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Agentische KI: Was sich für Akteur*innen im Tourismus verändert

Was verändert sich, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur Texte schreibt oder Daten auswertet, sondern als Agent Aufgaben übernimmt, Entscheidungen vorbereitet und Prozesse mitsteuert? Genau diese Frage haben wir – Florian, Nadine, Tom, Timm, Michael und ich, Günter – Mitte Mai bei einer Coworkation in Nürnberg diskutiert.

Gemeinsam haben wir technische Rahmenbedingungen erörtert, Szenarios entwickelt und mögliche Konsequenzen für Tourismus, Touristik, Standorte und Organisationen sortiert. Wir haben nicht weniger als 33 Ansätze erarbeitet, was Unternehmen und Organisationen heute tun können, um zukunftsfähig zu sein. Einen zuverlässigen Partner gab dabei das Realizing Progress Ringmodell ab – als perfekte Matrix, um tiefgreifende Veränderungen nicht nur technisch, sondern strategisch einzuordnen.

 

Warum Agentische KI kein Tool-Thema ist

Agentische KI verschiebt die Perspektive. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Aufgaben effizienter zu erledigen, sondern darum, dass neue Akteur*innen in Organisationen entstehen: KI-Agenten, Subagenten, Dashboards, Datenräume, automatisierte Prüfprozesse und neue Schnittstellen zwischen Menschen und Systemen.

Damit verändern sich auch zentrale Fragen:

  • Wer entscheidet künftig was?
  • Welches Wissen muss für Menschen und Maschinen zugänglich sein?
  • Welche Rolle behalten Mitarbeitende, Partner*innen und Führungskräfte?
  • Welche Produkte können dynamischer werden?
  • Welche Kommunikation bleibt glaubwürdig, wenn sie immer stärker personalisiert wird?

Für DMOs, Reiseveranstalter, Hotels, Standorte oder Lebensräume benötigen wir einen Perspektivenwechsel. Agentische KI ist kein reines Digitalisierungsthema – sie verändert Zusammenarbeit, Produktentwicklung, Marktlogik und Verantwortung auf einer strategischen Ebene.

 

Realizing Progress - Ringmodell 2022Das Ringmodell als Orientierungshilfe

Das Realizing Progress Ringmodell dient dazu, Strategie ganzheitlich zu betrachten. Es ordnet zentrale Fragen in fünf miteinander verbundene Bereiche:

  • Kern
  • Stakeholder
  • Produkterlebnis
  • Auftritt
  • Ansprache

Der Wert dieses Modells liegt nicht darin, Fragen zu den einzelnen Kreisen wie in einem Fragebogen nacheinander auszufüllen. Vielmehr zeigt es Wechselwirkungen an: Wenn sich Zielgruppen verändern, wirkt das auf Produkte, Kommunikation und Organisation zurück. Wenn sich das Produkterlebnis verändert, müssen Qualität, Vertrieb und Geschichten neu gedacht werden. Wenn neue Akteur*innen wie KI-Agenten hinzukommen, reicht es nicht, nur Prozesse anzupassen.

Gerade bei agentischer KI bildet das Ringmodell deshalb eine wertvolle Orientierungsleistung. Es verhindert, dass man auf der Tool-Ebene hängen bleibt. Stattdessen wird sichtbar, welche strategischen, kulturellen und operativen Veränderungen zusammengehören.

 

Im Kern verändert sich die Frage nach Unverwechselbarkeit

Aus Sicht der Akteur*innen beginnt die Veränderung mit einer einfachen, aber tiefen Frage: Was macht uns künftig unverwechselbar?

Wenn KI Beratung vorbereitet, Inhalte produziert, Daten analysiert oder Angebote bündelt, müssen Organisationen klären, welche Leistungen automatisiert werden können und welche bewusst menschlich bleiben sollen. Für manche Akteur*innen ist persönliche Begegnung ein Teil des Kerns. Für andere liegt der Unterschied in lokaler Verankerung, Erfahrung, kuratorischer Kompetenz oder besonderem Produktwissen.

Werte, Vision und Leitgeschichte werden dadurch nicht schwächer. Im Gegenteil: Sie werden zum Filter für Automatisierung. Nicht alles, was technisch möglich ist, passt zur eigenen Identität.

