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Veranstaltungen im Tourismussektor 2019

Für eine gute Planung des Jahres 2019 haben wir dir nachfolgend eine Übersicht an Veranstaltungen im Tourismus zusammengestellt, die dich interessieren könnten. Messen, Konferenzen, Barcamps, Tourismustag – Daten, die jetzt bereits feststehen, haben wir hier für dich zusammengestellt. Nicht, dass es hinterher wieder heißt, du hättest von der ein oder anderen Veranstaltung nichts gewusst.

 

fvw Destination Germany Day, Stuttgart: 15.01.2019

Klassische Konferenz bei welcher namhafte Vertreter aus der deutschen Tourismusszene in jeweils 15 Minuten Einblicke in ihre Arbeit sowie in ihre Erfahrungen bei der Einbindung von Gästen und Einheimischen geben und schauen, wie eine Destination als Shopping-, Kulturreise- oder Familienziel funktioniert.

Mehr Informationen: www.fvw.de/destinationgermanyday

 

Tourismuscamp, St. Peter-Ording: 18.-20.01.2019

Drei Tage Barcamp, drei Tage St. Peter-Ording. In einem öffentlichen Voting hat sich diese Stadt gegen Jüterbog im Fläming und Grömitz an der Ostsee durchgesetzt. Ich freue mich schon – gemeinsam mit insgesamt ca. 150 Teilnehmern – auf diese 12. Auflage dieses ersten touristischen Barcamps im deutschsprachigen Raum.
Freie Plätze gibt es leider nicht mehr. Haltet aber gerne die Augen und Ohren offen, wo es 2020 hingeht. Die Anmeldung startet übrigens meist Anfang September.

Mehr Informationen: www.tourismuscamp.de
Hashtag: #tcamp19

 

Internationale Tourismusbörse Berlin: 06.-08.03.2019 (bzw. -10.03.2019)

ITB halt, was soll man mehr dazu sagen? Außer vielleicht, dass du dort auch den ein oder anderen von uns auf der Bühne sehen kannst. Dazu informieren wir aber noch einmal separat.

Mehr Informationen: www.itb-berlin.de
Hashtag: #ITBBerlin (oder auch schon mal: #ITB2019 oder #ITB19

 

Barcamp Digitalisierung, Augsburg: 06.04.2019

Der Name ist Programm: Es geht rund um die Digitalisierung und wie diese Menschen, Branchen, Dienstleistungen und die Arbeit verändert.

Mehr Informationen: digitalisierung.camp
Hashtag: #digicamp19

 

social media travel weekend, Bad Belzig (Fläming): 12.-13.04.2019

Aufbauend auf den Erfahrungen des social media travel days in Frankfurt/Main (siehe weiter unten am 24.10.) findet dieses Jahr erstmals das social media travel weekend statt. Der erste Tag bietet kurze Vorträge aus der Praxis, am zweiten Tag finden dann mehrere Workshops parallel zueinander statt. Eine schöne Kombination, vor allem, da sich hier die Möglichkeit für weiteren Austausch am Abend bietet.

Mehr Informationen: www.socialmediatravelweekend.de
Hashtag: #smtw19

 

Schweizer Ferientag, Luzern: 23.-24.04.2019

Der Schweizer Ferientag ist die wichtigste jährliche Branchenveranstaltung in der Schweiz. Schweiz Tourismus organisiert dieses Event in enger Zusammenarbeit mit der veranstaltenden Destination/Region – dieses Jahr Luzern. Aus zahlreichen, parallel stattfindenden Breakout Sessions stellt sich jeder Teilnehmer sein eigenes Programm zusammen – abgestimmt auf die persönlichen Interessen. Die über 45 Breakout Sessions dauern jeweils 45 Min. und werden als interaktive Foren abgehalten.

Mehr Informationen: www.stnet.ch/de/events/schweizer-ferientag.html

 

re-publica, Berlin: 07.-09.05.2019

Nein, kein touristisches Barcamp und keine touristische Konferenz. Aber: Die Digitalkonferenz ist interessant für alle, die einmal über den Tellerrand schauen wollen und sich für das Internet und die digitale Gesellschaft interessieren.

