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Gesellschaftliche Trends Team

Coliving zu Corona-Zeiten – und was wir hieraus mitnehmen

Wir arbeiten digital vernetzt. Dennoch sind uns persönliche Treffen wichtig, um ein noch besseres Gefühl für die anderen Netzwerkpartner*innen zu bekommen, für Zwischentöne und Emotionen. Normalerweise buchen wir für ein Coliving gerne ein gemeinsames Haus. Größtmögliche Nähe über mehrere Tage.

Aber ein Coliving in Zeiten von Corona? Geht das?
Geht. Und verrückterweise taten uns die Einschränkungen durch Corona sogar gut.

coliving-Video von Greg Snell
„Behind the scenes“ unseres Colivings – von unserem Fotografen Greg Snell

Coliving hybrid gedacht

Normalerweise finden Tourismustage in einem gemeinsamen Raum an einem zentralen Ort statt. In den letzten Monaten haben sich hier verstärkt digitale und hybride Formate etabliert. Gleiches galt für unser Coliving.

Auch für dieses führten wir eine hybride Form ein: Eine Kleingruppe, Cati, Catha und ich, trafen sich zu Beginn der Woche in Augsburg, während der Rest des Teams bereits in Berlin vor Ort war. Analog treffen – digital zusammenarbeiten. Denn egal ob zur Einstiegsrunde, zur Abstimmung unserer Wochenplanung oder auch für konkrete inhaltliche Besprechungen: Berlin und Augsburg arbeiteten zusammen. Über Zoom.

Gleichzeitig ergaben sich jedoch auch vor Ort in Berlin hybride Formen der Zusammenarbeit: Man konnte sich – falls gewünscht – aufs Hotelzimmer zurückziehen oder an einem anderen Ort sein und sich über Videokonferenz-Zuschalte dennoch an den Diskussionen beteiligten. Eine unserer Sessions führten wir sogar komplett digital durch, weil wir uns einerseits verschiedene Systeme zeigen wollten, die jede*r individuell auf dem eigenen Rechner hatte und gleichzeitig die Ergebnisse direkt gemeinsam in Mural dokumentieren wollten.

Alexander Mirschel
In Berlin dabei: Unser neuer Netzwerkpartner Alex (Foto: Greg Snel)

Coliving corona-konform umgesetzt

Uns war es wichtig, bereits im Vorfeld unseres Treffens über Corona zu reden und wie wir vor Ort hiermit umgehen. Dass jede*r genug Mund-Nase-Bedeckungen mit im Gepäck hatte – logisch. Dass diese im Hotel, beim Betreten von Restaurants etc. auch getragen wurden – ebenso logisch. Aber was bedeutet Corona für unseren Umgang miteinander? Was ist uns wichtig? Was geht, was nicht?

Klar ist: Corona reduziert körperliche Nähe. Unsere gewählte Unterkunft, The Student Hotel in Berlin, bot jedoch neben viel Kreativität und Überraschungen auch diverse Lounge-Möglichkeiten, um wir uns großräumig und dennoch angenehm und flexibel verteilen konnten. Die schon erwähnte Kombination aus analog und online unterstützte ebenso die Möglichkeit, mehr Abstand zueinander zu halten und sich dennoch nah sein zu können.

Ergänzend lud natürlich das Wetter in der vergangenen Woche dazu ein, unsere Besprechungen nach draußen zu verlagern. Und nicht nur die Besprechungen, auch die gemeinsamen Essen. Und so nahmen bei der Restaurantauswahl dieser Tage nicht nur die grundsätzliche Ausrichtung des Restaurants sowie dessen Bewertungen eine zentrale Rolle ein, sondern gleichzeitig die Frage nach der Corona-Passgenauigkeit.

Aktuell selbstverständlich: Mund-Nase-Bedeckung (Foto: Greg Snell)
Aktuell selbstverständlich: Mund-Nase-Bedeckung (Foto: Greg Snell)

Flexibilität und Individualität

Das Thema Kleingruppen im großen Berlin brachte ganz viel Flexibilität und Individualität in unser Treffen. Sich digital in eine Session zuschalten, obwohl aktuell an einem anderen Ort oder im eigenen Hotelzimmer sitzend – perfekt möglich. Und auch wo wir früher gemeinsam mit U- und S-Bahn gefahren wären, verteilten sich dieses Mal die Transportmöglichkeiten auf mehrere kleinere Gruppen: Laufen, Scooter fahren, Rad fahren oder ein Taxi nehmen. Gemeinsam Essen gehen: Bedürfnisse sind unterschiedlich, das Angebot in Berlin groß. Entsprechend auch hier: viele Kleingruppen im Lauf der Woche.

