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Realizing Progress begleitet Tourismus NRW bei Hackathon-Reihe

Die Zukunft des Tourismus und von Lebensräumen wird maßgeblich von der Digitalisierung und damit einem modernen, touristischen Datenmanagement beeinflusst. Davon profitieren nicht nur Gäste, sondern auch Bewohner*innen und wirtschaftliche Akteur*innen. Reisen, Mobilität, Wohnen, Infrastruktur, Kultur – in allen Bereichen wird sich die Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten unter den Vorzeichen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz radikal transformieren. Und Tourismus NRW will diesen Wandel aktiv gestalten.

Darum führt die Landestourismusorganisation Nordrhein-Westfalens im Juni und September dieses Jahres zwei Hackathons durch – und wir dürfen sie in der Vorbereitung und Durchführung begleiten. Die beiden Hackathons bauen thematisch aufeinander auf, sind aber nicht voneinander abhängig. Digitalexpert*innen, Stadtentwickler*innen, Touristiker*innen und leidenschaftliche Mitdenker*innen, die die Digitalisierung im Tourismus groß denken und voranbringen wollen, sind die Zielgruppe der beiden Events.

Der Change wird kommen. Entscheidend ist, dass wir ihn menschenzentriert gestalten und Aufenthalts- und Lebensqualität damit erzeugen. Dafür sucht Tourismus NRW mit ihren Hackathons Ideen und Lösungen. (Foto: Greg Snell)

Search:Ideas – Tourismus, Daten und Digitalisierung weiterdenken

Ziel des ersten Hackathons Search:Ideas ist es, Leitideen oder Strategien zu entwickeln, um künftige Digitalisierungsprojekte und Datenmanagement erfolgreich gestalten zu können. NRW Tourismus will gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Antworten auf die Frage finden, wie touristische Akteur*innen digitale Systeme nutzen können, um den Wandel zu unterstützen. Wie tragen digitale touristische Lösungen zur Infrastruktur der Zukunft in der Stadt und dem ländlichen Raum bei? Wie können digitale Systeme helfen, Tourist*innen und Bevölkerung einzubinden und gleichermaßen Wert zu schaffen? Wie können Big Data, KI und Co. zur Angebotserweiterung in Städten und ländlichen Regionen beitragen?

Der erste Hackathon findet im Rahmen der X Design Week in Köln statt, für die ihr ebenfalls noch Projekte und Geschäftsideen einreichen könnt. Unserer Meinung nach das ideale Umfeld für sprühende Gedanken und wegweisende Ideen. Hier kommst du direkt zur Anmeldung für Search:Ideas.

Hackathon Search:Ideas

  • 10. Juni 2022, 10 bis 18 Uhr
  • Design Offices Schanzenstraße, Köln
  • Im Rahmen der X Design Week
  • Mehr dazu hier
Lebensraum-Entwicklung in einem Hamburger Quartier
Wie kann Digitalisierung zur Zukunft unserer Städte und Lebensräume beitragen? Jede*r, der dazu Ideen hat, ist bei den beiden Hackathons willkommen. (Foto: Gregg Snell)

Search:Creations – Digitale Anwendungen von morgen gestalten

Im zweiten Hackathon Search:Creations geht es darum, den DataHub NRW als Datenquelle für touristische Anwendungen zu nutzen und für Bewohner:innen und Gäste gleichermaßen attraktive Angebote zu schaffen. Hier können Projektideen ausgearbeitet oder bereits Prototypen entwickelt werden.

Mehr Infos zu den beiden Hackathons findet ihr auf der Landingpage von Tourismus NRW. Wir freuen uns sehr, diese spannenden Veranstaltungen begleiten zu dürfen und werden hier sicher davon berichten.

Apropos spannende Veranstaltung – wir freuen uns ja schon wahnsinnig auf unsere Open Week. Genau wie zum Hackathon Search:Ideas könnt ihr euch dafür noch anmelden. Für mehr Infos klickt einfach hier. 

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Neue Veranstaltungsformate kennenlernen: (Co)Workation, Barcamp, MessUp Night, Lernreise, Hackathon

All diese innovativen Veranstaltungsformate, am besten noch mit einem hip klingenden englischen Namen versehen – hast du dich auch schon mal gefragt, was sich hinter diesen verbirgt? In diesem Beitrag erklären wir es dir und geben dir Tipps, wie du selbst diese Formate für dich einsetzen kannst.

