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Technik/ Web & Tech

Twitter unterstützt Informationsbewertung

Mir fehlt gerade die Zeit es genauer anzuschauen, aber die Idee und die Potenziale die es bieten könnte, sind vielfältig: Ein Twitter Addon on für die Googlesuche im Firefoxbrowser. Was stelle ich mir darunter vor?

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MaFo/ Marktentwicklung

Lebensdauer von Tweets – Twitter ist so kurzlebig wie kurz

Nach einem Gespräch mit Cem Basman bin ich auf den Artikel über die Lebensdauer von Tweets auf dem Blog der auch von uns besuchten German Microblogging Conference 2009 aufmerksam geworden. Der Artikel stellt die zentralen Ergebnisse dar, die eine Tweetanalyse unter Verwendung von Daten des URL Shortener Dienstes http://bit.ly ergab. Vorab: Wer einen Link in einem Tweet an seine Follower schickt, kann davon ausgehen, dass dieser Link in den ersten fünf Minuten die höchste Aufmerksamkeit erfährt und damit natürlich nur von denjenigen gelesen wird, die auch online sind in diesem 5-Minuten-Intervall.

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Destinationen Dienstleister Marketing & Vertrieb

Twitter monetarisieren – closed updates to monetize Twitter

Bisher fällt es schwer, mit Plattformen wie Facebook, StudiVZ und Twitter direkt Geld zu verdienen. Für Twitter habe ich heute in meinen RSS-Feeds ein gutes Beispiel entdeckt:

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MaFo/ Marktentwicklung

Twitter Soziologie – Weakties out, media-sociology in?

Fällt das Stichwort Soziologie im Rahmen von Twitterüberlegungen, kommen die meisten recht schnell mit Weakties – vielleicht ein Anfang, aber ein recht lauwarmer. Nahezu banal finde ich. Klar dient Twitter dazu, eine digitale Nähe zwischen nicht in engen sozialen Bindungsnetzwerken verhafteten Individuen herzustellen, klar resultiert daraus ein veränderter Informationsfluss, eine Erweiterung des individuellen Blinkwinkels nach dem peripheral vision Begriff. Olle Kamelle ;). Aber nutzbar für interne Kommunikation in Unternehmen, für Marketingzwecke, für crowdsciencing und ähnlich gelagerte Prozesse. Auch im eTourismus ein Thema, wenn auch eine Nische. Aber die Medienkritik und Mediensoziologie öffnet größere Tore:

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Technik/ Web & Tech

Facebook Connect und Tweetbacks auf Tourismuszukunft

Seit gestern abend gibt es zwei Neuerungen auf Tourismuszukunft.de:

Erstens. Wir haben Facebook Connect auf unserer Seite integriert. Jeder, der bei Facebook Mitglied ist, kann über den Facebook-Button in unserer Sidebar sein Facebook-Profil mit Tourismuszukunft.de verbinden. Somit wird ein praktischer Effekt für den Nutzer geschaffen, denn das Erstellen eines Profils unter WordPress auf Tourismuszukunft.de entfällt, beim Kommentieren müssen nicht mehr alle Daten (URL, Name, Email) eingegeben werden und auf Wunsch erscheint der Kommentar auch in Facebook auf dem eigenen Profil. Connected eben.

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Marketing & Vertrieb Technologie Trends Veranstaltungen

MBC09 – German Microblogging Conference 2009 in Hamburg #MBC09 – Bedeutung, Twitterspam und weakties

