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Vom Wissen und Können: Die Strategieakademie Brandenburg

Der Wandel vom abstrakten Wissen zur konkreten Anwendung ist der Schlüssel zur Transformation in der Tourismusbranche, auch in Brandenburg. Mit der Strategieakademie Brandenburg gehen wir diesen Schritt, angestoßen von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. Innerhalb der Strategieakademie steht die Umsetzung der Tourismusstrategie Brandenburg (TSB) im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre individuellen Herausforderungen mit neuen methodischen Ansätzen zu verknüpfen.

Das Konzept der Strategieakademie

Die Strategieakademie vereint mehrere innovative Ansätze, um Wissen greifbar und umsetzbar zu machen.

Ein zentrales Element ist das Handbuch „Strategien erfolgreich erstellen und kommunizieren”, welches die Rubriken Haltung & Selbstverständnis, Werkzeuge & Prozesse sowie Moderation & Präsentation vereint und jeweils Informationen, Impulse sowie Beispiele vereint.

Strategieakademie Brandenburg – Einblick in das Handbuch

Ergänzt wird das Handbuch durch die digitale Spiegelung und Vertiefung auf dem Tourismusnetzwerk Brandenburg.

Wesentlich für den Erfolg der Strategieakademie sind jedoch insbesondere mehrere digitale und vor-Ort-Seminare, in denen die Teilnehmenden Methoden erlernen und direkt auf ihre eigenen Projekte anwenden können. Dabei stehen sowohl die individuelle Entwicklung als auch der direkte Wissensaustausch unter den Teilnehmenden im Fokus.

Transformation: Vom Wissen zum Können

Transformation ist der rote Faden der Akademie. Der Fokus liegt darauf, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern in konkrete Kompetenzen zu überführen. Dies gelingt durch einen iterativen Ansatz, der eng mit der Praxis verknüpft ist. In den Workshops werden verschiedene Methoden eingesetzt, um diese direkt zu testen. Hierzu zählen Check-ins, Kleingruppen-Arbeiten, der Einsatz von Vorlagen wie Perspektiven-Matrix oder Circle of Influence, Rollenspiele und ähnliches. Ziel ist dabei nicht die Erarbeitung von Ergebnissen, sondern tatsächlich das Ausprobieren, Eintauchen in die Methoden. Übungen von nur 10 bis 20 Minuten genügen dabei bereits, ein Gefühl zu bekommen: Wie genau funktioniert die Methode? Passt diese für mich und meine Aufgabenstellung? Worauf muss ich bei der Anwendung achten?

Strategieakademie Brandenburg: Überblick über ein digitales Whiteboard im Rahmen der Akademie

Die Strategie-Challenge: Individuelle Aufgaben als Schlüssel

Ein weiterer Bestandteil der Akademie ist die sogenannte Strategie-Challenge. Dabei definieren Teilnehmende eine eigene individuelle Aufgabe, die sie während der Akademie mithilfe der vorgestellten Methoden und Impulse bearbeiten. Diese Challenge sorgt dafür, dass die Akteur*innen nicht nur Konzepte kennenlernen, sondern diese auch im Alltag praktisch umsetzen.

Strategieakademie Brandenburg – Arbeiten auf einem digitalen Whiteboard

Hausaufgaben als Brücke zwischen Theorie und Praxis

Um den Lernerfolg nachhaltig zu sichern, werden außerdem zwischen den Seminaren kleine Hausaufgaben gestellt, die dazu einladen, die neuen Methoden zu durchdenken und zu vertiefen oder auch eigene Herausforderungen zu konkretisieren. Diese Aufgaben sind der ideale Anstoß, um sich intensiv mit der eigenen Praxis auseinanderzusetzen und die Strategien im Alltag zu verankern.

Zugleich werden die Teilnehmenden hier selbst in die Verantwortung genommen, denn nicht alles kann in den Seminaren bis ins letzte Detail bearbeitet und auf individuelle Fragestellungen heruntergebrochen werden.