Falls du selbst erst einmal Teilnehmende*r statt Organisator*in sein möchtest – auch das geht. Bei verschiedenen Einzelveranstaltungen, welche ein solches Format einsetzen, oder auch alle Formate gebündelt bei unserer Open Week (28. Mai bis 4. Juni 2022 im Allgäu).

 

1. (Co)Workation: Input & Entspannung

Was Workations bzw. Coworkations sind

Workation kombiniert Work (Arbeiten) mit Vacation (Urlaub). Bei einer Coworkation spielt noch das Coworking (gemeinsames Arbeiten) eine Rolle, dieses findet also nicht alleine sondern mit mehreren Personen statt. Idealerweise entscheidest du bei jeder Variante selbst, was gerade am besten zu deiner Stimmung, dem Wetter etc. passt – Arbeit oder Urlaub. Der „Tapetenwechsel“ sowie Aktivitäten in der Natur inspirieren dabei automatisch zu neuen privaten wie beruflichen Ideen.

Bei unseren Treffen im Team von Realizing Progress setzen wir schon länger auf Coworkations. Gerade weil für uns gemeinsame Zeit beim Erkunden einer Stadt, bei einer Wanderung oder einem gemeinsamen Kochen genauso wichtig ist, wie das „echte“ gemeinsame Arbeiten mit Laptop, Moderationskarten, Diskussionen.

Coworkation ist nicht nur Arbeiten, sondern auch ganz viel Spaß haben. Zusammen. (Foto: Greg Snell)

Warum du selbst eine (Co)Workation durchführen solltest

Wir haben, wie schon geschrieben, sehr gute Erfahrungen mit dem Format gemacht. Ob du es Teambuilding, Teamentwicklung oder Betriebsausflug nennst, ist dabei letztlich egal. Miteinander Zeit verbringen ist die Devise. Und das gerne auch mal draußen, beim Einkaufen und Kochen oder in sich spontan bildenden Kleingruppen. Überleg am besten tatsächlich, ob du deinen nächsten Betriebsausflug mal über mehrere Tage ziehst, und Working- mit Vacation-Elementen kombinierst.

Auch eine individuelle Workation ohne eine Gruppe ist denkbar. Dies reduziert unter anderem den extra Stress vor und nach dem Urlaub. Wichtig hierbei: Schau genau hin, welches Verhältnis aus Arbeiten und Urlaub gut für dich ist. Und vermeide vorher festgelegte Termine, um deine Urlaubsflexibilität beizubehalten.

Beispiel Open Week: Was dort passiert & was du davon hast

Im Rahmen der Open Week gibt es vorgeplante (Arbeits-)Formate wie das Barcamp oder den Hackathon (siehe unten). Dort – aber sicherlich auch in vielen kleineren Runden und Gesprächen – findet das gemeinsame Arbeiten statt. Gleichermaßen gibt es viel freie Zeit. Du entscheidest dabei selbst,

  • ob du dich in dieser Zeit alleine mit deinem Laptop auf dein Zimmer verziehst,
  • dich in unseren zentralen Hub für die Woche, das Kurhaus Fiskina, setzt (mit der Chance, dass noch jemand anderes dazukommt)
  • oder ob du alleine bzw. mit anderen Wandern oder Radfahren gehst.

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2. Barcamp: Inspiration & Austausch

Was ein Barcamp ist

Was wir nach einem Barcamp am meisten als Feedback bekommen: „Mir schwirrt gerade der Kopf von so viel gutem Input und Ideen.“

Die Grundidee: Es gibt kein inhaltlich festgelegtes Programm, dies läuft komplett über die Teilnehmenden selbst. Alle Teilnehmenden können eigene Themen, Best Practices oder Diskussionen als sogenannte Session einbringen. Auf der Programmwand kann dies dann schon mal so aussehen:

Barcamp Tourismuscamp Niederrhein

 

Und auch in den Sessions selbst ist Austausch ganz groß geschrieben. Alle können und sollen ihre Gedanken und Meinung äußern, Einblicke in eigene Projekte oder Fragen gewähren.

Wofür du selbst ein Barcamp durchführen kannst

Barcamps sind ideal, um miteinander in den Austausch zu kommen, sich genauer kennenzulernen, sich besser zu verstehen.

Für dich deshalb ideal geeignet, wenn du beispielsweise eine neue Strategie planst oder auch deren Umsetzung ansteht, wenn du dich als Organisation neu ausrichten willst, aber auch (und dies ist eigentlich immer mit der wichtigste Punkt), um einfach in Kontakt zu deinen Stakeholdern zu sein. Besser hinzuhören: Was treibt die anderen eigentlich gerade so um? Wo kannst du wie helfen?

