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Content-Lebensdauer, Influencer-Überangebot, Fotografierverbot, Snapchat Brille, A day in 2030 Hochschule München – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick auch an Pfingsten mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Snapchat Spectacles
Die Snapchat-Brille: Quelle: spectacles.com

So bekommst Du die Snapchat-Brille

Empfohlen von Florian

Nun ist er da – der Verkaufsstart der Snapchat-Brille Spectacles in Deutschland – dieser Beitrag zeigt, wie Ihr die Brille auch in Deutschland bekommt.

Die Österreich Werbung hat die Brille schon für den touristischen Einsatz getestet. Dennis Pregesbauer, Team Strategie Digitale Medien, beschreibt die ersten Erfahrungen so:

Mein persönliches Fazit von den Snapchat spectacles ist, das sie super innovativ und handlich sind! Alleine die Verpackung ist schon ein Erlebnis für sich selbst, da es nicht nur die Aufbewahrungshülle ist sondern auch ein Akku-Pack zum Aufladen für unterwegs der Brille!

Zeit wieder was Neues zu testen, oder?

Instagram © Pixabay

Influencer Marketing ist kaputt – lasst es uns reparieren!

Empfohlen von Günter

Das Influencer Marketing ist kaputt, befindet André Krüger alias @bosch diese Woche in einem lesenswerten Kommentar auf wuv.de. Zum einen ist ein gewisser Ermüdungseffekt angesichts der wachsenden Zahl an Bikini- und Salatblatt-Superinfluencern festzustellen. Zum anderen schaden Tricksereien auf Instagram Auftraggebern wie seriösen Influencern, die auf organisches Wachstum und Interaktionen setzen.

Trotz Influencer-Doping und einem „Überangebot an Mid-Range-Influencern“ sieht Krüger die Chance auf eine Klärung nach dem Hype: „Influencer Marketing geht nicht wieder weg. Also, lasst es uns reparieren. Wenn sich alles wieder etwas beruhigt hat, besteht die Chance für Unternehmen, bevorzugt mit ausgewählten wahren Influencern zu kooperieren, für die sie eine wirkliche Love Brand sind. Wir werden dann hoffentlich weniger kopflose Kampagnen sehen, sondern verstärkt nachhaltige Relations und Ansätze, kreativen Content von Influencern für das Unternehmen nutzbar zu machen.“

A day in 2030 an der Hochschule München

Empfohlen von Catharina

Letzte Woche am Montag war ich zu Gast bei der Hochschule München. Dort hielt ich zwei Workshops für Studenten des 5. Semesters im Studiengang Tourismusmanagement. Worum ging es? Um ihre Zukunft und damit um „A day in 2030“. 

Es war spannend zu hören, wie sich die Touristiker von morgen die Zukunft vorstellen und besonders, was sie kritisch sehen und welche Fragen sie beschäftigen. Diskutiert haben wir vor allem verschiedene Technologien, die in nur 13 Jahren höchstwahrscheinlich unseren Alltag und damit auch das Reiseverhalten beeinflussen werden.

Im Rahmen des Projektes „A day in 2030“ ist es uns besonders wichtig die noch lernende bzw. studierende Generation stark mit einzubeziehen. Aus meiner Sicht werden aktuelle Fragestellung im Kontext der Digitalisierung noch viel zu wenig in die regulären Lehrpläne mit aufgenommen. Das muss sich ändern!

Fotoverbot in Schweizer Bergdorf

Empfohlen von Pascal

Ihr habt richtig gelesen – diese Woche verkündete das Schweizer Bergdorf Bergün ein „herzliches Fotografierverbot“ mit folgender Begründung:

Schöne Ferienfotos können Menschen auf Social Media unglücklich machen die gerade nicht vor Ort sein können.

