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Gedankenstarter 2022, Teil 2 – 20 Fragen für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr

Wohin steuerst du mit deinem Unternehmen im kommenden Jahr? Das haben wir dich vergangene Woche gefragt und dir in unserem Gedankenstarter 14 Fragen rund um Social Media, Besucher*innenlenkung sowie Nachhaltigkeit gestellt. Bereit für die nächste Runde Impulsfragen, welche dir helfen sollen, mehr Klarheit und Fokus in einzelne Themenbereiche zu bringen?

 

Dann freu dich heute auf Impulse von:

 

Stift gespitzt bzw. Laptop geladen? Wunderbar. Dann heißt es jetzt: Los geht’s! Beantworte gerne alle folgenden Fragen, egal ob ganz individuell für dich oder auch zusammen mit deinem Team. Nimm dir genügend Zeit hierfür, schließlich geht es hier heute um einige große Themen, welche deine Aufmerksamkeit erfordern.

 

5 Fragen zu Digitalisierung im Blindflug & Automatisierung von Alex

Digitalisierung ist definitiv mehr als nur „irgendwas mit dem Handy“. Aber was? (Foto: Greg Snell)

Digitalisierung! Jetzt, alles, sofort! Aber halt. Vielleicht solltest du dir vorher doch eben diese Fragen von Alex anschauen, um auch mehr Klarheit zu bekommen, was Digitalisierung für dich eigentlich bedeutet:

  1. Hast du das Gefühl bei digitalen Entwicklungen tatsächlich auf der Höhe zu sein oder hechelst du dem Geschehen allzu häufig hinterher? Wann warst du das letzte Mal wirklich innovativ?
  2. Kommen deine Impulse für digitale Veränderungen aus dem Team heraus, von Kund*innen-/Besucher*innenseite oder fast ausschließlich von außen?
  3. Was lösen digitale Trends oder kurzfristige Social-Media-Phänomene, z. B. Clubhouse, bei dir aus? Gibt es mitunter Aktionismus nach dem Motto „Hauptsache schnell aufspringen“?
  4. Sind die Möglichkeiten von KI und (Teil-)Automatisierung in deinen Prozessen bereits zufriedenstellend angekommen? Wieviel „Mensch“ braucht es bei dir zukünftig in der Information und Kommunikation nach außen?
  5. Hast du mit der jetzigen Ausgestaltung in 5 Jahren noch eine Daseinsberechtigung?

 

5 Fragen zu Klimawandel von Florian

Im Namen „Klimawandel“ steckt schon der Wandel drin. Und Wandel bedeutet dieser auch für dich und dein Unternehmen. (Foto: Greg Snell)

Bleiben wir bei den großen Themen unserer Zeit: Der Klimawandel. Durch diesen ändert sich nicht einfach nur ein bisschen das tägliche Wetter, dieser hat stattdessen deutlich tiefgreifendere Folgen. Florian lädt dich dazu ein, hier etwas genauer nachzuschauen.

  1. Hast du die Konsequenzen des Klimawandels für dich WIRKLICH verstanden?
  2. Wie wird sich deine Kundenstruktur verändern, wenn bestimmte Reiseformen aufgrund des Klimawandels zu teuer oder gesellschaftlich nicht mehr wertgeschätzt werden?
  3. Funktionieren deine Produkte vor diesem Hintergrund in 10 Jahren auch noch?
  4. Was heißt das für deine Strategie, Ziele und Erfolgskennziffern?
  5. Was bedeutet das für dein Unternehmen und das Geschäftsmodell?

