Kategorien
Allgemein Change Management Destinationen Kommunikation Marke Marketing & Vertrieb News & Infos Publikationen

Das Ringmodell 2020 – Realizing Progress

Von wegen 2020 kann nur negativ … Wir haben gute Neuigkeiten für euch: Es gibt eine aktualisierte Version unseres Ringmodells!

Warum eine Weiterentwicklung?

Nach einigen Jahren war es einfach an der Zeit, die wichtigste Grundlage unserer strategischen Beratungsprozesse wieder auf den Stand der Zeit zu bringen. Unserer eigenen Maxime „Realizing Progress“ folgend, haben wir die Struktur vertieft, einige Anpassungen im Wording vorgenommen und den Look etwas auffrischen lassen. Vielen Dank an dieser Stelle auch wieder an die lieben Kolleg*innen von KD1!

Außerdem war es uns in diesem Zuge ein großes Anliegen, die zentralen Aussagen unseres Modells noch deutlicher herauszuarbeiten:

Tourismuszukunft Ringmodell 2020

Die wichtigsten Neuerungen im Ringmodell:

  • Augenscheinlich ist, dass das Produkterlebnis jetzt auch visuell im Mittelpunkt steht. Strategisch ist dieses in unserer Überzeugung schon immer der zentrale Punkt und Schnittstelle; höchste Zeit also, dass dies auch grafisch deutlicher unterstrichen wird. Außerdem haben wir im Produkterlebnis Unterpunkte ergänzt, die konzeptionell bei der Strategieentwicklung und der operativen Umsetzung unterstützen.
  • Ein paar alten Hasen ist vielleicht auch schon aufgefallen, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes die Seiten gewechselt haben. Denn: Obwohl es keine bestimmte inhaltliche Leserichtung für das Ringmodell gibt, erfolgt die strategische Anwendung meist doch aus dem Kern heraus und wird daraus in Richtung Auftritt und Ansprache entwickelt. Dieser häufige Anwendungsfall entspricht unserer gewohnten Leserichtung von links nach rechts und ist daher etwas intuitiver lesbar.
  • Die Zusammengehörigkeit der Bereiche Stakeholder und Kern sowie Auftritt und Ansprache kommt noch etwas deutlicher heraus. Dies unterstreicht deutlich, dass diese Bereiche jeweils existenziell aufeinander angewiesen sind: Ohne Stakeholder kann kein Kern zum Leben gebracht werden, ohne Kern gibt es nichts, was durch die Stakeholder zielführend in ein Produkt gegossen werden könnte. Ohne Auftritt keine konsistente Ansprache und ohne Ansprache wird der Bereich Auftritt überflüssig.

Welche Punkte stechen euch als erstes ins Auge, die wir weiterentwickelt haben? Und was sind eure Gedanken dazu? Ich freue mich über eure Meinungen, Fragen und Ideen!

Und jetzt?

Unser oberster Anspruch beim Ringmodell ist es, komplexe Zusammenhänge greifbar und für strategische Beratungsprozesse nutzbar zu machen. Natürlich wollen wir, dass das Modell auf den ersten Blick intuitiv zugänglich ist und möglichst unmittelbar einen Mehrwert bietet. Allerdings wollen wir nicht so sehr vereinfachen, dass wir verfälschen, und nehmen daher eine gewisse Komplexität und Erklärungsbedürftigkeit in Kauf.

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir uns deshalb den unterschiedlichen Bereichen und Aspekten des Modells weiter annehmen und euch unter #Ringmodell2020 tiefere Einblicke bieten. In unterschiedlichen Formaten wollen wir euch so Anregungen durch viele Blickwinkel aus dem Netzwerk von Tourismuszukunft – Realizing Progress geben, wie ihr das Modell für euch in Wert setzen könnt und wie wir euch dabei unterstützen können. Meldet euch jederzeit gern bei mir oder meinen Kolleg*innen, wenn ihr Fragen habt!

Johannes

Kategorien
Destinationen Marke Marketing & Vertrieb Technik/ Web & Tech

Warum Thüringen im Tourismus ein echtes Best Practice ist!

Wir arbeiten an vielen Tourismusstrategien in Bundesländern, Regionen und Orten. Jede einzelne hat einen individuellen Zugang und ist flexibel an die Ausgangssituation angepasst. Was uns bei der Tourismusstrategie 2025 des Landes Thüringen ganz besonders freut, ist die konsequente Fokussierung. Sei es in der Phase der Strategieformulierung bis hin zur aktuell laufenden Umsetzung dieser Strategie. Was uns bei der Thüringer Tourismusstrategie darüber hinaus glücklich macht: Dass wir als Team von Tourismuszukunft unsere verschiedenen individuellen Kompetenzen einbringen und miteinander vernetzen konnten.

Ein kleiner „Werkstattbericht“.

Werkstattbericht Thüringen
Werkstattbericht Thüringen

Konsequenter Fokus bei Zielgruppen und Produkten

Gleiche Instrumente, unterschiedliche Ergebnisse

Am Ende sind doch alle Tourismusstrategien gleich. Alle machen jetzt auf SINUS-Milieus und alle wollen dort die oberen Segmente abgreifen.

So oder ähnlich formuliert hören wir das öfter. Und die Antwort hierauf lautet: Jein.

Zum einen nutzen nicht alle die SINUS-Milieus. Wir empfehlen diese allerdings tatsächlich sehr oft als Zielgruppensystematik. Weil die SINUS-Milieus auf umfangreichen Marktforschungsdaten aufbauen, wertebasiert aufgesetzt sind, regelmäßig weiterentwickelt werden, auch auf internationale Märkte übertragbar sind und sehr klare Hinweise für die eigene Produktentwicklung und das Marketing liefern.

Zum anderen: Ja, nahezu alle wollen die oberen Segmente ansprechen, gerade auch, weil diese als Leitzielgruppen für die darunter liegenden Milieus dienen. Aber zwischen Konservativ-Etabliertem Milieu und Milieu der Performer gibt es schon gewaltige Unterschiede. Darüber hinaus findet sich gerade auch die mittlere Ebene mit dem Milieu der Bürgerlichen Mitte und dem Adaptiv-Pragmatischen Milieu sehr oft in touristischen Tourismusstrategien wieder.

Thüringer Tourismusstrategie 2025: Fokus, Fokus, Fokus

Was hat Thüringen in diesem Rahmen gemacht? Thüringen setzt konsequent auf vier konkrete Leitprodukte, welche im Inspirationsmarketing ganz vorne an stehen und einen eigenen Reiseanlass darstellen, und hat diesen Leitprodukten vier passende Zielgruppen zugewiesen:

  • Konservativ-Etabliertes Milieu, Reisemotiv: Kennerschaft -> Leitprodukt: Weimar
  • Liberal-Intellektuelles Milieu, Reisemotiv: Faszination -> Leitprodukt: Wartburg
  • Sozialökologisches Milieu, Reisemotiv: Sehnsucht -> Leitprodukt: Rennsteig
  • Adaptiv-Pragmatisches Milieu, Reisemotiv: Neugierde -> Leitprodukt: Erfurt

Umsetzung dieser Strategie mittels Service Design

Gemeinsam mit Florian aus unserem Team wurden die genannten Milieus auf Basis der Leitprodukte ausgewählt sowie Personasteckbriefe hierzu entwickelt, validiert durch qualitative Interviews. Ergänzend zu den Personasteckbriefen wurden ebenso Videos zu den einzelnen Zielgruppen mit echten Zielgruppenvertretern produziert. Die wohl aktuell schönsten und besten Persona-Videos im Tourismus, sehenswert!

Kristine übernahm und lief mit den neu geschaffenen Reisemotivgruppen in Thüringen – das heißt den touristischen Vertreter*innen von Regionen, Städten sowie konkreten Attraktionen, passend zum jeweiligen Milieu – die Customer Journey der Zielgruppen durch. Hieraus ergaben sich ergänzende Anforderungen an die konkreten Produkte sowie die Kommunikation von diesen, die in Smaply – einem Tool zur Visualisierung & Dokumentation von u.a. Customer Journeys – überführt wurden. Abgeleitet hieraus: Kriterien zur Auswahl von Kompetenzbeweisen. Kompetenzbeweise ergänzen die Leitprodukte, zielen ebenso auf die konkreten Bedürfnisse der Zielgruppen ab und sind einen Umweg während der Reise wert. Sie sind wichtig, um auch anderen Produkten im Land eine Vermarktungs- und Entwicklungsperspektive zu geben.

Infografik Produkte in Thüringen
Infografik der Thüringer Tourismus GmbH: Produkte in Thüringen

Unterschiedliche Milieus benötigen eine unterschiedliche Ansprache. Basisinformationen sind in den Daten vom SINUS-Institut zu finden. Für die Content-Planung sind diese Informationen allerdings nicht ausreichend und wurden deshalb über weitere Interviews ergänzt. Catharina überführte all diese Informationen – von der Strategie bis zur operativen Umsetzung – in einen Content-Leitfaden, sodass die Akteure im Land eine klare Guideline an die Hand bekommen, wie und mit welchen Formaten sie welche Zielgruppe am besten ansprechen können.

Content-Anforderungen Konservativ-Etabliertes Milieu/Reisemotiv Kennerschaft
Beispiel Content-Anforderungen Konservativ-Etabliertes Milieu/Reisemotiv Kennerschaft

Unterstützung bei strategischer Produktentwicklung

Nicht nur Marketing, sondern konkrete Umsetzungshilfen

Strategien beschäftigen sich sehr oft mit der Marketingkomponente. Als Grundlage für die Umsetzung werden herausragende Produkte genannt. Wo genau diese herkommen und wie diese entstehen, bleibt teilweise sehr nebulös.

In Thüringen wird ganz konkret Unterstützung bei der eigenen Produktentwicklung im Sinne der Thüringer Tourismusstrategie angeboten. Die bereits genannten Kompetenzkriterien bieten eine sehr konkrete Basis, in welche Richtung es mein Produkt zu entwickeln gilt.

ErlebnisWerkstatt Thüringen

Erlebniswerkstatt Thüringen
Screenshot ErlebnisWerkstatt Thüringen

Die sogenannte ErlebnisWerkstatt dient als digitaler Assistent bei der Produktentwicklung. Mit Hilfe von Story Mapping und Rapid Prototyping wurde ein Konzept unter Begleitung von Florian entwickelt, das den Nutzer – in dem Fall touristische Akteure aus Thüringen – in den Blick nimmt. Egal, ob der entsprechende Akteur erst einmal nur Inspiration sucht, schon eine Idee für ein Produkt hat oder sogar bereits ein konkretes Produkt vorweisen kann – für alle Schritte bietet die ErlebnisWerkstat Hilfe und Unterstützung:

  • Best-Practice-Beispiele, Trends sowie Studien zur Inspiration
  • Check einer Idee auf Passgenauigkeit zur Zielgruppe sowie zur Marke Thüringen
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten, Ansprechpartner*innen etc. für konkrete Produkte
  • Check eines konkreten Produktes auf die Kriterien der Familienmarke sowie der Zielgruppenbedürfnisse
  • Informationen, wie man Familienmitglied der Familienmarke werden kann

KOMFORTDENKER-Netzwerk

Was immer wieder deutlich ist: Digital ist gut und schön. Aber manchmal ist dann doch eine persönliche Betreuung notwendig. Hierfür wurde das KOMFORTDENKER-Netzwerk von der Thüringer Tourismus GmbH entwickelt. Dieses steht für persönliche und individuelle Betreuung. Informationen werden hier gebündelt und Vernetzung mit passenden Expert*innen angeboten.

 

Klingt gerade alles sehr komplex? Deshalb werden im Rahmen des Thüringer Tourismusnetzwerkes konkrete Informationen hierfür zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit uns von Tourismuszukunft und der Grafik-Designerin Sibylle Exel-Rauth entstanden darüberhinaus Infografiken (genau, einige sind auch hier im Beitrag integriert), welche den jeweiligen Mehrwert verdeutlichen.

 

Konsequenter Fokus beim Umgang mit Daten

Open Data überall, Thüringen first.

Open Data ist in aller Munde. Viele Landesorganisationen sind im Zuge der Entwicklungen rund um die DACH-KG, aber auch in Bezug auf das German Open Data Projekt in Bewegung. Thüringen beschäftigt sich mit dem Thema schon etwas länger. Bereits vor Erarbeitung der Tourismusstrategie wurden erste Gedanken zu einer Content Strategie für den Tourismus erarbeitet, die dann im Rahmen der Tourismusstrategie konkretisiert wurden. Nicht nur die Öffnung der Daten, sondern auch eine zukunftsorientierte Datenhaltung in einer graphbasierten Datenbank (GraphDB) steht hier im Zentrum. Hier ist Thüringen definitiv die erste Landestourismusorganisation in Deutschland, die auf eine GraphDB setzt und diese gerade auf Basis der schema.org- Logik erstellt. Ziel dieser Datenhaltung ist es, Inhalte für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz aufzubereiten.

Thüringen & der Knowledge Graph (Infografik)
Thüringen & der Knowledge Graph – Infografik der Thüringer Tourismus GmbH

Thüringer Content-Architektur Tourismus (ThüCAT)

Diese neue Architektur, die zusätzlich z.B. ein Website-Framework oder ThüCAT-Widgets für alle Akteure im Thüringen Tourismus umfasst, wird ThüCAT genannt. Sie bildet das Rückgrat des Datenmanagements im Land und besteht nicht nur aus der neuen GraphDB, sondern auch aus Schnittstellen zu existenten Systemen und Datenquellen. Explizites Ziel hierbei ist es, Inhalte zur einem Ort, Weg oder Produkt nur einmal zu pflegen und es auf möglichst vielen Kontaktpunkten beim Gast zu platzieren/distribuieren: egal ob Lösung eines Global Player, Start-ups oder lokalen Anbieters. Hintergrundinformationen zur ThüCAT gibt es auch in diesem Podcast mit Detlef Klinge von der Thüringer Tourismus GmbH, aufgenommen von unserer Catharina im Rahmen des Thüringer Tourismustages 2019.

Thüringer Content-Architektur Tourismus (Infografik)
Thüringer Content-Architektur Tourismus (Infografik der Thüringer Tourismus GmbH)

Neben der neuen technischen Architektur wurden deshalb konsequenterweise die dazugehörigen Organisationsstrukturen angepasst (Stichwort Kompetenzzentrum 4.0) sowie die Arbeitsteilung für die Erarbeitung & Pflege der Inhalte für Leitprodukte, Kompetenzbeweise und Basis-Content erarbeitet. Und zum Thema Fokus: Es wurden explizit Prozesse beendet und bisherige Aufgaben reduziert, um Ressourcen für den Prozess zu schaffen. Florian begleitete hier die Erarbeitung der Content Strategie von der Zielsetzung, der Grobkonzeption bis hin zu den Workshops rund um Arbeitsteilung und organisationale Konsequenzen.

Erster Hackathon auf Basis offener Daten im Tourismus

Dem allen nicht genug, geht Thüringen auch noch neue Wege beim Ausrollen der Datenbank. In der ersten Umsetzungsphase wurde zu einem Hackathon geladen, den auch Florian moderierte: dem ThüCAThon! Ziel von diesem war es,…

  • … zum einen die neue ThüCAT unter den Programmierer*innen, Agenturen und Anwender*innen in Thüringen bekannt zu machen,
  • … aber auch Erfahrungen zu sammeln, welche Anforderungen Anwender*innen der ThüCAT auf technischer Seite haben.
ThüCAThon
Wir waren dabei – ThüCAThon 2019

Zusätzlich wurden tolle Ideen entwickelt, die dem Thüringen Tourismus über den Hackathon hinaus helfen werden, z.B. ein Smart Switch, mit welchem Hüttenwirte am Rennsteig ihren Öffnungsstatus direkt in die ThüCAT melden können, ohne dass es eine explizite Datenbank-Erfahrung benötigt. Thüringen beweist Mut, auch neue Formate auszuprobieren, geht frühzeitig mit technischen Lösungen an die Öffentlichkeit und geht auch transparent mit den Baustellen und Herausforderungen um. So und nicht anders, muss das heute im Technologie-Umfeld passieren – perpetual beta gelebt: bravo!