Mehr Informationen: re-publica.com
Hashtag: #rp19

 

Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz: 08.-09.05.2019

Das „Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz“ 2019 wird bereits zum 6. Mal von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH für alle Akteure rund um den rheinland-pfälzischen Tourismus unter dem Motto „WIR sind Tourismus in Rheinland-Pfalz“ organisiert.

Mehr Informationen: barcamp.tourismusnetzwerk.info
Hashtag: #bctn19

 

Destinationcamp, Hamburg: 22.-24.05.2019

Ziel dieser Veranstaltung ist der offene Erfahrungs- und Meinungsaustausch über relevante Themen und Best Practice Beispiele im Tourismus – von Marketing über Produkt bis hin zu Organisationsstruktur, Finanzierung und Strategie. Wir von Tourismuszukunft teilen unsere Gedanken und bringen uns aktiv ein.

Mehr Informationen: www.destinationcamp.com
Hashtag: #dchh19

 

VIR Online Innovationstage, Berlin: 25.-26.06.2019

Bei den VIR Online Innovationstagen geht es um Innovationen von und für die Touristik. Start-ups mit neuen Ideen für die Reisebranche stellen sich vor, wobei besonderes neue Perspektiven und Vertriebswege für das digitale Geschäft im Mittelpunkt stehen.

Mehr Informationen: v-i-r.de/vir-online-innovationstage

 

CastleCamp Kaprun: 06.-08.09.2019

Das CastleCamp Kaprun ist das österreichische Schwestern-Barcamp zu unserem Tourismuscamp. Es findet auf der Burg Kaprun statt und gilt als das Barcamp mit der schönsten Location und dem unaussprechlichsten Hashtag. Ein echtes, thematisch ausgerichtetes Barcamp. Wir lieben es!

Mehr Informationen: www.castlecamp.at
Hashtag: #cczk19

 

Outdooractive Conference, Immenstadt: 24.-26.09.2019

Bei dieser Konferenz geht es rund um die Digitalisierung im Outdoor-Tourismus. Technologie und Marketing, Digitalisierung und aktuelle Trends spielen hier eine Rolle.
Besonders bei dieser Konferenz: Es wäre keine Outdooractive Conference, wenn es nicht auch ein umfangreiches Outdoor-Rahmenprogramm gäbe.

Mehr Informationen: conference.outdooractive.com
Hashtag: #oac19

 

Content Strategy Camp, Dieburg: 27.-28.09.2019

Hier stehen digitale Inhalte auf dem Programm und wie diese strategisch geplant, umgesetzt und gesteuert werden können.

Mehr Informationen: www.cscamp.de
Hashtag: #cosca19

 

 

SpaCamp, Donaueschingen: 27.-29.09.2019

Beim SpaCamp geht es – wie der Name bereits sagt – um die Themen Spa, Wellness und Gesundheit. 2019 findet dieses Barcamp bereits zum 10. Mal statt. Interessant für die Spa- und Wellness-Hotellerie, den Gesundheitstourismus sowie die Spa-Industrie. Die Anmeldung startet übrigens am 1. Mai 2019.

Weitere Informationen: www.spacamp.net/
Hashtag: #spacamp

 

social media travel day, Frankfurt/Main: 24.10.2019

Seit mehreren Jahren organisieren Maike und Joachim bereits den social media travel day in Frankfurt/Main. Hier treffen sich Social Media affine Touristiker, Blogger und touristische Dienstleister, um sich in kurzen Vorträgen über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen im Bereich Social Media im Tourismus zu informieren und in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Der Schwerpunkt liegt an diesem Tag ganz auf konkreten Erfahrungen und Einblicken hinter die Kulissen der Praktiker.

Mehr Informationen: www.socialmediatravelday.de
Hashtag: #smtd19

 

Niedersachsencamp, Wilhelmshaven: 24.-26.10.2019

Im Jahr 2017 führte die niedersächsische Städtekooperation about cities gemeinsam mit TourismusMarketing Niedersachsen ihr erstes Niedersachsencamp in Wolfenbüttel durch. Die zweite Ausgabe führte nach Celle. Und in diesem Jahr geht es auf nach Wilhelmshaven.
Übrigens: Wilhelmshaven richtete 2017 auch das 10. Tourismuscamp aus, die erste Ausgabe, welche nicht in Eichstätt stattfand.

