Kategorien
Touristische Trends Veranstaltungen

Tourismuscamp in St. Peter-Ording: Es war wieder einmal ein Fest!

„Komm, wir fahren ans Meer!
Wir können heute noch am Strand stehen
und Wattwürmern und Windsurfern beim Runden drehen zusehen.
Dort, wo wir zwischen Beach Motel und StrandGut eine Zweite Heimat finden, wo mit den Windböen und Tidenhub alle Sorgen schwinden.“

 

Selina Kristin Seemann eröffnete mit ihrem wunderbaren Gedicht das zwölfte Tourismuscamp in St. Peter-Ording und sorgte für Gänsehaut.

 

Doch fangen wir von vorne an. Bereits am Freitag vor dem offiziellen Beginn des Tourismuscamps fand mit Unterstützung unseres Goldsponsors outdooractive der Round Table zum Thema Open Data statt.

 

Round Table zum Thema Open Data

Welche Rolle hat das Thema Open Data für die Tourismusbranche?

Florian skizzierte beim Round Table mehrere Aspekte: Customer Journey, Interoperabilität vs. Datensilos, KI & Strukturierung, Innovationsförderung und Startups. Darüber hinaus betonte er, dass das Thema auch in der Politik angekommen ist. Im Koalitionsvertrag wurde explizit ein zweites Open-Data-Gesetz integriert. Dieses besagt, dass alle öffentlich produzierten Inhalte als Open Data der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden müssen. Was das für öffentliche Tourismusorganisationen genau bedeutet und wie das aussehen kann, erläuterten u.a. Destinationen wie Wolfenbüttel oder Brandenburg.

Der Round Table, den wir gemeinsam mit outdooractive organisiert haben, war ein echter Gewinn. Man merkt, dass das Thema Open Data angekommen ist. Viele Akteure können Begriffe wie CC0, Knowledge Graph oder strukturierte Daten einordnen. Jetzt heißt es, an den eigenen Daten zu arbeiten, um das neue Denken in Handeln zu verwandeln. – Florian

Einen ausführlichen Bericht zum Round Table gibt es bei unserem Gold-Sponsor Outdooractive – lesenswert!

Round Table Open Data, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO
Round Table Open Data, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO
Round Table Open Data, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO
Round Table Open Data Part II, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO

 

Das Tourismuscamp startet mit…

Wie jedes Jahr starteten wir am Samstag mit der Sessionplanung in das Tourismuscamp. Und wie jedes Jahr, gab es zahlreiche Vorschläge und eine Fülle an interessanten Sessions.

Sessionplanung beim Tourismuscamp 2019
Sessionplanung beim Tourismuscamp 2019

 

Ebenso wie jedes Jahr: einige Neulinge unter den Teilnehmern. Unter diesen: unsere neue Teamkollegin Andrea:

Es war mein erstes Tourismuscamp, entsprechend gespannt war ich auf die Tage an der Nordsee.
Die engagierte Stimmung hat mich sehr beeindruckt. Und auch die kollegiale Stimmung unter den teilnehmenden, touristischen Akteuren.
Miteinander über Herausforderungen nachdenken und Wissen und Ideen austauschen – genau so kommen wir weiter. Wenn dazu der Rahmen so einzigartig ist wie in SPO, dann bleiben Erinnerungen unvergesslich. Ich wünschte mir, wir hätten solche Barcamp-Formate vermehrt auch in der Schweiz. – Andrea

 

Haltung zeigen

Besonders gefallen hat mir, dass sich offensichtlich viele Menschen in unserer Branche mit dem Thema „Haltung zeigen“ ernsthaft beschäftigen (wollen). Ich freue mich, dass wir über das Tourismuscamp hinaus gemeinsam mit ein paar anderen Teilnehmern an einer „neuen“ Veranstaltung zu diesem Thema feilen können.  – Ben

Schon in der Planung zum Tourismuscamp haben wir uns Gedanken gemacht, wie auch wir Haltung zeigen können und hatten uns dazu entschlossen, das in Form einer Spende zu tun. So gab es diese Jahr erstmalig Early-Bird-Tickets für das Tourismuscamp und deren Erlös geht an den Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. Wir sind sehr dankbar und auch ein wenig stolz, dass unsere Barcamper so fleißig Tickets gekauft haben und damit diesen großartigen Verband unterstützen. Ergänzt durch eine zusätzliche Aufstockung durch uns, kamen 5.500 Euro zusammen. Wir sagen DANKE! #jazuWeltoffenheit