 

5 Fragen zur Kommunikation von Günter

Günter Exel (Tourismuszukunft): Livereportagen

Kommunikation: spontan & live sowie strategisch & authentisch – das passt gut zusammen. (Foto: Greg Snell)

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, sagte schon Paul Watzlawick. Aber sicherlich kann man besser oder schlechter kommunizieren. Du willst besser werden? Dann hat Günter hier ein paar Fragen für dich im Gepäck:

  1. Kommunizierst du strategisch – im Einklang mit deiner Marke, deinen Zielgruppen und Themen?
  2. Ist dir bewusst, ob du deine Kund*innen oder Gäste überhaupt noch über deine gewohnten Kommunikationskanäle erreichst? Wann hast du das letzte Mal den Erfolg deiner Kommunikationsmaßnahmen evaluiert?
  3. Holst du dir regelmäßig Anregungen über Branchen-Benchmarks und die Beobachtung von Mitbewerber*innen, die aufzeigen, wie deine Branche kommuniziert?
  4. Welche neuen Kommunikationskanäle oder Content-Formate hast du bis jetzt noch nicht kennengelernt oder ausprobiert?
  5. Setzt du auf authentische Kommunikation – und nutzt dafür das Potenzial von Multimedia-Content, den du schnell und direkt über dein Smartphone erstellst?

 

5 Fragen zu Strategien, die in der Schublade liegen von Andrea

Du wartest auf ein Zeichen? Vielleicht sind es ja genau diese Impulsfragen hier? (Foto: Greg Snell)

Strategien bzw. Strategiepapiere sollten keinem reinen Selbstzweck dienen. Deshalb ist die Schublade auch nicht der richtige Ort für sie, findet Andrea. Aber rund um deine Strategiedokumente kannst du dir noch jede Menge weiterer Fragen stellen, zum Beispiel diese hier:

  1. Streifen dich im Alltag immer wieder Gedanken über die Zukunft deines Unternehmens? Fällt es dir leicht oder schwer, deine Ansätze strategisch einzuordnen und einen Startpunkt zu finden? Woran liegt das?
  2. Wann hast du zuletzt die Strategiedokumente aus der (digitalen) Schublade geholt, in die du und dein Team viel Arbeit gesteckt haben? Warum liegen sie überhaupt dort?
  3. Kannst du aus den Dokumenten einen roten Faden und die Übersetzung fürs tägliche Tun erkennen? Können das die weiteren Personen deiner Organisation auch?
  4. Wie viel Zeit verbringt ihr damit, Prioritäten zu setzen, Diskussionen zu führen und Abwägungen zu machen? Wie viele konkrete Dinge werden aus diesen Gesprächen umgesetzt?
  5. Sind die Kernelemente der Strategiedokumente auch für Partner*innen und Leistungsträger*innen anwendbar? Welche Hilfsmittel könnten es dir noch leichter machen?

 


So geht’s weiter

Neue Ideen bekommen? Vielleicht gibt es auch die ein oder andere Frage, über die du noch etwas länger nachdenken musst? Oder hast du sogar schon eine ganze To-Do-Liste für nächstes Jahr? Was auch immer dein Ergebnis aus unseren Impulsfragen ist – es ist dein Ergebnis und es ist gut.

Und damit dir in den kommenden Wochen bis zu den Weihnachtsfeiertagen nicht langweilig wird, haben wir auf jeden Fall noch einige weitere Fragen an dich in unserem Entwürfe-Ordner. Gespannt?

 

1 Kommentar zu
Gedankenstarter 2022, Teil 2 – 20 Fragen für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr

Lutz Schneider

Liebe Kollegen, das hört sich ALLES sehr gut an. Leider fehlt die entscheidende Antwort auf die wichtigste Frage: Wie erwirtschafte ich eigentlich das nötige Geld ?
Was nützen mir die besten Strategien, wenn viele s.g. „Partner“ eine faire Vergütung verhindern ? Wenn Kooperationen und Verbände den Reisebüros immer mehr Arbeit und Beratungsleistungen überhelfen wollen, aber keine Aussage zur Bezahlung machen ? Wenn selbst die Fachpresse sich nicht traut, etwas zu schreiben ?

Und das vor dem Hintergrund der Diskussion von 12,-€ Mindestlohn. Oder, was ist mit Fachkräften ?
Es gibt sicher noch einige Fragen, die genauso dringend diskutiert werden sollten.

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