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Immer wieder TZonntags: Facebook Services, Facebook at Work, Facebook-Live, Hashtag-Analyse, Big-Points der Digitalen Transformation, Social-Media-Jahresrückblick, Suchanfragen 2015

Immer wieder TZonntags, 20.12.2015: Facebook Services, Facebook at Work, Facebook-Live, Hashtag-Analyse, Big-Points der Digitalen Transformation, Social-Media-Jahresrückblick, Suchanfragen 2015

In unserem letzten Immer wieder TZonntags im Jahr 2015 beschäftigen wir uns wieder mit vielfältigen Themen. Florian hat sich Facebook at Work als Enterprise-2.0-Lösung genauer angesehen. Auch für Günter war Facebook diese Woche besonders wichtig – er hat sich ein paar Gedanken zu Facebook-Services gemacht. Und da aller guten Dinge drei sind, schreibe ich selbst (Ben) über Facebook-Live.

Johannes befasst sich heute dahingegen mit digitaler Transformation. Kristine zeigt anhand eines Blogbeitrags der Walzing Meurers auf, was Blogger wollen und Catherina beschäftigt sich mit dem Thema Hashtag-Analyse. Außerdem wirft Roland nochmal einen Blick zurück in die Vergangenheit und betrachtet die wichtigsten Suchanfragen bei Google im Jahr 2015. Und last but not least wagt Catharina einen Social-Media-Jahresrückblick.

Viel Spaß beim Lesen! Ich wünsche euch im Namen von uns allen bei Tourismuszukunft ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen, hören und lesen uns spätestens 2016 wieder. Wo ihr uns dann persönlich treffen könnt, erfahrt ihr wie gewohnt aus unseren Veranstaltungs-Tipps.

Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Johannes · Tipp von Günter · Tipp von Michael · Tipp von Catharina · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Kristine · Tipp von Catherina · Tipp von Roland

 

Empfohlen von Florian

Facebook at Club Med Work

Das Thema Enterprise 2.0, d.h. der Einsatz von Social Media in der internen Unternehmenkommunikation wird ja im Tourismus immer präsenter. Facebook hat mit Facebook at Work eine eigene Lösung für Unternehmen erarbeitet. Club Med ist nun laut Pressemitteilung der erste globale Tourismuskonzern der flächendeckend auf die Lösung von Facebook setzt.

Ich bin sehr gespannt, ob auch andere Unternehmen auf Facebook at Work setzen werden – Lösungen wie Yammer von Microsoft (Vollintegration in die Microsoft Office Welt) oder auch spezialisierte Lösungen wie Hotelkit (Social Intranet für Hotels) haben hier sicher bisher zeitliche (mehr Marktanteile) und funktionale Vorteile (spezialisierte Anwendungen).

Empfohlen von Johannes

Die Big-Points der Digitalen Transformation

Zum Abschluss des #IWTZ Jahres möchte ich euch einen kurzen Beitrag bei haufe.de ans Herz legen. Unter dem Titel Das sind die Big Points der mobilen Transformation werden die Schlüsselfaktoren präsentiert, die beachtet werden müssen, um den Change Prozess im Rahmen der Digitalen Transformation erfolgreich zu gestalten: Strategie, Mut und die Erkenntnis, dass sich Digitalisierung nicht nur auf einer technologischen Ebene abspielt! Nichts revolutionär Neues, aber doch ein paar wichtige und schön zusammengestellte Denkansätze, die ihr mit ins neue Jahr nehmen könnt.

Empfohlen von Günter

Mit „Services“ bläst Facebook zum Angriff auf Yelp, TripAdvisor & Co.

Yelp, TripAdvisor, Holidaycheck & Co müssen sich warm anziehen, prognostiziert Mike Wattrodt angesichts Facebook’s letztem Streich. Worum es geht? Um das neue Branchen- und Bewertungsportal „Facebook Services“, das in dieser Woche unter www.facebook.com/services zunächst einmal in englischer Sprache freigeschaltet wurde.

Suchtreffer in Deutschland, Österreich und der Schweiz liefert Services bereits jetzt – anbei das Resultat der Suche nach „Reisebüros“ in Wien. Die Anzahl der Bewertungen ist allerdings (noch) überschaubar, die Darstellung willkürlich und fehlerhaft. Auch Links zu weiteren Bewertungen funktionieren derzeit nur, wenn man ohnedies Fan der entsprechenden Seite ist.

