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Goodbye #TCamp21 – das war das letzte Tourismuscamp aller Zeiten

„Endlich wieder Klassentreffen“ – so begrüßten sich nicht wenige Teilnehmer*innen des #TCamp21 vorletzten Sonntag in der Festung Mark in Magdeburg. Bei der 15. Ausgabe unseres Tourismuscamps, das wir gemeinsam mit Tagungskompetenz Marianna Ackermann organisiert hatten, erwarteten wir etwa 120 Gäste in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt. Wir freuten uns sehr auf den Austausch mit neuen Kolleg*innen und alten Freund*innen, hatten aber auch eine Nachricht im Gepäck, die noch für viel Gesprächsstoff sorgen sollte.

Tourismuscamp als „sozialer Kitt der Branche“

Den Auftakt gab’s am Sonntag mit einem Workshop unseres Gold-Sponsors neusta destination dolutions – ein herzliches Dank an dieser Stelle an all unsere Sponsoren. Und das war gleich ein Fest für Tekkies: Stefan Huber und seine Kolleg*innen stellten den etwa 40 anwesenden Gästen unter dem Titel „Besucherlenkung – Technologie (be)greifen“ allerhand nützliche technische Gadgets (nicht nur) für gut besuchte Destinationen und Hotspots vor. Danach ging’s zum Einstimmen auf die zwei Tage Workshop ans Elbufer, wo sich unsere (fast komplett geimpften) Gäste im Freien erstmal austauschen und neue Kontakte knüpfen konnte.

Die Vorstellungsrunde beim TCamp21 lief etwas anders ab als vor Corona.

Die Vorstellungsrunde beim TCamp21 lief etwas anders ab als vor Corona.

„Herzlich willkommen zum letzten Tourismuscamp aller Zeiten„, begrüßte Florian Bauhuber am Montag Morgen die Gäste. Und ließ damit die Bombe platzen, die noch bis zum Ende des #TCamp21 für Gesprächsstoff sorgen sollte. Doch bevor wir mit den Teilnehmer*innen über die Weiterentwicklung unseres Veranstaltungsformats reden konnten, gab es erst einmal barcamp as usual – mit Vorstellungsrunde und Session-Planung. An Themen mangelte es dann auch nicht. Von Klassikern (Social-Media-Trends/Influencer Marketing) über aktuelle pain points (Fachkräftemangel in der Gastronomie) bis zu Zukunftsthemen, die uns auch in unserem impulse4travel-Manifest beschäftigen (Nachhaltigkeit/Lebensraumgestaltung) war für jede*n etwas geboten. Wenn du die einzelnen Themen nochmal nachlesen willst, schau dir die wunderbare Reportage unseres Kollege Günter Exel an.

Dank der vielen spannenden Diskussionen und Themen war es dann auch gleich Abend und die Party stand an. Natürlich auch hier mit mehr Abstand als früher, mit einem Großteil der Gespräche im Freien, aber trotzdem standesgemäß mit gepflegter Musik, gekühlten Getränken und viel Spaß. Das Tourismuscamp wurde seinem Ruf als „sozialer Kitt der Branche“ (so ein Veranstaltungsteilnehmer) gerecht und bei manchen Gästen machte sich das auch am nächsten Morgen noch bemerkbar.

Bei den Sessions war für jeden was dabei.

Format wird weiterentwickelt zur OpenWeek

Am Dienstag Morgen war die Session mit den meisten Diskussionen sicher die zu unserem neuen Veranstaltungsformat, der OpenWeek, die das Tourismuscamp ablösen soll. Im Grunde spiegelt die unseren Change von Tourismuszukunft zu Realizing Progress wider: wir wollen damit Lebensräume als Ganzes verstehen, tiefer und nachhaltiger in die Gastgeberregion eintauchen und Freizeit und Arbeit verschmelzen (Workation). Der Dialog mit den Menschen vor Ort soll die touristische Perspektive ergänzen. Damit wird die OpenWeek mit 7 Tagen Programm und Freizeit deutlich länger als das Tourismuscamp. Gleich bleibt, dass wir kein festes Programm vorgeben werden, sondern die Impulse unserer Gäste und eben auch der Menschen vor Ort aufnehmen wollen.

Schön war's mit Euch auf dem letzten Tourimuscamp.

Schön war’s mit Euch auf dem letzten Tourismuscamp.

Wie genau das aussehen wird? Das können wir in einigen Wochen verraten. Am schnellsten erfährst Du davon, wenn Du unseren Newsletter abonnierst. Wir sind selbst gespannt, wo uns die Reise hinführt. Bis dahin bleibt uns nur, Euch, unseren Gästen und Sponsoren, unseren Freund*innen und Kolleg*innen danke zu sagen. Danke für wunderbare 15 Jahre, unvergessliche Momente und unzählige neue Impulse.

Barcamps im Tourismus – per se ein Auslaufmodell?

Heißt das, wurden wir in Magdeburg oft gefragt, dass ihr Barcamps für ein Auslaufmodell haltet? Nein, auch wir selbst veranstalten weiter Barcamps, z.B. gemeinsam mit gutundgut das Tourismuscamp Schweiz (12.-14. Oktober im Hotel Schloss Gerzensee im Naturpark Gantrisch) oder mit der HSMA das Hotelcamp (04.-06. November im MERCURE Tagungs- & Landhotel Krefeld). Die Anmeldungen sind offen und wir freuen uns sehr mit Euch in den Dialog zu kommen. Eine weitere Nachricht freut uns sehr: auch für das Tourismuscamp soll es ein Nachfolgeevent unter dem Namen OneCamp geben. So teilten uns die Organisatoren mit:

Das Orga-Team des #OneCamp22 ist zum Teil seit dem ersten Tourismuscamp in Eichstätt mit dabei. Als wir hörten, dass das #TCamp21 in Magdeburg die letzte Ausgabe war, haben wir daher nicht lange gezögert. Wir wollen den Austausch unter Touristiker:innen im bekannten Barcamp-Format weiter ermöglichen. Daher haben wir kurzerhand das OneCamp initiiert. Das „One-Location Camp“ findet vom 1. bis 3. April 2022 statt. Mehr verraten wir in Kürze!

Wir sagen danke und goodbye Tourismuscamp. Schön war’s mit dir. Es lebe die Barcamp-Kultur.

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Veränderung ist die zentrale Herausforderung und Chance unserer Zeit. Realizing Progress gestaltet diesen Wandel und begleitet Akteur*innen, die sich mit der Zukunft von Tourismus, Standorten und Lebensräumen beschäftigen. Als internationales Netzwerk mit Partner*innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol eint uns die Vision einer offenen, nachhaltigen Welt. Als Visionär*innen mit ganzheitlicher Perspektive setzen wir uns für die Gestaltung von Zukunfts- und Lebensräumen über den Tourismus hinaus ein.

Christoph Aschenbrenner

... ist immer auf der Suche nach dem "happy place". Der Lebensraum-Experte hat zum Ziel, Regionen und Städte für alle Zielgruppen integriert zu entwickeln.