Mehr Informationen: www.niedersachsencamp.de
Hashtag: #ndsc19

 

Hotelcamp, Krefeld: 26.-28.11.2019

Es wird im Herbst wieder ein Hotelcamp geben – dieses Mal im MERCURE Tagungs- & Landhotel Krefeld. Wir organisieren dieses erste Barcamp der Hotellerie gemeinsam mit der HSMA Deutschland e.V. dann bereits zum 11. Mal. Der Name zeigt bereits, worum es geht: Aktuelle Trends und Entwicklungen in der Hotel- und Tourismusbranche.

Mehr Informationen: www.hotelcamp.de
Hashtag: #hcamp19

 

Deutscher Tourismustag, Rostock: 20.-21.11.2019

Der Deutsche Tourismustag 2018 führte in meine Wahlheimat Bonn. Themen dort: Open Data und New Work. Im kommenden Jahr findet diese größte Fachtagung im Deutschlandtourismus in Rostock statt. Eine Teilnahme lohnt sich, schon alleine, um alle, die man zuletzt auf der ITB gesehen hat, hier wieder zu treffen.

Mehr Informationen: www.deutschertourismustag.de
Hashtag: #dtt19

 

Noch zwei Linktipps

  • Auf vielen der obigen sowie noch weiteren Veranstaltungen triffst du auch uns von Tourismuszukunft. Auf tourismuszukunft.de/veranstaltungen haben wir dir einen aktuellen Überblick zusammengestellt, den wir laufend aktualisieren. Dort sind dann ebenso offene Seminare mit integriert.
  • Interessiert an Barcamps? Dann schau bei www.barcamp-liste.de vorbei. Ob themenoffene, klassische Barcamp oder thematische Barcamps zu den Themen HR, Nähen oder Literatur – all diese sind hier versammelt.

Eine wichtige Veranstaltung* fehlt hier? Dann gerne rein in die Kommentare damit oder auch ein Handzeichen in unsere Richtung.

*Und nein, alle eure regionalen und lokalen Tourismustage passen hier leider nicht unbedingt, da diese ja tatsächlich nur regional bzw. lokal von Interesse sind.

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Barcamp: Streiflichter vom Niedersachsencamp (#ndsc18)

Das 2. Niedersachsencamp der about cities ist Geschichte. Toll war es!

Gerne wird gefragt, worüber auf so einem Barcamp eigentlich geredet wird. Natürlich genau darüber, worüber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst gerne reden möchten. Das macht ja schließlich so ein Barcamp aus: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen das Programm selbst und tauschen sich gemeinsam über die gewünschten Inhalte aus. Letzte Woche durfte ich das 2. Niedersachsencamp moderieren. Um einen Gesamtüberblick über die Stimmung, die Themen und die Art der Diskussionen zu erhalten, schnupperte ich in nahezu alle Sessions hinein. Überall ein paar Minuten, dann weiter in den nächsten Raum. Die folgenden Informationen können somit nur Streiflichter sein, bieten aber wohl einen ganz guten Eindruck.

Stadtrundgang durch Celle

Wie schon vor einem Jahr festgestellt: Das Treffen bereits am Vortag zum Barcamp ist wunderbar. Es sorgt dafür, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich gegenseitig kennenlernen können, ebenso wie die das Barcamp ausrichtende Stadt. In diesem Jahr waren wir zu Gast in Celle. Hier ein allgemeines Fazit zur Stadt:

  • Es gibt ganz viel Fachwerk.
  • Es gibt aber auch ganz viel Bauhaus, dem Architekten Otto Haesler sei Dank.
  • In Celle wird über Bienen geforscht.
  • Das Bomann-Museum Celle bietet verschiedene thematische Rundgänge, um einen Einblick in Stadt und Umland zu erhalten.
  • Das Kunstmuseum ist 24 Stunden am Tag geöffnet – da die Lichtkunst zum Teil außen am Gebäude angebracht ist.
  • Einen französischen Garten haben sie auch noch, die Celler.
  • Und: es gibt sehr enthusiastische Leute, die Besuchern genau diese Highlights engagiert näher bringen.

