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Yabadu – Der Ruf der Freude

„Yabadu!“ sagen die Menschen in Tibet, wenn sie etwas richtig toll, lustig oder einfach nur großartig finden. Dies haben sich die Macher der Reise- und Freizeit-Community Yabadu als Ziel für ihre Mitglieder gesetzt.

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Was ist Yabadu? Erst als letzten Entwicklungsschritt wurde die Plattform mit einem Club bzw. einem Social Network ergänzt, um Freunde und Gleichgesinnte kennenzulernen. Der Kern der Plattform und der Beginn von Yabadu liegt in der Bereitstellung von professioneller Reiseinformation. Mehrere tausend Wanderbeschreibungen, Radtouren, Reittouren, also alles rund um Outdoor können bei Yabadu gegen Bezahlung heruntergeladen werden. Der Kunde ist damit nicht mehr gezwungen ein dickes Buch im Buchhandel zu kaufen, sondern er kann gezielt nach relevanten Touren und Beschreibungen suchen und bezahlt nur den gewünschten Content. Auf dem breitgestellten Kartenmaterial können die Touren geplant und organisiert werden. Der nächste Schritt, der hier noch fehlt, ist die Übernahme der Tourenplanung in ein entsprechenden GPS System.

Yabadu bietet damit für all diejenigen, die nicht permanent neue Tourenbücher kaufen wollen, eine gute und einfache Alternative. Auch geht Yabadu einen mutigen Schritt, ihr Geschäftsmodell auf Bezahl-Content aufzubauen. So einleuchtend und logisch es klingt, es gibt keine berühmten Beispiele, bei denen Bezahl-Content im Internet gut funktioniert. Irgendwas habe ich im Ohr, dass selbst auf Spiegel der Bezahl-Content nicht so gut funktioniert, wir ursprünglich erwartet.

In der angebundene Reisecommunity ist leider noch etwas wenig los. Noch stößt man hier nicht auf gute Insidertipps und Hinweisen zur nächsten Tour. Die Foren sind noch etwas leer. Ein Grund könnte für mich die unklare Userbility sein. In meinen Augen lässt sich z.B. Xing intuitiv bedienen. Vielleicht auch nur, weil ich es viel nutze, im Yabadu Club kam ich mir etwas verloren vor und bekommen auf dern ersten Blick keinen Überblick über die Aktivitäten der Community. Bei mir kam der Eindruck eines sauber verpackten Buches auf, aber gerade ein Reiseführer lebt von seinen Ecken und individuellen Anmerkungen und Notizen. Es fehlt irgendwie das “Gebrauchte” im Yabadu Club. Dennoch viel Spass bei der nächsten Tourenplanung und Urlaubsvorbereitung.

JO

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WAYN for sale?

Im November haben wir kurz über die Reisecommuntiy WAYN berichtet. In Deutschland scheint diese Plattform meiner Einschätzung nach zur Zeit nicht so präsent zu sein, aber international ist WAYN wohl ein Schwergewicht unter den Communities. TechCrunch meldet Gerüchte, dass AOL an WAYN interessiert ist und möglicherweise 200 Mil. Dollar zahlen will.

Auch wenn es nur bei einem Gerücht bleiben sollte, so ist allein schon beachtlich, dass der Community ein solcher Wert zugetraut wird.
Vielleicht sollten wir uns doch mal intensiver mit WAYN beschäftigen.

JO

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Trivago mit Investment

trivago_small.jpgFast hätten wir es übersehen, Trivago konnte in dieser Woche mit einem Investment auftrumpfen. Damit sichert sich eine weitere Reisecommunity in dem hart umkäpften Markt ihre Position. Neben dem Investment, über dessen höhe Stillschweigen bewahrt wird, sind aber ganz anderen Informationen in der PR Mitteilung interessant:

Zum einen erwirschaftet Trivago einen positiven Cash-Flow auf der operativen Ebene, was so viel heißt wie: Eine Community ist doch in der Lage zumindest einen Teil ihrer Kosten zu decken und ermöglicht den Betreibern und dem Investor eine Aussicht auf zukünftige Gewinne.