Der Mehrwert der Strategieakademie

Die Strategieakademie ist mehr als nur Fortbildung. Die Akteur*innen werden nicht nur geschult, zukünftige Herausforderungen zu bewältigen, sondern auch befähigt, innovative Projekte selbstständig zu entwickeln und umzusetzen. Darüberhinaus erfolgt ein sehr offener und enger Austausch zwischen den Teilnehmenden: Erfahrungen und Erkenntnisse – im positiven wie auch negativen – werden offen geteilt, bestehende Kompetenzen sichtbar gemacht. Unsere Erfahrung hierbei: Gerade über die vielen Kleingruppen werden das Verständnis füreinander sowie bestehende Verbindungen deutlich vertieft und ebenso neue Verbindungen geschaffen.

Strategieakademie Brandenburg: Einsatz von Kreativmethoden – sowohl digital als auch analog

Neue Wege im Tourismus

Die Strategieakademie Brandenburg zeigt, wie Transformation gelingen kann: durch die Verbindung von Wissen und Können. Mit einer klaren Struktur, interaktiven Formaten und einem starken Fokus auf die Praxis wird hier ein ganz besonderer Raum für Lernende geschaffen, der das Potenzial bietet, die Tourismuslandschaft tatsächlich nachhaltig zu verändern.

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Datenmanagement Digitalisierung Künstliche Intelligenz Team

Transformationsberater Tom Pawlytta neu im Team von Realizing Progress

Manchmal beginnt eine neue Reise nicht mit dem ersten Schritt, sondern mit einem gemeinsamen Ziel. Und genau das verbindet mich ab sofort mit Realizing Progress: Wir wollen den Tourismus gemeinsam weiterdenken – datenbasiert, menschenzentriert und mit einem echten Verständnis für das, was technologische Transformation im Alltag bedeutet.

Neugier ist mein Antrieb

Ich bin Tom Pawlytta, Transformationsberater, Prozessnerd, KI-Enthusiast – und neugieriger Mensch mit einer großen Leidenschaft für smarte Lösungen und das Reisen. Seit mehr als zehn Jahren bewege ich mich an der Schnittstelle von Prozessen, Technologie und Mensch, ob in internationalen Konzernen oder in kleinen, mutigen Organisationen.

Was mich immer wieder antreibt? Die Frage: Wie kann Technologie den Tourismus einfacher, zugänglicher und menschlicher machen?

Vom Prozess zur Experience

Meine berufliche Reise begann mit Prozessen – konkret mit Prozessoptimierung, Systemintegration und Digitalisierung. Das war spannend, aber irgendwann wurde mir klar: Es geht nicht nur um Abläufe, sondern um Erlebnisse. Und so wurde aus der Leidenschaft für Effizienz ein tiefer Wunsch, die Customer Journey ganzheitlich zu gestalten.

Mit meinem Start-up urbnups habe ich diese Idee in die Praxis gebracht: KI-gestützte Reiseinspiration und Open-Data-Anwendungen, die Gästen wirklich weiterhelfen – und Organisationen dabei unterstützen, Daten, Inhalte und Touchpoints sinnvoll zu verknüpfen. urbnups wurde bereits in die KI-Start-up-Programme von Google und Microsoft aufgenommen. Dort haben wir früh Zugang zu modernen Technologien und wertvollen Einblicken erhalten, die ich heute in meine Arbeit einbringe, um diese Erfahrungen und Learnings an Partner und Organisationen im Tourismus weiterzugeben.

Alles Tom – was ich mitbringe?

Bei Realizing Progress bringe ich meine Erfahrung in KI-Strategie, Prozessarchitektur und datengetriebener Wertschöpfung ein – speziell im Kontext von Destinationen, Tourismusorganisationen und Leistungsträgern. Mein Fokus liegt auf diesen Themen:

Kurz gesagt: Ich baue Brücken zwischen Technologie und Tourismus – immer mit einem klaren Ziel vor Augen: Mehr Raum für Erlebnisqualität, Erlebnis und Zusammenarbeit.

Warum Realizing Progress?

Weil wir dasselbe wollen. Ich habe in Realizing Progress ein Netzwerk gefunden, das Transformation nicht nur berät, sondern gestaltet. Mit klarem Blick für das, was Organisationen heute wirklich brauchen: Orientierung, Empowerment und Verständnis für den konkreten Nutzen digitaler Lösungen.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen von Realizing Progress Innovationen im Tourismus umzusetzen – strategisch, praxisnah und immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.