Draussen Schneechaos, drinnen eine Mischung aus Barcamp und Konferenz Atmosphäre – ich befinde mich auf der #mbc09 in Hamburg, der deutschen Microblogging Konferenz 2009. Zwei Tage lang geht es um die Themen Microblogging, Twitter und deren Zusammenhang zum corporate Einsatz, zu erklärenden Modellen und Theorien sowie zu alternativen Microblogging Plattformen. EinigeViele Blogger (zum Beispiel hier, hier mit Livestream, hier, hier, hier, hier, hier, hier) schreiben gerade darüber, weltweit ist der Hastag #mbc09, mit dem Twitternachrichten zur Veranstaltung markiert werden, auf Platz 2, der Buzz ist wirklich sehr groß. Sogar die Tagesschau hat schon mehr als 1 Minute zur besten Zeit darüber berichtet – bestimmt nicht zuletzt auch wegen der Bedeutung von Twitter bei den Attentaten in Mumbai und bei der Landung im Hudson. Übrigens ist auch professioneller Journalismus nicht vor Fehlern gewahrt 😉 – das musste Cem Basman, der Konferenz Organisator am eigenen Leibe erfahren.

Kürzlich haben wir über Twitter und Tourismus bereits berichtet, in diesem Artikel noch einige Aspekte, die mir heute auf der Konferenz untergekommen sind…

Warum Twitter von Bedeutung ist – Ein Gedanke lässt sich in 140 Zeichen verpacken. Damit stellt sich Twitter als effektives Tool dar, einen Gedanken an eine breite Öffentlichkeit zu posten und dies zugleich mit einer nahezu Realtime-Geschwindigkeit. Dank mobiler Anwendungen wir Microblogging ubiquitär verfügbar.

Firmen wandeln sich von Maschinen zu Gehirnen, auch durch Twitter – Bisher entstanden die Outputs von Firmen, auch von touristischen Organisationen, durch eine vorher festgelegte Arbeitsteilung zwischen verschiedenen Mitarbeitern, nur wenn jeder seinen Teil beiträgt, entsteht ein Endprodukt. Die kommunikativen Strukturen beschränken sich auch heute noch auf einige Schnittstellen und Nachrichten mit mittlerer Frequenz (Email von Teamleiter zu Geschäftsführer, Mitarbeiter A zu Mitarbeiter B). Tools wie Twitter können dazu beitragen, dass die Mitarbeiter einer Firma wesentlich dichter vernetzt sind und jeder mit jedem in einen Kommunikationsprozess tritt (mal abgesehen vom Paradigma des „Nicht nicht-kommunizieren Könnens). Dieser Kommunikationsprozess könnte mit den Synapsen eines Gehirns verglichen werden.

Twitter Spam – In einer von Oliver Gassner moderierten Session zum Thema Twitterspam ging es darum, wie mit Twitterern umzugehen ist, die dem Netzwerk keinen Nutzen bieten. Oliver fokussierte dabei vor allem auf das Problem, dass man als Twitteruser jeweils eine Email bekommt, wenn einem jemand neues auf Twitter folgt. Eine Emailfilterrregel kann hier bereits Not tun, aber der Emailspam der aus Twitter resultiert ist meines Erachtens kein Problem, denn dies lässt sich umgehen. Problemkomplexe sind eher: Wem folgen, wem nicht? Was tun, wenn Spammer die eigenen Produkte in ihren Tweets nennen und so an nicht zielführender Stelle auffindbar machen, etc.? Wie wertvoll oder störend sind die Fütterung von Rss-Feeds in die Twitterposts? Fragen über Fragen. Tipp: Profil und Tweet-Wert eines neuen Followers checken, bei Interesse folgen. Sonst nicht.

Twitter und WEAKTIES – Eine weitere Session drehte sich um die Analyse von ?Name? rund um das Thema weakties auf twitter. Über eine Analyse der letzten 500 Nachrichten in der öffentlichen Timeline von twitter, und hier heraus wiederum nur diejenigen Twitterer, die die Favoriten Funktion nutzen. Meines Erachtens hat derjenige damit das Sample auf eine völlig unwissenschaftliche Weise verkürzt und die Repräsentativität der Studie weitestgehend zerstört. Immerhin, die Idee war gut. Eine geschichtete Stichprobe wär besser gewesen, soviel zum Thema quantitative Forschung. Ok, aber weiter zu den Findings, die sich sowieso eher im theoretischen Rahmen bewegen als bei echten Forschungsergebnissen.