Zum anderen werden Zahlen über die Aktivität in der Community genannt:

40.000 europäische Mitglieder verbringen durchschnittlich 20.000 Stunden im Monat damit, Reiseberichte, Reiseführer, Bewertungen und Reisetipps zu erstellen…Mit über 2,5 Millionen Besuchern und mehr als 10 Millionen Page Impressions im Monat ist trivago eine der größten europäischen Reise-Websites.

Nach meiner Rechnung verbringt jedes Mitglied ca. 30 min. pro Monat, also ca. 1 Min. am Tag, in der Community und jeder Besucher (Nicht nur Community Mitglieder) ruft dabei 4 Seiten auf. Zum Vergleich – wenn man überhaupt die 2 Seiten miteinander vergleichen kann -, wir haben auf dem Blog im Durchschnitt 2,16 Seitenaufrufe pro Besucher.

Kennt jemand Vergleichszahlen von Facebook oder Xing? Spannend wären auch Vergleichszahlen von Tripsbytips, Travello oder Globalzoo etc.

JO

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Bayerischer Tourismustag 2008

Am Montag den 18. Februar 2008 findet wieder der alljährliche Bayrische Tourismustag im ICM München (Messe) statt. Das Thema lautet vielversprechend “Tourismus in Bayern 2020 – Visionen sehen. Chancen nutzen.”.

Matthias Horx Quelle: www.horx.com

Das Impulsreferat liefert der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx. Ich habe Ihn persönlich bereits 2003 auf dem Tiroler Tourismusforum zu einem ähnlichen Thema genießen dürfen und freue mich jetzt sehr darauf mitzuerleben, wie seine Thesen von den bayerischen Touristikern aufgenommen werden.

Da man eine Einladung für diese Veranstaltung benötigt, werde ich versuchen ausführlich zu berichten!

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Ergänzung: Eine Einladung kann über folgende Seite angefordert werden: http://daby.baytm.de/de/2aeec0d7-271d-d46a-1f53-9ee4363c971a.html

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Open Source Software in der Tourismusbranche

Opens Source Software hat sich in vielen Geschäftsbereichen als nützliche Ergänzung zu propritärer Software durchgesetzt und spätestens seit den kommerziellen Erfolgen von Linux und OpenOffice hat Open Source Software das Massen-Publikum erreicht. Zwar kann Opens Source nicht immer alle Probleme lösen, auch muss eine solche Software nicht zwangsläufig biliger sein, nur weil der Code offenzugänglich ist, aber mit Open Source Ansätzen können effizient z.B. Software-Lösungen für Nischenprodukte erschaffen oder Aternativ-Software für die breite Masse entwickelt werden.

Die Frage, welche sich hier stellt, ist: Gibt es Open Source Software speziell für die Touristik Branche? Welche Open Source Software ist jetzt schon bei Touristikern im Einsatz und für welche Zwecke könnte eine Software entwickelt werden, die es bis jetzt noch nicht gibt?

Da ich über diesen Bereich keinen guten Überblick habe, bitte ich um Kommentare und Hinweise von unseren fleissigen Lesern.

JO

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Überblick über die touristischen Blogs

Angeregt durch die Diskussion auf dem Blog vom Robert Basic stellt sich die Frage: Wie viele Blogs gibt es im Tourismus und im Reisebereich, welche Themen werden behandelt und welche Bedeutung haben Blogs für die Touismus-Branche schon heute?

Um einen ersten Überblick über die Blogs zu bekommen, habe ich im Tourismushandbuch eine Seite angelegt, auf der alle Blogs rund um die Reisebranche eingetragen werden können. Ähnlich der T-List kann somit ein Überblick über die deutschsprachigen Blogs erstellt werden.

Je nach Kategorie (B2B, B2C, C2C) gibt es dort einzelne Seiten auf denen die Blogs eingetragen werden können. Da das Tourismushandbuch ein Wiki ist, kann der Eintrag schnell und einfach vorgenommen werden. Auch freue ich mich über weitere Ideen bzgl. eines solchen Überblicks und wie dieser gestaltet werden kann.

