Kategorien
eLearning Hotel Immer wieder TZonntags Technik/ Web & Tech Technologie Trends Touristische Trends

Austelefoniert, Alexa im Hotel, Storytelling, eLearning, Direktbuchung – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Telefonieren ist out

Empfohlen von Florian

Die Bundesnetzagentur hat neue Zahlen zur Mobilfunknutzung veröffentlicht. 2016 war ein Wendepunkt – die Nutzung des Mobiltelefons als Telefon geht zurück – die Datennutzung  steigt dafür signifikant an. Nach der SMS ist nun auch die zweite Kernfunktion betroffen – der Wandel der Kommunikation schreitet voran.

Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland
Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland (Quelle: statista_com)

Alexa, Siri oder Google Assistent im Hotelzimmer

Empfohlen von Martin

Digitale Assistenten, allen voran Amazons Alexa, verändern unsere Art der Kommunikation tiefgreifend. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor der Hotellerie nicht Halt. Hotelzimmer wurden schon immer auch als Showroom für technische Neuheiten genutzt.

Das Hotel Wynn Las Vegas hatte als erstes Hotel angekündigt, alle seine Zimmer mit Amazon Echo auszustatten. Somit ist Alexa dort nun immer im Hotelzimmer präsent und ermöglicht es Gästen, beispielsweise Licht, Heizung, Wecker etc. per Sprache zu steuern. Sie kann Fragen beantworten, Bestellungen aufnehmen usw.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=27&v=7QM7izjVqug

Aber Alexa wird nicht lange allein bleiben. Auch Google Home und Siri werden versuchen, Einzug in die Hotelzimmer der Welt  zu halten. Marriott testet wohl gerade Alexa und Siri, um zu entscheiden, wer von beiden die Bedürfnisse der Gäste besser bedienen kann. Das Ergebnis wird spannend zu sehen sein.

Wer mehr über das Thema digitale Assistenten erfahren möchte, sollte sich unseren Trendtrack hierzu auf dem HSMA Festival nicht entgehen lassen

Gegen Bleiwüsten im Web

Empfohlen von Kristine

Anfang dieser Woche war ich in Berlin zur Digitalkonferenz re:publica. Wer mal wieder ein bisschen „Futter“ und Inspiration benötigt, dem sei der YouTube-Kanal der re:publica empfohlen, der gerade emsig mit den Mitschnitten der verschiedenen Vorträge, Sessions und Diskussionsrunden gefüllt wird.

In Berlin gab es auch eine Session von Bleiwüsten. Was diese Website macht? Das kann sie am besten selbst erklären:

Bist du ein digitaler Geschichtenerzähler? Dann bist du hier richtig. Auf dieser Webseite erfährst du, wie du deine Geschichten interaktiv, multimedial und visuell erzählst.
Nonlineares Storytelling, Social Media, mobile Reporting, Grafiken und interaktive Karten, Datenjournalismus: Jeden Freitag stellen wir ein Programm für Journalisten vor.

Jede Woche ein neues Tool, eine neue Idee. Schaut man sich die letzten vorgestellten Tools an, wird schnell klar, dass diese nicht nur für Journalisten relevant, sondern auch überaus spannend für den Tourismussektor und andere Themenfelder sind:

  • ZingChart: Infografiken erstellen
  • Twain: Trends in sozialen Netzwerken entdecken
  • Tripline: interaktive Karten erstellen
  • Eko: non-lineare Video-Geschichten

Klick dich mal rein und durch. Aber ich warne dich: Bring Zeit mit.

eLearning für Millenials

Empfohlen von Bastian

Meine Empfehlung der Woche kommt von Pulselearning: in ihrem Blogartikel erklären sie die Herausforderung bei der Gestaltung digitaler Weiterbildungsmaßnahmen für Millenials, also genau für die Generation, die jetzt langsam in den Arbeitsmarkt drückt.

eLearning für Millenials

Neben einigen „Klassikern“ wie Real-World-Benefit und Empowerment sind im Blogartikel von Christopher Pappas auch spannende Ansätze zu Flexibilität und Online-Mentoring zu lesen. Für mich persönlich und für alle, die sich mit dem Thema digitale Weiterbildung befassen, eine sehr schöne Zusammenfassung.

