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Immer wieder TZonntags: Ranking Faktoren 2015, Instagram & Hootsuite, Oldie but Goldie, Marketing Irrtümer, Elbeblogger

SEO Rankingfaktoren, Marketing-Irrtümer, Oldie but Goldie, Instagram & Hootsuite

Der Sommer ist da – und wie! Die Temperaturen klettern immer höher. Kurzerhand haben wir unsere Büros soweit möglich an die frische Luft verlegt und natürlich auch diese Woche wieder unsere Linktipps für Euch zusammengestellt.
Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Johannes  · Tipp von Catharina  · Tipp von Basti · Tipp von Kristine

Neu bei Immer wieder TZonntags: Unsere Veranstaltungs-Tipps. Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst. Direkt zu unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

SEO Ranking Faktoren 2015

Empfohlen von Florian

Searchmetrics hat die Ranking Faktoren 2015 veröffentlicht. Die wichtigsten Konsequenzen will ich hier zusammenfassen:

  • Die Relevanz von Backlinks nimmt ab
  • UX ist zentral für SEO
  • Social Signals sind ein Bonus für organische Rankings
  • exakte Keywords verlieren an Bedeutung
  • Holistischer Content ist der Schlüssel zum Erfolg

In der Konsequenz bedeutet das, die Content Strategie noch sorfältiger zu planen und Service Design in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen – dann ist man auch in der Suchmaschine erfolgreich.

Marketing Irrtümer

Empfohlen von Johannes

Diese Woche möchte ich Euch einen Artikel ans Herz legen, in dem mit einigen „klassischen“ Werbe-Irrtümern aufgeräumt wird:

  • Werbung muss bewusst wahrgenommen werden, um zu wirken
  • Werbung muss gefallen (irgendwie muss ich hier an einen süddeutschen Müsli Hersteller denken… )
  • Je auffälliger, desto wirksamer
  • Letztendlich hängt alles am Preis
  • Sex sells – bedingungslos

Diese fünf Fälle sind sicher nur Beispiele für die Vielzahl an pauschalen Annahmen, die sich in den Köpfen vieler (Marketing-) Verantwortlicher festgesetzt haben. Dass diese so detailliert und nachvollziehbar dekonstruiert wurden, finde ich gut.

Denn, wer sich und seine Marke nachhaltig verkaufen möchte, darf sich nicht nach pauschalen Annahmen richten, sondern muss höchst individuell den passenden Weg finden und gehen. 

 

Der (Miß)Erfolg des Elbebloggers der Deutschen Telekom

Empfohlen von Catharina

Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Blogger Relations und konnte in den vergangenen Jahren mehrere internationale Kampagnen, vorrangig mit Reise-Bloggern, umsetzen. Daher konnte ich über den auf www.lead-digital.de veröffentlichen Artikel über die Elbeblogger-Aktion der Deutschen Telekom nicht einfach hinweggehen. „Die kümmerliche Karriere der Elbeblogger“ (wobei es ja nur einer ist)  heißt es da und entsprechend dieser Überschrift ist das Resümee für die Aktion, speziell für das Engagement in Social Media, durchwachsen.

Grundsätzlich finde ich das schade, denn solche Äußerungen tun der noch immer vorhandenen Skepsis bzw. Unerfahrenheit in der Zusammenarbeit mit professionellen Bloggern nicht gut.  Davon abgesehen, ohne die genauen Details der Durchführung und Bewerbung der Aktion zu kennen, sind mir zwei Aspekte ins Auge gefallen. Die Ziele der Aktion waren, und das bestätigt der Blogger Tobias Schwarz im Interview, einerseits Aufmerksamkeit zu generieren und andererseits Aufklärung für die vielfältige Breitbandversorgung und wie sie Menschen nutzen zu betreiben, somit klassische PR. Des Weiteren scheinen mehr Traffic auf dem Netz-Blog der Telekom sowie auch „weiche Faktoren“, wie die erstmalige Zusammenarbeit mit einem Blogger, relevant gewesen zu sein. Speziell diese beiden Ziele werden seitens der Telekom  in ihrer Erreichung als sehr positiv bewertet. Somit ist es aus meiner Sicht nur die halbe Wahrheit sich allein auf die Social Media-Zahlen als Erfolgskriterium zu beziehen.

