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Das Ende der Werbung

Wie oft bringt uns tradtionelle Werbung dazu, ein Produkt wirklich zu kaufen? Diese Frage stellt der Themenblog und formuliert weiter:

„If you would talk to people, they advertising talked to people, they would punch you in the face“.

Traditionelle Werbung – bei der jemand wirbt und nicht offen spricht – ist mehr und mehr am Ende. Die Zahl der Kaufentscheidungen, die über Freundesbeziehungen und persönliche Kontakte zustande kommt, wächst beständig. Menschen sind zunehmend genervt von Werbung, von der Überflutung durch Werbebotschaften und den unwahren Marketingbotschaften der Unternehmen. Immer mehr Kapital muss investiert werden, um überhaupt noch Menschen zu erreichen bzw. auch die Konversionsrate klassischer Werbung zu steigern. Obwohl es zwar einige Ansätze gibt, ist die Tourismusbranche bisher aber kaum auf diese Entwicklung eingegangen – vergleichsweise sind es bisher nur wenige Destinationen, die sich mit Social Media auseinandersetzen und noch weniger Akteure am Markt, die die Dienstleistungen dazu anbieten. Dabei sollten diese Akteure und vor allem die Destinationsorganisationen und ihre Leistungsträger dringend aufwachen – weil sonst absehbar die Musik woanders spielen wird. Wer dieser Entwicklung nicht folgen wird, wird langfristig Einbrüche im Geschäft haben. Ich wundere mich nur, warum dies bisher so wenig in den Mainstream Medien thematisiert wird – steht vielen klassischen Akteuren doch hier einiges bevor…

1 Kommentar zu
Das Ende der Werbung

Warum das in den Mainstream-Medien so wenig thematisiert wird? Tja, da kann ich nur spekulieren: Vielleicht, weil das Geschäftsmodell besagter Medien auf eben dieser Werbung basiert? 😉

Davon abgesehen erscheint mir die Aussage, „traditionelle Werbung“ sei am Ende, aber ohnehin sehr von subjektiver Wahrnehmung geprägt zu sein: Werbung nervt, und außerdem gibt es ja jetzt das Internet …

Klar, Werbung nervt, mich übrigens auch, aber sie funktioniert eben auch. Allerdings eher subtil, und da liegt der Unterschied zu den neuen, dialogorientierten Formen im Internet. Wobei Online-Marketing an sich – Stichwort Web 1.0 – ja gerade im Tourismus von Hause aus eine relativ große Bedeutung hat.

Der zukünftige Erfolg wird sicher nicht darin liegen, seine Angebote demnächst nur noch über Twitter und Facebook anzupreisen statt im Kleinanzeigenmarkt der Tageszeitung, sondern in der Nutzung möglichst vieler verschiedener Medien – und vor allem: ihrer Verknüpfung! Und da gibt es zweifellos noch viel Nachholbedarf.

Wichtig ist, da sind wir uns völlig einig, dass man sich auf die neuen Möglichkeiten einlässt, sie austestet und am Ball bleibt. Denn das, was wir heute als Social Media/Marketing/Communications etc. pp. bezeichnen, wird vielleicht schon morgen ein alter Hut sein.

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Daniel