgast. Referentin: Michaela Papenhoff (h2c). Hier anmelden…
Fokussieren - noch näher ran
Fokussieren – noch näher ran (Foto: Greg Snell)

Wichtige Grundlagen – Pricing & Tools

  • 15.30 – 16.15 Uhr: Diskussionsrunde: Der richtige Preis für den Restart. Revenue-Expert*innen sprechen über ihre Wiedereinstiegs-Strategien im Bereich Pricing. Moderation: Heiko Siebert. Hier anmelden…
  • 16.45 – 17.15 Uhr: Webinar: Digitale Tools für die Hotellerie – Sinn oder Unsinn? Welche Tools und Programme helfen Hotels wirklich? Moderation: Tobias Köhler. Hier anmelden…

Gemeinsamer Abschluss

  • ab 17.30 Uhr: Apéro & Feierabendbier. Gemütliches Beisammensein und gemeinsame Diskussionsrunde für alle, die nach dem Tag noch nicht genug haben. Hier anmelden…

 

Interessiert? Dann am besten direkt anmelden!

Hast du Lust, gemeinsam mit uns und unseren Referent*innen über die Zukunft der Hotellerie zu diskutieren und Antworten auf die vielen aktuelle Fragen zu erhalten? Dann melde dich gerne für die einzelnen Webinare und Diskussionsrunden an. Diese finden über die Webinar-Software Zoom statt und sind alle kostenlos für dich. Die Anmeldung nebst sowie noch tiefergehenden Informationen zu den einzelnen Sessions findest du auf www.tourismuszukunft.de/zukunftstag-hotellerie/.

Auf dieser Seite werden im Nachgang zu dem Zukunftstag für die Hotellerie auch alle Webinare und Diskussionsrunden als Aufzeichnung vorliegen.

 

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Change Management Destinationen Veranstaltungen

Zusammenfassung 2. Zukunftstag für Destinationen

Unseren 2. Zukunftstag für Destinationen konnten wir am 4. Mai mit zahlreichen Expert*innen, Partnern und vielen interessierten Zuschauer*innen realisieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sowie eine komplette Übersicht über alle Diskussionen sowie Webinare wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Den Blick in die Zukunft wollen wir mit den Zukunftstagen ermöglichen.(Foto: Greg Snell)

 

Fangen wir doch mit einer kleinen Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse an.

  1. Wir brauchen europäische Solidarität, um die Krise zu meistern; d.h. offene Grenzen zwischen den Staaten, um Angebot und Nachfrage zu verknüpfen.
  2.  Wir brauchen den flächendeckenden Einsatz der Möglichkeiten der Digitalisierung, um die Information über freie Kontingente und die Steuerung der Akteure realisieren zu können.
  3. Wir brauchen finanzielle & beratende Unterstützung für die Betriebe, weil die Rentabilität durch entzerrte Konzepte nicht steigen wird. (Fondlösungen, Pricing-Strategien, Coaching)
  4. DMOs müssen ihre neue Rolle erkennen und sie mit Leben füllen; dafür braucht es dann auch passende neue Geschäftsmodelle und Finanzierungsstrategien – wo ein Mehrwert für das System ist, ist auch ein Geschäftsmodell.
  5. Es liegt in unserer Hand als Touristiker*innen die Zukunft zu gestalten – wollen wir nachhaltigere und wertschöpfendere Formen des Tourismus abseits des Massentourismus, dann müssen wir in dieser Zäsur damit beginnen.

 

Im Folgenden ein kompletter Überblick über alle Diskussionen und Webinare mit entsprechender Verlinkung zur jeweiligen Aufzeichnung und Präsentationen.

 

1. Kick-off Diskussion: Mit Corona reisen lernen – wie kann ein Neustart aussehen?

DMOs und Expert*innenen diskutierten, wie touristische Akteure den Neustart planen und umsetzen können und was aus ihrer Sicht jetzt am Wichtigsten ist.

Moderation: Christian Leetz, TN Deutschland

Diskussionsteilnehmer*innen:

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung

Was ist jetzt am Wichtigsten, um einen Neustart erfolgreich zu meistern? (Foto: Greg Snell)

2. Austausch & Diskussion: „Nach der Coronakrise ist mitten in der Klimakrise“

Die Klimakrise rückt gegenwärtig zunehmend in den Hintergrund. Warum jetzt jedoch genau der richtige Zeitpunkt ist, sich mir dieser und damit mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, diskutierten wir mit namhaften Experten. Was bedeutet Nachhaltigkeit für und in Destinationen und warum kann diese eine Orientierung in der Krise sein? Antworten darauf liefert dieser offene Austausch zum Thema. 