Haltung zeigen biem Tourismuscamp 2019
Haltung zeigen beimm Tourismuscamp 2019

Man spürt in den Themenschwerpunkten, dass die Branche nicht mehr so getrieben ist von den technologischen Aspekten der Digitalisierung, wie das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Dafür rücken andere Themen stärker in den Fokus. Seien es Struktur, Produkt- und Erlebnisqualität oder Identität und Marke. Besonders spannend fand ich aber dieses Jahr in der Klimawandel-Session, wie viele Destinationen, Veranstalter, Hoteliers etc. bereits aufgrund der nachhaltigen klimatischen Veränderungen in Produktgestaltung und Kommunikation nachsteuern mussten. Es wird Zeit, dass wir im Tourismus dieses Themenfeld strategisch bewusster bearbeiten und die längst existenten Auswirkungen proaktiver angehen. – Johannes

Neben den großen Themen auch immer wieder operativ.

Instagram und Pinterest, PR für touristische Unternehmen sowie Vertrieb in DMOs – immer wieder gibt es in den Sessions beim Tourismuscamp nicht nur große Themen wie Haltung oder Klimawandel, sondern eben auch ganz konkrete Tipps für die alltägliche Praxis. Der Austausch zwischen den verschiedenen Teilnehmern steht hier im Vordergrund.

Als #tcamp19-Livereporter bespielte ich den Twitter-Account @Tourismuscamp mit Fotos und Videos. Da bleibt nicht viel Zeit fürs Mitdiskutieren bei den Sessions – bis auf jene, die ich gemeinsam mit Andrea Quaß hielt. Das Thema? Mobile Video! Ein schöner Erfahrungsaustausch, der sich vom technischen Equipment bis zum mobilen Storytelling spannte. – Günter

 

Die Session von Oliver zum Thema Customer Journey des Kunden zeigte perfekt, dass sich Touristiker am liebsten doch nur um ihre eigenen Kanäle kümmern, die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden dabei jedoch teilweise unberücksichtigt bleiben. Eric mit seiner Design-Thinking-Session schloss hier perfekt an: Wie komme ich denn nun zu den Bedürfnissen des Kunden? Wohl wichtigstes Mantra hier für alle: Immer wieder von neuem hinterfragen, überprüfen, anpassen. – Kristine

Session Design Thinking, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO
Session Design Thinking, Graphic Recording von Sonja Kröll, MiMiKRO

 

Noch ein bisschen nachlesen? Aber gern!

 

Herzlichen Dank!

 

Kategorien
Technik/ Web & Tech Technologie Trends Touristische Trends

25 digitale Trends 2019 für den Tourismus

Im Rahmen des Tourismuscamp haben wir den 1. Internationalen Digital Trend Slam in St.-Peter-Ording veranstaltet. Über 50 Tourismus- und Digitalexperten unterhielten sich über die digitalen Herausforderungen und erarbeiteten daraus die Digitalen Trends 2019. Die folgenden Trends und Fragestellungen wurden von den Session-Teilnehmern vorgestellt.