The History of Direct Booking

Empfohlen von Roland

53% der Hotels bieten auf der eigenen Website günstigere Preise an als auf externen Buchungskanälen. Dies und andere interessante Zahlen zu Direktbuchungen inklusive der wichtigsten Meilensteine zum Thema findet Ihr in der schönen Infografik „The History of Direct Booking„.

Zudem kann ich euch noch das Interview von letzter Woche von Elon Musk ans Herz legen. Sehr inspirierend und zum Teil auch verblüffend, wie nahe wir an bestimmten Sachen schon dran sind.

Auch wichtig in diesem Zusammenhang, dass Deutschland bzw. der Bundesrat in diesen Tagen grünes Licht für selbstfahrende Autos gegeben hat. Insbesondere wurde die Haftungsfrage geklärt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Kategorien
Immer wieder TZonntags Live-Kommunikation Marketing & Vertrieb Social Media Technik/ Web & Tech Technologie Trends Veranstaltungen

E-Day:17, Alexa Reichweite, HSMA Festival, Facebook Live – Immer wieder TZonntags

 

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Nein, auch an Ostern haben wir unsere Linktipps der Woche nicht versteckt. Die bekommt ihr, wie immer, auf dem Silbertablett serviert! Viel Spaß beim Lesen und Ostereier suchen, schöne Feiertage euch allen!

Trend Track beim HSMA Festival

Empfohlen von Florian

Die HSMA Deutschland geht mit dem HSMA Festival 2017 neue Wege (Location, Programm, Timing) – und wir sind mittendrin. Unser Trend Track, den wir seit Jahren für den eMarketing Day in München organisiert haben, ist trotz neuem Konzept zentraler Bestandteil des Festivals in Rust, das vom 21.-22. Mai stattfindet.

Banner_2_Facebook

Folgende zukunftsweisende Themen und Referenten konnten wir für den Trend Track gewinnen:

What the Bot? Sind Chatbots die Zukunft der Kommunikation? mit Marius Donhauser (Geschäftsführender Gesellschafter von hotelkit)
Voice Assistenz – Alexa, Siri, Cortana, Google etc. – Digitale Assistenten und ihre Konsequenzen für den Hotelvertrieb mit Martin Birchmeier (Netzwerkpartner von Tourismuszukunft)
Blockchain – Was ist Hype und was Over-Hyped? mit Maximilian Möhring (Geschäftsführer von der Keyp GmbH)
Dynamische Kundenansprache: Wer klickt was? Generation Babyboomer vs. Generation Y mit Christiane Schramm (Teamlead Travel bei Ve Interactive)

Sehen wir uns?

Digitalisierung er/leben – Livereport vom E-Day:17 in Wien

Empfohlen von Günter

Diese Woche berichtete ich live vom E-Day:17 von Wirtschaftskammer Österreich und WKÖ Wien – und konnte wieder einmal eine spannende Reise durch die eBusiness-Welt dokumentieren.

Meine komplette Livereportage zum #eday17 ist auf www.j.mp/eday17blog nachzulesen. Jeder Themenblock ist direkt auf der E-Day Website auch per Kurzlink abrufbar:

 

Facebook Live wächst und wächst

Empfohlen von Catharina

Facebook Live, daher Live-Streams auf Facebook im Newsfeed, wächst und wächst. Das ist auch nicht verwunderlich. Live-Videos werden von Facebook selbst ordentlich gepusht und in der Sichtbarkeit organisch (unbezahlt) gefördert. Des Weiteren ist die Funktion im Newsfeed und daher als Status-Update verfügbar und Werbeplatzierungen sind möglich.

