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impulse4travel: Präsentation des neuen Manifests am 19. Februar

Im Jahr 2020 stellten wir – Realizing Progress und der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) – das impulse4travel Manifest vor. Dessen Ziel: eine gemeinsame Vision für den Tourismus als Zukunfts- und Lebensraumgestalter zu entwickeln.

Heute, fünf Jahre nach diesem Manifest, ist die Tourismusbranche an einem Punkt angekommen, an dem ein neuer Blick notwendig wird. Zu viel hat sich seit 2020 verändert: ökologische Kipppunkte, digitale Sprünge, gesellschaftliche Verschiebungen. Unsere Branche steht mehr denn je vor der Frage: Wie gestalten wir die Zukunft aktiv mit?

impulse4travel 2025 – das neue Manifest

Antworten darauf kannst du am 19. Februar 2026 erwarten: Dann präsentieren wir das impulse4travel Manifest 2025 – das Ergebnis eines im April 2025 begonnenen Dialogs, in den sich Akteur*innen aus verschiedensten Sektoren der Tourismusbranche einbrachten. impulse4travel 2025 baut auf der Vision von 2020 auf und führt sie weiter – mit neuen Impulsen darauf, die den Tourismus bis 2030 strategisch, gesellschaftlich und technologisch weiterdenken.

Ein intensiver Prozess mit branchenweiter Beteiligung

Was das neue Manifest besonders macht, ist sein Entstehungsprozess. Zwischen April und September 2025 fanden zahlreiche digitale Vorabsessions statt, in denen Vertreter*innen aus Destinationen, Hotellerie, Verkehrsträgern, Reiseveranstaltern, Reisebüros, OTAs, der Tech-Szene, Verbänden und Wissenschaft ihre Sichtweisen eingebracht haben.

Der impulse4travel Think Tank am 28./29. Oktober 2025 in Leipzig bildete den Dreh- und Angelpunkt des Prozesses. Dort wurden gemeinsam mit führende Expert*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Kernthemen vertieft, Perspektiven sortiert und gemeinsame Linien sichtbar gemacht. Aus diesen Diskussionen ist anschließend ein Manifest entstanden, das keine abstrakten Wunschbilder formuliert, sondern konkrete Hebel beschreibt – strategisch, digital, gesellschaftlich.

impulse4travel Think Tank in Leipzig
Beim Think Tank in Leipzig wurden die Grundzüge des impulse4travel Manifests erarbeitet

Die Präsentation am 19. Februar – was dich erwartet

Das impulse4travel Manifest 2025 werden wir am 19. Februar 2026 von 9:00 bis 10:30 Uhr in einem digitalen Event präsentieren. Wir werden die zentralen Erkenntnisse aus dem Prozess vorstellen, die Leitlinien des neuen Manifests sowie die Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren prägend sein werden.

Das neue Manifest bietet Orientierung in einer Zeit, in der Komplexität zunimmt und Entscheidungsräume kleiner werden. Gleichzeitig zeigt es, wo Chancen liegen: in Kooperation, in technologieoffenen Ansätzen und in einem klaren Verständnis des Tourismus als Lebensraumgestalter. impulse4travel 2025 bietet damit einen klaren Rahmen für Unternehmen und Destinationen, für Politik und Wirtschaft.

Melde dich jetzt an!

Wir laden dich herzlich ein, am 19. Februar 2026 von 9:00 – 10:30 Uhr bei der Präsentation des impulse4travel Manifest dabei zu sein. Bitte registriere dich sich über den folgenden Link für die Online-Präsentation auf Zoom: www.impulse4travel.de/manifest-2025.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme und den gemeinsamen Blick nach vorn!

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Gemeinwohl & Digitalisierung: Timm Jelitschek neu bei Realizing Progress

Es gibt Momente im Leben, in denen sich Erfahrung, Haltung und der Wunsch nach Wirkung zu einem klaren nächsten Schritt verbinden. Für mich ist dieser Schritt der Eintritt in das Netzwerk von Realizing Progress – ein Umfeld, das nachhaltige Regionalentwicklung, Lebensraumgestaltung und digitale Transformation nicht nur denkt, sondern lebt.

Neugier ist mein Antrieb

Wer ich bin? Timm Jelitschek – Digitalisierer, Agile Coach sowie Nachhaltigkeits- und Gemeinwohl-Berater und jemand, der regionale Entwicklung als Zusammenspiel von Mensch, Natur und Werten versteht. Ich widme mich dem Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit, Gemeinwohl, Agilität und Digitalisierung in Unternehmen, Gemeinden und Regionen.

