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Restaurants in der AirBnB-App, 5000mal @Tourismusblog, virtuelle TI, Wahlkampf auf Facebook – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

5000mal @Tourismusblog

Empfohlen von Günter

5000 Tweets in 9 Jahren: @Tourismusblog, der Twitter-Account von Tourismuszukunft, feierte diese Woche Jubiläum!

5000 Tweets – das mag nicht viel klingen: Kristine kommt auf ihrem persönlichen Account @KristineHonig auf 25.900, ich selbst mit @guenterexel auf 31.100. Doch was wir auf unserem Tourismuszukunft-Sammelaccount posten (bzw. retweeten), ist immer eine Einladung zur näheren Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema.

Also: Sollte es da draußen noch irgend jemand geben, der @Tourismusblog nicht folgt … You know what to do!

 

Wahlkampf auf Facebook

Empfohlen von Catharina

Sicher habt Ihr es auch schon gesehenen. Auf Facebook tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder eine Meldung in meinem Feed auf (siehe unten). Diese bot mir an, mir die einzelnen Positionen der Parteien – zu den unterschiedlichsten Themen – in kurzen Statements anzuschauen.

Informationen zu den Parteien auf Facebook

Unabhängig von den direkten Posts der Parteien über ihre eigenen Seiten, konnte man so – ähnlich wie beim Wahl-O-Mat– sich relativ schnell einen Überblick verschaffen. Was mir dabei zu denken gab, ist die Kürze der Aussagen und damit die Oberflächlichkeit mit der hier informiert wird. Sicher ‚mundgerecht‘ für unsere Aufmerksamkeitsspanne von gerade einmal 8 Sekunden – doch ist das wirklich ausreichend?

Was darf man bei dem Thema Digitalisierung erwarten?

Vielleicht als letzte Entscheidungshilfe – mal vorausgesetzt das man sich die Wahlprogramme wirklich angesehen hat – und damit eine Art Erinnerung. Doch mit dem Wissen, dass immer mehr Menschen Informationen ausschließlich über Kanäle wie Facebook beziehen, ganz schön beängstigend. (Die Aussagen zur Digitalisierung sind es auch. Es gibt bei keiner Partei wirkliche Konzepte zu diesem Thema.)

Restaurants mit der Airbnb App reservieren

Empfohlen von Pascal

Dass Airbnb zur umfassenden Reiseplattform werden möchte, ist seit der Lancierung von Airbnb Trips bekannt:

The ability to book reservations at a curated selection of restaurants is part of our ongoing commitment to focus on the entire trip, not just homes, and follows the launch of Experiences last year.

Durch die Partnerschaft mit Resy können nun 650 Restaurants in der USA direkt innerhalb der App gebucht werden. Wann und ob diese Funktion nach Europa kommt ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Die virtuelle Tourist-Info

Empfohlen von Kristine

Ich bin gerade auf dem Rückweg vom Niedersachsencamp in Wolfenbüttel (mehr Infos dazu gibt es nächste Woche hier bei uns im Blog). Eine Session dort beschäftigte sich mit der Zukunft der Tourist-Info. Im Prinzip ging es um die Frage: Braucht es das noch oder kann das weg?

Eine spannende Diskussion, die sich hieraus entwickelte und wo vor allem die Frage nach der Aufgabe einer Tourist-Info im Mittelpunkt stand. Im Rahmen der Session wurde auf den neu entwickelten „Digital Showroom“ in Thüringen verwiesen:

Von der interaktiven Thüringen-Karte bis hin zu audiogestützten VR-Brillen werde der Showroom alle technologi­schen Möglichkeiten nutzen, um Thüringen interaktiv erfahrbar und erlebbar zu machen, so Tiefensee.

Eine Tourist-Information also, welche – neben persönlicher Beratung und Print-Informationsmaterial – diverse digitale Möglichkeiten nutzt, um den Gast zu inspirieren und informieren. Ab Dezember dieses Jahres kannst du einen längeren Umsteigestopp im Thüringer Bahnhof also perfekt in Thüringens neuem „digitalem Schaufenster“ verbringen.

Mehr Infos hierzu gibt es auf dem Tourismusnetzwerk Thüringen oder in diesem Video auf YouTube:

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Zehn Jahre touristisches Bloggen – explizit KEINE Liebeserklärung.

Wow – wie die Zeit vergeht. Zehn Jahre wird heute am 21. September unser Tourismusblog alt: 1671 Blogbeiträge, 5.615 Kommentare, unzählige Stunden Arbeit und jede Menge Ideen stecken darin. Jens Oellrich und meine Wenigkeit hätten nicht gedacht, dass das so eine Erfolgsgeschichte wird – und vor allem so eine lange. Ich möchte diese zehn Jahre zurückblicken, aber auch generelle Entwicklungstendenzen für das touristische Bloggen davon ableiten – und keine Liebeserklärung aussprechen!