Quelle: http://www.socialmediatoday.com/social-business/huge-opportunity-facebook-live-infographic
Quelle: http://www.socialmediatoday.com/social-business/huge-opportunity-facebook-live-infographic

Die Platzierung im Newsfeed ist übrigens einer der Hauptgründe warum Facebook Stories nicht wirklich ziehen. Kaum ein Facebook-Nutzer möchte seinen Newsfeed verlassen und oben in den Stories extra Arbeit in der Content-Produktion leisten (nach 24 Stunden ist alles wieder verschwunden) und sich dann auch noch durchscrollen müssen, um die Stories anderer anzusehen. (Facebook ist eben nicht Instagram) Die Stories sind derzeit lediglich ein erneuter Clown und Kampfansage von Facebook an Snapchat. Der Wert des Content geht gegenwärtig aber eher gegen Null und das nicht nur weil es sich kaum einer ansieht, sondern auch weil Facebook selbst damit kein Geld verdient bzw. verdienen wird. 

Facebook lebt von Werbeeinnahmen. Wie sollen diese langfristig in dem jetzigen Story-Format generiert werden?  Erst wenn die Story-Funktionen in den Newsfeed kommen, so wie das Live-Format, und damit auch länger verfügbar sind, wird das eine wirkliche Veränderung in der Nutzung und damit Content-Erstellung bedeuten. Doch soweit ist es noch nicht und es ist erfolgsversprechender, sich mit Formaten zu beschäftigen die Sichtbarkeit bringen.

Die neuen Gatekeeper

Empfohlen von Johannes

Schon seit längerem behaupte ich ja, dass digitale Assistenten  die ultimativen Gatekeeper  werden. Siri, Google Now & Home, Cortana  und Amazon Alexa  liefern uns ja bereits einen kleinen Vorgeschmack und zeigen anschaulich, in welche Richtung die Entwicklung läuft. Jetzt gibt es erste Reichweitenzahlen, eben zu Amazon’s Alexa. Ganz spannend wie ich finde! Und auch ein paar interessante Aspekte werden im Artikel bei onlinemarketingrockstars behandelt. Wirklich lesenswert!

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Kategorien
Allgemein Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Google AMP, Facebook „M“ und das Ende der Websites!

Am Montag durfte ich beim HSMA eMarketingDay 2016 in München dabei sein und einen Vortrag im Trend Track gestalten. Mein Thema dabei waren die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Webseiten.

Das Thema wie die Websites in Zukunft aussehen und welche Bedeutung sie haben werden, beschäftigt mich schon seit längerem. Immer wieder wenn man mit einem Kunden den Relaunch einer Webseite angeht, stellen sich die selben Fragen: was ist heute aktuell, was muss ich machen, um für die nächsten Jahre gewappnet zu sein, wohin geht die Reise.

Bild Andreas Schebesta
Roland Trebo beim eMarketing Tag – Bild: Andreas Schebesta

2015 hat es einige Entwicklungen gegeben, die großen Einfluss darauf haben werden, wie die Zukunft von Websites aussieht und wie sich unser Zugang und unser Konsum von Informationen entwickeln wird. Google AMP und Facebook M sind zwei Stellvertreter ihrer Zunft, und sie stehen für zwei Trends, die sich diesbezüglich abzeichnen. Aber schauen wir uns zuerst mal an, was hinter Google AMP und Facebook M steht.

Google AMP

AMP ist Googles Lösung um das mobile Surfen schneller zu machen. Googles Lösung insofern, da auch Facebook und Apple schon Projekte haben, die in die selbe Richtung gehen. Was macht AMP? AMP holt sich bestimmte Informationen von der Website und zeigt diese in standardisierter und auf Geschwindigkeit optimierter Form an.

Ladezeiten haben Einfluss auf Ranking und Klickpreis!

Die Folge: die Ladezeiten reduzieren sich von oft über 8 Sekunden (Google gibt das als durchschnittliche Ladezeit einer mobilen Seite an) auf praktisch 0. Dies ist insofern wichtig, da der User normalerweise nicht gewillt ist mehr als 4 Sekunden auf das Landen einer Seite zu warten. Geschwindigkeit ist ja seit jeher ein großes Anliegen und seit einiger Zeit auch Ranking-Kriterium für Google. Und auch bei Google Adwords spielt die Geschwindigkeit eine Rolle und hat im Endeffekt auch eine Auswirkung auf den Preis, den man pro Klick zahlen muss.