Welche gigantische Reichweite, speziell zu diesem Thema, konnte man mit einem Blogger (Technik-Experte) erwarten?  Eine Blogger-Aktion kann eine gelungen PR-Aktion sein, jedoch ist sie nicht automatisch eine erfolgreiche Social Media-Kampagne. Genau hier gibt es immer noch ein Missverständnis, denn sobald Online- und damit Social Media Kanäle bespielt werden und dazu dienen sollen eine Aktion „groß“ zu machen, ist das keine Aufgabe der PR-Abteilung mehr sondern des Online Marketings. Die Geschichten, die auch bei dieser Aktion offensichtlich erzählt werden sollten, müssen zielgruppenspezifisch im geeigneten Format in die richtigen Social Media-Kanäle und das unabhängig ob Blogger-Projekt oder nicht.

Oldie but Goldie

Empfohlen von Bastian

Heute gibt es zur Abwechslung mal nichts zu meinem Steckenpferd eLearning sonder mal eine nette Geschichte:

Das Silicon Valley ist ja nicht gerade ein Spielplatz der älteren Semester und Hightech-Unternehmen mit vielen jungen Kreativen reihen sich hier Tür an Tür. Umso überraschender, dass jetzt eine 91-Jährige es dort geschafft hat, noch einmal richtig Karriere zu machen!

Barbara Beskind hatte Zeit ihres Lebens den Traum, Erfinderin zu werden. Sprichwörtliche Gehversuche in diesem Umfeld machte sie bei der Entwicklung von Gehhilfen für Veteranen. Vor zwei Jahren schickte sie eine Initiativbewerbung an IDEO und wurde promt eingestellt.

Seitdem fährt sie einmal wöchentlich aus dem Altersheim mit dem Bus ins IDEO-Lab und kreiert Produkte für die ältere Zielgruppe. Beispiel: Brillen, die sehschwachen Menschen beim Erkennen von gespeicherten Personen helfen.

Sie selbst sagt: „Ich glaube, das ist eines der besten Kapitel in meinem Leben!

Instagram jetzt auch in Hootsuite verfügbar

Empfohlen von Kristine

Einige Funktionen bei der Fotoplattform Instagram werden schmerzlich von den Usern vermisst (siehe auch Instagram – diese Features fehlen), unter anderem:

  • Uploads können nicht vorgeplant werden.
  • Wer einen privaten und einen Business-Account nutzt, muss sich ständig aus- und wieder neu einloggen.

Instagram ist jetzt in Hootsuite integriert. Damit sollte der Einsatz von Instagram jetzt für alle, die Hootsuite als Social Media Dashboard nutzen, einfacher werden. Ist dem so?

Folgende Funktionen bietet dir Hootsuite für Instagram an:

  • Vorplanen und Instagram-Fotos veröffentlichen
  • Interaktionen mit anderen Instagramern
  • Du kannst deinen Instagram-Account via Hootsuite im Team gemeinsam nutzen
  • Du kannst einen Team-Workflow für Instagram anlegen bspw. mit extra benötigten Freigaben (Hootsuite Pro bzw. Enterprise)

 

Ganz von selbst funktioniert das Vorplanen allerdings dann doch nicht: Pro Foto ist noch eine individuelle Freigabe zum geplanten Zeitpunkt notwendig:

Instagram & Hootsuite
Posten via Hootsuite: Freigabebestätigung via Instagram

 

Und auch das Problem in der Verwaltung mehrerer Accounts ist noch nicht wirklich gelöst:

Wenn Sie mehrere Instagram-Konten gleichzeitig verwalten, wird Ihr Foto automatisch auf dem Account veröffentlicht, bei dem Sie über Ihre Instagram-App gerade angemeldet sind (auch wenn das ein anderes Konto ist, als das, das Sie in Hootsuite ausgewählt haben). Achten Sie also darauf, dass Sie beim richtigen Instagram-Account angemeldet sind.

