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Digitale Firmenkultur, der „richtige“ Influencer, LinkedIn Video, Mobilität – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Der Sommer in Deutschland hält an… wir finden das toll. Unser „Immer wieder TZonntags“ hat in dieser Woche nur vier Beiträge, da viele Kollegen in Europa im Urlaub draußen (Schweden, London, Slowakei, etc.) unterwegs sind – bewusst auch mal ohne Netz. Trotzdem sind tolle Links zusammengekommen – viel Spaß beim Lesen.

Firmenkultur determiniert Digitalerfolg

Empfohlen von Florian

Eine Studie von McKinsey visualisiert eindeutig, was wir schon lange predigen – die Firmenkultur ist die größte Barriere im Kontext des Digitalen Wandels. Deshalb enthält unser zentrales Denkinstrument für Digitalisierung in Unternehmen, unser Ringmodell, einen Ring „INTERN“. Leider arbeiten aber zuwenige Unternehmen exakt an dieser offensichtlichen Problemstellung, sondern fokussieren sich auf operative Fragestellungen – an denen sie dann aufgrund der fehlenden Firmenkultur scheitern.

Die Firmenkultur ist größte Barriere für Digitalerfolg (Quelle: McKinsey)

LinkedIn Video – nur für perfekte Imagefilme?

Empfohlen von Günter

Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Mobile Video unternimmt LinkedIn: Laut Ankündigung im LinkedIn Blog können demnächst Videos direkt in der mobilen App aufgenommen oder hochgeladen werden.

„Spontane Videos auf LinkedIn – nur selten eine gute Idee“, kommentierte prompt t3n in seinem Beitrag über LinkedIn Video – Wie das Business-Netzwerk zum Youtube für Berufliches werden will. Darin liest man etwa: „Achte gerade im beruflichen Umfeld auf professionelles Auftreten: Wackelige Aufnahmen mit Hintergrundgeräuschen sind selbst bei Konferenzen und Messen kaum akzeptabel (und führen zu erhöhten Abbruchquoten).“

So ganz gehe ich mit der Meinung von t3n nicht konform. Wenn LinkedIn jetzt ausschließlich als Kanal für perfekte Imagefilme herhalten muss, dann wird der Newsfeed an Fadesse nicht zu überbieten sein … Schließlich gibt es im Jahr 2017 auch B2B-Kommunikation abseits von Anzug, Krawatte und Lauftext. Weil Video heutzutage mehr können muss als animierte Hochglanzbroschüren zu liefern.

Dass die „deutsche“ Auffassung von Business ein grundlegendes Missverständnis dessen ist, was sonstwo in der Welt passiert, belegt auch das Video, mit dem LinkedIn selbst seinen Video-Service ankündigt: Da steckt eine ganz andere, unmittelbare Video-Philosophie dahinter! Und: Selbstverständlich ist die LinkedIn App zum Hochladen von mobil erstellten Videos gedacht – und nicht für überproduzierte Image-Spots. Also: Mehr Mut, liebe „Business“-Filmer – gerade bei Video ist „Think outside the box“ notwendig!

Linkedin Video

 

Wie finde ich den „richtigen“ Influencer und zu welchem Preis?

Empfohlen von Catharina

Da dieser Artikel in der vergangen Woche online ging und das Thema vielen unter den Nägeln brennt, sei an dieser Stelle noch einmal darauf verwiesen. „Wie finde ich den „richtigen“ Influencer und zu welchem Preis?“

Wer ist der ‚richtige‘ Influencer – keine leichte Frage? (Foto: Greg Snell)

Beim Influencer Marketing diskutieren wir viel über Reichweite und wie diese die Auswahl bestimmt. Ist das sinnvoll? Ist die Reichweite wirklich ein aussagekräftiges Kriterium? Wird durch die mehrheitliche Reduzierung auf diesen KPI (Leistungskennzahl) nicht viel ‚übersehen‘ was eine Zusammenarbeit erfolgreich macht bzw. machen würde? Im Artikel lest Ihr dazu mehr.

Tourismus NRW & der Mobilitäts-Trend

Empfohlen von Kristine

Der Tourismus NRW e.V. hat diese Woche in seinem zweimal jährlich erscheinenden Trendmagazin das Thema „Mobilität im Tourismus“ aufgegriffen. Neue Mobilitätsformen werden ebenso vorgestellt wie konkrete Best-Practice-Beispiele. Für eilige Leser gibt es darüber hinaus ein Fazit in 11 Thesen.

