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Rückblick: Was waren unsere Highlight-Projekte des Jahres und warum?

Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Bevor sich die ersten Netzwerkpartner*innen in den Urlaub verabschieden, haben wir die Gelegenheit genutzt, 2022 Revue passieren zu lassen und zu reflektieren, was unsere persönlichen Highlight-Projekte des Jahres waren. Wo haben wir kleine oder große Veränderungen angestoßen? Warum waren die Projekte besonders? Dabei soll es nicht nur um unsere eigenen Learnings gehen. Vielmehr möchten wir dir als Leser*in jeweils einige Tipps mitgeben, was du aus den Projekten für dich mitnehmen und adaptieren kannst.

Dabei schlagen wir einen Bogen…

  • … von Strategien als Grundlagen – sowohl bei der Fortschreibung des Tourismus-Masterplans Oberschwaben-Allgäu als auch beim Reisebüro Oberfell,
  • … über konkrete Produkte und Kanäle – am Beispiel des „Odenwald-Madonnen-Radwegs“ sowie des Website-Baukastens für Reisebüros,
  • … über die Nachhaltigkeit in ihren verschiedenen Facetten – am Beispiel der nachhaltigen Produktstrategie für den Tourismus Oberbayern, des Grundlagenpapiers „Nachhaltigkeit im Tourismus in Sachsen“ sowie der nachhaltigen Destinationsentwicklung im bayerischen Tourismus,
  • … hin zu konkreten Methoden – wie die Erarbeitung eines Leitbilds mittels Abstraktionstechniken sowie dem generellen Einsatz von Kreativitätstechniken im beruflichen Alltag
  • … und geben außerdem einen Einblick in strukturelle Anpassungen innerhalb unseres Teams mit Hilfe einer sogenannten „Newshub-Funktion“.

 

Los geht’s – hier sind unsere Highlights des Jahres 2022:

Annas Highlight-Projekt war der oberbayerische Nachhaltigkeits-Kompass

Anna Scheffold: Entwicklung einer Nachhaltigen Produktstrategie für den Tourismus Oberbayern München e.V.

Was war das Ziel des Projekts?

Der Grundgedanke: wenn wir in Oberbayern eine Verbesserung im Bereich Nachhaltigkeit erreichen wollen, muss die Veränderung an der Kundenschnittstelle, also am Produkt direkt passieren.

Dafür wurde der „Kompass für nachhaltige Produkte in Oberbayern“ erarbeitet, der im Herbst 2022 öffentlich vorgestellt wurde.

 

Was haben wir gemacht und was waren die zentralen Learnings?

  • Wichtig zu Beginn: Einordnen, warum wir das eigentlich tun. Was bedeutet Nachhaltigkeit für Oberbayern? Was erhoffen wir uns vom Projekt? So wurde das bisweilen schwammige Thema klarer abgegrenzt.
  • Die bekannten Modelle der Nachhaltigkeit und die 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) wurden einbezogen, aber in klare Handlungsfelder übersetzt. Z.B. in den Bereich „Kulinarik“ und „Regionale Wertschöpfung“.
  • Der Kompass heißt übrigens bewusst so, da er eine Orientierung und Inspiration bieten soll. Er zeigt in unterschiedlichen Handlungsfeldern auf, was Leistungsträger*innen genau tun können, um ihr Angebot zukunftsfähig, enkeltauglich und nachhaltiger zu gestalten. Es gibt kein Kriterienraster und auch kein Siegel.

 

Was kannst du als Leser*in aus Annas Projekt für dich mitnehmen?

  • Nachhaltigkeit nicht als großes Thema sehen, sondern klare Projekte draus machen! Schritt für Schritt geht es voran.
  • Zentral im Projekt war insbesondere die enge Einbeziehung von Stakeholdern von Anfang an in gemeinsamen Workshops, Gesprächen und Umfragen. Das sorgt dafür, dass das Projekt anschließend in den Teildestinationen weiterlebt.
  • Sehr lehrreich auch: das Arbeiten mit Prototypen, um Ideen „anfassbar“ zu machen. Der Kompass wurde also in einer „Grobversion“ mit Leistungsträger*innen verprobt, bevor daraus eine finale Version entstand.