Seit Dienstag, dem 23. Februar hat Google jetzt AMP in die eigenen Suchergebnissen integriert. Bei einigen Seiten wird nun auf mobilen Geräte ein grüner Blitz angezeigt. Dieser signalisiert, dass es von der Seite eine für mobile Geräte und auf Geschwindigkeit optimierte AMP Version gibt, welche dann bei einem Klick auch geladen wird.

Das Schöne am AMP ist, dass Google es als Open Source Projekt frei zugänglich gemacht hat und das ist normalerweise kein großer Aufwand für eine Webseite ist, ihre Inhalte für AMP anzubieten. Es reicht hier meist ein Plugin aus, das installiert werden muss. Automattic, die Macher von WordPress, haben sogar angekündigt, AMP für alle Blogs auf WordPress.com standardmäßig freizuschalten. AMP ist vorerst nur für News gemacht, aber der Weg scheint klar gezeichnet.

Diese Entwicklung ist an sich ja eine gute Sache, aber man muss sich bewusst sein, dass sich AMP die Informationen von der Webseite holt, den Nutzer nicht mehr hin schickt. Und auch die Art wie die Informationen dargestellt werden, liegt nur mehr zum Teil in unserer Hand.

Facebook „M“

Facebook „M“ ist in den Facebook Messenger integriert und geht im Vergleich zu Siri & Co. noch einen Schritt weiter. Neben Antworten auf spezifische Fragen erledigt er auch Bestellungen und Buchungen. Man kann Facebook „M“ also bitten, mir ein Taxi zu holen oder mir eine Pizza zu bestellen. Genauso gibt der Assistent auch Auskunft zu interessanten Orten und Lokalen in der Nähe, basierend auf den Besuchen oder Likes anderer Facebook User.

Mischung aus künstlicher und menschlicher Intelligenz!

Ein weiterer Unterschied zu Siri und Co.: das Ganze geschieht hier als Mischung von künstlicher Intelligenz (AI) und menschlicher Intelligenz. In der Tat sitzen hier auch echte Menschen bei Facebook, die einen bei den kleinen Problemen des Alltags unterstützen. Es soll nicht wahrnehmbar sein, ob ich die Hilfe jetzt vom Algorithmus oder von einem Menschen bekomme. Sicher ist, dass das Ziel von Facebook hier sein wird, den automatischen Part so gut zu machen, dass der Mensch hier immer weniger eingreifen muss. Facebook „M“ befindet sich aktuell noch in der Testphase.

Assistenten, AMP und die Zukunft der Websites!

In welche Richtung sich Websites entwickeln hängt stark davon ab, wie wir in Zukunft nach Informationen suchen. Und wie wir die Information konsumieren. AMP und die virtuellen Assistenten werden darf starken Einfluss haben.

Zu diesem Thema gibt es einige Entwicklungen zu beachten:

  • Fragen statt Suchen. Und Antworten statt Suchergebnisse.
    Allen voran die Assistenten, aber auch Google selber, bringen uns immer mehr dazu, mit unseren Geräten zu sprechen. Und wenn wir reden stellen wir Fragen und geben keine Suchbegriffe ein. Und wir möchten auf unsere Fragen Antworten haben, keine Suchergebnisse. Eine Studie von Juli 2015 zeigt, dass Google für fast ein Drittel der Fragen schon eine Antwort parat hat.
    vw
  • Absichten statt Suchbegriffe
    Dies ist eine Entwicklung, die seit einiger Zeit schon im Gang ist und auch auf die Suchmaschinenoptimierung Auswirkungen zeigt. Neben der eigentlichen Frage oder den Suchbegriffen werden von den Suchmaschinen noch andere Parameter berücksichtigt, um die Absicht des Suchenden festzustellen und ihm die bestmögliche Antwort zu liefern. Diese anderen Parameter können GPS Daten, Zusammenhang zur vorhergehenden Frage oder bestimmte Muster sein. Die Auswertung von Absichten macht den Suchbegriff im Extremfall zum Detail und erlaubt es sogar, Antworten bzw. Hinweise zu geben, ohne dass eine Frage gestellt wurde. Ein Beispiel dafür ist das Smartphone, das sich meldet wenn ich mich morgens um 7.30 Uhr ins Auto setze und mir ungefragt sagt, wie lange ich noch ins Büro brauche.
  • Data driven Search statt Web Search
    Es geht immer mehr um Informationen und die Interpretation und Zusammenführung von Informationen, nicht mehr um Websites. Und wieder darum, am Ende eine Antwort zu liefern und keine Liste von Suchergebnissen. Hierbei spielt die künstliche Intelligenz eine große Rolle.

