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Alles wieder analog? Bitte nicht! Warum die Zukunft der Zusammenarbeit analog UND digital ist

Auf wie vielen Events zuletzt dieser Satz zu hören war: „aber bald treffen wir uns alle wieder normal. Also analog bei uns im Meetingraum.“ Vielleicht geht es dir wie mir und dir fällt bei einem solchen Satz fast die Kaffeetasse aus der Hand. Mein spontaner Gedanke sofort: „Alles wieder offline? Bitte nicht!“

Versteh mich nicht falsch: ich liebe es, vor Ort Menschen zu treffen. Auf Barcamps zwischen den Sessions auf dem Gang zu plaudern und neue Gesichter zu treffen. Oder nach einem Workshop mit Kund*innen gemeinsam essen zu gehen, die lokale (Ess-)Kultur kennen zu lernen und auf persönlicher Ebene ein besseres Gespür füreinander bekommen.

Aber wir haben so vieles gelernt über Meetings, Events und gelungene Zusammenarbeit aus über einem Jahr, in dem wir unser Leben vor allem in den eigenen vier Wänden verbracht haben. Und das muss mit in die Zukunft!

Wann du weiterhin auf digital setzen kannst…

Auch wenn du jetzt den Bildschirm sicherlich hin und wieder verfluchst: digital ist weiterhin eine sinnvolle Ergänzung!
Um nur ein paar Formate zu nennen, die wunderbar digital funktionieren:

  • Kurze Formate, die viele Stakeholder betreffen
    Zum Beispiel die Vorstellung deines Tourismuskonzepts an die ganze Region, inklusive der interessierten Bevölkerung. Denn in einem Zoom-Webinar zu präsentieren ist gar nicht so anders, als auf der Bühne der Stadthalle zu stehen und eine PowerPoint durchzuklicken. Online kann die Anzahl der Teilnehmenden sogar höher sein, weil sie spontaner beitreten können.
  • Allerlei operative Absprachen
    Meetings, die wirklich einen reinen inhaltlichen Fokus haben, lassen sich weiterhin wunderbar digital durchführen. Zum Beispiel, wenn ihr gemeinsam auf einen Vorgehensplan fürs Projekt schaut oder den Feinschliff einer Ausschreibungsunterlage vornehmt.
  • Kreative Workshops, z.B. in der Strategiearbeit
    Beinahe alle unsere Workshops seit März 2020 fanden digital statt. Dank guter Vorbereitung und der passenden Tools überhaupt kein Problem! Meistens arbeiten wir mit einem digitalen Whiteboard, auf dem alle parallel kreativ zusammenarbeiten können.
    Der große Vorteil: man kann die Post-it’s später noch lesen
  • Barcamps, Workshops und allerlei Vernetzungsformate
    Richtig gehört: Networking online solltest du nicht aus dem Repertoire streichen! Unser #TCampOnline hat dank der richtigen Plattform wunderbar funktioniert. Ebenso wie andere Branchenevents wie das Green Tourism Camp oder das #bctn21 von Rheinland-Pfalz Tourismus. Der Vorteil von digitalen Networking-Events: da die Anreise entfällt, kann man nochmal ganz andere Personen erreichen, die analog den Weg vielleicht nicht auf sich nehmen könnten.

Erfahrungen und Tipps aus einem Jahr voll digitaler Events inkl. der digitalen ITB hat Catha übrigens hier festgehalten.

Letztendlich ist es vor allem eine Frage der Zielgruppe – also wen du mit deinem Format erreichen möchtest. Vor allem introvertierte Personen freuen sich über die Option, in den eigenen vier Wänden an einem Meeting teilnehmen zu können – und die Kaffeepause alleine auf dem Balkon zu verbringen.
Für viele sind digitale Formate zudem flexibler in ihren Alltag zu integrieren, wodurch die Teilnahmequote und die Motivation steigen kann.

 

…und wann es sich lohnt, auf analog zu setzen

Natürlich kannst du auch weiterhin alle oben genannten Formate rein analog durchführen!

Auch hier geht es vor allem um Ziel und Zielgruppe. Die „Lauten“ und Extrovertierten haben unter den rein digitalen Events der Corona-Zeit besonders gelitten. Manche brauchen den Trubel und die Menschen, um kreativ, erfüllt und glücklich zu sein wie die Luft zum atmen.

Es gibt aber eine Regel, die immer gilt – egal ob für die Introvertierten oder Extrovertierten:

Je emotionaler das Thema, desto wichtiger das Physische.

