Gemeinsam stärker: Wie Hotels & Destinationen echte Partnerschaften bauen
Hotels und Destinationen arbeiten in derselben Branche, oft sogar am selben Ort – und trotzdem fühlt es sich im Alltag manchmal so an, als würden sie in unterschiedlichen Welten unterwegs sein.
Die DMO denkt in Strategien, Märkten, Kampagnen, Infrastruktur, Stakeholdern und langfristiger Destinationsentwicklung. Das Hotel denkt in Auslastung, Raten, Personal, Gästebewertungen, Vertriebskanälen und dem nächsten operativen Engpass.
Beides ist richtig. Beides ist wichtig. Und genau deshalb wäre Zusammenarbeit eigentlich so wertvoll. Denn viele Herausforderungen betreffen beide Seiten: verändertes Reiseverhalten, Fachkräftemangel, Digitalisierung, neue Zielgruppen, Nachhaltigkeit, steigende Erwartungen von Gästen und die Frage, wie aus einem Ort ein wirklich überzeugender Aufenthaltsraum wird.
Trotzdem entsteht echte Zusammenarbeit oft viel seltener, als es eigentlich sinnvoll wäre.
Warum Zusammenarbeit so oft schwierig ist
Dass Destinationen und Betriebe mehr zusammenarbeiten sollten, ist schnell gesagt. In der Praxis ist es deutlich komplexer.
Viele Hotels stehen unter enormem operativem Druck. Der Alltag ist eng getaktet, Personal fehlt, Kosten steigen, kurzfristige Buchungslagen verändern sich und gleichzeitig sollen neue Produkte, Zielgruppen und Vertriebskanäle entwickelt werden. Für strategische Austauschformate bleibt da häufig wenig Zeit.
DMOs wiederum müssen sehr unterschiedliche Interessen zusammenbringen. Sie sollen Betriebe einbinden, politische Erwartungen erfüllen, Markenführung betreiben, Kampagnen entwickeln, Nachhaltigkeit vorantreiben, Förderlogiken bedienen und gleichzeitig als Impulsgeberin für die Region wirken.
So entsteht schnell ein Nebeneinander: Die DMO entwickelt Kampagnen, Betriebe optimieren ihre Angebote, alle beschäftigen sich mit ähnlichen Zukunftsfragen, aber echte gemeinsame Lösungsräume entstehen nur punktuell.
Nicht, weil der Wille fehlt. Sondern weil die passenden Strukturen, Formate und Anlässe fehlen.

Vom Austausch zur Co-Creation
Klassische Netzwerktreffen, Präsentationen oder Gremienformate reichen oft nicht aus, wenn wirklich neue Lösungsansätze entstehen sollen. Es wird informiert, aber nicht immer gemeinsam entwickelt. Es wird diskutiert, aber selten direkt weitergedacht. Es werden Kontakte gepflegt, aber nicht automatisch konkrete nächste Schritte abgeleitet.
Formate wie Barcamps verändern diese Logik. Hier geht es nicht darum, dass einige wenige senden und alle anderen zuhören. Die Teilnehmenden bringen ihre Themen selbst ein, stellen Fragen, teilen Erfahrungen und arbeiten gemeinsam an Lösungswegen.
Das Besondere: Die Themen entstehen aus der Community. Der Sessionplan wird nicht vorab festgelegt, sondern gemeinsam vor Ort entwickelt. Wer eine Frage, eine Idee, eine Herausforderung oder einen Erfahrungswert mitbringt, kann daraus eine Session machen. Genau darin liegt die Stärke des Formats: Es ist nah an der Praxis, offen, schnell und umsetzungsorientiert.