Das Ziel quasi vorgegeben – für den Weg entschied sich jede*r selbst. Und auch dies tat uns extrem gut.

Mobilität neu gedacht (Foto: Greg Snell)
Mobilität neu gedacht (Foto: Greg Snell)

Gemeinsames Coliving = Neugier ausleben

Wir sind neugierig. Dass Berlin perfekt ist, um neue Inspirationen zu erhalten, steht sicherlich außer Frage. Und so wurde einiges Neues ausprobiert. Einige Leute im Team fuhren während unseres Treffens das erste Mal mit einem e-Scooter. Andere entdeckten Berlin auf dem Fahrrad oder auch zu Fuß noch einmal komplett neu für sich. Beim Essen waren immer öfter Verschiebungen hin zu vegan oder vegetarisch auszumachen. Und einige schauten sich zusätzlich das Futurium, ein Haus der Zukünfte, an.

Da wir bereits Fragen zum Futurium bekommen haben, was es da eigentlich zu sehen gibt: Schau dir hierzu mal das Video von Günter an, welches dieser zum Futurium erstellt hat.

 

Dieser Rahmen kombiniert mit unseren gemeinsamen Projektbesprechungen und Brainstormings sowie individuellen Gesprächen miteinander – hierbei entsteht unglaublich viel Energie in unserem Team.

Immer wieder hinterfragen. Alles. (Foto: Greg Snell)
Immer wieder hinterfragen. Alles. (Foto: Greg Snell)

Was nehmen wir mit…

…aus unserem Berlin/Augsburg-analog/online-Teamtreffen?

Natürlich ganz viele neue Projektideen. Wie immer haben wir einiges bereits vor Ort voran gebracht, einiges steht jedoch noch auf unseren to-do-Listen. In Berlin trafen viele von uns Alex, unseren neuesten Netzwerkpartner, das erste Mal persönlich. Der Eindruck aus den zahlreichen vorherigen gemeinsamen Videokonferenzen, Chats und Telefonaten bestätigte sich hier beiderseitig: Es passt.

Was wir jedoch vor allem aus diesem speziellen Coliving mitnehmen: Dass emotionale Nähe auch mit mehr Abstand geht. Dass hybride Formate nicht nur für große und offizielle Veranstaltungen funktionieren, sondern auch im Kleinen. Und sogar, dass es gut wäre, so manche corona-induzierte Veränderung auch ohne Corona beizubehalten.

Oder um es mit den Worten eines Netzwerkpartners zu sagen: „das beste Coliving aller Zeiten“. Etwas, dass wir uns vor unserer Reise nach Berlin wohl nicht hätten vorstellen können.

 

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News & Infos Team

Digitalexperte Alexander Mirschel wird Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft

„Du bist ja völlig verrückt … stell dir mal vor, das geht schief!?“

Solche und ähnliche Nachrichten bekam ich quasi im Minutentakt zu hören. Damals, anno 2013. Ich hatte den Entschluss gefasst, mein bisheriges Berufsleben komplett hinter mir zu lassen und den sicheren Hafen des öffentlichen Dienstes für immer zu verlassen. Beamtenstatus, gut bezahlte Position im gehobenen Dienst, ein Lehrauftrag als seinerzeit jüngster Dozent in Hessen – auf eigenen Wunsch erklärte ich alledem meinen Abschied.

Schon am nächsten Tag saß ich im Zug nach Frankreich, von wo aus meine fast elfmonatige Weltreise zunächst in die Karibik und später quer über die Kontinente folgen sollte. Der Ruf nach Veränderung, nach dem Wiederfinden der eigenen Träume und dem Neuerfinden meiner selbst war größer als jede Angst. Tja, stell dir mal vor, das geht schief. Zu meinem eigenen Erstaunen kamen diese Zweifel nur von außen, nie aus meiner eigenen Gefühlswelt.

Rückblickend betrachtet möchte ich ohnehin keine dieser Entscheidungen missen. Denn sie bescherten mir nicht nur unzählige Momente und Eindrücke, die ich zu Lebzeiten nicht mehr vergessen werde. Sie öffneten mir auch die Augen für meine eigenen Fähigkeiten, meinen weiteren Lebensweg und meine Ziele. Heute blicke ich auf sieben Jahre Selbstständigkeit zurück und freue mich, als neuer Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft das nächste Kapitel in meiner durchaus ungewöhnlichen Biographie aufzuklappen.

