Marke und Positionierung

Marken sind die Wegweiser unseres Alltags. Sie geben Orientierung, schaffen Identität und einen klaren Ausdruck.

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Das Ringmodell

Die strategische Grundlage unserer ganzheitlichen Markenberatung bildet das Realizing Progress Ringmodell. Damit visualisieren wir Zusammenhänge und geben Orientierung.

Mit dem Ringmodell analysieren wir deine individuelle Situation und legen das gemeinsame Vorgehen fest.

Realizing Progress - Ringmodell 2022

Starke Marken mag man. Oder eben nicht. Und das ist gut so.

Strategische Markenarbeit

und warum sie so wichtig ist

Es gibt leuchtende Beispiele für erfolgreiche Markenarbeit, bei der IdentitätCharakterEmotion und Gefühl gewinnbringend in Wert gesetzt werden.

Die Differenzierung über eine klare Marke ist der einzig erfolgversprechende Weg, sich nicht nur über den Preis verkaufen zu müssen.

Wir helfen dir dabei, eine erfolgreiche, nachhaltige Positionierung zu finden und diese mit Leben zu füllen!

Johannes Böhm von Realizing Progress in Amsterdam

Wir haben den Markenprozess des Chiemgau Tourismus e.V. seit 2017 begleitet. Ein großer Fokus lag dabei von Anfang an auf der Integration der Stakeholder der Region, um das Markenleitbild von innen heraus zu entwickeln. Auch im Rollout der Marke wurden alle Orte aktiv mit einbezogen.

Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH haben wir bei der Weiterentwicklung ihrer Marke inkl. Definition von Leitprinzipien und Kernprodukten unterstützt. Die Ergebnisse des Prozesses wurden in einem Markenhandbuch zusammengeführt, welches als Basis für die konkrete Umsetzung dient. Gleichzeitig bilden die Inhalte und Ergebnisse des Markenprozesses einen Teil des Touristischen Entwicklungskonzepts (TEK) von Lübeck und Travemünde.

 

Wie wir dich unterstützen

Positionierung


Du möchtest deine Marke klar positionieren, um erfolgreicher nach außen hin aufzutreten und Entscheidungen im Alltag einfacher treffen zu können?
Wir unterstützen dich durch Methoden, Moderation und Fachwissen. Gemeinsam entwickeln wir eine erfolgreiche, zukunftsfähige Identität und Positionierung.

Analyse


Du möchtest wissen, wie deine Marke von außen wahrgenommen wird? Wir liefern dir mit einer Fremdbildanalyse wertvolle Einblicke, wie deine Marke „da draußen“ wahrgenommen wird.

Handbuch


Du brauchst ein Hilfsmittel, um die Markentheorie in die Praxis zu bekommen? Unser Markenleitfaden bietet dir, deinem Team, Grafiker*innen, Werbeagenturen und weiteren Partner*innen eine einfache, praxisgerechte Hilfestellung, um markenkonform zu arbeiten.

Leitlinien & Regeln


Du brauchst Leitlinien und Regeln, um markenkonforme Produkte zu entwickeln oder bestehende Produkte neu auszurichten? Gemeinsam entwickeln wir Markenregeln als Grundlage für die Produktentwicklung.

Innenkommunikation


Du möchtest die erarbeiteten Inhalte in deine Organisation kommunizieren, um sie erfolgreich umzusetzen und mit Leben zu füllen? Wir unterstützen dich bei der Innenkommunikation mit Konzepten, Formaten und sind auch selbst vor Ort, um diesen wichtigen Schritt erfolgreich zu gehen.

Produktentwicklung


Du möchtest, dass deine Marke nicht nur auf dem Papier und intern zu bewundern ist, sondern für den Gast ultimativ erlebbar wird? Gemeinsam entwickeln wir Produkterlebnisse, die deine Marke perfekt transportieren und die gewollte Wahrnehmung unterstützen.

Brückenschlag zu Zielgruppen


Du möchtest die „richtigen“ Gäste ansprechen, die zu dir passen und die dein Angebot glücklich macht? Aufbauend auf deiner Markenidentität und der perspektivischen Entwicklungsrichtung, wählen wir strategische Kernzielgruppen für das weitere Vorgehen aus.

Ansprache


Weil deine Positionierung die Grundlage für sämtliches Tun ist, gibt sie dir auch Hinweise auf die wirkungsvolle, markenkonforme Ansprache. Wir schaffen Ableitungen und erleichtern dir somit dein tägliches Arbeiten.

Warum sind Positionierung und Marke für Regionen so wichtig?

Positionierung und Marke sind für Regionen weit mehr als ein Kommunikationsinstrument – sie sind die Grundlage für strategische Klarheit und erfolgreiche Entwicklung. In einem zunehmend austauschbaren Tourismusmarkt entscheiden sie darüber, ob eine Destination wahrgenommen, verstanden und letztlich gewählt wird.