Übrigens: Das Format Barcamp funktioniert auch in ganz klein mit wenigen Leuten. Deshalb auch perfekt organisationsintern umsetzbar.

Reinschnuppern ins Barcamp-Format: Tourismuscamp Schweiz

Magst du selbst an einem Barcamp dabei sein? Dann haben wir was für dich. Gemeinsam mit unserem Partner Gut und Gut führen wir am 13. und 14. Juni 2022 das Tourismuscamp Schweiz in Zürich durch. Und rate mal zu welchem Thema? Genau, Lebensraum! Hier geht’s zu weiteren Informationen und zur Anmeldung: Tourismuscamp Schweiz.

Beispiel Open Week: Was dort passiert & was du davon hast

Das Barcamp im Rahmen der Open Week findet zu Beginn unserer gemeinsamen Woche statt. Ideal, um sich miteinander einzugrooven und die verschiedenen Fragestellungen und Herausforderungen kennenzulernen. Aber auch ideal, um bereits erste Lösungsansätze und Umsetzungsbeispiele kennenzulernen. Die Sessions sind nur 45 Minuten lang – zum Glück hast du die Woche über noch Zeit, um in ausgewählte Themen tiefer einzutauchen.

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3. MessUp Night: Erleichterung & Lachen

Was eine MessUp Night ist

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Bedeutet auch: Wer Neues ausprobiert, wird dabei auch schon mal scheitern.

Bei einer MessUp Night geht es darum, das Scheitern auf die Bühne zu holen. Darüber zu sprechen. Zu zeigen, was sich hieraus ergeben hat. Und dabei zu lernen, dass Erfolg niemals endlos ist und Scheitern auch dazugehört.

Sogenannte FuckUp Nights gibt es schon seit einigen Jahren. Man darf die Bewegung durchaus als global bezeichnen. Meist geht es dabei um Unternehmer*innen und/oder StartUps, nicht selten um große finanzielle Beträge. Dabei ist die „Kunst des Scheiterns“ keine Frage des Umsatzes oder dergleichen. Sondern sollte auch im Kleinen zelebriert werden.

Wofür du selbst eine MessUp Night einsetzen kannst

Auch innerhalb von Organisationen und Regionen stehen meist die Erfolge im Fokus. Durch einen offenen Umgang mit dem Scheitern wird Vertrauen geschaffen, Sicherheit gegeben. Es gibt ja das schöne Sprichwort: „Aus Fehlern lernt man.“ Erlaube deshalb auch dir und anderen Fehler. Und nicht nur das. Feiert diese! Denn durch die Fehler und Erfahrungen werdet ihr besser.

mehrere Leute mit Sitzkissen auf dem Fußboden sitzend
In entspannter & offener Atmosphäre übers Scheitern reden – das ist die MessUp Night

Beispiel Open Week: Was dort passiert & was du davon hast

Drei Teilnehmende erzählen aus ihren Erfahrungen rund ums Scheitern ihres Projektes oder ihrer Kampagne. Selbstverständlich drehen sich die Themen um das zentrale Thema der Open Week, die Lebensraumperspektive. Die MessUp Night findet abends und in lockerer Umgebung statt, damit genügend Raum für Fragen und Diskussionen bleibt. So kannst du von den Erfahrungen anderer lernen und gleichzeitig erfahren, wie wichtig es ist, sich nicht nur an Erfolgen zu messen.

Darüber hinaus lernst du im Laufe der Woche in der Lebensraumregion Allgäu weitere Erfahrungen und Learnings involvierter Akteur*innen vor Ort kennen.

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4. Lernreise: Information & Verstehen

Was eine Lernreise ist

Okay, Lernreise klingt jetzt erstmal nicht soooo sexy. Ist aber gut. Versprochen. Vielleicht besser Inspirational Tour oder Learning Journey nennen, um im englischen Duktus zu bleiben? Aber mal ganz losgelöst vom Namen – was steckt hier dahinter?

Wir haben bei Realizing Progress im Rahmen unserer Coworkations vor ein paar Jahren damit angefangen, bei unseren Treffen ausgewählte Unternehmen und DMOs besuchen. Warum? Weil gegenseitiger Austausch uns alle weiter bringt. Durch den direkten Besuch von Unternehmen bekommst du Ideen für dein eigenes Tun – das kann eins zu eins die gleiche Maßnahme oder auch eine Abwandlung von dieser sein, das kann aber auch genau das Gegenteil hiervon sein, weil dies einfach besser zu dir passt.