Alexander Mirschel

Digitalisierung ist keine Gefahr, sondern Chance

In den letzten Jahren habe ich die fortschreitende Digitalisierung im Tourismus aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben dürfen. Ich habe eigene Onlineprojekte erfolgreich am Markt etabliert und meinen persönlichen Reiseblog niedblog.de zwischenzeitlich sogar zu einem der einflussreichsten Luxus-Reisemedien in Deutschland entwickeln können. Ich habe Startups von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Launch begleitet und dabei mitgewirkt, wie sich teils stark angestaubte Traditionsunternehmen völlig neu erfinden konnten.

Ich habe Reisebüros geschult und ihnen die richtigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um das Internet und Digitalthemen nicht mehr als Gefahr wahrzunehmen, sondern als Chance. Und nicht zuletzt habe ich als Gern- und Vielreisender auch aus der ganz persönlichen Gastperspektive erleben dürfen, wie unterschiedlich Leistungsträger und Destinationen überfällige Prozesse angehen und umsetzen. Dazu gehört natürlich Mut, Neugierde und die Bereitschaft, alte Mauern einzureißen, um neue Wege zu gehen.

„Stell dir mal vor, das geht schief“ ist für wichtige Zukunftsentscheidungen nie ein guter Ansatz. Es geht nicht darum, auf jeden erdenklichen Trend aufzuspringen. Niemand soll seine eigene Identität aufgeben und Dinge tun, vor denen er Angst hat. Vielmehr geht es darum, Veränderungen so zu gestalten, dass man sich in seinem zukünftigen „Ich“ mit neuem Tatendrang wohlfühlt und wiederfindet. Und dieses Zukunfts-Ich am Markt erfolgreich bestehen kann. Das gilt für jeden von uns selbst, aber auch für Unternehmen, Produkte, Marken und Destinationen.

Alexander Mirschel auf Safari in Afrika

Gemeinsam die Zukunft realisieren

Heute betreue ich vor allem Projekte, bei denen es um passende Content-Strategien, digitale Kommunikationslösungen und moderne Vermarktung geht. Von Bloggen und Social Media über Videoproduktionen bis hin zu neuen Ansätzen in der Kundenakquise und dem Vertrieb. Ich freue mich darauf, meine Expertise fortan im Netzwerk von Tourismuszukunft einzubringen und den Wandel aktiv mitzugestalten. Dabei begeistern mich der Innovationsgeist des tollen Teams und die gelebte New Work Philosophie gleichermaßen, denn trotz der räumlichen Trennung stehen alle Netzwerkpartner im täglichen Austausch und nutzen selbst die zahllosen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Gleichwohl darf das physische Miteinander nicht zu kurz kommen, weshalb neben den vielen Projekten auch die mindestens zweimal jährlich stattfindenen Co-Livings zum festen Bestandteil von Tourismuszukunft zählen. Für mich persönlich gehört das eigene Home Office in meiner Heimatstadt Frankfurt, gemischt mit ortsunabhängigem Arbeiten, ohnehin seit Jahren zur Realität.

Und wenn ich auf der Suche nach neuer Inspiration und völliger Entspannung bin, dann findet man mich möglicherweise einige Tausend Kilometer weiter südlich in irgendeiner Savanne, Steppe oder Wüste in Afrika. Denn nirgendwo sonst auf der Welt kann ich so gut abschalten und zu mir selbst finden wie auf einer Safari mit wilden Elefanten, Löwen und Giraffen. Dort, im gefühlten Nirgendwo der Zivilisation und fernab von Trubel und Digitalisierung, kommen mir häufig die besten Impulse und Ideen.

Lust auf Zukunft bekommen? Lass mich gerne wissen, welche Herausforderung wir gemeinsam angehen können. Ich freue mich auf deine Nachricht.

 

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Gesellschaftliche Trends Marke Team

Wir leben und lieben New Work – Netzwerke sind für uns die Zukunft des Arbeitens

Das Thema New Work – ein sogenannter Megatrend – trifft den Nerv der Zeit. Die Gesellschaft ist im Wandel und das nicht nur aufgrund der vorschreitenden Digitalisierung. Die Generation Y und Z, haben kein Interesse an der ‚alten’ Arbeitswelt mit festen Strukturen und strengen Hierarchien. Mit der Globalisierung zum Weltbürger herangewachsen, verlangen sie nach offenen Strukturen, Flexibilität und Selbstbestimmung. Die viel zitierte Work-Life-Balance muss stimmen, erst dann das Gehalt. Die Digitalisierung und die damit einhergehende allumfassende Vernetzung macht in diesem Zusammenhang neue Arbeitsmodelle möglich und manche irgendwann auch überflüssig. Sie spielt jedoch nicht – wie oft falsch verstanden – die Hauptrolle beim Thema New Work, sondern der Mensch steht im Zentrum der neuen Arbeitswelt. 