  • Ein Team-Offsite oder ein Sommerfest sollte also weiterhin analog stattfinden. Genauso handhaben wir es beispielsweise mit unseren Colivings. Auch wenn wir sonst hauptsächlich digital miteinander arbeiten, nehmen wir uns bewusst die Zeit, uns analog zu sehen und können damit die Beziehungsebene stärken.
  • Einstellungsgespräche, Feedbackrunden zwischen Angestellten und Führungskräften oder auch kritische Themen gehören unbedingt ins Analoge! Denn hier brauchen wir die emotionale Ebene, um ganzheitlich miteinander kommunizieren zu können.
  • Bei unseren Kundenprojekten kann das dann bedeuten: Kick-off-Termin und ein erster Workshop finden analog statt, damit man sich besser kennen lernen kann. Auch der Projektabschluss-Termin, in welchem noch einmal alle Ergebnisse gemeinsam begutachtet und verabschiedet werden, kann gerne analog sein.
    Diese Gelegenheiten kann man auch direkt nutzen, um ein Gefühl für die Destination bzw. das Produkt in 3D zu bekommen. Wie fühlt sich dieser Ort an, wie verhalten sich Gäste und Einwohner*innen, welche lokalen Besonderheiten gibt es? Alle relevante Erfahrungen und Fragen, die in unsere Strategiearbeit einfließen!
    Für das Operative tiefer tauchen entlang des Weges können digitale Workshops dann eine wunderbare Ergänzung sein.

 

Digitale Events und Meetings: wenn, dann richtig

Ich bin der Überzeugung, dass viele auch digitalmüde sind, weil viele Events noch immer schlecht gemacht sind. „Schlecht gemacht“ heißt meistens: einfach einen Videocall aufgemacht, ohne sich Gedanken über Tool, Dramaturgie oder Interaktion mit und unter den Teilnehmenden zu machen.

Damit das Event gelingt, gibt es aber einen zentralen Erfolgsfaktor: sich in die Perspektive der Teilnehmer*innen zu versetzen.
Das umfasst beispielsweise:

  • die Auswahl des richtigen Tools
    Es muss nicht immer Zoom sein. Das eignet sich zwar toll für Webinare oder kleinere Runden, sobald Teilnehmende mehr Freiheit brauchen (z.B. bei einem Barcamp oder Netzwerk-Event), machen aber andere Lösungen wie venueless, wonder.me, gather.town und Co. mehr Sinn.
  • die Gestaltung von Interaktion
    Du lässt Teilnehmer*innen erst ganz am Ende Fragen per Chat stellen? Das geht besser!
    Zum Beispiel, indem man direkt zu Beginn per Chat ein Stimmungsbild abholt, per Mentimeter interaktive Umfragen einsetzt oder sogar Workshops mit digitalen Whiteboard Tools wie MURAL oder padlet durchführt.
    Wenn Teilnehmende aktiv eingebunden werden, empfinden sie eine viel höhere Wertschätzung, als wenn sie einfach nur zuschauen und verarbeiten die vermittelten Informationen auch viel besser. Und du nimmst auch was mit: schließlich willst du wissen, ob dein Event oder Meeting erfolgreich war, oder?
  • die passende Kommunikation auf Augenhöhe
    Mach den Leuten vorab klar, was sie erwartet. Egal ob beim Meeting oder für die digitale Großveranstaltung. Gerade online fehlen die üblichen „Wegweiser“, die wir im Analogen haben. Bildlich gesprochen: Man kann nicht einfach jemandem in den richtigen Besprechungsraum nachlaufen.
    Die richtige Kommunikation geht von Mailings über eine eigene Website bis hin zu personalisierten Postgrüßen. Damit informiert man nicht nur, sondern bringt die Teilnehmenden schon mal in Stimmung für das Event.

 

Die Zukunft: Analog-digital gemischt mit viel Empathie

Ich finde: ab jetzt wird es spannend! Denn sobald wir die Wahlfreiheit haben ob analog oder digital, haben wir auch einen Gestaltungsauftrag. In Zukunft werden wir viel mehr überlegen müssen, was wir tun und warum. Wir haben nun in beiden Welten reichlich Erfahrung, gesammelt, die wir je nach Anlass einsetzen können.

Die Frage lautet nämlich nicht „analog oder digital?“ sondern „was genau brauchen die Teilnehmer*innen und warum?“. 

Ich bin gespannt, wie du sie für dich beantworten wirst.

 

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Hotelcamp, Facebook Beacons, interne Tools, WhatsApp Datenschutzurteil – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick. Heute mit Linktipps und Leseempfehlungen von Florian, Catharina, Kristine und Michael. Einen schönen Sonntag!

Die Hotelcamp-Anmeldung ist jetzt auf der neuen Website möglich
Die Anmeldung zum Hotelcamp ist jetzt auf der neuen Website möglich

Hotelcamp 2017: Anmeldung offen

Empfohlen von Florian

Jetzt ist es endlich soweit. Die Anmeldung zur 9. Auflage des Hotelcamps ist offen. Das Hotelcamp richtet sich an alle Akteure, die sich mit neuen Themen rund um die Hotellerie beschäftigen wollen.

Wir organisieren das echte Barcamp vom 12-14. Oktober gemeinsam mit der HSMA Deutschland und freuen uns jetzt schon sehr darauf, in Bendorf bei Koblenz über die Zukunft der Hotelbranche zu diskutieren.  Sehen wir uns?

Facebook Beacons

Empfohlen von Catharina

Über Beacons* haben wir in letzter Zeit schon einiges gehört und nun bietet auch Facebook diese an und das sogar for free. Was kann man damit machen? Seine Kunden vor Ort im Geschäft persönlicher informieren.

Sobald jemand dein Geschäft, sei es ein Reisebüro oder die Tourismusinformation betrifft – und in Facebook eingeloggt ist– sieht er direkt unter “Place Tips” die neuesten Angebote, News oder auch Promotions zu deinem Business. Alle Informationen lassen sich über die eigene Facebook-Seite personalisieren.

Quelle: http://www.socialmediatoday.com/
Quelle: http://www.socialmediatoday.com/

Momentan scheint das Angebot von Facebook nur für die USA zu gelten. Es wird aber sicher nicht lange dauern, bis es auch bei uns verfügbar ist.

*Kleine Minisender zum Anbringen. Sobald sich ein Smartphone-Besitzer den Beacons nähert, registriert das der Sender via Bluetooth Low Energy (BLE) und kann eine Nachricht an das Smartphone übermitteln.

Einführung neuer Tools: Nur wie?

Empfohlen von Kristine

Beim Barcamp Koblenz besuchte ich vor einer Woche eine Session von Torsten Alpers. Diese handelte von Tools zur internen Kommunikation. Worauf muss hierbei geachtet werden? Sowohl bei der Definition der Bedürfnisse als auch bei dem Einsatz von diesen Tools? Wie kannst du dafür sorgen, dass diese letztendlich tatsächlich genutzt werden? Mehr zu dieser Session kannst du bei mir im Blog nachlesen.

Generell: Technologie, Tools, Programme, Apps – all diese sind nur Mittel zum Zweck. Abhängig vom Zweck und den jeweiligen Rahmenbedingungen kann eine gemeinsame Online-Plattform die Lösung für deine Fragestellung sein, eine WhatsApp-Gruppe, ein internes Barcamp oder aber auch ein Telefonat oder eine gemeinsame Kaffeepause.

 

Du verstößt gegen den Datenschutz: WhatsApp-Urteil

Empfohlen von Michael

Messenger Marketing hat sich in den letzten 2 Jahren gut entwickelt und die Möglichkeit mit dem Kunden über WhatsApp zu kommunizieren sind einfach und in vielen Fällen praktikabel.

Nun dürfte ein  Urteil bei den Datenschützern Alarm schlagen, denn jeder WhatsApp Nutzer gibt automatisch seine Kontakte aus dem Telefonbuch an das Unternehmen weiter. Dies geschieht wohl in fast allen Fällen ohne die gesonderte Einwilligung jedes Kontaktes, was hier bemängelt wird. Droht nun eine Abmahnwelle?

Lesenswert dazu ein Kommentar von Rechtsanwalt Dr. Carsten Ulbricht.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

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Allgemein Immer wieder TZonntags Kommunikation Live-Kommunikation News & Infos Social Media

New Work bei TZ, Video vs. Audio, #Maitagung, ThinglinkVR – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Tourismuszukunft ein New Work-Unternehmen

Empfohlen von Florian

Letzte Woche hatte ich die Ehre im Rahmen der Münchner Webwoche auf Einladung der Digital Media Women unserer Geschichte der Transformation zum New Work-Unternehmen zu erzählen. Als Quotenmann durfte ich in einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Reality Check – so geht digitaler Wandel“ unsere Herangehensweise vorstellen. Wer das nacherleben will, kann das tun. Es gab einen Livestream, der nach wie vor verfügbar ist aber auch unter dem Hashtag #nahdran gibt es zahlreiche Statements via Twitter.

Da es bei der Diskussion stark um Tools ging, hier auch noch ein Link auf einem Blogbeitrag der beschreibt, mit welchen Tools wir arbeiten.

Mikrophon - Audio vs. Video

Unterschätzt Audio nicht!

Empfohlen von Günter

Video-Content hat in den letzten Jahren quer über alle Plattformen an Relevanz gewonnen. Dieser Boom verdeckt den Blick auf ein zweites multimediales – und unterschätztes – Format: Audio.

Diese Woche hat Facebook ohne großen Aufhebens mit dem weltweiten Rollout seines Podcast-Formates Facebook Live Audio begonnen. Damit wird Facebook endgültig zur Podcast-Plattform. Das Reizvolle an Echtzeit-Audio ist, so BASIC Thinking, dass sich der Nutzer beim Zuhören – im Gegensatz zu Video-Livestreams – weiterhin frei innerhalb der App bewegen kann.

Video oder Audio? Einen Überblick über die Vorteile und Nachteile beider Formate lieferte Zielbar diese Woche in einem lesenswerten Beitrag. Auch in meinen Livereportagen setze ich trotz des enorm gestiegenen Video-Anteils immer wieder Podcasts ein. Gerade für Interviews arbeite ich schon seit über sechs Jahren mit dem von Zielbar erwähnten audioBoom – hier die Kanäle von @guenterexel und @TravelLiveCC. Übrigens: audioBoom rankt auch gut in Google!

Inspiration aus dem Kultursektor

Empfohlen von Kristine

Diese Woche fand in Bonn die Mai-Tagung statt. Eine Konferenz, organisiert vom Landschaftsverband Rheinland unter dem Motto „Museums and the internet“.

Kultur ist ja generell ein wichtiger Bestandteil im Tourismussektor. Darüber hinaus ein extrem kreativer.

Ob der Einsatz von WhatsApp als Guide, Virtual Reality oder iBeacons: auf der Mai-Tagung werden konkrete Projekte praxisnah präsentiert, mit vielen Einblicken hinter die Kulissen der jeweiligen Museen.

Für alle, die nicht dabei sein konnten: die fabelhafte Tanja Neumann hat umfangreiche Storifys beider Tage der Mai-Tagung zusammengestellt! Danke dafür! Und: meine absolute Leseempfehlung in dieser Woche.

ThinglinkVR

Empfohlen von Bastian

Diese Woche habe ich mich einmal wieder ein kleines Bisschen mit dem Thema Virtual Reality befasst. Dem ganzen Thema AR/VR wird in der eLearning-Thematik eine ziemlich große Rolle zugeschrieben.

Mein (zugegeben etwas teureres) Fundstück der Woche ist die neue Funktion meines Infografik-Tools: ThinglinkVR. Ziemlich schnell und einfach lassen sich so interaktive -und vor allem browserbasierteVR Anwendungen basteln:

Ich habe den ersten Raum einmal mit Sprechtext und ein paar Regeln zur Arbeitssicherheit in der Küche hinterlegt, an sich könnte man da aber alles Mögliche reinpacken. Vor allem im zusammenspiel mit den echt erschweinglichen 360°Grad Kameras wird es wirklich spannend.

Mir gefällt das Tool echt gut, einfach aus dem Grund, dass es super einfach zu bedienen ist. Im Vergleich zu anderen Aktueren wie WondaVR oder InstaVR geht das Setup solcher Applikationen super schnell und einfach.
Und im Vergleich zu deren Preise ist man mit Thinglink immer noch ganz gut dabei.

Die Umsetzung von VR-Learning-Projekten ist zwar spannend, allerdings im Tourismus und vor allem im DMO-Hinblick nicht ganz einfach. Aber auch außerhalb des Weiterbildungsbereiches lassen sich hier echt starke Projekte umsetzen. Wenn ihr es einmal ausprobieren wollt oder selbst gute 360 Grad Bilder habt, meldet euch, ich bastel euch da gerne etwas mit euch!

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Destinationen Dienstleister Hotel Kommunikation Marketing & Vertrieb Reiseveranstalter Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Tools zum vernetzten Arbeiten

Wir haben euch hier schon einige Einblicke in unsere Arbeitsweise als Netzwerkunternehmen gegeben. Wichtig, damit das so funktioniert: Einerseits natürlich die entsprechenden Personen, mit denen so etwas möglich ist. Andererseits die entsprechende Technik, die uns dabei hilft.