Weitere Infos zu Annas Highlight-Projekt findest du hier.

 

Andreas Lieblingsprojekt: Die nachhaltige Fortschreibung des Tourismus-Masterplans 2022-2027 der Destination Oberschwaben-Allgäu

Andrea Schneider: Fortschreibung des Tourismus-Masterplans Oberschwaben-Allgäu

Worum ging es?

Inhalt des Projekts war die nachhaltige Fortschreibung des Tourismus-Masterplans 2022-2027 für die baden-württembergische Destination Oberschwaben-Allgäu mittels ganzheitlichem Partizipationsprozess.

Durch die Fortschreibung des Tourismus-Masterplans sollten neue Akzente gesetzt werden, welche für Einheimische und Gäste gleichermaßen spürbar und erlebbar werden. Zudem sollte die Strategie eine nachvollziehbare Handreichung für die Zukunft darstellen, damit nicht nur ein neues Selbstverständnis, sondern auch wesentliche Arbeitsschritte und Umsetzungsetappen abgeleitet werden können.

 

Was waren die zentralen Learnings?

  • Über 20 Anspruchsgruppenvertreter*innen haben bei der Strategieentwicklung mitgeholfen. Durch diesen Co-Creation-Prozess schaut die Gruppe in die gleiche Richtung, womit die Basis für die gemeinsame, erfolgreiche operative Zukunft gelegt wurde.
  • Durch menschenzentrierte Prozessschritte und bewussten Einsatz von Online-Tools wie Zoom und Mural können Strategieentwicklungen auch digital gelingen.
  • Ein Hoch auf das Realizing Prozess Ringmodell! Einmal mehr hat es gezeigt: Sind Markenidentität und Hauptzielgruppe sorgfältig erarbeitet, liegen Ableitungen für Themen, Produkterlebnisse, Ansprache und Ressourceneinsatz auf der Hand.

 

Was kannst du als Leser*in aus Andreas Projekt für dich mitnehmen?

  • Getrau dich, Prozesse partizipativ anzugehen! Wie heterogen eine Gruppe auch scheint – das frühzeitige ins Boot holen verschiedener Akteur*innen bringt nur Vorteile!
  • Digitales Zusammenarbeiten ist auch nach der Pandemie eine wirkliche Option und bringt viele Vorteile. Wichtig ist, dass die Moderation durch Menschen erfolgt, die empathisch sind und die Gruppe auch durch den Bildschirm motivieren und zusammenführen können.
  • Willst du, dass deine Strategie nicht in der Schublade landet, sondern den Weg auf die Straße findet, wähle deine Agentur sorgfältig. Lasse dir Referenzprojekte zeigen und stelle entsprechende Fragen für die Umsetzung.

 

Björns Highlight 2022: Die kollaborative Entwicklung eines Strategiebilds von „Smart Mobility“

Björn Eichner: Strategiebild „Smart Mobility“

Was waren die Ausgangssituation und das Ziel des Projekts?

Ein international tätiges Unternehmen aus dem Bereich Fahrgastinformation will ein neues Geschäftsfeld „Smart Mobility“ vorantreiben. Seitens der Geschäftsführung gibt es eine klare Vorstellung für die Implementierung und Umsetzung. Das Gefühl war, dass im Unternehmen noch kein ausreichendes gemeinsames Verständnis für das Geschäftsfeld, die anvisierten Produkte und für die Strategie zur erfolgreichen Umsetzung im Markt vorhanden ist.

Es sollte mit Hilfe einer Graphic Recorderin ein gemeinsames „Bild von Smart Mobility“ kollaborativ entwickelt und eine zieldienliche kollektive Strategie abgeleitet werden.

 

Was waren die zentralen Learnings des Projekts?