New Work ist die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten. Foto: Greg Snell

 

Für Tourismuszukunft ist New Work kein Megatrend mehr, sondern ein Lebensmodell

Warum? Weil

1.) wir davon überzeugt sind, dass Menschen ihre eigene Persönlichkeit mit in die Arbeit einbringen müssen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

2.) ohne Selbstbestimmung und Sinnstiftung kein kreatives Denken und Handeln möglich ist und damit keine Innovation.

3.) heterogene und dynamische Netzwerke das bestmögliche Ergebnis erzielen und nicht Abteilungen mit homogenen Strukturen und Expertenwissen.

4.) das Vertrauen in den Einzelnen der Grundstein für eine tiefe Zufriedenheit ist, die letztendlich eine wirkliche Identifikation mit der Arbeit bzw. dem Arbeitgeber ermöglicht.

„Werte kann man sich nicht aneignen, sondern nur leben.“

Catharina Fischer , Netzwerkpartnerin Tourismuszukunft

Ein heterogenes Netzwerk aus Individuen mit unterschiedlichen Fähigkeiten = bestmögliche Ergebnisse. Foto: Greg Snell

Wie sieht New Work bei uns im Alltag aus? Das zeigt Euch unser Netzwerkpartner Pascal.

Was bedeutet New Work für den Tourismus?

  1. Steigerung der Reiseintensität – Das Arbeiten an verschiedenen Orten wird Alltag und ist keine Ausnahme mehr. Das Reisen und erleben neuer Orte ist somit Teil der Arbeit bzw. des Arbeitsprozess.
  2. Neue Nachfragegruppen – Steigende Nachfrage nach neuen Raum- Lebens- und Erleben-Konzepten die beides vereinen – Leben und Arbeiten.
  3. Die Life Balance rückt weiter in den Vordergrund. Steigende Ausgaben, um diese stetig zu verbessern und fortwährend aufrechtzuerhalten.
  4. Das Arbeiten in heterogenen und dynamischen Netzwerken – ‚mixed Teams‘ mit Vielfalt an Perspektiven – reduziert Fachkräftemangel.

Du willst auch New Work leben?

Auf was wartest Du? Wir suchen neue Netzwerkpartner – oder helfen auch gerne Dir in der Umsetzung in Deinem Unternehmen.

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News & Infos Team

Das #TZTeam ganz persönlich – Unsere Netzwerkpartner in Nahaufnahme

Wer unseren Blog regelmäßig liest und uns auf unseren Social Media Kanälen folgt, kennt sicher die meisten Netzwerkpartner. Doch vielleicht ist da immer noch ein TZ-Mitglied, über das Ihr noch nicht so viel gehört habt oder Ihr Euch fragt, was macht der/die eigentlich genau.

Um hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen, werden wir in den kommenden Monaten jeweils einen Netzwerkpartner einen Monat lang ins Rampenlicht stellen.

Was heißt das genau?

Wir stellen Euch unsere Netzwerkpartner etwas genauer vor bzw. sie sich selbst. Ihr erfahrt, wie sie leben, wo sie gerne mit ihrem Laptop an neuen Projekten oder Ideen arbeiten, was sie in ihrer Freizeit tun und was sie so antreibt.

Kurzum: Ihr bekommt einen exklusiven Einblick hinter die TZ-Kulissen.

Im Oktober starten wir mit Pascal. Pascal ist das ‚Schweizer Taschenmesser‘ im Tourismuszukunft-Team.

Vor Tourismuszukunft war er bei Zermatt Tourismus zuerst leidenschaftlich als Sales Manager für Nord-, Osteuropa sowie die Golfstaaten tätig, dann Verantwortlicher für Meetings und Incentives und seit 2013 war er Leiter des E-Marketing Teams. Er führte die Destination mit dem vom Milestone nominierten E-Fitness-Projekt erfolgreich ins digitale Zeitalter.

Was das E-Fitness-Projekt genau beinhaltet und noch viel mehr, erfahrt Ihr über die nächsten Wochen von ihm ganz persönlich. Ihr dürft gespannt sein.

Wer es nicht abwarten kann, erfährt hier schon etwas mehr über Pascal. Am Donnerstag geht es dann los und Pascal erzählt Euch in kurzen Videos etwas mehr über sich, an was er gerade arbeitet und was er an seinem Job besondern liebt. Haltet Ausschau auf unseren Social Media Kanälen. 

