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Blockchain, Österreichische Tourismustage, persönlich, Bildungsirrtum – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – erneut gibt es von uns einen kleinen Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Blockchain im Tourismus: erste Anwendungen

Empfohlen von Florian

Im Rahmen des Castlecamps (#cczk17) wurde noch intensiv über die Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Gerade eine Woche später ist es soweit – die ersten offenen und dezentralen touristischen Anwendungen erscheinen am Horizont. So berichtet die AHGZ über Winding Tree, einer auf Blockchain-Basis programmierten dezentralen Open Source Plattform. Das Ziel ist offensichtlich: Intermediäre wie OTAs aus dem Spiel nehmen, um Reisen günstiger zu machen bzw. den Profit von Beherbergungsbetrieben zu erhöhen.

Wir haben die Plattform schon letzte Woche entdeckt und auf den sozialen Plattformen geteilt – die Diskussion ist lesenswert.

 

Österreichische Tourismustage 2017

Empfohlen von Günter

Normalerweise berichte ich live von Veranstaltungen, bei denen ich vor Ort bin. Bei den von Österreich Werbung, WKO Tourismus und Freizeitwirtschaft und BMWFW organisierten Österreichischen Tourismustagen in Linz war Florian dabei; ich konnte leider nicht teilnehmen. Aufgrund der spannenden Präsentationen zur Digitalisierung im Tourismus verfolgte ich die Tourismustage aber per Twitter – Hashtag #oett17 – mit.  Den Livestream zu den einzelnen Sessions gibt’s auf der Website der Tourismustage zum Nachsehen. Einige der interessantesten Postings sammelte ich aber auch gleich in Form von Twitter Moments – hier die Links zu Tag 1 und Tag 2!

Im Rahmen der Österreichischen Tourismustage wurde auch erstmals die Digitalisierungsstrategie für den österreichischen Tourismus präsentiert. Die drei strategischen Ziele:
1. Digitalen Wandel gestalten
2. Innovationskraft der Betriebe stärken
3. Kompetenzen und Prozesse für digitale Transformation schaffen
Details zum Strategiepapier gibt es in einem 40seitigen PDF, das hier heruntergeladen werden kann: www.j.mp/DigitalisierungsStrategie

 

Persönliche „Über-uns“-Seiten auf Blogs

Empfohlen von Kristine

Es sollte mittlerweile bekannt sein: Ich mag Blogs. Und auch wenn sich sicherlich in diesem Bereich – aufgrund von sprachlich gesteuerten Assistenten, KI etc. – in Zukunft einiges ändern wird, sind diese aktuell noch dazu geeignet, Hintergründe und Informationen zum Unternehmen zu liefern. Nicht ohne Grund haben wir hier noch immer unser Tourismuszukunft-Blog.

Letzte Woche ist mir dieser Tweet aufgefallen:

Und ja, unterschreibe ich. Beim oben genannten Editorial-Blog bekommt übrigens nicht jeder Autor einfach eine Über-mich-Seite, sondern diese wird pro Beitrag individuell und passend zum jeweiligen Beitrag geschrieben. Finde ich eine sehr schöne Idee.

Und sicherlich auch ein Punkt für dich zum nachdenken: Wie kannst du dein Unternehmen persönlicher machen? Wie bekommst du Sichtbarkeit für deine Mitarbeiter? Mal ganz unabhängig vom jeweiligen Kanal.

 

Der Bildungsirrtum

Empfohlen von Bastian

Meine Leseempfehlung diese Woche dreht sich einmal mehr um das Thema Bildung und Weiterbildung.

Cover der aktuellen Brand eins
Cover der aktuellen brand eins zum Thema Lernen

In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins wird auf eindrucksvolle Art und Weise erörtert, warum Thematiken rund um das Thema Bildung so unglaublich komplex sind.

Programmierunterricht ist, wenn Grundschüler Maschinen Konkurrenz machen.

Eine Geschichte über unnütze Zeugnisse, das Auswendiglernen und die Notwendigkeit einer echten Reform eines Systems, welches noch in der Industrialisierung feststeckt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

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Google startet eigene eLearning-Plattform in Deutschland

Ende letzter Woche war es soweit: Google hat, in Kooperation mit der Universität Chemnitz, der Hochschule Reutlingen sowie dem Bundesverband e-Commerce und Versandhandel (^^) seine eigene eLearning Plattform gelauncht. Dieser Schritt kam nicht sonderlich überraschend, hat der Konzern doch vorher schon erste Schritte in diese Richtung unternommen (beispielsweise mit der eigenen Lern-App Primer). Der Kurs richtet sich an Studenten, Startups und Mittelständler, welche sich im digitalen Umfeld weiterbilden wollen.

Unsere Bewertung

Und diese neue Plattform habe ich für euch einmal unter die Lupe genommen:

Lernplattform

Zunächst kommt das Ganz einmal sehr leichtfüßig und im klassischen Google Material Design daher. Nach einer Anmeldung kann der Nutzer grob seinen Wissensstand angeben und bekommt darauf basierend Vorschläge für passende Kurse.