Fachwerk in Celle
Fachwerk in Celle

 

Aber genug von Celle. Mehr über die Barcamp-Themen findet ihr generell auf Twitter (wenn auch nicht soooo viel). Oder in Kurzform auch hier:

Sessions zu Kommunikation

  • Pressearbeit für Städte/Destinationen: Ein wichtiges Fazit ist hier, dass die Innenkommunikation immer wichtiger wird. Das bedeutet auch, dass weniger Zeit für die Akquise großer Medien vorhanden ist. Wobei sich hier generell die Frage stellen sollte: Welche Medien sind denn relevant? Muss es unbedingt gleich die DB mobil oder die Süddeutsche Zeitung sein?
  • Destinationsmarke: Auch hier wurde festgestellt, dass die Innenkommunikation bei der Umsetzung einer erfolgreichen Markenstrategie einen immer höheren Stellenwert bekommt. Nur, wenn Destinationen es schaffen, auch intern ein klares Bild von sich selbst zu entwickeln und zu leben, kann dies auch zum Gast transportiert werden. Viele Städte und Regionen setzen deshalb auf partizipative Prozesse.
  • Facebook: Destinationen veröffentlichen vor allem Inhalte mit Informationen und Produkten. Die Fans wollen Inhalte, passend zur Marke, Emotionen.
  • Mediabudget: Die Grundlage dafür, was und wieviel in Print und Online fließen sollte, bildet eine klare Strategie. Wen will ich eigentlich ansprechen, wer ist meine Zielgruppe? Das können zum einen bestehende Gäste sein, aber zum anderen ebenso eine völlig neue Zielgruppe (für welche ich dann jedoch auch entsprechende Produkte benötige….). Wenn du weiß, wen du ansprechen willst, solltest du schauen, wo du den- bzw. diejenige erreichst, auf welchen Kanälen, mit welcher Tonalität.
  • Gästewohlgefühl jenseits der Sterne: „Bisher hat sich noch keiner beschwert“ soll das neue Buch von Monika heißen. Sie teilt darin ihre Erfahrungen mit unterschiedlichsten Gastgebern. „Das Navi hat den Weg hierher nicht gefunden.“ – „Ja, das Problem kennen wir, geht vielen so.“ Hmpf. Ob die Ankunft bei der Unterkunft, Badezimmer, Frühstück – alle Bereiche werden unter die Lupe genommen, inklusive konkreter Tipps zur Verbesserung. Wie wäre es damit, einfach mal selbst im eigenen Hotelzimmer oder der eigenen Ferienwohnung als Gast zu übernachten?

Sessionplan beim 2. Niedersachsencamp in Celle
Sessionplan beim 2. Niedersachsencamp in Celle

Sessions rund um Fotowelten

  • Bildsprache im Tourismus: Was sagt dein Bild wirklich? Passt der Text dazu oder entsteht eine Text-Bild-Schere, die nicht zusammengeht? Ein Styleguide für Fotografen hilft, dass am Ende die Fotos entstehen, die du auch tatsächlich willst und macht es ebenso für die Fotografen einfacher. Und: Zeigt die Realität! Es regnet oft bei dir? Dann zeige das auch auf Fotos. Ebenso ein Thema: Früher sollten unbedingt Leute aufs touristische Foto, heute – DSGVO sei Dank – wird eher überlegt, wie die gewünschte Bildaussage auch ohne Personen dargestellt werden kann.
  • Instagram: In dieser Session gab es wesentliche Einblicke, wie man gute Accounts und Accounts mit Fake-Usern auseinander halten kann. Im Rahmen der Session erwähnt: Dieser Blogpost von Ben Rüegg, der dies sehr gut zusammenfasst. In einer weiteren Session wurde es praktisch: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich nicht nur darüber aus, welche Instastories wie gut funktionieren, sondern testeten auch gleich selbst die Veröffentlichung von diesen.