Hier noch mal die Seite:
http://www.tourismushandbuch.de/index.php/Blogs_im_Tourismus

JO

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Blogger Treffen auf der ITB

PhoCusWright organisiert auf der ITB ein großes, internationales Bloggertreffen. Eingeladen sind alle Tourismus-Blogger, welche B2B Content anbieten – also die Blogger, welche über die Tourismusbranche schreiben. 2 Tage lang gibt es mehrere Veranstaltungen, Vorträge und Treffen für Blogger und Blogs rund um die T-List.

Genaue Informationen über das “Blogger Summit” gibt es auf den Seiten von PhoCusWright, dort sind auch die Voraussetzungen für eine Einladung aufgelistet, denn PhoCusWright übernimmt für die Blogger die Eintrittskarte für die ITB und ermöglicht den Zugang zum jährlichen PhoCusWright Kongress auf der ITB im Wert von ca. 350 Euro.

Ich selber werde auf dem Treffen sein und freue mich die internationalen Blogger Kollegen zu treffen. Auch freue ich mich, deutschsprachige Blogger dort zu treffen. Wer kommt, kann sich gerne hier auf dem Blog melden!

 JO

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Offene Schnittstellen & Standards in Social Networks

DataPortability

Laut techchrunch ist heute ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird, da Facebook, Google und Plaxo der DataPortability Workgroup beigetreten sind! Was heißt dies konkret?

“Today, by joining the DataPortability Working Group Facebook is embracing open standards and open access, and that is a huge fundamental change from its previous stance on being locked in to closed standards.”

Vor allem aus Sicht von Facebook ist dies ein enormer Richtungswechsel, da bisher Facebook eher für geschlossene Standards stand. Was bedeutet dies für die Zukunft und für touristische Social Network(s) Services? Interoperabiltität und Datenaustausch zwischen den Systemen wird gang und gäbe – die Zeit proprietärer Programmierung für Social Network(s) Services neigt sich dem Ende zu!

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Blogs im Tourismus

Da Robert Basic dieses Thema heute aufgegriffen hat, möchte ich hier kurz auch noch was zu dem Thema schreiben! Wir sehen drei unterschiedliche Typen von Blogs im Tourismus, die wir auch schon in einem älteren Beitrag erwähnt haben:

1. Consumer to Consumer (C2C)-Blogs: Diese Form des Reiseblogs ist am bekanntesten und zahlenmäßig sicher am häufigsten. Reisende berichten in diesen Blogs über ihre Erfahrungen vor, während und nach einer Reise. Ziel dieser meist wenig professionellen Blogs ist es, andere Reisende, Verwandte und Bekannte über die Reise bzw. die Destination zu informieren und Erfahrungen weiterzugeben – broadcast yourself!

2. Business to Consumer (B2C)-Blogs: Blogs von Unternehmen zur Information der Kunden sind im Tourismus im Vergleich zu anderen Branchen deutlich weniger verbreitet. Einige Vorreiter der Branche mittlerweile stellen sich auf die Bedürfnisse der neuen, internetaffinen Zielgruppe ein. Hauptziel dieser Blogs ist die Vertrauensstiftung in Reisen/Destinationen bzw. in das Unternehmen und die Schaffung einer einfach kontrollierbaren Kommunikations- und Beschwerdeplattform.

3. Business to Business (B2B)-Blogs: Expertenblogs von Experten/Unternehmen für Experten/Unternehmen sind eine weitere höchst spannende Ausprägung touristischer Blogs. Hauptziel dieser Blogs ist die Kommunikation von Wissen, Erfahrungen und Neuigkeiten, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens/Experten und der Marke und die Schaffung neuer Netzwerke und Kontakte.

Unser Blog positioniert sich ganz klar in der dritten Gruppe – wie Ihr hoffentlich alle gemerkt habt!

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Neckermann lässt bloggen!

Na da schau her – eine Dinosaurier unter den Reiseveranstaltern entdeckt das Blogging! Via Travel Technology Blog

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