 

Habt Ihr Fragen an Pascal? Dann kontaktiert ihn gerne:

https://www.tourismuszukunft.de/wer-wir-sind/pascal-gebert/

 

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Team Touristische Trends

Coworking in Ljubljana – Ein Kurzbericht von Roland, Ben und Pascal

Der globale Coworking-Trend

Wir lieben Coworking und sind damit nicht alleine. Die Anzahl der Coworking Spaces, also Büroräume die man gemeinschaftlich nutzen kann, stieg bis Ende 2017 auf geschätzte 13.800 weltweit. Die Nutzerzahlen haben zudem erstmals die Millionenmarke (1.180.000) geknackt.*

So ist es nicht überraschend, dass es am Markt verschiedene Konzepte gibt, die auch wir immer mal wieder auf unseren Reisen testen. Eines der bekanntesten ist wohl Mindspace, das auch ich schon mehrfach genutzt habe. An dem was man für entspanntes Arbeiten braucht, lässt Mindespace keine Wünsche offen.

Teamwork in Burghausen 2018 (Foto: Greg Snell)

Im Team nutzen wir eher selbstgewählte Unterkünfte und machen diese zu unserem Coworking Space. Es spart uns Zeit, da wir nicht die Örtlichkeiten wechseln müssen, wir sind völlig flexibel in der Nutzung der Räume und das nächste gemeinsame Essen ist gleich um die Ecke 🙂 – eine gut ausgestattet Küche ist oft Pflicht.

Themenbesprechung beim TZinno auf Mallorca 2017 (Foto: Greg Snell)

 

Coworking unter freiem Himmel

Im Sommer zelebrieren wir das Coworking gerne unter freiem Himmel. Unsere TZinnos – jährlichen Innovationsmeetings mit dem gesamten Team– sind letztlich eine Art Coworking/Coliving und führen uns immer wieder an neue Orte und dann arbeiten wir gerne ohne Dach über den Kopf. 🙂

Ideen spinnen in Leipzig 2016 (Foto: Greg Snell)
Kreatives Arbeiten beim TZInno 2017
Kreatives Arbeiten beim TZInno 2017

In kleinerem Rahmen treffen wir uns sogar mehrfach im Jahr. Wann immer es geht, kommen einige des Tourismuszukunfts-Teams an verschiedenen Orten zusammen, um an neuen Ideen oder aktuellen Themen bzw. Produkten zu arbeiten. So geschehen in Ljubljana. Dort haben sich Roland, Ben und Pascal getroffen und sich Gedanken über die Nutzung von Google Data Studio für verschiedene Einsätze gemacht sowie auch direkt Use Cases und Prototypen entwickelt. Darüber hinaus haben Sie auch über neue Produkte und gemeinsame Dienstleistungen gesprochen, die sie jetzt noch genauer definieren und evaluieren müssen. Zwischendurch gab es immer wieder einen intensiven Erfahrungsaustausch über laufende Projekte und die persönlichen Entwicklungsrichtungen. Speziell letztere diskutieren wir sehr oft in solch kleineren Runden.

In den Pausen blieb natürlich auch etwas Zeit für Sightseeing und entspannte Abende mit einem guten Glas Wein. Wie das genau ausgesehen hat, seht Ihr im unten stehenden Video.

Nutzt Ihr Coworking Spaces? Was sind Eure Erfahrungen? Welche Städte könnt Ihr empfehlen?

* Quelle: https://www.siriusfacilities.com/en/node/4996 Global Coworking Survey 2017

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Team

Unser Innovationsmeeting in Eichstätt

Unser Innovationsmeeting (Tzinno) in Eichstätt ging am Dienstag letzter Woche zu Ende. Wir sind alle der Einladung von Basti und Catherina gefolgt und haben wieder vier Tage lang diskutiert, Ideen ausgetauscht, viel gelacht und lecker gegessen. Brainfood ist wichtig.:) In ein paar Videomitschnitten zeigen wir Euch, wo wir gewohnt haben, über was wir so gesprochen haben und welche neuen Ideen dabei entstanden sind.

 

Unser Domizil: die Willibaldsburg

Hoch oben auf der Willibaldsburg von Eichstätt – in Nachbarschaft mit den ältesten Bäumen des Landkreises ­– haben wir unsere TZ-WG bezogen (die acht Zimmer des Hotels haben wir alle gebucht:)). Ein wirklich besinnlicher Ort und ideal, um draußen unter freiem Himmel an neuen Ideen zu spinnen. Seht selbst:

Welche Ideen wir genau ausgesponnen haben und über was wir sonst noch so die Köpfe zusammengesteckt haben, erzählen Euch Basti und Johannes in diesem Video.

