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Distribute Video Content – Einstiegsdrogen für das Social Web im Tourismus

Das Social Web kann in seiner Nutzung durch Destination Management Organisationen verschiedene Zwecke erfüllen – von zeitintensiver aktiver Kundenbindung und Vernetzung bis hin zur schnell erledigten automatisierten Verteilung von Content. Letzteres soll heute Thema meines Artikels sein…

Jede Destination besitzt Text-, Foto- und Videocontent digitaler Art, der ständig erneuert und auf den Destinationswebseiten und WebTV-Seiten veröffentlicht wird. Während sich die traditionelle Arbeit bisher immer auf Destinationswebseiten beschränkte, eröffnet das Social Web eine einfache Möglichkeit, Content auch über die Plattformen des Web2.0 zu streuen und damit die Reichweite des selbst erschaffenen Contents zu vergrößern. Man kann darüber streiten, ob das ein „Zumüllen“ der Social Media Kanäle ist – effektiv und zum momentanen Zeitpunkt ist es eine effektive Möglichkeit bei begrenzten Zeitressourcen im Social Web sichtbar zu sein und seinen selbst erschaffenen Content mehrfach zu nutzen – Ergebnis im schlechtesten Fall: Mehr RoI auf die Marketinginvestitionen. Ergebnis im besten Fall: Aufscheinen der Destination via Web2.0 Plattform bei Google (da Plattformen gut gerankt) oder direkter Traffic aus der Web2.0 Plattform zur Destinationswebseite – außerdem sind Synergieeffekte zum Brand Management zu erzielen!

Wie funktionierts?

Ziel der angesprochenen Vorgehensweise ist es, eigenen Content auf Social Web Plattformen zu streuen. Um dies zielführend zu tun, sollte ein Workflow definiert werden: Es gibt einen Anfangspunkt, an dem der Content in das Social Web hineingefüttert wird, und von dort aus wird der Content automatisiert an andere Plattformen weitergegeben. Diese Weitergabe kann als RSS oder als interplattformspezifisches Format geschehen – bei Fragen hierzu helfen wir gerne. Als Beispiel sei an dieser Stelle Twitterfeed genannt, welches ermöglicht, dass Blogeinträge auf Twitter weitergegeben werden. Von Twitter aus gäbe es wieder weitere Möglichkeiten, die Tweets auf andere Plattformen zu ziehen.

Beispiel Videocontent verteilen

Insofern die Destination über eigene Videos verfügt, können diese über eine Plattform automatisiert an viele Social Web Videoplattformen weitergereicht werden. Dazu müssen auf den entsprechenden Video-Plattformen, auf die die Videos gestreut werden sollen, zwar noch immer Profile angelegt werden – wohl der zeitaufwändigste Schritt – dann aber kann unter Nutzung von Plattformen wie Tubemogul oder Vidmetrix das Videomaterial automatisch  durchgereicht werden! Die Nutzung der genannten zwei Anbieter zur Video Distribution ist kostenfrei, für die Destination fällt zudem weniger Upload-Traffic an, da die Videos nur einmal hochgeladen werden müssen (=Zeitersparnis!). Neben der Zeitersparnis hat diese Vorgehensweise zudem den Vorteil, dass die Anbieter der Destination und alle interessierten Gäste diese Videos per Einbettungscode aus Youtube oder Vimeo auf ihre eigenen Seiten holen können. Nicht zuletzt deshalb empfiehlt es sich auch, das Videomaterial an Creative Common Lizenz bereit zu stellen. Achten Sie auch auf Ihre Taggingstrategie – ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei dieser Maßnahme!

Sie meinen, dass diese Vorgehensweise für Sie keinen Sinn macht? Weil Sie keine professionellen Videos haben? – brauchen Sie nicht. Das Social Web will authentischen Content, keine Hochglanz-Professionell-Videos. Ein Handyvideo von der Pistenraupe beim Einsatz, vom Pistenraupenfahrer bei der Arbeit, vom Bergretter im Hubschrauber etc. ist mehr wert als jedes Werbevideo – garantiert.

Übrigens: Für Destinationen sehr empfehlenswert ist die Plattform Vimeo, funktioniert gut, einfach zu bedienen, gute Qualität und nette Features. Das Lammertal ist auch schon dort. Und wie mir der Lammertal Manager Reinhard Lanner verraten hat, ist auch Tubemogul Nutzung fest eingeplant…

PS. Rainer aus Zell am See hat mich darauf hingewiesen, dass Vimeo nicht für kommerzielle Projekte ist – also entweder Youtube mit mäßiger Qualität oder BitontheRun gegen Geld (wie ZellamSeeKaprun.tv).

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Daniel Amersdorffer

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