Der rote Faden, der sich durch diese Entwicklungen zieht ist klar.

Die Website steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern ist nur mehr einer der Kanäle, mit welchen ich den User erreiche. Was immer mehr im Mittelpunkt steht ist die Information selber.

Und meine Website?

Websites werden (zumindest auf absehbare Zeit) natürlich weiter bestehen, aber Aussehen, Sinn und Bedeutung werden sich in den nächsten Jahren stark ändern. Entwickelt sich die Website zur Datenbank, die über verschiedene Kanäle Informationen an Suchmaschinen und Assistenten liefert? Wird die Website nur mehr die Oberfläche eines integrierten Systems sein, welches an sich und als Kern andere Aufgaben hat? Verkümmert die Website zur reinen Visitenkarte, zum Prospekt oder Katalog?

Die Antwort wird von den Entwicklungen der nächsten Jahre abhängen, und da kommt noch einiges auf uns zu.

Was kann man jetzt tun?

Die wichtige Frage hier ist aber, wie man sich heute schon wappnen kann um für die Veränderungen gerüstet zu sein. Neben der üblichen Empfehlung das Thema Website und die Entwicklungen rund um dieses Thema als strategischen Teil des Auftretens immer mit Priorität im Auge zu behalten und mit der Zeit zu gehen, kann ich hier noch auf diese Punkte verweisen:

  • Die eigene Marke stärken!
    Eine Starke Marke ist gegen Änderungen bestens gerüstet, weil die Werte im Mittelpunkt stehen. Weil der Marke eigentlich egal ist, über welchen Kanal sie kommuniziert wird.
  • Stark auf visuelle Inhalte bauen!
    Fotos und Videos sind die besten Werkzeuge um Botschaften zu transportieren. Zudem kann ich hier die Marke unzertrennbar an den Content binden.
  • Stellen Sie sich folgende Fragen:
    • sind unsere Daten schon optimal für Google & Co zugänglich?
      Thema SEO und strukturierte Daten
    • sind unsere Daten über alle möglichen Medien und Kanäle zugänglich und erreichbar?
      Thema responsive, aber nicht gedacht als Website, die mobiltauglich ist, sondern wirklich in der vollen Bedeutung jedem Gerät und jedem Kanal in optimaler Darstellung ausgeliefert werden zu können.
    • warum sollte Google unsere Website als Datenquelle wählen?
      Welche Informationen bekommt Google bei uns besser und genauer, aktueller als anderswo?
    • AMP im Auge behalten
      Das Thema ist schon suchmaschinenrelevant und wird eines der großen Themen für 2016 sein.

Am Ende noch der Hinweis auf meine Präsentation vom HSMA #emd16.

Google AMP, Facebook M & Co., das Ende der Websites? from Tourismuszukunft

Es bleibt also spannend. Und es bleibt alles anders!

Kategorien
eLearning Immer wieder TZonntags Technik/ Web & Tech Technologie Trends Webinare

Immer wieder TZonntags: HotelcampAlps, Whats App-Webinar, Facebook Collagen & Live Video, Storytelling im Tourismus, Nanodrohne, Sprachassistenten, SCM Intensivkurs 2016

Immer wieder TZonntags 13.12.15: HotelcampAlps, Whats App-Webinar, Facebook Collections & Live Video, Storytelling im Tourismus, Nanodrohne, Sprachassistenten, SCM Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing

Das Jahr geht zu Ende – und unser Kalender für 2016 füllt sich. Heute findet ihr in #IWTZ eine Reihe neuer Veranstaltungs-Tipps:

  • Michael hält am 22.1. wieder ein Webinar „Whats App im Tourismus“ ab.
  • Auch 2016 gestalten Kristine, Catharina und ich in Berlin wieder einen SCM-Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing – Details im Beitrag von Kristine.
  • Die Anmeldung zum HotelcampAlps ist offen, berichtet Florian.