Tourismusblog
Unsere Webseite – ein Blog von Anfang an (c) GregSnell

2006-2008: Die Zeit der Pioniere

2006: Twitter erblickte das Licht der Welt, Facebook war noch in den Kinderschuhen, YouTube feierte den ersten Geburtstag. Die Blogger-Szene v.a. im Tourismus war überschaubar. Neben uns schrieben damals im deutschsprachigen Raum nur ausgewählte Akteure wie z.B.  Niclas Götz mit seinem Touristikblog, Detlev Mayer mit seinem Travel Technology-Blog und Karin Schmollgruber mit ihrem Passion PR-Blog über digitale touristische Themen. Nach unserer damaligen Einordung, die übrigens auch heute noch sehr gut funktioniert, waren das alles B2B-Blogs, mit einem klaren Fokus auf der Kommunikation von Wissen, Erfahrungen und Neuigkeiten, der Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens/ Experten und der Marke und der Schaffung neuer Netzwerke und Kontakte. Die C2C-Szene war noch mehr als überschaubar (erste Akteure waren hier der Gastrogewerbe Gedankensplitter oder Le Gourmand). Einen internationalen Überblick versuchte die T-List – daraus entstand auch der erste Blogger Summit auf der ITB 2008 – und wir mittendrin.

2008-2010: Der Gipfel der überzogenen Erwartungen

Dann begann die Zeit der überzogenen Erwartungen an Blogs – jedes Unternehmen, das innovativ sein wollte, begann das Medium für seine Zwecke in Wert zu setzen. In Deutschland wurden ausgewählte Tech-Blogs sogar für 46.902 Euro verkauft – ohne Redakteur, nur der Name und die alten Inhalte – verrückt aus heutiger Perspektive. Auch im Tourismus griff das Blogphänomen um sich. Zahlreiche Akteure auch im Tourismus starteten mit viel Enthusiasmus ihre Blogaktivitäten, wie z.B. das Lammertal,  der Salzkammergut Glücksgeschichten Blog oder der Wanderblog in Rheinland-Pfalz. Bezeichnend, dass keiner dieser drei genannten Blogs heute mehr online ist – aber zum Tal der Tränen kommen wir noch. Auch im B2B-Bereich wurden zahlreiche Blogs ins Leben gerufen – insbesondere Medien (fvw eblog), Agenturen und Dienstleiter sind hier zu nennen. Ebenso begann im C2C-Bereich der große Hype. Jeder, der etwas schreiben konnte, nutzte einen Blog, um von seinen Urlauben zu berichten.

2011-2012: Das Tal der Tränen

Viele Blogs schliefen ein – das Tal der Tränen war da. Bloggen ist harte Arbeit und kein Zuckerschlecken. Das merkten die Akteure nachdem der erste Enthusiasmus verflogen war. Strukturelle und strategische Schwächen (unangepasste Organisations- und Personalstrukturen, unklare Markenidentitäten,  etc.) wurden bei vielen Akteuren offensichtlich. „Was sollen wir denn erzählen? Wer kümmert sich denn um den Blog? Das bringt doch eh nichts… wir bekommen eh kein Feedback. Andere können das eh viel besser.“ Zusätzlich läuteten große Player wie Facebook und Google den Angriff auf Blogs ein und reduzierten konsequent die organische kostenlose Sichtbarkeit zu Gunsten eigener Dienste und Technologien. In der Konsequenz reduzierte sich die Zahl der aktiven B2B- und B2C-Blogs bzw. transformierte sich das Bloggen.

2013-2016: Der Pfad der Erleuchtung

Glaubwürdigkeit, Persönlichkeit und relevante (markenkonforme & zugängliche) Geschichten – das war immer unser Tenor für erfolgreiches Bloggen, und er ist es heute noch.  Viele (Content-) Elemente, die früher ausschließlich auf Blogs auftauchten, findet man allerdings heute auf vielen digitalen touristischen Angeboten/Websites/Kanälen. Man nennt es markenkonformes Storytelling oder Content-Marketing und es ist Bestandteil zahlreicher ausgezeichneter Kommunikationskonzepte wie z.B. Südtirol bewegt oder relevanter Bestandteil existenter Webpräsenzen, wie z.B. im Allgäu. Aber nicht nur die Denkweisen sind überall – nein, auch die Technologie hält Einzug in den Tourismus. Hotelwebsite-Frameworks auf WordPress setzen sich zusehends durch, die Bayern Tourismus Marketing entwickelt einen neuen Portalauftritt auf WordPress-Basis. Erfolgreiche Portale wie Urlaubsguru nutzen erfolgreich – trotz zahlreicher Restriktionen – das BlogCMS.

Aber auch der C2C-Bereich erlebte seine Erleuchtung. Das betreiben eines „erfolgreichen“ Reiseblogs erfordert Zeit, Geld und viel Leidenschaft. Die Professionalisierung ist im Tourismus angekommen. Kollektive gründen sich, Kodexe werden verabschiedet und die Akteure entwickeln Ansprüche an die Branche – und umgekehrt. Blogger sind heute oft keine ausschließlichen Blogger mehr. Ihre Akzeptanz richtet sich sehr oft nach der Reichweite auch in anderen sozialen Medien (instagram, Facebook oder Snapchat) – C2C-Blogger sind zu Influencern mit unterschiedlichen Schwerpunkten geworden – der Blog nur einer von vielen Kanälen – und oft gar nicht mehr der Wichtigste.