Bis zum offiziellen Roll-out auf Deutsch ist allerdings eines klar:  Facebook-Seitenbetreiber sollten sich Gedanken über die Bewertungen ihres Unternehmens machen …

Facebook Services - Suche nach Reisebüros in Wien

Empfohlen von Catharina

Social-Media-Jahresrückblick

Natürlich war 2015 in den sozialen Medien einiges los. Über vieles haben wir hier und auf unserem Blog geschrieben. Somit an dieser Stelle mein wirklich kurzer Jahresrückblick mit ein paar ausgewählten, und vielleicht auch nicht so bekannten, Highlights.

Top 10 der häufigsten getwitterten Emoji

Quelle: Twitter
Quelle: Twitter

360-Grad-Videos auf Facebook

Seit kurzem zeigt Facebook 360-Grad-Videos im Newsfeed an. Das spektakuläre an den Videos ist, dass User interaktiv mit dem Cursor, dem Finger oder dem Handy selbst, die Perspektive im Video wechseln können. Hier ein paar Beispiele.

Bildschirmfoto 2015-12-19 um 13.12.54
Quelle Facebook

Livestreaming mit Periscope

Im März brachte Twitter seine Livestreaming-App Periscope auf den Markt. „Live dabei sein“ bekam dadurch eine völlig neue Bedeutung. Das Potenzial für viele Unternehmen ist riesig und wird derzeit hauptsächlich in den USA fleißig getestet. Derzeit hat Periscope über 10 Mio. Nutzer. Tendenz steigend.

BLAB – Watch Live Conversations

Quasi ein Periscope für Konferenzen, Interviews oder Workshops. Vor allem der Aspekt das bei BLAB mehrere Personen gleichzeitig, in Echtzeit, miteinander diskutieren können und nicht nur einer spricht, macht die Plattform interessant.

Quelle: BLAB
Quelle: BLAB

Empfohlen von Ben

Facebook-Live für verifizierte Seiten

Bisher war es nur für ausgewählte Stars, Sportmannschaften, Nachrichtenseiten und spezielle gesellschaftlichte Ereignisse möglich in Facebook direkt Live zu stream. So langsam aber sicher weitet Facebook die Funktion aber auf andere Seiten aus. Wer eine verifizierte Seite in Facebook hat und darüber hinaus ein iOS-Smartphone sein eigen nennt, der kann theoretisch über die Facebook-Pages-App Videos live streamen. Wie gewohnt dauert der Roll-Out aber immer eine Weile und so wird diese Möglichkeit wohl erst langsam aber sicher auch den Weg zu deutschen Facebook-Seiten finden. Facebook versucht damit seinen Teil vom Livestreaming-Kuchen abzugreifen, geht in direkter Konkurrenz zu Meerkat und Periscope und beweist mal wieder seine Innovationsadaptionsfähigkeit.

Empfohlen von Kristine

Was Blogger wollen – am Beispiel der Walzing Meurers

Monika und Achim Meurer sind den meisten unserer Leser hier sicherlich ein Begriff. Die beiden sind aktuell bereits seit mehr als einem halben Jahr auf „digitaler Walz“ unterwegs. Sie besuchen – jeweils für mindestens eine Woche – unterschiedlichste Regionen oder Hotels. Sie liefern, was der jeweilige Auftraggeber benötigt: Fotos, Social-Media-Posts, Blogbeiträge etc.

Vergangene Woche erklärte Monika in einem Blogbeitrag, warum das Walz-Konzept gut ist, so wie es ist. Und warum es nicht verändert werden sollte.

Jetzt sind Monika und Achim mit ihrem Walz-Ansatz selbstverständlich ein besonderer Fall. Doch was sie sich auf ihrer Tour wünschen, ist zu einem großen Teil in der Kooperation mit Bloggern immer wieder ein Thema:

  • Einfluss nehmen können auf das Programm vor Ort.
  • Genügend Zeit für eigene Erkundungen vor Ort ermöglichen.
  • Zeit fürs fotografieren, für Social-Media-Beiträge einplanen.
  • Aktivitäten selbst erleben, mitmachen können.
  • Individuelle kreative Umsetzung.