Warum dieser Schritt für mich Sinn ergibt

In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Regionen resilienter, inklusiver und zukunftsfähiger werden können. Dabei wurde mir klar: Nachhaltige Regionalentwicklung ist kein Modebegriff – sie ist ein notwendiger kultureller Prozess. Sie entsteht dort, wo Menschenwürde, Solidarität, ökologische Verantwortung und echte Mitbestimmung zusammenkommen.

Genau an diesem Punkt fühlte ich mich vom Netzwerk von Realizing Progress sofort angezogen. Hier treffen Vision und Praxis aufeinander. Gemeinwohlorientierung nicht als grüner Werbetrick, sondern als Grundhaltung gedacht und gelebt. Ein Gemeinschaft der Willigen.

Was mich antreibt – und was ich einbringe

Ich arbeite gern an Knotenpunkten: dort, wo Nachhaltigkeit auf Digitalisierung, Marke auf Ethik und regionale Identität auf technologische Chancen treffen. Meine berufliche Reise hat mich durch die IT-Branche im Ruhrgebiet, den Tourismus am Tegernsee und durch agile Arbeitswelten deutschlandweit geführt – immer mit dem Fokus, Veränderung menschenzentriert im Einklang mit unserer Mitwelt zu gestalten.

Dazu gehören für mich drei zentrale Arbeitsfelder:

  1. Gemeinwohlorientierte Lebensraumgestaltung
    Regionen sind Lebensräume, für alle Menschen – Gäste, Einheimische und Anrainer. Ich unterstütze Organisationen dabei, ihre strategische Ausrichtung an Werten wie Menschenwürde, Solidarität, ökologischer Verantwortung und Mitbestimmung auszurichten.
  2. Unterstützung von Transformationsprozessen
    Ob bei Gemeinwohl-Bilanzen, Strategieworkshops oder partizipativen Entwicklungsprojekte – ich begleite Organisationen dabei, Wandel greifbar zu machen und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen. Meine klare Empfehlung: Agile Methodik. Denn unter Unsicherheit und mit ambitionierten Zielen kenne ich kaum bessere Werkzeuge als Scrum, Kanban und Co.
  3. Verantwortungsvolle Digitalisierung & KI-Ethik
    Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck. Sie muss barrierearm, zugänglich und verantwortungsvoll gestaltet sein.
    Zuletzt durfte ich unter anderem für die Destination DER TEGERNSEE die „Tegernsee App“ mit konzipieren, mich um digitale Barrierearmut kümmern und an einer soliden Datenbasis im Open Data Hub der Region sorgen – mit dem Anspruch, dass digitale Innovation möglichst vielen Menschen dient.

Ein Leitgedanke begleitet mich dabei schon lange: „Nachhaltigkeit gibt mir ein Ziel, Agilität die Werkzeuge und Digitalisierung die Ressourcen, um Veränderungen werteorientiert voranzutreiben.“ Genau diese Verbindung möchte ich bei Realizing Progress stärken.

Timm_Jelitschek_Botanischer_Garten

Was mich an Realizing Progress begeistert

Ich habe mit Realizing Progress zunächst in meiner Rolle als Chef-Digitalisierer am Tegernsee zusammengearbeitet – auf Kundenseite. Das war im Jahr 2021. Dann durfte ich zwischen 2024 und 2025 das Netzwerk bei der Gemeinwohlbilanz beraten und unterstützen. Dabei ist mir aufgefallen, was uns alles verbindet – nachhaltig denken, technologische Chancen nutzen und Lebensräume im Sinne des Gemeinwohls gestalten.

Es geht hier im Netzwerk in erster Linie um den Menschen und die Zusammenarbeit, erst danach um die Formalitäten. Das hat mich anzegogen. Schon bei der Gemeinwohlbilanzierung habe ich gemerkt, wie wichtig den Netzwerkpartner*innen Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit sind. Das hat mich überzeugt, dass hier ein Platz für mich sein kann. Vor allem auch, weil viel Verständnis dafür da war, dass ich weiterhin im Tegernseer Tal wirke und als Gemeinwohl-Berater in anderen Branchen unterwegs bin.

Wohin die Reise geht

Ich freue mich darauf, mit dem Netzwerk gemeinsam Projekte so aufzusetzen, dass sie langfristig wirken – ökologisch tragfähig, sozial legitimiert und wirtschaftlich sinnvoll. Meine Vision bleibt dabei klar: Regionale Entwicklung gestalten, die ein gutes Leben für alle ermöglicht.

Wenn du Lust hast, darüber ins Gespräch zu kommen – über Gemeinwohl, KI-Ethik oder die Gestaltung lebenswerter Räume – dann lass uns sprechen. Ich freue mich auf den Austausch,

Timm