Technologie ist kein Selbstzweck

Ich bin überzeugt: KI und Digitalisierung dürfen kein Selbstzweck sein. Sie sollen den Alltag einfacher machen – für die Teams in den Organisationen genauso wie für Reisende. Genau daran arbeite ich mit Leidenschaft: Technologien so verständlich und nutzbar zu machen, dass sie echte Mehrwerte schaffen.

Wenn du also neugierig bist, wie KI in deiner Organisation sinnvoll eingesetzt werden kann, wie du deine Datenstrategie fit für die Zukunft machst oder wie du deine Prozesse so gestaltest, dass sie dich statt zu stressen endlich unterstützen – dann lass uns reden.

Auf eine gute Zusammenarbeit & echte Wirkung,
Tom

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Destinationen Hotel Veranstaltungen

Hotelcamp 2025 in Göttingen – Zwei Tage voller Austausch & Ideen

120 Teilnehmende, zwei Tage, 28 Sessions und unzählige inspirierende Gespräche rund um die Zukunft der Hotellerie: Das war das Hotelcamp 2025 in Göttingen, veranstaltet von der HSMA und Realizing Progress. Meine Erfahrungen aus der kontroversen Session “Aufgaben von DMOs (Destinations-Management-Organisationen) aus Sicht von Hotels & Leistungsträgern” und andere News teile ich gerne.

Bereits zum 17. Mal kamen Hotelbesitzer, Manager, Marketingexperten, Berater, Destinationen, Startups und #YoungRockstars zusammen, um aktuelle Herausforderungen, Trends und Chancen der Hotel-Branche zu diskutieren: offen, praxisnah und mit viel Leidenschaft für die Hospitality-Welt. Moderiert wurde das diesjährige Hotelcamp dankenswerterweise von Martin Birchmeier und Anna Scheffold, beide ehemals Teil unseres Teams von Realizing Progress. Ab dem nächsten Jahr übernehme ich, Vanessa Thielemann, gemeinsam mit der HSMA die Moderation – darauf freue ich mich schon sehr.

Das diskutieren, was die Teilnehmenden bewegt: Beim Hotelcamp wird der Sessionplan an Tag 1 mit aktuellen Diskussionspunkten befüllt (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

Interaktiver Start 

Neu in diesem Jahr: Statt klassischem Get together am erwartete die Teilnehmenden am Donnerstabend ein interaktives Format mit verschiedenen Stationen: von einer gemeinsamen Wall-of-Fame, Was-Wäre-Wenn-Fragen, dem Spinnen verrückter Session-Ideen bis hin zur langsamsten Polonaise der Hotelcamp-Geschichte. Dazu: Foto-Box, Erstellung einer gemeinsame Playlist und erste Tanz-Einlagen. In Kleingruppen wurden die Stationen durchlaufen – und so gleich viele neue Kontakte geknüpft. Beste Voraussetzungen für zwei lebendige Tage voller Energie, Begegnungen und spannenden Diskussionen. 

Interaktiver Start in das Hotelcamp 2025 in Göttingen (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

Gastgeber mit Herz

Den Auftakt am Freitagmorgen machte Anna Heuer (HSMA) mit einem kurzen Impuls. Anschließend begrüßte Olaf Feuerstein, Geschäftsführer des FREIZEIT IN Hotels Göttingen, die Teilnehmenden. Das zentral gelegene Tagungshotel bot ideale Voraussetzungen, inklusive Vital Spa und der Spitzbub-Alm als Special-Location für den Freitagabend. Da die Teilnehmenden des Hotelcamps aus ganz Deutschland und dem benachbartem Ausland anreisen, war dieser zentrale Standort diesmal optimal gelegen.

Spannende Barcamp-Sessions

Das Hotelcamp ist kein klassisches Konferenzformat, sondern ein Barcamp – ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmer*innen selbst die Inhalte gestalten. Hier werden keine vorgefertigten Vorträge gehalten. Stattdessen entscheiden die Teilnehmenden gemeinsam, welche Themen in den Sessions behandelt werden.