 

Heißt: Instagram und Hootsuite funktioniert vor allem, um mehrere Streams (Followings, Hashtags, Standort) im Überblick zu behalten und zu interagieren. Für Uploads bei Instagram ist Hootsuite hingegen noch immer nur bedingt geeignet.

Alle Infos gibt es im Blog von Hootsuite und in der zusätzlichen Erklärung, wie das Ganze funktioniert.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Max Laborenz, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

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Destinationen Marketing & Vertrieb

Kleines Budget, große Aufmerksamkeit: Wie Obermutten via Facebook weltbekannt wird

In der Offline-Welt ist es kaum möglich, mit wenig Geld Aufmerksamkeit für sich zu erzeugen, online ist es umso leichter. Das 80-Seelen-Örtchen Obermutten liegt auf 1863m in den Bergen der Schweiz und seine Fanpage Obermutten  konnte innerhalb eines Monats fast 8.500 Fans gewinnen – ganze 105 Fans pro Einwohner. Das ist auch kein Wunder, denn die Gemeinde hatte eine gute Idee (oder besser gesagt eine Agentur für die Gemeinde): Das Bild jedes einzelnen Facebook-Fans wird ausgedruckt und dort auf den Gemeindeschaukasten “Anschlagkaschtle” gepinnt. Wie das alles genau funktioniert, erklärt der Gemeindepräsident in bestem Schwyzerdütschhochauthentisch und hochsympathisch –  einfach ein Pflichtvideo!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=QEjoA_695Fo[/youtube]

Inzwischen musste diese reale Facebook Pinnwand schon um eine ganze Stallwand erweitert werden, und die Gemeinde stellt auf ihrer Facebookseite in hoher Frequenz Bilder ihrer Fans ins Netz, die sich sehr darüber freuen, dass sie vom heimischen Computer aus ein bisschen Teil des idyllisch gelegenen, ruhigen Ortes werden können.

Um die Fans auch tatsächlich in den Ort zu locken, wird jedem Fan, der nach Obermutten kommt, ein Kaltgetränk kostenlos angeboten. Das lässt den Ort als ganz besonders gastfreundschaftlich erscheinen und macht Lust, im Hotel des Ortes zu übernachten oder Brotzeit zu machen. Der Hotelier – erster „Fan“ des Ortes, im Video der Mann im grünen Hemd – bekommt gratis Imagewerbung, die einen unbezahlbaren Vorteil  gegenüber anderen Werbeformen hat: Sie schafft es tatsächlich, dass die Gemeinde einzigartig wirkt, wodurch er aus den Preiskampf mit anderen Hotels der Region weitgehend „raus“ ist. Gäste, die bei ihm übernachten, bezahlen für den besonderen Mehrwert, im „echten“ Obermutten „aus dem Internet“ zu schlafen, das es sogar in Japan in die Abendnachrichten schaffte.

Auch wenn es schade ist, dass die Initiative zur Aktion nicht von Obermutten, sondern von der örtlichen Tourismusorganisation Graubünden Ferien in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt/Limmat ausging, ist sie exemplarisch dafür, wie man auch mit kleinem Budget weltweit auf sich aufmerksam machen kann – nur mit einer guten Idee, ohne großes Budget. Oberstaufen hat das im letzten Jahr mit der StreetViewTorte ebenso idealtypisch vorgemacht.

Was wirklich zählt ist Mut neue Wege zu gehen und alte Zöpfe abzuschneiden! Innovativ zu sein und den Mitarbeitern in den touristischen Organisationen Vertrauen zu schenken! Ideen hat jeder – Umsetzen können Sie allerdings nur Wenige!

Liebe Grüße

Florian & Melanie

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MaFo/ Marktentwicklung News & Infos

Internetwerbung boomt in der Krise – der Tourismus mittendrin!!!

Die Bitkom hat mal wieder Zahlen veröffentlicht – die Internetwerbung boomt auch in der Krise – siehe Grafik: