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Change Management Destinationen Kommunikation

5 Tipps für den erfolgreichen digitalen Change Prozess

Ist Tourismus in deiner Region ein unverzichtbarer Wirtschaftszweig? Good News: Durch die Digitalisierung ist das Potential an Reisenden gewaltig. Soll deine Institution aber mitmischen bei Tourismus 4.0, dann kommst du nicht daran vorbei, Strukturen aufzubrechen und neu zu denken.

Mehr als 50% aller digitalen Wandelprozesse scheitern. Dabei ist nicht die Technik, sondern der Mensch die grösste Herausforderung. Im Mittelpunkt steht einmal mehr die Kommunikation – von Mensch zu Mensch.

Deine High Five für den erfolgreichen Change Prozess

1. Kein aber. Jetzt!

Was geschieht, wenn sich deine Institution nicht verändert? Zeige deinen Stakeholders mit guten Argumenten die Dringlichkeit auf und mache den Handlungsbedarf klar. Damit ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Wandels einsetzt.

2. Du brauchst Flaggenträger!

Es gilt, interne Change-Ambassadoren zu finden, welche die Flagge der Veränderung hochhalten. Die Auserwählten sind dabei nicht anhand von Hierarchiestrukturen festzumachen, denn für den Veränderungsprozess sind Offenheit, Enthusiasmus und Überzeugungskraft gefragt. 

3. Ohne Change-Vision und Strategie geht nichts.

Bei der Erarbeitung hilft der neutrale Aussenblick eines Change-Experten. Vision, Strategie und Ziele solltest du bei bestehenden Gelegenheiten und in zeitgemässen Gefässen kontinuierlich an deine Stakeholder vermitteln. Am besten auf unerwartet frische Weise. 

4. Schaffe Vertrauen! 

Lebe die neue Haltung vor. Und stärke damit die Motivation der Mitarbeiter. Routinen, Widerstände und Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt, Organisationsstrukturen und Abläufe angepasst werden. Dabei solltest du immer im Kontakt mit den Stakeholders bleiben. Kommunikation von Mensch zu Mensch ist der Schlüssel.

5. Schritt für Schritt zum Erfolg!

Mache Zwischenziele sichtbar, belohne herausragende Mitarbeiter. Analysiere am besten zusammen mit den Stakeholders, was gut gelaufen ist und was besser laufen könnte. Lass Mitarbeiter und Stakeholders neue Change-Ideen und Ziele einbringen. Service-Design-Methoden können dabei helfen.

Ist die Veränderung in deiner Unternehmenskultur verankert, kannst du von einem gelungenen Change-Prozess sprechen!

Lust auf meine persönliche Change-Geschichte?

Eine handvoll agiler Airline-Visionäre, das waren wir. Alle motiviert, es besser zu machen als die Grossen. Im Zeitalter vor den Low-Cost-Carriers. Mit geleasten Fliegern sind wir gestartet. Mit einer Vision, kristallklar. Und einem Markenversprechen, das für die Branche neuartig war.

Wir wussten, wie das Produkterlebnis an Bord sein sollte – Customer Journey gab es so noch nicht: Ade charakterarme Einheitsverpflegung. Hallo Piloten und Flugbegleitende, nahbar und herzlich, begeisternd mit Geschichten von der Reise und vom Reisen. Community-Aufbau war unser Plan. Die Ziele hochgesteckt: Der Kunde sollte seine Reiseziele aufgrund unserer Flugpläne wählen.

Für die erste grosse Change-Erfahrung hiess es Koffer packen und nach Zürich ziehen. (Foto: Snell Media)

Anders abheben war nicht schwer.

Wir haben rekrutiert, persönliche Gespräche geführt, was das Zeug hielt. Und wir haben sie gefunden, Crews und Backoffice-Mitarbeiter mit der richtigen Einstellung. Menschen, dienstleistungsfreudig und bereit, Dinge zu hinterfragen und anders zu machen, engagiert und motiviert, in interdisziplinären Teams zu arbeiten. Piloten, die auch programmiert, Flieger in der Wartung überwacht oder Schulungen geleitet haben. Oder Flugbegleitende, die Verpflegung, Unterhaltungsprogramm konzipiert oder Einsatzpläne geschrieben haben. Unsere Vision vor Augen und in Einigkeit vorgelebt, ging unser Vorhaben einfach von der Hand. Denn wir wollten nicht mehr dahin zurück, wo Verwaltung und Bewahrung lähmen.