Ohne klare Positionierung bleibt eine Region beliebig. Viele Destinationen kommunizieren ähnliche Themen ohne ein eigenes, unterscheidbares Profil. Eine starke Positionierung schafft hier Klarheit: Sie definiert, wofür eine Region steht, welche Zielgruppen sie ansprechen will und welches Erlebnis sie einzigartig macht. Diese Fokussierung ist entscheidend, um im Wettbewerb sichtbar zu sein und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Die Marke übersetzt diese Positionierung in ein konsistentes Bild nach innen und außen. Sie gibt Orientierung – nicht nur für Gäste, sondern auch für alle Akteure innerhalb der Region. Leistungsträger, Kommunen und Partner können sich an ihr ausrichten und ihre eigenen Angebote daran andocken. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis davon, wie sich die Region entwickeln soll.

Besonders wichtig ist dabei: Eine Marke wirkt nicht nur in der Kommunikation, sondern vor allem im Erlebnis. Sie entfaltet ihre Stärke erst dann, wenn sie sich in konkreten Angeboten, Produkten und Begegnungen widerspiegelt. Eine klare Markenstrategie hilft somit, Erlebnisse gezielt zu entwickeln und eine durchgängige Qualität entlang der gesamten Customer Journey zu sichern.

Gleichzeitig ist die Marke ein zentrales Steuerungsinstrument. Sie unterstützt dabei, Prioritäten zu setzen, Investitionen zu lenken und Entscheidungen zu treffen. Gerade für öffentlich finanzierte Organisationen, die oft in komplexen Netzwerken agieren, schafft sie einen gemeinsamen Rahmen und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren.

In einer Zeit, in der sich Erwartungen von Gästen und Einheimischen schnell verändern und neue Technologien die Kommunikation prägen, wird diese Klarheit noch wichtiger. Eine starke Marke bietet Stabilität und Orientierung – und wächst von innen heraus.

Was bringt ein Strategieprojekt konkret für unsere Region oder unseren Lebensraum?

Ein gutes Strategieprojekt schafft vor allem eines: Klarheit. Es hilft Regionen und Lebensräumen, ihre Stärken gezielt zu nutzen, ihre Entwicklung aktiv zu steuern und vorhandene Ressourcen wirksamer einzusetzen.

Konkret bedeutet das: Die Region gewinnt ein klares Profil und eine belastbare Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen und Maßnahmen. Statt viele Einzelinitiativen nebeneinander zu verfolgen, entsteht ein gemeinsamer Rahmen, der Prioritäten setzt und Orientierung bietet – für Politik, Verwaltung, Tourismusorganisationen und Leistungsträger gleichermaßen.

Ein weiterer zentraler Nutzen liegt in der stärkeren Zusammenarbeit. Strategieprozesse bringen unterschiedliche Akteure an einen Tisch, schaffen ein gemeinsames Verständnis und fördern die Abstimmung zwischen verschiedenen Interessen. Dadurch entsteht eine höhere Umsetzungsfähigkeit – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg.

Gleichzeitig eröffnet eine gute Strategie neue Entwicklungsperspektiven. Sie identifiziert konkrete Potenziale – beispielsweise in der Angebotsentwicklung, der Positionierung oder im Einsatz von Daten und digitalen Lösungen – und übersetzt diese in umsetzbare Projekte.

Nicht zuletzt stärkt ein Strategieprojekt die Zukunftsfähigkeit der Region. Es schafft die Grundlage, um flexibel auf Veränderungen zu reagieren, neue Themen zu integrieren und die eigene Entwicklung kontinuierlich weiterzuführen.

Wie läuft ein Strategieprojekt für Regionen oder Lebensräume konkret ab?

Ein Strategieprojekt für Regionen oder Lebensräume beginnt nicht mit einem fertigen Konzept, sondern mit einem klaren Verständnis der Ausgangssituation, der Ziele und der beteiligten Akteure. Jede Region ist anders – deshalb braucht es einen Ansatz, der strukturiert ist, aber gleichzeitig flexibel auf die jeweiligen Rahmenbedingungen eingeht.

In der Praxis hat sich ein Vorgehen in vier Schritten bewährt: Zu Beginn steht eine fundierte Analyse, in der bestehende Strategien, Daten, Markttrends und Perspektiven aus der Region zusammengeführt werden. Darauf aufbauend wird ein gemeinsames Zielbild entwickelt, das beschreibt, wohin sich die Region in den kommenden Jahren entwickeln soll – inhaltlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Im nächsten Schritt geht es um die konkrete Ausarbeitung der Strategie: mit klaren Prioritäten, definierten Handlungsfeldern und ersten umsetzbaren Maßnahmen. Entscheidend ist dabei, dass die Strategie nicht abstrakt bleibt, sondern direkt in konkrete Projekte übersetzt wird.