Die Decken in unserer Barcamp-Location Schloss Celle waren ein Traum!
Die Decken in unserer Barcamp-Location Schloss Celle waren ein Traum!

Sessions mit Bezug zu Technik

  • Open Data: Was ist das eigentlich? Was heißt strukturierte Daten? Und wofür braucht man das? Und wie macht man das? Gleich zwei Sessions gab es zum Thema. Hier zwei Linktipps: Open Data in DMOs von Florian sowie die Creative Commons auf Wikipedia.
  • App im Tourismus: Wolfenbüttel gibt Einblicke, was ihre Tourismus-App so enthält. Unter anderem: Virtual Reality.

Sessions rund um Kooperationen

  • Tourismus & Krimis: Atout France macht es vor: Pressereisen zu Krimiautoren, Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse, Initiierung von Blogbeiträgen mit Autoren… – Tourismus kann sehr breit gedacht werden.
  • Wie bekomme ich Partner in Bewegung, wie bewege ich sie zur Teilnahme? Immer wieder ein Problem, immer wieder schwierig. Die Lösung ganz oft: Persönlicher Kontakt.
  • Blogger & Influencer: Ja, dieses Thema gibt es fast auf jedem touristischen Barcamp. Und dass noch immer hierüber diskutiert wird, zeigt einmal mehr, dass dieses Thema noch immer bewegt. Generelles Fazit der Session: Redet miteinander! Sagt, was ihr erwartet, was ihr euch wünscht. Und: Macht euch vorher bewusst, was eigentlich euer Ziel ist – braucht es zu dessen Erreichung dann letztlich Blogger oder Influencer?
  • Mikroabenteuer & -influencer: Es müssen nicht immer die gleichen 10 Top-Highlights der Stadt sein. Wie wäre es damit, auch mal die kleinen Dinge zu entdecken? Als ich in diese Session hineinschnupperte, redete man gerade über Friedhöfe. Warum nicht? Auch hier mit erwähnt: Der Reiseführer des Zufalls – passend für alle Städte und eine verdammt gute Idee, eine Stadt mal anders zu erleben.

Und sonst so…

Neben den oben genannten Themen ging es um Trends in the City,  Tourismusfinanzierung, digitale Stadtführungen, Sicherheit auf Weihnachtsmärkten, Schulmarketing, Buchungssysteme… Du siehst: ganz vielfältig. Bei einigen Sessions platzte der jeweilige Raum fast aus den Nähten, bei anderen saßen fünf Leute zusammen. Aber: Völlig okay so, genau das ist Barcamp. Und gerade in Niedersachsen zeigte sich auch wieder einmal: Barcamp steht für sehr offene Diskussionen, für Austausch, für Gespräche auf Augenhöhe. Und für ganz viel Barcamp-Liebe!

Macht mal mehr Liebe!
Macht mal mehr Liebe!

Und so bleibt mir zum Schluss nur zu sagen: Es war uns ein Fest und wir freuen uns sehr, dass auch für 2019 erneut ein Niedersachsencamp geplant wird. Mal sehen, in welcher Stadt wir dann sind und welche Themen dort auf dem Sessionplan landen.

Danke an die Stadt Celle fürs Ausrichten des Barcamps. Danke an die about cities für die Organisation. Danke an TourismusMarketing Niedersachsen für das Platin-Sponsorship sowie an alle Premium-Sponsoren und Unterstützer. Und danke natürlich an die Teilnehmer, welche dieses Barcamp zu dem gemacht haben, was es war.

 

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Das erste Niedersachsencamp: Erfahrungen & Tipps für regionale Barcamps

Das erste Niedersachsencamp – organisiert vom Städtezusammenschluss der about cities und umfangreich unterstützt von der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH – fand vom 21.-23.09.17 in Wolfenbüttel statt. Florian aus unserem Team begleitete und moderierte dieses Barcamp in Niedersachsen mit dem Themenschwerpunkt „Städte & Kultur“. Und wieder einmal waren wir begeistert von dem Enthusiasmus, welchen die Barcamp-Teilnehmer an den Tag legen.