  • Selbst wenn es einen vermeintlich klaren Begriff oder eine Formulierung für ein Produkt oder eine Strategie gibt, heißt das noch nicht, dass ihn alle Beteiligten gleich verstehen.
  • Das Arbeiten mit dem Abstraktionsprinzip (hier in Form von Bildern) hilft enorm dabei, eine gemeinsame Sprache in der Beschreibung und zum Verständnis der Bilder zu finden. Dadurch werden Dinge besprechbar, die man ansonsten aufgrund von Worten und einer eigenen Interpretation inkl. der voreiligen Annahme, es richtig verstanden zu haben, nicht gefragt hätte.
  • Das gemeinsam skizzierte Bild schafft Verbundenheit, Teamgeist und es eignet sich bestens, um kontinuierlich gemeinsam daran weiterzuarbeiten, sowie es unbeteiligten Dritten zu erklären und wiederum aufgrund von Rückfragen neue Impulse zu erhalten.

 

Wie genau ist Björn vorgegangen?

Für die Entwicklung eines gemeinsamen Bildes war es wichtig, zunächst die einzelnen Perspektiven, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede im Verständnis und ggf. auch weitere Ideen der Kolleg*innen repräsentativ für das Unternehmen zu verstehen.

In Einzelinterviews konnten 16 Kolleg*innen und Perspektiven persönlich repräsentativ für den Querschnitt des Unternehmens kennengelernt werden, und mit der externen Nicht-Expert*innen-Sicht das Produkt verstanden werden. Darauf aufbauend wurden im Rahmen eines klaren Projektziels, eines abgegrenzten „Spielfeldes“ und unter Vorgabe klarer „Spielregeln“ mit einer Gruppe von Menschen aus dem Unternehmen in einem eintägigen Strategieworkshop zusammen mit der Graphic Recorderin  an dem gemeinsamen Sketchnote gearbeitet.

 

Was kannst du als Leser*in aus Björns Projekt für dich mitnehmen?

  • Kennst du das auch aus deinem persönlichen Kontext, dass vermeintlich „klare“ Positionen, Strategien oder Produktversprechen von anderen aus deiner Perspektive nicht richtig verstanden oder umgesetzt werden? Dann denke einmal über einen abstrakten Perspektivwechsel als Methodik nach …!
  • Nichts ist klar, solange die beteiligten Personen oder Institutionen die eigene Perspektive in den Vordergrund stellen und in der Kommunikation kein kollektives, klares Bild erzeugt haben.
  • Im Rahmen eines solchen Prozesses gibt es sehr wahrscheinlich spannende neue Sichtweisen und Anregungen aus dem eigenen Umfeld, an die du bisher noch gar nicht gedacht hast!

 

Catharinas Lieblingsprojekt in diesem Jahr: Das Grundlagenpapier „Nachhaltigkeit im Tourismus in Sachsen“

Catharina Fischer: Grundlagenpapier „Nachhaltigkeit im Tourismus in Sachsen“

Was war das Ziel des Projekts und was wurde gemacht?

Das Papier hat das Ziel, einen strukturellen Rahmen für den Kerntourismus in Sachsen zu schaffen. Es beantwortet folgende Fragen: „Wie müssen Strukturen aussehen, damit das Thema Nachhaltigkeit im Tourismus letztlich auf der operativen Ebene ankommt und umgesetzt werden kann? Welche Maßnahmen sind zum Schaffen dieser Strukturen notwendig? Und wer ist für die jeweiligen Maßnahmen verantwortlich?“

Die Erarbeitung des Grundlagenpapieres erfolgte mit einer Steuerungsgruppe bestehend aus den wichtigsten Akteur*innen im Tourismus in Sachsen. Das Papier schafft die strukturelle und strategische Grundlage für das Thema Nachhaltigkeit in Sachsen.

 

Was war für Catharina das zentrale Learning des Projekts?

Die inhaltliche Erarbeitung des Themas Nachhaltigkeit ist weniger herausfordernd als die strukturelle: Die wirklichen Herausforderungen liegen in der operativen Umsetzung des Themas, nicht in seiner thematischen Definition und Interpretation.

 

Was kannst du als Leser*in aus Catharinas Projekt für dich mitnehmen?

Um das Thema in die Fläche zu bringen, ist ein partizipativer Prozess mit relevanten Akteur*innen unabdingbar. Darin liegt der nachhaltige Erfolg und das Erreichen der operativen Ebene = Leistungsträger*innen.

 

Catherinas Highlight: Die Steuerung der internen Kommunikation bei Realizing Progress

Catherina Schmidmeier: Reorganisation von Realizing Progress & interne Kommunikation

Worum ging es?