Digitale-Trends-2019-Trendslam
Graphic Recording vom 1.Digital Trend Slam (Quelle: Sonja Kröll)
  1. Open Data als digitale Dateninfrastruktur im Tourismus
    Die Öffnung touristischer Daten ist im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ein Gebot der Stunde. Im Rahmen des Open Table „Open Data“ wurden die aktuellen Bestrebungen von Destinationen vorgestellt und diskutiert. Dieses Jahr tut sich zu diesem Thema einiges – nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum.
  2. Digital Payment rockt
    Neue digitale Bezahldienste wie Apple Pay und Google Wallet ersetzen die Barzahlung und klassische Kartenzahlung. Anwendungen zur Auswertung von Zahlungsflüssen sammeln Konsumdaten, die sie später versilbern.
  3. Digitale Ethik
    Digitale Ethik fordert von jedem Einzelnen zunehmend Antworten in Bezug auf den „richtigen“ Umgang mit Daten. Hier braucht es eine gesellschaftliche und/oder unternehmerische Orientierung, einen Wertekompass. Durch die nie dagewesenen Möglichkeiten der Digitalisierung ergeben sich vielfältige Fragestellungen. Dies betrifft die Erfassung von Daten (Sensorik und Internet der Dinge) genauso wie deren Auswertung (Big Data) oder auch deren Interpretation und Kontextualisierung mittels Künstlicher Intelligenz. Konkret können sich diese Fragen auf das Individuum oder auch auf uns als Gemeinschaft beziehen: Welche Technologien möchten wir nutzen? Welche Daten möchten wir teilen? Welche Rahmenbedingungen für technologische Weiterentwicklungen wollen wir vorgeben? Was ist für uns eine „gute“ digitale Transformation?
  4. Progressive Web App (PWA) & Adaptive Design
    Progressive Web Apps schließen endlich die Lücke zwischen Webseiten und nativen Apps und lassen somit zwei Welten miteinander verschmelzen. Webseiten können dadurch mit spannenden Funktionen angereichert werden, was ganz neue Möglichkeiten eröffnet.
  5. Digitalisierung kommt an
    Immer mehr praktische Anwendungsfälle werden erfolgreich umgesetzt. Auch kleinere Betriebe sind nach und nach in der Lage, digitale Lösungen für ihr tägliches Business zu nutzen.
  6. On & before demand 
    Der Konsum von digitalen Inhalten „on demand“ ist gelernt und setzt sich im Unterhaltungs- und Lernbereich weiter durch. Über intelligente Algorithmen wird das User- und Einkaufsverhalten vorausgesagt; Produkte und Dienstleistungen werden zu genau der Zeit bereitgestellt, wo der Bedarf entsteht.
  7. Digitales Übergewicht
    Die Digitalisierung samt der Komplexität der Kanäle und Inhalte überfordert zunehmend die Nutzer. Durch die Informationsvielfalt und die Ausmaße an medialen Informationen erleiden diese mental ein digitales Übergewicht. Neue Lösungen zum Entspannen und Abbau des mentalen Übergewichts helfen Usern, im digitalen Umfeld mental fit zu bleiben.
  8. Voice Search & Digitale Assistenten  
    Die Suche über die Spracheingabe wird für uns alltäglich; Unternehmen müssen ihre Inhalte deshalb neu optimieren. Gesprochene Fragen und Befehle werden von digitalen Assistenten wie Siri, Alexa, Cortana und Google erledigt. Über Schnittstellen zu anderen smarten Geräten werden digitale Assistenten zur zentralen Steuerungseinheit. Durch das Verbinden werden diese Assistenten zudem intelligenter: So zeigt Google mit Google Duplex, wie Anrufe zur Vereinbarung von Terminen automatisiert werden können.
  9. Die Suche wird visuell  
    Neue Anwendungsfelder für die Bilderkennung ermöglichen eine Websuche nach Informationen und Produkten mittels Bild und Bewegtbild.
  10. Bewegtbild weiter auf dem Vormarsch
    Der Trend von bewegten Bildern und Video treibt die Kommunikation und Marketing weiter voran.
  11. Localization & Advocacy Marketing
    Touristische Akteure besinnen sich auf ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner als Markenbotschafter zurück und setzen diese als Multiplikatoren vor allem im lokalen und regionalen Kontext ein.
  12. Nudging
    Erste Destinationen belohnen ihre Gäste mit digitalen Coins für die Nutzung von nachhaltigen Mobilitätsangeboten vor Ort, mit denen sie z.B. den Kuchen nach der Radtour bezahlen können. Überlaufene Destinationen können zudem über gutes Datenmanagement Besuchern Spots empfehlen, die noch Kapazitäten haben. Dieses sogenannte Nudging, also das „Stupsen“ zu einer bestimmten (gewollten) Entscheidung, wird künftig eine weitere Destinationsaufgabe werden (können), um Besuchern ein entsprechend individualisiertes und modernes Angebot vorhalten zu können und gleichzeitig die Auslastung innerhalb der Attraktionen in der Destination zu steuern.