Beim BarCamp Koblenz am vergangenen Wochenende habe ich ein paar Einblicke in die von uns genutzten Tools gegeben. Gleichzeitig habe ich in der Session mit den ca. 50 Teilnehmern weitere Tools gesammelt, die beim vernetzten Arbeiten helfen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Session.

 

Welche Tools nutzen wir bei Tourismuszukunft?

  • Google Drive: Zur Ablage unserer Dokumente, damit alle Netzwerkpartner von überall auf diese zugreifen können
  • Insightly: Unser CRM-Tool mit Kontaktdaten von Kunden und Dienstleistern, sowie Überblick über den aktuellen Stand von Projekten (Angeboten, in Bearbeitung, Rechnung schreiben, Rechnung bezahlt, Abgeschlossen).
  • SocialCast: Unser Kommunikationstool, eine Art internes Facebook. Hier landen Protokolle unserer wöchentlichen Büromeetings bzw. unserer Innovationsmeetings, Linktipps, Einblicke in Projekte, umfangreichere Diskussionen.
  • WhatsApp: Die schnelle Kommunikation zwischendurch findet in einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe statt. Ich vergleiche dies gerne mit dem in Büros üblichen „über den Schreibtisch hinwegrufen“. Außerdem haben wir noch kleinere Projekt-Gruppen sowie natürlich auch bilaterale Kommunikation via WhatsApp.
  • GoogleKalender: Wir nutzen alle den Google Kalender und teilen unsere Termine untereinander, damit jeder immer sieht, wo die Kollegen gerade unterwegs sind. Und ja, man kann die Kollegen aus ausblenden, wenn es mal zu unübersichtlich wird.

https://www.instagram.com/p/BB-3RXWTWls/

Des weiteren gibt es noch unsere Offline-Treffen, jede Menge Telefonate und Direktnachrichten. Was es kaum gibt: interne E-Mails.

 

Nachfolgend ganz viele weitere Tools, die im Rahmen der Session von den Teilnehmern genannt wurden. Und nein, ich habe die nicht alle durchprobiert.

 

Messenger-Dienste

Diese sind generell wichtig für die schnelle direkte Kommunikation.

 

CRM-Tools

Generell ist es natürlich sinnvoll, eine gemeinsame Adress-/ Kundendatenbank zu pflegen. Dass es hierzu klare Regeln zur Dateneingabe und Aktualisierung geben muss, ist klar.

https://www.instagram.com/p/BFx_jzVzWoq/

Projektmanagement-Tools

Aufgabenverwaltung, aktueller Projektstand, eventuell hinterlegte Dokumente zum Projekt – all das kann via diverse Projektmanagement-Tools abgedeckt werden.

 

Sonstige Dienstleister, die helfen

 

Datenschutz & -sicherheit

Ein Thema, was gerade in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. In diesem Rahmen kamen Tipps für eigene Server und Cloud-Systeme: Protonet, BitTorrent Inc.

Und auch Cryptomator bietet die Verschlüsselung von Cloud-Daten an.

 

Entscheidung für Systeme

Bevor ihr euch für irgendwelche Tools, Apps oder sonstiges entscheidet, solltet ihr immer erst eure Anforderungen klar ziehen.

  • Was genau soll das Tool können?
  • Wie viele Nutzer habt ihr – aktuell und voraussichtlich zukünftig?
  • Wie wichtig ist euch die Verfügbarkeit entsprechender Apps fürs Smartphone?
  • Was seid ihr kostenseitig bereit, auf den Tisch zu legen?
  • Und welche Rolle spielt das Thema Datensicherheit für euch?

Anhand einer solchen konkreten Bedarfsliste fällt die Auswahl eines Tools am Ende deutlich einfacher.

 

Und ganz wichtig: über all der Technik nicht die Menschen vergessen!

https://www.instagram.com/p/BEW3IbMzWlq/

 

Andere Tool-Tipps oder auch Erfahrungen von euch zum vernetzten Arbeiten?

 

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Destinationen Dienstleister MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb News & Infos Technik/ Web & Tech Technologie Trends Touristische Trends Veranstaltungen

#SDT2012 Programm steht fest – Erste internationale Konferenz zum Thema Service Design im Tourismus

Service Design trifft auf die Tourismusbranche

Wie wir hier schon berichtet haben, findet am 23.-24.  August 2012 die erste internationale Konferenz zum Thema Service Design im Tourismus in Innsbruck / Österreich bei MCI Tourismus statt.