 

Wer es eilig hat, findet hier einen Auszug aus den besprochenen Themen:

  • SEO quo vadis
  • Slack als internes Kommunikationstool
  • neue Ansätze für das Tourismuscamp
  • neue Ausgestaltung des Neujahrsempfangs
  • Haltung zeigen – Was können wir für die Gesellschaft tun?
  • neue Event-Konzepte, z.B. „Tourismuszukunft-Konferenz“
  • Konzeption einer Seminar-Reihe für Leistungsträger
  • TZ-Kommunikation
  • eigene Content-Produktion

Kein Wunder, dass bei so vielen Diskussionen in großer Runde oder in Kleingruppen die vier Tage wie im Flug vergangen.

 

Das Rahmenprogramm

Doch es wurde nicht nur gearbeitet. Wir nutzen unsere TZinnos auch dazu, den Wohnort, das Lebensumfeld unserer Teammitglieder kennen zu lernen. Bei Eichstätt gibt es da die Herausforderung, dass viele im Team Eichstätt bereits sehr gut kennen, haben sie doch selbst jahrelang hier studiert. Basti und Catherina haben deshalb bei der Programmgestaltung besonders darauf geachtet, eher unbekannte Ecken Eichstätts zu zeigen. Die Auswahl der Willibaldsburg als Unterkunft (an Stelle des traditionellen „Braugasthofs Trompete“) war da nur ein Aspekt. Auch andere tolle Programmpunkte standen für die Kollegen auf dem Programm, wie z.B. ein Ausflug nach Ingolstadt ins Seehaus am Baggersee, Mountainbike- bzw. E-Bike-fahren, ein Besuch beim Bahnhof Eichstätt, über dessen Neugestaltung aktuell mit starker Bürgerbeteiligung diskutiert wird oder ein kleiner Spaziergang zur Frauenbergkapelle. Und klar, das WM-Fußball-Finale haben wir uns natürlich auch angeschaut.

Darüber hinaus haben wir uns mal wieder der eigenen Content-Produktion gewidmet. Unser Anliegen ist seit eh und je, dass wir mit eigenen Bildern und Videos unsere Marke kommunizieren und transportieren. Speziell das Videomaterial wollen wir weiter ausbauen, denn schließlich haben wir dafür alle nötigen Ressourcen und Tools an der Hand.

Fokussiert haben wir uns dieses Mal auf die Produktion eigener GIFs. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß. 🙂

Ein herzliches Dankeschön geht noch einmal an die Organisatoren Basti und Catherina.

Next #TZinno: Sizilien

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Team

Tourismuszukunft goes Portugal – #TZInnoAlgarve

Fragen wie „Macht ihr da nur Urlaub oder tut ihr auch was?“ oder „Könnt ihr da trotz der Ablenkung schon auch konzentriert arbeiten?“ haben wir in letzter Zeit wieder öfter zu hören bekommen. Richtig, wir waren wieder bei einem unserer TZInnos mit dem Team unterwegs. Diesmal an der Algarve in Portugal. Und um die Fragen zu beantworten: Die Sonne und die tolle Umgebung tun uns gut, machen uns produktiver, motivierter und sorgen so für gute Stimmung und ein optimales Ergebnis!

Tourismuszukunft Innovationsmeeting Algarve 2017

In kleinerem Rahmen machen wir unsere TZinnos (TZ Innovationsmeetings) ja schon länger. Vor zwei Jahren sind wir dann zum ersten Mal für eine ganze Woche gemeinsam weggefahren, um mehr Zeit für uns und unsere Ideen zu haben. Coliving statt nur Coworking. Dieses „Experiment“ stellte sich für uns als sehr erfolgreich heraus. Für vieles von dem, was uns heute ausmacht, haben wir damals vor zwei Jahren den Grundstein gelegt.

Im vergangenen Jahr gab es dann eine Neuauflage, so dass wir dieses Jahr schon zur dritten Auflage gestartet sind. Bei so viel Konstanz ist klar, dass es auch bestimmte Veränderungen gibt. Denn, wenn uns eines besonders auszeichnet, dann ist es stetiger Wandel, Veränderung und die Lust auf Neues – das liegt uns einfach im Blut. So brachen wir dieses Jahr zum ersten Mal nicht vollzählig gen Süden auf. Kinderglück oder persönliche Umstände machten es für einige Teammitglieder unmöglich, in Portugal dabei zu sein, so dass wir diesmal unser angemietetes Haus nur zu acht bezogen.