Auch bei uns kam der Alltag.

Nicht alle Mitarbeiter haben mit gleichviel Energie am Strick gezogen.

  • Viele sprudelten vor Ideen, waren aktiv, optimierten das Kundenerlebnis kontinuierlich, für sie war Change eine willkommene Abwechslung.
  • Andere konnten von ersteren angetrieben und mitgenommen werden, hatten selbst wenig Initiative.
  • Es gab aber auch einzelne, welche sich bei der Rekrutierung gut verkauft haben, im Alltag dann aber von Gewohnheit und Bequemlichkeit in Schach gehalten wurden und in alte Muster zurückgefallen sind.

Klar haben wir versucht, auch die letzteren zu bewegen – mit Gesprächen, Workshops, Vorbild sein, allerhand Initiativen. Manchmal erfolgreich. Ein paar haben uns aus eigenen Stücken verlassen, weil unsere Erwartungen zu anstrengend wurden. Und ja, wir mussten auch konsequent sein und haben Kündigungen ausgesprochen.

Und heute?

Die Airline gibt es noch. Sie ist auch heute erfolgreich. Von den Gründern sind wenige geblieben – einige sind in Pension gegangen, andere haben neue Projekte angerissen. Mittlerweile gehört die Fluggesellschaft einem grossen Player, wird aber unter eigener Marke weitergeführt. Sie trägt eine einzigartige Alpenblume als Markenzeichen.

Change und ich – wir gehören zusammen!

Die Fliegerzeit war meine erste Change-Erfahrung. Anfänglich unbewusst habe ich seit damals nur noch Aufbaujobs und -projekte gemacht – für internationale Konzerne, nationale Institutionen bis hin zu regionalen Stiftungen. Veränderung und Entwicklung sind mein Elixier, diesen Weg zusammen mit Menschen zu gehen, gibt mir grosse Erfüllung und macht mich glücklich.

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News & Infos Team

CHANGE-EXPERTIN: ANDREA SCHNEIDER VERSTÄRKT TOURISMUSZUKUNFT

„Alle haben gesagt, das geht nicht, dann kamst du und hast es einfach gemacht!“

Das sagen Freunde und ehemalige Arbeitskollegen über mich. Und es stimmt. Ich liebe Veränderung. Nicht der Veränderung wegen, sondern weil mich zielgerichtete Entwicklungen von Themen, Inhalten und Menschen glücklich machen. Der digitale Wandel und Tourismuszukunft bieten mir da ein grosses Wirkungsfeld, meine Kompetenzen bei der Marken- und Identitätsentwicklung sowie in Zielgruppenprozessen einzubringen. Dazu kommt meine Erfahrung bei Mitarbeiterentwicklung und Stakeholder Management, welche für erfolgreiche Veränderungsprozesse unabdingbar sind. Ich mag also gross und vernetzt denken, aber auch dafür sorgen, dass die verschiedenen Anspruchsgruppen im selben Boot sitzen und das Erarbeitete schliesslich auf die Strasse gebracht wird.

Glokalistin aus Interlaken

Meine Jahre in Zürich mit Projekten in Städten rund um die Welt fand ich ebenso toll wie das ländliche Leben mit der Bilderbuchnatur, welche sich mir nun im Berner Oberland bietet. Die Abwechslung machts eben aus: Kunstausstellungen, Konzerte von jungen Musikern, Entdeckung von Street Art und hippen Cafés im urbanen Umfeld, dann wieder Spaziergänge, Frischluftkuren und Stille in der Natur, beides mag ich, beides brauch ich. Und dann gehe ich manchmal auch auf innere Entdeckungsreise. Bei Yoga tanke ich Energie und nehme Anlauf für weitere Aufgaben und Projekte.

Per du mit dem Ringmodell

„Wir brauchen eine neue Website und zwar schnell!“ waren die Worte, mit denen ich bei Interlaken Tourismus bei Stellenantritt begrüsst wurde. Aus einer Website wurde ein Digitaler Wandlungsprozess.