 

Bei Stakeholdern entsteht der größte Umbau

Der stärkste Veränderungsdruck liegt mit Sicherheit im Stakeholder-Ring. Denn hier geht es um Menschen, Rollen, Kultur, Wissen und Kommunikation.

Mitarbeitende werden (noch) nicht einfach durch Agentische KI ersetzt. Aber ihre Rollen verändern sich. Sie steuern, prüfen, trainieren, priorisieren, interpretieren und greifen ein. Führungskräfte müssen entscheiden, ob Effizienzgewinne in Wachstum, neue Aufgaben, bessere Qualität, andere Arbeitsmodelle oder reine Kostensenkung übersetzt werden.

Auch Partner*innen und Leistungsträger*innen sind betroffen. Wenn KI-Systeme mit Produktdaten, Serviceinformationen oder Qualitätskriterien arbeiten sollen, muss Wissen anders geteilt werden. Was früher in Erfahrung, Bauchgefühl oder informellen Gesprächen lag, muss dokumentiert, strukturiert und aktuell gehalten werden.

Das ist unbequem, aber zentral. Agenten können nur mit dem arbeiten, was zugänglich, verständlich und geregelt ist.

 

Im Produkterlebnis zeigt sich, ob KI wirklich nützt

Für Akteur*innen im Tourismus ist das Produkterlebnis der Realitätscheck. KI kann Empfehlungen personalisieren, Angebote bündeln, Serviceprozesse beschleunigen und neue Kombinationen sichtbar machen. Aber sie kann kein Erlebnis herbeizaubern, das es vor Ort nicht gibt.

Statische Produkte werden tendenziell dynamischer. Ein Angebot kann sich stärker an Bedürfnissen, Kontexten, Märkten oder Verfügbarkeiten orientieren. Für Destinationen heißt das zum Beispiel: POIs, Gastronomie, Veranstaltungen, Mobilität, Unterkunft und Atmosphäre können besser zu situativen Erlebnisbündeln verbunden werden.

Doch genau hier braucht es klare Qualitätskriterien. Was ist ein gutes Erlebnis? Welche Versprechen dürfen gemacht werden? Welche Zielgruppen passen wirklich zum Ort? Welche Services können Akteur*innen zuverlässig liefern?

Agentische KI wird nur dann wertvoll, wenn Produktentwicklung, Servicequalität und Kommunikation zusammenpassen.

 

Im Auftritt wächst die Zahl der Möglichkeiten

Agentische KI kann Zielgruppen, Märkte und Themen deutlich feiner bearbeiten. Sprachen, Milieus, Interessen, saisonale Anlässe oder konkrete Bedarfssituationen lassen sich leichter kombinieren. Damit wird der Auftritt beweglicher.

Für Akteur*innen klingt das zunächst verlockend: mehr Zielgruppen, mehr Märkte, mehr Varianten, mehr Sichtbarkeit. Aber auch hier bedeutet ein strategisches Vorgehen in erster Linie: Auswahl. Nicht jede erreichbare Zielgruppe ist wünschenswert. Nicht jeder Markt passt zum Produkt. Nicht jede personalisierte Botschaft zahlt auf die langfristige Positionierung ein.

Auch Corporate Design und Markenführung verändern sich. Wenn Agenten Inhalte und Formate erzeugen, brauchen sie keine losen Vorlagen, sondern klare Regeln: Farben, Schriften, Bildlogiken, Tonalität, Abstände, Prioritäten, Do’s und Don’ts. Das Corporate Design wird stärker zu einem maschinenlesbaren Regelwerk.

 

In der Ansprache lesen nicht mehr nur Menschen mit

Kommunikation verändert sich besonders deutlich. Websites, Plattformen, Suchsysteme, LLMs und Agenten werden zu neuen Interpret*innen einer Organisation. Es reicht nicht mehr, dass Inhalte für Menschen gut klingen. Sie müssen auch für KI-Systeme konsistent, strukturiert und faktengebunden verständlich sein.

Die Anfrage einer Nutzerin oder eines Nutzers kann dabei selbst zum Bedarfssignal werden. Wer nach einer ruhigen Altstadt, einem familienfreundlichen Naturerlebnis oder einem urbanen Kulturwochenende sucht, beschreibt bereits einen Erwartungsraum. Die Ansprache kann darauf dynamischer reagieren.