Warum du selbst eine Lernreise aufsetzen solltest

Was wir immer wieder sehen: Viele Destinatiosnmitarbeitende und Lebensraumgestalter*innen kennen ihre eigene Region und die eigenen Akteur*innen selbst viel zu wenig. Eine gemeinsame Siteinspection – gerne auch mehrmals im Jahr – sorgt fürs Kennenlernen, und zwar sowohl der besuchten Angebote als auch untereinander.

Außerdem lohnt es sich auch immer mal wieder, Regionen oder Anbieter zu besuchen, die eine Vorreiterrolle auf einem bestimmten Gebiet einnehmen: Welche Maßnahmen führen andere zur Besucherlenkung durch? Wie wird Nachhaltigkeit anderswo umgesetzt? Diese und ähnliche Fragen sind hierbei denkbar.

Was machen andere? Am besten hingehen, anschauen, nachfragen. (Foto: Greg Snell)

Beispiel Open Week: Was dort passiert & was du davon hast

Bei der Open Week besuchen wir drei Unternehmen bzw. Organisationen, wobei jeweils ganz unterschiedliche Herausforderungen der Lebensraumperspektive im Fokus stehen:

  • Hotel Oberstdorf: Herausforderung Personal / Mitarbeitende
  • Naturparkzentrum Alpenfluhkette: Herausforderung ökologische Verträglichkeit / Besuchermanagement
  • Gutes vom Dorf, Ofterschwang: Herausforderung: Regionale Produkte / lokale Wertschöpfungskreisläufe

Du kannst die Leute im Rahmen unserer Lernreise mit all deinen Fragen löchern. Vor welchen Herausforderungen standen oder stehen sie noch heute? Wo sind sie diese angegangen? Wie sind die gemachten Erfahrungen hierbei?

 

5. Hackathon: Lernen & Lösungen

Was ein Hackathon ist

Ein Hackathon ist ein Event, auf dem ein bestimmtes Problem gelöst – also gehackt – wird. Das hat oft etwas mit Programmieren zu tun, muss aber nicht. Meist gibt es eine Challenge oder auch mehrere sowie Teams, die sich spontan zusammentun, um einen oder mehrere Tage an der Lösung dieser Challenge zu arbeiten. Oft geht es die ganze Nacht durch – darum auch der Begriff, der sich aus „hacking“ und „Marathon“ zusammensetzt. Das macht Spaß, bringt den Challengegeber*innen neue Erkenntnisse und Lösungen und den Teilnehmer*innen neue Skills, Kontakte und vielleicht sogar ein Preisgeld.

Wie du selbst einen Hackathon einsetzen kannst

Wenn du eine Problemstellung hast, die du nicht allein intern lösen kannst oder willst, eine coole Location zur Hand und Lust auf Experimente und neue Ideen hast, ist ein Hackathon genau das richtige für dich.

Viele große Unternehmen haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass die Aufgabe attraktiv genug ist und eventuell noch ein Preisgeld winkt. Schließlich investieren die Teilnehmenden oft ein ganzes Wochenende für deine Challenge. So wird aus einem Hackathon eine Win-Win-Situation und alle können langfristig davon profitieren.

Aus einem Hackathon kann eine programmierte Website oder App entstehen – muss aber nicht.

 

Beispiel Open Week: Was dort passiert und was du davon hast

Der Hackathon der Open Week findet am Ende unserer gemeinsamen Woche statt. Der Fokus liegt auf dem Thema „Neue Verträglichkeit“. Kernfrage: Wie kann man Lebensqualität messbar machen?

Du siehst schon: Hierfür könnte etwas programmiert werden, aber muss nicht unbedingt.

Mehr Infos zu Hackathons

Reinschnuppern ins Hackathon-Format: Hackathon NRW

Tourismus NRW führt zwei aufeinander aufbauende Hackathons durch: Ziel des ersten Hackathons Search:Ideas am 10.06.2022 in Köln ist es, Leitideen oder Strategien zu entwickeln, um künftige Digitalisierungsprojekte und Datenmanagement erfolgreich gestalten zu können. Im zweiten Hackathon Search:Creations im September 2022 geht es dann darum, die Datenbank von NRW, den sogenannten DataHub NRW, als Datenquelle für touristische Anwendungen zu nutzen und attraktive Angebote zu schaffen.