Je mehr unser Netzwerk wächst, umso wichtiger ist es, dass es gewisse Strukturen und Prozesse gibt, die den Informationsfluss unter den Netzwerkpartner*innen am Laufen halten. Aus diesem Grund hat Catherina Mitte des Jahres die neu geschaffene Rolle des internen Newshubs übernommen.

 

Was waren dabei die zentralen Learnings?

  • Je größer ein Team, desto schwieriger, dass jede*r über alles (laufende Projekte, Kompetenzen der anderen, anstehende Termine etc.) Bescheid weiß.
  • Nicht jede*r arbeitet gleichermaßen strukturiert, alle Netzwerkpartner*innen sind individuell: was der oder die Eine nebenbei erledigt, ist für manch andere*n eine wirklich mühsame Angelegenheit.
  • Es braucht deshalb jemanden, der oder die den Überblick behält und Spaß an Aufgaben hat, die von anderen als „nervig“ empfunden werden.

 

Was haben wir intern neu strukturiert?

Catherina ist als Newshub die „zentrale Steuerungsinstanz“ (so die ursprüngliche holprige Bezeichnung der Rolle) des Netzwerks. Damit ist sie verantwortlich für alles, was früher oft mangels Zuständigkeitsgefühl, Lust, Zeit etc. innerhalb des Netzwerks hintenüber gefallen ist oder höchstens halbherzig erledigt wurde: interne Kommunikation via internem Newsletter, Koordination der externen Kommunikation (Social Media, Blogartikel etc.), Terminkoordination und manchmal auch dafür, den anderen einen Schubs zu geben, ihre (internen) Aufgaben zu erledigen und benötigte Inhalte zu liefern.

 

Was kannst du als Leser*in aus unserem internen Prozess für dich mitnehmen?

  • Nicht jede*m liegt jede Aufgabe. Aufgaben werden aber (meistens) nur dann gut, gern und zuverlässig erfüllt, wenn der oder die Verantwortliche auch Freude dabei empfindet und sich damit identifiziert.
  • Jedes neue Teammitglied ändert das Gesamtgefüge und kann dazu führen, dass Strukturen und Prozesse angepasst oder neu geschaffen werden müssen.
  • Man muss auch mal für sich selbst über den Tellerrand blicken: Passt das, was ich die letzten Jahre gemacht habe, noch zu mir? Oder kann es durch neue Interessen, andere Rahmenbedingungen, veränderte Lebenssituationen usw. sein, dass mir inzwischen etwas ganz anderes besser liegen und mehr Spaß machen würde?

 

Christophs Highlight-Projekt war der Markenprozess des Odenwald-Madonnen-Radwegs

Christoph Aschenbrenner: „Markenprozess für den Odenwald-Madonnen-Radweg“

Was war das Ziel des Projekts?

Im Projekt „Markenprozess für den Odenwald-Madonnen-Radweg“ wollte die Touristikgemeinschaft Odenwald die Basis für das Marketing der nächsten Jahre legen. Zentraler Bestandteil war eine teilnehmende Beobachtung.

 

Was waren für Christoph die zentralen Learnings?

Die teilnehmende Beobachtung durch Christoph – also das Fahren des Radwegs mit dem Ziel, das Produkt mit seinen Produktkriterien und seinem Produktversprechen zu erleben – hat viele Erkenntnisse gebracht, die in einem Strategieprozess in Workshopräumen oder digital nie herausgekommen wären. Touristische Produkte oder Destinationen kennenzulernen, sollte immer zentraler Bestandteil von Strategie- und Markenprozessen sein.

 

Was kannst du als Leser*in aus Christophs Projekt für dich mitnehmen?

  • Erkenntnis für DMO-Vertreter: Kenne dein Produkt – fahre deine Radwege, übernachte in deinen Hotels, erlebe das, was deine Zielgruppe auch erleben soll.
  • Investiere in Strategieprozesse – externe Dienstleister können auch besser beraten, wenn sie das Produkt kennen und erleben durften.

 

Florians Highlight: Die nachhaltige Destinationsentwicklung in Bayern

Florian Bauhuber: Nachhaltige  Destinationsentwicklung im bayerischen Tourismus

Was war das Ziel des Projekts?