Aber auch hier gilt: Personalisierung braucht Grenzen. Wenn Agenten nur auf Klicks, Buchungen oder Reichweite optimieren, entstehen schnell falsche Versprechen. Akteur*innen brauchen Realitätschecks: Was ist belegbar? Was passt zum Produkt? Welche Erwartungen können tatsächlich erfüllt werden?

 

Die eigentliche Veränderung liegt im Zusammenspiel

Agentische KI verändert nicht einen einzelnen Kreis. Sie verändert das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche:

  • Der Kern entscheidet, was automatisiert werden darf.
  • Stakeholder schaffen Rollen, Wissen und Regeln.
  • Das Produkterlebnis zeigt, ob Versprechen eingelöst werden können.
  • Der Auftritt sortiert Zielgruppen, Themen, Märkte und Designlogiken.
  • Die Ansprache macht Organisationen für Menschen und KI-Systeme sichtbar.

Genau darin liegt die Herausforderung für Akteur*innen: Wer nur ein Tool einführt, bleibt an der Oberfläche. Wer das System betrachtet, erkennt die eigentlichen Hebel.

 

Fazit: Wir brauchen Orientierung, bevor wir skalieren

Für uns bei Realizing Progress ist klar: Agentische KI braucht Orientierung. Nicht als Bremse, sondern als Voraussetzung für wirksame Veränderung.

Das Ringmodell kann dabei als Matrix helfen, tiefgreifende Veränderungen sichtbar, besprechbar und gestaltbar zu machen. Es ordnet die großen Fragen, ohne sie vorschnell zu vereinfachen. Es zeigt, wo technische Möglichkeiten strategische Entscheidungen auslösen. Und es hilft Akteur*innen, vom Tool-Denken in eine echte Transformationslogik zu kommen.

Wenn Organisationen, Destinationen oder Unternehmen diesen Weg gehen wollen, begleiten wir gern dabei: einer der 33 Ansätze passt sicher auch auf deine Organisation, versprochen!

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Digitalisierung Künstliche Intelligenz Reiseveranstalter Reisevertrieb Termine Webinare

KI für den Reisevertrieb: Kostenloses Webinar am 11. Juni

Alle reden über Künstliche Intelligenz. Aber was bedeutet KI ganz konkret für den Alltag im Reisebüro? Welche Funktionen von KI-Tools helfen wirklich weiter? Wo entstehen neue Chancen für Beratung, Vertrieb und Sichtbarkeit? Und wo braucht es weiterhin Erfahrung, Kontrolle und touristisches Fachwissen?

Gerade in Reisebüros und im Reisevertrieb ist der Bedarf groß. Viele Vorträge und Webinare bleiben beim Thema KI jedoch sehr allgemein. Sie sprechen über allgemeine Trends, neue Tools und technologische Entwicklungen – aber nur selten darüber, wie KI in der Praxis im Reisebüro eingesetzt werden kann.

Genau hier setzt unser kostenloses Webinar „KI für den Reisevertrieb“ an. Am 11. Juni 2026 von 13:00 bis 14:00 Uhr geben wir, Günter Exel und Michael Faber, dir einen kompakten, praxisnahen Überblick über zentrale Einsatzmöglichkeiten von KI im Reisevertrieb.

Praxisnähe aus der ÖRV-Webinarserie

Die Grundlage dafür liefert die ÖRV-Webinarserie „Von 0 auf KI-fit in 6 Monaten“, die Realizing Progress auf Initiative des Österreichischen ReiseVerbands umgesetzt hat. In dieser Serie wurde sehr konkret auf den Arbeitsalltag von Reisebüros, Reiseveranstaltern und touristischem Vertrieb geschaut: von Chatbot-Basics, Datenschutz und Prompting über Recherche, Beratung und interne Workflows bis hin zu Content-Produktion, Marketing und KI-Agenten.

Dabei wurde deutlich: KI ist für Reisebüros nicht nur ein einzelnes Tool und auch kein abstraktes Zukunftsthema. KI kann an vielen Stellen unterstützen – beim Strukturieren von touristischen Informationen, beim Formulieren von Texten, als Unterstützung bei der Beratung, bei der Entwicklung von Marketinginhalten oder bei wiederkehrenden Aufgaben am Counter.