Willkommen beim Niedersachsencamp
Willkommen beim Niedersachsencamp

Warum ein Barcamp statt einer Konferenz?

Bei einem Barcamp entscheiden die Teilnehmer selbst über das Programm. Damit wird genau darüber gesprochen, was diese tatsächlich bewegt. Wenn in mehr als drei Sessions das Stichwort „Veranstaltungskalender“ fällt, ist spätestens dann klar, dass hier ein Problem besteht.

Die Kommunikation auf Augenhöhe aufgrund der offenen Diskussionskultur sowie der gegenseitigen Ansprache per Du sorgt generell für eine völlig andere und offene Atmosphäre als auf einer Konferenz. Jede Meinung ist hier gleich viel wert, egal, auf welcher Hierarchiestufe sich derjenige befindet.

Florian Bauhuber erklärt die Barcamp-Regeln
Florian Bauhuber erklärt die Barcamp-Regeln

Wichtig bei einem Barcamp: die Abendveranstaltungen

Was sich in Wolfenbüttel wieder einmal bewiesen hat: Man kann ein Barcamp nur für einen Tag organisieren, dann verschenkt man jedoch sehr viel Potenzial. In Wolfenbüttel kamen die Teilnehmer bereits am Donnerstag Nachmittag an und konnten sich im Rahmen eines Stadtrundgangs die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Wolfenbüttel ansehen. Am Freitag und Samstag fanden dann die konkreten Barcamp-Sessions statt. Gerade aufgrund des Themenschwerpunkts „Städte und Kultur“ war der Stadtrundgang überaus interessant für die Teilnehmer. Und für alle – besonders die Barcamp-Neulinge – war der erste Abend ebenso ideal dafür, bereits vor dem Barcamp in das Netzwerk einzutauchen.

Prinzipiell immer empfehlenswert: Die Abendveranstaltungen. Hier kommen die Barcamp-Teilnehmer auf einer anderen Ebene zusammen, tauschen sich miteinander aus, lernen sich gegenseitig stärker persönlich kennen. Gerade auch die Abendveranstaltungen – welche bei eintägigen Barcamps meist komplett entfallen – sorgen dafür, dass die Kontakte langfristig bestehen bleiben.

Barcamp = Kontakte und Vernetzung

Eine der Haupt-Zielstellungen für ein Barcamp ist die Vernetzung der Teilnehmer untereinander. Die Gespräche miteinander. Beim Barcamp Niedersachsen hundertprozentig erfüllt. Während der Sessions und der oben genannten Abend-Veranstaltungen.

Da kamen Personen miteinander in Kontakt, die seit Jahren nur 200 m voneinander entfernt arbeiten. Da kamen Kultur-Institutionen verschiedener Städte miteinander in Kontakt, tauschten sich aus, wie bestimmte Abläufe beim jeweils anderen sind etc. „Es liegt offensichtlich nicht an mir / meinem Unternehmen / meiner Stadt, andere haben das gleiche Problem.“ Diesen Satz hörte ich im Lauf der Tage mehrmals. Und alleine dieses Bewusstsein ist bereits sehr viel wert.

Egal, ob Austausch über verschiedene Hierarchieebenen oder über verschiedene Sektoren hinweg: Immer schaffen es Barcamps, den eigenen Horizont zu erweitern.

Das prall gefüllte Session-Board beim Niedersachsencamp
Das prall gefüllte Session-Board beim Niedersachsencamp

Wie tief geht so ein Barcamp inhaltlich?

Was die inhaltliche Tiefe anbetrifft, so ist dies bei einem Barcamp generell von dessen Ausrichtung abhängig: Thematisch offenes Barcamp? Thematisches Barcamp? Thematisches Barcamp, konzentriert auf eine bestimmte Region? Das Niedersachsencamp war letzteres.

Inhaltlich werden gerade bei solchen regionalen Barcamps viele Alltagsfragen geklärt, da die Rahmenbedingungen der Teilnehmer doch recht vergleichbar miteinander sind.