Entwicklung einer Vision & eines für Bayern funktionierenden Tools für die Bayern Tourismus Marketing GmbH  zur Verankerung einer nachhaltigen Destinationsentwicklung im bayerischen Tourismus.

 

Was waren für Florian die zentralen Learnings?

  • Die Gemeinwohl-Denke lässt sich perfekt auf Destinationen anwenden.
  • Wandel in Richtung Nachhaltigkeit muss nicht immer mit dem Wort Nachhaltigkeit verknüpft sein.
  • Nachhaltigkeit muss ganzheitlich gedacht und umgesetzt  werden.

 

Was wurde im Rahmen des Projekts gemacht?

Wir haben ein Werkzeug als Hilfestellung entwickelt, das die bayerische Tourismusbranche auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit unterstützen soll. Entstanden ist eine Matrix, angelehnt an einen Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie: sie definiert 20 Aufgabenfelder mit zentralen Fragen und ausgewählten Beispielen, die als Inspiration für Projekte von DMOs und Touristiker*innen dienen sollen.

 

Was kannst du als Leser*in aus Florians Projekt für dich mitnehmen?

  • Ein zielgruppenorientiertes Narrativ zur Mitnahme von Entscheidern und Stakeholdern ist essentiell.
  • Die Matrix kann auch von Regionen außerhalb von Bayern für ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten genutzt werden.
  • Jede*r Akteur*in kann ihren/seinen Beitrag zum Wandel leisten: auch du.

Mehr zur Matrix und zum Projekt findest du hier.

 

Günter Exel Realizing Progress
Günters Lieblingsprojekt: Die Content-Strategie für das Reisebüro Oberfell

Günter Exel: Content-Strategie Reisebüro Oberfell

Was war das Ziel des Projekts?

Im Rahmen des Digitalisierungspaketes für Reisebüros begleitete ein Team von Realizing Progress das Reisebüro Oberfell im vergangenen Jahr bei der Positionierung seiner Marke (Johannes), der Entwicklung seiner Content-Strategie (Günter) und seiner Online-Vermarktung (Michael) [mehr dazu demnächst].

In einer Serie von Online-Workshops mit dem Reisebüro-Besitzer und seinem Team entwickelte Günter Eckpfeiler und konkrete Ideen für die neue Content-Strategie.

 

Was waren für Günter die zentralen Learnings?

  • Das Realizing Prozess Ringmodell ermöglicht ein gezieltes strategisches Vorgehen, das auf Markenwerten, Vision, Zielgruppen und Themen aufbaut und eine schrittweise Anleitung zur Entwicklung der eigenen Kommunikationsstrategie gibt.
  • Keine Kommunikation ohne Fokus auf die Zielgruppen! Die zwei Personas des Reisebüros werden konsequent in ihren Bedürfnissen angesprochen.
  • Kreativität und Multimedia-Kompetenz sind Trumpf: Story-Ideen lassen sich auf verschiedenen Plattformen in eine Vielfalt von Formaten übersetzen.

 

Wie ist Günter vorgegangen?

Entlang der einzelnen Stationen des Realizing Progress Ringmodells wurden gemeinsam Themen und Story-Ideen entwickelt, die Funktionen des Contents definiert, die Aufgabenverteilung bei der Content-Produktion besprochen sowie Vorgaben und konkrete Umsetzungsschritte für zielgruppenrelevante Formate und Kanäle festgelegt.

 

Was kannst du als Leser*in aus Günters Projekt für dich mitnehmen?

  • Nimm dir Zeit, deinen Content einmal strategisch zu durchdenken – du wirst feststellen, dass eine gut durchdachte Strategie dir in der Folge viele Inspirationen und Anleitungen für den Kommunikationsalltag liefert!
  • Suche dir ein motiviertes Social-Media- und Marketing-Team und räume ihm gestalterischen Freiraum ohne überflüssige Feedbackschleifen ein – nur so entsteht authentische Kommunikation.
  • Fotografie, Bildbearbeitung, Filmen und Schneiden: Fördere das Multimedia Know-how deiner Mitarbeiter*innen!