Empfohlen von Catherina

Hashtag-Analyse

Ich zitiere an dieser Stelle mal meinen lieben Kollegen Günter: „Hashtags sind fürs Social Web das, was Keywords für die Suche sind.“ In eine ähnliche Richtung geht auch mein Artikel der Woche: „Instagram – Die Kunst der Hashtag-Recherche„. Hier wird beschrieben, wie man die richtigen Hashtags für seine eigenen Inhalte auf Instagram identifiziert. Ähnlich gehen wir auch bei unserer Hashtag-Analyse vor, in der wir ermitteln, welche Hashtags für ein Thema und/oder eine Marke relevant sind.

Empfohlen von Roland

Suchanfragen 2015 by Google

Ich möchte Euch zum Jahresende noch Googles Übersicht über die wichtigsten Suchanfragen nach Land und Kategorie mitgeben. Auffallend hier, dass die deutschen mehr mit ihrem Smartphone bzw mit Google sprechen. Das sieht man deutlich an den Was-, Wie- und Warum-Fragen. „Was kommt heute im TV?“ oder „Wie spät ist es?“ sind klar mobil getriebene Fragen.

Lustig ist hier auch, dass sich die Nutzer wie es aussieht gerne mit ihrem Smartphone unterhalten. So tauchen hier Fragen wie „Wie geht es dir?“ oder „Wie heißt du?“ auf. Solche Fragen kann man aber nur an „Siri“ richten, Google gibt sich in den Antworten humorlos.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch der Hinweis auf die Auswirkungen der Sprachassistenten auf die Suchmaschinenoptimierung, welche sich auch aufgrund der geänderten Suchanfragen in den nächsten Jahren weiter ändern wird, und auf Potential-Analysen, welche wichtige Informationen zu diesem Thema liefert

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

P.S.: NEU!!!  Unsere Grafik zur Social Media World ist fertig! Viel Spaß beim Benutzen.

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Destinationen Dienstleister Hotel Intermediäre

Die Wochen der Veränderung im touristischen Vertrieb!

Früher war alles einfacher… jedenfalls wenn man den touristischen Vertrieb betrachtet. Früher gab es klare Grenzen zwischen den Akteuren. Google war eine Suchmaschine, bei Booking konnte man Hotels kaufen, bei Tripadvisor fand man Bewertungen zu touristischen Leistungen, Accor war eine Hotelkette und verkaufte auf seiner Website seine Zimmer. Die Liste lässt sich ewig so fortführen – Portale und Akteure hatten für den Kunden klar abgegrenzte Aufgaben und Funktionen. In den letzten Wochen hat sich daran einiges verschoben…  Hero Grafik

1.) Hotelketten werden zu OTAs

Auch wenn sie selbst sagen, dass sie keine OTAs werden, werden sie es de facto sein – schön erkennen kann man das am Beispiel Accor. Sie wollen 10.000 „ausgewählte unabhängige Stadthotels im Mid- und Up­scale-Bereich“ in 300 Städten weltweit auf accorhotels.com vermarkten – also Hotels über ihr eigenes Portfolio hinaus. Mal sehen, ob das der Kunde versteht – abgesehen vom Verständnis des Wettbewerbs… äh, Partners… äh, Kunden.

2.) Bewertungsportale werden zu Buchungsportalen

Book, Book, Book… wer dieses Bellen im Kopf hat, denkt wohl gerade an die Werbung von Tripadvisor im TV. Massive Fernsehpräsenz, nicht nur in Deutschland, verdeutlicht diese neue Strategie von Tripadvisor, Instant Booking genannt.

Holidaycheck steht dem übrigens in nichts nach, jedenfalls wenn man die Werbung betrachtet „Urlaub buchen beim Testsieger“ – die Zwänge nach Monitorisierung im Wettbewerb lassen den Bewertungsportalen keine andere Chance als direkt zur Buchungsplattform, egal ob mit eigenen oder fremden Kontingenten, zu werden.

3.) Suchmaschinen schließen Mittler aus und binden GDS direkt an

Und jetzt der Supergau für die diversifizierte Online-Vertriebswelt. Google testet gerade die direkte Anbindung von GDS und somit die direkte Buchung bei Google. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, wird Google zum OTA (lite) und schließt die Mittler aus der Vertriebskette aus. Übrigens zählen diese Mittler wie Priceline (Booking, Kayak), Expedia und Co. zu den wichtigsten Adwords-Kunden von Google. Und der Kunde? ist es ihm egal wo er sein Zimmer am günstigsten bucht?

Ein weiterer Aspekt ist, dass Google auch weiter in touristische Plattformen investiert. Ein Beispiel hierfür ist Secret Escapes, das 60 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde von Google erhalten hat. Der Reisemarkt scheint mehr als interessant für Google zu sein.