Quo vadis touristisches Bloggen?

Eine extrem spannende Frage in Zeiten von Schema.org, Google AMP und Facebook Instant Articles, da sich vieles nachhaltig radikal verändern wird. Die Loslösung des Inhalts vom Design-Rahmen ausgelöst durch die neuen Spielregeln der Global Player haben wir ja mehrfach bebloggt. Die Konsequenzen für die Inhaltsebene ist offensichtlich – Qualität, Qualität, Qualität.  Es geht um die Geschichten & Inhalte, die wir erzählen, und das mehr denn je. Ein Blog ist hierfür nach wie vor ein wunderbar Ort – einer von vielen. Es nicht mehr wichtig, ob es ein Blog oder eine Website oder ein anderer hoheitlicher Kanal ist, auf dem die Inhalte kommuniziert werden. Vielleicht ist es zukünftig auch gar nicht mehr wichtig, ob der Kanal hoheitlich ist oder nicht – d.h. man volle Kontrolle über den Rahmen bzw. die Inhalte an sich hat. Wir werden sehen – das ist das schöne an der (Tourismus-)Zukunft;

Liebeserklärung
Bloggen – echte Liebe? (c) Greg Snell

10 Jahre Tourismusblog – explizit KEINE Liebeserklärung!

10 Jahre Blog – viel Schweiß und Arbeit. Und auch heute nicht einfach in der Organisation und Abwicklung. Ob es den Tourismusblog in 10 Jahren noch gibt – keine Ahnung! Das ist auch aus unserer Sicht nicht so wichtig: unsere Mission, den Tourismus digitaler werden zu lassen und nachhaltig Spuren zu hinterlassen, hängt nicht vom Tool oder Kanal ab. Wir lieben die digitale Kommunikationswelt und werden sie für uns und unsere Mission in Wert setzen, ob das nun ein Blog ist, Snapchat, Facebook oder instragram. Oder was auch immer noch kommen mag…

Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft über digitale Innovationen zu schreiben – und natürlich auf den Dialog mit Euch!

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News & Infos Technik/ Web & Tech

Ein neuer Anfang… endlich!

Seit Jahren begleiten wir unsere Kunden bei Relaunch-Prozessen. Die eigene Seite haben wir seit 2008 unverändert gelassen. Es war nicht so, als hätten wir es nicht mehrfach versucht. Zwei (fast) fertige Seiten waren das Ergebnis – allerdings haben uns jedesmal die Ereignisse im realen Leben überholt. Auch im Mai 2013 hatten wir eine fertige Seite entwickelt um unsere damaligen drei Unternehmen ins rechte Licht zu rücken – der Wandel zum Netzwerk-Unternehmen und die Restrukturierung von Tourismuszukunft kam uns dazwischen.

Desgin Webseite

Viel Herzblut, Arbeit und auch einiges an Geld ist in die Entwicklung der unterschiedlichen Designs bzw. Webseiten geflossen. Herzlichen Dank diesbzgl. auch die Agenturen deren Arbeit (bitExpert, Figge & Schuster) nicht das Licht der Welt erblickte. Natürlich auf nochmal herzlichen Dank an alle Kollegen, die an den Projekten beiteiligt waren.

Uns war aber klar, dass nach 6 Jahren es Zeit wurde ein neues Look&Feel einzuführen (flach, ohne Schatten, etc.)- sowohl im Offline als auch im Online-Bereich. Erste Elemente wurden bereits zum Tourismuscamp  in Form von Visitenkarten sichtbar.

Dank Jakob Schneider konnten wir ein digital affines Design entwickeln – aber nicht nur für unsere Visitenkarten, sondern für alle unsere Vorlagen (Präsentationen, Dokumente, etc.). Am offensichtlichsten werden die Veränderungen allerdings bei unserem Webauftritt selbst sein. Unser Blog wird klarer als Tourismusblog positioniert – wir haben diese Marke bereits immer getragen, werden sie zukünftig nun noch stärker in Fokus der Kommunikation stellen und gleichzeitig klar von unserer Brandpage trennen. Auf dieser Brandpage im One-Pager-Konzept wird erklärt, was wir machen bzw. wer wir sind!

4 Stufen zum Erfolg

Unser Vierklang aus Beratung, Analyse, Schulung und Umsetzung strukturiert diesen One-Page und auch unsere alltägliche Arbeit. Wir freuen uns, dass diese Komponenten jetzt deutlich sichtbar werden – ebenso wie die Produkte in den jeweiligen Bereichen. Wir freuen uns ebenso sehr auf Feedback und Fragen zu den jeweiligen Produkten. Und natürlich auch über jegliche Anmerkungen, Kritik oder Meinungsäußerung – natürlich auch positiv! Achja, und natürlich ist alles noch Beta… also falls Euch was auffällt, lasst es uns wisssen.

Euer Tourismuszukunft/Tourismusblog-Team!