Mark Granovetter hat 1993 das Konzept der Weakties vs Strongties eingeläutet: er befragte Personen, wie Sie zu ihrem letzten Job gekommen seien. Dabei stellte sich heraus, dass ein überwiegender Bestandtteil des Samples die Informationen über die mögliche neue Arbeitsstelle nicht von ihren Freunden, sondern irgendwo aus dem weiteren sozialen Netzwerk bekommen hatten – mit dem sie nur schwach verbunden waren (Intensität der Beziehung und Menge der Personen zwischen Ihnen und der informierenden Person).

Betrachtet man die Gesamtheit der sozialen Verbindungen auf einer social networking Plattform, stellt sich diese als ein inhomogenes Netz aus sozialen Verbindungen zwischen Personen dar. Es gibt in diesem Netzwerk dichtere Bereiche, in denen die Personen intensiv vernetzt sind (z.B. Freundeskreis, Firma, Berufsumfeld, Studienkollegen) und zwischen diesen Bereichen gibt es strukturelle Löcher, da die verdichteten Bereiche durch wenig verdichtete Bereiche voneinander getrennt sind. In verdichteten Bereichen gibt es oft zentrale Personen, die mit vielen Personen aus dem dichten Bereich direkt oder mit einer hohen Closeness (Wieviele Personen liegen zwischen A und B auf direktem Weg durchs Netzwerk) vernetzt sind.  Diese stark vernetzten Personen haben einen hohen Grad der Vernetztheit (In-Betweenness). Ist nun eine dieser zentralen Personen eines Verdichtungsbereiches gleichzeitig eine zentrale Person in einem zweiten Verdichtungsbereich oder direkt mit einer solchen zweiten Person verbunden, so nennt man dies eine Brücke (zwischen 2 Verdichtungsbereichen).

Brücken sind wichtig für die Funktionsweise von weakties. In jedem Verdichtungsbereich existieren bestimmte Informationskomplexe. Ist man nur Mitglied in einem dieser Verdichtungsbereiche, so sind viele Informationen der Personen in diesem Bereich zueinander redundant. Existiert allerdings eine Brücke in einen anderen Verdichtungsbereich, fließen über diesen weaktie neu und nicht-redundante Informationen in das eigene Netzwerk. Und GENAU HIER stecken die Potenziale des weaktie Konzeptes: Man bekommt Informationen, die den kreativen und schöpferischen Fokus, den individuellen Horizont erweitern. Diese Informationen sind wesentlich für neue Ideen, unterstützen geschäftliche Innovationsprozesse und können Antworten auf ungelöste Fragen eines sozialen Netzwerkes liefern.

Eigentlich eine Banalität. Und doch so selten praktiziert, ist doch eigentlich unglaublich, oder? Das gleiche versteht man übrigens auch unter dem Begriff „peripheral vision“ (wo hab ich das gelesen???) – das Netz erweitert den eigenen Blickwinkel um Geschehnisse, die wesentlich weiter außerhalb des eigenen Wahrnehmungsbereiches liegen.

In der Wissenschaft würde man dies eigentlich auch durch das im Auge behalten anderer Fachdisziplinen bzw. des Diskurses dieser Disziplinen erfüllen und sich mit Informationen außerhalb des eigenen Fokus versorgen.

D.A.

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Marketing & Vertrieb

Twitter im Tourismus – Übersicht

Twitter im Tourismus – das soll das Thema dieses Artikels sein. Wir hatten im Juni 2007 das erste Mal über den Microblogging Dienst Twitter auf Tourismuszukunft berichtet. Anfang 2008 haben wir vom Tourismusblog uns dann intensiver mit Twitter und dem Thema Microblogging auseinandergesetzt und starteten unsere eigenen Twitteraccounts (Florian, Jens, Daniel).

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Technik/ Web & Tech Technologie Trends

Microblogging – Video-Microblogging? V-Microblogging? Micro-Vlogging?