Zukunft? Trends? Wo?
Zukunft? Trends? Wo? (Foto: Greg Snell)

Was ich bei diesem Linktipp – neben dem inhaltlichen – besonders mag: Tourismus NRW informiert mit diesem Online-Magazin seine Partner über generelle Trendthemen, zeigt die Verbindung zum Tourismussektor auf und macht über die konkreten Beispiele die direkte Umsetzung für Organisationen und Unternehmen einfacher. Damit nimmt Tourismus NRW neben der Informations-Funktion auch eine Rolle als Impulsgeber für seine Partner wahr.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

 

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Trends 2017: Das Tourismuszukunft-Team gibt einen Ausblick

Ein Neujahrsempfang besteht normalerweise aus Sekt. Unser digitaler Neujahrsempfang bestand aus 10 Themen, welche das Team von Tourismuszukunft am 17.01.2017 live und in Farbe präsentierte.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung.

Auf Slideshare findet ihr alle gezeigten Präsentationen:

Digitaler Neujahrsempfang 2017 from Realizing Progress

Da diese Folien aber teilweise ohne den gesprochenen Text nicht sooo viel aussagen, gibt es ebenso einen Überblick über die Inhalte, nebst jeweils einem Link zum entsprechenden Screencast.

Neuer Netzwerkpartner Pascal Gebert

Zum Start unseres Neujahrsempfangs 2017 stellte sich unser neuer Netzwerkpartner aus der Schweiz vor, Pascal Gebert. Mehr über ihn erfahrt ihr in seinem Blogartikel. Herzlichen willkommen, Pascal (mit Betonung auf der ersten Silbe, wie wir alle bereits gelernt haben)!
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Pascal Gebert, der Schweizer im Team von Tourismuszukunft stellt sich vor
Pascal Gebert, der Schweizer im Team von Tourismuszukunft, stellt sich vor

Künstliche Intelligenz

Ein übergreifendes Thema, das Einfluss auf alle Lebensbereiche hat: Künstliche Intelligenz. Wer mit Siri oder Google Now kommuniziert, nutzt diese bereits. Oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Welchen Einfluss künstliche Intelligenz zukünftig auf den Tourismussektor haben wird, zeigt Johannes Böhm auf.
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Johannes Böhm von Tourismuszukunft über Künstliche Intelligenz
Johannes Böhm von Tourismuszukunft über Künstliche Intelligenz

Die Website im Wandel

Die Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz beeinflusst ganz klar unser Suchverhalten im Web. Statt zu tippen, wird gesprochen. Die Suchmaschinen, allen voran Google, entwickeln sich rasend schnell weiter. Welchen Einfluss hat dies auf die eigene Website und ihre Ausrichtung? Roland Trebo gibt Antworten.
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Die Rolle der DMO – #Change4Destination

Die technischen Entwicklungen beeinflussen natürlich nicht nur die Rolle der eigenen Unternehmenswebsite. Diese sowie die generellen gesellschaftlichen Entwicklungen sorgen ebenso für einen Wandel, was die Rolle der DMOs anbetrifft. Im Rahmen eines Think Tanks wurden unter dem Schlagwort #Change4Destination 13 Thesen hierzu definiert. Catharina Fischer gibt Einblicke in die digitale DNA erfolgreicher Standorte.
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Produktqualität mit digitalen Tools messen

Für einen Erfolg unabdingbar: ein gutes Produkt. Um dessen Qualität steigern zu können sind diverse digitale Tools möglich, um die aktuelle Produktqualität zu messen bzw. konkrete Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Benjamin Gottstein liefert ein paar Beispiele hierzu.
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Storytelling – aber richtig

Von den Kanälen zu den Inhalten. Was wollen wir eigentlich in den verschiedenen Kanälen erzählen? Kristine Honig plädiert dafür, sich des Themas Storytelling noch einmal anzunehmen – auch wenn viele dies aktuell unter Bullshit Bingo ablegen würden.
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Mobiles Storytelling

Vom Storytelling geht es weiter zum mobilen Storytelling. Natürlich präsentiert von Mr. Twitter, Günter Exel. Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet mobiles Storytelling? Und dabei geht es definitiv nicht nur um Twitter!
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Günter Exel und Luther - beim mobilen Storytelling eine logische Kombination
Günter Exel und Luther – beim mobilen Storytelling eine logische Kombination

Facebook Content & Werbung

Facebook, der Riese unter den Social Networks. Und ebenso ständig im Wandel und in Weiterentwicklung begriffen. Michael Faber zeigt, wie Facebook Content funktioniert. Dass hier mehr möglich ist, als nur der übliche Standard-Post. Und dass auch dass Anzeigensegment von Facebook einige Möglichkeiten bietet.
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eLearning mit Virtual Reality