Abschließend wird die Umsetzung vorbereitet und angestoßen – beispielsweise durch Pilotprojekte, klare Verantwortlichkeiten und eine realistische Roadmap. So entsteht von Anfang an Verbindlichkeit und Dynamik.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Einbindung relevanter Akteure aus der Region. Strategieprozesse für Lebensräume funktionieren nur dann, wenn sie gemeinsam getragen werden und unterschiedliche Perspektiven integriert werden. Deshalb setzen wir auf dialogorientierte Formate, die Beteiligung ermöglichen und gleichzeitig zu klaren Ergebnissen führen.

Das Ziel ist immer dasselbe: eine Strategie, die nicht nur Orientierung gibt, sondern konkret umgesetzt wird und die Entwicklung der Region nachhaltig prägt.

Was ist eine moderne Tourismusstrategie für DMOs?

Eine moderne Tourismusstrategie geht über klassische Marketingziele hinaus. Sie definiert, wie eine Destination langfristig Wert schafft – wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch.

Dazu gehören, eine klare Positionierung im Wettbewerb, konkrete priorisierte Handlungsfelder, ein umsetzbarer Maßnahmenplan.

Wir verbinden strategische Klarheit mit konkreten und anschlussfähigen Umsetzungsformaten – damit Strategien nicht in Schubladen landen, sondern wirksam werden.

Was macht eine erfolgreiche Tourismusstrategie für Regionen und Marken aus?

Eine erfolgreiche Tourismusstrategie ist weit mehr als ein Leitbild oder eine Sammlung von Maßnahmen. Sie gibt einer Region und Destination klare Orientierung, schafft Fokus und führt vor allem in die Umsetzung. Entscheidend ist, dass sie nicht nur gut formuliert ist, sondern im Alltag tatsächlich wirksam wird.

Am Anfang steht eine klare Positionierung: Erfolgreiche Destinationen wissen genau, wofür sie stehen – und ebenso, wofür nicht. Statt austauschbarer Botschaften entwickeln sie ein präzises Profil, das sich an relevanten Zielgruppen und echten Werten orientiert. Diese Klarheit ist die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.

Darauf aufbauend braucht es konsequente Priorisierung. Viele Strategien scheitern daran, dass sie zu viele Themen gleichzeitig adressieren. Eine gute Strategie trifft bewusste Entscheidungen, definiert wenige zentrale Handlungsfelder und legt fest, was nicht verfolgt wird. Fokus ist dabei kein Verzicht, sondern eine Voraussetzung für Wirkung.

Ebenso entscheidend ist die Übersetzung in konkrete Umsetzung. Strategien entfalten nur dann Wirkung, wenn aus Zielen konkrete Projekte werden – mit klaren Verantwortlichkeiten, realistischen Zeitplänen und den notwendigen Ressourcen. Ohne diese Verbindlichkeit bleiben selbst die besten Konzepte folgenlos.

Moderne Tourismusstrategien integrieren zudem Daten und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Sie basieren nicht allein auf Annahmen, sondern nutzen vorhandene Daten, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Entwicklungen besser zu verstehen und Angebote gezielt weiterzuentwickeln. Dadurch werden sie anpassungsfähig und zukunftsfähig.

Nicht zuletzt ist die aktive Einbindung von Stakeholdern ein zentraler Erfolgsfaktor. Destinationen sind komplexe Netzwerke, und eine Strategie kann nur dann wirken, wenn Leistungsträger, Partner und relevante Akteure eingebunden sind und gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Eine gute Strategie entsteht daher im Dialog und stärkt die Zusammenarbeit in der Region.

Zusammengefasst verbindet eine erfolgreiche Tourismusstrategie inhaltliche Klarheit mit konsequentem Fokus, konkreter Umsetzung, datenbasierter Steuerung und einem starken Netzwerk. Oder einfacher gesagt: Sie ist nicht nur gut gedacht – sondern funktioniert in der Realität.

Wie oft sollte eine DMO ihre Strategie aktualisieren?

In der Praxis zeigt sich:
Alle 3–5 Jahre ist ein vollständiger Strategieprozess sinnvoll – aber entscheidend ist die kontinuierliche Weiterentwicklung.

Gerade durch Themen wie KI, Daten und verändertes Reiseverhalten reicht ein statisches Strategiepapier nicht mehr aus. Erfolgreiche DMOs arbeiten heute mit iterativen Strategieprozessen, regelmäßigen Updates und datenbasierten Entscheidungen.

Warum scheitern viele Tourismusstrategien in der Umsetzung?

Die häufigsten Gründe sind: zu abstrakte Ziele, fehlende Priorisierung, keine klare Verantwortlichkeit, mangelnde Einbindung der Stakeholder

Wir setzen deshalb auf unser Ringmodell – als etabliertes Marken-Management-Modell statt abstrakter Leitbilder, klare Umsetzungsroadmaps und enge Verzahnung von Strategie, Organisation und Technologie.