Die einzelnen Kurse, beispielsweise zu den Themen Social Media, SEO, Websites, etc. pp, sind in mehrere kurze Videos unterteilt, nach denen jeweils ein kurzer Test kommt. Hat ein Nutzer alle Videos einer Kategorie angesehen, kann er einen Abschluss-Test machen und bekommt bei bestehen den passenden Batch verliehen.

Insgesamt bietet Digital-Workshop 89 Videos, verteilt auf 23 Kurse.

Lernfortschritt

Sobald man alle Batches erworben hat, bekommt man ein Zertifikat, das man sich ausdrucken kann. „Dieses Zertifikat bestätigt, dass Sie Experte rund um das Thema Internet sind.“ (O-Ton).

Das Ganze ist hübsch, hat einige nette Funktionen, und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. An sich eine rundum schöne Angelegenheit, bei der ich mir für die Entwicklung meiner eigenen eLearning-Plattform noch das ein oder andere abschauen kann.

eLearning aus Eigeninteresse – na klar!

Soweit so gut. Der Ansatz, Basiswissen zur Verfügung zu stellen und so oben genannten Gruppen zu helfen, im Web erfolgreich zu sein, ist –nennen wir es einmal- lobenswert. Dass das Ganze nicht aus reiner Barmherzigkeit geschieht, sollte allerdings ebenfalls klar sein: Neue Kundengruppen für Google Produkte werden in den Inhalten ganz massiv angehalten, diese auch zu verwenden. Das sagt natürlich niemand so, die Vorteile werden aber doch schon sehr betont. Das sieht man übrigens auch an den Batches:

Batches

Die Inhalte sind professionell aufbereitet und sehen echt gut aus. Die Beispiele (Hotel, Klempner, etc.) sind in der Regel gut gewählt und machen Themen wie beispielsweise Mobile Marketing verständlich. Allerdings nur in einem Rahmen, in dem man eben einem Klempner und einem Hotelier die gleichen Tipps für das Marketing geben kann.

Thema eLearning ist in aller Munde

Unter dem Strich zeigt diese Neuerung von Google, dass das Thema eLearning wirklich heiß ist! Aber auch, dass alle, die Großen wie die Kleinen mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben: Individueller, spannender Content und eine klar definierte Zielgruppe mit realistischen Lernzielen!

Laut Google, habe ich mich unter dem Strich innerhalb von einer Stunde und sechzehn Minuten zum „Experten rund um das Thema Internet“ hochgearbeitet (ja, ich hab vielleicht nicht alle Videos ganz angeschaut). Ich würde sagen, ich habe in eineinviertel Stunden die Google Produktpallette präsentiert bekommen. Das aber wenigstens auf nette Art und Weise.

Liebe Grüße,

euer Bastian

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Immer wieder TZonntags: Touristikcamp Young Future, #ElbeBlogger, fARhrt, Google Fotos, Internet Trends 2015

Auch heute gibt es wieder einen bunten Strauß an Tipps für euch! Wir starten mit der Veranstaltung TouristkCamp Young Future, weiter geht es mit Augmented Reality und Internet Trends 2015, gefolgt von dem ElbeBlogger und Google Fotos.

Immer wieder Tzonntags, 31.5.2015: TouristCamp Young Future, Augmented Reality, Internet Trends 2015, Elbeblogger, Google Fotos

Wie immer wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen!

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Immer wieder TZonntags: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things, eLearning im Tourismus, #smtd15

Immer wieder Tzonntags, 25.4.2015: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things

Der Endgegner ist besiegt … die Prinzessin gerettet … so scheint es im Bahnstreik! Aber ist es auch wirklich so? Ist dieser Kampf beendet?

Nicht nur im Transport-Sektor sind Herausforderungen essentieller Bestandteil des Arbeitsalltags. Wir haben einige (digitale) Baustellen und  für Euch aufbereitet.

 

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Wien ist anders: Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen werden zum Exportschlager. Foto: Günter Exel
Wien ist anders! Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gehen um die Welt – in Medienberichten, aber auch in spontan gedruckten Postkarten. Foto: Günter Exel

Wiens Geniestreich mit den schwulen Ampelpärchen

Empfohlen von Günter

Life Ball. Eurovision Song Contest. Und … Ampelpärchen! Von Wien aus gingen in den letzten Tagen dreimal Botschaften der Toleranz und Weltoffenheit in die Welt hinaus.  Die für mich genialste Idee lieferte aber die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou mit der Umgestaltung von 49 Wiener Ampelanlagen: Bilder der schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gingen um die Welt, sorgten für Medienberichte von New York Times bis BBC und inspirierten bereits Nachahmer – hallo München!

Und: Sie sind in diesen Tagen eines der am häufigsten fotografierten Motive von Wien-Touristen, was man auch an der #WeLoveVienna Social Wall von Wien Tourismus feststellen kann. Via Facebook, Instagram und Twitter erreicht Wiens Botschaft so Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Kosten: 63.000 Euro. Der Werbewert? Unschätzbar! Die Ampelpärchen sind nicht nur Wiens erfolgreichste Marketingkampagne aller Zeiten. Sie sind zugleich auch ein Zeichen, was das Tourismusmarketing heute braucht: Herz und Mut. Chapeau!