So viele Veränderungen – wer soll da noch den Überblick behalten? Und wie kann dafür gesorgt werden, dass die verschiedenen Mitarbeiter im Tourismussektor auf dem aktuellen Stand sind? Bastian Hiller erläutert hierfür die Vorteile von Virtual Reality eLearning. Weist jedoch ebenso auf die Grenzen dieses Formates hin.
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Haltungssache – Digitale Führungskultur

Um die Mitarbeiter auf die kommenden technischen Entwicklungen vorzubereiten, braucht es eine entsprechende digitale Führungskultur. Die Daten in der Präsentation von Florian Bauhuber zeigen, dass es hieran noch deutlich mangelt.
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Übrigens: Wer ordentlich mitgezählt hat, kommt bisher nur auf zehn statt elf Tourismuszukunft-Netzwerkpartner. Catherina Langhoff ist bei uns eher hinter den Kulissen statt vor der Kamera tätig. Aber wie es oft gilt:  Ohne sie würde vieles nicht so laufen, wie es läuft. Sie hält uns anderen quasi den Rücken frei.

 

Bei Fragen zu den einzelnen Themen könnt ihr euch gerne direkt an die jeweiligen Kontaktpersonen wenden. Ob per Mail, via die diversen Social-Media-Kanäle oder gerne auch mit einer Terminanfrage für die ITB – wir freuen uns auf euch! Und wir freuen uns schon darauf, all die zahlreichen Entwicklungen gemeinsam mit euch zu gestalten!

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Der Google Hotelfinder – jetzt in den deutschen Suchergebnissen integriert

Ein seit längerer Zeit viel diskutiertes Thema ist der Google Hotelfinder. In den letzten Tagen überschlugen sich die Diskussionen. Neuerdings ist der Google Hotelfinder bei allen Suchanfragen mit dem Stichwort „Hotel“ fest verankert und wird automatisch in den Suchergebnissen angezeigt. Bei jeder wirklich vertriebsrelevanten Google Suche zum Thema Hotels taucht nun also der Hotelfinder auf. Die URL www.google.com/hotels spielt bei der Verbreitung des Hotelfinders keine große Rolle. Bei Verwendung von Synonymen oder ähnlichen Begriffen (beispielsweise Unterkunft, Hostel, Jugendherberge, etc.) wird die „alte, bekannte“ Ergebnisliste ohne den Google Hotelfinder angezeigt. Der meiste Traffic auf dem Hotelfinder kommt also über die organische Google Suche. Wie schon in früheren Blogartikeln erwähnt, wurden lange Versuche über die optimale Einbindung des Google Hotelfinders durchgeführt. Gibt man nun in die normale Google-Suchfunktion das Wort „Hotel“ in Verbindung mit einer Stadt ein, erscheint direkt nach den bezahlten Adwords-Anzeigen der neue Google-Hotelfinder, wie hier am Beispiel von Berlin gezeigt. Die anderen organischen Treffer werden gewaltsam nach unten gedrängt.

 

 

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Geocaching im Tourismus

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen hat mich Anfang November zu Ihrer Schulungsveranstaltung für die Partner der Marke „Familienurlaub in Sachsen“ eingeladen. Das Thema über das ich sprechen durfte war „Geocaching im Tourismus“.

Doch was bedeutet eigentlich Geocaching?

Laut Wikipedia ist Geocaching als eine Art moderne Schnitzeljagd oder auch elektronische Schatzsuche anzusehen. Dabei sollen sogenannte „Caches“ (Verstecke) anhand von geografischer Koordinaten mit einem GPS-Gerät gefunden werden. Die Koordinaten werden auf verschiedenen Portalen im Internet veröffentlicht. Zu den größten Portalen gehören www.geocaching.com und www.opencaching.com. Es gibt aber inzwischen auch einige regionale Webseiten wie zum Beispiel www.sachsencacher.de oder www.geocaching-franken.de, auf denen touristische Organisationen die regionalen Geocacher erreichen können.

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iPad 2 und der Tablet Boom – Auswirkungen für den Tourismus?

Der Branchenverband BITKOM rechnet im laufenden Jahr 2011 mit 1,5 Millionen verkauften Tablet-PCs in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr wäre dies nahezu eine Verdopplung der Verkaufszahlen. Und auch für 2012 wird eine weitere Steigerung der Absatzzahlen prognostiziert. Insgesamt sollen 2011 15 Millionen PCs verkauft werden. Tablet-PCs erreichen dabei einen Anteil von 10% am gesamten PC-Markt, Netbooks verlieren mehr und mehr an Bedeutung, genau wie stationäre PCs.