 

Die Thüringer Tourismusstrategie und ihre Umsetzung in Kurzform

Fokus, Fokus, Fokus. Bei den Zielgruppen. Bei den Produkten. Beim Umgang mit Daten.

Gleichzeitig aber Offenheit für neue Ansätze und für unterschiedlichste Formen der Vermittlung, ob Video, Infografik oder Podcast.

Wir lieben es einfach! Und was denkt ihr so?

Liebe Grüße,
Florian & Kristine

 

Kategorien
Destinationen Immer wieder TZonntags Live-Kommunikation Technik/ Web & Tech Technologie Trends Termine

Blockchain, Österreichische Tourismustage, persönlich, Bildungsirrtum – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – erneut gibt es von uns einen kleinen Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Blockchain im Tourismus: erste Anwendungen

Empfohlen von Florian

Im Rahmen des Castlecamps (#cczk17) wurde noch intensiv über die Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Gerade eine Woche später ist es soweit – die ersten offenen und dezentralen touristischen Anwendungen erscheinen am Horizont. So berichtet die AHGZ über Winding Tree, einer auf Blockchain-Basis programmierten dezentralen Open Source Plattform. Das Ziel ist offensichtlich: Intermediäre wie OTAs aus dem Spiel nehmen, um Reisen günstiger zu machen bzw. den Profit von Beherbergungsbetrieben zu erhöhen.

Wir haben die Plattform schon letzte Woche entdeckt und auf den sozialen Plattformen geteilt – die Diskussion ist lesenswert.

 

Österreichische Tourismustage 2017

Empfohlen von Günter

Normalerweise berichte ich live von Veranstaltungen, bei denen ich vor Ort bin. Bei den von Österreich Werbung, WKO Tourismus und Freizeitwirtschaft und BMWFW organisierten Österreichischen Tourismustagen in Linz war Florian dabei; ich konnte leider nicht teilnehmen. Aufgrund der spannenden Präsentationen zur Digitalisierung im Tourismus verfolgte ich die Tourismustage aber per Twitter – Hashtag #oett17 – mit.  Den Livestream zu den einzelnen Sessions gibt’s auf der Website der Tourismustage zum Nachsehen. Einige der interessantesten Postings sammelte ich aber auch gleich in Form von Twitter Moments – hier die Links zu Tag 1 und Tag 2!

Im Rahmen der Österreichischen Tourismustage wurde auch erstmals die Digitalisierungsstrategie für den österreichischen Tourismus präsentiert. Die drei strategischen Ziele:
1. Digitalen Wandel gestalten
2. Innovationskraft der Betriebe stärken
3. Kompetenzen und Prozesse für digitale Transformation schaffen
Details zum Strategiepapier gibt es in einem 40seitigen PDF, das hier heruntergeladen werden kann: www.j.mp/DigitalisierungsStrategie

 

Persönliche „Über-uns“-Seiten auf Blogs

Empfohlen von Kristine

Es sollte mittlerweile bekannt sein: Ich mag Blogs. Und auch wenn sich sicherlich in diesem Bereich – aufgrund von sprachlich gesteuerten Assistenten, KI etc. – in Zukunft einiges ändern wird, sind diese aktuell noch dazu geeignet, Hintergründe und Informationen zum Unternehmen zu liefern. Nicht ohne Grund haben wir hier noch immer unser Tourismuszukunft-Blog.

Letzte Woche ist mir dieser Tweet aufgefallen:

Und ja, unterschreibe ich. Beim oben genannten Editorial-Blog bekommt übrigens nicht jeder Autor einfach eine Über-mich-Seite, sondern diese wird pro Beitrag individuell und passend zum jeweiligen Beitrag geschrieben. Finde ich eine sehr schöne Idee.

Und sicherlich auch ein Punkt für dich zum nachdenken: Wie kannst du dein Unternehmen persönlicher machen? Wie bekommst du Sichtbarkeit für deine Mitarbeiter? Mal ganz unabhängig vom jeweiligen Kanal.