 

Das Medienecho über das Fotoverbot ließ nicht lange auf sich warten und die heftigen Kommentare auf Social Media ebenfalls. Zwei Tage später wurde das Verbot wieder aufgehoben. Millionen von Menschen wurden durch diesen PR-Gag von Graubünden Ferien erreicht. Was diese Aktion dem Feriendorf nachhaltig bringt wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist nun das Bergdorf Bergün auch Euch ein Begriff 😉

Fotoverbot in Bergün
Busse fürs Fotografieren: Bergün verbietet Ferien-Fotos

Bist du auch schon am Überlegen mit welcher skurrilen Idee du Aufmerksamkeit für deine Region oder Produkt erzielen könntest? Hier drei (alte) Beispiele zur Inspiration:

Content „verlängern“

Empfohlen von Kristine

In meiner Twitter-Timeline landet diese Woche dieser Tweet von Daniel Rehn:

Hast du dir einmal bewusst gemacht, wie schnell dein Content auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen verschwindet? Bei t3n gibt es aktuell den von Daniel Rehn geteilten Artikel, wie du deinen Inhalten eine längere Lebensdauer verpassen kannst.

Das Ganze ist nicht super neu, aber einerseits sehr schön als Infografik aufbereitet, und andererseits schadet ein kleiner Reminder ab und zu ja auch nichts. Oder nutzt du beispielsweise bereits angeheftete Tweets auf Twitter?  Nicht? Dann hier entlang zum entsprechenden Artikel.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Destinationen News & Infos Team

Das Schweizer Taschenmesser: Pascal Gebert im Tourismuszukunft-Team

Deutschland, Österreich, Italien und jetzt die Schweiz! Ich freue mich der erste Schweizer Netzwerkpartner von Tourismuszukunft zu sein. Somit decken wir neu den kompletten deutschsprachigen Raum ab.

 

Pascal Gebert Netzwerkpartner Tourimuszukunft
Pascal Gebert Netzwerkpartner Tourimuszukunft

Kennt ihr das Matterhorn? Das ist der Berg, welchen jedes Kind schon mal gezeichnet hat. Es steht für Swissness genauso wie Käse, Schokolade oder Uhren. Die letzten sieben Jahre war das Horu meine Inspiration, Passion und mein Markenbotschafter.

Wer ist Pascal Gebert?

Ich war ein Nerd und bin heute ein Vollblut-Touristiker. Pizza, Cola, drei Bildschirme und Code schreiben, das war mein Leben bis vor 10 Jahren. Obwohl ich heute nach wie vor die Begeisterung der Programmierer nachvollziehen kann, ist dies für mich Geschichte. Geblieben ist die Leidenschaft für neue Ideen, Kreativität und doch auch das analytische Denken.

Verliebt habe ich mich auf meiner Weltreise. In unvergessliche Erlebnisse, einzigartige Destinationen und besonders in die Menschen, welche das Reisen und den Tourismus zu dem machen, wieso wir diesen so lieben. Darum arbeite ich mit Euch in unserer Traumbranche. Wie Tourismus erfolgreich funktioniert, lernte ich im Engadin während dem Studium zum dipl. Tourismusfachmann. Aber ebenso als Skilehrer, Aushilfs-Kellner, Eventmanager, Freerider, Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker oder ganz einfach, weil ich dort lebte und lehrte, wo der Tourismus lebt. Und weil ich so #inlovewithswitzerland war, absolvierte ich mein Praktikumsjahr bei Schweiz Tourismus in Zürich.

Der Berg ruft. Oder dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.
Die Berge sind meine Inspiration. Der Tourismus meine Leidenschaft. Dies in #zermatt #matterhorn zu kombinieren war eine Ehre. Zuerst also Sales Manager für Nord-, Osteuropa sowie die Golfstaaten, dann als Verantwortlicher für Meetings und Incentives  und seit 2013 als Leiter des E-Marketing Teams von Zermatt Tourismus. Mit dem vom Milestone nominierten E-Fitness Projekt durfte ich die Destination erfolgreich fürs digitale Zeitalter positionieren. Darüber hinaus war ich für den Aufbau des e-Commerce über die DMO-Website sowie der Meta-Search OpenBooking verantwortlich. In Zermatt werde ich noch bis August 2017 in Teilzeit tätig sein.