Zugleich lautet eine unserer Erfahrungen aus den ÖRV-Webinaren: Oft mangelt es in der Touristik noch an einem tieferen Wissen um viele sinnvolle KI-Funktionen. Der Einsatz von Deep Research, Canvas, Voice Mode und vor allem die Organisation von Arbeitsabläufen in Skills und Projekten können enorme Zeitersparnis bringen – wenn man dies einmal in der Praxis erlebt.

Vom Überblick zur vertiefenden Praxis

Unser kostenloses Webinar am 11. Juni bündelt zentrale Erkenntnisse aus der ÖRV-Webinarserie und bereitet sie kompakt für Reisebüros und Reiseveranstalter auf, die einen ebenso fundierten wie praxisnahen Einstieg suchen. Der Fokus liegt auf einem realistischen Blick: KI ist kein Ersatz für touristisches Know-how. Aber sie kann helfen, vorhandenes Wissen besser zu nutzen, schneller aufzubereiten und gezielter einzusetzen.

Wer nach diesem Überblick tiefer einsteigen und KI systematisch im eigenen Reisebüro einsetzen möchte, erhält im Webinar auch einen Ausblick auf eine vertiefende Praxisreihe, die ab August startet. Dort geht es Schritt für Schritt um den effizienteren KI-Einsatz, besseres Prompting, KI in der Reiseplanung und Content-Produktion sowie um das Management von Arbeitsabläufen mit KI.

Melde dich jetzt an!

Das kostenlose Online-Webinar „KI für den Reisevertrieb“ findet statt am Donnerstag, 11. Juni 2026, 13:00 bis 14:00 Uhr.
Die Anmeldung erfolgt über Zoom

Das Webinar richtet sich an Reisebüros, Reiseveranstalter, touristische Vertriebsorganisationen und alle, die einen kompakten, praxisnahen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten von KI im Reisevertrieb gewinnen möchten.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme und den gemeinsamen Blick darauf, wie KI den Reisevertrieb konkret unterstützen kann!

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Destinationen Lebensraum Organisationsentwicklung

Zukunft der DMO gestalten – Handbuch und Workbook zur Unterstützung

Wir reden im Tourismus viel von neuen Rollen der DMO, vom Destinationsmanagement 3.0, 4.0 und vom Lebensraummanagement. In der Realität sehen wir allerdings oft ein reines Reagieren an Stelle wirklichen Gestaltens. Und irgendwie ist das ja auch verständlich: Wir haben alle genug mit den alltäglichen Dingen zu tun, uns mit Themen wie KI, Personalmangel oder politischen Entwicklungen auseinander zu setzen. Lebensraummanagement fühlt sich daneben nach etwas an, das „wir eh schon tun“ oder das „viel zu groß und überhaupt nicht unser Thema ist“.

Unser neues Handbuch „Von der DMO zum Lebensraumgestalter und das dazugehörige Workbook sollen dabei helfen, Klarheit über die wirklichen neuen Rollen einer DMO zu gewinnen und ins Handeln kommen.

Warum das Thema jetzt entschieden werden muss

Die Herausforderungen sind da und schon oft genannt: Die Aufgaben von DMO wachsen und damit auch die relevanten Stakeholder. Tourismus berührt längst Wohnraum, Mobilität, Freiraumgestaltung und gesellschaftliche Debatten. Lebensraum Map (Realizing Progress)

Gleichzeitig bleiben Rollen sowie das offizielle Mandat oft unklar, werden Personal und finanzielle Ausstattung nicht an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Das Ergebnis: viel Aktion, wenig Fokus, geringe Legitimation.

Ob der Weg zur Lebensraum-Organisation für jede DMO der richtige ist, bleibt eine individuelle Frage (Spoiler: sicherlich nicht). Unausweichlich ist jedoch:

Das Rollenbild gehört geklärt – strukturiert, nachvollziehbar und im System anschlussfähig.

Das Handbuch: Orientierung ohne Buzzwords

Das Handbuch „Von der DMO zum Lebensraumgestalter“ bietet einen klaren Denkrahmen für die strategische Einordnung (Direkt zum Download).

Es zeigt auf, was es braucht, um Entwicklungen realistisch zu bewerten, die eigene Ausgangslage einzuordnen und mögliche Entwicklungspfade zu unterscheiden – von einer Schärfung des Status quo über Kooperationen bis hin zur Lebensraum-Organisation oder Neuverteilung von Aufgaben.