Was tut sich sonst im eTourismus?

  • Johannes träumt von einer Nano-Drohne, die ihm auf Schritt und Tritt folgt.
  • Roland sieht Sprachassistenten vor dem Durchbruch.
  • Bastian experimentiert mit eLearning-Videos.
  • Und ich sehe mir die jüngste Multimedia-Offensive bei Facebook und Twitter an.

Viel Spaß mit unseren Lese-Empfehlungen – euer Günter!

Empfohlen von Florian

Anmeldung HotelcampAlps gestartet

Das HotelcampAlps geht in die zweite Runde (24. – 26.4.2016). Ich darf wie im letzten Jahr dieses tolle Format moderieren. Die Anmeldung ist nun offen – viel Erfolg. Die Teilnehmerplätze sind kontingentiert.

Empfohlen von Johannes

Die Drohne, die uns überall hin folgt

Mir hat es diese Woche eine technische Spielerei angetan. ONAGOfly nennt sich eine neue Nano-Drohne, die auf der Crowdfunding Plattform Indiegogo bereits mehr als 250% des ursprünglich angepeilten Betrags erreicht hat.

Wer bei der Überschrift an eine Überwachungsdrohne oder ähnliches gedacht hat: Weit gefehlt. Es handelt sich schlicht um eine sehr kleine Drohne, die durch GPS und WLAN in der Lage ist, dem Nutzer vollautomatisch zu folgen, beispielsweise um Foto- oder Videoaufnahmen zu machen.

Aktuell begrenzt noch die Akkulaufzeit von ca. 15 Minuten die Einsatzmöglichkeiten. Langfristig kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass derartige Drohnen – gepaart mit z.B. Smartwatches – iPhone und Co. ersetzen werden. Jedenfalls glaube ich nicht, dass wir in 10 Jahren noch immer so ein klobiges Ding in unserer Hosentasche mit uns herumschleppen. Und die Vorstellung, dass jeder von seiner persönlichen Nanodrohne „verfolgt“ wird, finde ich hat etwas. Was meint Ihr?

Empfohlen von Michael

Nächstes Webinar „Whats App im Tourismus“ am 22. 1. 2016

Unser nächstes Webinar „Whats App im Tourismus: So nutzt Du Whats App als Unternehmen“ findet am 22. Januar 2016 von 13:00 bis 14:30 Uhr statt.

Im Webinar lernen Sie u.a. die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des größten Social Networks von Service-Chat bis Newsletter, rechtliche Restriktionen für die Nutzung sowie Dienstleister und deren Services kennen.

Weitere Infos und Buchung unter: www.tourismuszukunft.de/akademie/webinare/whats-app-im-tourismus-webinar-2/ 

Webinar Whats App im Tourismus

Empfohlen von Bastian

How to: Storytelling im Tourismus

Diese Woche hab ich mir mal kurz die Arbeit gemacht, und eine unserer Infografiken, die wir ja in den eLearning Projekten zuhauf generiert haben, in ein kurzes „Video“ umgebaut, Damit wollte ich ausprobieren, ob guter eLearning Content auch so einfach produziert noch gut sein kann und ob er dann immer noch ansprechend wirkt (so wie beispielsweise meine ganzen Erklärvideos).
Das Resultat sehr ihr hier:

[youtube width=“600″ height=“338″]https://youtu.be/BVAoO5U54FI[/youtube]

Auf den ersten Blick ganz nett, aber eben nicht umwerfend. Warum? Weil beispielsweise der Sprecher, die Soundeffekte und der Whitespace (Anteil weißer Fläche,  der in jedem eLearning-Inhalt für Klarheit sorgt) fehlen.

Fazit: eLearning Content ist mehr als „mal eben etwas Bewegung rein gemacht“. Und wer eigentlich nur etwas über Storytelling wissen wollte, ist jetzt hoffentlich auch glücklich. =)

Empfohlen von Kristine

Auch 2016: SCM Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing

Der diesjährige SCM-Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing ging mit meinem Modul zu Social Media gerade zu Ende.