Und so kam es, dass der Mann mit Hut (Florian Bauhuber) vorbei kam und bald war ich auch per du mit dem Ringmodell. Wen ich im Lauf des gemeinsamen Prozesses auch kennenlernte vom Netzwerk der Enthusiasten – alle haben sie fachlich und menschlich überzeugt, alle haben sie den Funken Lust auf Zukunft überspringen lassen. Einige Workshops, Projekte und Gespräche mit den Netzwerkpartnern später war die Vision für meine ideale Lebensgestaltung geboren. Und so klopfte ich bei Tourismuszukunft an.

“I am not born for one corner, the whole world is my native land”

Das waren Senecas Worte vor tausend Jahren. Und der Philosoph spricht mir damit aus der Seele. Ja, ich bin aus der Schweiz und nach Pascal Gebert die zweite Netzwerkpartnerin aus dem Land, das aufgefaltet riesig wäre. Aber eigentlich bin ich überall dort zuhause, wo ich Menschen und Inspiration finde.

 

Inspiration finde ich auf Reisen, aber auch in kleinen Dingen des Alltags, in Bildern und Situationen, Tönen und Gerüchen und im Lächeln von Menschen. Durch Inspiration finde ich oftmals Ideen und Lösungen für anstehende Herausforderungen. Damit eben solche Momente der Inspiration entstehen können, muss ich selbst bestimmen können, wann und wo ich arbeiten möchte. Wie schön, nun Teil von Tourismuszukunft zu sein, wo New Work aktiv gelebt wird.

Neugierig geworden? Dann freut euch auf den kommenden Monat, denn da werde ich euch im Rahmen der TZ-Teamkommunikation noch etwas mehr über mich verraten.

 

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Team

Tourismuszukunft goes Portugal – #TZInnoAlgarve

Fragen wie „Macht ihr da nur Urlaub oder tut ihr auch was?“ oder „Könnt ihr da trotz der Ablenkung schon auch konzentriert arbeiten?“ haben wir in letzter Zeit wieder öfter zu hören bekommen. Richtig, wir waren wieder bei einem unserer TZInnos mit dem Team unterwegs. Diesmal an der Algarve in Portugal. Und um die Fragen zu beantworten: Die Sonne und die tolle Umgebung tun uns gut, machen uns produktiver, motivierter und sorgen so für gute Stimmung und ein optimales Ergebnis!

Tourismuszukunft Innovationsmeeting Algarve 2017

In kleinerem Rahmen machen wir unsere TZinnos (TZ Innovationsmeetings) ja schon länger. Vor zwei Jahren sind wir dann zum ersten Mal für eine ganze Woche gemeinsam weggefahren, um mehr Zeit für uns und unsere Ideen zu haben. Coliving statt nur Coworking. Dieses „Experiment“ stellte sich für uns als sehr erfolgreich heraus. Für vieles von dem, was uns heute ausmacht, haben wir damals vor zwei Jahren den Grundstein gelegt.

Im vergangenen Jahr gab es dann eine Neuauflage, so dass wir dieses Jahr schon zur dritten Auflage gestartet sind. Bei so viel Konstanz ist klar, dass es auch bestimmte Veränderungen gibt. Denn, wenn uns eines besonders auszeichnet, dann ist es stetiger Wandel, Veränderung und die Lust auf Neues – das liegt uns einfach im Blut. So brachen wir dieses Jahr zum ersten Mal nicht vollzählig gen Süden auf. Kinderglück oder persönliche Umstände machten es für einige Teammitglieder unmöglich, in Portugal dabei zu sein, so dass wir diesmal unser angemietetes Haus nur zu acht bezogen.

Da kam es uns entgegen, dass wir schon länger geplant hatten, diesmal für einen Teil der Zeit auch Externe mit einzuladen, so dass wir uns nicht so einsam fühlten. 😉 Wozu das gemeinsame Leben, Arbeiten, Ideen Spinnen, Kochen und Feiern diesmal geführt hat und was wir dabei gelernt haben? Lasst euch überraschen!

 

Kleiner bedeutet anders – Umgang mit Daheimgebliebenen 

In den ersten Tagen, noch in der überschaubaren 8er Besetzung, besprachen wir jede Menge operativer Dinge innerhalb unseres Teams und führten größere und kleinere Diskussionen, bei denen es hauptsächlich um Organisatorisches und konkrete Projekte ging. Auffällig war, wie viel effizienter und pragmatischer wir in der ungewohnt kleinen Runde waren – die ersten Tage waren so produktiv wie nie!