4.) Buchungsportale werden zu Metasearchern oder umgekehrt

Auch bei Booking & Kayak, d.h. im Priceline-Konzern tut sich einiges. Booking testet mit dem Travel Explorer eine Kayak-Integration und visualisiert Flüge. Umgekehrt arbeitet Kayak an einer Vollintegration von Booking. Die Grenzen verschwimmen auch hier. Ein noch extremeres Beispiel in Deutschland ist Escapio, die sich mittlerweile ebenso zum Metasearcher transformiert haben.

Konsequenzen für Destinationen

Pauschale Aussagen sind hier schwer zu treffen, da in den Destinationen unterschiedliche Ausgangsbedingungen vorliegen. Allerdings eines ist offensichtlich – einfach ein IRS einführen und hoffen, dass dies erfolgreich ist, wird nicht funktionieren. Aber das sollte eh jedem Touristiker klar sein. Was gerade am Markt stattfindet ist eine Konzentration der Mächte. Und alle versuchen direkt die Kontigente an sich zu binden und direkt buchbar zu sein.

In Folge wird es für Destinationen immer schwerer überhaupt noch Kontingente zu bekommen, da ein Großteil des Vertriebs über die großen Player verläuft oder die Hotels versuchen sich direkt zu verkaufen. Erwarten Gäste nicht auch alle verfügbaren Kontingente von den Destinationen? Viele unserer Kunden wie z.B. das Salzkammergut oder das Allgäu gehen diesen Weg und visualisieren auch Kontingente z.B. von Booking und anderen OTAs.

Konsequenzen für Hotels

Das große Zauberwort Direktvertrieb geistert durch die Hotellerie. Ich will jetzt nicht über generelle Veränderungen sprechen, sondern nur über Konsequenzen aus obigen Entwicklungen. Schon das allein ist allerdings unmöglich pauschal für alle Hotels – aber es gibt generelle Empfehlungen:

  • Der Vertrieb wird unübersicherlicher; das Wissen über den Verbleib eigener Kontingente ist essentiell.
  • Testing, Testing, Testing – nur so bekommt man raus welcher Vertriebskanal funktioniert!
  • Vertriebskosten im Blick halten – hierfür macht es Sinn die Vertriebskosten einer ganzheitlichen Analyse zu unterziehen.
  • Vertrieb wird nicht günstiger sondern teurer; Konzentration von Akteuren bedeutet immer auch höhere Kosten, was ja in den letzten Jahren durchaus schon der Fall ist.

 

Freu mich auf Eure Gedanken,

Florian

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Dienstleister Hotel MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb Reiseveranstalter

Social Media Zielmessung am Beispiel Aldiana

Mit unserem Kunden Aldiana haben wir im letzten Jahr eine individuelle Social Media Zielmessung konzipiert, die die Kennzahlen der Social Media Aktivitäten vergleichend zusammenfasst. Aldiana betreibt neben zentralen Social Media Kanälen (u.a. Facebook und dem Blog) auch spezifische Kanäle für die einzelnen Clubs und bestimmte Themen. Zwischen den einzelnen Clubs wird seit letztem Jahr ein Clubwettbewerb auf den Kanälen Facebook, mein Cluburlaub und Holidaycheck ausgetragen.

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Dienstleister Marketing & Vertrieb News & Infos Reiseveranstalter Termine Touristische Trends Veranstaltungen

Service als neues Marketinginstrument!? – Service Design Praxisworkshop für die Reisebranche am 21. Februar 2013 auf der f.re.e Messe München

Viele Menschen schätzen guten Service und für viele ist dieser mittlerweile wichtiger als ein günstiges Angebot oder ein Schnäppchen. Produktentwicklung und –qualität werden für immer mehr Unternehmen zentrale Bestandteile ihrer Arbeit. Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt. Gefällt einem Gast oder Kunden ein Service oder ein Produkt, ist dieser auch in vielen Fällen bereit darüber aktiv in Sozialen Medien zu berichten. Das gleiche gilt natürlich, wenns ihm nicht gefällt ;). Dies tut er nicht nur auf Bewertungsplattformen, wie Holidaycheck und Co, sondern auch über das posten von Fotos, kommentieren oder liken von Beiträgen.