  13. Smart Home in Hotels & Wohnraum 4.0
    Die digitalen Assistenten und digitalen Endgeräte steuern Smart Home-Lösungen zu Hause, aber auch in der Unterkunft unserer Gäste. Touristische Produkte müssen in Folge smart sein, wenn sie progressive Zielgruppen glücklich machen wollen.
  14. Roboter
    Die Entwicklung der Roboter schreitet weiter voran; Anwendungsfälle im Tourismus werden präziser und massentauglich.
  15. Anwendungsfälle von Extended Reality (XR)
    Die Anwendungsfälle von Virtueller Realität werden für die Praxis brauchbar. Virtuelle Informationen werden in die reale Welt projiziert (Augmented Reality), virtuelle und reale Welt verschwimmen in Mixed Reality (MR). Aktionen der User steuern die interaktiven Elemente in der virtuellen wie realen Welt.
  16. Fragmentierung der Social Media Plattformen
    Die Nutzerzahlen der großen Social Media Plattformen stagnieren; vor allem junge Nutzer suchen sich schnell neue Alternativen (bspw. WhatsApp, Instagram, Snapchat, TikTok). So sind weniger Nutzer auf Facebook aktiv; auch die bestehenden Nutzer sind weniger häufig aktiv. Plattformen wie WhatsApp und Instagram (derzeit 20 Millionen Nutzer in Deutschland) gewinnen gegenüber Facebook. Neue Formate wie IGTV und Stories werden wichtiger.
  17. Anwendungsfälle Omni-Channel
    Omni-Channel-Technologien bieten den Nutzern die Möglichkeit, innerhalb digitaler Kanäle sowie zwischen Online- und Offline-Kontaktpunkten zu wechseln.
  18. Personalisiertes Messenger Marketing
    Messenger Marketing entwickelt sich weiter und wird dieses Jahr individueller, personalisierter und von mehr touristischen Akteuren eingesetzt. 2019 werden mehr Anwendungsfälle im Bereich Kundenservice, Broadcast-Newsletter, Werbeanzeigen und weitere neue Businessfunktionen bei WhatsApp geschaffen. Die Kundenansprache wird durch cleveres Listbuilding und Schnittstellen personalisierter und individueller auf den Kunden zugeschnitten.
  19. Digitalisierung für vermischte Mobilität
    Die Digitalisierung organisiert die Vermischung von Nutzern von Verkehrsmitteln (Pooling) und ermöglicht mehr intermodalen Verkehr durch die Kombination von Verkehrsmitteln bei Verbindungsauskünften (intermodale Konzepte). Autonomes Fahren wird langsam gesellschaftsfähig.
  20. Analoge Erweiterungen
    Die Digitalisierung hält stärker Einzug in unsere analoge Welt und verbindet sich mit dieser über digitale Schnittstellen und User Interfaces wie Displays und mobile Apps, die in natürlicher Umgebung vom Kunden genutzt werden.
  21. Podcasts & Storytelling über Audio
    Podcasts und Audio erzählen die Stories touristischer Akteure und erreichen die Kunden audiovisuell, auch währen der Reise als Reisebegleiter.
  22. Digitale Zwillinge / Digital Twins
    Virtuelle Abbilder von physischen Objekten und Systemen werden geschaffen, um ständig Daten auszutauschen, die über Sensoren erfasst werden. Reale Fehler werden über den digitalen Zwilling schneller erfasst und verbessern die Technik. Abbilder und Daten von persönlichen Identitäten werden ebenfalls online erfasst.
  23. Agenda Setting über Netzwerk
    Im digitalen Umfeld lässt sich eine zunehmende Unsicherheit über die Relevanz bestimmter Trends beobachten. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an vertrauenswürdigen Expertenmeinungen zu den einzelnen Themen. Dieses Vertrauen ermächtigt jedoch diese Experten, ganz bewusst gewisse Trends zu forcieren und dabei andere Entwicklungen aus dem Fokus rücken zu lassen, wobei der Kundennutzen nicht zwingend im Fokus stehen muss. Diese Entwicklung erfordert ein zunehmendes Maß an Verantwortlichkeit und absolute Neutralität auf Seiten der Experten.
  24. Wireless Storage Devices
    Externe Festplatten werden kabellos und erlauben den Zugriff von mehreren Endgeräten auf einen Speicherplatz.
  25. Was kommt nach der Digitalisierung?
    Wir behandeln Fragestellungen wie: Was passiert (aus heutiger Sicht) nach der Digitalisierung? Welche Trends folgen der Digitalisierung?