 

Der Bildungsirrtum

Empfohlen von Bastian

Meine Leseempfehlung diese Woche dreht sich einmal mehr um das Thema Bildung und Weiterbildung.

Cover der aktuellen Brand eins
Cover der aktuellen brand eins zum Thema Lernen

In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins wird auf eindrucksvolle Art und Weise erörtert, warum Thematiken rund um das Thema Bildung so unglaublich komplex sind.

Programmierunterricht ist, wenn Grundschüler Maschinen Konkurrenz machen.

Eine Geschichte über unnütze Zeugnisse, das Auswendiglernen und die Notwendigkeit einer echten Reform eines Systems, welches noch in der Industrialisierung feststeckt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Kategorien
Destinationen Immer wieder TZonntags Kommunikation Marketing & Vertrieb Technik/ Web & Tech Technologie Trends Veranstaltungen Verkehr

Immer wieder TZonntags: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things, eLearning im Tourismus, #smtd15

Immer wieder Tzonntags, 25.4.2015: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things

Der Endgegner ist besiegt … die Prinzessin gerettet … so scheint es im Bahnstreik! Aber ist es auch wirklich so? Ist dieser Kampf beendet?

Nicht nur im Transport-Sektor sind Herausforderungen essentieller Bestandteil des Arbeitsalltags. Wir haben einige (digitale) Baustellen und  für Euch aufbereitet.

 

Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Günter · Tipp von Florian · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Kristine · Tipp von Johannes

Wien ist anders: Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen werden zum Exportschlager. Foto: Günter Exel
Wien ist anders! Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gehen um die Welt – in Medienberichten, aber auch in spontan gedruckten Postkarten. Foto: Günter Exel

Wiens Geniestreich mit den schwulen Ampelpärchen

Empfohlen von Günter

Life Ball. Eurovision Song Contest. Und … Ampelpärchen! Von Wien aus gingen in den letzten Tagen dreimal Botschaften der Toleranz und Weltoffenheit in die Welt hinaus.  Die für mich genialste Idee lieferte aber die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou mit der Umgestaltung von 49 Wiener Ampelanlagen: Bilder der schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gingen um die Welt, sorgten für Medienberichte von New York Times bis BBC und inspirierten bereits Nachahmer – hallo München!

Und: Sie sind in diesen Tagen eines der am häufigsten fotografierten Motive von Wien-Touristen, was man auch an der #WeLoveVienna Social Wall von Wien Tourismus feststellen kann. Via Facebook, Instagram und Twitter erreicht Wiens Botschaft so Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Kosten: 63.000 Euro. Der Werbewert? Unschätzbar! Die Ampelpärchen sind nicht nur Wiens erfolgreichste Marketingkampagne aller Zeiten. Sie sind zugleich auch ein Zeichen, was das Tourismusmarketing heute braucht: Herz und Mut. Chapeau!

Strategien virtuell kommunizieren

Empfohlen von Florian

Viele touristische Akteure haben tolle Strategien in ihren Schubladen – aber wie kommunizieren? wie die Akteure der Dienstleistungskette mitnehmen? wie Partner überzeugen?

Montafon Tourismus hat nun mit unserer Begleitung ihre Strategie zum Leben erweckt, mit dem Ziel Gastgeber, Bergbahnen und andere Leistungsträger vom gemeinsamen Weg zu überzeugen. Kryptische Zielgruppenbeschreibungen wurden in eine greifbare Persona übersetzt. Das Ergebnis seht Ihr hier:

Google-Search goes mobile

Empfohlen von Ben

Lange erwartet, ist es jetzt endlich (?) soweit: in zehn Ländern, darunter den USA und Japan, werden mehr Suchanfragen bei Google mobil getätigt als stationär am Rechner. Eigentlich ist das nur mehr als logisch, verbringen inzwischen sogar die Deutschen mehr Zeit im Internet am mobilen Endgerät als am stationären Desktop-Rechner. Dennoch verdient Google trotz Android und Apps bisher nur jeden dritten Dollar mobile.