Wieso Tourismuszukunft?

Der Tourismus braucht innovative Ideen und neugierige Touristiker, welche gemeinsam Projekte umsetzen. Und genau so habe ich Tourismuszukunft auf Barcamps und bei gemeinsamen Projekten kennengelernt. Der offene und internationale Erfahrungsaustausch von Tourismus-Experten hat mich vom Konzept des Netzwerkunternehmens überzeugt. Als erster Schweizer Netzwerkpartner werde ich die Tourismus-Cloud von Bern aus bedienen und natürlich sehr gerne auch direkt bei Euch vor Ort vorbeikommen für Schulungen, Workshops oder Coachings.

 

Auf die Zukunft des Tourismus, auf innovative und mutige Touristiker und vorallem auf viel Freude in unserer Traumbranche.

Pascal

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Destinationen Marketing & Vertrieb

Kleines Budget, große Aufmerksamkeit: Wie Obermutten via Facebook weltbekannt wird

In der Offline-Welt ist es kaum möglich, mit wenig Geld Aufmerksamkeit für sich zu erzeugen, online ist es umso leichter. Das 80-Seelen-Örtchen Obermutten liegt auf 1863m in den Bergen der Schweiz und seine Fanpage Obermutten  konnte innerhalb eines Monats fast 8.500 Fans gewinnen – ganze 105 Fans pro Einwohner. Das ist auch kein Wunder, denn die Gemeinde hatte eine gute Idee (oder besser gesagt eine Agentur für die Gemeinde): Das Bild jedes einzelnen Facebook-Fans wird ausgedruckt und dort auf den Gemeindeschaukasten “Anschlagkaschtle” gepinnt. Wie das alles genau funktioniert, erklärt der Gemeindepräsident in bestem Schwyzerdütschhochauthentisch und hochsympathisch –  einfach ein Pflichtvideo!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=QEjoA_695Fo[/youtube]

Inzwischen musste diese reale Facebook Pinnwand schon um eine ganze Stallwand erweitert werden, und die Gemeinde stellt auf ihrer Facebookseite in hoher Frequenz Bilder ihrer Fans ins Netz, die sich sehr darüber freuen, dass sie vom heimischen Computer aus ein bisschen Teil des idyllisch gelegenen, ruhigen Ortes werden können.

Um die Fans auch tatsächlich in den Ort zu locken, wird jedem Fan, der nach Obermutten kommt, ein Kaltgetränk kostenlos angeboten. Das lässt den Ort als ganz besonders gastfreundschaftlich erscheinen und macht Lust, im Hotel des Ortes zu übernachten oder Brotzeit zu machen. Der Hotelier – erster „Fan“ des Ortes, im Video der Mann im grünen Hemd – bekommt gratis Imagewerbung, die einen unbezahlbaren Vorteil  gegenüber anderen Werbeformen hat: Sie schafft es tatsächlich, dass die Gemeinde einzigartig wirkt, wodurch er aus den Preiskampf mit anderen Hotels der Region weitgehend „raus“ ist. Gäste, die bei ihm übernachten, bezahlen für den besonderen Mehrwert, im „echten“ Obermutten „aus dem Internet“ zu schlafen, das es sogar in Japan in die Abendnachrichten schaffte.

Auch wenn es schade ist, dass die Initiative zur Aktion nicht von Obermutten, sondern von der örtlichen Tourismusorganisation Graubünden Ferien in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt/Limmat ausging, ist sie exemplarisch dafür, wie man auch mit kleinem Budget weltweit auf sich aufmerksam machen kann – nur mit einer guten Idee, ohne großes Budget. Oberstaufen hat das im letzten Jahr mit der StreetViewTorte ebenso idealtypisch vorgemacht.

Was wirklich zählt ist Mut neue Wege zu gehen und alte Zöpfe abzuschneiden! Innovativ zu sein und den Mitarbeitern in den touristischen Organisationen Vertrauen zu schenken! Ideen hat jeder – Umsetzen können Sie allerdings nur Wenige!

Liebe Grüße

Florian & Melanie