Bei unserem seit mittlerweile 2008 organisierten rein thematisch ausgerichteten Tourismuscamp stehen hingegen oft ganz andere Fragen im Raum: Wo geht die große Reise des Tourismus hin? Wo die große Reise der Digitalisierung? Es geht hier stärker um den großen Wurf, weniger um Kleinklein. Ich persönlich sehe bei beiden Formen von Barcamps deshalb auch unterschiedliche Zielsetzungen: Während ein thematisches Barcamp wie das Tourismuscamp dafür sorgt, neue Inspirationen zu erhalten, geht es bei thematisch UND zugleich regional ausgerichteten Barcamps darüber hinaus sehr stark darum, Alltagsprobleme zu benennen und gemeinsam nach konkreten Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Generelle Empfehlung: Nicht nach einem Mal aufhören

Einmal ist keinmal wäre eine falsche Aussage. Denn auch ein einmalig durchgeführtes Barcamp bewegt bereits einiges. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass gerade ein zweites oder auch drittes organisiertes regionales Tourismus-Barcamp für wichtige Entwicklungen in der Region sorgt. Das erste Barcamp ist ein sich annähern, beschnuppern, Vertrauen schaffen – und natürlich auch das Format Barcamp an sich kennenlernen.

Beim zweiten Mal kommen die Teilnehmer bereits mit Erfahrungen. Sie trauen sich eher, eine eigene Session zu halten (nicht, dass es prinzipiell ein Problem wäre, die Session-Wand voll zu bekommen!). Sie trauen sich eher, Fragen innerhalb der Session zu stellen. Sie trauen sich eher, eigene Erfahrungen zu teilen. Kurz: Sie können besser bereits vorab einschätzen, was sie erwartet und sich entsprechend hierauf vorbereiten, bringen sich stärker ein. Und: Die Teilnehmer des ersten Barcamps werden zu Botschaftern für das zweite Barcamp, da sie das Format bereits kennengelernt haben.

Welche Teilnehmer braucht es?

Das Niedersachsencamp war thematisch auf die Bereiche Städte & Kultur konzentriert. Die Teilnehmerplätze zum überaus größten Teil unter den Städten der about cities-Kooperation und deren Institutionen verteilt. Im Rahmen einer Session wurden Ideen für ein mögliches zweites Niedersachsencamp gesammelt. Unter anderem fielen hier die Punkte, das Thema offener zu halten und auch Externen deutlich mehr Raum zu geben. Finden wir gut so!

Gerade der Input von außen sorgt dafür, dass die Barcamp-Teilnehmer bei regionalen Barcamps nicht nur „im eigenen Saft schmoren“. Gerade die Fragen von Externen machen deutlich, dass bestimmte historisch gewachsene Abläufe überhaupt nicht logisch und sinnvoll sind. Durch einen Themenschwerpunkt wie „Niedersachsen & Tourismus“ würde dennoch ein deutlicher Akzent gesetzt, welcher zu relevanten Teilnehmern führen.

Es war ganz wunderbar in Wolfenbüttel!
Es war ganz wunderbar in Wolfenbüttel!

Barcamp-Regel: Sprich über das Barcamp

Machen wir hier ja gerade mit diesem Blogbeitrag. Aber auch während eines Barcamps kann man natürlich schön über dieses berichten, zum Beispiel via Social Media.

Rund um das Niedersachsencamp passierte recht wenig digital, d.h. via Facebook oder Twitter. Das ist generell verständlich. Die Teilnehmer selbst sind oft weniger als Person aktiv auf den Social-Media-Kanälen, sondern in erster Linie als Organisation / Institution präsent. Dennoch kommt gerade via Twitter oft auch Input von außen in die Diskussionen hinein und freuen sich Nicht-Teilnehmer über die dort geteilten Informationen. Für mich generell ein Punkt, der deshalb auch bei regionalen Barcamps mehr in den Vordergrund rücken sollte: Die Kommunikation nach außen während des Barcamps. Auch dies ist etwas, was mit einem größeren Anteil Externer deutlich zunimmt.