Bleibt dann eigentlich nur noch eine Frage: Wann zieht Deutschland bei den mobilen Suchanfragen nach? 😉

eLearning im Tourismus

Empfohlen von Bastian

Bei meiner fortlaufenden Suche zum Thema eLearning im Tourismus bin ich auf eine spannende Sammlung von eLearning-Programmen weltweit gestoßen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Es gibt jede Menge Kurse, allerdings wird eigentlich nur das Land und die Sehenswürdigkeiten beschrieben und teilweise getestet. Der Lernende wird also zu einem „Experten“ in diesen Aspekten. Das ist sicherlich für den ein oder anderen spannend, für die Tourismusbranche selbst stellt sich mir allerdings die Frage, wer letztendlich davon profitieren soll.

Auf der ITB durften wir eine Beta-Version des USBCoach vorstellen, unseres Schulungsprogrammes mit der Eifel, nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss und wir haben zum Spaß einmal noch einen drauf gesetzt und das Ganze kurzerhand als WebApp nachgebaut (mehr dazu in Kürze):

Screenshot_2015-05-23-12-26-17[1]

Wir denken, dass das Wissen um touristische Vermarktung, richtig und strategisch sinnvoll in andere Maßnahmen eingebettet, deutlich mehr Effekte erzielen kann, als einzelnen Reisemittlern die Grundlagen über Land und Sehenswürdigkeiten zu erklären. Nicht nur, weil es eine Zielgruppe erreichen kann, die es dringend braucht, sondern vor allem auch, weil es diverse andere Probleme, die ich letztes Jahr schon aufgeworfen habe, endlich lösen kann.

Was denkt ihr?

Termin-Tipp: 5.11. social media travel day

Empfohlen von Kristine

Am 5. November findet in Frankfurt der zweite social media travel day statt. Wir von Tourismuszukunft sind natürlich wieder mit dabei, wenn diese Social Media Konferenz für die Tourismusbranche stattfindet. Unseren Rückblick vom letzten Jahr findet ihr hier.

Was steht in diesem Jahr auf dem Programm? Günter wird das Thema User Generated Content präsentieren. Mein eigenes Thema steht aktuell noch nicht definitiv fest. Was aber fest steht: ihr könnt schon Tickets kaufen. Noch bis Dienstag, den 26.5. gibt es Super Early Bird Tickets. So, und jetzt sagt nicht wieder hinterher, ihr hättet von nichts gewusst 🙂 Wir sehen uns dann zum social media travel day in Frankfurt!

„Brillo“ – Googles Betriebssystem für das Internet der Dinge

Empfohlen von Johannes

Das Internet der Dinge ist unaufhaltbar im Kommen. Schon heute steuern einige ihre Heizung, Beleuchtung und den Rasenmäher mit dem Smartphone. Und das ist erst der Anfang, physische und virtuelle Welt verschmelzen immer mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten sind nur durch die Phantasie der Menschen begrenzt.

Home Automation, Schaubild zum Internet der Dinge
By Moayad tobase (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

In diesen spannenden Markt ist nun Berichten zufolge auch Google eingestiegen. Mit „Brillo“ entwickelt der Konzern ein Betriebssystem mit minimalen Hardwareanforderungen, speziell für den Zweck.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Google mit seinem Betriebssystem auch in diesem Markt erfolgreich etablieren wird. Zuzutrauen ist es den Jungs und Mädels aus Mountain View aber wohl mehr als den meisten Mitbewerbern. In jedem Fall gibt es der Entwicklung neuen Schub, wenn nun auch die großen Player beginnen aktiv mitzumischen.

Immer wieder TZonntags

 

Kategorien
Destinationen Marketing & Vertrieb Touristische Trends Veranstaltungen

Warum können landesweite innovative Strategien im Tourismus keinen Preis gewinnen?

Neue Wege beschreiten: Social Media ist ein Prozess und kein Projekt

„Ein Pfad, dem nur wenige folgen, führt zu höherem als eine Straße, die Tausende gehen.“ Nach diesem Leitmotto beschäftigt sich die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) bereits seit dem Jahr 2008  intensiv mit dem Thema Social Media. Im Jahr 2010 wurde das Thema ganzheitlich aufgegriffen und eine Social Media Strategie für den Endkunden (B2C) aber auch für Partner (B2B) erarbeitet