Das Hotelcamp als Raum auf Augenhöhe
Das Hotelcamp, veranstaltet von der HSMA in Kooperation mit Realizing Progress, schafft genau diesen Rahmen.
Vom 5. bis 7. November 2026 wird Göttingen wieder zum Treffpunkt für Menschen, die Hotellerie und Tourismus weiterdenken wollen. Gastgeber ist erneut das Hotel FREIZEIT IN in Göttingen. Das Format richtet sich an Hoteliers, Dienstleister, Technologieanbieter, Startups, Branchenexpertinnen und auch an Menschen aus Destinationen, die verstehen möchten, was Betriebe aktuell bewegt und wo gemeinsame Zukunftsfragen liegen.
Warum DMOs beim Hotelcamp nicht fehlen sollten
Auch wenn beim Hotelcamp ein Großteil der Teilnehmenden aus der Hotelbranche kommt, ist es gerade für Destinationen spannend. Denn wer als DMO gute Zusammenarbeit mit Betrieben gestalten möchte, muss verstehen, was diese Betriebe wirklich beschäftigt. Nicht nur in der Theorie, sondern im konkreten Alltag.
Das Hotelcamp bietet dafür einen direkten Zugang: zu Pain Points, Perspektiven, Ideen und Menschen, die Lust haben, die Branche weiterzuentwickeln. Daraus können neue Ansätze entstehen: für Beteiligungsformate, regionale Netzwerke, Produktentwicklung, gemeinsame Kommunikation und auch Nachwuchsarbeit.
Young Rockstars wanted!
Besonders wichtig ist auch der Blick auf die Menschen, die die Branche künftig prägen werden. Mit dem #YoungRockstars Programm der HSMA werden junge und motivierte Talente aus der Hotellerie sichtbar gemacht und unterstützt. Das Programm ermöglicht jungen Menschen aus Ausbildung, Studium oder Berufspraxis die Teilnahme am Hotelcamp und bringt sie direkt mit erfahrenen Branchenakteur*innen zusammen.
Junge Talente schauen anders auf Arbeit, Führung, Sinn, Digitalisierung, Kommunikation und Branche. Sie stellen andere Fragen und bringen andere Erwartungen mit. Für Hotels ist das eine Chance, zuzuhören, Talente kennenzulernen und Arbeitgeberattraktivität nicht nur abstrakt zu diskutieren. Für DMOs ist es eine Möglichkeit, besser zu verstehen, was die nächste Generation von der Branche und vom Standort erwartet. Denn auch Fachkräftesicherung ist kein Thema, das einzelne Betriebe oder einzelne Destinationen allein lösen können.

Komm rum, wir freuen uns auf dich!
Das Hotelcamp ist die Gelegenheit, nicht nur über Zusammenarbeit zu sprechen, sondern sie direkt zu erleben. Wenn du Lust hast auf spannenden Austausch, neue Perspektiven, gute Diskussionen, konkrete Ideen und eine Community, die Hotellerie und Tourismus gemeinsam weiterdenken will, dann komm mit uns nach Göttingen.
Die wichtigsten Infos auf einen Blick:
So, jetzt weißt du was dich erwartet! Sehen wir uns?
- 5. bis 7. November
- Göttingen
- 18. Hotelcamp
Du triffst dort neben den vielen spannenden und inspirierenden Menschen aus der Branche das großartige Team der HSMA sowie aus unserem Team Tom und Vanessa
Alle Infos und Tickets gibt es hier.
Wir freuen uns auf dich!





Bei der Nutzungshäufigkeit zeigt sich: 71 Prozent verwenden KI bereits mindestens mehrmals pro Woche. Davon nutzen 28 Prozent KI mehrmals täglich, 17 Prozent täglich und 26 Prozent mehrmals wöchentlich. 10 Prozent nutzen KI noch gar nicht, 6 Prozent haben KI ausprobiert, verwenden sie aber aktuell nicht regelmäßig.
Bei den genutzten Anwendungen liegt ChatGPT in der kostenlosen Version mit 58 Prozent klar vorne. Dahinter folgen Google Gemini mit 27 Prozent, ChatGPT in der Bezahlversion und Microsoft Copilot mit jeweils 20 Prozent, Claude mit 15 Prozent sowie KI-Bildbearbeitungstools wie Canva oder Adobe Firefly mit 16 Prozent. Spezialisierte Anwendungen wie Perplexity, KI-Funktionen in Social-Media-Tools oder KI-Funktionen in touristischen Systemen liegen jeweils bei 8 Prozent.
Auch Kundinnen und Kunden bringen KI bereits in die Beratung ein: 12 Prozent der Teilnehmenden haben mehrfach erlebt, dass Kundinnen und Kunden mit KI-Vorschlägen ins Reisebüro kamen. 30 Prozent berichten von vereinzelten Fällen, 18 Prozent vermuten eine Nutzung, ohne dass sie offen angesprochen wurde.