Fazit

Das Niedersachsencamp hat wieder einmal gezeigt, warum ich persönlich Barcamps so liebe, vor allem aber auch, warum Barcamps schlicht und einfach gut funktionieren. Kein Wunder also, dass wir diese so gerne unterstützen. Beim Niedersachsencamp waren gleich mehrere aus unserem Team im Einsatz: Florian war für die Konzeption und Moderation zuständig, Roland kümmerte sich um die Website, Ben um das Befüllen von dieser sowie um das Logo und die Nachbereitung. Und ich? Ich durfte einfach nur die Teilnahme am Barcamp genießen, wozu bei mir auch Twitter gehört. Perfekte Teamarbeit also!

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Geschichten vom Wochenende: Vom Castlecamp zum Tourismuscamp!

10 . Castlecamp: wie die Zeit vergeht! Bereits seit 9 Jahren treffen sich digital affine Touristiker auf der Burg Kaprun. Rainer Edlinger mit seinem Team organisiert dieses echte Barcamp mit viel Leidenschaft, Herz und Energie. Unser Netzwerkpartner Günter Exel hat mit ihm das schon traditionelle Rückblicksinterview geführt – ihr findet es hier!

#TZlive vom Castlecamp in Kaprun: Günter Exel im Interview mit…

Eine Burg, 130 Touristiker und unzählige spannende Diskussionen: Soeben ist in Kaprun das Castlecamp zu Ende gegangen. In unserer #TZlive Premiere unterhält sich Günter mit Rainer Edlinger, dem Organisator des #cczk17.

Posted by Tourismuszukunft on Sonntag, 3. September 2017

Ein Barcamp, das wir lieben!

Wir von Tourismuszukunft engagieren uns schon seit Jahren im Rahmen dieses Barcamps – warum? Weil wir echte Barcamps lieben! Von unsere Seite waren dieses Jahr wie bereits erwähnt Günter, aber auch Johannes, Pascal, Roland, Ben und ich vor Ort.

Einige Sessions wurden auch von uns vorgeschlagen und inhaltlich gestaltet:

Sessionraum A beim Thema Digitale Assistenten im Tourismus, Foto: Achim Meurer

Darüber hinaus gab es aber auch noch einige andere superspannende Themen (z.B. Blockchain, Maschine Learning). Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig dieses Format ist, um die eigene Meinung einem Realitätscheck zu unterziehen. Ich liebe die offenen Diskussionen zu neuen Themen, weit bevor sie wirklich in der Branche angekommen sind. Das kann nur ein Barcamp!

Das Castlecamp 2017 nacherleben! #cczk17

Wenn ihr die Inhalte nachverfolgen wollt, dann sind Günters Livereportagen das beste Mittel:

Günter im Liveeinsatz beim Castlecamp – im Visier Rainer Edlinger, Foto: Achim Meurer

Weitere Blogartikel und Berichte vom Castlecamp gibt es hier:

Nach dem Castlecamp ist vor dem Tourismuscamp!  #tcamp18

Einige echte Barcamps, bei denen wir involviert sind, stehen vor der Tür.

  • NiedersachsenCamp:  Das NiedersachsenCamp ist ein neues Barcamp für den Tourismus in Niedersachsen mit Schwerpunkt Städte & Kultur. Es findet vom 21.-23. September in Wolfenbüttel statt. Anmeldung noch möglich!
  • Hotelcamp: Das Hotelcamp (#hcb17) findet im Oktober in Bendorf bei Koblenz statt. Leider sind hier schon alle Plätze seit Wochen ausgebucht – Sponsorenplätze noch verfügbar!
  • Tourismuscamp: Das Tourismuscamp (#tcamp18), das nächstes Jahr in Berchtesgaden stattfindet, hat traditionell im Rahmen des Castlecamps die Anmeldung geöffnet. Innerhalb von 24 Stunden waren alle regulären Plätze ausgebucht. ABER: wir suchen noch Sponsorenviele Plätze sind noch verfügbar.

Das Tourismuscamp in Berchtesgaden, Foto: BGLT

Das Castlecamp hat für 2018 auch bereits den neuen Termin kommuniziert: Save the date – 7. bis 9. September 2018

Sehen wir uns?

Liebe Grüße,
Florian