Verpasst, aber eigentlich interessiert? Kein Problem. Im Frühjahr und Herbst 2016 gibt es eine Neuauflage. Die Frühjahrestermine findet ihr unten bei unseren Veranstaltungs-Tipps; alle Infos gibt es auf www.scmonline.de/intensivkurse.

Empfohlen von Roland

Sprachassistenten vor dem Durchbruch

MindMeld aus San Francisco steht kurz vor der Veröffentlichung der neuen Version des Sprachassistenten, den man sich als „Siri in a Box“, also ein Siri für third party Entwickler, vorstellen kann. MindMeld veröffentlichte bei dieser Gelegenheit einige Zahlen, die auf ein „dramatisches Wachstum“ bei der Verwendung der Sprachassistenten deuten. Schon 64% der Smartphone Nutzer haben einen Sprachassistenten schon mal benutzt, 40% davon in den letzten 6 Monaten. Weitere Zahlen zur Studie gibt es hier.

Empfohlen von Günter

Facebook Collagen und Live Video

Als Twitter-Fan sehe ich es nicht gerne – aber: Facebook hat im Concours d’Élégance des Social Web derzeit die Nase vorne. Okay, Twitter verpasste in dieser Woche seinen Fotos einen neuen, großzügigeren Look. Aber Facebook legte zuletzt ordentlich zu:

  • Mit Facebook Collages haben iOS Nutzer jetzt ein wirklich cooles Format zum Teilen von Multimedia-Stories. Optisch attraktiv, simpel in der Handhabung, mit Autoplay-Videos und animierter Darstellung in der Timeline: ein großer Wurf! Dazu sind Facebook’s Collagen auch leichter angelegt als Twitters Embeddable Grids (#IWTZ vom 25.10.).
    Ein Beispiel: Die animierte Vorschau seht ihr über das untenstehende Posting; die gesamte Collage öffnet sich beim Klick auf den Beitrag bzw. ganzseitig über den Beitragslink.
    Android-Nutzer: Sorry – ihr müsst noch bis 2016 warten!

  • Ein Statement ist auch Live Video: Bisher nur für ausgewählte Promis und Journalisten aktiv, testet Facebook einen Roll-out nun auch für „normale“ Benutzer in den USA. Die Stoßrichtung ist klar: Facebook Live soll sich gegen Periscope und Meerkat im boomenden Livestreaming-Segment behaupten.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

Das letzte Mal: Unsere neue Infografik zur Digitalisierung  in allen Bereichen des Tourismus ! Viel Spaß beim Benutzen & Sharen.

Kategorien
Hotel Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Apple Keynote – War da auch was für den Tourismus dabei?

Gestern Abend mitteleuropäischer Zeit eröffneten Tim Cook und Craig Federighi die Entwicklermesse WWDC traditionell mit der Apple-Keynote. Weder das von vielen erhoffte iPhone 6 noch die iWatch wurde  vorgestellt, dafür aber unter anderem die neuen Apple-Betriebssysteme iOS X Yosemite für den Mac und iOS 8 für iPad und iPhone. Und bei der Einführung von iOS 8 gab es auch einen Punkt, der mich hellhörig werden ließ – die Vorstellung von HomeKit. HomeKit dient der Heimautomation. So soll es möglich sein, über sein iPad oder iPhone vom Sofa aus alle möglichen Geräte in seiner Wohnung/seinem Haus zu steuern. Rollläden hoch und runter fahren, Heizung an- und ausschalten, Garagentor öffnen, Kaffeemaschine starten, den Garten gießen, etc. pp.

Homekit für Hotels?

Ein spannender Punkt: Wäre das nicht was für die Hotellerie? Stellen wir uns doch mal vor, wir kommen in unser gebuchtes Hotelzimmer. Draußen ist es noch hell bei 31 Grad. Die Sonne scheint direkt ins Zimmer. Das Licht ist natürlich wie immer an, der Fernseher auch. Es hat ungefähr 28 Grad im Zimmer. Die Klimaanlage ist aus. Was machen wir?