Kreatives Arbeiten beim TZInno 2017

Eine echte Herausforderung war die Einbindung der zu Hause gebliebenen Teammitglieder und diese auf dem Laufenden zu halten. Dabei waren wir ja vor Ort schon gut beschäftigt; inhaltlich und auch damit, eine neue Rollenverteilung zu finden. Dadurch, dass ein Drittel unseres Teams fehlte, ergab sich eine ganz neue Dynamik. Das funktionierte allerdings erstaunlich gut! Die Moderatorenrolle wechselte einfach und ohne irgendwelche komplizierten Absprachen zwischen vielen von uns. Jeder einzelne übernahm Verantwortung für das Gelingen unseres Teammeetings. Gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen waren hier sicherlich der Schlüssel zum Erfolg.

Die Technik war diesmal Fluch und Segen zugleich. Ermöglichte Sie uns, die Daheimgebliebenen in unseren Tagesablauf mit einzubinden, so spürten wir doch, wie stark sich die Atmosphäre vor Ort dadurch verändert. Jemanden in eine lebhafte Diskussion mit acht Personen einzubinden, der weder Mimik noch Gestik umfänglich wahrnehmen kann, strengt an. Wenn wir alle zu Hause vor unseren Rechnern sitzen, ist das kein Faktor, da alle die gleichen Voraussetzungen haben. Wir werden hier für die Zukunft technisch aufrüsten – und sind gespannt, wie nah wir hier an eine „natürliche“ Diskussion herankommen können. Welche Erfahrungen habt ihr in ähnlichen Situationen gemacht?

 

Größer bedeutet anders – Umgang mit Gästen

Wir hatten dazu eingeladen, mit uns nach Lagos zu kommen. Von den Interessierten kamen letztlich Dirk Weidemann, Freddy Schütz und Christoph Aschenbrenner mit. Wie reibungslos und schnell die drei sich integrierten war für uns alle eine positive Überraschung! An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön von unserer Seite, ihr wart eine echte Bereicherung und es war einfach toll, euch dabei zu haben!

Gemeinsam mit den dreien machten wir uns Gedanken zur Zukunft des Tourismus. Ihre Destinations-, Routenportal-, Reiseveranstalter- sowie Standortmarketingsicht ergänzte unsere Expertise perfekt. Und auch in den Gesprächen links und rechts hiervon zeigte sich, wie gut es passte. Für uns auch ein Beweis mehr, dass die Werte der Menschen passen müssen, um miteinander klar zu kommen und gut zusammenzuarbeiten und zu leben. Bei einer offenen und neugierigen Herangehensweise ergeben sich interessante Themen dann wie von selbst.

Aber – lassen wir die drei doch einfach selbst zu Wort kommen, wie sie die paar Tage mit uns empfunden haben.

Was Christoph vom Oberpfalz Marketing e.V. sagt:

Christoph Aschenbrenner
Foto: Clemens Mayer

Ich musste erstmal schlucken, als ich als Tourismus-Laie die Zusage von TZ für die Co-Living-Woche im Postfach hatte. Das Argument meiner Bewerbung war, dass mein Fachgebiet, das Standortmarketing für Fachkräfte, sich prima mit touristischer Destinationsentwicklung ergänzen würde. Nun musste ich den Beweis dafür antreten. Die Schnittmenge unserer Aufgaben, Themen und Herausforderungen war dann aber sogar größer als gedacht. Es war superspannend, mit einem so strategisch und digital denkenden Team zu arbeiten. Da das auch für die zwischenmenschliche Eben gilt, kann ich nur sagen: Vielen Dank, Tourismuszukunft, die Woche mit euch war wirklich der Hammer!