Spannende Barcamp-Sessions am Tag 1 beim Hotelcamp 2025 in Göttingen (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

Bereits im Vorfeld konnten Teilnehmende ihre Themenvorschläge einreichen. Vor Ort wurde der Sessionplan dann – ganz im Sinne des Barcamp-Gedankens – spontan erweitert. Insgesamt fanden am Freitag und Samstagvormittag 28 Sessions statt – ein eindrucksvoller Beweis für das Engagement und die Vielfalt der Branche.

Diskutiert wurde über Themen wie:

  • OTAs oder Direktbuchungen via ChatGPT & Co.
  • Revenue Management der Zukunft
  • Raumgestaltung & Erlebnisfaktor in Hotels
  • F&B-Konzepte
  • Nachwuchs in der Branche
  • Rolle und Aufgaben von DMOs aus Sicht der Hotellerie
  • Zukunft von Messen: bleiben oder gehen?
Starke Impulse und Sessions auch von dem Branchen-Nachwuchs und #YoungRockstars beim Hotelcamp 2025 in Götttingen. Unterstüzt durch Graphic Recordings von Lisa Taniyama. (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

DMOs vs. Leistungsträger?

Ich leitete in diesem Jahr eine Session zu den Aufgaben von DMOs (Destinations-Management-Organisationen) aus Sicht von Hotels & Leistungsträgern.  Die Zeiten, in denen Destinationsportale als relevante Buchungsquelle fungierten, sind aus Perspektive der teilnehmenden Hotels vorbei. Auch der Begriff und die Hauptfunktion hat sich verändert: Aus Destinationsmarketing wurde Destinationsmanagement – mit der DMO als Impulsgeberin, Vernetzerin und Kümmerin.

Im Marketing steigen zugleich die Erwartungen: Wenn gemeinsame Kampagnen – dann mit klaren Mehrwerten, Expertise, KPIs und Reportings. Schnell wurde deutlich: Hotels und DMOs verfolgen ähnliche Ziele – sprechen aber oft unterschiedliche Sprachen.

Fazit: Es braucht mehr Dialog. Bei Netzwerkveranstaltungen, persönlichen Besuchen und durch Menschen, die beide Perspektiven verstehen und Brücken bauen – zwischen Destination und Betrieben. Nur durch Austausch und gegenseitiges Verständnis entstehen Synergien und gemeinsamer Erfolg in den Destinationen.

„Zukunft entsteht dort, wo wir bereit sind, durch die Brille des anderen zu schauen – und gemeinsam weiterzudenken.“ Vanessa Thielemann, Realizing Progress

Vanessa Thielemann von Realizing Progress beim Hotelcamp 2026 (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

Community & Charity

Neben den inhaltlichen Sessions kamen auch Netzwerken und Austausch nicht zu kurz. Am Freitagabend sorgten DJ, gute Gespräche und die gemeinsam erstellte Playlist in der Spitzbub-Alm für gute Stimmung.  Außerdem wurden bei der Sitzsackverlosung powered by Brasilheroe insgesamt 1.510 Euro für den guten Zweck gesammelt. Der gesamte Betrag wurde an das Projekt „Der kleine Nazareno“ gespendet, das Straßenkindern in Brasilien neue Perspektiven und Chancen eröffnet – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Engagement in der Branche.

Tolle Sponsoren beim diesjährigen Hotelcamp 2025 in Göttingen, veranstaltet von HSMA zusammen mit Realizing Progress

In diesem Jahr wurde das Hotelcamp erneut von zahlreichen Sponsoren und Partnern unterstützt. Auch das #YoungRockstars-Programm, das durch Sponsoren jungen Nachwuchskräften die Teilnahme ermöglichte, war wieder ein voller Erfolg.

Und einmal mehr zeigte sich: Das Hotelcamp ist weit mehr als eine Fachveranstaltung – es ist eine lebendige Community.

Gruppenfoto beim Abendevent in der Spitzbubalm, Hotelcamp 2025 in Göttingen (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)
Starkes Engagement und Community beim Hotelcamp 2025 in Göttingen (Foto: LORIS media+motion, http://www.loris.tv)

Ausblick: Hotelcamp 2026 – Save the Date!

Nach dem Camp ist vor dem Camp: Der Termin für das nächste Hotelcamp steht bereits fest – 05.–07. November 2026. Der Ort wird in Kürze bekannt gegeben, aber eines ist schon sicher: Es wird wieder interaktiv, inspirierend und zukunftsorientiert.