 

Die thematische Breite des Content-Konzeptes ist in den Instagram-Beiträgen und insbesondere den Story-Highlights des Reisebüros Oberfell nachzuverfolgen: https://www.instagram.com/reisebuerooberfell/

Kristines Highlight: Kreativitäts-Workshop im Saarland

Kristine Honig: Kreativitäts-Workshop für die Tourismus-Zentrale Saarland

Was war das Ziel des Projekts?

Für die Tourismus Zentrale Saarland führte Kristine einen Kreativitäts-Workshop durch. Ziel von diesem war es, konkrete Kreativtechniken und -methoden für den beruflichen Alltag auszuprobieren.

 

Was waren für Kristine die zentralen Learnings?

  • Es braucht unterschiedliche Methoden für unterschiedliche Fragestellungen.
  • Unterschiedliche Methoden funktionieren für die einzelnen Menschen unterschiedlich gut.
  • Kreativitätstechniken für den beruflichen Alltag müssen unkompliziert umsetzbar sein.

 

Wie ist Kristine vorgegangen?

Basierend auf konkreten beruflichen Fragestellungen der Teilnehmenden wurden diverse Methoden ausprobiert, um neue Ideen für diese Herausforderungen zu finden. Im zweiten Schritt setzten wir ergänzend verschiedene Techniken ein, um die Vielzahl der Ideen zu bewerten und zu strukturieren. Der anschließende Austausch über die verschiedenen Methoden brachte dabei sehr unterschiedliches Feedback auf diese hervor. So unterschiedlich, wie die Menschen sind – so unterschiedlich werden Kreativitätsmethoden gesehen.

 

Was kannst du aus Kristines Projekt für dich mitnehmen?

  • Setze bewusst Kreativitätstechniken ein, nimm dir die Zeit hierfür. Die Perspektivenwechsel helfen dir, (neue) Antworten auf deine alltäglichen Fragestellungen zu finden.
  • Probiere verschiedene Methoden aus, um zu schauen, was für dich am besten funktioniert – Inspirationskarten? Vorstrukturierte Fragen? Schnelligkeit?
  • Setze sowohl auf individuelle Methoden als auch auf Methoden im kleinen Team. Schon zu zweit entstehen oft mehr und bessere Ideen als alleine.

 

Falls du Lust hast, dies selbst auszuprobieren, schau gerne einmal hier vorbei.

 

Michaels Lieblingsprojekt 2022: Die Entwicklung des Website-Baukasten für Reisebüros

Michael Faber: Website-Baukasten

Was war das Ziel des Projekts?

Mit unserer Website-Lösung wollen wir Reisebüros einen professionellen, zeitgemäßen und mobil-optimierten Online-Auftritt verleihen. Rund 60 Reisebüros nutzen unseren Website-Baukasten bereits.

 

Was waren die zentralen Learnings für Michael?

  • Reisebüros haben spezielle Ansprüche an Websites, die Standard-Angebote oft nicht erfüllen können.
  • Bei der Produktentwicklung sollten die letztlichen Nutzer*innen einbezogen werden: Der Website-Baukasten entstand so in Zusammenarbeit mit Touristiker*innen.
  • Flexibilität ist der Schlüssel: Reisebüros können Funktionsvorschläge einbringen, die Website-Lösung wird kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert.

 

Was kannst du aus Michaels Projekt für dich mitnehmen?

  • Ein moderner und professioneller Außenauftritt hat positiven Einfluss auf das Image eines Reisebüros: Du steigerst nicht nur das Vertrauen deiner Kund*innen in dein Reisebüro, sondern wirst auch als Arbeitgeber*in attraktiver, weil du zeigst, dass du mit der Zeit gehst.
  • Nutze deine Website als Vertriebskanal: Es lässt sich eine Vielzahl an Tools einbinden – von der paxlounge bis hin zu diversen IBEs.
  • Setze auf optimierte Lösungen, die genau deinen Bedürfnissen entsprechen, anstatt auf Workarounds und Kompromisse. Die Investition zahlt sich aus.

 

Und jetzt erzählt ihr gern: Was waren eure beruflichen Highlights im Jahr 2022? Was habt ihr gelernt?