Von der DMO zum Lebensraumgestalter: Handbuch (Download)

Die Themen in dem Handbuch sind dementsprechend:

  • Wo DMO aktuell stehen
  • Szenario-Entwicklung
  • Was benötigst du für diesen Prozess?
  • Wen benötigst du für den Prozess?
  • Was bedeutet der Prozess für deine Organisation?
  • Was bedeutet der Prozess für die Kommunikation und Messbarkeit?
  • Was bedeutet der Prozess für deine Region als Ganzes?
  • Ausgewählte Praxisbeispiele

 

Das Handbuch macht damit sichtbar, welche Voraussetzungen es für echte Transformation braucht: Mandat, Systemverständnis, Entscheidungsmut und eine Lernkultur, die Anpassung zulässt.

Das Handbuch liefert dir somit die Landkarte für den Prozess und auch die Argumente, welche du intern brauchst, um einen zielführenden Prozess anzustoßen.

Das Workbook: Struktur für den eigenen Prozess

Von der DMO zum Lebensraumgestalter: Workbook (Anfordern)

Das Workbook übersetzt diesen Denkrahmen in ein ganz konkretes Arbeitsinstrument (Direkt anfordern). Es führt dich Schritt für Schritt durch drei Phasen:

  1. Status quo verstehen: Mandat, Einflussfaktoren und systemische Rahmenbedingungen klären.
  2. Richtung festlegen: Szenarien vergleichen, Beteiligung gestalten und ein tragfähiges Zukunftsbild entwickeln.
  3. Umsetzung planen: Prioritäten setzen, Kommunikation und Produkte anpassen, Politik und Finanzierung sichern, Lernschleifen etablieren.

 

Wichtig hierbei: Das Workbook ist kein Masterplan, kein one-fits-all. Das Workbook ist tatsächlich ein ARBEITSbuch, das dich beim Erarbeiten unterstützt. Mit konkreten Fragestellungen und Strukturierungen, mit Reflexionsimpulsen und den hieraus folgenden notwendigen Ableitungen.

Ein Workbook als Print? In DIN A3? Keine KI? Ja, weil Strategie Raum braucht

Das Workbook ist bewusst als DIN-A3-Print aufgesetzt. Nicht aus Nostalgie, sondern aus methodischer Überzeugung.

  • Denken braucht Raum: Das Format schafft Übersicht und zwingt zu Priorisierung.
  • Handschrift fördert Entscheidung: Langsamkeit unterstützt Klarheit.
  • Zusammenarbeit passiert am Tisch: Ideal für Teamtage und Workshopphasen.
  • Schritt für Schritt statt einmaligem Kraftakt: Strategie als Prozess, nicht als Event.
  • KI-Unterstützung bleibt Ergänzung: Reflexion, Mandat und Aushandlung gehören ins Team – nicht ins Modell. KI kann dich unterstützen und dir blinde Flecken aufzeigen, aber entscheiden und andere überzeugen musst du am Ende allein.

Handbuch und Workbook: Für wen sind diese gedacht?

Generell sind beide Formate für alle DMO-Verantwortlichen aufgesetzt, die spüren, dass ihr Alltag zu voll, das Mandat zu unklar und die Erwartungen zu hoch sind. Für Teams, die ein gemeinsames Bild benötigen. Und für Organisationen, die nicht nur reagieren wollen, sondern gestaltend unterwegs sein möchten.

Das Handbuch und Workbook sind als Argumentations- und als Strukturhilfe aufgesetzt und sollen dich bei deinem Weg unterstützen.

So nutzt du Handbuch und Workbook zusammen

Miteinander Hand in Hand
  1. Erst Orientierung gewinnen: Handbuch lesen.
  2. Dann Prozesse starten: Workbook Schritt für Schritt bearbeiten. Mit jeweils genügend Zeit dazwischen.
  3. Entscheidungen treffen, statt Optionen sammeln.
  4. Regelmäßige Reflexion und Anpassung wo nötig.

 

Handbuch und Workbook bieten somit die Grundlage, um Rollen, Prozesse und Prioritäten sauber zu sortieren und Transformation nicht nur zu diskutieren, sondern tatsächlich umzusetzen.

Jetzt starten

 

Empfehlung: Starte mit kompakten Arbeits-Sessions statt eines gesamten Marathon-Tages. Lass dir Zeit zwischen den Sessions, damit das Erarbeitete sacken kann. Und vor allem: nimm dein Team und deine Partner mit auf den Weg.