Als 26. Trend wurde „Zeit für geile Produkte“ genannt. Wir finden, dass das kein digitaler Trend ist, sondern ein Trend der durch die Digitalisierung seit Jahren immer wichtiger wird. Marketing wird immer teurer, Content und Technik werden immer ähnlicher. Marketing z.B. von Tourismusdestinationen wird immer mehr in Frage gestellt. Deswegen müssen die Produkte an sich überzeugen.

Trendslam-2019-Digitale-Trends
Mitschrift vom 1. Digital Trend Slam von Beate Mader

Im Rahmen der Session stimmten die Teilnehmer ab, welche der genannten Trends für sie gerade die höchste Relevanz haben: Localisation & Adovocy Marketing (21 Stimmen), Open Data (15), Messenger Marketing (11), Digitalisierung der Mobilität (11), Digital Payment (11), Bewegtbild & Video (10), Instagram TV (7), Social Media Stories (7), Analoge Erweiterung (5), Progressive Web App (4), Fragmentierte Social Media (3), Podcast als Reisebegleiter (3), Voice Search & Assistent (3), XR/VR/AR/MR (3), On & before demand (2), Digitale Ethik (1), Nudging (1).

Danke an alle Beitragenden! Hat Spaß gemacht!

Du siehst weitere Trends für 2019 ?

Dann ab damit in die Kommentare! 

 

Kategorien
Technologie Trends Termine Veranstaltungen

Tourismuscamp in SPO! Die Entscheidung ist gefallen.

Das Voting des Tourismuscamps ist Geschichte – wir haben einen Sieger für den Austragungsort im Jahr 2019 (#tcamp19)! Das Tourismuscamp „in spe“ in SPO = St. Peter-Ording! Und einen Termin für die 12. Auflage dieses ersten Barcamps im Tourismus gibt es auch schon…aber mehr dazu in unserem Artikel zum Voting.

Die Bewerber

Seit dem 25. April konnten die drei Bewerber,

  • der Fläming mit Jüterbog,
  • der Ostsee Holstein Tourismus mit Grömitz,
  • und drei Hotels aus St. Peter-Ording (StrandGut Resort, Beach Motel, Zweite Heimat) mit Unterstützung von der FH Westküste (Weiterbildungsinstitut WISE) sowie der Tourismuszentrale St. Peter-Ording,

sich um Stimmen auf Facebook bemühen… bereits in den ersten Stunden wurde deutlich, welche Aufmerksamkeit die Bewerber auf sich lenken können: Mehr als 85.000 Menschen wurden demnach am ersten Tag mit den drei Bewerbungsvideos erreicht. Während des gesamten Kampagnenzeitraum summierte sich die Zahl auf mehr als 235.000 Personen; Wir freuen uns sehr, wenn sich die Bewerber als Veranstaltungslocations so erfolgreich präsentieren können – das strahlt sicher weit über das Tourismuscamp und die Branche hinaus. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg.

Das Tourismuscamp an der Nordsee (Fotocredit: Oliver Franke)

Das Ergebnis

Am 25.Mai, an einem ganz besonderen Tag nicht nur für unsere Branche, um 12 Uhr war es soweit. Die Zahlen wurden ausgewertet, der Sieger stand fest: St. Peter-Ording mit 2.343 Stimmen.

Vor allem der Fläming mit Jüterbog hat bis in die letzten Stunden hart gekämpft und mit Stimmen 1.537 Stimmen den zweiten Platz, vor dem Ostsee Holstein Tourismus mit Grömitz, der mit 1.361 Stimmen Platz 3 belegte.

Das Datum

Nachdem der St. Peter-Ording nun feststeht, können wir auch das Datum für das 12. Tourismuscamp bekannt geben: 18.-20.1.2019 SAVE THE DATE! Die Anmeldung startet wie gewohnt Anfang September. Wenn Du mit dabei sein willst, dann trage Dich für unseren Newsletter ein – wir informieren dort über den Start der Anmeldung.

Die Vorfreude

Wir freuen uns schon sehr auf das Tourismuscamp in St. Peter-Ording. Das Bewerbungsvideo macht sehr viel Laune.

https://www.facebook.com/video.php?v=10156444803021579

 

Viel Spaß und wir sehen uns im Januar 2019 in St. Peter-Ording. Oder?

 

 

Kategorien
Termine Veranstaltungen

Tourismuscamp 2019: jetzt mitentscheiden, wo es nächstes Jahr hingehen wird!

Auch für das kommende Jahr sucht das Tourismuscamp eine neue Location. Nach neun Jahren in Eichstätt, zog das Tourismuscamp zum 10jährigen Jubiläum 2017 in den hohen Norden nach Ostfriesland. Anfang 2018 waren wir dann im tiefen Süden in Berchtesgaden. Doch wo soll es im Januar 2019 hin gehen? Das dürft ihr entscheiden, indem ihr bis zum 25.5.2018 um 12 Uhr an unserem Voting teilnehmt. Eines ist dabei allerdings sicher: Wir werden dieses mal nicht in den Süden zurück kehren! Dafür aber entweder wieder in den Norden oder das erste mal in den Osten. Wir sind gespannt.