Da kam es uns entgegen, dass wir schon länger geplant hatten, diesmal für einen Teil der Zeit auch Externe mit einzuladen, so dass wir uns nicht so einsam fühlten. 😉 Wozu das gemeinsame Leben, Arbeiten, Ideen Spinnen, Kochen und Feiern diesmal geführt hat und was wir dabei gelernt haben? Lasst euch überraschen!

 

Kleiner bedeutet anders – Umgang mit Daheimgebliebenen 

In den ersten Tagen, noch in der überschaubaren 8er Besetzung, besprachen wir jede Menge operativer Dinge innerhalb unseres Teams und führten größere und kleinere Diskussionen, bei denen es hauptsächlich um Organisatorisches und konkrete Projekte ging. Auffällig war, wie viel effizienter und pragmatischer wir in der ungewohnt kleinen Runde waren – die ersten Tage waren so produktiv wie nie!

Kreatives Arbeiten beim TZInno 2017

Eine echte Herausforderung war die Einbindung der zu Hause gebliebenen Teammitglieder und diese auf dem Laufenden zu halten. Dabei waren wir ja vor Ort schon gut beschäftigt; inhaltlich und auch damit, eine neue Rollenverteilung zu finden. Dadurch, dass ein Drittel unseres Teams fehlte, ergab sich eine ganz neue Dynamik. Das funktionierte allerdings erstaunlich gut! Die Moderatorenrolle wechselte einfach und ohne irgendwelche komplizierten Absprachen zwischen vielen von uns. Jeder einzelne übernahm Verantwortung für das Gelingen unseres Teammeetings. Gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen waren hier sicherlich der Schlüssel zum Erfolg.

Die Technik war diesmal Fluch und Segen zugleich. Ermöglichte Sie uns, die Daheimgebliebenen in unseren Tagesablauf mit einzubinden, so spürten wir doch, wie stark sich die Atmosphäre vor Ort dadurch verändert. Jemanden in eine lebhafte Diskussion mit acht Personen einzubinden, der weder Mimik noch Gestik umfänglich wahrnehmen kann, strengt an. Wenn wir alle zu Hause vor unseren Rechnern sitzen, ist das kein Faktor, da alle die gleichen Voraussetzungen haben. Wir werden hier für die Zukunft technisch aufrüsten – und sind gespannt, wie nah wir hier an eine „natürliche“ Diskussion herankommen können. Welche Erfahrungen habt ihr in ähnlichen Situationen gemacht?

 

Größer bedeutet anders – Umgang mit Gästen

Wir hatten dazu eingeladen, mit uns nach Lagos zu kommen. Von den Interessierten kamen letztlich Dirk Weidemann, Freddy Schütz und Christoph Aschenbrenner mit. Wie reibungslos und schnell die drei sich integrierten war für uns alle eine positive Überraschung! An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön von unserer Seite, ihr wart eine echte Bereicherung und es war einfach toll, euch dabei zu haben!

Gemeinsam mit den dreien machten wir uns Gedanken zur Zukunft des Tourismus. Ihre Destinations-, Routenportal-, Reiseveranstalter- sowie Standortmarketingsicht ergänzte unsere Expertise perfekt. Und auch in den Gesprächen links und rechts hiervon zeigte sich, wie gut es passte. Für uns auch ein Beweis mehr, dass die Werte der Menschen passen müssen, um miteinander klar zu kommen und gut zusammenzuarbeiten und zu leben. Bei einer offenen und neugierigen Herangehensweise ergeben sich interessante Themen dann wie von selbst.

Aber – lassen wir die drei doch einfach selbst zu Wort kommen, wie sie die paar Tage mit uns empfunden haben.

Was Christoph vom Oberpfalz Marketing e.V. sagt:

Christoph Aschenbrenner
Foto: Clemens Mayer

Ich musste erstmal schlucken, als ich als Tourismus-Laie die Zusage von TZ für die Co-Living-Woche im Postfach hatte. Das Argument meiner Bewerbung war, dass mein Fachgebiet, das Standortmarketing für Fachkräfte, sich prima mit touristischer Destinationsentwicklung ergänzen würde. Nun musste ich den Beweis dafür antreten. Die Schnittmenge unserer Aufgaben, Themen und Herausforderungen war dann aber sogar größer als gedacht. Es war superspannend, mit einem so strategisch und digital denkenden Team zu arbeiten. Da das auch für die zwischenmenschliche Eben gilt, kann ich nur sagen: Vielen Dank, Tourismuszukunft, die Woche mit euch war wirklich der Hammer!