Strategien virtuell kommunizieren

Empfohlen von Florian

Viele touristische Akteure haben tolle Strategien in ihren Schubladen – aber wie kommunizieren? wie die Akteure der Dienstleistungskette mitnehmen? wie Partner überzeugen?

Montafon Tourismus hat nun mit unserer Begleitung ihre Strategie zum Leben erweckt, mit dem Ziel Gastgeber, Bergbahnen und andere Leistungsträger vom gemeinsamen Weg zu überzeugen. Kryptische Zielgruppenbeschreibungen wurden in eine greifbare Persona übersetzt. Das Ergebnis seht Ihr hier:

Google-Search goes mobile

Empfohlen von Ben

Lange erwartet, ist es jetzt endlich (?) soweit: in zehn Ländern, darunter den USA und Japan, werden mehr Suchanfragen bei Google mobil getätigt als stationär am Rechner. Eigentlich ist das nur mehr als logisch, verbringen inzwischen sogar die Deutschen mehr Zeit im Internet am mobilen Endgerät als am stationären Desktop-Rechner. Dennoch verdient Google trotz Android und Apps bisher nur jeden dritten Dollar mobile.

Bleibt dann eigentlich nur noch eine Frage: Wann zieht Deutschland bei den mobilen Suchanfragen nach? 😉

eLearning im Tourismus

Empfohlen von Bastian

Bei meiner fortlaufenden Suche zum Thema eLearning im Tourismus bin ich auf eine spannende Sammlung von eLearning-Programmen weltweit gestoßen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Es gibt jede Menge Kurse, allerdings wird eigentlich nur das Land und die Sehenswürdigkeiten beschrieben und teilweise getestet. Der Lernende wird also zu einem „Experten“ in diesen Aspekten. Das ist sicherlich für den ein oder anderen spannend, für die Tourismusbranche selbst stellt sich mir allerdings die Frage, wer letztendlich davon profitieren soll.

Auf der ITB durften wir eine Beta-Version des USBCoach vorstellen, unseres Schulungsprogrammes mit der Eifel, nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss und wir haben zum Spaß einmal noch einen drauf gesetzt und das Ganze kurzerhand als WebApp nachgebaut (mehr dazu in Kürze):

Screenshot_2015-05-23-12-26-17[1]

Wir denken, dass das Wissen um touristische Vermarktung, richtig und strategisch sinnvoll in andere Maßnahmen eingebettet, deutlich mehr Effekte erzielen kann, als einzelnen Reisemittlern die Grundlagen über Land und Sehenswürdigkeiten zu erklären. Nicht nur, weil es eine Zielgruppe erreichen kann, die es dringend braucht, sondern vor allem auch, weil es diverse andere Probleme, die ich letztes Jahr schon aufgeworfen habe, endlich lösen kann.

Was denkt ihr?

Termin-Tipp: 5.11. social media travel day

Empfohlen von Kristine

Am 5. November findet in Frankfurt der zweite social media travel day statt. Wir von Tourismuszukunft sind natürlich wieder mit dabei, wenn diese Social Media Konferenz für die Tourismusbranche stattfindet. Unseren Rückblick vom letzten Jahr findet ihr hier.

Was steht in diesem Jahr auf dem Programm? Günter wird das Thema User Generated Content präsentieren. Mein eigenes Thema steht aktuell noch nicht definitiv fest. Was aber fest steht: ihr könnt schon Tickets kaufen. Noch bis Dienstag, den 26.5. gibt es Super Early Bird Tickets. So, und jetzt sagt nicht wieder hinterher, ihr hättet von nichts gewusst 🙂 Wir sehen uns dann zum social media travel day in Frankfurt!

„Brillo“ – Googles Betriebssystem für das Internet der Dinge

Empfohlen von Johannes

Das Internet der Dinge ist unaufhaltbar im Kommen. Schon heute steuern einige ihre Heizung, Beleuchtung und den Rasenmäher mit dem Smartphone. Und das ist erst der Anfang, physische und virtuelle Welt verschmelzen immer mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten sind nur durch die Phantasie der Menschen begrenzt.

Home Automation, Schaubild zum Internet der Dinge
By Moayad tobase (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

In diesen spannenden Markt ist nun Berichten zufolge auch Google eingestiegen. Mit „Brillo“ entwickelt der Konzern ein Betriebssystem mit minimalen Hardwareanforderungen, speziell für den Zweck.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Google mit seinem Betriebssystem auch in diesem Markt erfolgreich etablieren wird. Zuzutrauen ist es den Jungs und Mädels aus Mountain View aber wohl mehr als den meisten Mitbewerbern. In jedem Fall gibt es der Entwicklung neuen Schub, wenn nun auch die großen Player beginnen aktiv mitzumischen.

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