Wir schalten erst mal das Licht aus, gehen zum Fernseher und schalten diesen ebenfalls aus, da er uns nur nervt. Wir gehen zum Fenster und fahren die Sonnenjalousie runter. Danach schalten wir die Klimaanlage an und drehen am Rädchen die Temperatur auf 21 Grad.

Und jetzt stellen wir uns mal vor, dass im Hotelzimmer alle elektronischen Geräte mit HomeKit steuerbar sind.

Wir betreten also wieder unser Hotelzimmer. Diesmal mit dem iPhone in der Tasche. Draußen ist es noch immer hell mit 31 Grad im Schatten und direkter Sonneneinstrahlung in das Hotelzimmer. Licht und TV sind an, Klimaanlage aus und es mindestens 28 Grad im Zimmer.

Wir starten Siri einfach durch das aussprechen von „Hey Siri“ (auch eine Neuerung unter iOS 8) und sagen: Licht aus, TV aus, Jalousie herunterfahren, Klimaanlage auf 21 Grad schalten. Dann gehen das Licht und der TV aus, die Jalousie fährt herunter und die Klimaanlage hoch. Das alles während wir unseren Koffer abstellen und die Badehose raus holen.

Jetzt sagt ihr vielleicht: „Brauch ich nicht. Wegen den paar Minuten. Im Urlaub auch egal.“ – Klar, es sind nur ein paar Minuten täglich! Aber angenehmer und einfacher ist es trotzdem, oder? Wenn es das gibt, warum soll ich es nicht nutzen? Auf Geschäftsreisen sowieso. Und eben auch im normalen Urlaub. Aus meiner Sicht absolut denkbar. Vor allem wenn man bedenkt, dass man oft nicht weiß welcher Schalter für welches Licht gedacht ist, man schon im Bett liegt und die Lampe über der Tür dann doch nicht vom Bett aus ausschalten kann….

Und es wäre eine Win-Win-Win-Situation. Ein Win für den Gast, weil er sich nicht mehr mit Nebensächlichkeiten und suchen nach Lichtschalter, Fernbedienung oder anderen Schaltern beschäftigen muss und alles von seinem aktuellen Standpunkt durch Sprache im Zimmer steuern kann. Ein Win für das Hotel, da der Gast zufriedener ist. Und auch ein Win für die Smart-Home-Anbieter, weil der Gast das erste Mal mit ihren Geräten in Kontakt kommt und sich das dann evtl. auch für zu Hause vorstellen kann.

Was das für den Datenschutz bedeutet, möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst erörtern. Da reicht ein Blogartikel wohl gar nicht! 😉 Aber davon abgesehen halte ich HomeKit nicht nur für zu Hause sondern auch für den Urlaub als wirklich spannende Möglichkeit den Alltag zu vereinfachen.

Wirklich neu?

Ähnliche Lösungen  für Hotelzimmer gibt es übrigens schon. Hier möchte ich mal CitizenM-Hotels  erwähnen – in deren Zimmern kann ich viele der obig definierten Funktionen bereits via digitaler Devices steuern. Es gibt aber zwei aus meiner Sicht große Unterschiede zu HomeKit:

1. Bieten die bisherigen Lösungen kein All-In-One-Paket.

2. Muss der Gast immer  – und das ist für mich der größte Unterschied – mit einem Tablet, das im Zimmer zur Verfügung gestellt wird, die Steuerung übernehmen bzw. Informationen abrufen. HomeKit bietet ihm erstmals die Möglichkeit mit dem eigenen Smartphone/Tablet zu aggieren und nicht erst das zimmereigene Tablet suchen zu müssen.

Was haltet ihr von der Idee der Integration von HomeKit in Hotelzimmern? Könntet ihr euch vorstellen, dass ein Hotel mal eine Art Pilotprojekt zusammen mit Apple und den kooperierenden Anbietern startet? Oder spielt da Apple keine Rolle, sondern bereits bestehende Anbieter? Und wird sich das überhaupt in Hotels durchsetzen (können)?

Viele Grüße,

Ben.