Twitter – wer kennt es? wer kennt es nicht? Twitter ist ein Microblogging-Dienst. Auf unkomplizierte Weise können entweder über www.twitter.com und den eigenen Nutzeraccount, oder über ein entsprechendes Addon in Firefox, ein Programm in Windows, Fring etc. Nachrichten von 144 Zeichen Länge versendet werden.

Wer mir auf Twitter folgt („Follower„), erhält diese Nachrichten. Außerdem können Freunde und andere Nutzer durch Zugabe des @-Zeichens vor den Twitterbenutzernamen direkt angeschrieben werden, dennoch öffentlich sichtbar für die Follower. Bei Ansprache anderer Nutzer mit einem vorangestellten „d“ +“Leerzeichen“, werden diese persönlich und privat angeschrieben. Themen werden mit einem so genannten Hashtag (Raute) gekennzeichnet nach dem Schema #Beispielthema. Über Twitterwalls lassen sich diese Themen dann unabhängig vom Follower-Prinzip mitverfolgen, insofern die Twitterautoren ihre Tweets für die Öffentlichkeit freigeschaltet haben. Nur Bahnhof verstanden? Macht nichts, nach Weihnachten gibt es nochmal einen Grundlagen-Artikel zum Thema Twitter.

Warum schreibe ich das alles? Weil es seit heute wie es beim Blog irgendwann den Vlog gab (Video-Blog), beim Microblog das Microvlog gibt – 12seconds.tv – der Beginn eines neuen Trends? Gerade vor dem Hintergrund vermehrter Handynutzung für Video, Foto und Datenanwendungen? Wann kommt der Micropodcast? #spannend sage ich (twitter…)

D.A.

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MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb

Vergessen Sie Blogs! Nutzen Sie Twitter und co.! Wirklich?

Die englischsprachige Zeitung „Wired“ hat vor ein paar Tagen einen Artikel veröffentlicht, der in Frage stellt, ob Blogs im Social Media Bereich noch ein aktuelles und lohnendes Kommunikationsinstrument sind.

Writing a weblog today isn’t the bright idea it was four years ago. The blogosphere, once a freshwater oasis of folksy self-expression and clever thought, has been flooded by a tsunami of paid bilge. Cut-rate journalists and underground marketing campaigns now drown out the authentic voices of amateur wordsmiths. It’s almost impossible to get noticed, except by hecklers. And why bother? The time it takes to craft sharp, witty blog prose is better spent expressing yourself on Flickr, Facebook, or Twitter. Twitter — which limits each text-only post to 140 characters — is to 2008 what the blogosphere was to 2004.

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Technik/ Web & Tech

Bahn mit eigenem Twitter

Der Micro Blog Dienst Twitter wurde bereits ein paar mal von uns z.B. hier vorgestellt. Noch gibt es nicht viele touristischen Firmen, die mit Twitter arbeiten, aber ein bemerkenswertes Beispiel gibt es: Die Bahn. Gerade der vermeintliche träge Beamten Apparat informiert seine Kunden über Baustellen oder Gleisproblemen über Twitter. Ob da wirklich die Bahn hinter dieser Seite steckt oder jemand anderes ist schwer zu beurteilen, da prinzipiell jeder sich einen Account mit einem beliebigen Namen zu legen kann. Noch habe ich auch von der Bahn keine PR Mitteilung oder ähnliches gelesen.

Nichts desto trotz ist dies ein guter Dienst für Bahnfahrer, denn über Twitter kann ein Unternehmen schnell und kostengünstig eine interessierte Zielgruppe über Neuigkeiten informieren. Da sich der Empfänger den Dienst kostenlos per SMS auf sein Handy weiterleiten lassen kann, ist gerade der Bahn Tweet eine interessante Informationsquelle für Vielreisende.

An die „heavy user“ von Twitter: gibt es weitere vergleichbare Firmen? Ich kenne keine, habe aber auch noch nicht die Varianten mit Fluggesellschaften etc. abgesucht.