 

Hui, das ist hier dann mal doch deutlich länger geworden, als geplant. War etwas für dich dabei? Welches Veranstaltungsformat möchtest du am liebsten direkt heute noch besuchen oder selbst organisieren?

Alle oben genannten Formate kannst du bei unserer Open Week (28. Mai bis  4. Juni 2022 im Allgäu) live erleben und aktiv mitgestalten. Wir freuen uns darauf, dich dort zu sehen. Du überlegt, das ein oder andere Format organisationsintern oder für deine Region einzusetzen, weißt aber nicht so recht wie? Dann sprich uns einfach an. Gerne unterstützen wir dich mit unseren Erfahrungen.

 

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Destinationen Gesellschaftliche Trends Reisevertrieb Termine Veranstaltungen

Reisen mit & nach Corona – Hackathon am 3. und 4. Juli

Das Reisen mit und nach Corona ist ein anderes und wird weitere Veränderungen mit sich bringen. Schon jetzt sehen sich die verschiedenen Akteure im Tourismus mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Wir wollen auf diese Fragen nicht nur Antworten finden, sondern nachhaltige Lösungen für diese entwickeln.

Aus diesem Grund veranstalten wir am 3. und 4. Juli 2020 einen Hackathon unter dem Motto #wirvsmassentourismus und rufen Dich dazu auf, deine ganz konkrete eigene Herausforderung bis zum 24. Juni 2020 einzureichen. Wir wollen die Zukunft des (Massen-)Tourismus gestalten. Denn: ein Tourismus wie wir ihn bisher kannten, wird es so nicht mehr geben bzw. geben können. Lasst ihn uns neu denken!

Workshops Michael Faber
Gemeinsam praktische Lösungen für das Reisen mit und nach Corona finden. Foto: Greg Snell

Was machen wir bei diesem Hackathon am 03./04.07.?

Wir schauen uns verschiedene aktuelle Herausforderungen an und wollen für diese in unterschiedlichen Arbeitsgruppen praktische – sehr gerne auch technische – Lösungen finden. Welche Herausforderungen sind das? Das wollen wir von Euch wissen. Teilt uns Eure konkreten Problemstellungen in Bezug auf ein Reisen mit Corona mit. Diese können vielfältiger Art sein.

So zum Beispiel:

  • Notwendige Reduzierung von Gästeanzahlen an den Hotspots in meiner Destination
  • Besucherlenkung von Gästen zu eher weniger besuchten Locations in meiner Destination
  • Möglichkeiten zum Austausch von Personal zwischen verschiedenen Unternehmen
  • Digitale Produktentwicklung für Kulturanbieter
Johannes Böhm - Grübler
Was sind Eure Herausforderungen? Foto: Greg Snell

Wo und wie kann ich meine Problemstellung bis 24.06. einreichen?

Über dieses Formular.

Erzählt uns, was Ihr gerade zu lösen versucht bzw. lösen wollt. Wir schauen uns Eure Einreichungen an und treffen aus diesen nach Aktualität und Relevanz eine Auswahl. Die ausgewählten Problemstellungen kommen auf die Agenda des Hackathons und werden online kommuniziert, sodass sich Interessierte für die einzelnen Workstreams anmelden können. Am 3. und 4. Juli arbeiten wir dann gemeinsam und digital an den gestellten Herausforderungen. Die Deadline für die Einreichungen ist der 24. Juni 2020.

Wichtig: Wir haben ein paar Rahmenbedingungen aufgestellt, damit die Lösungsfindung auch zum Erfolg wird. Diese findest Du auf unserer Hackathon-Landingpage

Seminar Online-Marketing für Gastgeber
Reicht Eure Problemstellungen ein und sagt uns, wofür es eine Lösung braucht. Foto: Greg Snell

Für wen ist der Hackathon spannend?

Im Prinzip für alle, die an innovativen und nachhaltigen Lösungen für das Reisen mit und nach Corona arbeiten möchten. Du kannst Vertreter*in einer touristischen Region oder Attraktion sein, Programmierer*in, technischer Dienstleister, Berater*in, Azubi, generelle Interessierte*r…  Um so vielfältiger die Arbeitsgruppen, umso so innovativer die Lösungen. Du solltest Zeit und viel Motivation mitbringen und natürlich Freude am gemeinsamen Arbeiten und am Austausch in Gruppen haben.