Was Freddy  von Saga-Team Reisen meint:

Freddy Schuetz

Vom 14. – 17. November durfte ich, zusammen mit 2 weiteren externen Tourismuskollegen, ein paar Tage beim TZinno von Tourismuszukunft verbringen. Gemeinsam arbeiten, diskutieren, Jo Brown erleben, kochen, kreativ sein – richtiges Co-Living eben.
Was nehme ich mit? Vor allem die Erkenntnis, wie gut ein kreativer Workflow entstehen kann, sobald man das Alltagsgeschäft einmal abstreift. Und dass man mit ein paar Bierflaschen, Karteikarten und Schnüren wunderbar Ideen und Zusammenhänge visualisieren kann. Der Austausch mit komplett unterschiedlichen Charakteren, die trotzdem ein gemeinsames Ziel teilen, war unglaublich spannend und facettenreich.
Diese Art des Innovationsmeetings – weg von Besprechungsräumen und Flipcharts, hin zu einer kreativen Umgebung und zum gemeinsamen Co-Living – setzt tolle Ideen frei und Prozesse in Gang. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit Tourismuszukunft und vor allem auf die Umsetzung eines eigenen Innovationsmeetings für Saga-Team Reisen.

Dirk von Outdooractive konnte sich noch weniger kurz fassen:

Dirk Weidemann beim Innovationsmeeting Tourismuszukunft

Das Netzwerk hatte frühzeitig aufgerufen, sich um einen Gastplatz beim diesjährigen TZInno zu bewerben. Das hörte sich einerseits interessant und neue Wege beschreitend für TZ an, andererseits bot es mir als Mitarbeiter von Outdooractive die Gelegenheit, die lange bestehenden Kanäle zu Florian Bauhuber, Kristine Honig und den anderen Team-Mitglieder aufzufrischen, zu vertiefen bzw. neu aufzubauen. Und dieses erst Recht vor dem Hintergrund nun bei einem Technologie-Unternehmen und nicht mehr wie früher bei einer Destination zu arbeiten. Ich denke, dass hat es für beide Seiten umso interessanter gemacht.
Nach kurzer Rücksprache mit dem HQ im Allgäu bewarb ich mich rasch, um dabei sein zu können. Das Warten wurde auf die Folter gespannt und umso größer war meine Freude, als es dann letztlich klappte und ich an die Algarve reisen konnte. Und das Warten hat sich gelohnt: Die Location und das Wetter in Lagos boten allen traumhafte Voraussetzungen zum Leben und Arbeiten im Team. Und das Team hat alle Externen sehr offen und freundlich empfangen und aufgenommen. Es wurde nicht gefremdelt, keiner der drei Gäste fühlte sich vernachlässigt, unsere Ideen und die Mitarbeit waren gefragt und wurden wertgeschätzt. Dafür gilt allen Gastgebern meine Dankbarkeit.
Mein Dank gilt an die komplette Runde, aber auch sehr konkret an die Möglichkeit, eine Drohne selbst steuern zu dürfen bzw. die wichtigsten Dinge bei der Video-Erstellung praxisnah präsentiert zu bekommen. Ein wesentlicher Aspekt bei unserer gemeinsamen Arbeit war der Austausch zur Thematik „Zukunft des Tourismus“, der zuerst im gesamten Team und dann in zwei Arbeitsgruppen am Donnerstag bearbeitet wurde. Die zahlreichen Inputs wurden zu sieben finalen Thesen verdichtet, so dass sie einen Überblick über die künftige Ausrichtung des Tourismus nach unserer Auffassung geben. Die zu Grunde liegenden Einzelstatements werden in einer eigenen Software zur Erläuterung diesen Thesen hinzugefügt. Ich finde, eine sehr gelungene Darstellung der Ideen, die von der Thematik „Open Data“ bis „Gesellschaftlichen Wandelungen“ alles aufgreift, was die Touristiker in den nächsten Jahren beschäftigen wird.
Und wenn ihr mich wieder fragen würdet, kann ich nur sagen: Ich wäre sehr gern wieder an Bord im Jahr 2018! Für mich war der Austausch mit allen eine menschliche und berufliche Bereichung!

 

Was unser drittes großes Teammeeting in Portugal uns wieder einmal gezeigt hat: Die Zukunft, nicht nur im Tourismus, wird einem ziemlichen Wandel unterworfen sein. Wir bei Tourismuszukunft mögen Veränderung und freuen uns deshalb darauf. Lasst es uns gemeinsam anpacken und die Zukunft gestalten!

 

PS: Habt ihr Lust, auch mal ein paar Tage mit Leuten aus unserem Team wegzufahren und euch auszutauschen oder wollt ihr mit eurem Team raus aus der gewohnten Umgebung, um einen wirklichen Schritt weiter zu kommen? Dann meldet euch bei uns!