Moderation: Catharina Fischer, Tourismuszukunft – Realizing Progress

Diskussionsteilnehmer*innen:

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung

Die Wichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit macht die aktuelle Krise noch einmal besonders deutlich. (Foto: Greg Snell)

3. Kleines Webinar & offener Austausch: „DMO-Stakeholder-Management in der Praxis“

Verschiedene DMO-Vertreter*innen stellten kurz vor, wie sie aktives Stakeholder-Management umsetzen. Danach ging es in eine gemeinsame Diskussion, was warum gut oder auch nicht gut funktioniert. Die Ansätze wurden mit-dokumentiert, sodass direkt im Anschluss an die Session ein Ergebnisdokument vorlag.

Moderation:  Andrea Schneider , Tourismuszukunft – Realizing Progress
Mindmap: Kristine Honig , Tourismuszukunft – Realizing Progress

Diskussionsteilnehmer*innen:

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung

Mindmap der Session

Präsentation von Daniel Sebastian Menzel

Wie sieht Stakeholder-Management in der Praxis aus? (Foto: Greg Snell)

4. Diskussion: Reisen mit Corona – das Ende der nachhaltigen Mobilität?

Die Anreise in die Destinationen aber auch die Mobilität vor Ort wird sich durch Corona zumindest kurz- und mittelfristig verändern. Frage ist, wie ökologisch und ökonomisch nachhaltig ist der sich derzeit abzeichnende Wandel? Das diskutierten wir mit Vertretern der Verkehrsträger und -verbünde, Tourismus- und Regionalentwicklung, Destinationen und Mobilitätsverbänden. Speziell auch vor dem Hintergrund der Forderung nach einer Verkehrswende – auch in Tourismus und Freizeit.

Moderation: Andrea Möller, dwif & Florian Bauhuber, Tourismuszukunft – Realizing Progress

Diskussionsteilnehmer:

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung

Präsentation dwif

Wie sieht Mobilität in Zeiten von Corona aus? (Foto Greg Snell)

5. Diskussion: Wie gestalten Destinationen ihre Produkterlebnisse? Welche Konsequenzen ergeben sich für ihre Marken & Zielgruppen?

Neben den unmittelbaren negativen Auswirkungen ergeben sich für Destinationen aus der Krise auch mittelbare Gestaltungsmöglichkeiten. Gerade für die Bereiche Markenstrategie, Zielgruppenausrichtung und konsequente Erlebnisgestaltung bieten sich Chancen, diese neu zu justieren. Wie diese Chancen genutzt werden können, welche relevanten Unterschiede es zwischen Destinationen zu beachten gilt und wie nachhaltig die Wirkung der Krise auf Marke und Strategie ist, wurde in dieser Session aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert.

Moderation: Johannes Böhm, Tourismuszukunft – Realizing Progress

Diskussionsteilnehmer*innen:

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung

Auch in Zeiten von Corona sollen die Gäste uns lieben. (Foto: Greg Snell)

6. Flash-Talk „Digitalisierungsoffensive Corona – Best Practices und zentrale Entwicklungen“

In kurzen Webinaren (10 Min) werden zentrale digitale Herausforderungen sowie Chancen für DMOs beleuchtet.

Moderation: Pascal Gebert, Tourismuszukunft – Realizing Progress

Referenten und Themen: 

  • Digitaler Arbeitsplatz der Zukunft: Dennis Pregesbauer ,NETA powered by Österreich Werbung 
  • COVID19: Welche Daten und digitalen Dienstleistungen werden Destinationen verändern: Kris Paasila, Inside Labs
  • Digitale  touristische Erlebnisse vom Sofa – Ersatz oder Ergänzung: Oliver Nützel, Regiondo
  • Ethische Fragen der Digitalisierung im Tourismus in Zeiten von Corona: Prof. Dr. Eric Horster, FH Westküste

Zum Anschauen:  

Aufzeichnung 

Das Homeoffice ist nur ein (digitales) Resultat dieser Krise. (Foto: Greg Snell)

 

Wir sagen danke!

Wie immer ist solch eine Veranstaltung nur durch die Teilnahme namhafter Expert*innen, Kolleg*innen sowie Partner möglich.

Herzlichen Dank!

Wir bedanken uns daher:

 

Wie geht es weiter?

Am 7. Mai finden die nächsten Zukunftstage für den Reisevertrieb statt. Mehr erfahrt Ihr hier.

Wir planen derweil den 3. Zukunftstag für Destinationen. Mehr dazu in Kürze.