Was Freddy  von Saga-Team Reisen meint:

Freddy Schuetz

Vom 14. – 17. November durfte ich, zusammen mit 2 weiteren externen Tourismuskollegen, ein paar Tage beim TZinno von Tourismuszukunft verbringen. Gemeinsam arbeiten, diskutieren, Jo Brown erleben, kochen, kreativ sein – richtiges Co-Living eben.
Was nehme ich mit? Vor allem die Erkenntnis, wie gut ein kreativer Workflow entstehen kann, sobald man das Alltagsgeschäft einmal abstreift. Und dass man mit ein paar Bierflaschen, Karteikarten und Schnüren wunderbar Ideen und Zusammenhänge visualisieren kann. Der Austausch mit komplett unterschiedlichen Charakteren, die trotzdem ein gemeinsames Ziel teilen, war unglaublich spannend und facettenreich.
Diese Art des Innovationsmeetings – weg von Besprechungsräumen und Flipcharts, hin zu einer kreativen Umgebung und zum gemeinsamen Co-Living – setzt tolle Ideen frei und Prozesse in Gang. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit Tourismuszukunft und vor allem auf die Umsetzung eines eigenen Innovationsmeetings für Saga-Team Reisen.

Dirk von Outdooractive konnte sich noch weniger kurz fassen:

Dirk Weidemann beim Innovationsmeeting Tourismuszukunft

Das Netzwerk hatte frühzeitig aufgerufen, sich um einen Gastplatz beim diesjährigen TZInno zu bewerben. Das hörte sich einerseits interessant und neue Wege beschreitend für TZ an, andererseits bot es mir als Mitarbeiter von Outdooractive die Gelegenheit, die lange bestehenden Kanäle zu Florian Bauhuber, Kristine Honig und den anderen Team-Mitglieder aufzufrischen, zu vertiefen bzw. neu aufzubauen. Und dieses erst Recht vor dem Hintergrund nun bei einem Technologie-Unternehmen und nicht mehr wie früher bei einer Destination zu arbeiten. Ich denke, dass hat es für beide Seiten umso interessanter gemacht.
Nach kurzer Rücksprache mit dem HQ im Allgäu bewarb ich mich rasch, um dabei sein zu können. Das Warten wurde auf die Folter gespannt und umso größer war meine Freude, als es dann letztlich klappte und ich an die Algarve reisen konnte. Und das Warten hat sich gelohnt: Die Location und das Wetter in Lagos boten allen traumhafte Voraussetzungen zum Leben und Arbeiten im Team. Und das Team hat alle Externen sehr offen und freundlich empfangen und aufgenommen. Es wurde nicht gefremdelt, keiner der drei Gäste fühlte sich vernachlässigt, unsere Ideen und die Mitarbeit waren gefragt und wurden wertgeschätzt. Dafür gilt allen Gastgebern meine Dankbarkeit.
Mein Dank gilt an die komplette Runde, aber auch sehr konkret an die Möglichkeit, eine Drohne selbst steuern zu dürfen bzw. die wichtigsten Dinge bei der Video-Erstellung praxisnah präsentiert zu bekommen. Ein wesentlicher Aspekt bei unserer gemeinsamen Arbeit war der Austausch zur Thematik „Zukunft des Tourismus“, der zuerst im gesamten Team und dann in zwei Arbeitsgruppen am Donnerstag bearbeitet wurde. Die zahlreichen Inputs wurden zu sieben finalen Thesen verdichtet, so dass sie einen Überblick über die künftige Ausrichtung des Tourismus nach unserer Auffassung geben. Die zu Grunde liegenden Einzelstatements werden in einer eigenen Software zur Erläuterung diesen Thesen hinzugefügt. Ich finde, eine sehr gelungene Darstellung der Ideen, die von der Thematik „Open Data“ bis „Gesellschaftlichen Wandelungen“ alles aufgreift, was die Touristiker in den nächsten Jahren beschäftigen wird.
Und wenn ihr mich wieder fragen würdet, kann ich nur sagen: Ich wäre sehr gern wieder an Bord im Jahr 2018! Für mich war der Austausch mit allen eine menschliche und berufliche Bereichung!

 

Was unser drittes großes Teammeeting in Portugal uns wieder einmal gezeigt hat: Die Zukunft, nicht nur im Tourismus, wird einem ziemlichen Wandel unterworfen sein. Wir bei Tourismuszukunft mögen Veränderung und freuen uns deshalb darauf. Lasst es uns gemeinsam anpacken und die Zukunft gestalten!

 

PS: Habt ihr Lust, auch mal ein paar Tage mit Leuten aus unserem Team wegzufahren und euch auszutauschen oder wollt ihr mit eurem Team raus aus der gewohnten Umgebung, um einen wirklichen Schritt weiter zu kommen? Dann meldet euch bei uns!