Für Unternehmen, die alles richtig machen und die sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, wie sich ihren Kunden oder Gast „glücklich und zufrieden machen können“, kann Kundenservice ein exzellentes Marketinginstrument sein. Stimmt die Qualität, wird auch automatisch darüber im Netz gesprochen. Der Kunde übernimmt sozusagen das Marketing für den von ihm in Anspruch genommenen Service.

Wir haben ja hier schon  mehrfach darüber berichtet, wie man sich schon im Vorfeld aktiv darüber Gedanken machen kann, damit der Verbraucher in jedem Fall mit einem Lächeln nach Hause geht – Das Zauberwort heißt Service Design.

Am 21. Februar 2013 bringe ich den Teilnehmern auf der Freizeit und Reisemesse f.re.e in München in einem zweistündigen Workshop (14:30 – 16:30 Uhr) zum Thema Service Design bei, wie  Reisebüros das hilfreiche Set von Service-Design-Methoden und –Tools sinnvoll und effizient einsetzen können? Im Fokus stehen Trends, Potenziale und Methoden aus dem Bereich Service-Design für Reisebüros sowie Best-Practice-Beispiele aus der Branche.  Ein Zentraler Bestandteil ist dabei, wie Reisebüros und Veranstalter ihr Marketing kunden- und praxisorientiert planen können und Service Design als Weg zu einem kosteneffizienten und wirksamen Marketing auf neuen und alten Wegen nutzen können.

Vielleicht sieht man sich ja auf der f.re.e 😉

Viele Grüße

Daniel S.

 

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Hotel Marketing & Vertrieb News & Infos

Holidaycheck bringt Quickcheck in den touristischen Markt

Heute habe ich es gelesen und war begeistert. Holidaycheck hat eine iPhone App herausgebracht (wann kommt Android?), mit der man einige spannende Dinge tun kann:

Bewertungen mobil lesen… endlich und wunderbar gelöst…

Die App von Holidaycheck  macht es mir möglich übersichtlich und einfach Hotelbewertungen zu konsumieren unterwegs auf dem mobilen Endgerät (bislang ?nur iPhone?). Spannend und genial zugleich: man kann sich die komplette Datenbank auch offline auf das Gerät laden und auf Wunsch auch aktualisieren. Für Reisende, die sich im Ausland befinden natürlich super praktisch, da man nicht teuer roamen muss, um die Hotelbewertungen eines spontan ausgewählten Hotels zu lesen.

Bewertungen mobil erstellen – auf dem Weg zum Servicedesign Tool…

In der App bietet Holidaycheck die Möglichkeit an, Quickchecks zu erstellen: Das Telefon wird dazu geolokalisiert, dann kann man das Hotel wählen, was gemeint ist, dann einen kurzen Kommentar schreiben und zusammen mit einem Foto oder Video hochladen bzw. speichern und dann hochladen, wenn man eine Internetverbindung nutzen kann. Genial gelöst und super Idee. Geht fast in die Servicedesign Richtung. Man bindet den Kunden hier ganz aktiv ein und senkt den Widerstand Dinge vor Ort zu bewerten (Top/ Flop?) auf ein Minimum. Das Konzept erinnert mich gaaaanz stark an die App my Service Fellow, die wir in unserem EU-Forschungsprojekt verwenden werden – wäre fast spannend die Holidaycheck App hier ebenfalls in die Forschung einzubinden – Herr Ziegler wir sollten uns mal unterhalten 🙂 !

Super Idee, toll umgesetzt.

Randfragen bleiben aber…

Warum wurde kein Facebook Connect Feature statt mühsamer Registrierung eingebaut? Und warum wurde die App nicht sozialisiert durch Facebook Connect Funktionen (welche Freunde waren auch schon mal in diesem Hotel etc.?)? Warum gibt es keine kartographische Ansicht bei der Hotelsuche? Wann kommt mobile Couponing als Geschäftsmodell bei Holidaycheck – die App ist ja der erste Schritt in diese Richtung…? Wann kommen Checkins bei Holidaycheck? Wird man auf eine große soziale Plattform setzen oder etwas Eigenes machen?

Manche Features löst Qype noch ein wenig besser…

Gesamt dennoch top.