Zum ersten Mal bringt die Konferenz Praktiker und Wissenschaftler aus den Bereichen Service Design und Tourismus, die an einer praktischen Anwendung des Service Design Thinking innerhalb der Reise- und Tourismusbranche interessiert sind, zusammen.

Servicedesign als Basis für die Gestaltung kundenorientierter Dienstleistungen

Im Zuge der sich verändernden Kommunikationskultur und einer sich daran anpassenden Marketing-Kommunikation  – die  u.A. versucht die Auswirkungen von Social Media zu bewältigen – ist Service Design Thinking ein zeitgemäßer innovativer Ansatz für die Tourismusbranche um dem Wunsch des Kunden nach ehrlichen, authentischen und kundenorientierten Dientsleistungen und touristischen Produkten, gerecht zu werden.

In diesem Zusammenhang bietet sich die Gestaltung von Dienstleistungen aus einer kundenorientierten Perspektive und somit die Gestaltung eines umfassenden Service-Ökosystems mithilfe verschiendenster Service Design Tools und Methoden als eine innovative Möglichkeit an, die es ermöglicht, diesen Forderungen gerecht zu werden.

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Destinationen Dienstleister Marketing & Vertrieb News & Infos

Viechtacher Land nutzt als erste Region Online-Buchungssystem myobis

Der Online-Vertrieb wird für Destinationen immer wichtiger. Bisher waren es jedoch eher Hotels und selten Leistungsträger, die online buchbar waren.

Myobis schließt nun diese Lücke und bietet ein Tool an, bei dem die kleinen Veranstalter in der Region ihre Produkte bzw. Dienstleistungen online anbieten und buchbar gestalten können. Dies kann neben dem örtlichen Kanu- oder Fahrradverleih auch der Anbieter von Wellnessanwendungen, Kochkursen oder Stadtführungen sein. Ziel des Unternehmens ist es, ein Anbieterforum zu schaffen, bei dem die Leistungsträger der Region auf einer Buchungsplattform vereint werden, wodurch Gästen auf einen Blick das gesamte Erlebnisspektrum der Destination offenbart bzw. online angeboten wird. Myobis erreichte im Juni 2010 und damit bereits mehrere Monate vor der offiziellen Markteinführung des Systems den 2. Platz beim Innovationswettbewerb „Sprungbrett“ des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR).

Eine erste Region in Bayern, die diesen Weg wählt, ist das Viechtacher Land. Interessenten können hier seit dem 31. März das Angebot der Region sowie des gesamten Bayerischen Walds ansehen und direkt online buchen. Unter anderem werden über diesen Erlebnisfinder Konzerte, Tagesausflüge, Workshops und Outdoor-Wochenenden angeboten. Für Tourismusverbände fallen bei Nutzung des Systems keine Kosten an, lediglich die anbietenden Leistungsträger zahlen ein umsatzabhängiges Entgelt für die Nutzung bzw. Zahlungsabwicklung.

Wir sind gespannt, welche Regionen dem Vorbild des Viechtacher Lands folgen und den Vertriebsweg über das Buchungssystem nutzen, um ihre Attraktionen online anzubieten.

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Allgemein Hotel MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb

Hotelbewertungen analysieren mit ReviewPro

Revinate und Trustyou haben wir bereits in vergangenen Artikeln vorgestellt. ReviewPro ist der dritte uns bekannte Anbieter am Markt, der Hotelbewertungen analysiert und aufbereitet. Ein paar Eckdaten zum Unternehmen:

  • Inzwischen wurden mehr als 35 Millionen Hotelbewertungen von über
  • 50 Portalen eingesammelt und mehr als
  • 600 Kunden nutzen das System.
  • Derzeit ist das Grund-System in 8 Sprachen und 12 Ländern erhältlich
  • 2011 werden alle Funktionen in allen 8 Sprachen zur Verfügung stehen.

Die Überschneidungsbereiche zwischen Trustyou und ReviewPro sind dabei aus unserer Sicht wesentlich größer als mit Revinate. Beispielsweise bietet Trustyou und ReviewPro bieten eine Art Qualitätssiegel, welches auf der Webseite des Hotels oder eines Portals integriert werden kann und dem Gast mit einem Blick Auskunft über die Bewertungen gibt.
Beide Dienste können die Texte der Bewertungen verstehen und auf Basis semantischer Technologien erkennen, ob z.B. die Bewertung positiv oder negativ auffällt und welche Elemente des Hotels in den Bewertungen angesprochen werden.