Den genauen Ablauf des Hackathons sowie die Teilnahmemöglichkeiten geben wir zeitnah mit den ausgewählten Problemstellungen bekannt.

Unser Hackathon ist offen für jeden, der sich aktiv beteiligen möchte. Foto: Greg Snell

 

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Immer wieder TZonntags Social Media Technologie Trends Touristische Trends

Trinet statt Internet, Open Tourism Hackdays, Social-Media-Seminar, Digitale Assistenten – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digitale Assistenten & Suchmaschinen

Empfohlen von Florian

Ein spannender Artikel gabs diese Woche von Karl Kratz zum Thema Spachsuche und digitale Assistenten. Ein Zitat möchte ich nicht vorenthalten:

Für einen Online-Marketing-Verantwortlichen kann dieses Zeitalter der Sprachsuche ein echter Alptraum sein: Auf der einen Seite sind so gut wie überhaupt keine Daten verfügbar – die Analyse- und Webtracking-Lösungen schweigen sich weitgehend aus.

Auf der anderen Seite entgleitet Anbietern immer mehr die Kontrolle, welche Informationen Gatekeeper ausgeben, ohne je einen einzigen Besucher auf das Ziel-Asset des Betreibers zu schicken.

Mich beschäftigt das Thema Digitale Assistenten für den Tourismus auch schon länger. Wir stehen an einem Wendepunkt des Digitalen Zeitalters – seid Ihr vorbereitet?

Facebook

Das Internet ist tot – lang lebe das Trinet!

Empfohlen von Günter

Die oberflächliche Meldung: Facebook feiert ein „phänomenales“ 3. Quartal 2017 mit 79% Gewinnzuwachs. Die echte Story dahinter: Facebook, Google & Amazon haben seit 2014 den Internet-Traffic dramatisch verändert. Facebook als „social superpower“, Google als „AI first company“ und Amazon als „e-commerce company“.

Wie wirkt sich die zunehmende Dominanz der drei Tech-Giganten GOOG, FB und AMZN auf das gesamte Internet aus? „The web began dying in 2014“ behauptet André Staltz in seinem Beitrag über die Rolle der „Gatekeeper“, über deren geringes Interesse an Diversität und einem „open web“, über „Trinet“, „walled gardens“ und das Sterben des Web, wie wir es kennen … Absolute Leseempfehlung!


Open Tourism Hackdays – Tourist Office 3.0

Empfohlen von Pascal

Letztes Wochenende habe ich an meinem ersten Hackathon teilgenommen – den Open Tourism Hackdays in Arosa. Rund 35 Programmierer & Designer sowie 15 Ideengeber haben in 36 Stunden für das Tourist Office 3.0 digitale Lösungen in sieben Projektteams erarbeitet.

Beeindruckend wie innerhalb dieser kurzem Zeit echte Innovationen & kreative Ideen geschaffen wurden! Die grösste Herausforderung lag an der Qualität und Quantität der Daten. Meine Erkenntnis und Empfehlung an DMO’s: Öffnet Eure Datensilos – und stellt diese also OpenData Lizenz zur Verfügung.

Welche Daten braucht es für ein DMO Dashboard?

Unser Team entwickelte übrigens ein Destination Forecast Dashboard. Durch dieses Dashboard können Destinationen und touristische Leistungsträger die Auslastung mit einer Genauigkeit von 84%  in den kommenden sieben Tagen vorausplanen. Dies dank historischen Auslastungs- und Wetterdaten.

Seminar: Rundumschlag Online/Social Media im Tourismus

Empfohlen von Kristine

Gemeinsam mit SCM, der School for Communication and Management in Berlin gebe ich vom 7.-9. Dezember 2017 ein Intensiv-Seminar zum Thema Online-Kommunikation und Social Media im Tourismus.

https://www.instagram.com/p/BNwAJRfDxdO/?taken-by=kristinehonigmarketing

In einem zweieinhalbtägigen Rundumschlag

  • schauen wir uns verschiedene Kanäle an,
  • betrachten die strategische Einordnung von Online-Kommunikation und Social Media in den Unternehmenskontext,
  • reden über Content und Storytelling,
  • über Interaktion,
  • über SEO,
  • über Monitoring.

Vor allem aber wird es in diesen zweieinhalb Tagen – das haben die Erfahrungen der letzten Seminare wunderbar gezeigt – ganz viel Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern des Kurses geben.

Interessiert? Dann gibt es hier alle Informationen zum Kurs.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.