Viele Grüße,

Daniel

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Hotel MaFo/ Marktentwicklung Marketing & Vertrieb

Hotels aus Holidaycheck via "like" aus Facebook heraus auffindbar

Folgender Zusammenhang ist wohl durch die Like-Funktion von Facebook auf Holidaycheck möglich geworden…

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Gute Hotels auf Holidaycheck und Tripadvisor – NCM Bewertungsassistent

Wie Hotelbewertungen auf Holidaycheck, Tripadvisor und co. proaktiv genutzt werden können, hatten wir im Jahr 2008 bereits ausführlicher dargestellt. NCM hat kürzlich den Bewertungsassistenten vorgestellt mit dem ich mich nun in diesem Artikel kritisch beschäftigen will. Hinter dem Assistenten steckt, so lese ich es zumindest aus der Presseinfo, ein Befragungsmodul, mit welchem nach einem Aufenthalt das Feedback der Gäste erhoben wird. Fällt das Feedback positiv aus, so wird der Gast nach dieser Befragung aufgefordert, seine positive Meinung auf Hotelbewertungsportalen wie Holidaycheck und co. kund zu tun. Ist das Feedback negativ, so wird diese Aufforderung nicht eingeblendet und das negative Feedback wird den entsprechend Verantwortlichen zugestellt. Außerdem bietet die Software im Sinne eines Benchmarks den Vergleich mit anderen Regionen.

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Was Hotels erfolgreich macht bei Tripadvisor, Holidaycheck, Trivago und co.

Ein Post auf dem Blog von Ed Wohlfahrt über die Top3-Hotels in Österreich auf der Bewertungsplattform Holidaycheck, hat uns heute auf die Idee gebracht, die jeweils drei beliebtesten deutschen Hotels auf den bekanntesten Bewertungsplattformen zu vergleichen.


Die Ergebnisse der kleinen Studie haben wir hier als PDF bereitgestellt. Wie aber bekommt nun ein Hotel bzw. Unterkunftsbetrieb viele und gute Bewertungen bei Bewertungsplattformen? Wir haben uns die Top3-Hotels mal angesehen und dabei festgestellt, dass es einige Strategien gibt, die möglicherweise zu einer höheren Zahl von Bewertungen und einem besseren Standing in den Bewertungsplattformen beitragen. Diese Strategien werden aber nur von wenigen der Top3-Hotels genutzt – verwunderlich und zugleich eine klare Aussage: Die Angebotsqualität bestimmt die Reputation am stärksten! Wirklich gute Angebote besitzen die Kraft, mit einem Betrieb Teil des user generated contents, der Mundpropaganda und der Empfehlungen zu werden…! Laut den Angaben der Plattformen bewegen sich die Weiterempfehlungsraten zwischen 97 und 100% – und wie bereits beim Thema social web auf unserem Blog diskutiert, wird Empfehlungen mittlerweile eine wesentlich einflussreichere Rolle als der Werbung zugesprochen.

Nun aber die Strategien, die uns aufgefallen sind:

  • Direkte Integration der Links zu Hotelbewertungsplattformen auf der Startseite der Unterkunftsbetriebe – sowohl zur Erstellung von Bewertungen als auch zum Lesen der bereits vorhandenen Bewertungen (4 von 11 Hotels, nur Holidaycheck)
  • Präsentation einer Auszeichnung durch Holidaycheck (Bewertungssiegel oder beliebtes Hotel) auf der Startseite des Hotels (4 von 11 Hotels)
  • Integration der Bewertungen in die Unterkunftssuche der jeweiligen Destination, ebenfalls mit der Möglichkeit, aus dem System heraus Bewertungen zu lesen und abzugeben (1 von 11 Hotels, nur Holidaycheck)
  • Hilfe durch professionelle Hotelvermarkter im Umgang mit den Hotelbewertungsplattformen (1 von 11 Hotels, Schwerpunkt Holidaycheck laut kurzem Telefonat mit dem Hotelvermarkter)
  • Extreme, teils anrüchig anmutende ;), Suchmaschinenoptimierung unter Verwendung der Bewertungstexte und Bewertungsdaten aus den Hotelplattformen als Blindtext unter dem zentralen Bereich der Hotelwebseite (1 von 11 Hotels)

Interessant wird es zusätzlich an einer weiteren Stelle: Googelt man nach den entsprechenden Namen der analysierten Top3-Hotels, so stellt man fest, dass zu einigen der Hotels auch bei Google Bewertungen existieren. Über diese Funktion hatten wir hier und hier bereits berichtet. Besonders die für internationale Gäste attraktiven Hotels weisen oft mehr Bewertungen auf, als die untersuchten Bewertungsplattformen. Das Hotel Adlon in Berlin bei Google gesucht verdeutlicht diesen Zusammenhang – siehe hier.

D.A.