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Google Places, oder: wie man die Konkurrenz von der Karte fegt!

Schon im Juni diesen Jahres schaltete Google die City Pages online, eine Art Stadtportal, das verschiedene, schon vorhandene und neue Google-Dienste zusammenfasst. Es handelt sich dabei offensichtlich um einen Test, denn bisher sind nur sechs us-amerikanische Städte freigeschaltet. Im jeweiligen Stadtportal sind die Bewertungen lokaler Anbieter der Gastronomie- und Freizeitbranche in Places zu sehen.

Die Places sind hier benutzerfreundlicher zu durchsuchen als in der gewohnten Ansicht, wodurch man mehr Nutzer anzieht, die in Folge auch mehr Bewertungen schreiben sollten. Geschäftsinhabern fällt es so leichter, sich mit anderen Geschäften zu vergleichen und vor allem – optimieren, optimieren, optimieren! Gern helfen wir hier weiter! Weiterlesen hilft aber auch 😉

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VIR kritisiert Groupon-Aktion

Online-Gutscheindienste werden immer beliebter. Die bekannteste Schnäppchen-Plattform ist das US-Unternehmen Groupon, bei dem auch in Deutschland inzwischen 3,5 Millionen Nutzer registriert sind. Das Internet bzw. die Macht der Masse wird dabei zum Aushandeln von Mengenrabatten genutzt: Nur, wenn sich genug Interessenten für ein Angebot finden, kommt der Deal zustande. Mitglieder können so in mehr als 40 deutschen Städten Rabattgutscheine einlösen.

Groupon verbreitet sich auch im Tourismus immer weiter und lockt mit Ersparnissen von bis zu 80% gegenüber dem regulären Preis. Doch langsam werden auch erste kritische Stimmen laut. Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) rät den Verbrauchern, Rabattkonditionen bei Groupon-Aktionen genau zu prüfen und Gutscheine schnell einzulösen. Kürzlich hatte Groupon im Tourimus mit einer Aktion besonders für Furore gesorgt: Über das Online-Reisebüro Airfastticket hatte das Portal insgesamt 18.000 Flugtickets, darunter auch welche von Lufthansa und Air Berlin, mit Gutscheinen zum Preis von 19 Euro angeboten. Versprochen wurde dabei eine Ersparnis von 81 Euro pro Ticket. Dies würde einen Rabatt in Gesamthöhe von 1,45 Millionen Euro bedeuten, ein Preisnachlass, mit dem kein touristisches Unternehmen kostendeckend arbeiten kann.  Testanfragen des VIR haben zudem nur vier im Aktionszeitraum buchbare Angebote entdeckt, drei davon waren sogar teurer als bei einer direkten Buchung bei der jeweiligen Fluggesellschaft. Und bei dem einen günstigeren Angebot wurden nicht etwa die zugesagten 81 Euro, sondern gerade einmal 15 Euro gespart. Solche fragwürdigen Rabattaktionen können dann laut VIR der gesamten Online-Reisebranche schaden, da die allgemeine Seriosität von Rabatten bzw. Online-Angeboten in Mitleidenschaft gezogen wird.

Dies ist mal ein kritischer Aufhänger über Groupon zu schreiben. Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Dienst gemacht, wer hat im touristischen Umfeld bereits ein echtes Schnäpchen getätigt und wer hat bereits negative Erfahrungen gemacht. Wir freuen uns, wenn Ihr entweder hier eure Meinung schreibt oder eure Erfahrungen dazu bloggt.